Beiträge von Alexandermerow

    Wie gesagt, mich hat das Buch nicht gefesselt, aber das ist ja Geschmacksache. Den ersten ST-Film finde ich jedenfalls richtig gut und unterhaltsam. Die übrigen Teile kann man sich auch ansehen, aber man darf hat keine große Filmkunst erwarten. In welchem Teil brennen die Kampfläufer eigentlich nochmal mit ihren Flamern ganze Horden von Bugs weg? War doch Teil 3, oder? Die Szene fand ich etwas lächerlich, da tausende von Käfern nichts gegen ein paar Kampfläufer ausrichten konnten - da hätten die Menschen ja dann auch schon auf Klendathu
    drauf kommen können. Dann hätten sie sich die Prügel durch die Buggies erspart... :gruebel

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    Alien 1+3, was aber auch an Ridley Scott und dem großartigen H.R. Giger liegt.


    :anbet Düster, spannend, genial! Anbet! Giger rules!!!


    Alien vs. Predator? Naja, kann man sich angucken...


    Predator I (Kontaaaakt!) :anbet Blutig, spannend, genial! Anbet!


    Event Horizon ist übrigens auch nicht schlecht. Ich stehe ja auch auf düsteren SF.


    "Moon" fand ich von der Idee her nicht schlecht, aber irgendwie fehlte mir am Ende der Kick in diesem Film.


    "2001- Odysee im Weltraum" Natürlich ein Klassiker von Meister Stanley - allerdings teilweise auch etwas langatmig, aber Kubrick darf das.


    Was haltet ihr eigentlich vom Wüstenplaneten? Ich komme irgendwie noch immer nicht so ganz auf das Buch klar. Einerseits eine großartig und umfassende SF-Welt, aber andererseits geht der Autor über viele Kampfszenen mit ein paar Sätzen hinweg. Das geht gar nicht, meiner Meinung nach. Zudem finde ich, dass die ganzen "Mua`dib wird der neue Messias" Sprüche einen Teil der Story schon zu sehr im Vorfeld erklären. Die SF-Welt selbst ist brillant, die Action fehlt aber häufig, was mich zumindest von der Höchstwertung abhält.


    Star Wars: Die 3 Klassiker sind sehr gut (Teil 2 ist hervorragend). Die Episoden sind hingegen, gemessen an den Möglichkeiten, recht schwach. Flache Story, bunte Effekte und irgendwie kein echtes SW-Feeling mehr. Vor allem Episode I ist schlecht und erinnert eher an unernsthaften Kinder-SF als an die Fortsetzung der berühmtesten SF-Filmserie aller Zeiten. Hollywood-Kino für die breite Masse, aber nicht für mich...


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    Dann möchte ich nicht wissen, wie das Buch so ist...


    Ich fand es nicht sehr fesselnd und habe es am Ende nur noch überflogen. Auch da fehlte mir die Action. Ich wollte zwar auch wissen, wie ein Starship Trooper ausgebildet wird, aber nicht in dieser langweiligen Langatmigkeit. Schlachtszenen mit den Bugs? Schnell und ohne Leidenschaft beschrieben. Naja, wer hat Robert Heinleins Buch eigentlich zu einem der "besten Bücher der SF-Geschichte" gekürt? Kann ich nicht nachvollziehen.

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    Der Text, den Du gerade eingestellt hast, belegt nur meinen Einwand. Er ist viel zu umfangreich. Es sei denn, Artur taucht selbst auf oder Du arbeitest die Inschrift thematisch ab?


    Artur Tschistokjow (Anführer der "Freiheitsbewegung der Rus") taucht ja ab Beutewelt III auf und spielt danach eine tragende Rolle. Im AZ wird er auch mehrfach erwähnt. Der Beutewelt-Leser kann sich jetzt vielleicht im Ansatz denken, wie die Story weitergeht, wenn gerade diese Zeilen von ihm der Nachwelt überliefert werden. War aber für mich auch irgendwie so eine Art ganz persönlicher "Gag".
    Natürlich ist der Text aus dem Zusammenhang gerissen und somit für den Nicht-Beutewelt-Kenner auch kaum zu verstehen. Die Vorschläge von Agus nehme ich ernst, keine Sorge.
    Was ist einem "bohrenden Blick" bei einem Gemälde wie dem vom ollen Artur so ungewöhnlich? Diese Formulierung habe ich jedenfalls schon öfter in Büchern gelesen und ich fand sie nicht schlecht. Immerhin sieht Flavius den großen Mann zum ersten Mal bewusst.


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    Mit Star Wars-Vergleichen wäre ich an Deiner Stelle vorsichtig.


