Beiträge von sanja77

    So, leider hatte ich die letzten Wochen arbeitstechnisch sehr viel Stress, daher nutze ich nun die Ostertage, um ein wenig zu faulenzen und zu lesen...


    Doch nun zum Buch: Zuerst finde ich die Aufmachung klasse (z.B. Lesebändchen - find ich immer praktisch). Ausserdem finde das Glossar am Ende super. Ich stöbere zwischendurch immer mal wieder darin rum. Interessant fand ich hier, dass die Silberpappel auch nicht zu finden war. Man sollte also mit Victoria zusammen auf die Suche gehen.


    Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen. Ich bin ganz verzückt von der "Sprache der Blumen" und kannte so etwas vorher auch nicht. Ich glaube, ich werde mich zukünftig auch mal ein bisschen damit beschäftigen :grin


    Victoria ist mir sehr sympathisch. Was sie als Kind alles durch gemacht hat! Und da wird wohl noch ne ganze Reihe an Erfahrungen dazu kommen. Die Sache mit den Erbsen fand ich auch total gruselig.


    Ich bin auch sehr gespannt, wie es weiter geht und was zwischen ihr und Elizabeth vorgefallen ist, dass sie wieder ins Heim kam.


    Gerührt war ich von den Annäherungsversuchen von Grant. das hat mich tief berührt. Endlich hat sie jemanden gefunden, mit dem sie in ihrer Sprache kommunizieren kann. Herrlich!


    Ausserdem fand ich toll, dass Renata ihr eine Chance und soviel Vertrauen geschenkt hat. sie muss spüren, dass da ganz viel verborgen ist bei Victoria.

    Ich wollte mich mal kurz melden, bin aber noch nicht ganz durch. Die liebe Arbeit hält mich immer ab :grin


    Ich bin gut in das Buch hinein gekommen, obwohl ich Sven manchmal hätte würgen könnte. Sich nicht mal waschen uns Zähne putzen - igitt! Der muss doch stinken!


    Die Personen finde ich allesamt interessant und - glaubwürdig. Da sind richtige Milieustudien betrieben worden. Alle Achtung, Herr Uschmann!


    Sven tut mir aber auch Leid. Kommt mit sich selbst und seinem Leben nicht klar und scheint keinen Ausweg zu erkennen. Er trauert seinem alten Leben manchmal hinterher - vor allem, wenn er alleine ist. Wenn er mit seinen Saufkumpanen zusammen ist, scheint er aber alles um sich herum zu vergessen.


    Mit seinen Eltern kommt er nicht klar. Naja, mal ehrlich: hätte jemand von uns da Bock drauf, der Presse ständig in den Allerwertesten zu kriechen? Sein Vater macht ihm nur noch Vorhaltungen und er entzieht sich immer mehr.


    Einzig seine kleine Schwester Lina nimmt ihn noch Ernst. Sie scheint sein Leben auch nicht gut zu heissen, macht ihm aber keinerlei Vorwürfe - auch nicht für ihren Unfall, den er mitverschuldete. Sie scheint ne ganz Gute zu sein. Schade für ihn, dass sie für ein Jahr nach Australien will - sich ihren Traum erfüllen. Das macht ihm sicher schwer zu schaffen.


    Bin mal gespannt, wie es weiter geht. Bisher gefällt es mir sehr gut.


    Achja, manche Ausdrücke wie vorher schon erwähnt wurde, finde ich auch richtig super! Kann mir die Szenen manchmal so richtig vorstellen

    Und dann ist mir das noch in die Hände gefallen:


    Dem eintönigen Leben in Armut, das zu ihrer Zeit für Frauen nur aus Kinderkriegen, Hunger und harter Arbeit besteht, will die junge Pell Ridley sich nicht fügen. Sie träumt davon, frei zu sein. Am Morgen ihres Hochzeitstages reitet sie mit wehenden Haaren auf ihrem Pferd Jack einer ungewissen Zukunft entgegen. Doch vor die Freiheit eines selbstbestimmten Lebens hat das Leben ihr zahlreiche Stolpersteine in den Weg gelegt

