Beiträge von hke

    Tante Li


    ne leider gibt es keinen Bus zu diesem Parkplatz. Die komplette Strecke/Autobahnausfahrt war auch gesperrt. Ich konnte meinen GöGa auch nicht verknattern, er war auf dem Rückweg von einem Termin und stand auf der Autobahn im Stau.


    Ich bin dann irgendwann zum Kölner Bahnhof, hab die erste Bahn genommen, die dann in meine Richtung kam.... wir haben für die Strecke, die normalerweise 45 min. dauert, geschlagene 160 min. gebraucht. selbst der Lokführer sagte irgendwann genervt. Ich steige jetzt aus, gehe Blumen pflücken, komme in ca. 20 min wieder, vermutlich geht es dann weiter.


    Der Unterwegs-Bahnhof wurde dann als Endbahnhof angezeigt. das hat mir ja gereicht. Vom Parkplatz runter habe ich dann (normal max. 5 min) geschlagene 45 min. gebraucht. Ich bin dann Wildwest Richtung Heimat gefahren, alle normalen Strecken waren überfüllt von Autos, klapprigen Bussen und "Wandergruppen Hambis".


    Meine Freundin schrieb gerade: gut das ich heute aus meinem Turm nicht raus muss. Vom Balkon aus kann ich die Wandergruppen sehen, es ist megavoll. So viele Menschen hat der Ort nicht als Einwohner, wie hier rumwandern. mal sehen, was nachher die div. stadtinternen Nachrichtendienste hergeben...


    Bin ich froh, wenn diese Versammlung vorbei ist.

    ich bin extrem genervt, weil: ich heute morgen zwar am gesperrten Bahnhof vorbei gefahren bin, mit einem Uniformierten gesprochen habe und auch noch gefragt habe, wie es denn heute Abend aussehen würde, ob denn dann damit zu rechnen wäre, das die Hambis weg wären.... um dann doch nicht zu schalten und mit dem Auto bis kurz vor K zu fahren. Jetzt ist die Bahnstrecke auf unbestimmte Zeit gesperrt und mein Auto steht an einem sog. Unterwegsbahnhof....


    weiter bin ich genervt, weil die eine Halbtagskollegin angerufen und erzählt hat, das die Bahnstrecke gesperrt wäre und sie deshalb heute nicht kommen würde... und ich zur Mittagspausenvertretung verknackt worden bin. Die anwesende Kollegin hatte gesagt 12.45 h wolle sie gehen (ich hab noch keine Pause) gegangen ist sie um 13.15 h, das dauert dann wieder eine Stunde.... und das bei der gesperrten Bahnstrecke. ich wollte heute irgendwann mal etwas essen und auch nach Hause. Boah ich hab einen Hals von hier bis zum Nordpol und zurück.

    ...richtig Susannah Fussball - Champi-Time. Mal sehen, wie das heute wird. Vorher hat der "liebe Gott" (namens Cheffe) aber noch diverse Kleinigkeiten auf meinem Tisch abgeladen (wofür ich ihn heute erwürgen könnte).


    Bevor ich denn auf der Couch ankomme, muss ich die Betten weiter beziehen, ich mache häufig morgens abziehen, Matratzen hochstellen und den Rest dann abends - so auch heute. Den ganzen Kram will ich auch noch vor die Waschmaschine schleppen, und natürlich auch mal nachsehen, was von der Wochenend-Wäsche bereits trocken ist und weggefaltet/gebügelt werden kann.


    Dann muss ich unbedingt noch die Sozialversicherungsnachweise meines GöGa prüfen, denn er wechselt zum 01.11. den Job und ich will vorher Klarheit, was noch fehlt. Ich bin ja schon etwas beruhigter, denn mit 59 Jahren ist er eigentlich nicht mehr vermittelbar, aber er kann nahtlos wechseln....


    Ferner muss ich noch einige Unterlagen vom (noch) Arbeitgeber haben, die muss ich in der Steuererklärung unterbringen, z.B. den Nachweis über die betriebl. Unfall-Versicherung, bei der wir den Anteil selbst gezahlt haben. Dann fehlen noch einige Abrechnungen.... meinem Kerl ist das alles sch§$%$&/egal - aber mir nicht. Ich will einen sauberen Schnitt und dazu gehört nunmal, alles zu beschaffen, bevor man aus dem Büro weg ist.


    Ich träume ja auch davon, bei meinem 2. Hobby, der Ahnenforschung, die Unterlagen, die sich jetzt so angesammelt haben, mal zu erfassen und korrekt abzuheften. Seit Juli, als ich 30 Mails an die Standesämter geschickt habe, habe ich (gefühlt) alle Antworten/Urkunden-Kopien bekommen.... aber ich befürchte, das wird in dieser Woche noch ein Traum bleiben.


    So, ich gehe jetzt wieder, die Kleinigkeiten meines Cheffes abarbeiten. Ich wünsche euch allen einen schönen Tag.

    Ich glaube schon, das es das dort im Schwäbischen, wie auch in einigen anderen Regionen garantiert noch gibt. Ich finde es nur sehr schade, das "man" den jüngeren Menschen keine Chance gibt, evtl. Begabungen auszuleben. OK, manchmal braucht ein junger Mensch einen kleinen Schubs, um sich mal Gedanken zu machen, um sich div. Sachen anzusehen, um dann letztlich den Weg X zu gehen, denn die Eltern doch vorgesehen haben....


