Beiträge von Klusi

    Ehrlich, ich habe keine Ahnung. Meine gallo-römischen Sprachkenntnisse sind eher rudimentär. :) Daraus hat sich dann das Okzitanische entwickelt.
    Wenn ich etwas nicht weiß, mache ich es mir einfach und spreche es nach Lautschrift, in dem Fall also eu wie in Euter.
    Andere Namen waren für den Herzog auch Odo und Eudes. Da klarzukommen, wer gemeint war, war schon ein Kraftakt.

    Eudes ist vermutlich die französische Variante und würde dann "Öde" gesprochen. Ich habe aber keine Ahnung, ob man das auf Eudo auch anwenden kann, obwohl wenn sich Odo davon ableitet, könnte man Eudo auch "Ödo" sprechen. :gruebel Ich gestehe aber, dass ich beim Lesen im Kopf auch immer "Oido" formuliere. :grin

    Eine Anmerkung hätte ich zum Personenverzeichnis: Ich persönlich finde es nicht optimal, wenn bei den (historischen) Figuren schon angegeben wird, wann bzw bei welcher Gelegenheit sie sterben. Wenn man die Geschichte (also die Historie) noch nicht kennt, nimmt das ein bisschen was vorweg, finde ich.

    Das ist immer eine Gratwanderung, denn die Erwartungen der Leser gehen da vermutlich weit auseinander. Ich persönlich bin ab und zu froh, ein Personenverzeichnis zu haben, besonders wenn es viele ähnliche Namen gibt. Das ist für mich schon eine gute Hilfe. Zu ausführlich sollte es natürlich nicht sein, vor allem sollte ein Namensverzeichnis nichts vorwegnehmen, was die Spannung schmälert oder wichtige Teile der (fiktiven) Handlung schon erzählt. Bei historischen Persönlichkeiten finde ich es jedoch nicht schlimm, denn deren Geschichte steht ja schon fest und kann auch in historischen Sachbüchern nachgelesen werden.

    Endlich kann ich mich auch zu Wort melden. Sorry, dass es so lange gedauert hat, aber es stand ständig so viel an, dass ich diesen ersten Abschnitt immer nur in kleinen Etappen lesen konnte und ständig unterbrechen musste. Auch gebe ich zu, dass ich das erste Kapitel bewusst langsam gelesen habe, denn hier geht es ja um die bestehenden Machtverhältnisse, und es gibt viele Namen zu merken.

    Eudo muss eine Entscheidung treffen, welchem der beiden Hausmeier er künftig seine Unterstützung zusagen soll. Wie er sich entscheidet, war während der Gespräche mit den Abgesandten quasi schon absehbar. Rigoberts Auftreten war ja alles andere als überzeugend. :grin

    Und im zweiten Kapitel begegnen wir Abd ar-Rahman wieder, der sich nach dem Überfall auf die Handelskarawane abgesetzt hat, um der Rache des einflussreichen Händlers zu entgehen, dessen Sohn entkommen war.

    Nun ist er mit seinen Männern beim Heer des Kalifen untergekommen, das Konstantinopel belagert. Spätestens hier hatte mich die Geschichte dann richtig gepackt, denn die Vorbereitungen und Aktionen, die da geschildert werden, sind faszinierend. Leo wirkt sehr besonnen und verantwortungsvoll und weiß was er tut. In seinem Schwiegersohn hat er einen loyalen Strategen und Heerführer, und auch er wirkt umsichtig. Die Politik der verbrannten Erde, die Leo hier anwendet, ist grausam, aber in seinem Fall für mich durchaus nachvollziehbar, denn hier wird die Strategie zur Verteidigung von Konstantinopel angewandt. Interessant fand ich die Erwähnung der eisernen Kette vor dem Goldenen Horn. Davon hatte ich bisher noch nie etwas gehört. Mac, bei deinen Romanen lernt man immer noch etwas dazu. :wave So, ich hoffe, dass meine Lesezeit nicht wieder durch irgendwelche unverhofften Ereignisse gestört wird und verabschiede mich jetzt mal für den nächsten Abschnitt. :lesend

    Ich mag gerne den Café Intención Ecologico Espresso, den gibt es bei uns im Bioladen, der ist aus biologischem Anbau und fairem Handel, und er schmeckt uns sehr gut. Damit ist auch mein Mann zufrieden, der bei Kaffee immer etwas kritisch ist.

