Beiträge von fictionmaster

    Zu Beginn des Buches ist es noch deutlich(er) zu merken, dass da zwei Autoren am Werk waren. Doch im Laufe der Geschichte verschmelzen beide Schreibweisen zu einer einzigen zusammen. Dies macht das ohnehin schon sehr spannende Buch noch interessanter und lesenswerter.


    Die Reise, die Jack und sein Freund in "Der Talisman" unternehmen, ist enorm abwechslungsreich. Schon allein dadurch, dass sie in zwei Welten spielt.


    Die Fortsetzung "Das schwarze Haus" fand ich zwar ebenfalls etwas dröge, aber der erste Teil hier war großartig. Ist zwar schon fünfzehn Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe, aber positiv in Erinnerung sind mir Jack und Wolf durchaus geblieben. :-)

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    Original von Dirk67
    Ich habe es jetzt endlich geschafft, den Thread komplett (!) durchzulesen
    (Memo an mich selber: Mann, bist du gut :grin)


    Jepp, du bist gut, Dirk. ;-) Ich hatte mir die ersten vier Seiten durchgelesen und danach die Posting bloß noch überflogen...

    Kurzbeschreibung:
    In Echo Falls weiß man nie, was als Nächstes passiert - und jeder scheint sein Geheimnis zu haben. Gerade war es ein bisschen ruhiger geworden in der Maple Lane 99, als sich die Ereignisse auf einmal überschlagen: Ingrids Dad hat Probleme im Job, möchte aber offensichtlich nicht darüber sprechen. Ingrids Bruder Ty ist plötzlich ein richtiger Muskelprotz, doch als er gleichzeitig immer aggressiver wird, fragt sich Ingrid, ob mehr dahinter steckt als nur sein beinhartes Krafttraining. Und Ingrids neue Fußballtrainerin ist eigentlich viel zu cool für eine Kleinstadt wie Echo Falls. Ingrid beschließt, mit Hilfe ihres Vorbildes Sherlock Holmes den Sachen auf den Grund zu gehen. Da wird sie eines Morgens gekidnappt.



    Meine Meinung:
    Von "Was geschah in Echo Falls?" war ich begeistert, so dass ich mich sehr auf den Nachfolger "Hinter dem Vorhang" freute. Trotz dem Auftauchen vielen alter Charaktere setzte jedoch schnell Ernüchterung ein. Die Geschichte kam nur langsam in Fahrt und bis zur Hälfte wusste ich eigentlich nicht, worauf Autor Peter Abrahams eigentlich hinaus wollte. Statt spannenden Nachforschungen der Jung-Detektivin bekam ich ihr Alltagsleben geschildert (so was kann man auch bloß machen, wenn der Vorgängerband ein Erfolg und man sich seiner Leser sicher ist). Fall-relevanten Details wurden nur beiläufig erwähnt. Außerdem störte mich, dass die Ereignisse von Band Eins zwar schon einige Zeit zurücklagen ("damals"), Ingrid jedoch immer noch dreizehn Jahre alt war. Ich habe im dritten Band nachgeschaut, auch dort wird sie nicht älter. Sozusagen das Drei-Fragezeichen-Prinzip. Eine Weiterentwicklung, wie es bei den Harry-Potter-Romanen der Fall ist, hätte mir mehr zugesagt.
    Als Fazit würde ich sagen, dass der zweite Band zwar insgesamt gut war, jedoch in Sachen Spannung und Intensität nicht an den Vorgänger heranreichte. Band drei verspricht jedoch wieder sehr packend zu werden...

    Deiner Meinung kann ich mich anschließen. Drei Monate habe ich zwar nicht gebraucht, aber sechs bis acht Wochen waren es schon. Die letzten dreihundert Seiten habe ich allerdings innerhalb kurzer Zeit verschlungen. Wenn man es zügig liest, wirkt das Buch ohnehin noch intensiver.

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    Original von Batcat
    Ein gutes Buch bekommt eine positive Rezi, ein schlechtes Buch eine negative. So einfach ist das. Ich packe niemanden in Watte.


