Hazel sagt Nein – Jessica Berger Gross

  • Lübbe, 2026

    284 Seiten

    OT. Hazel says No


    Kurzbeschreibung:

    In der Hoffnung auf ein ruhigeres Leben ziehen die Blums vom pulsierenden Brooklyn ins beschauliche Riverburg, wo Vater Gus nach herausfordernden Jahren endlich eine Professur ergattert hat. Doch der idyllische Schein trügt. Gleich an ihrem ersten Schultag wird die achtzehnjährige Hazel ins Büro des Direktors zitiert. Er verkündet ihr Unglaubliches: Jedes Jahr sucht er sich eine andere Schülerin aus der Abschlussklasse aus, mit der er eine sexuelle Beziehung eingeht. Dieses Jahr ist sie die Auserwählte. Instinktiv sagt Hazel Nein - und setzt damit eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben ihrer Familie, aber auch die gesamte Stadtgesellschaft auf den Kopf stellen ...


    Über die Autorin:

    Jessica Berger Gross stammt ursprünglich aus New York, lebt aber inzwischen mit ihrem Mann und ihrem Sohn im Teenageralter in Maine. In den USA ist sie mit zwei Memoirs bekannt geworden. Die Essays der Vassar-Absolventin sind im NEW YORK TIMES MAGAZINE, THE CUT, LONGREADS und vielen andere Publikationen erschienen. HAZEL SAGT NEIN ist ihr erster Roman.


    Mein Eindruck:

    Maine-Romane sind immer noch beliebt und „Hazel sagt Nein“ ist einer.

    Das Besondere ist diesmal, dass eine Familie, die bisher in Brooklyn lebten, in eine Kleinstadt in Maine ziehen. Hier ergeben sich Chancen, besonders für, der hier eine Lehrstelle am College und mehr Gehalt bekommt. Der Blick ist also erst einmal einer von Außen.

    Doch dann trübt etwas den Neuanfang. Die Tochter Hazel wird vom Direktor belästig, doch sie sagt klar und deutlich Nein. Daraus resultiert eine MeToo-Debatte, die die Einwohnerschaft des Städtchens spaltet. Für die Familie wird das nicht einfach. Doch für Hazel ergibt sich langsam auch Anerkennung, dass sie an die Öffentlichkeit gegangen ist.

    Außer dem interessanten Thema, bei dem gezeigt wird, wie sich Öffentlichkeitsprozesse entzünden, hat mich vor allen auch die Charakterisierung der Familie überzeugt.

    Gus und Claire sowie die beiden Kinder Hazel und Wolf sind glaubhafte Figuren. Es ist spannend, zu sehen, wie sie mit der schwierigen Situation erst hadern und leiden, und dann doch damit umgehen.



    ASIN/ISBN: 3757701968

  • Hazel sagt Nein, dieser Roman ist der Schriftstellerin Jessica Berger Gross gut gelungen.

    Sie schreibt hier über eine Familie, die von New York nach Maine zieht.

    Es beginnt mit dem ersten Schultag an der neuen Schule.

    Die achtzehnjährige Hazel wird gleich zum Direktor gerufen.

    Sie braucht nur noch ein Jahr um sich am College zu bewerben.

    Als der Direktor sagt; Ich suche jedes Jahr ein Mädchen aus, mit dem ich Sex habe.

    Da war ich , das Hazel nein sagt. Aber der verdreht die Wahrheit und Hazel wird von dem Ort angefeindet.

    Erst als sie die Geschichte aufschreibt und publik macht, wird sie von der Presse vorgeführt. Sie soll daraus ein Buch machen, aber Hazel hat Skrupel.

    Sie will Schriftstellerin werden, aber nicht so.

    Hazel und ihre Familie sind wunderbar dargestellt und die Emotionen sind prima.

    Der Roman gefällt von Anfang an.

    Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen.