Beiträge von Juliette

    Ich schließe mich den Weihnachtsfreunden an! Ich mag Weihnachten auch sehr, früher habe ich als Meßdiener auch beim Gottesdienst an Heiligabend mitgeholfen.


    Seit ich mit meinem Freund zusammen bin und vor allem, seit ich zu ihm nach Hessen gezogen bin, ist Weihnachten bei uns das, was die anti-Stress-Fraktion den wahrgewordenen Alptraum nennen würde: Meine Schwiegereltern haben ein Restaurant und in der Weihnachtszeit Hochbetrieb. Heiligabend ist frei, aber die beiden Feiertage ist das Haus rappelvoll. Das bedeutet, dass an Heiligabend bis um 18 Uhr (da fängt die Familienfeier an) alles vorbereitet werden muss - Berge von Gemüse wollen geschnippelt werden, Soßen gekocht, Braten geschnitten, Klöße vorbereitet und weggefroren werden... Alle müssen mit anpacken, auch das Haus dekorieren, Weihnachtsbaum schmücken usw. Dann wird gegessen, dann ausgeruht, vllt Geschichten vorgelesen, und dann Geschenke ausgepackt und die gemeinsame Zeit genossen, denn sonst hat man davon sehr wenig und am nächsten Tag geht der alljährliche Wahnsinn los, wenn 100 hungrige Leute anrücken :lache Für uns ging dann meist die Fahrerei los - sprich in die Bahn, die meiistens im Schnee feststeckt, und ab von Frankfurt nach Berlin zu meinen Eltern. Ein Riesenspaß am 1. Feiertag... Manchmal sind auch meine Eltern über Weihnachten gekommen, aber das ging die letzten zwei Jahre wegen Arbeit und sehr altem, krankem Hund und außerdem verwitwetem Opa nicht (der wollte nicht über Weihnachten mitkommen). Also sind wir gependelt... Dieses Jahr kommen aber meine Eltern für eine ganze Woche über Weihnachten nach Hessen, denn Opa und Hund sind mittlerweile leider nicht mehr da und meine Eltern somit ganz allein in Berlin.


    So... mal eine etwas andere Version von Weihnachten. Vielleicht schreckt es den einen oder anderen ab und er ist dann doch froh, seine Ruhe zu haben. Ich persönlich mag unser Weihnachten aber sehr gerne, auch wenn das Pendeln natürlich nicht sein muss. Dieses Jahr wird es also optimmal: Eine Woche Berlin in der Adventszeit und Weihnachten in der (bald vereinten) Großfamilie auf dem Lande :-]

    Ich bin auch gegen die Standard-Sachen geimpft: Polio, Tetanus, Diphterie, Röteln, Masern, Mumps, Tuberkulose. Außerdem FSME (müsste ich evtl. auffrischen... :gruebel ), gelegentlich Grippe, wenn ich nicht zu faul bin, HepA und HPV.


    Was mir fehlt sind Pocken, das wurde in meiner Generation einfach nciht mehr gemacht. Dann noch Keuchhusten und irgendwas bakterielles, was bei Kindern hier standardmäßig geimpft wird. Diese beiden Sachen wurden in Rußland, wo ich herkomme, nicht gemacht. Als die Impfung gegen Windpocken rauskam, hatte ich die Krankheit schon durch, brauchte ich also nicht mehr.


    Ich glaube generell würde ich eher dazu raten, sich impfen zu lassen, vor allem wenn man Impfungen sonst auch gut vertragen hat. Durch die fehlende Impfpflicht sind viele Krankheiten verbreiteter als man glaubt. Ich kenne Ärzte, die haben Patienten durch Tetanus verloren. Das kann man sich in unserer Zeit gar nicht mehr vorstellen eigentlich...

    Die FAZ ist deutlich konservativer als die FR, oder? Angeblich die tägliche "Bibel" der Juristen und BWLer, wurde mir gesagt. Daher hätte ich sie nicht ins linke Lager getan, auch von meinem (gelegentlichen) Leseeindruck her.

    Ich habe das Buch als Wanderbuch bekommen und es nach etwas mehr als der Hälfte abgebrochen. Ich kann also nur über meinen Eindruck in den ersten 2/3 des Buches eine Aussage treffen.


