Beiträge von hke

    Jenks: warum bist du erstaunt?


    Ich habe diesen Virus mit der Muttermilch eingesogen und kann leider nicht so ganz dagegen ankämpfen. Ich habe mich zwar einige Jahre bemüht, alles etwas ruhiger bzw. mit mehr Abstand zu betrachten.... aber in diesem Jahr bin ich wieder "sehr Krank" :lache

    ich bin gut in die Geschichte reingekommen, sie plätschert noch etwas vor sich hin. Ich habe allerdings so meine Probleme, mir alle Namen und Aufgaben auf einmal zu merken, vielleicht kommt das ja noch, wenn ich etwas weiter bin.


    Feodora scheint ein sehr eigenes, verwöhntes Madämchen zu sein, ich persönlich würde sie am liebsten schütteln. Klar, sie "muss" sich um die gute Verheiratung der Kinder kümmern, aber doch nicht am Tag nach der Beisetzung ihres Schwiegervaters... Das Konstantin Landwirtschaft studiert hat, finde ich bemerkenswert. Es gab ja mal eine Zeit, da war das nicht üblich, sondern nur, das der Erbe mit dem Erblasser alles gemeinsam machte und dabei lernte.


    Das die Angestellten und Pächter im Augenblick nicht so ganz wissen, was wie weitergehen soll, kann ich mir vorstellen, sie wissen auch, das das jetzige Familienoberhaupt an vielem mäßig aber nicht übermäßig interessiert ist; für mich ein klarer "Sohn" ohne eigentliche Berufung.


    Im Bezug auf den neuen Kutscher: Könnte er das Ergebnis eines Fehltrittes von Donatus sein? Wieso kannte er den Namen des Geistlichen? Wenn ich mich richtig erinnere, waren die Geistlichen häufig involviert, wenn diese "Fehltritte" untergebracht werden mussten...


    Ich mach mal weiter

    ...wenn nur der Job nicht wäre - dann, ja dann wäre ich auch mehr hier. Mein Chef hatte wieder so eine "Höllenidee" die mich stundenlang fesselt, die mir Überstunden beschert und die ich ---- sagen wir: einfach nicht so mag.


    Der zweite Grund, aus dem ich nicht so viel hier bin: hier im Rheinland ist die 5. Jahreszeit, und die hat mich doch wieder im Griff. Irgendwie kommen dann andere Sachen etwas zu kurz

    Ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Wir lernen eine junge Familie kennen, in der der Vater viel unterwegs ist, um Geld zu verdienen. Es ist sicherlich für eine Frau mit relativ kleinem Kind schwierig, 4-5 Tage auf den Vater und Ehemann zu verzichten, aber auch dort muss man sagen: wer essen will, muss Beeinträchtigungen in Kauf nehmen. Mein Mann ist in den letzten 10 Jahren auch mehr unterwegs als zu Hause gewesen, aber a) bin ich selber voll berufstätig und b) sind keine Kinder vorhanden, die darunter leiden könnten.


    Schön finde ich, das die Familie die Möglichkeit hat, in eine bessere/sicherere Gegend umzuziehen; dort können mit Sicherheit sehr schöne, lange Freundschaften entstehen.

    Herzlichen Dank an den Verlag und die Autorin, welche diese Leserunde möglich gemacht haben.


    Das Buch/die Geschichte bringt uns in das Berlin des Krieges und der frühen Nachkriegszeit. Einiges von den Erläuterungen rund um die Familie habe ich bereits aus anderen „Mündern“ vernommen, einiges wurde dort nicht so verständlich erklärt, wie in diesem Buch, es war, neben der Familiengeschichte, ein (für mich) guter Lerneffekt.


    Wir begleiten die Familie Thalheim, Vater Friedrich, Mutter Alma, dann Claire, die Mädchen Ulrike, Silvia und Florentine. Ulrike als Älteste, soll in einer eigenen Form im Familienunternehmen mitarbeiten, oder anders ausgedrückt: Friedrich möchte seine Tochter mehr als Aushängeschild für das Unternehmen, denn als Teilhaberin. Ulrike selber sieht das anders und zeigt mit ihrer Stärke, das sie Friedrich die Stirn bieten kann. Während der Zeit, die wir die Familie begleiten, nehmen wir an einigen Ereignissen teil, die so tatsächlich stattgefunden haben könnten, andere mit Sicherheit so nicht… Ich persönlich freue mich, das ich die Möglichkeit hatte, die Mädels bei ihrer Entwicklung/Weiterentwicklung begleiten durfte, einiges wird mir jetzt klarer.