    Völlig auf Kaffee verzichten möchte ich nicht, dazu mag ich ihn zu gerne. Ab und zu ein Espresso muss sein, aber ich trinke meist nur eine Tasse pro Tag, wenn überhaupt. Das gönne ich mir einfach, auch wenn sich am Kaffee die Geister scheiden.

    Dieser Danillo Fritsche, wer immer das auch ist, hat schon ein etwas versch(r)obenes Weltbild und widerspricht sich in seiner extrem "konsequenten" Art selbst.

    Immerhin haben die Eltern ihre Tochter quasi in dieses Leben hinein "erzogen". Ich gehe davon aus, dass die Eltern ihrer Tochter das iPhone gekauft haben, das sie ihr jetzt plötzlich wieder wegnehmen wollen, nur weil das Mädchen eine andere Meinung hat. An dieser Stelle habe ich mich gefragt, was der Vater sich dabei denkt, wenn er schreibt, er will das Handy seiner Tochter einem hungernden Kind in Afrika schicken. Wahrscheinlich hat er nichts dabei gedacht, denn sonst wäre im klar, dass dem hungernden Kind erstens der Strom zum Laden des iPhones fehlen würde und das Kind sich zweites nichts vom Handy abbeißen könnte, was also nicht gegen den Hunger hilft. Aber naja, es soll ja alles besonders überspitzt dargestellt werden, denn anscheinend ist der Beitrag als Persiflage gedacht, wobei ich über so viel Unlogik nicht wirklich lachen kann. Egal aus welchem Grund dieser Herr Fritsche sich so ins Zeug hängt, die Jugendlichen und die FFF-Bewegung schlecht zu machen, ich kann ihn nicht nachvollziehen und muss wohl davon ausgehen, dass Natur- und Umweltschutz für den Herrn Schimpfwörter und absolut verachtenswert zu sein scheinen. Naja, er geht ja mit seiner Frau zu McDonalds, darum denke ich eher, dass sich er in der Trotzphase befindet und gegen eine Bewegung aufmucken muss, die ihm nicht gefällt, weil sie ihn aus seiner Komfortzone aufstört und sein schlechtes Gewissen weckt.

    Das sind so meine Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, als ich den Beitrag gelesen habe. Wer die jungen Menschen, die auf die Straße gehen, weil sie den Eindruck haben, dass die Welt den Bach runter geht und keiner was tut und die ja noch einige Jahrzehnte auf dieser Erde leben wollen, als Ökofaschisten bezeichnet, dem kann ich nur wünschen, dass er alt genug ist, die schlimmen Folgen der heutigen Umweltsünden nicht mehr mitzuerleben. Leider ist das Denken "nach mir die Sintflut" weit verbreitet.

    Mal wieder was anderes: Kennt jemand dieses Buch oder die Autorin Andrea Sokol?


    Kann ich selbst, mach ich selbst: Das Workbook für ein nachhaltiges Leben

    ASIN/ISBN: 3426675846

    Das Buch habe ich (noch) nicht, aber eine Zeitschrift der Autorin, die tolle Rezepte enthält. Andrea hat auch einen You Tube Kanal (Ohlala und Solala), wo sie regelmäßig tolle Tipps zu Ernährung, schöne vegane Rezepte, Ideen für Zero Waste, Gesundheit und selbst gemachte Naturkosmetik vorstellt. Auch über ihr Buch hat sie in einem Video gesprochen, und ich habe es mir schon auf die Wunschliste gepackt.

    Meine Meinung:

    Endlich gab es ein „Wiedersehen“ mit Toni Sanftleben und seinem Ermittlerteam. Wie man es von Tim Piepers Krimis gewohnt ist, gibt es auch diesmal einen Prolog, der gleich neugierig auf die Geschichte macht. Die Handlung spielt abwechselnd in zwei verschiedenen Zeiten. Da gibt es einmal den Erzählstrang in der Gegenwart, wo Toni Sanftleben mit dem Mord an einem Kunstsachverständigen konfrontiert wird. Der zweite Handlungsstrang führt in die Zeit des 2. Weltkriegs. Hier lernt man Lydia kennen, eine junge Frau aus ärmsten Verhältnissen, die sich fest vorgenommen hat, etwas aus ihrer Zukunft zu machen und dem gewalttätigen Vater zu entfliehen. Lydia möchte Schauspielerin werden und nimmt entsprechenden Unterricht. Der Weg nach oben, zum gefragten Star, erweist sich als eine Gratwanderung, denn auch die Filmwelt und die UFA werden von den Nazis beeinflusst, und nur der kann etwas in seinem Leben erreichen, wer sich den Spielregeln anpasst.