    Bei meinen Eltern war diese Tendenz auch erkennbar, allerdings hatte ich das Glück, einen (älteren) Onkel in der Familie zu haben, dessen Ansichten fast schon spektakulär modern waren. Dem habe ich es letztlich zu verdanken, das ich den Job lernen durfte, den ich heute (in erweiterter Form) mache. Er hat meine Eltern dermaßen "rund" gemacht, das die es nicht wagten, gegen einen anderen, aber trotzdem seriösen Beruf zu stinken.


    Danke, liebe Petra, für die Antwort

    ich durfte das Buch im Rahmen der Leserunde mit Begleitung der Autorin lesen, dafür noch einmal meinen Dank.


    Zum Inhalt ist vermutlich schon viel gesagt worden, deshalb versage ich mir das. Ich habe das Buch am Anfang "verschlungen", im Laufe der Zeit wurde ein normales Lesen daraus; dies begründet sich damit, das ich mit der Sturheit und Dickschädeligkeit der Menschen nicht so ganz umgehen kann. Natürlich ist das damals vor Ort so gewesen, aber ich hab halt so meine Probleme damit.


    Im vorliegenden Roman lernen wir eine angehende Fotografin Mimi kennen, die mutig und ihrer Zeit voraus, dem Klischee einer Zukunft als Ehefrau und Hausmütterchen entkommt. Sie "darf" mit Zustimmung ihrer Eltern die Ausbildung zur Fotografin machen und reist anschließend durch Deutschland, um bei ortsansässigen Fotografen eine Zeit zu verbringen. Ihre moderne Art, Fotos zu machen, scheint sich in allen Orten positiv zu entwickeln und daher scheint sie einigermaßen gefragt zu sein. Leider kommt ihrer Reisetätigkeit dann die Erkrankung ihres Onkels in den Weg. Sie verbringt einen größeren Teil der Zeit bei ihm, um ihn zu pflegen. In dieser Zeit lernt Mimi, dass es enorm schwierig sein kann, ihre moderne Art überall anzubringen.


    Es gibt einige offene Enden, einige unfertige "Geschichten", die darauf schließen lassen, das es noch eine Weile dauert, bis Mimi den Ort wieder verlassen kann, wenn sie es denn dann noch will. Einerseits hat mich die Leseprobe neugierig gemacht, andererseits (das liegt aber auch vielleicht daran, das ich jetzt dringend etwas aus einer vollkommen anderen Zeit lesen muss), so ganz reißt mich das noch nicht vom Stuhl. Ich gehe davon aus, das das weitere Buch im Frühjahr 2019 erscheint. Bis dahin lasse ich das ganze noch einmal "sacken".


    Als Punkte vergebe ich 8,5 von 10 möglichen.

    Mimi hat gute Geschäftsideen - aber: sie ist ihrer Zeit weit voraus. Dies kommt evtl. daher, das sie an vielen Orten, viele Menschen, Arbeiten, Ideen kennen gelernt hat und sich so weiter entwickeln konnte. Das dies hier nicht so gut ankommt, ist eigentlich klar, dieser Ort ist noch sehr .... sagen wir hinterwäldlerisch und wird es vermutlich auch noch lange Zeit bleiben. Sie haben ja ihr Auskommen, warum sollen sie sich denn verändern (selbst Gehringer will eigentlich keine neuen Muster).


    Die beiden Jungs finde ich auch sehr gut. Ich habe den Verdacht, das Mimi mit ihrer Art die beiden Jungs aufgerüttelt hat und somit auch den "Rebellen" erweckt hat.


    Anton dürfte sich zu einem guten, umsichtigen Wirt entwickeln, wenn man ihn denn nur lassen würde. Das er seinem Freund beistehen möchte, finde ich ausgesprochen großherzig von ihm. Vielleicht hat sich bei ihm im Kopf, ohne das er es benennen kann, auch der Freigeist, die "Erneuerung" bereits festgesetzt.


    Alexander tut mir immer noch etwas leid. Er scheint begabt zu sein, seine Mutter möchte, das er das auch "auslebt" aber sein Vater... ist betrunken, nüchtern, verhaftet in alten Ansichten und sperrt sich. Irgendwie verstehe ich das noch immer nicht so ganz. Okay, ich kenne tyrannische Elternteile, die der Ansicht sind, sie können und wissen alles besser, sehen den Lebensweg ihres Kindes in allen Einzelheiten/Zeitfenstern vor sich, weil... .sie sind ja die Erwachsenen und können das beurteilen. Das sich die Welt verändert und somit auch das Umfeld, erkennen sie nicht. Vielleicht sollte ich mich im Augenblick darauf zurückziehen, das Alexanders Vater in genau diese Kaste zu stecken ist.


    Jetzt bin ich neugierig, wie es weiter geht, besonders, nachdem die Leseprobe so ... mittendrin aufhört.

    Zeit zum Lesen??? Hab ich irgendwie im Augenblick auch nicht so wirklich. Alles andere wartet auch, will auch beachtet werden.... Mein GöGa ist zwar auf Dienstreise, aber irgendwie hab ich dann doch noch etwas mehr zu tun.... Abgesehen davon: ich hab schon wieder Vertretung und bin abends dann so etwas von platt, das hätte ich so gar nicht erwartet.


    Da es leider jetzt auch noch ein paar Veränderungen im beruflichen Leben des Herrn gibt, dürften die nächsten Wochen und Monate doch noch einmal hektisch und anstrengend werden. Ich hoffe trotzdem, das ich irgendwie die Zeit finde, mich mit einem (oder zwei) Buch zurück ziehen zu können.


    Ich wünsche euch allen einen schönen Tag