Beiträge von Alexandermerow

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    Also eigentlich sind SF-Geschichten im Jugendbuchbereich sehr beliebt.


    Kann ich jetzt schwer beurteilen, da kenne ich mich kaum aus. Mir fallen bei so etwas nur die guten alten "Dreibeinigen Monster" ein :-] Die waren klasse!
    Welche speziellen SF-Romane für Jugendliche gibt es denn zum Beispiel?

    Ich fand "Antichrist" einfach zu möchtegern-psychologisch und auch vom Aufbau her zu chaotisch. Die sprechenden Tiere (Chaos regiert!...naja...). Ansonsten habe ich nichts gegen skurrile Filme - man denke an "Brazil", wo ganz anders vorgegangen wird. Der ist z.B. super!

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    Beide müssen den Käse wollen, und es darf nur noch eine Scheibe geben, dann kann man erzählen, was sie anstellen, um sie zu bekommen.


    :lache Brotmesser! Gabel! Blaster...Plasmakanone...


    Ja, das ist schon wahr. Ohne Konflikt geht et net. Trotzdem fehlen aber die Visionen, der Glaube an die Technologie, die Eroberung des Weltraums usw., was in den klassischen SF-Romanen durchaus oft vorgekommen ist und dem Leser auch als ernst gemeinte Zukunftsaussicht dargestellt wurde. Dass um eine solche Welt / Gesellschaft auch ein Abenteuer gestrickt werden muss, ist fraglos richtig.

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    Es ist ein ständiges Wiederholen des ewig gleichen. Gut ist im Krimi/Thriller-Bereich auch nicht anders, aber von dem ehemaligen so innovativen Genre SF erwarte ich einfach mehr, als Alienjagen, Raumschiffschlachten und Planetenvernichten.


    Positive Zukunftsvorstellungen fehlen irgendwie und ich erwarte auch mehr als nur dicke Raumschiffe und fiese Aliens - wobei mich beides im richtigen Kontext nicht stört. Das SF-Genre ist jedenfalls auch in meinen Augen nicht mehr so richtig innovativ, etwa bezüglich der Frage, was die Menschheit erreichen könnte usw.
    Es fehlt der "Blick zu den Sternen", im positiven Sinne. Wer sich jetzt wundert, warum diese Zeilen gerade vom "Beutewelt" Autor stammen, sollte wissen, dass selbst diese düstere Dystopie zumindest mehr oder weniger mit einer besseren Zukunftsaussicht enden soll.


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    Das Programm der Großverlage wird von den Bestsellerautoren aus Übersee bestimmt. Sprich: Wenn in den USA Science Fiction wieder läuft, dann wird sie auch in Deutschland (mit etwas Verzögerung) wieder laufen und die deutschen Autoren werden im Kielwasser mitschwimmen.


    Das ist sicherlich auch wahr. Wir in Deutschland bestimmen eben zurzeit nicht die großen Trends. Ob es der US-Science-Fiction aber wieder gelingen wird auch größere Teile der Leserschaft, außerhalb der eigentlichen Freaks, die alles kaufen, was im Weltraum spielt, mitzureißen, wird sich wohl noch zeigen.
    Die Masse jedenfalls hat meiner Meinung nach im Moment wenig Interesse an Raumfahrt und Co., da hier die Euphorie einfach verschwunden ist.

    Ich erlaube mir mal einen Thread auf dem SF-Forum aufzugreifen, in dem diese Frage gestellt wurde / wird. Ich meine allerdings speziell die deutsche SF. Klar, es gibt noch Perry Rhodan als bekannteste deutsche SF-Reihe, aber ansonsten hält sich die Zahl der deutschen SF-Autoren und Veröffentlichungen in Grenzen. Zudem kann oder will man hier in Deutschland auch nichts aus diesem Bereich verfilmen. "Pandorum" ist da allerdings, wenn es auch keine rein deutsche Produktion ist, schon einmal eine Ausnahme. Oder täusche ich mich?
    In den USA ist natürlich eine andere SF-Szene, sowohl im Literaturbereich als auch im Filmwesen, vorhanden. Zudem hat SF da offenbar eine andere Kultur als bei uns. Die positiven Visionen im Sinne von "die Zukunft macht alles besser" fehlen aber auch da und werden oft von düsteren Endzeitbüchern und Filmen ersetzt. Was meint ihr?