    Lydias Geschichte in der Vergangenheit ist sehr komplex und ihr Weg alles andere als geradlinig. Ihre Erfahrungen und Erlebnisse in der damaligen Zeit sind mit viel Hintergrundwissen dargestellt. Man begegnet vielen dominanten Persönlichkeiten aus der Hitlerzeit, sowohl aus der Filmszene als auch aus der Politik. Die lebendigen und sehr authentisch geschilderten Ereignisse zeugen von einer gründlichen und tiefgehenden Recherchearbeit und haben mir so manche Gänsehaut beschert.

    Was die damalige Geschichte mit dem aktuellen Mordfall zu tun hat, wird erst nach und nach klar, wenn sich die Handlungsstränge annähern und zuletzt miteinander verschmelzen. Wieder einmal ist es Tim Pieper gelungen, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln, zum einen mit einer spannenden Krimihandlung, aber auch mit vielschichtigen Charakteren und einem dunklen Geheimnis, das entdeckt werden will. Ganz nebenbei habe ich in diesem Krimi einiges über die dunkelste Zeit deutscher Geschichte erfahren, was ich bisher noch nicht wusste.

    Dies ist bereits der vierte Havel-Krimi des Autors. Ich habe sie alle gelesen und dabei auch mit regem Interesse Toni Sanftlebens persönliches Schicksal verfolgt, denn auch hier gibt es immer wieder überraschende Wendungen. Bei jeder Neuerscheinung aus dieser Krimi-Reihe war ich bisher begeistert, und jedes Mal dachte ich, es könne keine Steigerungen mehr geben. Aber dieses Buch ist noch besser als seine Vorgänger, und Tim Pieper hat sich wieder einmal selbst übertroffen.

    Obwohl die Handlung der einzelnen Havel-Krimis chronologisch fortlaufend angelegt ist, kann man jeden Band auch für sich lesen, denn der Kriminalfall ist in sich abgeschlossen. Auch für diejenigen, die erst mit dem aktuellen Band eingestiegen sind, lohnt es sich, die vorherigen Bände noch nachzuholen, denn jeder für sich bietet fesselnden Lesegenuss.

    Von mir gibt es volle 10 Eulenpunkte.:thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:

    Lidl hat auch veganes Eis, ich habe es aber noch nicht ausprobiert. Wobei jedes Sorbet vegan sein dürfte...

    Zwei verschiedene vegane Eis-Sorten vom Lidl habe ich schon probiert. Es gibt Kokosmilcheis mit dunklem Schokoüberzug und Mandelsplittern (schmeckt schon sehr kokoslastig, aber gut) und Schokoladeneis, ebenfalls mit Kokosmilch gemacht, ohne Überzug (meine Lieblings-Sorte, habe ich schon mehrfach nachgekauft)

    Mein Eindruck: Stimmiger Abschluss zu einer großartigen Reihe!


