Beiträge von Brummi

    Ich habe das Buch beendet und bin noch ziemlich ergriffen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass es mir nicht immer leicht gefallen ist, wieder weiter zu lesen, da die Kriegsgeschehnisse doch viel mehr Raum einnehmen als ich das gedacht hatte und es nicht gerade "leichte Kost" ist.
    Eigentlich wäre mir zur Zeit mehr nach einem Unterhaltungsroman gewesen und ich hatte eine Liebesgeschichte erwartet, die zwar eingebettet ist in den Krieg, bei der aber das Hauptaugenmerk auf der Liebe liegt.
    Das hab ich beim Lesen allerdings genau anders empfunden...
    Trotzdem hat mich der Roman sehr berührt.


    Der Schreibstil von Louise Young hat mich von Beginn an fasziniert und so war ich anfangs noch absolut bezaubert. Die zarten Anfänger der Liebe zwischen Nadine und Riley sind einfach perfekt beschrieben.


    Doch sobald Riley zur Front geht, gibt es keine "unschuldige Annäherung" mehr und es geht auch dem Leser "an die Nieren"...


    Zitat

    Original von Alice Thierry
    Die Handlung an sich in jeder Hinsicht aufwühlend.
    Die aufgegriffene Thematik - die Arbeit im St. Queens Hospital während Krieges - ist hochinteressant. Der Klappentext bereitet auf eine Wendung wie diese nicht vor.
    Ist allerdings nichts für schwache Nerven. Ich konnte schon beim Lesen des Buchs keinen Bissen essen.


    So ging es mir auch. Riley und viele andere Figuren in diesem Buch werden zunehmend vom Krieg traumatisiert und der "Höhepunkt" ist sicherlich die Verwundung von Riley und die Folgen für ihn, aber auch für sein Umfeld und besonders für Nadine.
    Da ist das Gelesene teilweise schwer zu verdauen.


    Ein Buch, das mich bewegt hat und ergriffen, das aber nicht immer leicht war, zu lesen.

    Zitat

    Original von tweedy39
    Werde wohl hiermit weitermachen:


    Kurzbeschreibung laut Amazon.de:


    In Tagebüchern schreiben wir alles, was wir denken und was wir fühlen. Nicht für andere, nur für uns. Aber es kommt der Tag, an dem sie uns überleben. Und mit ihnen unsere Geheimnisse. Seiten voller Erinnerungen. Mehr bleibt Kate nicht, nachdem ihre beste Freundin Elizabeth gestorben ist. Einen Sommer lang in einem Haus am Meer liest sie Elizabeths Geschichte. Und findet dabei eine Frau, die sie niemals wirklich kannte, verletzlich, einsam und auf der Suche. Genau wie sie selbst.


    :wave Hallo tweedy,


    da würde mich sehr interessieren, wie es dir gefällt, da es auch auf meiner Wunschliste steht...

    Ich find Pseudonyme irgendwie nervtötend, kann aber einige der hier genannten Gründe halbwegs verstehen...


    Aber da hier Sina Beerwald schon oft als Beispiel gedient hat - da war es bei mir so, dass ich noch keines ihrer Bücher gelesen hatte, weil mich das Genre der historischen Romane einfach überhaupt nicht interessiert....
    Dann aber kam ihr Thriller und da ich ihren Namen schon oft gehört und viel Gutes über ihre Romane gelesen hatte, habe ich dann gleich zugeschlagen, eben WEIL es ein für sie bisher "unüblicher" Roman war!


