Beiträge von fictionmaster

    Das war die Geschichte! Vielen Dank! :wave


    Allerdings ist die Erzählung dermaßen heftig (stellenweise regelrecht krank), dass ich sie meinen Kindern nicht mit ruhigem Gewissen vorlesen könnte.


    Schön fand ich auch den Buchtitel, in dem die Geschichte erschienen ist: ""Mährchenkranz für Kinder, der erheiternden Unterhaltung besonders im Familienkreise geweiht." Da passt sie ideal hinein. ;)

    Ich habe mich auch jahrelang gegen den HP-Hype gewehrt, mir jedoch irgendwann gesagt, dass ich mir zumindest die Bücher mal anschauen sollte, bevor ich weiter darüber unke. Der erste Band fing allerdings so schleppend an, dass ich mehrmals kurz davor war, den "Stein der Weisen" zur Seite zu legen. Zum Glück habe ich es nicht getan. Die Handlung steigerte sich von Roman zu Roman und war jedes Mal gut. Faszinierend fand ich auch die Tiefe und die Fülle an Nebenbei-Informationen... :)

    Freut mich, dass hier schon einer Eule geholfen werden konnte. Passend zum Thread-Titel habe ich auch gleich noch eine Märchenfrage:


    Meine Oma hatte mir als Kind eine recht gruselige Geschichte vorgelesen, von der ich leider bloß noch Fragmente weiß:
    Ein Witwer hat mehrere (?) Kinder und lernt eine neue Frau kennen. Möglicherweise ist sie eine Mutter mit eigenen Kindern. Auf jeden Fall mag sie die Kinder (oder das Kind) ihres neuen Gattin nicht und bringt sie alle um. Ein Mädchen schickt sie zum Beispiel etwas in einer Kiste nachschauen und lässt die Kante des spitzen Deckels heruntersausen, so dass das Kind geköpft wird. Die Überreste vergräbt sie im Garten, wo auf dem Grab ein Baum mit vielen Früchten wächst...


    So oder so ähnlich dürfte es gewesen sein. Zuerst dachte ich, es wäre eines der Grimms-Märchen, aber so blutig wie die Geschichte ist, dürfte sie eher beim guten Hans-Christian zu finden gewesen sein. Erfolgreich war ich bei meiner Suche aber leider trotzdem nicht. Vielleicht kann mir hier ja jemand helfen. :)


    Schon mal vielen Dank im voraus.

    Zitat

    Original von Finchen87
    Es war das erste Buch von Stephen King, das ich gelesen habe und ich muss sagen: bis jetzt ist es auch das Beste.


    War bei mir genauso. Zwar habe ich bis auf drei Ausnahmen sämtliche von Kings in Deutsche übersetzte Bücher gelesen, aber an "Es" kam trotzdem nix mehr heran...

    Ich habe die Geschichte letztes Jahr zu Weihnachten als Hörbuch gehört und mochte sie ebenfalls sehr, auch wenn sie mir stellenweise etwas realitätsfern erschien. Das Ende war nicht wirklich überraschend, hat jedoch gut gepasst.

    Zitat

    Original von leserzicke89
    Wer das Buch gelesen hat wird mir sicherlich zustimmen,
    dass S.K. mit seinem Buch *Wahn* eines seiner besten Werke erschaffen hat.
    :-]


    Also ich stimme dir zu. "Wahn" war definitiv einer der besten Kings der letzten Jahre...

    Ich fand nicht, dass der Roman viele Längen hatte. Freilich, einiges war zu detailliert beschrieben oder erzählt worden, aber im großen und ganzen hatte es gepasst. Es ist auch eines meiner ersten AE-Bücher gewesen und hatte mir auf jeden Fall nicht die Vorfreude auf weitere seiner Romane genommen.

    So ganz kann ich deine Begeisterung nicht teilen. Ich fand "Schwestermord" ganz okay, aber nicht als den Überflieger, als den du den Roman hinstellst. Etwas nervig fand ich die bisweilen recht männerfeindliche Atmosphäre. Scheinbar jeder Mann in dem Roman hinterging eine Frau oder wollte ihr etwas Böses....

