Christiane Gohl: Ein Geschenk vom Universum

  • Mareike möchte sich verlieben. Aber die Suche nach einem Partner gestaltet sich schwierig - weder im Urlaub noch im Internet, beim Speed-Dating noch am Arbeitsplatz findet sich der richtige Mann. Aber dann schleppt ihre Freundin das Buch 'Bestellungen beim Universum' an, und in Schnapslaune schickt Mareike eine Flaschenpost an Höhere Mächte.
    Die Antwort kommt sofort - und enspricht nur in einem einzigen, kleinen Detail nicht dem Wunsch der Absenderin ...


    Chris hat hier ein Geschenkbuch geschrieben, das locker, leicht und witzig daher kommt. Wobei sie es geschafft hat, dass diesmal kein einziges Pferd eine Rolle spielt! Dafür ein reichlich kapriziöser Hund und einige sehr skurrile Typen.


    Ein kleines, ungetrübtes Lesevergnügen für zwischendurch.


    Edit: Die Rezension wurde von der Autorin selbst unter ihrem Namen erstellt. Wie wir erfahren haben, ist Sarah Lark ein Pseudonym der Autorin Christiane Gohl. LG Wolke

    Sarah Lark: Das Lied der Maori
    Ab Mai bei Lübbe!
    Und der versprochene 'Wink mit dem Zaunpfahl':
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  • Ich bin's selbst noch mal - irgendwie ist meine Rezension in die falsche Spalte gerutscht. Das 'Geschenk ...' ist natürlich keine Autobiografie, sondern eine rein fiktive Liebesgeschichte.
    Kannst Du's bitte umstellen, Wolke?


    Und Du, Chris, hau mich nicht! Sonst verrate ich dem Rest der Welt, dass Du tatsächlich mit einem langhaarigen, dunklen männlichen Wesen zusammenlebst ...

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  • Über den Autor
    Dr. Christiane Gohl wurde 1958 in Bochum geboren. Die promovierte Pädagogin arbeitet als freie Fachjournalistin und Werbetexterin. Seit ihrem zehnten Lebensjahr beschäftigt sie sich mit Pferden und reitet in verschiedenen Disziplinen. Pferdefreundliches Reiten und artgerechte Haltung sind ihr dabei besonders wichtig. Mit ihren Sachbüchern und Romanen avancierte sie in kurzer Zeit zu einer Bestseller-Autorin der Pferdebuchszene. Sie lebt in Spanien.


    Kurzbeschreibung
    Mareike hat die Hoffnung schon beinahe aufgegeben, den Richtigen zu finden. Zu oft ist sie auf Frauenversteher, Lebenskünstler oder Pseudo-Romantiker hereingefallen. Bis ihre Freundin entnervt darauf hinweist, dass ihre Ansprüche einfach zu hoch sind. »Du hast immer das Falsche beim Universum bestellt.« Mareikes nächster Wunsch lautet lediglich: »Wünsche Partner, der dunkelhaarig, samtäugig ist und endloses Kuscheln liebt.« Tags darauf erscheint ein Hund, der all diese Eigenschaften besitzt, aber völlig verzogen ist. Das Universum kennt leider keine Umtauschadresse ...


    Meine Rezension
    Mareike ist eigentlich eine patente Frau. Doch warum gerät sie jedes Mal wieder an völlig verquere Typen? Auch ihre Freundin Jana hat in letzter Zeit in punkto Männer nicht gerade das große Los gezogen. Also gehen die beiden neue Wege in Sachen Partnersuche. Doch auch Speeddating erweist sich als Flop.


    Jana, die ein wenig zu Esoterik neigt, schlägt daher vor, die beiden Freundinnen sollen sich ihren Traummann quasi beim Universum bestellen. Da im schlimmsten Fall ja einfach gar nichts passiert, willigt Mareike ein. Bereits am nächsten Tag erscheint ein Typ vor ihrer Türe, auf den all die gewünschten Eigenschaften zutreffen. Doch der Typ ist ein riesengroßer Hund!
    Noch dazu einer, der Männer anscheinend nicht leiden kann. Ein klarer Fall für die Hundeschule. Führt der männerhassende Hund Mareike am Ende zum Mann ihrer Träume? Lest selbst!


    Fazit
    Ein alter chinesischer (?) Spruch lautet in etwa: Paß auf, was Du Dir wünscht – es könnte in Erfüllung gehen. Genau das passiert Mareike. Sie bekommt genau das, was sie sich gewünscht hat und doch etwas grundlegend anderes.


    Eine nette kleine Geschichte wird da erzählt. Natürlich bleiben manche Klischees nicht aus, aber glücklicherweise badet diese Geschichte nicht darin und so hatte ich ein kurzweiliges Lesevergnügen. Für eine Zugfahrt genau das richtige: angenehmer Zeitvertreib und nicht zuviel zu schleppen. Mir hat es gut gefallen!

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Hallo,


    da ich ein sehr großer Hunde-Fan bin, musste ich dieses Buch einfach lesen.