    Das war auch lediglich auf den Warpantrieb bezogen, der bei SW und auch anderen SF-Universen dazu führt, dass Weltraumreisen kaum noch zu jahrelangen Torturen führen, wie beim AZ. Ansonsten sind die beiden SF-Systeme sehr unterschiedlich.


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    Hätt ich wirklich nicht gedacht.


    Frauen lieben Military-SF? Mein Geschlechterbild bröckelt gerade ab... :rolleyes

    Ich werde wohl demnächst auch noch ein Manuskripte verschicken, schaden kann es ja nicht :-] Allerdings fehlt mir arbeitsmäßig im Moment wirklich die Zeit mich überhaupt intensiv um meine Bücher zu kümmern. Freue mich daher ohnehin auf den nächsten Urlaub, um mich mal wieder anderen Dingen als dem "Job" widmen zu können. Der beschreibende Teil am Anfang des Buches stellt eben die sicherlich für den Leser recht abstrakte Welt dar, aber es ist auch auf den fast 300 Seiten der längste Abschnitt dieser Art. Ansonsten wird in Form von Dialogen usw. einiges erzählt. Sogar auf Beutewelt wird Bezug genommen (Artur der Große, Geburtskrieg* usw.) :-]
    Natürlich sage ich nicht, dass ich bereits die vollkommene Schriftstellerentwicklung hinter mir habe. Das wäre auch Blödsinn. Im AZ habe ich beispielsweise einige Fehler aus Beutewelt I zu vermeiden versucht. Allerdings ist es auch schon ein ganz schönes Stück Arbeit eine eigene SF-Welt zu erfinden, die auch noch halbwegs schlüssig sein soll. Um die 13000 Jahre in der Zukunft ist in gewisser Hinsicht weit gedacht und es bleiben einem oft nur Analogien aus der Menschheitsgeschichte und Entwicklung, die man zu Rate ziehen kann. Ich wollte auch keine meiner Meinung nach völlig unrealistische SF-Welt erschaffen, wo man per Hyperraumantrieb mal eben am anderen Ende der Galaxis Brötchen holen fliegt wie etwa bei Star Wars.


    *"Gedankenverloren betrachtete er sie noch einmal und blieb dann vor dem ersten der Bilder stehen. Es stellte den mystischen König der Urzeit, Artur den Großen, dar. Flavius bohrte seinen Blick in das Ölgemälde, welches wohl erst Jahrtausende nach diesem berühmten Herrscher angefertigt worden war. Natürlich war dieses Exemplar kein Original, sondern nur eine Kopie. Das echte Ölgemälde hing vermutlich im Museum von Asaheim oder einem ehrwürdigen Archivatorenzentrum irgendwo im Goldenen Reich.
    Ob Artur der Große tatsächlich so ausgesehen hatte, konnte er nicht beurteilen. Auf diesem Bild hatte er jedenfalls feines, blondes Haar und ein edles, schmales Gesicht mit wachen hellen Augen. Der Maler des Porträts hatte ihm sogar einen Heiligenschein verpasst. Unter seinem Bildnis befand sich eine kleine Titanplatte, auf welcher folgender Text eingraviert war:


    „Ich bin Artur der Große! Der von Gott erwählte Herrscher über die Völker des Lichts!
    Artur der Große, der das alte Reich in seiner Herrlichkeit errichtet hat.
    Artur der Große, Sohn des Göttlichen und Verkünder seines Willens.
    Artur der Große, der die Stadt Hyperboreia erbauen ließ.
    Artur der Große, der die Lichtgeborenen errettet hat.
    Artur der Große, der mit einem silbernen Schiff den Mars bereisen ließ.
    Artur der Große, der in der Schlacht um Hyperboran gesiegt hat.
    Artur der Große, der die Steinstädte von Russan errichten ließ.
    Artur der Große, der die Steinstädte von Teudalan errichten ließ.
    Artur der Große, der die Steinstädte von Canamerica mit Himmelsfeuer verbrannte.
    Artur der Große, der die Steinstädte auf den Inseln von Angla zerstört hat.
    Artur der Große, der den Geist der Aureanerkaste erweckt hat.
    Artur der Große, der unfehlbare, göttliche und weise Erlöser der Schaffenden und Treuherzigen.
    Sein Name ist heilig, sein Reich ist gekommen, sein Wille ist geschehen, im Auftrag des Himmels für uns Lichtkinder auf Erden.“


    („Das Hohelied vom Heiligen Kistokov“ von Hieronymus Vurba aus dem Jahre 711 nach Roger Thulmann)"


    Ich weiß, klingt ein wenig wie der Codex Hammurabi :grin

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    Er wacht auf und hat alles nur geträumt?


