Beiträge von christabel

    Ich lackiere meine Nägel erst seit ein paar Jahren mehr oder minder regelmäßig, als Resultat dreier erwachsener Töchter. Meine bevorzugten Marken sind da Sally Hansen und Essie und ich lackiere wie Wolke auch 4 mal. Im Normalfall greife ich zu Dunkelrottönen oder auch Cremefarbenen, sie müssen auf jeden Fall "tauglich" fürs Arbeiten in der Schule sein. Auffälligere/quietschbunte Töne hebe ich mir für Urlaub auf :chen


    Künstliche Nägel hatte ich nur einmal, vor ca. 14 Jahren..... nicht wegen problematischer eigener Nägel, nee....ich fand damals die French Nails so toll und musste das unbedingt auch haben :rolleyes: Danach waren meine Nägel fast ein 3/4 Jahr lang super weich und sind ständig abgebrochen und ich habe mir geschworen... NIE WIEDER!

    Die Eule ist ja echt schön geworden :love: und gefällt mir sehr. Danke auch von mir für die viele Arbeit, die Ihr Euch da gemacht habt!

    Meinen Avatar musste ich ersetzen, weil beim alten das Bild an der falschen Stelle im Fokus war. Aber macht ja nüscht ;) Und nu geh' ich mal erkunden, sowas mach ich nämlich gern.... als eine der wenigen vermutlich :schnellweg

    Ich hatte Strike im September bereits via FilmOn gesehen und war sehr angetan von der Umsetzung.


    Tom Burke hat vorher auch nicht so richtig meiner eigenen Vorstellung Cormorans entsprochen. Allein die im Buch geschriebene Optik passt nicht wirklich. Aber, das hat er schauspielerisch alles wett gemacht. Ich fand seine Darstellung/Interpretation wirklich sehr gelungen.


    Der Fokus der Serie liegt allerdings auch ein bisschen auf der „Beziehung“ zwischen Cormoran und Robin. Das heißt eben auf der anderen Seite, dass die Fälle leicht gekürzt sind. Ich persönlich fand den eigentlichen Fall, gesamt betrachtet, bei The Cuckoo‘s Calling besser gelungen bzw. umgesetzt.

    Ich habe mich mit dem Buch auch sehr schwer getan und dementsprechend die komplette 2. Monatshälfte daran gelesen. Irgendwie konnte mich die Geschichte nie so richtig zum Weiterlesen motivieren.


    Sehr vermisst habe ich in Swing Time einen wirklichen Spannungsbogen. Nach den ersten paar Kapiteln ist die Geschichte (zumeist) irgendwie vor sich hingeplätschert. Außerdem fand ich die Handlung einfach total überfrachtet mit Themen. Ein bisschen weniger, dafür spannungs- und konfliktreich erzählt, wäre da sicher mehr gewesen.


    Wenig zuträglich fand ich auch das stetige, meist kapitelweise, Wechseln zwischen den Erzählzeitpunkten. Ich weiß nicht, warum man ständig zwischen dem Jetzt und der Erinnerung hin- und herswitchen muss. Das Gliedern in große (Zeit)Abschnitte fand ich schon gut, aber innerhalb dessen ging mir das zu sehr hin und her. Darunter hat die eigenliche Geschichte irgendwie gelitten, weil über weite Strecken einfach nicht wirklich was passierte. Viele Konflikte wurden einfach nur angedeutet oder der Beginn dessen geschildert, um dann wiederum rückblickend in der Zusammenfassung das Ende zu zeigen.


    Zusammenfassend war mit das Buch leider viel zu oberflächlich und mit Themen überfrachtet, obwohl ich die Erzählsprache der Autorin sehr mochte. Schade drum....

    Exit West ist eine Geschichte über Liebe, Flucht und Abwanderung und auch Zugehörigkeit.


    Das Buch erzählt die Geschichte von Saeed und Nadia, die sich zufällig in einem Land im nahen Osten begegnen. Nadia ist sehr untypisch für eine Frau dieser Region und Gesellschaft, da sie allein lebt, selbst für ihren Lebensunterhalt sorgt und gern Motorrad fährt. Saeed fühlt sich sofort zu ihr hingezogen, ist aber auch irritiert durch ihre selbstbewusste Lebensführung.


    Als die politische Lage in ihrem Heimatland sich verschärft und das Land selbst völlig aus den Fugen gerät, entschließen sich beide zur Flucht.


    Ab diesem Zeitpunkt des Buches fließen immer wieder Elemente des „Magical Realism“ in die Geschichte ein, sodass die Fluchtmöglichkeiten und Fluchtziel(e) ganz anders waren, als (von mir) erwartet.


