Beiträge von fictionmaster

    Nate McClusky ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Er sitzt für mehrere begangene Raubüberfälle im Gefängnis und ist auch sonst nicht besonders zartbesaitet. Als bei ihm die Haftentlassung ansteht, versucht ihn eine Neonazi-Gang dazu zu überreden, draußen mit ihnen zusammenzuarbeiten. Nate weigert sich und tötet im Streit seinen Gegner. Daraufhin geben die Neonazis einen Hinrichtungsbefehl für Nate und seine Familie heraus und Nate sieht keine andere Wahl, als schnellstens aus dem Knast abzuhauen. Den Mord an seiner Ex-Frau kann er nicht verhindern, aber seine Tochter Polly kann er retten und sieht nur eine Chance, um sein und ihr Leben zu retten: Er muss den Neonazis solange in deren Geschäfte hineinpfuschen, bis diese den Tötungsbefehl zurücknehmen. Während der gemeinsamen Flucht durch die USA bildet Nate seine Tochter dann zur widerstandsfähigen Kämpferin aus.

    Die Geschichte ist sehr atmosphärisch und knackig beschrieben, es macht Spaß, Nate und Polly bei ihrer Odyssee zu begleiten. Aber auch das ändert nichts daran, dass die Handlung nicht besonders viele Überraschungen bereithält, sondern alles genauso abläuft, wie man es von einer solchen Story erwartet. Dadurch wird die Spannung leider etwas an der kurzen Leine gehalten. Das relativ offene Ende fand ich etwas unbefriedigend, aber das ist wohl Geschmackssache. Nichtsdestotrotz ist Jordan Harper eine interessante Geschichte gelungen.


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    • Taschenbuch: 322 Seiten
    • Verlag: Knaur TB (2. Juli 2018)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3426216817
    • ISBN-13: 978-3426216811


    Über den Autor:

    Lothar Nietsch, Jahrgang 1966, ist selbstständiger Installateur, Fitnesstrainer und KEP-Kaufmann. Lesen und Schreiben begleiten ihn seit seiner Kindheit. Seit dem Jahr 2000 veröffentlicht er in Anthologien und Literaturzeitschriften. »Familienbande« ist sein dritter Roman. Weitere sind in Planung.



    Inhaltsangabe:

    Die Schwester dem Wahnsinn verfallen, ihr Kind verschollen – Ruth Clairborne ist nach ihrer Rückkehr in die Heimat einem grausigen Geheimnis auf der Spur. Ein fesselnder Kriminalroman von Lothar Nietsch.

    Ruth Claireborne kehrt in ihre Geburtsstadt zurück, um den Nachlass ihrer verstorbenen Tante zu regeln. Überrascht muss sie feststellen, dass ihre kleine Schwester Lisa, zu der Ruth den Kontakt abgebrochen hatte, seit drei Jahren in einer Nervenheilanstalt untergebracht ist. Bei ihren Nachforschungen erfährt sie außerdem, dass ihre Schwester wenigstens einmal entbunden haben muss. Doch Lisa ist kaum ansprechbar und von dem Kind fehlt jede Spur.

    Um der Sache auf den Grund zu gehen, engagiert Ruth den Privatdetektiv Luka Ascher, ehemals Hauptmann beim KSK, um nach dem verschollenen Kind zu fahnden. Schnell spitzt sich die Lage zu. Denn noch ehe Luka sich mit Lisas ehemaliger Kollegin trifft, wird diese ermordet. Je tiefer Luka im Laufe seiner Ermittlungen gräbt, desto dichter wird das Geflecht aus Lügen, Intrigen in einem Spiel aus Macht und Gier.



    Meine Kritik:

    Dass Lothar Nietsch die Krimis von Ross Macdonald mag, merkt man beim Lesen der „Familienbande“ ziemlich bald. Es fängt schon bei der Ähnlichkeit der Namen an: Bei Macdonald heißt der Held Lew Archer, bei Nietsch Luka Ascher. Auch in Sachen Hardboiled-Krimi-Handlung gibt es etliche Gemeinsamkeiten. Ein großer Unterschied ist allerdings, dass die Macdonald-Sachen meist in L.A. spielen, während es sich bei „Familienbande“ um einen lupenreinen Frankenkrimi handelt.

    In seinem ersten Fall erhält Detektiv Luka den Auftrag, das Schicksal von Ruth Clairebornes Schwester Lisa zu untersuchen, die seit drei Jahren in einer Nervenheilanstalt in Bayreuth untergebracht hat. Luka lässt sich auf den Fall ein und bekommt es schon bald mit brutalen Schlägern, dubiosen Ärzten und einem fiesen Immobilienhai zu tun. Zum Glück ist unser Held ein ehemaliger KSK-Soldat, der sich sehr gut selbst zu verteidigen weiß. Und ein cleverer Ermittler ist er noch dazu. Doch auch seine Gegner sind nicht auf den Kopf gefallen, sodass es immer wieder zu dramatischen Wendungen kommt. Die Handlungsdichte ist dabei so hoch, dass man beim Lesen genau aufpassen muss, um nicht den Anschluss zu verlieren. Aber das kennt man ja von den Hardboiled-Krimis von Raymond Chandler nicht anders.

    Zu bemängeln an der Geschichte habe ich eigentlich bloß Nietschs recht nüchterne Schreibweise. Emotionen gibt es von Anfang bis Ende so gut wie keine. Manche mögen einen solchen Stil bevorzugen, ich für meinen Teil tauche gerne tiefer in die Seelenwelt meiner Protagonisten ein. Wie auch immer, über einen weiteren Fall mit Luka Ascher würde ich mich sehr freuen.

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    • Taschenbuch: 300 Seiten
    • Verlag: Luzifer-Verlag (22. Januar 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 9783958350182
    • ISBN-13: 978-3958350182
    • ASIN: 3958350186
    • Originaltitel: One Night Stan's


    Über den Autor:
    Greg Sisco is a screenwriter, director, and novelist working in the genres of horror, thriller, and dark comedy. In 2018, his spec script “The Patience of Vultures” won the Horror Screenplay Award at the Austin Film Festival and placed in the Top 50 in the Nicholl Fellowships in Screenwriting. His novels have been on bestseller lists in both English and German.



