'Das Mädchen und der Schwarze Tod' - Seiten 453 - 528

  • Hatte ich also tatsächlich recht mit Herrn Pertzeval als Bösewicht! Ich freue mich zwar, dass ich richtig lag, aber irgendwie lässt es mich auch etwas unbefriedigt zurück.
    So richtig haben eigentlich die Alternativen gefehlt. Denn Notke war ziemlich schnell als Mittäter auszuschließen und der Pfeifer tauchte einfach viel zu selten im Geschehen auf. Da blieb eigentlich ja nur Marikes Vater.


    Der "Showdown" in der Kirche am 15.08. fand ich etwas zu theatralisch und dss der "schwarze Tod" der plötzlich auftaucht der Pfeifer ist war für mich offensichtlich.


    Marike hat es durch die Nacht mit Notke nicht leicht in Lübeck, kümmert sich aber trotz allem um ihren Vater, bis dieser eines natürlichen Todes stirbt. Das bringt sicherlich nicht jeder in dieser Situation fertig. Ich finde es gut, dass sie nun nicht mit Notke zusammenkommt, sondern ihren eigenen Weg geht bzw. diesen sucht.
    Das offene Ende gefällt mir sehr gut!


    Mein Fazit: Gute, historische Unterhaltung! Zwischendurch auch sehr spannend, aber kein Highlight! Gute 7 Punkte gibt es von mir!

  • Zitat

    Original von Sonnschein
    Hatte ich also tatsächlich recht mit Herrn Pertzeval als Bösewicht! Ich freue mich zwar, dass ich richtig lag, aber irgendwie lässt es mich auch etwas unbefriedigt zurück.
    So richtig haben eigentlich die Alternativen gefehlt. Denn Notke war ziemlich schnell als Mittäter auszuschließen und der Pfeifer tauchte einfach viel zu selten im Geschehen auf. Da blieb eigentlich ja nur Marikes Vater.


    Marikes Vater war wirklich die einzigste Alternative. Denn die anderen Personen konnten es einfach nicht sein. Wobei ich ihn erst in den letzten Kapiteln als Täter in Betracht gezogen habe... :gruebel



    Zitat

    Original von SonnscheinMarike hat es durch die Nacht mit Notke nicht leicht in Lübeck, kümmert sich aber trotz allem um ihren Vater, bis dieser eines natürlichen Todes stirbt. Das bringt sicherlich nicht jeder in dieser Situation fertig. Ich finde es gut, dass sie nun nicht mit Notke zusammenkommt, sondern ihren eigenen Weg geht bzw. diesen sucht.
    Das offene Ende gefällt mir sehr gut!


    Marike ist wirklich sehr tapfer. In Lübeck auszuhalten (ein ganzes Jahr!) um ihren Vater zu pflegen (ohne mit ihm zu sprechen!) ist schon sehr schwierig. Obwohl ich gerne ein Happy End gehabt hätte :grin, würde es an das Ende dieses Buches nicht passen. Da ist das offene Ende viel besser! Und vielleicht begegnet uns Marike ja woanders erneut?


    Für mich ein sehr schönes Buch, das langsam anfing und immer spannender wurde. :wave