    Der Autor weitet die aktuelle Flüchtlingswelle bewusst global aus, dem Leser erschließt sich das ganze Ausmaß erst recht spät im Buch. Es wird überdeutlich, wie Flucht und Angst Menschen verändert.
    Mohsin Hamid schreibt aus der Distanz und immer mit dem Blick von Außen auf das Geschehen. Wirklich Dialoge gibt es vergleichsweise wenig, was der schönen Erzählsprache aber keinerlei Abbruch tut. Er schafft es, dass man sich als Leser inmitten eines Krisengebietes findet, wo Menschen in völlig zerstörten Städten unter z.T. unsäglichen Bedingungen leben und trotz allem die Hoffnung zum Weiterleben nicht aufgeben.


    Exit West ist ein aktuelles und sehr lesenswertes Buch, dass ich sehr gern weiterempfehle.



    P.S. An dieser Stelle nochmals mein Dank an Buchdoktor , dass sie ihr Exemplar als Wanderbuch zur Verfügung gestellt hat. :wave

    Nun ja... wie man sieht, hatte ich im Juli Urlaub :chen



    Ursula Poznanski; Schatten; 2,2
    Susanne Goga; Der verbotene Fluss; 2,7
    Fjodor Dostojewskij; Die Sanfte; 1,9
    Willy Russel; Educating Rita; 2,0; englisch
    Stefan Zweig; Angst; 1,8
    Melissa Lee-Houghton; Sunshine; 2,0; englisch
    Klaus Modick; Konzert ohne Dichter; 2,0
    Andrea Camilleri; Der geraubte Himmel; 2,7
    Amelie Nothomb; Die Reinheit des Mörders; 1,8
    Agatha Christie; Der Tod auf dem Nil; 1,0; Monatshighlight
    Emma Cline; The Girls; 2,4; englisch
    Julian Barnes; Der Lärm der Zeit; 2,0
    Muriel Barbery; Das Leben der Elfen; 2,5

    J.K. Rowling; Very good lives; 1; englisch
    Hans Joachim Schädlich; Sire, ich eile; 2,0
    Chimamanda Ngozi Adichie; Americanah; 1; Monatshighlight
    Julie Otsuka; The buddha in the attic; 1; englisch
    Paule Constant; Sex und Geheimnis; 1,9
    Dick & Felix Francis; Kreuzfeuer; 2,5
    Tatiana de Rosnay; Das Haus der Madame Rose; 2,3
    Donna Leon; Tod zwischen den Zeilen; 2,0
    Kathrine Kressmann Taylor; Adressat unbekannt; 1
    Stefan Zweig; Schachnovelle; 1,8

    Zitat

    Original von Lesebiene


    Star ist doch die (uneheliche) Urenkelin von Teddy.


    Genau deshalb fand ich die "Brücke" mit der Fabergé Figur auch sehr abwegig. Star hat damit ja gar nichts zu tun und über ihre eigentlichen Vorfahren, Teddy und das Landarbeitermädchen (ich habe den Namen bereits vergessen :rolleyes ) erfahren wir so gut wie nichts.... Aber, man gut, dass die Autorin noch die Kurve kriegt, indem sie für Star dann eine hochintelligente Mutter aus der Mottenkiste holt, damit man sich wenigstens etwas von Stars Vorzügen erklären kann :pille


    Edit: Ach ja, und CeCe gibt sich natürlich mit ein paar Antworten von Star zufrieden u setzt lediglich ein paar Anrufe auf deren Handy ab. Dafür, dass sie vorher über viele Jahre Stars Leben komplett beherrscht und kontrolliert hat.... :pille

    Zitat

    Original von Lesebiene
    Ich habe fertig.
    Und ich bin enttäuscht. Die Sturmschwester war so toll und die Schattenschwester so schleppend.


    Bin ich die einzige, die durchgehalten hat? :yikes


    Nee, ich habs ja schon im Februar durchgehabt. Und, jetzt bin ich froh, dass Du auch enttäuscht bist. :wave Bei den guten Rezis im Netz dachte ich schon, es liegt nur an mir. Ich fand Stars Herkunftsgeschichte ziemlich abstrus, konstruiert und einfallslos und bin momentan äußerst abgeneigt, noch einen weiteren Teil der Reihe zu lesen. ?(

    Da gehe ich total mit, Nightflower. Den historischen Teil des Buches fand ich auch sehr spannend und interessant, außerdem mochte ich Flora sehr gern. Zu Stars Geschichte werde ich mich wohl erst zum Schluß äußern, da ich jetzt (für mich) nicht mehr rausfiltern kann, wie ich es in den einzelnen Abschnitten empfunden habe. ;-)