    Inhaltsangabe:

    Willkommen in Scud City, der wildesten Stadt Amerikas ... Der Stadt, in der ein Koffer voller Geld mit Sicherheit verloren geht. Der Stadt, in welcher sich College Studenten, Punkrocker, ein schräger FBI-Agent, ein Serienmörder, ein russischer Drogensüchtiger und ein Nachtclub-Besitzer, der sich für Frank Sinatra hält, alle gemeinsam in einem verdrehten Netz aus Sex, Mord und Drogen wiederfinden. Und herzlich willkommen im One-Night Stan s, dem heißesten Strip-Club in Scud City; wo die Böden aus Linoleum sind, die Luft aus Zigarettenrauch, und die Nacht nicht vorbei ist, bevor nicht jemand als Leiche das Lokal verlässt. Als ein paar College-Studenten über eine orangefarbene Tasche stolpern, randvoll gefüllt mit Hundert-Dollar-Scheinen, werden sie zum Ziel eines zugedröhnten Nachtclub-Besitzers, einer nymphomanen Stripperin, deren Fetisch es ist, Menschen zu quälen, und eines russischen Türstehers, dem nachgesagt wird, einen Mann in zwei Hälften reißen zu können. Während dieser wilden Nacht, die nach und nach völlig aus den Fugen gerät, begegnen sie noch einem obszön-dümmlichen FBI-Agenten, der einen Serienmörder verfolgt, welcher auf seiner Tour Stripperinnen aufschlitzt; einen Serienmörder, der möglicherweise nun den falschen Club gewählt hat. In dieser einzigen Nacht, in der jedermann die Kontrolle verliert, wird das One-Night Stan s zu einem Ort von Anarchie, wilder Gewalt, anonymem Sex und all den anderen verrückten Dingen, über die Normalos und Spießer nicht lachen können.



    Meine Kritik:

    Der Strip-Club „One-Night Stan's“ ist so was wie die “Titty Twister Bar” aus „From dusk till dawn“: Alles dreht sich um Sex, Alkohol und Drogen (einzig die Vampire fehlen). Da wundert es nicht, dass dort eine nach Mord lüsterne Stripperin arbeitet, die es erregend findet, ihre Kunden umzubringen. Oder dass der Türsteher Russian Bob, um den sich viele urbane Legenden drehen, kein Problem hat, jedem, der aus der Reihe tanzt, die Knochen zu brechen. Wer in diesen Club geht, will Spaß haben – und das um jeden Preis. Entsprechend dreckig und rau geht es zu. In Greg Siscos vermutlich stark an „Sin City“ orientierten Roman begleiten wir mehrere Gäste und mindestens genauso viele Angestellte. Ständig wechselt die Perspektive zu einer anderen Person. Es sind so viele, dass man schnell die Übersicht verliert. Zumal es auch keine direkte Hauptperson gibt. Dazu gibt es jede Menge derbe Sprüche und Szenen, die eher ordinär als originell sind. Vor allem im letzten Drittel scheint es sich fast nur noch um entblößte Genitalien und Morde zu drehen. Das wirkt auf Dauer etwas eintönig. Dadurch ist es alles in allem eine eher mittelprächtige Geschichte, in der durchaus noch ein bisschen mehr drin gewesen wäre.

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    • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
    • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (31. Januar 2019)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3423762284
    • ISBN-13: 978-3423762281
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
    • Originaltitel: Batman



    Über die Autorin:

    Marie Lu wuchs in Peking auf, emigrierte mit fünf Jahren in die USA. Sie hat einen Abschluss der University of Southern California und designte Videospiele, bevor sie ihren ersten Roman ›Legend‹ schrieb, der in 24 Länder verkauft und zum weltweiten Bestseller wurde. Marie Lu lebt mit ihrem Mann und ihren Hunden in Kalifornien.



    Inhaltsangabe:

    Der Actionthriller von Bestsellerautorin Marie Lu

    Der junge Millionenerbe Bruce Wayne jagt in seinem Sportwagen eigenmächtig einem Polizeiflüchtigen hinterher. Der Täter kann gefasst werden. Er ist Mitglied der Nightwalker, die in Bruce’ Heimatstadt Gotham City vor allem die reiche Elite terrorisieren. Bruce jedoch wird wegen Missachtung polizeilicher Anordnungen zu Sozialstunden verurteilt, und zwar ausgerechnet im Hochsicherheitstrakt des örtlichen Gefängnisses. Dort trifft er auf Madeleine, ebenfalls Mitglied der Nightwalker, die seit Wochen jegliche Aussage verweigert. Bruce hingegen scheint sie zu vertrauen. Sie warnt ihn, dass er als Nächster auf der Liste der Nightwalker steht. Doch welche Rolle spielt sie selbst dabei?



    Meine Kritik:

    Technisch gesehen ist dieser Batman-Roman gar keiner, weil Bruce Wayne zur Zeit der Handlung gerademal 18 Jahre alt ist und an das Fledermaus-Kostüm keinen einzigen Gedanken verschwendet. Der Gerechtigkeitssinn ist bei Bruce allerdings auch da bereits massiv ausgeprägt, weshalb er selbst an seinem Geburtstag nicht zögert, mit einem Sportwagen einem flüchtigen Verbrecher nachzurasen. Die Aktion klappt, aber statt Dank erhält der mililardenschwere Vollwaise eine Strafe wegen Missachtung polizeilicher Anordnungen. Er wird zu Sozialstunden im berüchtigten Arkham Asylum verknackt. Dort trifft er auf die hübsche Madeleine, ein Mitglied der Verbrechergruppe Nightwalker, die Gotham City seit Monaten terrorisiert. Bruce freundet sich mit ihr an und merkt anfangs gar nicht, dass sie ihn dabei manipuliert.

    Obwohl Batman selbst gar nicht in Erscheinung tritt, dürften Batman-Fans mit diesem Roman dennoch ihre Freude haben. Butler Alfred ist dabei, einer von Bruce Waynes Kumpels ist Harvey Dent und am Ende taucht sogar ein junger Detective namens James Gordon auf. Anders als bei Sarah J. Maas‘ „Catwoman“-Roman merkt man dem „Nightwalker“ die weibliche Note nicht so sehr an. Stattdessen ist Bestsellerautorin Marie Lu ein actionreicher Psychothriller gelungen, der sich zwar vorwiegend an junge Erwachsene richtet, aber auch allen anderen gefallen könnte, die sich für das Thema Superhelden interessieren, insbesondere Fans der TV-Serie „Gotham“.

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    • Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
    • Verlag: Heyne Verlag (4. März 2019)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3453272137
    • ISBN-13: 978-3453272132



    Über den Autor:

    John Grisham hat 31 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sechs Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.


    Inhaltssangabe:

    Wenn aus der Wahrheit Böses wächst - der neue große Roman von John Grisham

    Oktober 1946 in Clanton, Mississippi. Pete Banning ist einer der angesehensten Bürger der Stadt. Der hochdekorierte Kriegsveteran hat es als Oberhaupt einer alt eingesessenen Familie mit dem Anbau von Baumwolle zu Reichtum gebracht. Er ist ein aktives Mitglied der Kirche, ein loyaler Freund, ein guter Vater, ein verlässlicher Nachbar. Doch eines Morgens wendet sich das Blatt. Pete Banning steht in aller Früh auf, nimmt ein leichtes Frühstück zu sich, fährt zur Kirche und erschießt den Pfarrer. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Die Gemeinde ist erschüttert, und es gibt nur eine einzige Frage: Warum? Pete Banning aber schweigt. Sein einziger Kommentar lautet: »Ich habe nichts zu sagen.« Und auch als ihm die Todesstrafe droht, bricht er sein Schweigen nicht. Ein Aufsehen erregender Prozess beginnt, an dessen Ende in Clanton nichts mehr ist, wie es zuvor war.



