Beiträge von tschuly82

    Mir ging es ähnlich.

    Bei mir war es der schon zu oft gelesene oder gesehene, typisch amerikansiche Gerichtsprozess, den ich langweilig und vorhersehbar fand. Ich hätte generell die ganze "Mordgeschichte" nicht gebraucht.

    Da kann ich euch auf jeden Fall zustimmen. Der Mordprozess war schon etwas zu viel des "Guten".

    1. Sofia Lundberg - Das rote Adressbuch

    2. Sebastian Fitzek - Das Geschenk

    3. Bov Bjerg - Serpentinen

    4. Miroslav Nemec - Die Toten von der Falkneralm

    5. Cecilia Ahern: Hundert Namen

    6. Peter Schwende: Prost Mahlzeit

    7. Tom Finneck: Schuldacker

    8. Jürgen Mathär: Kastanienbusch

    9. Juan Morena: Tausend Zeilen Lüge

    10. John Ironmonger: Der Wal und das Ende der Welt

    11. Caroline Bernard: Frida Kahlo und die Farben des Lebens

    12. Bo Svenström: Opfer

    13. Robert Harris: Konklave

    14: Ava Dellaira: Love Letters to the Death

    15. Anna Mc Partlin: Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    16. Andreas Eschbach: NSA

    17. Anna McPartlin: Für immer Rabbit Hayes

    18. Eve Harris: Die Hochzeit der Chani Kaufman

    19. Kathy REichs: Das Gesicht des Bösen

    20. Ines Thorn: Bilder unseres Lebens

    21: Stefan Hertmans: Krieg und Terpentin

    22. Delia Owens: Der Gesang der Flusskrebse

    23. Suzanne Collins: Die Tribute von Panem - Das Lied von Vogel und Schlange

    In den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein echtes Grand-Hotel, das seine Glanzzeiten allerdings schon hinter sich hat. Nur einmal im Jahr, erlebt das Hotel eine wahre Renaissance - zum jährlichen Silvesterball. Zu diesem reisen die Reichen und Promis an. Fanny ist Praktikantin im Hotel. Sie ist Schulabbrecherin und für ein Jahr im Luxus Hotel. Ihr entgeht nicht, dass hier viele Gäste nicht nur reich sind, sondern auch ihre ganz individuellen Geheimnisse haben.
    Bald schon entdeckt sie, dass sich stinkreiche Oligarchen im Hotel befinden, die im Besitz eines legendären Nadjeschda-Diamanten sind. Fanny ahnt nicht, dass sie schon bald in Lebensgefahr schweben wird.


    Meine Meinung:
    "Wolkenschloss", von Kerstin Gier, erzählt aus der Perspektive der 17-jährigen Fanny Funke eine bezaubernde Geschichte. Fanny hat Herz, Verstand und Mitgefühl. Sie ist nicht perfekt, recht amüsant und erlebt eine ganze Menge. Die Geschichte ist nicht sonderlich anspruchsvoll, aber sehr unterhaltsam. Das Lesen hat mir Spaß gemacht und ich fand die Irrungen und Wirrungen spannend. Ich sehe das Buch als nettes Wohlfühlbuch mit viel Humor. Mehr Sterne hätte ich vergeben, wenn es ein bisschen spannender gewesen wäre. Die erste Hälfte zieht sich leider sehr in die Länge.

    Der Nachtflug von Buenos Aires nach Berlin wird für den Psychiater Mats Krüger zum absoluten Albtraum. Er selbst leidet unter zwanghafter Flugangst und wird während des Fluges zudem von einem Unbekannten bedroht. Wird er sich selbst und alle Passagiere opfern, um das Leben seiner hochschwangeren Tochter zu retten? Oder kann er dem Spuk auch ohne Menschenopfer ein Ende setzen? Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt...


    Meine Meinung

    Sebastian Fitzek ist einer meiner deutschen Lieblingsautoren. Leider gehört "Flugangst 7A" nicht unbedingt zu seinen besten Werken - auch wenn es sich wieder flüssig lesen lässt.Grundsätzlich habe ich aber schon sehr lange nicht mehr so eine haarsträubende und mit unterschiedlichen Themen überfrachtete Geschichte gelesen. Ich hatte damit gerechnet, dass Fitzek den Thriller rund um das Thema Flugangst spinnt. Das hatte er bei Passagier 23 ja schon erfolgreich vorgemacht und auch dieses mal spielt er mit dem Thema und nennt interessante Hintergrundinfos wie beispielsweise den statistisch gesehen sichersten Sitzplatz in einer Maschine. Leider waren ihm diese Themen nicht genug, denn je weiter die Handlung fortschreitet, desto aufgeblähter wird sie. Abgehandelte Themen sind beispielsweise die HIV Infektion von Mats Tochter, ihre Entführung, seine Erpressung, Massentierhaltung/Milchkonsum, Stalking/Mobbing sowie das Locked-in-Syndrom (und die Liste könnte noch weitergehen)...