    Ich mag es eigentlich ganz gerne, wenn ein Autor in mehreren Bereichen schreibt. Als weiteres Beispiel fällt mir da Kerstin Gier ein, bei der ich ihren Schreibstil von ihren "Frauenromanen" kannte und sehr mochte und ich mich somit doppelt auf die Rubinrot-Trilogie gefreut habe! Wer weiß, ob ich diese Jugendbuch-Reihe so sehnsüchtig erwartet hätte, wenn ein Pseudonym draufgestanden hätte, von dem ich noch nie etwas gehört habe!? :gruebel

    Den Anfang finde ich schon mal ganz wunderbar :-]


    Kurzbeschreibung:
    London, 1914. Nadine und Riley lieben sich, die Beziehung ist jedoch nicht standesgemäß. Aus Verzweiflung meldet sich Riley freiwillig an die Front. Und findet sich wieder im Wahnsinn des Krieges. Einziger Trost: die Briefe von Nadine, die an ihrer gemeinsamen Liebe festhält. Als Riley schwer verwundet wird, löst er ihre heimliche Verlobung. Um zu vergessen, lässt sich Nadine als Lazarettschwester nach Frankreich versetzen. Dort kommt es zu einem dramatischen Wiedersehen...

    Ich habe das Buch beendet und muss sagen, dass es mich nicht total umgehauen hat, ich es aber trotzdem interessant fand.


    Es gab für mich einige Kritikpunkte, die ich ja in den anderen Abschnitten schon beschrieben habe, besonders die inneren Dialoge, aber die restliche Erzählweise gefiel mir schon in "Bei Tränen Mord" sehr und hat mir auch hier wieder Spaß gemacht.


    Den Schluss-Abschnitt fand ich im Großen und Ganzen gelungen. Den alten Mann im Zug fand ich nicht gar so ungewöhnlich und ich konnte gut verstehen, dass Jan und Julia total sauer Grete und Viktor sind. Die "Auflösung" war schlüssig und ich konnte mir auch vorstellen, dass die Kleinen mit ihrem todkranken Bruder so toll umgegangen sind, denn manchmal fühlen kleine Kinder mehr als man denkt. Zumindest fand ich es nicht ganz abwegig.
    Dagegen kann ich als Mutter überhaupt nicht glauben, dass man die beiden alles vergessen lassen wollte und Julia auch noch ihre geliebte Babypuppe geklaut hat! Trotz aller Erklärungen von Grete kann ich das nicht fassen...


    Bei Grete und Viktor hätte ich mir allerdings eine ausführlichere Wiedersehens-Szene gewünscht!


    Dass Jan und Julia sich quasi sofort küssend in den Armen liegen ist sicherlich auch dem Alter der Zielgruppe geschuldet und ich fand es zwar nicht super realistisch, aber auch irgendwie süß ;-)


    Liebe Angelika, dein Chick-Lit-Krimi hat mich zwar mehr begeistert als dieses Jugendbuch, aber trotzdem danke ich dir sehr für die Begleitung der Leserunde und freue mich auf weiteren Lesestoff von dir :wave
    (Dann vielleicht ohne eine Frau, die mit sich selbst spricht ? :lache)

    Trotz der inneren Dialoge und dieser Farb-Aura-Wahrnehmung, dir mir nicht gefallen, hat mir dieser Abschnitt nun wieder eher zugesagt, denn es geht ordentlich voran und Julia ist ihrem Ziel näher als je zuvor.


    Dass Paul und Kristin zusammenkommen, find ich schön - hatte sich ja angedeutet.


    Grete scheint Julia wirklich viiiiiiiel verschwiegen zu haben und ich kann mir nicht vorstellen, dass mir ihr Verhalten am Ende irgendwie einleuchtet...


    Bin jetzt wirklich auf das Geschehen auf Hiddensee und auf das Ende gespannt!

    Die Sache mit Julias Vater fand ich recht glaubhaft, zumindest hat er direkt geantwortet und sogar mit "Dad" unterschrieben. Ich denke, mehr kann man nicht erwarten. Und Fotos hat er ja anscheinend auch schon geschickt.


    Das mit dem deutlichen Sprechen im Traum finde ich jetzt nicht so unrealistisch wie belladonna, da ich selbst jemanden in früheren Zeiten so habe sprechen hören. Die Person konnte man im Schlaf sogar ausfragen und bekam deutliche Antworten :grin


    Das Jan mit Julia verwandt ist, habe ich ja schon vermutet und bin gespannt, wie sich das Ganze auflöst.