    Dies ist der fünfte und letzte Band aus der Robin-Hood-Saga. Er spielt in den Jahren 1226 bis 1247. Außerdem gibt es einen Epilog, der noch zehn Jahre später handelt.
    Wir begleiten Robin und seine Frau Marian während ihrer letzten zwanzig Jahre. Der Anfang dieses Buches schließt ziemlich zeitnah an das Ende von Band 4 an. Die Handlung ist, bis auf ein paar Turbulenzen gleich zu Beginn, insgesamt ruhiger als in den vorherigen Bänden, was nachvollziehbar ist, denn Robin ist nicht mehr der Jüngste. Seinen Wagemut hat er mit den Jahren abgelegt. Er wirft sich nicht mehr ins Kampfgetümmel und klettert keine Mauern mehr hoch, aber er ist eine lebende Legende und wird immer noch hoch geachtet. Vor allem sein Ziehsohn Fulke sucht gerne seinen Rat, und so kommt es, dass Robin auch in diesem Roman wieder einige Dispute auszutragen bzw. zu schlichten hat, wenn auch nicht mehr mit Waffengewalt, sondern mit vernünftigen Argumenten. Das Kämpfen überlässt er den Jüngeren.
    Sein Weg führt ihn nach Deutschland und später sogar ins Heilige Land, wo er Fulke und Prinz Richard Plantagenet, dem Bruder des Königs von England, beratend zur Seite steht. Währenddessen muss Marian ihren eigenen Kampf ausfechten, und sie tut es im Stillen und mit mutigem Herzen, wie man sie all die Jahre kennengelernt hat. Was die historischen Feinheiten betrifft, hat sich der Autor mit seinen Protagonisten auch diesmal wieder sehr nah an der Realität bewegt, was ich sehr zu schätzen weiß, denn durch seine Romane habe ich enorm viel Neues über die damalige Zeit erfahren und gelernt.


    Für mich war dieser letzte Band etwas Besonderes, und ich habe ihn sehr bewusst gelesen, denn nun hieß es, Abschied nehmen von den wunderbaren Charakteren, die Mac P. Lorne so fein ausgearbeitet hat und die ich im Lauf der fünf dicken Romane lieb gewonnen habe. Obwohl Robin inzwischen ein Alter erreicht hat, wo er sich nach Ruhe sehnt, ist dieser Abschlussband alles andere als uninteressant oder langweilig. Es gibt noch so viel mit Robin zusammen zu erleben, und auch wenn es einige traurige Szenen in der Handlung gibt, so hat das alles seine Richtigkeit. Es ist ein bewegender Moment, wenn Robin seinen letzten Pfeil verschießt, und alles in allem ist dies ein würdiger Abschluss einer wundervollen Reihe, die ich sicher nach einer gewissen Zeit wieder zur Hand nehmen und erneut lesen werde, denn es war momentan ein Abschied, aber eben nicht für immer. In Mac P. Lornes Büchern kann man sich verlieren, und beim erneuten Lesen wird man wieder ganz neue Gesichtspunkte entdecken. Ich freue mich jetzt schon darauf und auf alles, was der Autor in Zukunft noch veröffentlichen wird. Mein Fazit: Fünf Bände einer Reihe, und alle haben es in meine Lese-Highlights geschafft, das ist wirklich ein tolles Ergebnis, und Mac P. Lorne hat sich damit einen Spitzen-Platz in der Reihe meiner Lieblings-Autoren redlich verdient.


    Ich vergebe volle 10 Eulenpunkte

    Für diese Szene habe ich mir das Buch extra noch einmal aus dem Lektorat kommen lassen. Ersetze den Sheriff durch den Bürgermeister meiner Heimatgemeinde - und du hast 1:1 die Übertragung in die Gegenwart. Der Mann wird unter der Hand nur "der rote König" wegen seinem Namen und der Parteizugehörigkeit genannt und hat zumindest in unserem Falle eine Rechnung über das 30igfache unserer jährlichen Wasserrechnung zur "Verbesserung der Wasserversorgung" geschickt. So berechnet, wie im Buch beschrieben, völlig willkürlich - und kommt tatsächlich damit durch! keiner im Gemeinderat hat sich gewährt und erst später mitbekommen, was da passiert ist, als das Gante rechtskräftig war. Hoffentlich bekommt er bei der nächsten Wahl einen gewaltigen Tritt in seinen fetten Arsch und wenn nicht, brauche ich dringend Robins Geist.

    So, das musste mal raus. :lache (obwohl mir gar nicht nach Lachen zu mute ist).

    solche Sheriffs, Bürgermeister, Vorstände, rote Könige oder wie man sie auch immer nennen will, gibt es leider im richtigen Leben überall. Eigentlich müsste man meinen, heutzutage kommen sie mit ihren Machenschaften nicht mehr durch, aber dem ist nicht so.

    Im Fall wie im Roman ist diesmal sogar Robin machtlos. Naja, er hat das Haus wenigstens einem guten Zweck zugeführt.