    Ich hatte mir nicht viel von diesem Buch erhofft außer ein paar anregende Szenen und seichte Unterhaltung, die sich schnell wegliest. Nicht einmal diese wie ich finde niedrigen Ansprüche hat es erfüllen können. Die Charaktere sind bis ins Absurde überzeichnet: Ana, die ach so naive und völlig unbeholfene, quasi pubertäre Jungfrau, die sich ach so unsterblich in den bewundernswerten, unfassbar reichen aber "komplett abgef**kten" (Zitat!) Multimilliardär verliebt und trotz sexueller Unerfahrenheit sich auf eine Dom-Sub-Beziehung einlässt. In welchem Parallel-Universum wird das bitte passieren? Gut, man könnte darüber hinwegsehen, wenn der Sprachstil ansprechend, die Handlung abwechslungsreich oder die Geschichte ein wenig Tiefgang hätte. Leider lässt das Buch all diese Aspekte vermissen.
    Schade finde ich vor allem, dass die Idee dahinter - gestörter, einsamer Millionär trifft junge naive Frau und verliebt sich und überwindet dadurch seine Bindungsängste - gar nicht schlecht. Das hätte man entweder als locker-leichte Lovestory mit dem gewissen, erotischen Extra oder als psychologisch fundierte, tiefgründige Charakterstudie inklusiver sexueller Betrachtungen aufziehen können. Leider ist der Autorin nichts davon auch nur annährend gelungen. Stattdessen ist es ein literarisches Fiasko mit sich ständig wiederholenden, abstrusen Formulierungen. Ana wird ständig rot und dass er unten rum "gut gebaut" ist, wissen wir nun alle zu Genüge.


    Ich bin relativ neutral an dieses Buch rangegangen, weil ich vor dem Lesen nichts von den schlechten Kritiken wusste. Als mir das Buch immer mehr zum Halse raushing, habe ich angefangen zu gucken und festgestellt, dass es nicht nur mir so geht, aber auch, dass es viele Anhänger hat. Was andere Leute an diesem Buch finden, kann ich leider überhaupt nicht verstehen, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.


    Fazit: Ich kann dieses Buch absolut nicht weiterempfehlen. Es stellt weder ein anregendes, erotisches Lesevergnügen noch seichte Unterhaltung dar. Auch lernt man nichts interessantes zum Thema SM oder sonstwas daraus, sodass es sich nicht lohnt, den schlechten Schreibstil zu ertragen.


    Ich habe dem Buch 3 von 10 Punkten gegeben. Die 3 Punkte für die wenigen gut lesbaren Zwischensequenzen, eine anregende Erotik-Szene (eine der ersten) und dafür, dass es scheinbar ja etwas haben muss, was andere Leute gut finden, sonst würden sie ja nicht die Trilogie kaufen.

    Da muss ich nochmal drüber nachdenken, welche Formatierung mir besser gefällt. Zum Format gibt es keine Vorlagen wurde mir gesagt und wie streng das mit den 5 Seiten genommen wird, weiß auch niemand - in der Mail hieß es "5 Seiten eben" ?(
    Sehr hilfreich :rolleyes
    Der Punkt ist halt, dass ich den Rest der Arbeit in dem schmalen Format habe und noch nicht weiß, ob ich die gesamte Arbeit in das größere ändern möchte nur wegen dieser blöden Regelung. Aber nur die Zusammenfassung so zu machen, sieht vllt blöd aus... da werde ich mich nochmal mit meinem Freund beraten. Nervig so ein Kleinsch**ß :schlaeger

    BelleMorte


    Naja, der Rest meiner Arbeit ist in einem schmaleren Format bisher. Ich habe noch keine echten Vorgaben gefunden in der Promotionsordnung oder auf der Internetseite. Ich werde da nochmal ein Mail schreiben, wie streng das mit den 5 Seiten ist bzw. in welchem Format es 5 Seiten sein müssen. Irgendwie hab ich immer das Gefühl, es wäre zu wenig für eine Doktorarbeit und wenn ich dann noch nicht mall genug zusammenbekomme für die Zusammenfassung, dann krieg ich ein bisschen Panik ;-(

    OMG - diese Zusammenfassung wird niemals 5 Seiten lang werden... ich habe schon jeden erdenklichen Kram reingeschrieben. :fetch


    Wenn ich jetzt noch jedes pubsige Ergebnis darin erwähnen soll, dann raste ich aus. Wo ist das noch bitte eine Zusammenfassung??? Langsam bin ich verzweifelt genug auf billige Tricks wie größerer Zeilenabstand usw. zurückzugreifen... :schlaeger