    Ich habe auch noch einen ultraschlechten Film: "Five across the eyes"
    Eine verrückte Frau jagt weinende Teenie-Girls, die so nerven, dass man sich irgendwann wünscht, sie würde sie schneller killen :lache


    Und... "Mom" (Horrorfilm von 1991). Mutter wird zum fleischfressenden Zombie. Super Trash!

    Ich habe das Buch auch gelesen und in meinem Schrank stehen. Es ist wirklich nicht schlecht und sehr unterhaltsam. Die Psychotante hat was! Allerdings hat mir der Film auch noch besser gefallen, denn da wächst die Schauspielerin wirklich über sich hinaus.

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    Ich hab nur bis zum Ende durchgehalten, weil ich Lars von Trier eigentlich sehr schätze und nicht fassen konnte, dass von ihm so ein Scheiß kommt, und dachte: das muss doch noch gut werden!


    Ging mir auch so, leider haben wir uns da beide geirrt. "Dogville" fand ich z.B. zwar auf den ersten Blick seltsam, aber er war nicht schlecht. "Antichrist" war aber ein Griff ins...naja, ihr wisst schon...

    Ich mag Schweiger ohnehin nicht sonderlich, wobei ich diesen Film noch nicht gesehen habe. Als weiteren schlechten Film schiebe ich mal "Star Wars - Episode I" nach - den fand ich nämlich echt grottig. Dafür, dass sich hier millionenschwere Produzenten beteiligt haben und die Serie weltberühmt ist, kam meiner Ansicht nach wenig raus.

    Also ich bin bezüglich Frank Herbert noch immer ein wenig hin und her gerissen. Die von ihm entworfene SF-Welt ist großartig, aber irgendwie hat mich der Wüstenplanet doch nicht so richtig vom Hocker gehauen - zumindest was den Unterhaltungsfaktor betrifft. Mir fehlen nämlich die epischen Schlachten und diese werden oft nur kurz abgehandelt. Schade, dass er die klugen Dialoge und philosophischen Ansätze nicht mehr mit Action kombiniert hat, dann wäre die Reihe für mich der absolute Knaller geworden.

    Ich lese heute Abend den "Ruul-Konflikt" von Stefan Burban. Freue mich schon drauf.


    Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen


    Broschiert: 256 Seiten
    Verlag: Atlantis Verlag Guido Latz (10. Juni 2010)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3941258230
    ISBN-13: 978-3941258235


    Kurzbeschreibung
    Im Jahre 2140 hat die Menschheit mehr als sechzig Sonnensysteme kolonisiert und lebt mit dem Großteil ihrer Nachbarn in friedlicher Koexistenz, in der Handel und Diplomatie im Vordergrund stehen. Nur die Ruul, eine rätselhafte und aggressive Nomadenrasse, greifen immer wieder entlegene Kolonien an. Um dieser Bedrohung Herr zu werden, baut die Terranische Flotte mit der TKS Lydia den Prototyp einer völlig neuen Klasse von Kriegsschiffen, die den endlosen ruulanischen Angriffen Einhalt gebieten soll. Doch bereits auf dem Testflug kommt es zu einer Katastrophe, die verheerende Auswirkungen auf die Zukunft aller Völker haben wird ...


    http://www.amazon.de/Ruul-Konflikt-1-D%C3%BCstere-Vorzeichen/dp/3941258230/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1307008449&sr=1-2

    Gebe dir weitgehend Recht, Gnädigste. Ich habe auch noch einen: "Windtalkers". Ich sehe zwar gerne Kriegsfilme, aber der war irgendwie dämlich. Wieso werden Amis eigentlich nie getroffen und ihre Gegner immer? Das hätten sich die Vietkong mal zu Herzen nehmen sollen...

