Beiträge von Alexandermerow

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    Edit sagt jetzt: ist eigentlich komisch, obwohl die frage nach dem essen neben der des scheissens als grundfrage der menschlichen existenz und lebensqualität sicher eine der interessantesten fragen ist.


    Das mag sein, aber willst du 800 Seiten lang darüber lesen? :lache

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    Mir ist auch aufgefallen, dass die gängigen Völker in sehr vielen Werken auftreten.


    Mach dir mal keinen Kopp, Kumpel! :-] Die von dir genannten Fantasy-Völker sind alle "lizenzfrei" - sie kommen in unzähligen verschiedenen Rollenspielen usw. vor. Bei "Hobbits" ist das allerdings nicht so, auf diesen Begriff würde ich auch verzichten. Ansonsten wird dich wohl kein Ork verklagen...aber die regeln sowas ohnehin lieber außergerichtlich :grin

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    Mich würde intressieren was ihr von Zensus haltet.


    Mit dem Zensus versucht das BRD-System wohl vor allem die Vermögensverhältnisse zu beleuchten. Wie viel kann man noch abernten? Das scheint da eine vordergründige Frage zu sein. Finger weg von dieser Sache, das ist mein Rat.


    Ansonsten mal auf youtube unter dem Stichwort "Zensus 2011" nachsehen, da sind ein paar interessante Videos...


    Staatspleite - Zensus 2011: Angela Merkel lässt Volksvermögen erfassen (z.B. das hier)

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    So isses! Was hab ich mich anno 1986 geärgert, als das ZDF nur einen Teil der BBC-Serie ausstrahlte. Die Story hörte mittendrin auf.


    Die Tripods waren schon eine sehr intelligente "Überwachungsstaats-Story". Habe mir die alten Folgen neulich auf DVD besorgt. Die Special Effects sind zwar sehr rustikal, aber insgesamt eine tolle Serie.

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    doch einen Masterplan hat ihnen Merow nicht an die Hand gegeben


    Das wäre auch bei einem Gegner wie der Weltregierung ein wenig schwierig. Sie "eben mal" auf 250 Seiten wieder zu entmachten, würde ihrer Gefährlichkeit und Macht kaum gerecht werden :-]


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    erfährt der Leser nicht viel Ungewohntes über eine Welt im Jahr 2028


    Ach, wusste gar nicht, dass u.a. Massenliquidierungen von politisch unkorrekten Personen durch den Geheimdienst (vgl. S. 82, "Übernahme der Weltmacht durch die Logenbrüder") inzwischen wieder alltäglich sind... :gruebel


    Hier noch der Anfang des Lesetagesbuches auf Sabrinas-Buchwelt:


    http://sabrinas-buchwelt.blogspot.com/

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    Aber auf der Dune-welt ist dieser teil ja durch den Butlerian Djihad abgehakt, obwohl ich probleme mit der logik habe: Eine kultur, die KI im verbund mit robotik und mischwesen ablehnt, kann nie einen erfolgreichen sprung ins all schaffen, weil menschen für all-pionierarbeiten von der kondition her in lebensfeindlichen umgebungen zu schwach und fehleranfällig sind.


    Der Maschinenkreuzzug steht auch noch auf meiner Leseliste. Mal sehen, wann ich dazu komme. Also Kämpfe gibt es ja beim Wüstenplaneten auch, aber die werden eher oberflächlich abgehakt. Ich finde, wenn man schon Machtkämpfe beschreibt, dann sollte man sich auch den Schlachten widmen - wenn auch nicht bis zum Exzess. Ansonsten kann man ja auch ein gewöhnliches Weltraumabenteuer schreiben ohne viel Schlachten. Wobei auch da der Held meist kämpft. Friedliche Geschichten im Sinne von "3 Sozialpädagogen fliegen ins All und unterhalten sich die ganze Zeit übers Kochen" wird wohl kaum größere Lesermassen fesseln. Es ist eben so...

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    warum ich in "Avatar" reingegangen bin


    Mir gingen die Öko-Aliens auch auf den Keks, wenn ich ehrlich bin. Das war wieder einmal die "Technik ist böse" Botschaft mit dem Holzhammer. Dafür, dass Avatar so hoch gelobt wurde, fand ich ihn auch wirklich mäßig.

    So, die erste Rezension steht, von Sarahs Bücherwelt:


    ===Einleitung===
    Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches mir vom Autor zur Rezension angeboten wurde. Dafür möchte ich mich bedanken. Es handelt sich um einen typischen Science Fiction Roman, der den Einstieg in ein atemberaubendes Epos darstellt.


