Beiträge von Alexandermerow

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    Mich interessiert das Buch nicht, habe aber nicht das Gefühl, davor beschützt werden zu müssen, weil es von enem Zuschussverlag kommt.


    So sieht es doch aus! Wer es lesen möchte, kann es tun und sich mit mir gerne über Sinn oder Unsinn des Inhaltes austauschen. Da würde mich ein Feedback nämlich sehr interessieren. Wer glaubt, dass er für die nächsten 10 Jahre zunächst erst einmal sämtliche Foren der Republik vollposten und 1000 Manuskripte verfassen muss, bevor ihm die großen Verlage voller Jubel die Werke aus den Händen reißen und er Bestsellerautor wird, kann das auch machen. Ich verurteile ebenso niemanden hier, der sich für BOD entscheidet, denn sein Buch könnte mir ja trotzdem gefallen. Nach dem Lesen weiß man das eben erst - und das gilt genau so für einige gut vermarktete Romane der großen Verlage.

    Bei Band I von Beutewelt musste ich einiges nachkorrigieren, allerdings habe ich auch schon den einen oder anderen Fehler in Büchern großer Verlage entdeckt. Vom Inhalt einiger von den "Großen" veröffentlichen Bücher mal abgesehen (man denke an die "Doom-Romane" usw.). Oder auch an Warhammer40000-Romane wie "Gefallene Engel" (Heyne), die sich wohl nur verkaufen weil der Markenname "Warhammer" drauf steht - selbst wenn die Seiten leer wären. Das Gleiche gilt auch für den einen oder anderen Star Wars Roman, wo mir echt keiner erzählen kann, dass es sich da um "hohe Qualitätsliteratur" handelt.
    Abgesehen davon, habe ich halt einen Roman geschrieben und nicht 20 Jahre auf die Gnade irgendeines Verlages gewartet, sondern ihn einfach veröffentlicht. Außerdem habe ich auch überhaupt nicht alle großen Verlage angeschrieben. Notfalls hätte ich es auch im Eigenverlag gemacht. Das kann ja jeder halten, wie er möchte. Wenn einer etwas zum Inhalt von Beutewelt oder dem neuen SF-Roman zu sagen hat, darf er es aber auch gerne tun... :-]


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    Vielleicht muss man sich irgendwann einfach mal damit abfinden - auch wenn es sicher nicht ganz leicht zu verdauen ist - dass das eigene Geschreibsel halt nicht für einen "echten" Verlag reicht.


    Ich kenne jetzt die Zahl deiner Bestseller (falls vorhanden...) leider nicht, aber "Geistesgrößen" wie z.B. Zlatko haben es damals sogar bis zu den großen Fernsehsendern geschafft. Heißt das demnach, dass sie die Vorzeige-Dichter-und-Denker Deutschlands sind?


    Youtube BigBrother 1 - Zlatko und Jürgen lernen Englisch

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    Eine qualitative Vorkontrolle ist die Ausnahme, das Lektorat fällt, wenn überhaupt, eher in die Kategorie "Korrektorat" - und aus Lesersicht wird man eben mit Texten konfrontiert, die anderswo nicht einmal den Praktikantenschreibtisch überleben würden.


    Ja, das ist schon wahr, allerdings bekommt man die Kritik ja schon auf längere Sicht von den Lesern zurück. Wenn man nur primitives Gestammel veröffentlicht, wird es wohl auch auf Dauer niemand kaufen oder weiterempfehlen.

    Also nur um das mal klarzustellen, Leute. Der Engelsdorfer Verlag lässt einen 30 Exemplare zum Autorenpreis nehmen und das war`s. Danach gibt es das normale Autorenhonorar. Wer nicht in der Lage ist, 30 seiner Bücher selbst an den Mann zu bringen, sollte auch nichts veröffentlichen. Meine Meinung!
    Andere Zuschussverlage mögen ja tausende von Euro einsacken, um einen Autoren "groß zu machen", aber der Engelsdorfer Verlag gehört nicht zu dieser Sorte. Weiterhin macht es BOD ja auch nicht umsonst - und das gleiche Prinzip hat der EV. Also, ruhig bleiben und sich zuerst mal informieren.


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    Aus Lesersicht muss man bei Büchern, die in Zuschussverlagen erschienen sind, davon ausgehen, dass praktisch alles veröffentlicht wird. Es gibt erfahrungsgemäß (siehe Link zu Rico Beutlich) so gut wie keine qualitativen Mindestanforderungen, da diese Firmen zumeist den Abverkauf von Büchern nicht im Blick haben - sie haben ihr Geld ja bereits verdient, an den Autoren. Zugegeben gibt es unter all diesen Titeln (die sich in aller Regel auch schlecht verkaufen, kaum Presse bekommen und im Präsenzbuchhandel selten vorzufinden sind) auch hin und wieder Perlen, aber das ist nach nicht nur meinem Dafürhalten eine absolute Ausnahme.