    Ich hatte bisher noch nie ein Buch dieser Autorin gelesen, das wird sich in Zukunft allerdings massiv ändern.


    Das Buch war für mich sehr interessant und spannend, vor allem eben aufgrund der div. Erläuterungen, die ich (wie oben schon gesagt) anders übermittelt bekommen habe. Ich werde dieses Buch gerne in meinem interessierten Freundeskreis weitergeben.


    Ich vergebe 10 von 10 möglichen Punkten

    jetzt klärte sich einiges, einiges bleibt unklar - eben, weil es ja noch einen weiteren Teil geben soll.


    Also: das Friedrich nicht der Vater von Rike ist, war uns bekannt. ich habe allerdings auch gedacht, es ist Carl, das es Markus ist..... hätte ich nie im Leben vermutet, allerdings: ich hab die ersten Seiten noch einmal gelesen, da sollen ja Blicke zwischen Markus und Alma hin und her gegangen sein.... das allerdings hätte ich nie so interpretiert.


    Das Rike endlich heiraten wird, ist schön, fragt sich nur wann? Ich habe die Geschichte der DDR bzw. der Sektoren "Berlin" an anderer Stelle (berufsbedingt) mehrfach gelesen, auch aus verschiedenen "Mündern" aber so, wie es hier erklärt/erzählt wurde, hätte ich das nie im Leben gesehen. Einiges ist einfach nur deprimierend.


    Das Friedrich irgendwo immer noch auf seinem Status "Mann im Haus" beharrt, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. irgendwann muss es doch auch bei ihm mal "klick" machen und er muss begreifen, das seine Mädels mit der Zeit gehen, auch und gerade im Zusammenhang mit der Neueröffnung des Geschäftes und des Verzichtes auf Herren-Ober-Bekleidung. Warum bleiben manche Männer in der Vergangenheit? Ich werde es nie verstehen. Jetzt lasse ich das ganze noch ein bisschen sacken, dann kommt die Rezi. Ich freue mich aber jetzt schon auf den nächsten Band.

    Friedrich zeigt immer mehr, das er irgendwo "hängen geblieben" ist, d.h. er geht nicht mit der Zeit, er denkt immer noch, das er der Mann im Haus ist und seine "Mädels" zu kuschen haben (u.a. vielleicht, weil er immer noch denkt, die können nicht denken bzw. die sollten am Herd stehen...)


    Das Rike endlich jemanden gefunden hat, der es wohl ehrlich mit ihr meint, ist einfach nur schön. Schade finde ich nur, das es ausgerechnet in dieser Zeit passiert, wo die politische Situation doch noch ein paar "Seitenhiebe" bereit hält. Mal sehen, wie lange es dauert, bis Rike es a) der Familie sagt, b) sie heiraten kann/darf (? macht sie es?) und sich c) endlich abnabelt.


    Ich gehe mal weiterlesen

    Rike hat ja irgendwann schon gesagt, nicht, das Silvie schwanger wird - sie war sehr vorausschauend. Nur wer ist der Vater? Das könnte sich evtl. später ja noch klären. Was mich anschubst ist die Tatsache, das Ben irgendwie (aus heiterem Himmel) beschließt, Israel ins Auge zu fassen.... Wieso, weshalb warum? Das hab ich noch nicht so ganz verstanden, wird ja aber bestimmt noch klären; Miri kann das bestimmt auch nicht verstehen...


    Friedrich ist -in meinen Augen - auf dem Level vor dem Krieg stehen geblieben, er hat sich nicht weiter entwickelt (leider). Daher hat er meiner Meinung nach massive Probleme mit den Verhaltensmustern seiner gesamten Damen. Er kann und wird vermutlich noch sehr lange nicht verstehen können, das Rike erwachsen ist und eigene Entscheidungen fällt, ohne ihn um Rat zu fragen. Er hat mit Sicherheit auch massive Probleme mit dem Silvie-Baby, auch wenn das in dieser Zeit häufiger vorgekommen sein soll.... Er hat auch nicht verstanden und wird meiner Meinung nach auch nicht nachvollziehen können, das Flori im "kratzbürstigen" Alter ist und sich verändert - so wie die Welt halt eben auch. Ich weiß nicht, ob ich das der Gefangenschaft oder den fehlenden Schwestern in seinem früheren Leben zuzuschreiben ist.


