Beiträge von Alexandermerow

    Zitat

    Im Moment hinkt Deutschland noch einiges hinterher. Ich bin gespannt, ob "wir" wie so oft nachziehen.


    Da hätte ich aus persönlicher Sicht nichts gegen, allerdings ist der Bereich der Ebooks für mich nach wie vor Neuland. Aber offenbar finden tatsächlich immer mehr Leser an den Elektro-Büchern Gefallen.

    Zitat

    Es gibt genügend seriöse Dienstleister und Druckereien, die mit offenen Karten spielen und bei denen man genau weiß, was man erhält, um nicht dieses Risiko eingehen zu müssen, wenn man keinen seriösen Verlag (ob klein, mittel oder groß) findet.


    Und die Druckerei druckt umsonst? Das musst du doch auch selbst bezahlen und ist oft eine viel größere Investition als z.B. BOD oder ähnliches. Ich kenne jemanden, der hat seine Bücher selbst drucken lassen und sehr viel mehr investiert als er jemals bei BOD bezahlt hätte. Der Vorteil ist natürlich, wenn sie sich verkaufen, dann macht man guten Gewinn - aber das ist eben das Risiko, wenn man komplett selbst drucken lässt. Ich weiß allerdings nicht, wie manche Zuzahlverlage auf Summen von Tausenden von Euro kommen. Wie wird das denn begründet? Wenn man ein wenig für die ISBN-Nummer zahlt und ansonsten noch ein paar Frei- oder Autorenexemplare bekommt, die man kostendeckend verkaufen kann, ist das ja ein riesiger Unterschied zu einem "Verlag", der mehrere Tausend Euro verlangt. Wofür?

    Blade Runner (kultiger Science-Fiction)
    Tenacious D (sehr witziger Rockklamauk mit Jack Black)
    School of Rock (siehe oben...)
    Romper Stomper (Russell Crowes erster Film, glaube ich)
    Pandorum (SF-Film)
    The silent House (gut gemachter Psychothriller)

    Zitat

    Die "Krönung" war auch eher ironisch gemeint


    Von dir vielleicht... :sumu


    Mir fallen auch noch 3 schlechte Filme ein:
    "Kill Bill" (trashig und dämlich. Von wegen der "Pulp Fiction" Nachfolger...)
    "Inglorious Bastards" (noch trashiger, komplett blödes Drehbuch und voller "Böse-Deutsche-Klischees")
    "Death Proof" (auf dem Niveau eines Groschenheftes)


    Tarantino ist inzwischen der Beweis, das man am laufenden Band nur noch Sch... produzieren kann, wenn einen die Medien einmal hochgelobt haben.

    Also Blair Witch Teil 1 ist doch richtig super. Den habe ich damals im Kino gesehen und fand ihn sehr gut gemacht. Okay, die Nachfolger...naja...Aber der 1. Teil hat einen genialen unterschwelligen Schrecken und so muss auch ein guter Horrorfilm sein. Ich mage es z.B. nicht, wenn sich in einem Psychothriller der Killer / Monster sofort dem Zuschauer vorstellt und alles von sich erzählt. Lieber der Schrecken aus dem Verborgenen - eben wie bei BW 1.

    Zitat

    Habe mir diesen Film von einer Freundin ausgeliehen und kann nun mit Sicherheit sagen, dass dies einer der tollsten SciFi Filme ist, den ich seit langem gesehen habe. Absolut empfehlenswert, die Story ist toll, der Hauptdarsteller Sam Rockwell spielt sich fuer mich in Olymphoehen und die Musik ist auch klasse. Alles perfekt.


    Also ganz ehrlich, ich mag ja Sam Rockwell, vor allem seit "Die Ermordung des Jesse James..." (der Film ist super!!!), aber so richtig mitgerissen hat mich "Moon" nicht. Ich fand die Story zu vorhersehbar. Die schauspielerische Leistung war sehr gut und die Geschichte auch nicht schlecht konzipiert, aber irgendwie hat mich "Moon" trotzdem nicht voll begeistern können.

    Zitat

    als Krönung nur.....ich sags mal brav ...Männer.


    Immerhin. Wir, als Kröne der Schöpfung und dominante Subspezies der menschlichen Art, werden gewürdigt :frech
    (War nur Spaß, Mädels...)
    Ansonsten fand ich schon die Serie grauenhaft. Meine Ex-Freundin allerdings leider nicht. Ich habe auch noch einen: "Monkey Bone"

    Zitat

    Das Vorhandensein von 'Familie' im bürgerlichen Sinn mit der klaren Aufteilung nach Mutter - und Vaterrollen und den dazugehörigen eindeutig ausgestalteten Aufgabenbereichen ist viel eher der Grund dafür, daß Frauen im Arbeitsleben benachteiligt sind.


    Das kommt auf die Sicht der Mutterrolle an. Wenn man behauptet, dass eine Mutter z.B. von zwei oder drei Kindern im Grunde "keine" Arbeit leistet, dann kann man das so sehen. Ich finde, dass eine Mutter allerdings eine großartige Arbeit leistet - und ohne sie würden wir ohnehin aussterben. Die Wirtschaft sieht in der Frau sicherlich eher eine kostengünstigere Arbeitskraft, die man am besten in großer Zahl für diverse Jobs rekrutieren kann. Hinter Gender stehen meiner Ansicht nach wirtschaftliche Interessen und nicht der edle Gedanke die "Frau zu befreien".


    Zitat

    Das Vorhandensein von 'Familie' im bürgerlichen Sinn


    Was ist dein Vorschlag? Familie abschaffen, Kinder nach dem Brutkasten sofort in staatlich geleitete Erziehungsanstalten stecken und alle Frauen an die (meist schlechter bezahlte) Arbeitsfront schicken?

    Zitat

    Ich selber empfand den Detailreichtum an mancher Stelle fast als Last und selbst für SF-Liebhaber als hartes Brot


    Nein, nur Teil 1 und mal in Teil 2 reingelesen. Ehrlich gesagt habe ich das schon von vielen Leuten gehört, die nachher von den hochgeistigen Flügen des Autors regelrecht genervt waren. Das hat mich auch ein wenig davon abgehalten die anderen Bände zu lesen. Das ist eben das, was ich ansatzweise auch am 1. Teil schon streckenweise etwas langweilig fand. Wie gesagt, mich interessiert das Dune-Universum als Konzept allerdings sehr, denn ich liebe den imperialen-noblen Stil. Die Verbindung von "Altem" und SF ist Herbert auch ohne Zweifel gelungen.

    Zitat

    Oh, mit 800seiten langen abhandlungen über interessante themen hab ich als trainierter sachbuchleser eigentlich keinerlei schwierigkeiten. Über die fragen des alltaglebens im all könnte man sicher 1800 schreiben, und ich würde daran nicht sonderlich ermüden...


    Ohne Kämpfe :rofl? Nein! Gut, jetzt mal im Ernst, das ist reine Geschmacksache. Toll ist jedenfalls Herberts SF-Welt mit ihrem Detailreichtum und dem ausgereiften Gedankengerüst dahinter.

    Jedenfalls wird die geschlechtsneutrale Sprache schon in vielen Arbeitsbereichen umgesetzt. Klingt nach "Neusprech" und dem endgültigen Versuch, die Familie als Institution zu zerstören. Gegen diesen ganzen Gender-Irrsinn muss man sich wehren, denn dahinter steckt ja die Idee, die Frau als kostengünstige Arbeitskraft verstärkt ins Wirtschaftsleben einzubinden...äh...ich meine...zu "befreien"...