    Das ist durchaus richtig und trifft auch auf viele Titel zu. Beutewelt verkauft sich allerdings sehr gut und hat auch meistens gute Kritiken und Rezensionen. Es kommt eben auf das Buch an. Die großen Verlage haben jedenfalls oft auch keine Lust, Platz usw. um gewisse neue Bücher von deutschen Autoren zu verlegen. Da ziehen viele die bereits international bewährten Klassiker vor - oder auch Schrott wie "Feuchtgebiete" oder Dieter Bohlens Biographie, was sich aber Dank medialer Förderung trotzdem gut verkauft. Es soll jedenfalls jeder so machen wie er meint und dann sieht man ja, ob die Bücher einer haben will oder nicht.

    Der erste Teil meiner neuen Science-Fiction-Serie ist jetzt neu draußen. Das "aureanische Zeitalter" spielt ca. 12000 Jahre nach unserer Zeit und stellt einen "futuristischen Gesellschaftsroman" dar, etwas Imperial- und Military-SF sind allerdings auch dabei.


    Kurzbeschreibung
    In einer fernen Zukunft herrscht das Goldene Reich, das älteste und mächtigste Imperium der Menschheit, über die Erde und ihre Kolonieplaneten. Flavius Princeps, ein junger Mann aus gutem Hause, lebt ein sorgloses Leben in Wohlstand und Überfluss. Doch mit dem Amtsantritt eines neuen Imperators, welcher umfassende Reformen im Goldenen Reich durchführen will, ändert sich die Situation dramatisch. Der ehrgeizige Herrscher trifft bei seinen Vorhaben auf den erbitterten Widerstand der reichen Senatoren und schon bald wird das Imperium von politischen Intrigen erschüttert. Unerwartete Ereignisse nehmen ihren Lauf und es dauert nicht lange, da bekommt auch die heile Welt von Flavius Risse und er wird in einen Machtkampf gewaltigen Ausmaßes hineingezogen…


    Taschenbuch: 301 Seiten
    Verlag: Engelsdorfer Verlag; Auflage: (13. Mai 2011)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3862682994
    ISBN-13: 978-3862682997


    Leseproben:
    http://www.alexander-merow.de.…-g---k1-Leseprobe-k2-.htm


    Bei Amazon:
    http://www.amazon.de/Das-aureanische-Zeitalter-Flavius-Princeps/dp/3862682994/ref=sr_1_5?s=books&ie=UTF8&qid=1305755941&sr=1-5


    Ihr könnt mir ja mal ein Feedback hinterlassen :-]

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    Sie sind vielleicht leicht verständlich geschrieben - zumindest für jemanden, der Warhammer 40.000 mag -, behandeln aber tiefergehender Themen wie Kolonialismus, Bolschewismus, Atheismus und Religion auf einem guten Niveau! Das gilt aber fast nur für Dan Abnetts Bücher.


    Ja, wenn man es so sieht, hast du wirklich Recht. Vor allem in Band I werden einige philosophische Fragen angeschnitten. Die Reihe hätte von ihrem epischen Hintergrund wirklich das Zeug zu einem Werk a la Wüstenplanet werden können. Leider liefern nicht alle Autoren die gleiche hohe Qualität. Einige Bücher sind oft nur Aneinandereihungen von Schlachten, wo die Superduper Space Marines alles niedermachen. So heldenhaft und unbesiegbar sind sie ja auch im eigentlichen Tabletop nicht.
    Mein in den nächsten Wochen erscheinender SciFi-Roman "Das aureanische Zeitalter" soll übrigens (inoffiziell) im Dunklen Zeitalter der Technologie spielen, daher interessieren mich auch die vielen Anspielungen auf die alte Geschichte Terras in den Horus Heresy Romanen besonders.


    http://www.engelsdorfer-verlag.de/db/werkdetail.php?autor_id=1221&werk_id=2711

    Taschenbuch: 448 Seiten
    Verlag: Heyne Verlag (4. Mai 2009)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3453525353
    ISBN-13: 978-3453525351
    Originaltitel: Horus Rising
    Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,4 x 3,4 cm


    Kurzbeschreibung
    Angeführt vom unsterblichen Imperator und seinen Söhnen, den Primarchen, bricht die Menschheit zu den Sternen auf. Doch dann wird einer der Söhne zum neuen Kriegsmeister befördert: Horus. Schon bald macht sich unter seinen Brüdern Unzufriedenheit breit – denn nicht jeder gönnt Horus den plötzlichen Ruhm …
    Der Auftakt einer epischen Saga über einen Bürgerkrieg von galaktischem Ausmaß, bei dem das Schicksal der Menschheit auf dem Spiel steht!


    Über den Autor
    Dan Abnett ist der Superstar von "Warhammer 40.000", dem bekanntesten und faszinierendsten Science-Fiction-Rollenspiel! Angesiedelt in einer archaischen Zukunftswelt, in der sich die Menschheit in der Galaxis ausgebreitet hat und nun den Mächten des Chaos gegenübersteht, haben seine Romane inzwischen auch in Deutschland eine riesige Fangemeinde.