    Mir hat das letzte Kapitel Tränen in die Augen getrieben, aber so konnten Marian und Robert in angemessener Weise aus dem Leben scheiden. Interessant die Aussage Robins, dass eigentlich Marian die bestimmende Figur in ihrer Ehe war. Die Episode in Nottingham um die zu hohen Steuern muss deprimierend auf Robin gewirkt haben, denn er hat sich ja immer dafür eingesetzt, dass sich die Leute wehren. Der Epilog hat mir gut gefallen. Die Vorstellung, dass Fulke im deutschen Reich geherrscht hat, hat etwas. Die Regentschaft des neglischen Königshauses war mir neu.

    Gut gefallen haben mir die aussagekräftigen Anmerkungen des Autors, die Zeittafel und das Glossar. Es gab doch einige Begriffe, die ich dort nachgeschlagen habe. Insgesamt wirkte dieser Band ruhiger als die Vorgänger, aber die Protagonisten sind ja auch in die Jahre gekommen. Ich glaube aber auch, dass die Geschichte Robin Hoods nun auserzählt ist und bin gespannt, welchen Themen sich der Autor nun widmet. Ich warte mit Spannung und Vorfreude.

    So ging es mir auch, es waren wirklich einige bewegende Szenen dabei. Marian war bis zuletzt stark und selbstbestimmt, und was sie von Fulke verlangt hat, war nicht leicht, aber letztendlich richtig. So konnte Robin seine letzten Jahre in der Landschaft seines Herzens verbringen, und auch wenn es Ärger mit dem Sheriff gab, so waren es letztendlich doch noch ein paar gute Jahre.

    Der Epilog hat mir auch gefallen; er hat etwas Tröstliches, wie Fulke Zwiesprache mit Robin hält. Blanche ist inzwischen auch gestorben, wie man noch erfährt. Dieses Buch führt einem immer wieder die Endlichkeit vor Augen, war aber ja vorher klar, dass das so sein wird.

    Mac P. Lorne , auch ich bedanke mich an dieser Stelle für deine geduldige Begleitung durch alle fünf "Löwen-Leserunden". Es hat mir viel Freude gemacht, und die Bücher erhalten einen Ehrenplatz in meinem Regal und warten dort auf ein Re-Read (zuerst aber wartet schon mein Mann, dass ich ihm das Buch endlich zum Lesen gebe, denn er ist schon ganz ungeduldig, weil er die Löwen-Reihe auch liebt :grin). In den nächsten Tagen werde ich mich dann in Ruhe an die Rezension setzen :writeund freue mich schon auf Neues von dir.

    Einerseits war es schön, dass Richard und Isabella sich noch einmal treffen konnten, aber die Begegnung war überschattet. Isabellas Bemerkung, ihr würde es eigentlich an nichts fehlen, außer an ihrer Freiheit, die sie immer so geliebt hat, da musste ich schon schlucken.

    Richard ist es sicher schwer gefallen, seine Schwester dort zurück zu lassen. Bezüglich Eheversprechen scheint sie mehr Ehre im Leib gehabt zu haben als ihr werter Gatte. Natürlich kann man die Situation damals nicht mit heutiger Zeit vergleichen, aber es gab ja auch damals viele Fälle, wo Frauen und Männer mehr oder weniger gleichberechtigt waren und sich gegenseitig Achtung entgegenbrachten. Achtung oder gar Respekt gegenüber seiner Frau war bei Friedrich wohl gar nicht vorhanden. Auch dass er nach Isabellas Tod es so lange nicht für nötig erachtete, ihre Brüder zu informieren, war schon ein Unding.


    Während des Kreuzzugs konnte Fulke auf die Erfahrung seiner Väter zurückgreifen, was er auch gerne getan hat und was sich als hilfreich erwiesen hat. Dass Robin sich die Reise auf seine alten Tage noch angetan hat, war schon erstaunlich, und dass er auf der Rückreise kaum noch zu halten war und schnell nach Hause wollte, konnte ich schmunzelnd gut nachvollziehen.


    Mit dem letzten Abschnitt geht es mir so wie dir, Johanna! Ich scheue mich davor, ihn in Angriff zu nehmen, weil ich schon erahne, was mich u.a. erwartet.