    Die inneren Dialoge von Julia nerven mich doch sehr, muss ich gestehen, und auch manche der Tagebucheinträge sind mir irgendwie zu "philosophisch"...
    Die Trennung(en) von Julia und Paul fand ich eher etwas amüsant (dazu bin ich wahrscheinlich einfach schon zu alt und nicht die Zielgruppe mit meinen 41 ;-))


    Zitat

    Original von belladonna
    Als "Warme-Decke-Buch" hätte ich "Frostgras" jetzt übrigens nicht eingeordnet, dazu fehlt mir dabei ein bisschen der "Feel Good"-Faktor; ...


    Das hab ich auch sofort gedacht, als ich das mit dem Warme-Decke-Buch gelesen habe - das passt für mich nicht wirklich... Es hat keine Wohlfühl-Atmosphäre, sondern ist ja eher geprägt von den ganzen Andeutungen, Vermutungen und dem Rätselraten um Jan.
    Ich hoffe, es gibt nun bald ein Treffen von Julia und Paul, denn so allmählich wäre es Zeit dafür in meinen Augen...


    Mal sehen, wie es weitergeht :lesend

    Mit diesem zweiten Abschnitt habe ich mich ein wenig schwer getan...


    Zitat

    Original von belladonna
    Was mich übrigens ziemlich nervt, sind diese ewigen "inneren Dialoge" mit Julias innerer Stimme. Das scheint ja auch so eine Mode zu sein, dass neuerdings in ganz vielen Romanen, in denen die Protagonistin eine Frau ist, diese sich dann ständig und endlos mit einer inneren Stimme/Göttin/sonstiger Besserwisserin auseinandersetzen muss! :wow Julias innerer Konflikt hätte sich doch sicherlich auch anders darstellen lassen.


    Ganz besonders diese inneren Dialoge haben mich gestört... Ich kann damit so überhaupt nichts anfangen. Ich mag die Beschreibungen der Gefühlswelt von Jan und Julia viel lieber und hätte mir gewünscht, dass die Zerrissenheit von Julia beschrieben wird statt sie Dialoge mit sich selbst führen zu lassen...


    Auch diese Lichter, die Julia plötzlich sieht, fand ich irgendwie merkwürdig und eher störend. Aber vielleicht gibt es ja noch eine besondere Erklärung dazu.


    Ich glaube auch, dass Grete eigentlich an etwas anderes dachte, als Julia von ihrem Traum mit dem Baby erzählt hat und dann die Wahrheit über den Vater als das "kleinere Übel" ausgesucht hat. Vielleicht ist Jan ja der Bruder von Julia, da er ja ihre Augen so genau beschrieben hat... Auf jeden Fall könnte ich mir vorstellen, dass sie verwandt sind. Mal abwarten.


    Ob aus Paul und Kristin ein Paar wird - ich denke schon.


    Mal sehen, ob der nächste Abschnitt mich wieder etwas mehr "packen" kann :lesend

    Ich bin nun aus unserem Kurzurlaub zurück und habe nun endlich mit dem Buch angefangen :-]


    Die wechselnde Erzählperspektive gefällt mir - das mag ich eigentlich immer sehr gerne und bin gespannt, was sich daraus noch ergibt.
    Seltsam finde ich die "Beziehung" von Grete und Paul - ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Mutter den Freund ihrer Tochter immer so ins Vertrauen zieht. Zumindest stelle ich es mir schwierig vor. Aber Paul schreibt ja selbst, dass es für ihn nicht einfach ist.


    Julia ist mir auf Anhieb sympathisch. Ihre Reaktion im Zug auf den Jungen fand ich zwar recht intensiv, aber es war so beschrieben, dass man es sich gut vorstellen konnte. Sogar, dass sie aus Neugier und Sehnsucht extra nach Rügen fährt. Als Jugendliche ist man ja nicht immer vernünftig...


    Zitat

    Original von belladonna
    Ich denke auch, dass Jan der Junge aus dem Zug ist, da passt einfach zuviel zu gut zusammen. Ich bin jetzt nur gespannt, wann die beiden sich dann doch mal über den Weg laufen. Genauso habe ich die Vermutung, dass es zwischen Paul und Julia auseinander gehen wird und Paul dann mit Kristin zusammenkommen wird (und eigentlich fände ich es besser, wenn zumindest letzteres nicht eintreten würde!).