    Sorry, vielleicht stehe ich jetzt aufm Schlauch, aber meinst du jetzt Hauptheld Flavius? Der nimmt Drogen und haut sich die Neurostimulatoren in die Birne. Er ist eben recht nihilistisch, wie auch der überwiegende Teil der anderen jungen Aureaner. Man hat materiell eben alles. Böse Zungen würden behaupten, dass es heute einigen Kids ähnlich geht.


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    Es lohnt sich wirklich, die weiter oben verlinkte Geschichte um die erfundene Autorenfigur Rico Beutlich zu lesen.


    Die Story kenne ich auch, ist schon übel. Keine Frage! Ich selbst habe allerdings lediglich ein paar Auszüge von Beutewelt I an einige größere Verlage verschickt. Es waren, wenn ich mich recht erinnere, so um die zehn Auszüge. Allerdings waren auch kleinere Verlage wie z.B. der Argo-Verlag (teilweise schön politisch unkorrekt :-]) darunter. Irgendwann hat sie halt der EV gemeldet und seitdem veröffentliche ich meine Bücher da. Das geht unkompliziert und stürzt mich auch nicht die Finanzkrise. Von Verlagen wie dem "Mauer-Verlag", der mich nach wie vor mit Mails nervt, rate ich allerdings auch dringend ab. Der will so um die 4000 EUR Anzahlung, damit er einem zu Ruhm und Ehre verhilft. Naja, da sollte die Sache schon klar sein. Von Zuschussverlagen hatte zu Beginn meiner Verlagssuche zudem überhaupt keine Ahnung. Wusste auch nicht, dass es da so dreiste Geldeinsacker gibt. Dann lieber die Bücher selbst drucken lassen und sich eine ISBN-Nummer besorgen. Selbst wenn es nur ansatzweise laufen sollte, wäre der finanzielle Verlust mit Sicherheit noch wesentlich geringer als bei Mauer-Verlag und Co.

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    Soll heißen, ein bisschen Intellekt bringt der potentielle Leser doch auch mit, oder?


    Wer kann das schon sagen...? Ich muss die Leseprobe auf meiner Seite nochmal nach Fehlern durchchecken, mir fehlte nur in den letzten Tagen einfach die Zeit. Sch... Arbeit! Allerdings gibt es hier einen großen Teil des Manuskripts, fast die Hälfte des Buches.


    http://www.scribd.com/doc/5516…Roman-von-Alexander-Merow


    Das Ende wird natürlich nicht verraten... :-]

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    Außerdem finde ich die Bücher ziemlich spannend


    Also ich bin ohnehin ein Fan des 40k-Universums und romanmäßig der Horus Heresy Reihe. Allerdings dehnt GW die Sache langsam so extrem aus, dass es nervt. Jede relevante SM-Legion soll ihren eigenen Roman bekommen, ebenso die großen imperialen Institutionen. Das nimmt der Serie, die mit den Bänden 1-5 meiner Meinung nach sehr gut gestartet ist, langsam echt den Reiz. Mit anderen Worten: GW lässt jetzt Romane schreiben bis der Arzt kommt und die Kasse klingelt. Qualität kann ruhig etwas weniger sein, Hauptsache "Warhammer". Dann kauft et schon einer...
    Naja, aber trotzdem kaufe ich sie ja dann auch. Mist, als Fan ist man leicht zu manipulieren. Hast du "Ravenor" schon gelesen - von Dan Abnett?


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    Du würdest nachts kein Auge mehr zudrücken, wenn du wüsstest, wer Voltaire in Wirklichkeit ist.


    Bin Laden ;-)?

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    worum es in Deinem Buch geht, war nach Deinen Beschreibungen durchaus klar. Entsprechend sind auch die Leseproben zusammengestellt. Ich gehe davon aus, daß das Leser anziehen kann. Auch Leserinnen.


    SF ist vielfach Männersache. Durch `n Weltraum fliegen und zwischen den Sternen kämpfen ist meistens nichts für Frauen. Das ist jedenfalls meine Erfahrung, aber das ist eben so. Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, dass es auch nur eine Frau gibt, die sich freiwillig Warhammer40000-Romane durchliest. Vielleicht irre ich mich aber auch. Obwohl...Neee...Die gibt es net! :grin

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    Er ist präsent und bringt sich auch bei Buchthemen ein.