    Tja, Maharet, so sind sie, unsere Haustiere :lache Unser Hund hat früher auch solche Sachen gebracht... auf einen draufgetreten, umgeschubst usw. Einmal hat sie mir mit der Kralle einen fetten Striemen am Oberschenkel verpasst, sodass drumherum alles blau war :rolleyes



    ... ich eine "Zusammenfassung" meiner Dissertation verfassen muss auf englisch, die so lang sein muss, dass die deutsche Version fünf Seiten umfasst (englisch ist immer kürzer als deutsch). Inwiefern sind bitte 5 Seiten eine "Zusammenfassung"??? Und zu allem Überfluss muss dem Antrag auf das Promotionsverfahren eine weitere deutsche Zusammenfassung von maximal 2 Seiten beiliegen. :fetch

    amoeba, das ist der Olivier-Salat :-)


    Als Nachtisch wird in Russland vor allem Selbstgebackenes serviert, vllt. weil es zu Sowjetzeiten nichts genießbares beim Konditor zu kaufen gab (oder überhaupt nichts). Vor allem dicke Buttercremetorten waren sehr beliebt. Man kann aber auch kleine Teigtaschen mit Marmelade oder süßem Quark füllen (Wareniki).


    Draper, wenn du eh in den Laden gehst, kannst du auch einfach nach Schokoladenkonfekt Ausschau halten. Sehr bekannt und beliebt ist Vogelmilch . Bei anderem Schokoladenkonfekt oder Pralinen frage unbedingt nach, woher das kommt. Ich glaube die von "Roter Oktober" sollen die besten sein.


    Ansonsten ist mir noch eingefallen, dass es dieses Auberginen-Purree in allen Varianten gibt, bzw. Gemüse-Ragout. Das ist so ein Brei aus angebratenem Gemüse (z.B. Zucchini), den man kalt im Glas bekommt. Wir essen den daheim immer auf Brot, aber es passt vielleicht auch zum Grillen? Ich kenne eine sehr scharfe Variante mit Auberginenstücken darin, die könnte man kalt und warm essen, glaube ich.


    Oh man... wenn ich das hier so lese und darüber nachdenke, bekomme ich richtig Hunger - ist zufällig noch Platz bei dir an deinem russischen Abend? :grin

    Um Pas'cha zu machen, braucht man einen speziellen Holzbehälter. Und es ist wirklich ein traditionelles Ostergericht, würde ich im Oktober auf keinen Fall machen. Das ist wie Weihnachtsbaum im Juni :nono


    Ich hätte noch Rote-Beete-Salat vorgeschlagen, aber der scheidet wegen der roten Beete ja aus. Olivier ist ganz klassisch, Plov passt eher nicht so zum grillen. Aber Teigtaschen sind bestimmt ein guter Snack. Die können mit Ei und Frühlingszwiebel, mit Hackfleisch, mit Kartoffeln oder mit Kohl gefüllt werden. Ansonsten kann man auch Kartoffeln oder Kartoffelpürree dazu reichen. Es gibt noch Salate mit Fisch, die sind aber nicht jedermanns Geschmack und teilweise auch mit Roter Beete.


    In Russland wird viel eingelegtes Gemüse gegessen, also Gurken (wie hier auch), dann noch Tomaten und Pilze. Kriegt man im Glas im russischen Laden. Zum Grillfleisch passt gut Adschika, das ist eine scharfe Soße mit Knoblauch (auch im russischen Laden oder vllt sogar im Supermarkt). Ansonsten wird auch viel frische Gurke und Tomate zum Grillen gereicht.


    Ich glaube, wenn du zum Grillfleisch noch Salat, vllt. Teigtaschen, eingelegtes und frisches Gemüse sowie Brot und Soßen reichst - und natürlich Wodka - hast du schon einen sehr russischen Schaschlik :-) wichtig ist, für den Wodka nicht diese westlichen kleinen Schnapsgläser sondern Wassergläser zu nehmen, sonst passen die "100 g" ja nicht rein :wave

    Ich habe ein Rezept für Bortsch - so wie ihn meine Mama macht :-]


    Falls Interesse besteht, kann ich es demnächst hier einstellen. Will es auch mal demnächst wieder selber kochen... :gruebel

    amoeba, das klingt super! Worüber promovierst du denn, wenn ich fragen darf?