    So sollte es auch sein. :-)



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    Original von Batcat
    Richtige Verrisse schreibe ich eigentlich eher selten, weil ich wirklich schlechte Bücher meist nicht zu Ende lese.


    Mache ich genauso.

    Die Bücher, die ich von der Schule aus lesen musste, fand ich eigentlich allesamt durch die Bank weg schlecht. Das lag zum einen daran, dass mich die Themen in der Regel nicht interessierten, zum anderen auch daran, dass ich die Bücher lesen musste.
    Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Lesestrafe bei den Jugendlichen irgendwelche Lesefreuden wecken wird. Der Fairness halber möchte ich aber erwähnen, dass mich die Bücher in der Schule nicht davon abgehalten hatten, mir privat die Geschichten durchzulesen, die mich wirklich interessierten.

    Prinzipiell mag ich sowohl Horrorgeschichten als auch Horrorfilme. Allerdings gibt es auf beiden Seiten einige Juwelen und jede Menge Schrott. Das zeigt sich meist an Geschichtenverfilmungen. Es gibt eben Sachen, die im Buch funktionieren und im Film nicht. Umgedreht ist es genauso.

    Natürlich freue ich mich als Autor nicht über negative Kritiken, anderseits gehe ich aber auch nicht davon aus, dass meine Geschichten jedem gefallen. In Watte gepackt möchte ich definitiv nicht gepackt werden (dafür habe ich bereits ein zu dickes Fell ;-)) und über konstruktive Kritik freue ich mich immer. Daraus kann man meist was lernen. :-)

    Ja, hier lässt es SK wieder etwas ruhiger angehen. Aber es liest sich trotzdem hervorragend. So als wenn man einem guten Freund (Edgar) beim Erzählen seiner Lebensgeschichte zuhört.

    Ja, "Christine" ist recht gut - im Gegensatz zur grottenschlechten Verfilmung. Ebenfalls sehr empfehlenswert sind die Romane "Shining", "Friedhof der Kuscheltiere", "Dead Zone" aber auch "Carrie".
    Ich rate ohnehin, erst einmal mit den Frühwerken zu beginnen, weil King in vielen Büchern Anspielungen und Verweise zu anderen Geschichten eingebaut hat, die man besser versteht, wenn man sich "von Anfang an" durchkämpft. Abgesehen davon sind die meisten älteren Sachen deutlich kürzer als die jüngeren...

    Sitzplätze sind mir im Buchladen eigentlich zweitrangig - und für dich vermutlich sowieso irrelevant, weil du ja bloß einen Laden und kein Buchhaus aufmachen möchtest. Sitzgelegenheiten gibt es in der Regel bloß in mehrstöckigen Buchläden.


    Um aus der Masse bereits bestehender Buchläden herauszustechen, möchte ich dir raten, auch Bücher aus Kleinverlagen ins Programm aufzunehmen. Also Sachen, die bei Thalia, Hugendubel und Co. meist durchs Raster fallen.
    Es stört mich jedes Mal, wenn in den Buchhausketten bloß die großen Verlage dominieren. Werke abseits des Mainstream findet man selten bis nie. Und da gibt es durchaus die eine oder andere Perle zu finden...

    Ich hatte im Vorfeld immer bloß Gutes über folgendes Buch gehört:


    John Irving - Garp und wie er die Welt sah


    Nach der Beschreibung stellte ich mir eine Art Forrest Gump voller schwarzem Humor vor, aber stattdessen bekam ich eine unspannende und bis weilen viel zu abgedrehte Geschichte ohne jegliches Identifikationspotential.

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    Original von Kriemhild
    Frauen, die sich für körperliche Gewalt (Misshandlung, Vergewaltigung, Mord eines geliebten Menschen) durch Selbstjustiz in Form von Gewalt rächt.


    Hallo Julia,
    mein Roman "Superior" könnte auch in diese Kategorie fallen. Eine Frau erlebt einige schlimme Sachen (Betrogen, Tod einer Freundin,...) und verliert dadurch immer mehr den Bezug zur Realität. Das artet dann immer mehr in Gewalt aus...