    Meine Meinung:
    Inzwischen gibt es die epische Saga des Großen Bruderkrieges im Warhammer 40000 Universum auf 9 Bände verteilt. Fans des düsteren, kriegsreichen Universums dürften die meisten davon mit Freude gelesen haben, auch wenn es sich vielfach um leichteren Unterhaltungs-SF handelt. Die Bücher stammen von mehreren Autoren, wobei Teil I von Dan Abnett, dem meiner Ansicht nach besten WH40000-Schreiber ist. Es geht im ersten Teil der Saga um Horus, den ersten General des Imperators, welcher langsam Zweifel an seinem Herrn hegt und an vorderster Front die menschlichen Armeen tief in die Galaxis führt. Die Story ist sehr unterhaltsam und lebendig geschrieben und ich bin froh, dass der Große Bruderkrieg endlich als Buchreihe rausgekommen ist.


    http://www.amazon.de/Aufstieg-Gro%C3%9Fe-Bruderkrieg-Warhammer-40-000-Roman/dp/3453525353/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1304103512&sr=1-1


    Die Bände 1-9 der Reihe:
    siehe Amazon (Anmerkung: Band 6 kann man sich sparen!)

    Taschenbuch: 160 Seiten
    Verlag: Droemer Knaur (11. Dezember 2000)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 9783426870587
    ISBN-13: 978-3426870587
    ASIN: 3426870584
    Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 1,4 cm


    Kurzbeschreibung


    Wenn du den Feind und dich selbst kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen." Vor über 2500 Jahren verfasste der chinesische Philosoph und General Sunzi diesen Text, doch seine Weisheiten haben auch in unserer heutigen Gesellschaft ihre Gültigkeit nicht verloren.


    Aus der Amazon.de-Redaktion:


    Wer in seiner Jugend beim Räuber- und Gendarmspiel oder den Schlachten mit den selbstgegossenen Zinnsoldaten immer den kürzeren zog, der hatte entweder gemeine Geschwister oder die Kriegsstrategien von Sun Zsu noch nicht gelesen.
    Bisher konnten nur unsere Körper von alten, traditionellen asiatischen Kampfkünsten profitieren, und unser seelisches Gleichgewicht durch die Lehren des Zen stabilisiert werden. Doch seit in den letzten Jahren Sun Zsus 13 Kapitel über die Kriegskunst bei uns immer bekannter und beliebter werden, können wir auch unsere geistigen Fähigkeiten an einem asiatischen, über 2000 Jahre alten Meisterwerk schärfen.
    In Asien ist man sich der Bedeutung von Sun Tsus Traktat schon viel länger bewußt. So soll der vielleicht berühmteste japanische Samurai und Schöpfer der Zwei-Schwert-Technik, Miyamoto Musashi, sich die Basis für seine Kampfkunst durch das Studium Sun Tsus Schriften erworben haben. Sun Tsus Strategien erinnern durch ihre klare, einfache Struktur und ihre innere Logik an die vollendete Zen-Poesie Han Shans, den steinernen Garten von Ryoanji oder die Gemälde Zhang Zaos, der in tranceähnlichem Zustand und mit zwei Pinseln gleichzeitig taoistische Meisterwerke schuf.
    Der Hauptgrund für die wachsende Beliebtheit von Sun Zsus Traktat ist aber seine universelle Anwendbarkeit. Ob bei beruflichen Verhandlungen oder familiären Problemen, handelt man nach der Kunst des Krieges, kann man komplexe Situationen schnell und sicher einschätzen und Auseinandersetzungen aller Art als Sieger beenden.


    Meine Meinung:
    "Die Kunst des Krieges" von Sunzi ist ein absoluter Klassiker - nicht nur für Armeegeneräle. Das uralte Buch öffnet einem die Augen für strategisches Denken, auch im Alltag. Meiner Ansicht nach ein nicht umsonst noch nach Jahrhunderten gefeiertes Meisterwerk der taktischen Kriegskunst.


    http://www.amazon.de/Die-Kunst-Krieges-Sunzi/dp/3426870584/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1303685825&sr=1-2

    Ich denke auch, dass man von Anfang an einen eigenen Schreibstil hat und sich das Lesen anderer Bücher nur wenig darauf auswirkt. Vielleicht übernimmt man unterbewusst ein paar Formulierungen von anderen Autoren, die einen besonders ansprechen, aber in der Regel bleibt man bei seiner Art zu Schreiben.

    Ich selbst habe auch bereits "richtige Bücher" und Ebooks veröffentlicht, wobei die richtigen Bücher für mich auch eine "Seele" haben, was ich von elektronischen Dateien nicht behaupten kann. Trotzdem habe ich nichts gegen Ebooks - und selbst wenn, würde mich keiner fragen. :-)