    Meine Kritik:

    John Grisham ist bekannt für seine verzwickten Justizthriller. In „Das Bekenntnis“ allerdings geht es relativ wenig um Juristisches. Es ist auch weniger ein Thriller als vielmehr ein Drama. Ebenfalls ungewöhnlich: Diesmal spielt die komplette Geschichte in der Vergangenheit. In den 1940er Jahren, um genau zu sein.

    Es geht mal wieder um die Stadt Clanton in Mississippi, die Grisham-Fans schon aus etlichen anderen Romanen kennen. Kriegsheld und Farmer Pete Banning steht eines Morgens auf, um ganz gezielt den Pfarrer der Gemeinde zu erschießen. Den Mord streitet er auch nicht mal ab und verbietet seinem Anwalt sogar, auf Unzurechnungsfähigkeit zu plädieren. Es kommt wie es kommen muss: Pete wird vom Gericht zum Tode verurteilt. Weil er ein Kriegsheld ist, bietet ihm der Gouverneur eine Abmilderung der Strafe in lebenslange Haft an, doch selbst mit dieser Aussicht ist Pete nicht bereit, die Gründe für seine Tat zu nennen. Da Sympathien für einen dermaßen sturen Protagonisten aufzubringen fiel mir nicht leicht. Jemand, der nicht mal im Angesicht des Todes den Mund öffnen will, ist nur schwer zu verstehen.

    Mit Petes Hinrichtung ist der Roman allerdings nicht vorüber. Nein, danach gibt es einen gewaltigen Zeitsprung zurück und wir werden in Petes Vergangenheit involviert und bekommen sogar Petes komplette Militärzeit während des zweiten Weltkrieg erzählt. Inklusive seiner Gefangennahme auf den Philippinen und den mehrjährigen Guerilla-Einsätzen. Für jemanden wie mich, der auf einen Justizthriller eingestellt war, war das zwar interessant, aber viel zu weitläufig erzählt und daher nicht ganz so spannend.

    Aber die Spannung hielt sich in diesem Roman ohnehin in Grenzen. Trotz der dramatischen Ereignisse war es ein etwas schleppender Anfang und auch danach wurde es nicht so viel besser. Zumindest rätselte ich nicht wirklich darüber, wieso Pete den Pfarrer umgebracht hatte und nicht darüber reden wollte. Ich ging einfach davon aus, dass es dafür schon einen aus seiner Hinsicht plausiblen Grund geben würde. Vielleicht lag das Desinteresse daran, dass es lange Zeit keine direkte Hauptperson gab und die Handlung ständig zwischen allen möglichen Personen hin und her sprang.

    Ein weiteres Manko waren die ständigen Verzögerungen: Mehrmals führte einen der Autor in die Nähe von Petes Beweggründen für den Mord, aber natürlich folgte die Auflösung erst zum Schluss. Gut fand ich allerdings die gelegentlich eingestreute Kritik an den damaligen diskriminierenden US-Rassengesetzen.

    Der letzte Teil des Romans beschäftigt sich mit der Frage, was für rechtliche und persönliche Folgen eine Mord nach sich ziehen kann. Das war wieder mehr interessant – und stellenweise recht erschütternd.

    Während der doch recht detaillierten Geschichte kam mir einige Male der Gedanke, dass die Handlung vielleicht auf wahren Begebenheiten beruhen könnte. Aber laut der englischen Wikipedia-Seite von "The Reconing" ist alles rein fiktiv (abgesehen von den historischen Fakten über den zweiten Weltkrieg).



    Anmerkung: Ich wusste nicht recht, wo bei den Büchereulen ich diese Rezi posten sollte. Aber nachdem der Roman bei Amazon unter "Krimi" gelistet ist, habe ich mich hierfür entschieden.



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    Tobias Bachmann - Innsmouth-Harlekin

    Taschenbuch

    Seitenzahl: 120 Seiten

    Veröffentlichung: Oktober 2018

    Verlag: Arcanum Fantasy Verlag, Bickenbach

    ohne ISBN

    Preis: 5,00 Euro

    Cover: David Ludlow

    Direkt beim Verlag bestellen.


    Über den Autor:

    Tobias Bachmann hat zunächst den Beruf des Heilerziehungspflegers erlernt, betätigte sich später als Musiker und freier Autor. 1998 erschien sein erstes Buch. Hauptsächlich schreibt er düstere Phantastik, wird aber zumeist mit dem Horror- und dem Science Fiction Genre in Verbindung gebracht, wobei er auch Krimis und Thriller verfasst.



    Inhaltsangabe:

    "Haben Sie schon einmal einen Fisch entschuppt? Dann können Sie sich vorstellen, wie meine Haut aussieht. Seit ich den Clown getroffen habe, geht das nun so. Es ist noch gar nicht so lange her. Ein paar Wochen, höchstens Monate. Ein Treffen, das sich als der schlimmste Fehler meines Lebens entpuppte. Dabei habe ich lange nach dem Clown gesucht. Er war Teil meiner Recherche, die sich mit dem Verschwinden einiger Mädchen und Jungen beschäftigte. Die Geschichte mit dem Clown versprach eine heiße Spur zu sein, zumal eines der verschwundenen Kinder meine kleine Halbschwester war."

    1936 veröffentlichte Howard Phillips Lovecraft die Erzählung "Schatten über Innsmouth". Sie gehört zu seinem bekannten und beliebten Cthulhu-Mythos. Seit der Veröffentlichung des Mythos haben sich immer wieder Autoren daran versucht. Mal mit mehr, mit weniger Erfolg.

    Tobias Bachmann, der die Geschichte über die Stadt Innsmouth aufnahm, gelingt es den Leser in die Welt Lovecrafts mitzunehmen. er erzeugt eine Stimmung die der Lovecrafts in nichts nachsteht. Eine gelungene Novelle. Düster und geheimnisvoll.


    Das Buch ist als 7. Band in der Reihe Mystische Schriften des Arcanum Fantasy Verlags erschienen.

    Mystische Schriften ist eine Reihe von einzelnen Kurzgeschichten und Novellen die Geheimnisse, Mythen und Legenden zum Thema haben, sich aber keinem Genre verpflichtet fühlen müssen.