    Mit dem Inhalt des Notizbuches habe ich so meine Schwierigkeiten; ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass die Texte wirklich von einem Kind verfasst worden sein sollen, dass ein Junge im Alter von acht bis zwölf, dreizehn Jahren wirklich schon solche Gedanken formuliert.


    Dies hätte ich genauso schreiben können :write
    Ich denke auch, dass Jn der Junge mit dem Tagebuch ist und später Paul und Kristin zusammenkommen. Und auch ich hatte Schwierigkeiten damit, dass diese Einträge von einem Kind stammen sollen...


    Mal abwarten, was sich jetzt weiter entwickelt und wann Julia und Jan aufeinander treffen. Bin sehr gespannt :lesend

    Nr. 2



    Kurzbeschreibung:
    Nora ist mit dem Bostoner Generalstaatsanwalt verheiratet, eine perfekte Mutter und Politikergattin. Doch dieses Leben lässt sie hinter sich, als sie – zusammen mit dem Rest der Welt – aus der Presse von der Affäre ihres Mannes erfährt. Sie zieht mit ihren Töchtern zurück auf die kleine Insel ihrer Kindheit, Burke’s Island vor der Küste von Maine. Dort lebt man noch einfach und ist sich der uralten Magie der Winde und des Meeres bewusst. Ein Ort, an dem die Wellen noch Träume ans Ufer spülen ...

    Ich hab mir zwei neue Bücher gegönnt :-]


    Nr. 1



    Kurzbeschreibung:
    Ein Jahr geht zu Ende. Ein neues Leben beginnt. Seit sie dreizehn war, feierte Nicole Silvester mit ihrem besten Freund Julian. Jahr für Jahr erzählten sie sich ihre Vorsätze und geheimen Wünsche, sie waren der Mittelpunkt jeder Party und immer für einander da. Bis zu jener schicksalshaften Neujahrsnacht … Seitdem ist Nicoles Leben völlig aus den Fugen geraten: Beruflich steckt sie in einer Sackgasse, ihre Ehe mit Dom kriselt gewaltig und dann taucht Aidan auf, der Mann, der ihr einst das Herz brach. Nicole beschließt: Im neuen Jahr wird sie ihr Leben endlich wieder in die Hand nehmen. Doch wie soll sie das schaffen, wo Julian nicht mehr da ist, um ihr beizustehen?

    Ich lese jetzt mal was Lustiges für zwischendurch.
    Bis jetzt gefällt es mir ganz gut :-]



    Kurzbeschreibung:
    Ausgerechnet als Hannah ihrem Freund einen Heiratsantrag macht, gesteht er ihr, dass er sie schon seit Monaten betrügt.
    Wutentbrannt verlässt sie ihn – und steht vor den Trümmern ihres Lebens. Denn neben ihrem Freund ist sie auch noch ihren Job und ihre Wohnung los.
    Als sie versehentlich einem Mann das Leben rettet und dann auch noch für dessen Verlobte gehalten wird, geht das Chaos erst richtig los.
    Jetzt braucht sie dringend einen Plan B, denn die Hochzeit soll schon in wenigen Wochen stattfinden ...

    Hallo Angelika,


    ich hatte es schon gesehen, dass es war Neues von dir gibt :freude
    Über eine Leserunde würde ich mich sehr freuen und wäre gerne wieder mit dabei!!!


    Liebe Grüße
    Sandra
    (Brummi ;-))

    Zitat

    Original von Fritzi


    Meine Abo-Ausgabe war auch vor ein paar Tagen im Briefkasten und das ist mir auch aufgefallen... :-(


    Ich fand diese Ausgabe auch so dermaßen uninteressant...
    Da hab ich spontan beschlossen, das Abo zu kündigen.
    Ich glaube, ich stöbere dann lieber hier bei den Eulen, in unserem Buchladen und bei amazon :-]