    Ich weiß noch nicht, ob ich Rike alles Glück der Erde wünschen soll oder ob ich ihr raten soll, alles langsam und bedachtsam anzugehen, das werde ich denn dann mal entscheiden, wenn ich mir die nächsten Abschnitte angesehen habe.

    hab ich mir doch gedacht, das meine Vermutung richtig ist, Friedrich ist nicht der Vater von Rike....


    So ganz hab ich in meinem Kopf das aber noch nicht sortieren können, was das mit der Erbschaft so auf sich hat. Vielleicht muss ich den Abschnitt doch noch mal lesen *GRÜBEL*


    Silvie scheint ein Schmetterling zu sein, sie hüpft/fliegt von Mann zu Mann, von Vorteil zu Vorteil - schade nur, das sie irgendwie Miriam damit kränkt.


    Miri finde ich sehr stark. Ich vermute, da kommt doch noch etwas mehr.

    weiter geht es mit Teil 2.


    Ich habe, glaube ich, bereits erwähnt, das ich noch nicht so ganz verstehe, warum Rike sich solche Vorwürfe macht, wenn es um den Tod ihrer Mutter geht. Wenn ich jetzt das Verhalten ihres Onkels Carl lese, dann kommt mir der Verdacht, das a) Carl und Alma bereits ein Paar waren, bevor Alma den anderen Thalheim geheiratet hat, b) Carl der biologische Vater von Rike ist und c) Rike dahinter gekommen ist, das Alma und Carl immer noch/wieder ein Verhältnis miteinander haben/hatten. Aber ich glaube, das löst sich noch irgendwann auf.


    ansonsten frage ich mich: Ist Carl ein sog. Kriegsgewinnler? Er ist irgendwie undurchsichtig, hat viele Kontakte, hat viele Informationen.... so ganz werde ich da noch nicht schlau. Andererseits: er hat es geschafft, das sein Bruder freikommt - wie auch immer er das gemacht hat und wieviele RM das gekostet haben mag. Wenn ich dann allerdings Friedrich sehe, der sich erst in seinem Leid ergibt, dann (nennen wir es) bockig ist, weil er Rike nicht mit in die Geschäftsführung nehmen möchte, ihr die Käufe der Immobilien/Grundstücke verschweigt, irgendwo in seinen Gedanken/Verhaltensmustern noch ca. 10 Jahre früher steht, geht mir der Hut hoch.


    Ich hoffe, das er nicht nur oberflächlich die kurve kriegt, sondern mit ganzem Herzen, aber das wird sicherlich noch irgendwann aufgelöst.


    Das es diese "Lumpen-Modenschau" gab, find ich klasse. Im Rheinland gab es das so nicht, hier wurde allerdings wieder Karneval gefeiert - auch zum Teil mit Lumpen-Kostümen. Irgend ein toller Geistlicher hat in seinen Kirchenbüchern notiert: Der Krieg ist vorbei, die Menschen haben nichts, aber sie wollen feiern, sich freuen, das Schlimme vergessen.... so ganz falsch sind diese Worte -glaube ich- nicht.

    so jetzt komme ich auch zum posten.


    Ich fand das Buch beim auspacken schon ---- ungewöhnlich: nicht bunt und schrill sondern ruhig und ... sagen wir akzentuiert auf das wesentliche.


    Da ich in meinem anderen Hobby Ahnenforschung betreibe und gerade die Ortsgeschichte meines Heimatortes zusammenstelle, habe ich mich zwangsläufig schon mit der Kriegszeit, den Soldaten, den Soldaten in Russland etc. etc. beschäftigen müssen. Daher war es für mich ein "Familienmitglied", jetzt aus anderer Sicht in diesem Buch darüber zu lesen. Einige Sachen habe ich mir gedacht, einiges war doch vollkommen neu für mich.


    Toll fand und finde ich Rike, die sich augenscheinlich zum Familienoberhaupt aufschwingen muss. Die 2. Frau ihres Vaters (wieso hat Rike eigentlich solche Gewissensbisse in Bezug auf den Tod ihrer Mutter???GRÜBEL) scheint ein relativ verwöhntes Wesen zu sein, die fürs repräsentieren gut ist, aber weniger fürs Arbeiten. Ich denke, das der geheime Bunker an Stoffen/sonstigen Gegenständen aus dem Kaufhaus noch intakt ist und das Rike sich diesen in absehbarer Zeit holen wird. Was mit ihren Schwestern passiert..... werden wir vermutlich noch genau sehen.


    Ich gehe mal weiterlesen....