'Dunkelheit' - Seiten 001 - 116

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    Original von Suzann
    Ja, stimmt. Aber genau das, hat mir so sehr gefallen und mich fasziniert. Anne Bishops Juwelenreihe, zumindest die ersten drei Bände, sind einzigartig in ihren Protagonisten und in ihrer Erzählweise. Nicht die hunderste Version ein und derselben Story.


    Geht mir auch so. Obwohl der Anfang schon etwas kompliziert ist, weil man schon etwas in die Welt hineingeworfen wird, hat die Story mich gleich von Anfang an fasziniert, weil es mal was anderes war. Vor allem die Idee mit den Hexen, den verschiedenen Juwelen von denen die Macht herkommt und die "Netze" fand ich interessant. Und die hier schon erwähnten Metaphern sind faszinierend.

    Wir werden vom Schicksal hart oder weich geklopft; es kommt auf das Material an.
    Marie von Ebner-Eschenbach

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    Original von BelleMorte
    wobei ich bei den Netzen und der ganzen Weberei immer an die Vergessenen Welten und Lolth denken musste, die hat auch ständig war ausgesponnen :gruebel


    Ja, an die hab ich auch mal gedacht. Bishop's Welt ähnelt ja auch etwas der Dunkelelfenwelt. (Das hat Suzann:wave glaub ich auch schon festgestellt. )


    Aber Spinnen sind ja noch ziemlich dankbare Wesen, um eine etwas düstere Stimmung zu verbreiten. :grin
    "Was für ein verworrnes Netz wir spinnen, wenn wir Intrigennetze spinnen." (oder so ähnlich) Spinnen sind also auch dankbar, für Fantasywelten voller Intrigen. Das ist ja bei der Juwelentrilogie definitiv der Fall.


    :gruebel Gibt's nicht irgendso ne Mythologie, in der die Schicksalsgöttinnen das Leben der Menschen zu einem Teppich verweben? Ich weiss nur nicht mehr, ob das 'ne Mythologie aus 'nem Fantasybuch oder diejenige eines tatsächlich existierenden exotischen Volkes war. Sorry, ist jetzt etwas of topic.

    Wir werden vom Schicksal hart oder weich geklopft; es kommt auf das Material an.
    Marie von Ebner-Eschenbach

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    Original von Atropos



    :gruebel Gibt's nicht irgendso ne Mythologie, in der die Schicksalsgöttinnen das Leben der Menschen zu einem Teppich verweben? Ich weiss nur nicht mehr, ob das 'ne Mythologie aus 'nem Fantasybuch oder diejenige eines tatsächlich existierenden exotischen Volkes war. Sorry, ist jetzt etwas of topic.


    In nordischen gibt es die Nornen.
    Eine spinnt den Faden, die andere misst ihn aus und die dritte schneidet ihn ab.

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    Original von Irrstern


    In nordischen gibt es die Nornen.
    Eine spinnt den Faden, die andere misst ihn aus und die dritte schneidet ihn ab.


    Yep, die Nornen sind die nordischen Schicksalsgöttinnen, nur spinnen und schneiden die keine Fäden, sondern schneiden Stäbe und legen Lose. Die Moiren, das sind die griechischen drei Schicksalsgöttinnen, sind die mit dem Faden.


    Aber ich schweif mal wieder völlig ab. Allerdings steht für mich fest, dass die Bishop mit ihren "verworrenden Netzen" etc. eine ziemlich komplexe Mythologie aufgebaut hat. Manchmal schon fast etwas zu komplex, um so auf die schnelle alles zu verstehen. Aber mir gefällt das noch, macht eine Fantasywelt irgendwie "glaubhafter".

    Wir werden vom Schicksal hart oder weich geklopft; es kommt auf das Material an.
    Marie von Ebner-Eschenbach