    ===Meine Meinung===
    Alexander Merow ist dafür bekannt, dass seine Romane zwar fiktiv sind, dennoch viele Parallelen zum aktuellen Weltgeschehen beinhalten. Es sind nur kleine Ansätze, wie zum Beispiel die Politik oder die Lebenssituationen. Seine Welten wirken dabei stets erschreckend realistisch.


    In diesem Roman wird der Leser in eine Welt des Goldenen Reiches 13.000 Jahre weiter in der Zukunft geführt. Das Goldene Reich herrscht über die Erde und ihre Kolonien, und besticht durch raffinierte Technologien und enormen Wohlstand. Als der neue Imperator an die Macht komm, gerät er mit den Senatoren und wohlhabenden Teil der Bevölkerung aneinander, da er gegen die ganze Korruption und die anderen Probleme angeht. Es kommt zur großen Auseinandersetzung, die schlimme Folgen mit sich bringt.


    Im Groben und Ganzen erinnert diese Situation den Leser sofort an die aktuelle Situation auf der Erde. Macht, Geld und Korruption bestimmen das Leben von uns. Kaum ein reicher und einflussreicher Mensch würde zulassen, dass sich etwas an der aktuellen Situation ändert. In der futuristischen Welt wird dies besonders deutlich auf eine fiktive und aufrüttelnde Art geschildert.
    Alexander Merow hat viel Liebe und Zeit in diesen Science Fiction Roman gesteckt. Dies merkt man in den vielen Details. Seine Protagonisten sind bis ins Kleinste durchdacht. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar, logisch und menschlich. Ich für meinen Teil konnte mich hervorragend in sie hineinversetzen, auch wenn mir persönlich der Protagonist Flavius Princeps am Anfang nicht unbedingt sympathisch war. Dies ändert sich jedoch im Verlauf des Buches.
    Auch die fremde Welt beschreibt der Autor farbenfroh, lebendig und fantasievoll, sodass ich stets das Gefühl hatte, schon einmal dort gewesen zu sein. Man muss trotzdem an keiner Stelle Angst bekommen, dass der Detailreichtum einen beim Lesen erschlägt oder überfordert. Alexander Merow beschränkt sich gekonnt auf die wesentlichen Details und verschwendet sein Können nicht in unnötigen Nebenfiguren oder anderen unwichtigen Details.
    Anfänglich hatte ich starke Bedenken, dass der Autor seine Aufmerksamkeit zu sehr auf die politische Situation dieser Science Fiction Welt gerichtet hat. Nachdem ich schon Beutewelt von ihm gelesen hatte, weiß ich, wie gerne er sich auf politische Aspekte bezieht. In seinem aureanischen Zeitalter darf Spannung nicht fehlen. Es gibt viele Action-Szenen, die dem Leser den Atem stocken lassen, denn dauerhaften Frieden gibt es auch in dieser Zukunft nicht.


    Der Stil, den der Autor verwendet, ist eher gehoben. Er lässt sich zwar leicht lesen und besticht durch eine einfache und angenehme Wortwahl. Sowohl an dem Stil, als auch am Inhalt kann man die Qualität und die Liebe erkennen, die in diesem Roman steckt. Man kann nur hoffen, dass die fortlaufenden Romane dieses geplanten Epos genauso hochwertig sind. Selbst Leser, die weniger gerne Science Fiction als Genre bevorzugen,werden ihren Spaß an diesem qualitativen Meisterwerk haben. Aus diesem Grund kann ich es ohne Einschränkung empfehlen.


    ===Bewertung===
    Alexander Merow ist mit „Das aureanische Zeitalter I: Flavius Princeps“ ein beachtenswerter Einstieg in ein Science Fiction Epos gelungen. Anspruchsvoller Inhalt, der zum Nachdenken anregt und dabei nicht auf mitreißende Action verzichtet. Für mich fünf Sterne.


    Pro: Stil
    Contra: sehr politisch

    So, bin durch! Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, bin mal gespannt, ob die Rockets (obwohl der Name gewöhnungsbedürftig ist) was reißen können :-]
    Beschreibst du die Insektenaliens im nächsten Band noch ein wenig? Die fand ich auch interessant. Ich kann den Ruul-Konflikt wirklich weiterempfehlen, wurde auch Zeit, dass es endlich mal ein wenig mehr deutschen Military-SF gibt.
    Ich habe übrigens auch meine Sympathien für die Ruul, denn Alien-Kriegerrassen mag ich ohnehin. Sie sind sehr "geradeaus", wenn auch manchmal ein wenig einfältig. Du solltest den Hintergrund dieser Alienart noch ein wenig ausführlicher beschreiben, da gibt es bestimmt noch viele interessante Aspekte. Mache die Tage mal eine Rezi fertig.