    Meine Kritik:

    Wir begleiten den Journalisten Martin Harlekin zu einem Interview mit dem Clown John B. Madox in die neuenglische Hafenstadt Innsmouth. Dies steht im Verdacht, Martins Schwester entführt zu haben. Zu Martins Überraschung ist Madox sogar bereit, ihm den Aufenthaltsort seiner Schwester mitzuteilen. Aber nur unter der Bedingung, ihm vorher die ganze Geschichte dazu erzählen zu dürfen. Martin willigt ein und erfährt, wie Madox als Teenager mit seiner Familie zu einem Zirkus-Festival nach Innsmouth kam und dort nach und nach sämtliche Angehörigen verlor. Über das Wie und Warum möchte ich nicht viel verraten, nur so viel, dass es – wie der Titel der Novelle vermuten lässt – mit Lovecraft-Motiven zusammenhängt.

    Der „Innsmouth Harlekin“ liest sich flüssig und schnell, nach gut nach zwei Stunden ist man mit dieser gerademal 115 Seiten langen Geschichte fertig. Die Handlung ist spannend und versteht es gut, die düstere Atmosphäre der Innsmouth-Welt einzufangen. Etwas irritierend fand ich die häufigen Perspektivwechsel, die den Lesefluss etwas ausbremsten, aber das ist eine rein subjektive Meinung.

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    • Taschenbuch: 464 Seiten
    • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: Erstmals im TB (8. Dezember 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3453418026
    • ISBN-13: 978-3453418028
    • Originaltitel: The Racketeer



    Über den Autor:

    John Grisham hat 31 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sechs Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.



    Inhaltsangabe:

    Wenn nichts ist, wie es scheint ...

    Malcolm Bannister, in seinem früheren Leben Anwalt in Winchester, Virginia, sitzt wegen Geldwäsche zu Unrecht im Gefängnis. Die Hälfte der zehnjährigen Strafe hat er abgesessen, als sich das Blatt wendet. Ein Bundesrichter und seine Geliebte wurden ermordet aufgefunden. Es gibt weder Zeugen noch Spuren, und das FBI steht vor einem Rätsel – bis Bannister auf den Plan tritt. Als Anwalt mit Knasterfahrung kennt er viele Geheimnisse, darunter auch die Identität des Mörders. Dieses Wissen will er gegen seine Freiheit eintauschen.



    Meine Kritik:

    Weil er von einem zwielichtigen Mandaten Gelder überwiesen bekam, verliert Anwalt Malcolm Bannister seine Zulassung und wandert für zehn Jahre ins Gefängnis. Das Urteil ist ungerecht und entsprechend unzufrieden ist der Ex-Anwalt darüber auch. Als er nach fünf Jahren Haft vom Mord an einem Bundesrichter und seiner Geliebten erfährt, wittert er seine Chance auf eine vorzeitige Entlassung, wenn er zur Überführung des Mörders beitragen kann. Nebenbei verfolgt Malcom allerdings einen anderen cleveren Plan, der sehr darüber hinausgeht.

    Die Geschichte ist flott geschrieben, sodass zu keiner Zeit Leerlauf eintrat. Man begleitet Malcom gerne auf seinem Weg und ist gespannt, worauf es letztendlich hinausläuft und ob dabei alles glatt läuft. Ungewöhnlich ist, dass es keinen richtigen Gegenspieler gibt und Malcom auch sonst nicht viele Rückschläge bei der Umsetzung seines Plans erlebt. Bei einem weniger sympathischen Protagonisten hätte sich dadurch vermutlich rasch Langeweile eingestellt, aber Malcoms Geschichte habe ich vom ersten bis zum letzten Kapitel sehr gerne verfolgt. So ist „Das Komplott“ eine nette, leichte Kost für zwischendurch.

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    • Audio CD
    • Verlag: Der Audio Verlag (28. Februar 2019)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3742409980
    • ISBN-13: 978-3742409980



    Über den Autor:

    Adolph Freiherr Knigge wurde 1752 auf dem väterlichen Gut Bredenbeck bei Hannover geboren. Nach dem Jurastudium in Göttingen war er zunächst als Hofjunker und Assessor beim hessischen Landgrafen Friedrich II. tätig. Enttäuscht von den Intrigen am Hofe in Kassel quittierte er den Dienst und lebte ab 1775 als freier Schriftsteller in Hanau, Frankfurt am Main, Heidelberg und schließlich in Hannover. 1788 erschien sein Buch »Über den Umgang mit Menschen«. Er starb 1796 in Bremen.



    Inhaltsangabe:

    »Was sagt denn der ›Knigge‹ dazu?« Ja, was eigentlich? Bis heute gilt der Knigge als wichtige Instanz bei Fragen des korrekten gesellschaftlichen Benehmens. Das Ziel des Freiherrn Knigge, den Menschen einen anständigen Umgang miteinander beizubringen, hat von seiner Aktualität nichts verloren. Wenn man also wissen will, wie man sich Freunden gegenüber verhält, mit Herrschsüchtigen umgeht, oder über welche Themen man in Gesellschaft besser nicht redet, dann ist man beim Knigge nach wie vor an der richtigen Adresse. Und wer könnte diese Sammlung der besten Knigge-Weisheiten besser interpretieren als Christoph Maria Herbst? Richtig: niemand.



    Meine Kritik:

    Knigge und seine Benimm-Regeln sind – zumindest dem Namen nach – vielen Menschen ein Begriff. Aber was hatte der Mann zu seiner Zeit tatsächlich zum Benehmen geschrieben? Genau damit beschäftigt sich „Über den Umgang mit Menschen“. Aufgespalten in drei Teile mit zahlreichen Unterkapiteln berichtet uns dieses Hörbuch unter anderem vom „Umgang mit sich selber“, dem „Umgang mit und unter Verliebten“ und dem „Umgang mit Gelehrten und Künstlern“.

    Manche der Empfehlungen zählen sicherlich auch heute noch zu den einfachen Formen der Höflichkeit, andere Weisheiten wie "Man sei selbst in der Ehe schamhaft, keusch und kokett" wirken ein wenig unfreiwillig komisch.

    Vorgelesen wird das auf gut zweieinhalb Stunden gekürzte Hörbuch von Christoph Maria Herbst. Durch seine Betonungen wirkte die eine oder andere vorgetragene Passage zwar etwas amüsant, im Großen und Ganzen war das ganze Hörbuch aber leider nicht halb so witzig wie erhofft, sondern war und blieb ein normales Sachbuch. Am Ende vieler Kapitel gab es angenehme Klavierinstrumentalstücke, die recht gut passten und das doch recht trockene Thema zusätzlich auflockerten.