    Weshalb bläht er die Geschichte so auf? Vielleicht um von der sehr dürftigen & unrealistischen Grundgeschichte abzulenken und dem Buch einen Sinn zu geben? Oder um die völlig unlogischen Handlungen der Protagonisten zu erklären? Ich weiß es nicht, aber ich muss gestehen, dass das Buch ein einziges Ärgernis war und mich auch das Ende nicht versöhnen konnte.

    Ein absolut enttäuschender, vollkommen aufgeblähter und unlogischer Thriller. Ich drücke ein Auge zu und verbuche das Buch als Ausrutscher des Autors. Von mir gibt es 2 Sterne. Sorry, das geht eindeutig besser!


    Eine Entführung. Drei Morde. Und ein Täter aus der Vergangenheit. . Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ermitteln in einem grausamen Mordfall in Salzburg. Bea erkennt sehr schnell, dass der Täter nicht zufällig Hinweise zu ihrer vor 16 Jahren ermordeten Freundin hinterlassen hat. Als zwei weitere Morde begangen werden, lässt sich nicht mehr abstreiten, dass sie die einzige Verbindung zu den Opfern ist. Doch warum? Sie sieht sich gezwungen, in der Vergangenheit zu wühlen, doch wird sie dadurch das nächste Opfer retten können? Und wer ist dieser unbekannte Jago, der Liebhaber ihrer verstorbenen Freundin? Noch bevor Beatrice eins und eins zusammenzählen kann, wird sie selbst entführt. Doch so leicht lässt sie sich nicht unterkriegen. Werden ihre Kollegen sie rechtzeitig finden können oder ihr die Flucht gelingen? . Auf den Täter bin ich nicht gekommen, obwohl zum Schluss alles aufgeklärt wird. Aber das Buch ist so spannend, dass ich keine Zeit hatte, mir alle Details zu merken 😂. . Wenn ihr mich fragt, ist Ursula Poznanski mit diesem 4. Teil ihr bestes Stück dieser Reihe gelungen!

    Ich möchte meine Meinung sagen aus der Sicht von jemandem, der nicht an Leserunden teilnimmt. Und ich tue es nicht, weil ich Leserunden doof finde, sondern, weil sie mich oft zeitlich unter Druck setzen und ich nicht enttäuschen will (weil ich es doch nicht schaffe etc). Das trifft auch auf andere Foren/Büchercommunities zu.


    Ein Gratisexemplar setzt immer unter Druck, das man möglichst schnell lesen muss und sofort eine Rezension schreiben muss. Aber ich wähle Bücher auch nach Stimmungen aus. Auf der anderen Seite verstehe ich natürlich auch, dass es "Gratisexemplare" nicht einfach für umsonst geben kann. Trotzdem sind mir persönlich die Zeitfenster oft zu eng. Wenn ich ein Buch nicht gut finde, breche ich es ehrlich gesagt ab. Aber wie ist das bei Leserunden? Wird das akzeptiert?


    Wie gesagt, ich bin nicht uninteressiert. Ich mache nicht mit, weil es mich unter Druck setzt. Ich will mich nicht mit meinem liebsten Hobby auch noch stressen. Ich will aber auch nicht für umme Gratisexemplare abgreifen und mich dann nicht mehr melden. Letzteres finde ich nämlich auch unhöflich. Egal ob hier oder wo anders.

    Um "Stella" von Takis Würger ist eine große Literaturdebatte entbrannt. Das macht neugierig. Würger nimmt die Leser mit ins Jahr 1942, ein Jahr der Wende, in der der Massenmord an den Juden so richtig Fahrt aufnahm, mit Stalingrad auch eine entscheidende Wende im Zweiten Weltkrieg kam.


    Friedrich, ein junger, privilegierter Schweizer mit einem guten Herz, erzogen dazu, ehrlich zu sein, nützt das Auseinanderfallen seines Elternhauses (seine Mutter, eine alkoholkranke Künstlerin, zugehörend den Nazis; sein Vater, ein erfolgreicher Händler mit Samtstoffen, beschließt, in die Fremde zu gehen), um nach Berlin zu gehen. Er möchte wissen, ob das Gerücht, dass Juden in Möbellaster abgeholt werden überprüfen, da er sich nicht vorstellen kann, dass Menschen verschwinden. Außerdem zieht ihn die Liebe zur Kunst nach Berlin.