    Grüsse


    Alex

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    Und gerade Dystopien sind doch nichts anderes als das Aufzeigen von negativen technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen.


    Oder das Aufzeigen von Situationen, wo die Technik in den falschen Händen ist. Computerchips sind ja nicht von sich aus böse. Wenn sie aber z.B. den Leuten implantiert werden, um sie überwachen und ausschalten zu können, dann werden sie zum Bösen verwendet. Gleiches gilt für alle anderen technischen Errungenschaften.
    Heute dient die Technik mehr denn je nicht irgendwelchem Gemeinwohl, sondern ausschließlich Profitinteressen. Die Idee, etwas zum Wohle der Allgemeinheit zu erfinden, wird heute auch mehr denn je belächelt - vor allem, wenn man kein Geld daran verdienen kann. Dann wird eine derartige Erfindung sogar bekämpft bzw. nicht gefördert. Wenn jemand z.B. wirklich eine sichere, saubere und freie Energiegewinnung entwickeln würde (Tesla?), dann würde er fertig gemacht, medial diffamiert oder gar ermordet. Da verstehen die Lobbyisten keinen Spaß und Beispiele für derartige Szenarien gibt es genug.

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    Keine Ahnung warum ich die 120 Minuten durchgehalten habe.


    Ich bin ja Geschichts-Fan und finde die Story um die Schlacht von Alesia sehr fesselnd, aber dieser Film war einfach nur noch unfreiwillig komisch.

    So, habe jetzt zwei Drittel des Buches durch! Der Kampf in den Gängen des Schiffs tobt noch immer und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Bisher hat mir der Roman wirklich gut gefallen und er ist gut geschrieben. Auch die Kampfszenen sind sehr lebendig geschildert, das hast du wirklich drauf.
    Die Ruul sind cool - ohne Frage :grin
    Ich mag ja Aliens die etwas archaisch und kriegerisch veranlagt sind. In dieser Hinsicht erinnern sie mich schon ein wenig an die Space Orks, sie können sich halt nur besser benehmen und pöbeln weniger rum... ;-)
    Die Ruul erinnern mich auch ein wenig an die Azteken. Alternativ könntest du dich ja mal mit den Jagd-Kampftaktiken der Mongolen befassen und die auf die Weltraumkriegsführung übertragen. Nur so als Vorschlag, würde ja zu Nomaden passen.
    Allerdings stellen sich die Ruul auch ein bissel dumm an. Technologie ist wohl weniger ihr Ding, dafür sind sie gute Kämpfer und sehr berserkerhaft. Die Idee einen Teil der menschlichen Technik zu kopieren halte ich auch für treffend. Weiter so! Bin auf das Ende des Buches gespannt.

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    Da bestimmt nun mal Angebot und Nachfrage das Geschäft. Wenn ich es richtig im Kopf habe werden 70 % der bellestristischen Bücher von Frauen gekauft. Männer hätten halt mehr tun müssen.


    Ja, ich gebe es zu! Das stimmt wohl. Bezüglich der Technikskepsis hast du auch Recht. Es ist eben der gegenwärtige Zeitgeist, der einen positiven Glauben an Technologie "böse" macht. Gut, ohne Brutkasten und Kaiserschnitt wären wohl die Hälfte von uns gar nicht am leben, aber trotzdem...Heute wird es von den Medien gepredigt, dass Technologie generell schlecht ist und automatisch zum Atomkrieg usw. führt. Blödsinn, meiner Meinung nach! Warum wohl? Wollen gewisse Kreise Deutschland und Europa desindustrialisieren? Morgenthau-Plan - nur verspätet? Gut, keine Politik. Jedenfalls wirkt sich das auf das Denken der gesamten Gesellschaft aus und führt dazu, dass auch Technikvisionen im SF-Bereich eben nicht mehr gefördert werden.

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    Druids - Der letzte Kampf gegen Rom


    Ist das der mit Christopher Lambert als Vercingetorix??? Der war ja super lachhaft, da kann ich mich noch entsinnen. Low-Budget hoch zehn!


    Blair Witch Project...Fand ich sehr gut, zumindest den 1. Teil.

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    "Ugly" Serie von Scott Westerfeld


    Hat meine Freundin gelesen und sie fand das Buch ganz okay. Bei den Büchern, die du hier aufzählst (Bookmark6) fällt allerdings auf, dass es sich hier wohl um sehr "frauenlastigen" SF handelt. Was ja nichts daran ändert, dass er offenbar sehr erfolgreich ist. Was ist mit dem technologisch-visionären Männer SF der alten Schule? Bitte auch mit mehr Gewalt, wenn`s geht... ;-)