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    Dungeons und Dragons 2 ist noch viel grottiger


    Ja, das ist auch echt mies.


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    Absolut der schlechteste Film: Brain Dead von Peter Jackson


    Schlecht gemacht ist der Film ja nicht, handwerklich gesehen. Sogar sehr gut, meiner Meinung nach. Aber der Inhalt ist schon echt widerlich und abartig. Ich bin auch nicht empfindlich, was Blut und Gewalt angeht, aber da sind einige Szenen so ekelhaft, dass es einen echt zum Würgen bringt.
    Eklig und krank ist auch "Inside" (französischer Horror). Da ist Brain Dead ja wenigstens noch teilweise witzig (Sengajah! Hack! :lache), aber "Inside" ist so gestört, dass ich ihn mir auch kein zweites Mal ansehen werde.

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    Männer, die auf Ziegen starren... da konnte auch Clooney nicht helfen...!


    Also ich fand den gar nicht übel. Clooney hat sich doch gut gemacht - als gescheiterter PSI-Soldat :-] Jeff Bridges hat mir auch gut gefallen.


    Bezüglich meiner Bad-Film-Liste noch ein paar Nachträge:


    "Amicron - Retter aus dem All"
    (Japanischer Trash hoch zehn! Mit geklauten Szenen aus "Total Recall"...obwohl, irgendwie ist der Film auch wieder so ulkig, dass man ihn sich (betrunken) ansehen kann)


    "Troll 2" (Das ist echter Horror :lache)


    http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_2


    "Bad Taste"


    http://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Taste
    (Peter Jacksons erster Film ist schlecht, ohne Frage. Trotzdem ein absolutes Trash-Highlight!)


    Vielleicht kennt einer den Film, denn ich habe den Namen leider vergessen:
    Alliierte Soldaten kämpfen gegen böööse deutsche Mutantensoldaten. Auf dem Cover der DVD sind marschierende Waffen-SS Truppen zu sehen. Der Film hatte wohl ein Budget von 20 Dollar. Abgesehen vom schwachsinnigen Inhalt, einfach nur zum wegschmeißen.


    Und wieder fällt mir einer ein. Womit verbringe ich eigentlich meine Freizeit?


    "Leprechaun in Space" (der miese Abzockerkobold im All :pille)


    http://en.wikipedia.org/wiki/Leprechaun_4:_In_Space


    "Basket Case Teil 1 und 2" (Das Schleimding aus dem Korb...)


    http://classic-horror.com/reviews/basket_case_1982


    "Der Blob" (Schleimmonster aus dem All will alles vernichten - kann man sich ja denken)


    http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Blob

    So, habe eben "The silent House" gesehen. Ein recht neuer Psychothriller. Kann ich nur empfehlen, der war sehr gut, spannend und düster.


    http://www.moviepilot.de/movies/the-silent-house


    Dieser Film ist ein weiterer Beweis, dass ernsthaftes Psychothriller- bzw. Horrorkino, das nicht aus Hollywood kommt, oft einfach wesentlich besser ist.


    Noch ein paar Schmuckstücke:


    "The Strangers"


    http://de.wikipedia.org/wiki/The_Strangers


    Harmloses Pärchen zieht sich für ein ruhiges Wochenende in ein kleines, abgelegens Häuschen zurück - aber daraus wird nix. Ultra-spannend und nervenzerfetzend!


    "Funny Games" (deutsches Original)


    http://de.wikipedia.org/wiki/Funny_Games


    Ähnlich wie "The Strangers" und doch anders. Zwei zynische, junge Killer suchen eine brave Ferienfamilie heim. Sehr gut gemacht und echt fies.
    Die Neuverfilmung "Funny Games U.S." ist auch nicht schlecht, aber das Original ist noch besser. Der Fiesling mit dem Wiener Akzent ist einfach köstlich.


    Was hammer noch? Ach, ja...


    "Rec" (Teil 1 und 2)


    http://www.horrorpilot.com/rec/


    Auch verdammt unheimlich und blutig! Noch eine tolle spanische Produktion...


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    The Fog von John Carpenter


    Auch sehenswert - das Original :-]