Mara Majeskie - Diagnose: Paranoide Schizophrenie

  • Mara Majeskie

    Diagnose: Paranoide Schizophrenie

    Ein Schicksal


    I.C.H. Verlag

    118 Seiten

    13,90€

    ISBN: 978-3-942849-82-1


    Klappentext:


    Was eigentlich ist Realität?


    "Die Diagnose Paranoide Schizophrenie beschäftigte sie immer mehr und Mara beschloss daraufhin, sich über die Symptome dieser Erkrankung zu informieren. Diese Diagnose mit ihren Positiv- und Negativsymptomen passte perfekt zu ihr. Der Wahn, die Halluzinationen, die Antriebslosigkeit, ja sogar ihre Schüchternheit bis hin zur Bindungsangst, alles ergab einen Sinn. Sie war nicht verrückt, sie hatte eine Krankheit, das verstand sie jetzt ..."


    Dass sie anders ist, spürt die Autorin Mara Majeskie sehr früh in ihrem Leben. Mit der Paranoiden Schizophrenie beschäftigt sie sich schon ausführlich für ihre Matura, noch bevor dieser Zustand von ihr Besitz ergreift, sie ergreift, bevor Flugzeige und Hubschrauber am Himmel auf einmal ungewöhnlich tief fliegen, Männer mit schwarzen Anzügen und Sonnenbrillen auf einem Dorffest erscheinen und die Geister von Carl Gustav Jung, Sigmund Freud, Albert Einstein und Isaac Newton sowie Marie Curie, Hildegard von Bingen, Anne Frank und Marilyn Monroe von Bekannten Besitz ergreifen.

  • Vorwort:


    An das

    Bezirksgericht

    Betrifft Mara*


    Psychiatrischer-neurologischer Befund und Gutachten


    Die Patientin wird von der Gerichtspsychiaterin auftragsmäßig untersucht, wobei insbesondere zu der Thematik

    Unterbringung nach dem Unterbringungsgesetz

    Stellung bezogen wird.

    Das Gutachten stützt sich auf persönliche Exploration der Patientin sowie Einsichtnahme in die elektronische Krankengeschichte.

    Festzuhalten ist, dass Frau Mara untergebracht wurde, dies mit der Diagnose einer Paranoiden Schizophrenie.

    Als die Patientin Mara mit der Rettung angekommen war, war zu diesem Zeitpunkt kein zielführendes Gespräch möglich, sie verweigerte dieses, imponierte angespannt, agitiert, dysphorisch, affektiv inadäquat, verweigerte auch Akutmedikation und zeigte stationsinadäquates Verhalten.

    In der Aufnahmesituation wird die Patientin misstrauisch, muss letztlich sogar fixiert werden, da sie den Ambulanzbereich verlässt, imponiert sehr angespannt, spricht von Gewalt. Auf der Station ist sie dann sehr unruhig und beantwortet Fragen nicht adäquat, imponiert denkgestört mit eingeschränkter Aufmerksamkeit und Konzentration sowie inadäquater Affektlage, misstrauisch, paranoid anmutend.

    Die psychotische Symptomatik setzte sich aus Stimmenhören sowie paranoider Komponente zusammen, aktuell sei Frau Mara sehr gereizt.

    Es bestand keine Alternative zu einer Unterbringung.

    Die Gerichtspsychiaterin


    *Aus Gründen des Schutzes der Persönlichkeit wird die Protagonistin dieses Buches, hier und im Folgenden, nicht mit ihrem wirklichen Namen, sondern einfach Mara genannt. Mara Majeskie ist ein Pseudonym.