    Es ist ein sehr kleines Buch mit einem wirklich süßen Umschlag!!!


    Die Geschichte ist wirklich schön!! Der Schreibstil ist sehr flüssig und man ist sehr schnell im Geschehen drin!!!
    Zwar ahnt man sehr schnell, wo der Hase lang läuft, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Dafür ist sie viel zu schön!! Einfach eine schöne Liebesgeschichte, in der halt auch ein Hund eine große Rolle spielt.


    Für Hundefreunde und Liebesromanfreunde ist es wirklich ein großes Vergnügen!!!


    Auch wenn ich sehr, sehr gerne weitergelesen hätte, ist es doch ganz schön, dass die Geschichte nur kurz ist.....Wie heißt es so schön: In der Kürze liegt die Würze!!


    Dieses Buch eignet sich auch hervorragend zum Verschenken!!! Selbst nicht so große Leseratten wie wir, werden dieses Buch wahrscheinlich mit Wonne lesen....


    Ich kann es ohne Einschränkungen empfehlen!!!


    Dicker Daumen hoch :grin !!!

  • Ein Geschenk vom Universum – Christiane Gohl


    Meine Rezension:
    Für mich war das Buch nicht so ganz das richtige, doch da mich die Autorin mit ihrem historischen Roman „Der Palast der Sonne“ sehr überzeugen konnte, wollte ich auch an diesem schmalen, schnell und leicht zu lesenden Buch nicht vorbeigehen.


    Der Schreibstil ist souverän, man merkt, die Autorin ist keine Anfängerin.
    Es gibt aber schon viele Klischees, die leider schon viel zu oft verwendet wurden. Besonders die Gespräche mit der besten Freundin Jana, ob die Traumprinzen jetzt schwul sind oder als potentielle Freunde in Frage kommen, waren mir zu viel. Auch das Speed-Dating ist als Idee schon öfter verwendet wurden und nicht so originell.


    Die Liebesgeschichte zwischen den Mareike und den letztlich auserwählten Freund (ob Markus oder Daniel)erschien mir oberflächlich und schwach.


    Davon abgesehen, ist das Buch weitgehend amüsant und die Grundidee mit dem Hund als Geschenk vom Universum ansatzweise gelungen, auch wenn man die gute Idee dann noch besser hätte ausarbeiten können. Der Hund Duncan ist eine gute Figur in dem Buch und doch auch da einen kleinen Kritikpunkt: So sehr viel eigene Persönlichkeit hat er nicht besessen. Alle seine Aktivitäten waren sehr auf die Hauptperson Mareike und ihr Verhältnis zu Männern abgezielt. Bei einer Hundegeschichte wünsche ich mir noch mehr eigene Persönlichkeit für das Tier, aber gut war, dass er nicht vermenschlicht wurde.
    Ein wirklich gutes Hundeportrait findet man in Thomas Manns Novelle Herr und Hund über seinen Hund Bauschan, der komplex und in all seinen Facetten beschrieben wird.


    Wer aber gerade dieses Genre sehr mag, dem empfehle ich Buch dennoch, denn es ist besser geschrieben als viele andere und gute Unterhaltung ist es auf jeden Fall.


    Geschenktauglich!


    Das Hörbuch, gelesen von Petra Schmidt-Schaller (unter der ISBN 3886989461) soll dieses Jahr noch erscheinen.

  • Ich les ja auch ganz gern mal Bücher in denen Hunde eine essentielle Rolle spielen. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, das hier war so gar nicht meins. :-(


    Eine belanglose Story plätschert vor sich hin. So nett die Idee mit dem vertauschten Wunsch vom Universum ist, so richtig kommt sie nicht in die Gänge und dann ist sie auch schon wieder vorbei. Man schlägt das Buch zu ohne einen weiteren Gedanken daran zu verschwenden (höchstens bereichert um das Wissen was für schöne Tiere die belgischen Schäferhunde, im speziellen die Groenendael sind). Ganz selten kam mal der Anflug eines Lächelns bei den Gesprächen der beiden Freundinen auf, einige Stellen fand ich sogar schlichtweg albern. Ein Schauspieler der (zumindest für mich nach der Beschreibung) aussieht wie Hugh Grant für Arme und ein höchst unglaubwürdiger Hundetrainer der diese Berufsbezeichnung nicht wirklich verdient hat (seit wann fordert ein Hundetrainer, der doch eigentlich noch mehr als andere Leute Hunde mögen und verstehen sollte, dass seine Freundin sich entscheidet: Der Köter oder ich! :pille).
    Das Cover ist einfach nur unpassend. Das Mini-Vieh da hat nicht mal entfernt Ähnlichkeit mit einem der Hunde im Roman.


    Sicher man kann diese höchst vorhersehbare Geschichte schnell weglesen, sie ist flüssig und irgendwie... nett. Es gibt bestimmt schlechteres, aber es gibt auch sehr viel besseres. Von mir definitiv keine Empfehlung.


    5 von 10 Punkten.

    „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“

    - Meister Yoda