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    • Taschenbuch: 512 Seiten
    • Verlag: Blanvalet; Auflage: Deutsche Erstausgabe (1. August 2002)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 9783442356928
    • ISBN-13: 978-3442356928
    • ASIN: 344235692X
    • Originaltitel: Tripwire-Reacher 03


    Über den Autor:

    Lee Child verdankt seine außerordentliche Karriere als Krimiautor einer eher unangenehmen Lebenssituation: 1995 wurde ihm wegen einer Umstrukturierung sein Job beim Fernsehen gekündigt. Der Produzent so beliebter Krimiserien wie „Prime Suspect“ („Heißer Verdacht“) oder „Cracker“ („Für alle Fälle Fitz“) machte aus der Not eine Tugend und versuchte sich als Schriftsteller. Was selbst wie ein Roman klingt, entspricht in diesem Fall der Wahrheit: Bereits mit seinem ersten Thriller um den Ermittler Jack Reacher landete Child einen internationaler Bestseller. Er war zugleich Auftakt der heute mehrfach preisgekrönten „Jack-Reacher“-Serie. Child, der 1954 in Coventry in England geboren wurde, ist heute in den USA und Südfrankreich zu Hause.

    Inhaltsangabe:

    Tiefe Trauer - und erhöhte Wachsamkeit veranlassen Jack Reacher, den genialen Ex-Ermittler, an der Beerdigung seines ehemaligen Vorgesetzten und väterlichen Freundes bei der Militärpolizei, Leon Garber, teilzunehmen. Weshalb ließ dieser nach so vielen Jahren unter dem Namen seiner Tochter Jodie nach ihm fahnden? Und was hat sie, Jacks unerfüllte große Liebe, damit zu tun? Jodie, bildschön und eine clevere Anwältin, steht selbst vor einem Rätsel. Erst die unangenehme Begegnung mit Killern und verstümmelten Leichen bringt die beiden auf eine heiße Spur - und ins Fadenkreuz der Mörder.


    Meine Kritik:

    Sein Vagabundenleben hat Jack Reacher nach Florida geführt, wo er als Poolgräber und Türsteher arbeitet und ansonsten unter dem Radar fliegt. Das ändert sich, als zuerst ein Detektiv und wenig später zwei Auftragskiller nach ihm suchen. Bevor der Detektiv von den Killern umgebracht wird, verrät er Reacher, dass er ihn im Auftrag einer Mrs. Jacobs aufspüren soll. Das macht Reacher neugierig und er reist nach New York, um dort nach der geheimnisvollen Frau zu suchen. Er staunt nicht schlecht, als er herausfindet, dass es sich dabei um Jodie, die Tochter seines ehemaligen Vorgesetzten Leon Garber handelt. Diese hatte nach dem Tod ihres Vaters nach Reacher suchen lassen, weil Garber ihn in seinem Testament erwähnt hat. Außerdem gibt es da noch einen Fall, den Garber vor seinem Tod nicht mehr abschließen konnte. Als die Killer auch bei Jodie auftauchen, steht für Reacher fest, dass er den letzten Fall aufklären muss.

    Der Anfang des dritten Reacher-Bandes war ebenso spannend wie ereignisreich, im Mittelteil der gut 500 Seiten langen Geschichte allerdings gibt es einige Längen und etwas überzogene und arg konstruierte Stellen. Deshalb war ich mir auch recht sicher, wie die Sache am Ende ausgehen würde – und freute mich, dass ich doch eines besseren belehrt wurde. Das Ende war daher auch sofort Grund genug, mir den vierten Band „Zeit der Rache“ zu bestellen. Ich möchte wissen, wie es weitergeht.

    Die letzte Szene im siebenten Harry-Potter-Band ist die erste Szene des achten Teils: Der inzwischen fast vierzigjährige Harry und seine Frau Ginny verabschieden ihre Kinder, die sich auf den Weg nach Hogwarts machen. Zu ihnen gesellen sich Ron und Hermine sowie Draco, die ebenfalls ihre Sprösslinge verabschieden. Und um eben diesen Nachwuchs geht es. Um Harrys Sohn Albus und Dracos Sohn Scorpio, um genau zu sein: zwei Außenseiter, die sich beide in Hogwarts nicht richtig wohl fühlen, aber schnell merken, dass sie viel gemeinsam haben. So wundert es auch nicht, dass der besonnene Scorpio seinem draufgängerischen Freund Albus sofort folgt, als dieser auf die Idee kommt, mit einem Zeitumkehrer die Vergangenheit zu ändern und Cedric Diggory vor seiner Ermordung durch Lord Voldemort während des Trimagischen Turniers zu retten. Die Idee klingt simpel und doch hat sie verheerende Folgen.

    Im Grunde genommen ist der achte Potter-Band eine Art „Harry Potter trifft Zurück in die Zukunft“. Es gibt mehrere Zeitreisen und etliche Personen, die je nach Zeitachse verschwinden oder völlig anders agieren. Für mich, der Zeitreisegeschichten liebt, war es der ideale Plot. Da verzeihe ich auch gerne, dass Harry Potter in seinem neuen Abenteuer nur eine Nebenrolle spielt und den Staffelstab da bereits an den Nachwuchs weitergegeben hat. „Das verwunschene Kind“ ist eine spannende Unterhaltung, die sich auch in Form eines Theaterdrehbuchs wunderbar liest. Es war ein tolles Wiedersehen mit Harry und all den anderen Figuren aus dem Potterversum, und es schürt meine Hoffnung, ob es nicht vielleicht noch irgendwann weitere Romane und/oder Filme geben könnte. Solange J.K. Rowling daran mit beteiligt ist, habe ich da keinerlei Bedenken.

    Im Mittelpunkt von Mattias Edvardssons „Die Lüge“ steht eine auf den ersten Blick ganz normale schwedische Familie. Doch dann wird die 19-jährige Tochter Stella unter Mordverdacht verhaftet und die scheinbar heile Fassade beginnt langsam zu bröckeln. Zuerst erzählt Vater Adam seine Sicht der Dinge: In Rückblicken erfahren wir, wie Stella sich als Teenager zum Problemkind entwickelte und wie er verzweifelt versuchte, sie wieder auf die richtige Bahn zu bringen. Nebenbei wird geschildert, wie Adam von der Kripo vorgeladen wird und die Staatsanwaltschaft Ermittlungen anstellt. Im zweiten Teil des Buches kommt Tochter Stella selbst zur Wort, berichtet in lockerer Jugendsprache von ihrer Sicht der Dinge und wie sie das spätere Mordopfer Chris kennenlernte. Der letzte (und kürzeste) Teil des Buches gehört Mutter Ulrika. Auch sie schildert Teile der Vergangenheit und dazu was während Stellas Gerichtsverhandlung passiert. Und ganz wie in den klassischen Krimis erfahren wir erst auf den letzten zehn Seiten, was in der Mordnacht tatsächlich passiert ist.

    Laut der Werbung auf dem Buchrücken erfindet der Autor mit seinem Thriller „Die Lüge“ die skandinavische Spannung neu. Dem würde ich so nicht ganz zustimmend. Keine Frage, die rund 540 Seiten lesen sich gut und sind auch interessant, von unerträglicher Spannung kann allerdings keine Rede sein. Dafür breitet Edvardsson seine Geschichte ein bisschen zu sehr aus und erzählt zu viel, was nicht direkt mit dem Fall zu tun hat. Hundert Seiten weniger hätten der „Lüge“ zweifellos gut getan. Aber alles in allem bot der Roman eine interessante Handlung, der ich gerne bis zum Ende gefolgt bin. Die Auflösung am Schluss fand ich recht gelungen.