    In nächster Zeit dürfte von JKR kein neuer Band zu erwarten sein. Rein vom Finanziellen her bräuchte sie sich ebenfalls nicht mehr anzustrengen. Aber ich glaube, irgendwann werden ihr Harry, Ron und alle anderen so sehr fehlen, dass sie sie mindestens irgendwo als Randfiguren auftauchen lässt. Zuvor dürfte es aber noch einige andere Bücher aus dem Potterversum geben...

    Zitat

    Original von Aeria
    Meine Ausgabe ist aus den 90ern und heißt "Göttin des Todes". Die verlinkte neue Ausgabe hier hat weniger Seiten als meine, ich hoffe, das Buch ist nicht gekürzt worden. Aber ob es nun 317 Seiten sind oder nur 252, der Roman ist eindeutig zu kurz.


    Meine Ausgabe stammt ebenfalls aus den Neunzigern. Ich hoffe auch, dass die Neuauflage nicht gekürzt ist.
    Aber dass mir das Buch eindeutig zu kurz vorkam, kann ich nicht behaupten. Ich war froh, als der Schmöker zu Ende war. Das einzige, was mich beeindruckt hatte, war der Schluss. Wirklich.

    Zitat

    Original von Kim_Meridian
    Ich befürchte, ich habe nicht sonderlich viel verstanden und Roland ist mir als Figur dermaßen unsympathisch, dass ich grüble, ob ich die Reihe weiterlesen will. Wenn mich der nächste Teil nicht richtig umhaut, dann lass ich das... dann ist das wohl nichts für mich.


    Sicherlich, Roland ist nicht gerade ein Charmebolzen, aber glaube mir, er hat durchaus seine Momente. Hab Geduld mit dem dunklen Turm, die Serie wird immer besser. Von Bänden wie "Glas" oder "Wolfsmond" wirst du begeistert sein. :-)

    Der Roman beginnt im Amerika der 1970er Jahre. Robert Luczak soll nach Kalkutta reisen, um dort neue Gedichte eines seit Jahren verschollenen Autors entgegen zu nehmen. Seine Ehefrau und die frisch geborene Tochter begleiten ihn - mitten in den Albtraum. Denn die indische Metropole ist bei weitem nicht das, was Robert sich darunter vorgestellt. Auf einmal bekommt er es mit Sekten, schaurigen Ritualen und lebenden Toten zu tun.
    Die Geschichte begann interessant, konnte mich jedoch nicht wirklich längerfristig fesseln. Weglegen konnte ich das Buch allerdings auch nicht. Wenn man also nicht zu viel erwartet, ein handwerklich gut gemachtes Horror-Buch lesen möchte, dürfte hier nicht wirklich enttäuscht werden. Ein Highlight erwarten sollte man jedoch auch nicht. Bessere Simmons-Gruselgeschichten sind da eher "Sommer der Nacht" und "Kinder der Nacht".

    Ja, ist echt unglaublich, dass es zu dem Buch noch keinen Thread gab. Ich habe diese Kurzgeschichtensammlung vor etwa 15 Jahren gelesen und glaube mich zu entsinnen, dass ich von der Geschichtenauswahl (auch) nicht so angetan war. Immerhin enthält "Im Morgengrauen" ja bloß ein Drittel der "Skelleton Crew"-Sammlung, die King in den Siebzigern herausbrachte. Die anderen beiden heißen "„Der Gesang der Toten“ und „Der Fornit“.
    "Der Nebel" fand ich damals ebenfalls recht gut, nur das Ende mochte ich nicht...

    Nachtrag:
    "Der Talisman" und "Das schwarze Haus" spielen teilweise in Rolands Welt und enthalten den einen oder anderen Hinweis.
    "Im Auge des Drachen" spielt zwar ebenfalls in Rolands Welt, hat aber (bis auf Randall Flagg) nicht viel mit dem Turm zu tun.
    "Sara", "Regulator" und "Der Buick" enthalten bloß geringfügige Andeutungen auf den DT.
    "Das letzte Gefecht" ist insofern wichtig, weil Roland und seine Freunde in "Glas" (?) einen kurzen Abstecher in die vom Virus entvölkerte Welt unternehmen und Randall Flagg der schwarze Mann ist.



    Prinzipiell kann man aber sagen, dass es nicht schadet, wenn man sich Stephen Kings gesamtes Werk chronologisch vornimmt, weil eigentlich jedes Buch Anspielungen auf andere Geschichten enthält. Obendrein sind viele Sachen äußerst lesenswert.