    Äh...ja :wave Wie gesagt, man zahlt bei BOD auch was und beim Engelsdorfer Verlag ebenso. Man bekommt 30 Bücher zum Autorenpreis und 5 Freiexemplare - das sind wahrlich überschaubare Kosten. Die 35 Bücher kriege ich ohne Probleme los und mache keinen Verlust oder sogar ein paar Euro Gewinn. So, das war`s! Danach gibt es das normale Autorenhonorar. Andere Zuschussverlage verlangen hingegen wohl Tausende von Euro, was meiner Meinung eine ganz andere Situation ist. Da geht der Autor definitiv mit fettem Verlust aus der Sache. Ich bin seit 12 Jahren im Verkauf tätig und ein bissel rechnen kann ich schon, sonst hätte ich wohl meinen Job nicht mehr :-]
    Schreiben ist mein Hobby und solange es mich nichts kostet bzw. mein Geldbeutel nach der Veröffentlichung nicht leerer als vorher ist, kann ich persönlich damit leben. Würde der EV von mir im Vorfeld 10000 EUR verlangen, wäre ich sicherlich nicht dabei.
    Plan B ist natürlich, dass man darauf wartet, dass einen die "Großen" entdecken. Das kann morgen oder nie sein. Bei einigen selbsternannten Profischreibern tippe ich da mal auf "nie". Und wenn ich über den EV 1000 oder 2000 Bücher verkaufe ist das besser als nichts. Die Alternative ist natürlich, dass ich noch weitere Jahre auf die große Entdeckung durch Heyne usw. warte und dann 10 Mio. Bücher verkaufe - oder auch als verkanntes Genie bei einem Verkaufsstand von "0" bleibe. In diesem Sinne, jeder soll das selbst entscheiden und ich mache da keinem Vorschriften, was richtig ist. So, jetzt mal zurück zum "Aureanischen Zeitalter" und unserer (vielleicht) strahlenden Zukunft... :-]

    Ich habe zumindest eine Aspekte der römischen, griechischen und altindischen Geschichte eingebaut. Etwa das Kastensystem, das die Menschheit in "Aureaner" (oberste Kaste) und "Anaureaner" (unterste Kaste) einteilt. Weiterhin habe ich auch die Probleme des römischen Imperiums (Reformen der Gracchen usw.) versucht auf ein hochtechnisiertes, wohlstandsverwöhntes Sternenreich zu übertragen. Bin ja großer Antikefan. Im Grunde gibt es aber auch oft die gleichen Probleme wie heute auch - auch wenn 13000 Jahre vergangen sind :-]


    Und gelegentlich werden wir Menschen des 21. Jahrhunderts auch noch erwähnt... :grin


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    Juan Sobos musterte den jungen Mann mit zornigem Blick und verzog sein Gesicht zu einer verächtlichen Fratze, dann neigte er den Kopf zu seinem Nachbarn und murmelte leise: „Dieser Junge ist unglaublich! Jetzt fängt er schon wieder von unseren Ahnen an. Gleich redet er bestimmt über die „großen Leistungen der Altvorderen“ und alles endet dann bei Artur dem Großen und seinen Urzeitmenschen. So etwas Lächerliches habe ich wirklich noch nie gehört…“

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    Deine Leseprobe habe ich gelesen. Ich bin nicht glücklich damit. Mir wird beim Lesen zuviel vorgegeben. Die Einleitung liest sich streckenweise wie die Vorlesung eines Geschichtsprofessors über die Entwicklung Deiner Welt. Hätte ich Dein MS zum Testlesen resp. Vorlektorat auf dem Tisch gehabt, hätte ich Dir, falls Du nicht bereit gewesen wärst, diesen 'Darling' zu streichen (meine erste Reaktion), exakt das empfohlen. Nämlich eine Figur über die Ereignisse referieren zu lassen. Damit es lebendiger wird.


    Der erste Teil der Leseprobe ist schon sehr "erzählerisch", das muss ich ja zugeben, aber das ändert sich im Verlauf des Buches. Am Anfang wird die Welt dem Leser erst einmal vorgestellt, wobei ich im weiteren Verlauf des Buches aber vielfach Dialoge verwende, um über die historischen Hintergründe usw. zu informieren. Der Roman dreht sich u.a. um eine Intrige, die gegen den neuen, unbequemen Herrscher, von einigen Senatoren gesponnen wird. Der arglose Hauptheld, der sich kaum für Politik interessiert und lieber sein Leben genießt, wird auf einmal zur Armee einberufen - denn diese soll einen Aufstand der unteren Menschheitskaste (Anaureaner bzw. Ungoldene) im benachbarten System niederschlagen. Würde dir gerne mal das gesamte Buch schicken. Wäre auf deine Kritik gespannt.


    Zum Thema Kindle: Das Buch wird wohl demnächst als Kindle erscheinen, wie auch Beutewelt I und II. Habe mich aber hauptsächlich aus Zeitgründen darum noch nicht so richtig gekümmert. Aber ich denke, dass das bald der Fall sein wird.