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    • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
    • Verlag: Droemer HC (20. August 2018)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 9783426281925
    • ISBN-13: 978-3426281925
    • ASIN: 3426281929
    • Originaltitel: The Wrong Side of Goodbye

    Über den Autor:

    Michael Connelly, geboren 1956 in Philadelphia, studierte zunächst Journalismus und Kreatives Schreiben in Florida. Anschließend (ab 1980) war er Polizeireporter für verschiedene Zeitungen in Florida. Nachdem 1986 eine seiner Reportagen für den Pulitzer Preis nominiert worden war, wechselte er als Reporter zur Los Angeles Times. Für sein Thrillerdebüt, Schwarzes Echo, den ersten Band der Harry-Bosch-Serie, erhielt er 1992 auf Anhieb den Edgar Award, den renommiertesten amerikanischen Krimipreis. Zahlreiche Bestseller folgten, die ihn zum gegenwärtig erfolgreichsten Thrillerautor der USA machten. Heute lebt er mit seiner Familie wieder in Florida. Weitere Informationen über den Autor unter http://www.michaelconnelly.com



    Inhaltsangabe:

    Don't mess with Harry – Ermittler-Legende Harry Boschs 21. Fall: Im neuen Teil der Harry-Bosch-Serie des amerikanischen Thriller-Autors Michael Connelly geht es um eine millionenschwere Erbschaft mit folgenschweren Konsequenzen.
    Harry Bosch, mittlerweile als Privatermittler tätig, soll den Erben des Milliardärs Whitney Vance finden: Der alte Mann hatte als Student ein Verhältnis mit einer Mexikanerin, die er auf Druck seines Vaters verließ, als die junge Frau schwanger wurde. Ein Leben lang hat Vance sich dafür geschämt, nun will er Wiedergutmachung leisten. Es versteht sich, dass kaum einer in seinem Umfeld von dieser Entwicklung begeistert ist. Harry Bosch ist klar, dass er mit äußerster Vorsicht vorgehen muss. Doch kaum hat er erste Erfolge erzielt, erfährt er vom plötzlichen Tod seines Auftraggebers. Für den Privatermittler bedeutet das nur eines: Jetzt erst recht!

    »Bosch at his best.« New York Times



    Meine Kritik:

    Im 21. Band der Krimi-Reihe soll Harry Bosch einen Erben des Milliardärs Whitney Vance ausfindig machen. Das Problem daran: Der Auftraggeber ist nicht einmal sicher, ob er überhaupt einen Nachkommen hat. Denn die einzige Beziehung, in der das passiert sein könnte, liegt fast 70 Jahre zurück. Trotz anfänglicher Praxis beginnt Harry zu ermitteln und sieht sich dabei mit Erinnerungen an seine eigene Jugend und die Zeit während des Vietnamkriegs konfrontiert. Da er mit der Erbensuche allerdings noch nicht ausgelastet genug ist, hat ihm Autor Michael Connelly gleich noch einen zweiten Fall aufs Auge gedrückt. Als ehrenamtlicher Ermittler ist unser pensionierter Held nämlich noch beim San Fernando Police Department beschäftigt. Zusammen mit seiner Partnerin Bella Lourdes sucht er einen Serienvergewaltiger, genannt der "Screen-Cutter", und bringt sich auch hier mal wieder in Gefahr.

    Warum der neuste Band „Die Verlorene“ heißt, erschloss sich mir zwar bis zum Ende nicht (der Originaltitel „The Wrong Side of Goodbye“ war markanter und hätte deutlich besser gepasst), aber die Geschichte selbst war eine routinierte Ermittlungsarbeit in bester Harry-Bosch-Manier. Jeder, der die vorherigen Romane mag, kann auch hier bedenkenlos zugreifen.

    Schön fand ich, dass Harrys Halbbruder Mickey Haller mal wieder eine kleine Nebenrolle hatte und auch ihr vorheriger Fall "Ehrensache" erwähnt wird. Boschs frühere Partnerin Lucky Lucy und seine Tochter Maddie kommen ebenfalls kurz vor.

    Seit heute wird auch während der Reha gemordet. Der neue Krimi von Silke Porath und Sören Prescher ist ab sofort überall bei Weltbild erhältlich.


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    Produktdetails:

    2019, 384 Seiten, Maße: 12,5 x 18,7 cm, Flex. Einband, Deutsch, Verlag: Weltbild Deutschland, ISBN-10: 3963771798, ISBN-13: 9783963771798, Erscheinungsdatum: 10.04.2019


    Inhaltsangabe:

    Schrödinger muss in die Reha – und sein Boxer Horst kommt mit. Wassertreten, Kunsttherapie und Hockergymnastik sollen Schrödinger bei seinen Bandscheibenproblemen helfen. Doch schon nach wenigen Tagen kommt es, wie es kommen musste: Horst entdeckt, ausgerechnet im Kneipp-Becken, eine Leiche. Und da Herr und Hund ja bereits einschlägige Erfahrung im Detektivspielen haben, nehmen sie sofort die Ermittlungen auf. Es dauert nicht lange, bis sie feststellen, dass in der ehrbaren Kurklinik so ziemlich jeder eine Leiche im Keller hat. Und auch Schrödinger und Horst geraten in tödliche Gefahr.

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    • Taschenbuch: 416 Seiten
    • Verlag: Droemer TB (1. Februar 2019)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3426306719
    • ISBN-13: 978-3426306710
    • Originaltitel: The Crossing



    Über den Autor:

    Michael Connelly, geboren 1956 in Philadelphia, studierte zunächst Journalismus und Kreatives Schreiben in Florida. Anschließend (ab 1980) war er Polizeireporter für verschiedene Zeitungen in Florida. Nachdem 1986 eine seiner Reportagen für den Pulitzer Preis nominiert worden war, wechselte er als Reporter zur Los Angeles Times. Für sein Thrillerdebüt, Schwarzes Echo, den ersten Band der Harry-Bosch-Serie, erhielt er 1992 auf Anhieb den Edgar Award, den renommiertesten amerikanischen Krimipreis. Zahlreiche Bestseller folgten, die ihn zum gegenwärtig erfolgreichsten Thrillerautor der USA machten. Heute lebt er mit seiner Familie wieder in Florida. Weitere Informationen über den Autor unter http://www.michaelconnelly.com


    Inhaltsangabe:

    Eine Ikone der modernen Kriminalliteratur: Der 20. Fall für Detective Harry Bosch - von Amerikas Top-Thriller-Autor Michael Connelly