    Ich sehe schon, ich hinke ziemlich hinterher, aber das liegt zum einen auch daran, dass ich bewusst langsam lese, um noch möglichst lange etwas von dem Roman zu haben, da dieser ja quasi das Finale beinhaltet. Irgendwie graut es mir schon davor, mich von Robin und seinen Getreuen zu verabschieden. :|

    Isabella und Heinrich haben mir hier sehr leid getan. Die beiden hätten ein gutes Paar abgegeben, aber hätte Isabella Heinrichs Werben erhört, hätte das wohl bedeutet, dass sie allein dagestanden hätte und ihr Ehemann im Kerker "verrottet" wäre oder womöglich wäre sie ja auch gleich Witwe geworden. Wenn Friedrich schon so einen Hass gegen seinen eigenen Sohn entwickelt, nur weil ihm Gerüchte zu Ohren gekommen sind, dann hätte er sich mit den Tatsachen sicher noch weniger abgefunden.

    Eigentlich müsste es Henry doch bewusst gewesen sein, wohin er seine Schwester schickt, denn wenn ich das richtig verstanden habe, war doch bekannt, dass Friedrich sich einen ganzen Harem hält.

    Ausprobiert noch nicht, aber schon diverse zufrieden Erfahrungsberichte verschiedener Zero Waste Blogger gelesen.


    So habe ich vor kurzem gelesen, dass jemand Geschirr ohne Spüli von Hand spült, nur mit heißem Wasser. Kam mir im ersten Moment schräg vor bis mir dann einfiel, dass ich das mit unseren "guten" Weingläsern auch so mache, weil das die Verkäuferin damals so empfohlen hat. Damals war Zero Waste und Co noch überhaupt kein Thema, sie meinte nur, dass würde das Glas schonen.

    Mit Teegeschirr und Gläsern mache ich das auch häufig so, nur sobald Fettiges ins Spiel kommt, hat man nur mit Wasser schlechte Karten.

    Was ich bisher nicht schaffe, obwohl ich möchte, ist, mich wieder auf vegetarische bis vegane Ernährung umzustellen. Da ich einen hochempfindlichen Magen habe, der auf Pfeffer auch in nur kleine Mengen heftig reagiert, erst recht auf Chili und andere scharfe Gewürze, fallen für mich 95% der Veggie-Aufstriche schon mal flach.

    Veganer Käse schmeckt "uuuaarrgg", Tfu und andere Sojaprodukte schmecken mir nicht, auch dann nicht, wenn andere davon schwärmen...

    Also bleib ich auf Biokäse und genau einem vegane Aufstrich hängen, der nicht scharf und auch nicht essigsauer ist. Das ist soo langweilig (Geld für teure Biokäsesorten hab ich auch nicht). Da kann ich dann oft nicht widerstehen und hol mir ein paar Scheiben Schinken auf dem Markt (artgerechte Haltung) oder ein bisschen Salami im Bioladen (natürlich in Plastik verpackt!).

    Und Bio-Würstchen... iwie find ich Linsensuppe oder Kartoffelmöhrensuppe ohne Würstchen doch ziemlich langweilig, egal wie super gewürzt...

    Ich bin kein Vegetarier und schon gar kein Veganer, habe aber tierische Produkte schon ziemlich weit in meinem Speiseplan reduziert. Meine Tochter lebt sein ihrem 14. Lebensjahr vegetarisch, und als sie noch bei uns wohnte, habe ich größtenteils vegetarisch gekocht. Vor drei Jahren hat mir meine Ärztin gesagt, dass ich eine Kuhmilchunverträglichkeit habe, und dann begann für mich eine ziemlich langwierige Suche, denn da geht es mir wie vielen von euch, es schmeckt nicht jeder Milchersatz, und einen Käse-Ersatz zu finden, ist noch schwieriger. Inzwischen habe ich zwei Pflanzendrinks gefunden, die sich richtig gut aufschäumen lassen und auch im Kaffee sehr gut schmecken. Ich fahre alle paar Wochen zum einzigen Biomarkt in der Umgebung, wo ich diesen Milchersatz bekomme und decke mich großzügig ein. Für Käse habe ich noch keinen wirklichen Ersatz gefunden, da schaue ich halt wenigstens darauf, dass kein tierisches Lab (aus Kälbermägen) verwendet wurde, aber glücklicherweise findet man immer mehr Käsesorten mit Lab-Ersatz.