    Und das. Da war ich schon lange hinterher:


    Nachtschwärze, Eiseskälte, Grabesstille – als Tempe zu sich kommt, ringt sie in Todesangst nach Atem. An Händen und Füßen gefesselt liegt sie lebendig begraben an einem Ort, wo sie niemand rufen hört. Allmählich kehrt ihre Erinnerung an die letzten Stunden wieder …


    Forensikerin Tempe Brennan ist es gewohnt, dass Mörder die Spuren ihrer Tat so zu verwischen versuchen, dass nicht einmal Expertinnen ihres Rangs sie aufzudecken vermögen. So ermittelt sie mit Detective Andrew Ryan im schneeverwehten Chicago gerade bei einer Reihe seltsamer Todesfälle: Drei Frauen wurden ermordet, alle auf grausame, aber verschiedene Weise. Es hat den Anschein, als gäbe es keine Verbindung zwischen den Morden. Bis Tempe schließlich doch die Handschrift eines Serienkillers erkennen kann. Umso schockierter ist sie, als man ihr vorwirft, sie habe eine Autopsie absichtlich manipuliert und ein Verbrechen vertuscht. Was Tempe nicht wissen kann: Ihre Arbeit wird sabotiert. Von jemandem, der sie um jeden Preis scheitern sehen will. Jemand aus ihren eigenen Reihen. Und so wird Tempe schon bald einen ganz besonderen Mörder jagen müssen: ihren eigenen.

    Es ist Juni. Und Nacht. Ein junges Mädchen, namenlos, läuft im Ballkleid mitten auf der A9 vor ein Auto und stirbt. Was ist hier passiert? Und wie kam es dazu?
    Franza Oberwieser und ihr Kollege Felix Herz ermitteln in diesem Fall und schnell ist klar, dass es sich um keinen gewöhnlichen Fall handelt. Irgend etwas ist an diesem Mädchen, nur was? Und warum trägt es dieses Ballkleid? Und was machte es überhaupt auf der Autobahn, so ganz ohne Auto?


    Nach einer gründlichen Untersuchung findet man auf einem nahegelegenen Rastplatz Blutspuren - vermutlich von der Toten?


    Ich habe das Buch im Rahmen einer Testleserunde gelesen und war anfangs von der Leseprobe restlos begeistert. Diese Begeisterung ließ dann zu Beginn des Buches aber nach.


    Die Autorin schrieb das Buch in einer recht eigenwilligen, knappen, manchmal melancholischen Art, die ihresgleichen sucht. Die Sprache ist teilweise poetisch und einfach nur toll, z.B. "Das Mädchen lag am Rand der Fahrbahn auf dem Wiesenstreifen, klein, dünn, ein Vögelchen, ein Bachstelzchen, heruntergefallen vom Leben".


    Das ist echt mal ein Krimi der besonderen Art. Leider ließ die Handlung streckenweise etwas zu Wünschen übrig. Auch die Sprache, die teilweise in Vulgär- und Fäkalsprache umwechselte, konnte mich dann nicht recht überzeugen.


    Die beiden Hauptkommissare waren für mich jedoch stimmig. Franza, geplagt von ihrer nicht funktionierenden Ehe, ihrem Lover und ihrem Sohn, von dem sie später erfährt, dass er die Tote kannte. Auch auf Felix Herz, der immer die passenden Fragen beim Verhör stellte, war stets Verlass.


    Die Ermittlung nimmt ihren Lauf aber es plätschert so manche Seite vor sich hin. Alle in Maries Umfeld werden befragt und so nach und nach, ganz allmählich steigt die Spannung und verheißt doch noch Gutes.


    Vom Ende war ich ein klein wenig enttäuscht, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.


    Der Krimi, war für mich ein Leseerlebnis der besonderen Art: Es ging rauf, runter, blieb stecken. Aber es war einmal eine andere Art von Krimi und dieser melancholische, poetische Schreibstil war fesselnd. Die Vulgärsprache hätte man weglassen können.


    Von mir gibt es 3 von 5 Punkten!

    Habe das Buch gestern Abend beendet und muss sagen, ich bin sowas von zwiegespalten.


