Vier Männer in Schwarz – Frank Wells

  • Kurzbeschreibung:

    Die beiden Planwagen quälen sich langsam durch die enge Schlucht. Zu beiden Seiten steigen die Wände fast senkrecht in die Höhe. Die unbarmherzige Mittagssonne Arizonas sticht auf die Männer herab, die schutzlos auf den Wagenböcken sitzen und die Zügel der Mulis halten, und auf die, die schwer bewaffnet an der Spitze und am Ende der Karawane reiten. Es sind zehn Männer insgesamt - je zwei auf den Kutschböcken, drei Reiter vorn, drei Reiter hinten.


    Über den Autor:

    Frank Wells ist ein Pseudonym von Hasso Plötze, geboren 1921 in Hannover.

    Er schrieb auch unnter anderen Pseudonymen, z.B. King Colt.

    Er starb 1993.


    Mein Eindruck:

    Dieser Roman ist als eigenständiges Heft in Western Helden als Nr.11 erschienen.

    Frank Wells versteht sein Handwerk und daher ist der Aufbau des Romans geschickt und sinnvoll gemacht.


    Im Prolog wird die Rahmenhandlung gezeigt, als 2 Kutschen aus Silberminen überfallen werden. Die titelgebenden 4 Männer in Schwarz, eine Gang von Brüdern, stecken anscheinend dahinter.


    Erst dann taucht die eigentliche Hauptfigur auf, Bill Hart, ein Satteltamp und Goldsucher, der sich in der Wildnis wohler fühlt als in Städten. Doch ab und zu muss man mal die Zivilisation aufsuchen. Und so wird er in die Sache hineingezogen und selbst eine Kutsche durch die Gefahrenzone fahren und sich gegen die Banditen behaupten.


    Bill ist ein origineller Held, stachelig und nicht um flotte Sprüche verlegen, mutig, aber klug.


    Interessanterweise gibt es dann einen Abschnitt, als Bill wieder abgezogen ist. Die Rancher und Minenbesitzer sind das Geschwisterpaar Brad und Marylin, die in Gefahr geraten. Bills Pflichtgefühl lund seine Sympathie für Marylin lässt ihn zurückkehren.


    Der Plot ist in einem passendem Tempo gehalten und lässt sich durchgängig gut lesen. Hat mir gut gefallen!


    ASIN/ISBN: B0F6NZK3X4