    Zum Thema Würstchen muss ich sagen, dass ich vor einiger Zeit die Rügenwalder Würstchen für mich entdeckt habe. Es gibt normal große Würstchen, Mini-Würstchen und Mini-Salami. Ich liebe die und gönne mir ab und zu mal eine Packung, und vor allem bei den Mini-Wiener Würstchen schmeckt man kaum, dass sie vegetarisch sind. Die sind auch in der Linsensuppe toll :thumbup:

    Du sprichst mir aus der Seele, das waren schon heftige Zeiten damals. Um Richard Marshall hat es mir auch leid getan.

    Edmund Rich ist mir sehr sympathisch, vor allem auch weil er Robins Vorwürfe nicht persönlich nimmt. Die beiden streiten sich heftig, aber hinterher vertragen sie sich, und Rich blickt tiefer, was Robins Einstellung angeht. Er scheint mir ein Kirchenmann, der nachdenkt und durchaus auch mal hinterfragt. Er hält sich nicht für den Mittelpunkt des Universums, und er hat auch Humor. Wie er in Fulkes Gegenwart geflucht hat, das war ja vom Allerfeinsten! :rofl

    Henry verlässt sich mehr und mehr auf die falschen Leute. Ich bin gespannt, wie lange Rich's Fürsprache und Henrys Einsicht anhält. :gruebel Und Robin bleibt wohl nichts erspart, nun soll er nach Deutschland. Ich bin schon gespannt, wie das weitergeht.

    Kannst Du vielleicht ein paar grundlegende Tipps geben? Ich habe keine Ahnung, wie ich es angehen soll.

    Gerne stehe ich mit Tipps zur Verfügung, aber das ist in wenigen Sätzen kaum möglich. Zuerst vielleicht mal die Sicherheitsvorkehrungen: Bei der Seifenherstellung IMMER!! eine Schutzbrille und Gummihandschuhe tragen, die möglichst lang sind, denn durch Spritzer der Lauge oder auch von der frisch gerührten Seife kann man sich ganz übel verätzen. Alle Gerätschaften (Töpfe, Löffel, Messbecher, Förmchen etc.), die man zur Seifenherstellung verwendet, wirklich NUR dafür benutzen, nicht mehr für Lebensmittel.

    Ich arbeite in der Küche und decke die Arbeitsfläche großzügig mit Zeitungspapier ab. Alles Essbare unbedingt aus der Arbeitszone entfernen.

    Möchte man nach Rezepten arbeiten, kann ich das Naturseifen-Buch von Claudia Kasper sehr empfehlen, da sind auch jede Menge Tipps und Seifenvarianten drin vorgestellt. Sie ist auch die Betreiberin der o.g. Naturseifen-Seite, und bei ihren Rezepten kann man sich auch darauf verlassen, dass die Zusammensetzung stimmt. In ihrer aktualisierten, erweiterten Ausgabe hat sie auch palmölfreie Varianten für die meisten ihrer Rezepte.

    Es gibt natürlich auch andere Bücher, und da kommt es dann drauf an, in welche Richtung man gehen möchte, denn viele setzen einen Schwerpunkt auf Design oder spezielle Duft-Zusätze.

    Ich muss gestehen, dass ich keine einzige meiner Seifen nach festem Rezept gemacht habe, denn Palmöl habe ich immer versucht, zu ersetzen. Man braucht auch kein aufwändiges Rezept, sondern kann für den Anfang auch mal die Pflanzenöle und -fette verwenden, die man im Haus hat. Ich habe beispielsweise auch schon mal eine reine Olivenseife gesiedet, die ist allerdings am Anfang sehr weich und muss lange ablagern, bis man sie verwenden kann, ohne dass sie einem "zermatscht". Eine härtere Seife erzielt man durch Zugabe von Kokosöl. Welche Öle man verwendet, davon hängt auch die Stärke der Schaumentwicklung ab. Olivenseife schäumt fast nicht, während z.B. Kokosöl für stärkere Schaumentwicklung sorgt, wie sie beispielsweise bei Rasierseife erwünscht ist.

    Noch ein paar Worte zur Überfettung: die kann man mit Hilfe des Seifenrechners ganz individuell selbst bestimmen, indem man das Verhältnis zwischen Lauge und Ölen verändert. Stärker überfettete Seifen sind halt sehr pflegend für die Haut. Wenn du spezielle Fragen hast, gebe ich dir gerne weitere Tipps.