Ich sehe gerade, ich hab die Rezi noch nicht eingestellt, das hole ich jetzt aber mal ganz schnell nach.
Der 3. und leider letzte Band über das Leben von Freddy und ihrer Familie hat mich sehr in den Bann gezogen. Er erzählt über die letzten "Atemzüge" des Krieges und die Zeit danach; die Auflösung der sog. politischen Ordnung, der Auflösung der räumlichen Ordnung und der Neu-Organisation des kompletten Landes. Ich habe mit Freddy und ihren Lieben gelitten, als ich von den Einschränkungen gelesen habe, als ich von den willkürlichen Verhaftungen/Bestrafungen gelesen habe, ich habe mich mit ihr über all die Kleinigkeiten gefreut, die ihren Alltag ein wenig heller gemacht haben.
Ich habe, da ich nicht sehr viele Informationen über die Geschichte der Güter und Familien in Ostpreussen etc. hatte, nach der Beendigung des Buches noch einmal mit Wikipedia weiter eingelesen. Ich habe dabei festgestellt, das dieses Buch sehr nahe an der Realität geschrieben ist, das ist genau das, was ich sehr gerne lese und auch sehr gerne weiter empfehle.
Ich habe mich gefreut, das Freddy augenscheinlich noch ein kleines Glück erfahren hat.
Eine bewegende, aufregende Familiengeschichte, die, so wurde mir erst jetzt klar, aufgrund eines Tatsachenberichtes geschrieben wurde.
Ich finde es schade, das die Geschichte dieser Familie nun zu Ende ist, ich hätte gerne noch einen "kleinen" Nachschlag, in dem von den Kindern und evtl. Kindeskindern erzählt wird, auch wie diese mit der Geschichte ihrer Familie umgehen.
Ich vergebe 10 von 10 Punkten.