Beiträge von fictionmaster

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    Original von leserzicke89
    Wer das Buch gelesen hat wird mir sicherlich zustimmen,
    dass S.K. mit seinem Buch *Wahn* eines seiner besten Werke erschaffen hat.
    :-]


    Also ich stimme dir zu. "Wahn" war definitiv einer der besten Kings der letzten Jahre...

    Ich fand nicht, dass der Roman viele Längen hatte. Freilich, einiges war zu detailliert beschrieben oder erzählt worden, aber im großen und ganzen hatte es gepasst. Es ist auch eines meiner ersten AE-Bücher gewesen und hatte mir auf jeden Fall nicht die Vorfreude auf weitere seiner Romane genommen.

    So ganz kann ich deine Begeisterung nicht teilen. Ich fand "Schwestermord" ganz okay, aber nicht als den Überflieger, als den du den Roman hinstellst. Etwas nervig fand ich die bisweilen recht männerfeindliche Atmosphäre. Scheinbar jeder Mann in dem Roman hinterging eine Frau oder wollte ihr etwas Böses....

    In nächster Zeit dürfte von JKR kein neuer Band zu erwarten sein. Rein vom Finanziellen her bräuchte sie sich ebenfalls nicht mehr anzustrengen. Aber ich glaube, irgendwann werden ihr Harry, Ron und alle anderen so sehr fehlen, dass sie sie mindestens irgendwo als Randfiguren auftauchen lässt. Zuvor dürfte es aber noch einige andere Bücher aus dem Potterversum geben...

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    Original von Aeria
    Meine Ausgabe ist aus den 90ern und heißt "Göttin des Todes". Die verlinkte neue Ausgabe hier hat weniger Seiten als meine, ich hoffe, das Buch ist nicht gekürzt worden. Aber ob es nun 317 Seiten sind oder nur 252, der Roman ist eindeutig zu kurz.


    Meine Ausgabe stammt ebenfalls aus den Neunzigern. Ich hoffe auch, dass die Neuauflage nicht gekürzt ist.
    Aber dass mir das Buch eindeutig zu kurz vorkam, kann ich nicht behaupten. Ich war froh, als der Schmöker zu Ende war. Das einzige, was mich beeindruckt hatte, war der Schluss. Wirklich.

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    Original von Kim_Meridian
    Ich befürchte, ich habe nicht sonderlich viel verstanden und Roland ist mir als Figur dermaßen unsympathisch, dass ich grüble, ob ich die Reihe weiterlesen will. Wenn mich der nächste Teil nicht richtig umhaut, dann lass ich das... dann ist das wohl nichts für mich.


    Sicherlich, Roland ist nicht gerade ein Charmebolzen, aber glaube mir, er hat durchaus seine Momente. Hab Geduld mit dem dunklen Turm, die Serie wird immer besser. Von Bänden wie "Glas" oder "Wolfsmond" wirst du begeistert sein. :-)

    Der Roman beginnt im Amerika der 1970er Jahre. Robert Luczak soll nach Kalkutta reisen, um dort neue Gedichte eines seit Jahren verschollenen Autors entgegen zu nehmen. Seine Ehefrau und die frisch geborene Tochter begleiten ihn - mitten in den Albtraum. Denn die indische Metropole ist bei weitem nicht das, was Robert sich darunter vorgestellt. Auf einmal bekommt er es mit Sekten, schaurigen Ritualen und lebenden Toten zu tun.
    Die Geschichte begann interessant, konnte mich jedoch nicht wirklich längerfristig fesseln. Weglegen konnte ich das Buch allerdings auch nicht. Wenn man also nicht zu viel erwartet, ein handwerklich gut gemachtes Horror-Buch lesen möchte, dürfte hier nicht wirklich enttäuscht werden. Ein Highlight erwarten sollte man jedoch auch nicht. Bessere Simmons-Gruselgeschichten sind da eher "Sommer der Nacht" und "Kinder der Nacht".

