Diana-Verlag, 2022
192 Seiten
OT: Tàndem
Übersetzt von Heike Nottebaum
Kurzbeschreibung:
Elena und Armand begegnen sich bei einem Yogakurs in Barcelona. Sie kennen sich kaum und sind doch bald einander größter Halt. Zusammen verschwindet auf einmal die Distanz, die sie zwischen sich und der Welt empfinden. Zusammen fühlen sie sich schwerelos. Und trotzdem dauert es nicht lang, bis die lauten und leisen Katastrophen der vergangenen Jahrzehnte in ihre Beziehung einbrechen. Die Zweifel und Widerstände. Da ist der Ehemann, über den Elena schweigt. Der Sohn, von dem sich Armand entfremdet hat. Werden Elena und Armand sich die Freiheit nehmen, das Glück in seiner ganzen Fülle auszukosten?
Über die Autorin:
Maria Barbal ist eine der einflussreichsten und erfolgreichsten Stimmen der katalanischen Literaturszene. Geboren 1949 in den Pyrenäen, lebt und schreibt die mehrfach preisgekrönte Autorin heute in Barcelona. Ihr Debüt »Wie ein Stein im Geröll« wurde in 16 Sprachen übersetzt und gilt als moderner Klassiker.
Mein Eindruck:
Armand lebt in Bracelona. Er ist Witwer. Von seinem erwachsenen Sohn ist er entfremdet.
Bei einem Yogakurs lernt er Elena kennen und verliebt sich sofort. Elena ist noch verheiratet, wenn auch unglücklich. Dennoch kommt sie mit Armand zusammen.
Das Buch beginnt in der Ich-Perspektive mit Armand, im zweiten Abschnitt wird in der dritten Person von Elena erzählt. Danach sind sie gemeinsam.
Diese wechselnden Erzählformen funktionieren für mich.
Gemeinsam machen Armand und Elena eine Reise nach Südengland, damit sich Armand dort mit seinem Sohn versöhnen kann.
Diese Passagen an der Südküste fand ich sehr gelungen.
Zurück von der Reise gilt es für Armand und Elena wieder zurück in den Alltag zu finden und Entscheidungen zu treffen.
Sprachlich ist das Buch ansprechend und angenehm. Die Autorin versteht es, sensibel und einfühlsam die Geschichte zu schildern.
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ASIN/ISBN: 3453292650 |
