Beiträge von maikaefer

    ich finde die bücher von frau sanders generell recht unterhaltsam.
    schließlich mag man sich nicht immer mit großen problemen der weltgeschichte herumplagen. vor allem im urlaub. und ganz nebenbei bekommt man hier ja doch noch einiges an historischem hintergrund quasi im vorübergehen mitgeliefert.
    ich glaube, es gab noch ein ähnliches, irgendetwas mit "jeans" im titel.


    hab schnell bei amazon geschaut: Jeans und große Klappe

    ich habe das lesen dieses buches lange zeit vor mir hergeschoben, indien ist so gar nicht "meine" gegend, aber anfang des jahres bekam ich das buch geliehen und so heiß empfohlen, dass ich mich über die anfänglichen längen hinwegarbeitete und schließlich am schicksal des "halbbluts" lebhaften anteil genommen habe.
    gern würde ich mir jetzt einmal den film anschauen.

    elizabeth george: der werfe den ersten stein
    marianne v. wartburg: lichte höhen, dunkles tal
    elfriede jelinek: die liebhaberinnen
    k. c. mc kinnen: tanz im harvest moon
    sue grafton: abgrundtief
    una troy: die leute im bunten wagen
    stephen longstreet: die nie aufgeben
    thomas moran: nächstes jahr in sankt vero
    c. f. ramuz: die schönheit auf der erde
    günter faber: frisch gewagt ist halb geklaut
    daphne du maurier: die bucht des franzosen
    anna johann: ihr 1. auftrag
    laura wolf: hochzeitsfieber
    erich loest: jungen die übrigblieben
    (-): madame solario
    arpad göncz: sandalenträger
    reimund lebe: war karl der kahle wirklich kahl?
    g. v. schönthan: die löwin von san marco
    kathleen marlin: penny maybe
    anny wienbruch: die einsam wandern
    m. m. kaye: palast der winde
    evelyn holst: der liebe last
    bill condon: kinsey
    hans s. peterson: die letzte option
    judith lennox smith: bis der tag sich neigt
    evelyn peters: späte begegnung
    ilse kleeberger: bertha von suttner
    peter straub: mystery
    dito: schattenland
    e. r. chamberlain: die unheiligen päpste
    waltraud lewin: die ärztin von leukos
    per helge sorensen: intrigenspiel
    michael schulte: sabine hubers glück und elend
    peter lauster: liebeskummer als weg der reifung
    laura kinsale: küsse in der nacht
    regine schneider: tausche brautkleid gegen pistole
    gerhard zwerenz: die schrecklichen folgen...
    lucy maud montgomery: anne in avonlea
    stieg larsson: verblendung/verdammnis/vergebung
    titus müller: die jesuitin von lissabon
    helga hegewisch: die totenwäscherin
    oliver pötzsch: die henkerstochter

    vorab, damit ich den finger aus dem buch nehmen kann:
    (filippo) acciaiuoli
    diesen namen habe ich bei der aussprache-auflistung schmerzlich vermisst
    (späßchen, obwohl es mich schon interessieren würde)


    so.
    ja, das ende kam überraschend. ob das an der leserundeneinteilung lag oder am autor, an der verbleibenden seitenzahl, von der nur ein geringer teil noch zur geschichte gehörte, oder einfach daran, dass man nur ungern ein fesselndes buch zur seite legt, ich weiß es nicht.
    das ende war auf jeden fall stimmig: ein vom leben arg angeschrammter, letztendlich aber erfolgreicher kämpe kehrt heim zu frau und kind. und bento.
    also war leonors vater historisch.
    antero aber wohl nicht.


    das buch hat mir gut gefallen.
    ich freue mich auf weitere.

    wir haben ja gerade in diesem jahr schon von einigen erdbeben gehört, aber trotz der fernsehbilder ist das immer (für uns angenehm) weit weg. hier erlebt man es sozusagen "live" mit. zu beginn dieses abschnittes noch ein nachbeben. dass sich ein beben so lange hinzieht, war mir neu. allerdings muss ich gestehen, dass ich mich bisher noch nicht wesentlich mit erdbeben befasst habe. deshalb waren anteros forschungen für mich auch sehr interessant.
    schade, dass es ihm nicht gelang, seine ergebnisse rechtzeitig dem könig vorzulegen. und nun gar noch die sache mit dem attentat!
    nur noch 20 seiten?
    das schaffe ich...
    bis gleich!

    es ist einige zeit her (momentan gibt es genug deutsche bücher, die ich lesen möchte) aber einige habe ich gelesen und würde es auch wieder tun.
    interessant ist auch oft der vergleich von original und übersetzung.
    leichter fällt es, wenn man die deutsche ausgabe schon gelesen oder den film gesehen hat.

    deine persönlichen eindrücke stimmen mit meiner meinung zu diesem buch weitestgehend überein.
    ich habe mir das buch mal gekauft, als die autorin den nobelpreis erhielt, ließ es aber bis vor wenigen wochen herum liegen, weil man mich vor dem stil der jelinek gewarnt hatte.
    vor einigen wochen las ich es dann und war genau wie du von den geschilderten frauenschicksalen erschüttert.

    Abgesehen davon, dass Frankreich für mich schon zu den bevorzugten Schauplätzen historischer Romane zählt (wobei der Schauplatz per se nicht unbedingt eine Hauptrolle bei der Kaufentscheidung spielt), und davon, dass mir nach der doch recht langen Zeit beim "Schokoladenstichwort" nichts mehr einfallen will, stimmt mein Eindruck von diesem Buch mit Deinem gut überein:
    Ich habe die Geschichte um Sophie Volland und Diderot gern gelesen!
    :wave

    es war die geschichte als solche, die mich fesselte. die geschichte des charakters lisbeth und der "fälle", in die sie verwickelt war. und ich war so gefesselt, dass mich die längen nicht vom weiterlesen abbringen konnten.

    "Nanu, noch kein Buch von Leonie Ossowski in der Büchereulendatenbank?
    Das überrascht mich jetzt aber."


    ich hätte auch gedacht, dass sie (häufiger) vertreten sei.



    "Leonie Ossowski wird von vielen Kritikern in die Trivialliteraturecke gedrückt. Meiner Meinung nach gehört sie dort nicht hin. Der vorliegende Roman ist sicher mehr als nur reine Unterhaltung.
    Die Autorin verfügt über einen herzerfrischend subtilen Humor, etwas was man in der neueren deutschsprachigen Literatur leider wenig findet."


    hier stimme ich dir ebenfalls zu.


    dieses buch kenne ich noch nicht, werde es aber demnächst einmal lesen.
    danke fürs draufaufmerksammachen!