    Ja, ist echt unglaublich, dass es zu dem Buch noch keinen Thread gab. Ich habe diese Kurzgeschichtensammlung vor etwa 15 Jahren gelesen und glaube mich zu entsinnen, dass ich von der Geschichtenauswahl (auch) nicht so angetan war. Immerhin enthält "Im Morgengrauen" ja bloß ein Drittel der "Skelleton Crew"-Sammlung, die King in den Siebzigern herausbrachte. Die anderen beiden heißen "„Der Gesang der Toten“ und „Der Fornit“.
    "Der Nebel" fand ich damals ebenfalls recht gut, nur das Ende mochte ich nicht...

    Nachtrag:
    "Der Talisman" und "Das schwarze Haus" spielen teilweise in Rolands Welt und enthalten den einen oder anderen Hinweis.
    "Im Auge des Drachen" spielt zwar ebenfalls in Rolands Welt, hat aber (bis auf Randall Flagg) nicht viel mit dem Turm zu tun.
    "Sara", "Regulator" und "Der Buick" enthalten bloß geringfügige Andeutungen auf den DT.
    "Das letzte Gefecht" ist insofern wichtig, weil Roland und seine Freunde in "Glas" (?) einen kurzen Abstecher in die vom Virus entvölkerte Welt unternehmen und Randall Flagg der schwarze Mann ist.



    Prinzipiell kann man aber sagen, dass es nicht schadet, wenn man sich Stephen Kings gesamtes Werk chronologisch vornimmt, weil eigentlich jedes Buch Anspielungen auf andere Geschichten enthält. Obendrein sind viele Sachen äußerst lesenswert.

    "Atlantis" halte ich für eines der wichtigsten King-Bücher, außerhalb der DT-Saga. Zumindest den ersten Teil, wo Bobby Garfield seinen Freund Ted kennen lernt.
    In "Insomnia" und "Das Bild" geht es um den Scharlachroten König, dennoch haben die Bücher keine direkte Auswirkung auf den Turm.
    Noch weniger relevant ist eigentlich "Brennen muss Salem", weil der Roman als solcher überhaupt nichts mit dem Turm zu tun hat. Nur dass eine Hauptperson SPÄTER in der Turmwelt eine Rolle spielt. Nichtsdestotrotz sollte man den großartigen Vampirroman gelesen haben, um manche Hintergrundinfos in "Wolfsmond" besser verstehen zu können.

    Ja, flüssig und schnell ist "Geisterstunde" auf jeden Fall zu lesen. Ich war damals mit keinen hohen Erwartungen an das Buch herangegangen und war dann positiv überrascht, dass die Handlung doch nicht ganz so klischeehaft war, wie ich es befürchtet hatte. Aber keine Frage, später DK ist um Längen besser...

    Ich weiß gar nicht mehr, an welcher Stelle ich "Friedhof der Kuscheltiere" gelesen habe, aber begeistert war ich von der Geschichte auf jeden Fall. Spannend geschrieben und wirklich gruselig. So wie fast alles, was King in den Siebzigern und bis Mitte der Achtziger geschrieben hat...

    Ich habe "Das Mädchen" vor etlichen Jahren gelesen. Schlecht war die Geschichte nicht, aber hätte Stephen King das Thema ein bisschen weniger beigetreten, hätte das der Geschichte sicher gut getan. Zum Glück ist "Das Mädchen" aber noch meilenweit von Schwafelhöhepunkten wie "Love" entfernt...

    Die Geschichte enthält jede Menge Details über Jazzplatten und -lieder. Wenn es das ist, was du meinst. ;-)


    Wenn du Peter Straub und Jazz magst, kann ich dir auch den dritten Band des "Blaue Rose"-Zyklus "Der Schlund" ans Herz legen. Der Roman ist echt genial.

    Also ich mochte sowohl den Roman als auch die Serie. Anfangs war ich vom Buch allerdings etwas enttäuscht, weil der Text auf dem Buchrücken die Geschichte anders darstellte, als sie tatsächlich war. Ebenfalls blöd fand und finde ich den deutschen Titel "Das Attentat". Abgesehen davon, dass es einem diese Überraschung nimmt, beschäftigt sich ja nur ein kleiner Teil des Buches wirklich mit dem Attentat auf Greg Stillson.