    Bei mir hatte das Prokrastinieren sich zum Glück in Grenzen gehalten (ganz verhindern kann man das ja nicht...) und TADAAA!!! Die erste vorläufige Version ist FERTIG!!!! Ich kann es noch gar nicht glauben!
    :freude :freude :freude


    Jetzt gehe ich nochmal über die Diskussion, dass da kein Schmarrn drin steht und dann geht's an meinen Doktorvater. Während ich auf seine Korrektur warte, wird der Kleinkram gemacht wie Zusammenfassung schreiben, Abkürzungsverzeichnis und Layout, außerdem meine Sachen im Labor übergeben usw. Und wenn ich seine letzten Korrekturen dann bearbeitet habe, dann wird das Ding gedruckt!!!!! YEAH!!!

    Liebe nofret78,


    herzlichen Glückwunsch, Sie haben sich den Hauptgewinn gesichert! :welle


    Eine Runde Norovirus mit Extra-Spei :uebel :uebel :uebel


    Schade nur, dass Sie jetzt schon bei den Kopfschmerzen angelangt sind, dann ist der ganze Spaß ja quasi schon vorbei.


    Wir wünsche natürlich trotzdem weiterhin viel Freude mit den kleinen Biestern und verbleiben mit freundlichen Grüßen!


    :schnellweg



    P.S.: Kann natürlich auch was anderes sein, aber Kopfschmerzen sind typisch für Norovirus. Du hast wohl die ultra-schnell-Variane erwischt, was ja nur gut sein kann. Und dass du daheim geblieben bist, ist auch prima, denn Norovirus verbreitet sich im Gegensatz zu den meisten Magen-Darm-Erkrankungen nicht über Schmier- sondern über Tröpfcheninfektion. Ich wünsche natürlich gute Besserung! :knuddel1

    So, ich habe es tatsächlich beendet.


    Insgesamt kann ich nicht behaupten, ich würde es empfehlen. Wie bereits erwähnt, gefiel mir der Schreibstil des Autors sowie die Qualität der Information nicht besonders. Das hat sich in der zweiten Hälfte des Buches, vor allem gegen Ende, deutlich gebessert. Um aber dort hinzukommen, muss man sich durch mind. 400 Seiten nervige Schreiberei quälen. Das ist es sicher nicht jedem Wert.
    Für Leute, die sich für die Kultur der Chinesen und Mongolen interessieren und die zwischen diesen Völkern schwelenden Konflikte, die werden das Buch sicher interessant finden. Trotz der mäßigen Qualität in der ersten Hälfte, vermittelt das Buch dennoch ein sehr gutes Gefühl, was es heißt, ein mongolischer Nomade zu sein und sich der chinesichen Invasion erwehren zu müssen, die mit Ignoranz und Selbstgefälligkeit alles auf Ihrem Weg überrennt. Sein Ziel, die Menschen für die empfindliche Natur des Graslandes und seine uralten Traditionen zu sensibilisieren und ihnen einen Eindruck von diesem Leben zu vermitteln, hat der Autor erreicht. Nur an der Ausführung hapert es noch. Das kann aber auch im Auge des europäischen Betrachters liegen - schließlich ist das Buch in China (angeblich) weit verbreitet und bekannt.


    Für mich persönlich war es kein literarisches Highlight, hat aber inhaltlich großen Eindruck hinterlassen. Für den Inhalt und die Intention gibt es 5/5 Punkten, für die Ausführung 0/5 Punkten --> in der Summe also 5 Punkte.

    Dori, wenn du den bekommst, dann merkst du das ganz schnell, glaub mir :lache


    Mal im Ernst, es ist unangenehm, aber nicht gefährlich oder so. Ich habe ihn mir mal kurz vor einer Diplomaprüfung eingefangen. War sehr unangenehm, und ich finde den Gedanken daran immer noch grausig, aber in dem Moment bist du mit ganz anderen Dingen beschäftigt, z.B. in welcher Sitz- oder Hockposition es sich angenehmer spucken lässt :gruebel Und dann vergisst du alle Phobien. Und es geht wirklich schnell vorbei.


    Abgesehen davon, weiß man ja noch gar nicht, was die Kinder sich eingefangen haben. Vllt ist es gar nix so schlimm ansteckendes. :knuddel1