Ich habe das Buch beendet und bin noch ziemlich ergriffen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass es mir nicht immer leicht gefallen ist, wieder weiter zu lesen, da die Kriegsgeschehnisse doch viel mehr Raum einnehmen als ich das gedacht hatte und es nicht gerade "leichte Kost" ist.
Eigentlich wäre mir zur Zeit mehr nach einem Unterhaltungsroman gewesen und ich hatte eine Liebesgeschichte erwartet, die zwar eingebettet ist in den Krieg, bei der aber das Hauptaugenmerk auf der Liebe liegt.
Das hab ich beim Lesen allerdings genau anders empfunden...
Trotzdem hat mich der Roman sehr berührt.
Der Schreibstil von Louise Young hat mich von Beginn an fasziniert und so war ich anfangs noch absolut bezaubert. Die zarten Anfänger der Liebe zwischen Nadine und Riley sind einfach perfekt beschrieben.
Doch sobald Riley zur Front geht, gibt es keine "unschuldige Annäherung" mehr und es geht auch dem Leser "an die Nieren"...
ZitatOriginal von Alice Thierry
Die Handlung an sich in jeder Hinsicht aufwühlend.
Die aufgegriffene Thematik - die Arbeit im St. Queens Hospital während Krieges - ist hochinteressant. Der Klappentext bereitet auf eine Wendung wie diese nicht vor.
Ist allerdings nichts für schwache Nerven. Ich konnte schon beim Lesen des Buchs keinen Bissen essen.
So ging es mir auch. Riley und viele andere Figuren in diesem Buch werden zunehmend vom Krieg traumatisiert und der "Höhepunkt" ist sicherlich die Verwundung von Riley und die Folgen für ihn, aber auch für sein Umfeld und besonders für Nadine.
Da ist das Gelesene teilweise schwer zu verdauen.
Ein Buch, das mich bewegt hat und ergriffen, das aber nicht immer leicht war, zu lesen.