Frank Schätzing - Spaceboy - Über David Bowie. Über mich.

    • Herausgeber ‏ : ‎ der Hörverlag
    • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 12. November 2025
    • Auflage ‏ : ‎ Ungekürzte Lesung
    • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3844554955
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3844554953

    ASIN/ISBN: 3844554955


    Über den Autor:

    Frank Schätzing, geboren 1957 in Köln, veröffentlichte 1995 den historischen Roman »Tod und Teufel«, der zunächst regional, später bundesweit zum Bestseller avancierte. Nach zwei weiteren Romanen, einem Band mit Erzählungen sowie dem Thriller »Lautlos« erschien im Frühjahr 2004 »Der Schwarm«, der seit Erscheinen eine Gesamtauflage von 4,5 Millionen Exemplaren erreicht hat und weltweit in 27 Sprachen übersetzt wurde. Es folgten die Bestseller »Limit« (2009), »Breaking News« (2014) und »Die Tyrannei des Schmetterlings« (2018). Auch als Sachbuchautor hat sich Schätzing einen Namen gemacht. 2006 zeichnete »Bild der Wissenschaft« seine Evolutionsgeschichte »Nachrichten aus einem unbekannten Universum« als bestes Wissenschaftsbuch aus. 2021 gelang ihm mit »Was, wenn wir einfach die Welt retten?« erneut der Sprung in die Sachbuch-Bestsellerliste. 2024 erschien sein neuer Roman »Helden«, mit dem er den Weltbestseller »Tod und Teufel« kongenial fortsetzt. Frank Schätzing lebt und arbeitet in Köln.



    Inhaltsangabe:

    »Da draußen war ein Seelenverwandter« – Die Geschichte einer lebenslangen Faszination

    Im Jahr 1969 ist Frank Schätzing 12 Jahre alt und nicht gerade der Experte für Coolness auf dem Schulhof eines Kölner Gymnasiums. Er kann zwar den »Herrn der Ringe« auswendig, aber von Popmusik hat er so wenig Ahnung wie von Fußball, und rauchen tut er auch nicht. Doch dann geht es plötzlich los in seinem Leben, denn ein neuer Musiklehrer mit langen Haaren legt eine Schallplatte auf: David Bowies »Space Oddity«.

    Ab dann ist alles anders – eigentlich bis heute. Denn ein Leben lang hat dieser Jahrhundertkünstler Frank Schätzings eigenen Lebensweg begleitet, bereichert und immer wieder auf eigenartige Weise gespiegelt und durchquert. David Bowie, dieses sich selbst ständig neu erfindende Gesamtkunstwerk aus Sänger, Songwriter, Tänzer, Schauspieler, Regisseur und Geschichtenerzähler, wurde für Frank Schätzing zur Inspirationsquelle seines eigenen Wegs als Kreativer – als Zeichner, Musiker, Performer, als Autor weltberühmter Thriller und populärer Sachbücher.



    Meine Kritik:

    Mit zwölf ist Frank Schätzing ein schüchterner Junge, der noch seinen Platz im Leben sucht. Als er David Bowies Lied »Space Oddity« hört, ist es wie eine Offenbarung für ihn. Von nun an ist das Werk des britischen Ausnahmekünstlers eng mit Schätzings eigenem Werdegang verknüpft. Deshalb erzählt er in seiner Autobiografie/Biografie auch gleich die Geschichten zweiter Leben. Zum einen Bowies beeindruckende Karriere, zum anderen wie die verschiedenen Schaffensphasen seines Lieblingskünstlers Schätzings eigene Vita über die Jahre hinweg beeinflusst haben. Sehr bildreich schildert er seine Jugend, erste Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht, zaghafte Versuche als Musiker, berufliche Rückschläge und alles drumherum. Das meiste wird mit einem witzigen Unterton erzählt. Die Jugendanekdoten vom Schulhof erinnern an die Geschichten eines anderen Franks – Frank Goosen, der ähnlich unterhaltsam über die lang zurückliegende Zeit schreibt. Obwohl der Fokus des Buches eindeutig auf den Siebzigern und Achtzigern liegt, wird auch die Zeit danach ausgiebig behandelt. Selbst Bowies Tod 2016 ist ein großes Thema. Alles in allem ist „Spaceboy“ ein interessanter Mix, der deutlich aufzeigt, wie einen sein Idol ein Leben lang begleiten kann und massiven Einfluss hat, ohne dass man denjenigen je kennengelernt hat. Daher kann ich das Buch nicht nur jedem Bowie- oder Schätzing-Fan ans Herz legen, sondern eigentlich jedem, der leidenschaftlicher Fan eines bestimmten Künstlers ist oder war.

    Die ungekürzte Hörbuchfassung hat eine Dauer von reichlich elf Stunden und wird vom Autor gelesen.