    Detective Harry Bosch ist in Rente gegangen und nicht mehr beim Los Angeles Police Department (LAPD), aber sein Halbbruder, der Anwalt Mickey Haller, braucht die Hilfe des erfahrenen Ermittlers. Eine Frau ist im Schlafzimmer ihres Hauses brutal ermordet worden, und alle Indizien deuten auf einen von Hallers Klienten, einen früheren Gangster, mittlerweile bürgerlicher Familienvater. Obwohl die Mordanklage wasserdicht scheint, hält Mickey sie für vorgeschoben. Offenbar soll seinem unschuldigen Klienten etwas angehängt werden. Zuerst will Bosch damit nichts zu tun haben, aber dann nimmt er sich der Sache an und betreibt mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit Nachforschungen, um den Fall aufzuklären. Doch je näher er der Wahrheit kommt, umso mehr gerät er in das Visier des Täters …

    »Der amtierende Herrscher des Polizeithrillers.« Kirkus Reviews über Michael Connelly


    Meine Kritik:

    Obwohl Harry nach dem “Scharfschuss” in den Ruhestand geschickt wurde, kann er die Finger nicht von Mordfällen lassen. Schuld daran ist sein Halbbruder und Anwalt Mickey Haller, der seine Hilfe als Ermittler in einem scheinbar wasserdichten Fall braucht. Aber Harry Bosch wäre nicht Harry Bosch, wenn ihm nicht doch ein paar Ungereimtheiten auffallen würden. Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass dem Mordverdächtigen etwas angehängt werden soll. Und die Täter schrecken auch vor weiteren Straftaten (inklusive Mord) nicht zurück, damit ihnen niemand auf die Schliche kommt.

    Obwohl Harry in „Ehrensache“ (englisch: „The Crossing“) für seinen Halbbruder arbeitet, in der Roman dennoch eine lupenreine Bosch-Ermittlungsarbeit, bei der Mikey Heller bis kurz vor Schluss nur eine untergeordnete Rolle spielt. Dafür kann Harry auf die Hilfe seiner letzten Partnerin Lucky Lucy zurückgreifen, die ihm mehr als einmal unter die Arme greift.

    Genau wie bei den Vorgängerbänden ist es auch im zwanzigsten Bosch-Roman fasziniert zu verfolgen, wie Harry ein Puzzleteil nach dem nächsten findet und sich allmählich ein klareres Bild zusammensetzt. Harry selbst geht dabei trotz seiner Pensionierung so routiniert wie eh und je vor.


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    • Taschenbuch: 464 Seiten
    • Verlag: Droemer TB (2. Mai 2018)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3426306360
    • ISBN-13: 978-3426306369
    • Originaltitel: The Burning Room


    Über den Autor:

    Michael Connelly, geboren 1956 in Philadelphia, studierte zunächst Journalismus und Kreatives Schreiben in Florida. Anschließend (ab 1980) war er Polizeireporter für verschiedene Zeitungen in Florida. Nachdem 1986 eine seiner Reportagen für den Pulitzer Preis nominiert worden war, wechselte er als Reporter zur Los Angeles Times. Für sein Thrillerdebüt, Schwarzes Echo, den ersten Band der Harry-Bosch-Serie, erhielt er 1992 auf Anhieb den Edgar Award, den renommiertesten amerikanischen Krimipreis. Zahlreiche Bestseller folgten, die ihn zum gegenwärtig erfolgreichsten Thrillerautor der USA machten. Heute lebt er mit seiner Familie wieder in Florida. Weitere Informationen über den Autor unter http://www.michaelconnelly.com



    Inhaltsangabe:

    Sturer, als die Polizei erlaubt: Ermittler-Ikone Harry Bosch knackt seinen 19. Fall
    Zusammen mit seiner neuen Partnerin Lucia Soto ermittelt LAPD Detective Harry Bosch in einem rätselhaften Mordfall, der weit in die Vergangenheit zurückreicht.. Vor zehn Jahren wurde der mexikanische Musiker Orlando Merced bei einem Auftritt von einer angeblich verirrten Kugel schwer verletzt. Doch Harry Bosch glaubt nicht an diese offizielle Version. Wem galt die Kugel, die schließlich zu Merceds Tod führte, in Wirklichkeit? Und wer war der Schütze? Eine mitreißende Spurensuche durch die "Stadt der Engel" nimmt ihren Lauf ...

    "Knochentrocken geschrieben und mit dem Connelly-typischen Sog." Stern



    Meine Meinung:

    Kurz vor Harrys Pensionierung wird in der Abteilung Offen Ungelöst noch einmal alles durcheinandergewürfelt und jeder erfahrene Detective bekommt einen neuen Kollegen als Partner. In Harrys Fall ist es Lucia „Lucky“ Soto, die zwar jung, aber ebenso entschlossen auftritt.

    Die beiden bekommen es sogleich auch mit zwei komplexen alten Fälle aus den 90ern mit nur wenigen Spuren zu tun. Zum einen das Attentat auf den mexikanischen Mariachi-Musiker Orlando, an dessen Spätfolgen der Musiker erst zehn Jahre später gestorben ist. Technisch gesehen ist es damit trotzdem ein Mord. Zum anderen einen Häuserbrand, den Boschs Partnerin Lucky Lucy damals nur durch Glück überlebte.

    Zunächst laufen beide Nachforschungen parallel, aber es dauert nicht lang und es deuten sich tatsächlich einige Überschneidungen an. Am Ende stellte sich natürlich in beiden Fällen alles als nichts so heraus, wie es zu Beginn erschien. Die beiden Ermittlungen bei der Arbeit zu begleiten, war interessant, stellenweise jedoch vielleicht ein bisschen zu detailgetreu. Nichtsdestotrotz fand ich es es faszinierend, wie sich nach und nach viele einzelne Puzzleteile zusammensetzten und irgendwann ein konkretes Bild ergeben.

    Beide Fälle sind sehr komplex und verlangen den Ermittlern viel ab. Viel Zeit für Privates drumherum gibt es daher in Harrys 19. Fall „Scharfschuss“ nicht. FBI-Agentin Rachel Walling schaut einmal für einen Kurzbesuch dabei, dazu werden David Chu, J. Edgar und Jack McEvoy beiläufig erwähnt. Alles in allem also ein typischer, solider Bosch-Fall.