    Zuerst habe ich eine LP von dem Buch gelesen und war restlos begeistert. Dann habe ich hier das Buch gewonnen, habe angefangen zu lesen und kam überhaupt nicht hinein in die Geschichte.


    Die Sprache fand ich sowas von merkwürdig, obwohl sie mir vorher gefallen hat. Naja, man ist ja auch nicht immer in der gleichen Stimmung für sowas.


    Dann habe ich es einige Zeit beiseite gelegt und kam nach meinem Wiedereinstieg besser klar, fand es stellenweise sogar spannend und interessant.


    Gut, einige Dinge hätt's nicht gebraucht, wie z.B. die ganze Vulgär- und Fäkalsprache (wen interessieren die Verdauungsprobleme von Herz und was denkt sich die Autorin dabei?), aber im Großen und Ganzen, war es ein netter Zeitvertreib.


    Interessant fand ich die Auflösung betreffend des Regenmädchens. Da hatte ich so einen richtigen Aha-Effekt.


    Das Reuter Marie's Vater sein könnte, habe ich zwischendurch auch schon vermutet, so nach dem Motto, "was wäre, wenn".


    Seinen Abgang fand ich dagegen nicht sonderlich überzeugend, aber so manch anderer Charakter war es mit Sicherheit auch nicht.


    Alles in Allem, ein nettes Leseerlebnis, aber mehr muss ich von der Autorin nicht lesen, auch wenn ich für die Sprache einen Extrapunkt vergebe.

    So, der Abschnitt ist auch durch.


    Mit Franza werde ich auch nicht warm. Herz dagegen finde ich ganz nett. Komischweise muss ich bei den beiden irgendwie immer an das Tatort-Team aus Leibzig denken: Saalfeld und Keppler alias Siomone Thomalla und Martin Wuttke. Warum weiss ich selbst nicht, aber irgendwie habe ich die beiden immer öfter vor Augen :grin


    Die Geschichte gewinnt etwas an Fahrt. Franza findet heraus, dass Ben und Marie sich kannten und wohl auch liebten. Nachdem Franza das herausgefunden hat, haut sie ab und bricht schliesslich auf dem Rastplatz zusammen, auf dem Marie's Mord oder Totschlag, oder wie man es nennen will, seinen Anfang nahm. Seltsamerweise ist der Täter auch vor Ort und kümmert sich um Franza. Die ist so weggetreten, dass sie ihn in ihrem Unterbewusstsein wohl erkennt, aber nicht zuordnen kann. Ich tippe an dieser Stelle auch mal auf den Lehrer.


    Ansonsten sprechen Franza und Max sich wenigstens ein bisschen aus, man kommt aber auch hier nicht weiter. Franza will ausziehen.


    Von den Mitbewohnerinnen erhält sie ein Päckchen mit einem 20 Jahre alten Zeitungsartikel. Was das wohl zu bedeuten hat? Ausserdem erfahren wir, dass Marie an dem Abend ihres Todes mit jemandem schick essen war, mit dem sie eine Art Beziehung hatte. Sie will sich trennen, er nicht. Ich ahne schon, wie das ausgehen wird. Ob es der Lehrer ist? Und was meint er damit, dass er sie nicht noch mal verlieren will?


    Weiterlesen

    So, leider hat es etwas gedauert. Ich wurde mit dem Buch nicht richtig warm, daher habe ich es erstmal beiseite gelegt und erst später weiter gelesen. Das hat sich wohl als kluge Eingebung herausgestellt, jedenfalls komme ich jetzt besser klar ;-)


    Das Buch haut mich zwar noch nicht grenzenlos vom Hocker, aber es ist unterschwellig spannend und man will ja schliesslich wissen, wer der Mörder ist, oder?


    Marie wurde als Kind missbraucht und Bohrmann hat seine Frau erschossen. Der Rest war nicht wirklich interessant. Da ich aber den nächsten Abschnitt schon gelesen habe, schreibe ich an dieser Stelle nicht weiter.


    Achja, das böse f...Wort ging mir auch auf die nerven. Das war echt too much!