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    • Taschenbuch: 512 Seiten
    • Verlag: Droemer TB (3. Juli 2017)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3426305798
    • ISBN-13: 978-3426305799
    • Originaltitel: The Gods of Guilt



    Über den Autor:

    Michael Connelly, geboren 1956 in Philadelphia, studierte zunächst Journalismus und Kreatives Schreiben in Florida. Anschließend (ab 1980) war er Polizeireporter für verschiedene Zeitungen in Florida. Nachdem 1986 eine seiner Reportagen für den Pulitzer Preis nominiert worden war, wechselte er als Reporter zur Los Angeles Times. Für sein Thrillerdebüt, Schwarzes Echo, den ersten Band der Harry-Bosch-Serie, erhielt er 1992 auf Anhieb den Edgar Award, den renommiertesten amerikanischen Krimipreis. Zahlreiche Bestseller folgten, die ihn zum gegenwärtig erfolgreichsten Thrillerautor der USA machten. Heute lebt er mit seiner Familie wieder in Florida. Weitere Informationen über den Autor unter http://www.michaelconnelly.com



    Inhaltsangabe:

    Ein Justiz-Thriller der Extraklasse von Amerikas Spannungs-Autor Nr. 1

    Der pragmatische, mit allen Wassern gewaschene Anwalt Mickey Haller wird in Los Angeles in den Mordfall an einem Callgirl verwickelt. Er kennt die Tote, denn vor nicht allzu langer Zeit hatte er Gloria Dayton vor Gericht erfolgreich verteidigt. Die Anklage wegen Kokainschmuggels wurde fallengelassen, als die Frau ihre Hintermänner preisgab. Eigentlich hätte sie gar nicht in L.A. sein dürfen, sondern auf Hawaii. Doch nun wird ihr Online-Administrator des Mordes beschuldigt. Der Mann beteuert seine Unschuld, und Haller wird den Verdacht nicht los, dass sein Erfolg damals vor Gericht noch ganz andere Folgen gehabt hat ...

    "Michael Connelly hat sein Vorbild John Grisham längst hinter sich gelassen." stern



    Meine Meinung:

    Als eine frühere Klientin, die ehemalige Prostituierte Gloria Dayton ermordet wird, ist es für Anwalt Mickey Haller eine Selbstverständlichkeit, den Fall zu übernehmen und den offensichtlich unschuldigen Hauptverdächtigen zu verteidigen. Bei den dafür notwendigen Nachforschungen bekommen es Mickey und sein Team mit mexikanischen Kartellleuten, zwielichtigen Bundesagenten und sogar einem inhaftierten Ex-Anwalt zu tun. Es dauert nicht lang, dann bringen sich die Ermittler durch ihre Arbeit selbst in tödliche Gefahr ...

    Obwohl es in der Mickey-Haller-Reihe gerne und oft um juristische Verhandlungen geht, gibt es in den ersten zwei Dritteln des Romans nicht ganz so viel Action vor Gericht, sondern stattdessen viele die Nachforschungen außen herum. Dadurch wird es diesmal etwas actionlastiger und dramatischer.

    Mickeys Halbbruder Harry Bosch darf natürlich ebenfalls nicht fehlen und hat einen kurzen Gastauftritt, weil Harry gerade wegen eines anderen Falls vor Gericht aussagen soll (darum geht es in der nur auf Englisch veröffentlichten Kurzgeschichte "Switchblade"). Für Connelly-Fans natürlich ein weiteres Highlight.

    Fazit: Ein spannender und verzwickter fünfter Fall für Mickey Haller. Ein Vorwissen der vier Vorgängerbände ist zwar nicht notwendig, schadet aber nicht, um die eine oder andere Anspielung besser zu verstehen.

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    • Taschenbuch: 464 Seiten
    • Verlag: Knaur TB (3. Februar 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3426511355
    • ISBN-13: 978-3426511350
    • Originaltitel: The Drop


    Über den Autor:

    Michael Connelly, geboren 1956 in Philadelphia, studierte zunächst Journalismus und Kreatives Schreiben in Florida. Anschließend (ab 1980) arbeitete er für verschiedene Zeitungen in Fort Lauderdale und Daytona Beach, wo er sich auf Polizeireportagen spezialisierte. Nachdem 1986 eine seiner Reportagen für den Pulitzer Preis nominiert worden war, wechselte er als Polizeireporter zur "Los Angeles Times". Für sein Thrillerdebüt, "Schwarzes Echo", den ersten Band der Harry-Bosch-Serie, erhielt er 1992 auf Anhieb den Edgar Award, den renommiertesten amerikanischen Krimipreis. Zahlreiche Bestseller folgten, die ihn zu einem der erfolgreichsten Thrillerautoren der USA machten. Heute lebt er mit seiner Familie wieder in Florida.



    Inhaltsangabe:

    Detective Harry Bosch bekommt zwei Fälle auf den Tisch: Vor über zwanzig Jahren wurde eine Studentin vergewaltigt und umgebracht. Endlich können die DNA-Spuren von ihrer Leiche einem einschlägigen Sexualstraftäter zugeordnet werden. Doch der Mann war damals erst acht Jahre alt. Der zweite Fall hat sich gerade ereignet: Der zwielichtige Sohn eines einflussreichen Stadtrates von Los Angeles ist auf mysteriöse Weise aus dem siebten Stock eines Luxushotels gestürzt. Selbstmord – oder Mord?



    Meine Kritik:

    In der Abteilung Offen Ungelöst bekommt es Harry Bosch einen zwanzig Jahre alten Mordfall auf dem Tisch. Dank moderner DNA-Tests kann der Täter schnell ermittelt werden – doch der war zum Tatzeitpunkt erst acht Jahre alt. Als wäre es dadurch nicht schon kompliziert genug, bekommen Bosch und sein Partner David Chu noch einen zweiten Fall aufs Auge: Den vermeintlichen Selbstmord eines einflussreichen Stadtrads. Auch hier ist vieles nicht so, wie es anfangs scheint.

    Mit seinem 17. Bosch-Roman gelingt Michael Connelly einmal mehr ein richtig großer Wurf. Zwei verzwickte Fälle, die ständig mit der Erwartungshaltung des Lesers spielen und einem ständig Überraschungen präsentieren, mit denen man nicht rechnet. Vor allem mit dem Hammer-Twist im letzten Drittel. In „Der Widersacher“ beweist der Autor einmal mehr, weshalb er zu den besten seiner Zunft gehört. Einfach nur großartig. Für Bosch-Fans gibt es eine Besuche von Kiz Rider und die Erwähnung von Maggie McPherson.

    Mitte des 21. Jahrhunderts untersucht der Europol-Kommissar Aart einen rätselhaften Mord. Dank moderner Computertechnik stößt er zwar ziemlich schnell auf einen Verdächtigen, findet aber, dass die ganze Ermittlung viel zu glatt lief. Als er weiter nachforscht, sind erst sein Job und dann sein Leben in Gefahr. Notgedrungener Weise taucht Aart unter und sucht weiter nach den Verantwortlichen.

    „Drohnenland“ ist ein abwechslungsreicher Zukunftskrimi, der obwohl er sich fast ausschließlich genretypischer Elementen bedient, sehr interessant ist. Obwohl es thematisch in „Drohnenland“ zwar in eine etwas andere Richtung geht, findet man hier bereits den Vorläufer dessen, was Tom Hillenbrand später in „Hologrammatica“ perfektioniert.

    Fazit: Gute Unterhaltung, aber wie wir wissen, kann es der Autor noch eine Spur besser.