    Er ist reich und nimmt sich in einem Hotel ein Zimmer. Mit dem Kriegsalltag kommt er kaum in Kontakt und Entbehrungen kennt er nicht. Dann lernt er beim Aktzeichen das Modell Kristin kennen. Er verliebt sich in sie und lernt durch sie Tristan von Appen kennen, in dem er einen guten Freund findet. Naiv wie er ist, und wahrscheinlich auch, weil nicht alles so schwarz/weiß war, wie wir uns das heute vorstellen, kommt er erst sehr spät drauf, wer Kristin und von Appen wirklich sind.


    Da ich die Geschichte nicht kannte, verwirrten mich die vielen Protokolle, die im Buch immer wieder auftauchen. Es dreht sich viel um die Fragen der Treue, der Schuld und der Familie. Und natürlich auch um die Frage, wie und ob man sich aus Diktaturen heraushalten kann.

    Unglaublich spannend geschrieben, sehr vielschichtig. Genau deshalb auch so umstritten. Ich möchte es an dieser Stelle nicht werten, sondern einfach dazu aufmuntern, das Buch zu lesen.

    Nachdem ich den ersten Band von Lou (Ein ganzes halbes Jahr) geliebt habe und den zweiten Band (Ein ganz neues Leben) eher mittelmäßig fand musste ich trotzdem den dritten Band lesen, weil ich wissen wollte wie es Lou weiter ergeht und was in New York auf sie zukommt. Ihr neuer Job fordert sie sehr, aber aller Anfang ist schwer in einer neuen Stadt mit neuem Job.


    Der Schreibstil von Jojo Moyes ist wieder sehr flüssig zu lesen. Sie schreibt sehr gefühlvoll und doch mit solcher Kraft, dass ich schnell wieder in Lous Welt war und mitgerissen wurde.
    Louisa die Protagonistin ist eine starke Frau, auch wenn sie schon einiges durchmachen musste in den letzten Jahren. Ich finde es berührend, wie sie immer wieder an Will zurück denkt - ihn in Ehren hält. Und doch hat sie nun Sam, den Sanitäter, der aber leider nicht mit ihr zusammen nach New York gegangen ist. Eine Fernbeziehung ist immer Schwierig, was die beiden auch bald merken. Toll finde ich, dass sie sich treu bleibt mit ihrem Stil - ja die schwarz/gelbe Ringelstrumpfhose findet sich auch wieder in diesem Band. Die neuen Charaktere sind liebevoll beschrieben und besonders Ashok den Pagen habe ich sehr ins Herz geschlossen.



    Ein Roman über ein Neuanfang, Freundschaft und Selbstfindung. Es hat mich wieder einmal tief berührt, auch wenn er emotional nicht an Band 1 heran kommt (!) ist es ein gelungenes Werk, welches mir gut gefallen hat.

    Kalte Asche von Simon Beckett gibts gerade für 4,99 Euro bei Amazon


    Merkwürdig sieht die verbrannte Leiche aus, die der forensische Anthropologe David Hunter auf der abgelegenen Hebriden-Insel Runa zu Gesicht bekommt. Durch die unglaubliche Hitze des Feuers ist sie fast gänzlich zu Asche zerfallen -- bis auf Beine und Füße, die fast unversehrt in den Raum ragen. Auch in der Umgebung des unmittelbaren Tatorts hat das Feuer kaum Schaden angerichtet: anders als wenig später, als das Gemeindehaus der Insel, ein Wohnwagen mitsamt des darin wachenden Polizisten und ein Boot inklusive einer allzu neugierigen Reporterin in Flammen aufgehen. Denn auf Runa treibt ein unheimlicher Mörder sein Unwesen, der im Schatten des Rauchs seine dunkle Vergangenheit verbergen will. Bei der Suche nach der Wahrheit sind David Hunter, der Dorfpolizist und sein pensionierter Kollege ganz auf sich allein gestellt. Nach einem Sturm ist Runa von der Außenwelt abgeschnitten...

    Die Inhaltsangabe und Zusammenfassung möchte ich sparen. Ich habe de Clifton-Sage letzte Woche angefangen und fühle mich gut unterhalten. Nicht mehr, aber auch nicht weder.

    Ich lese solche Familiengeschichten zwischendurch mal ganz gerne. Ein bisschen mitfiebern kann man auf jeden Fall und ich finde alle Protagonisten sehr sympathisch, bis natürlich auf Hugo Barrington.


    Ich finde allerdings nicht immer alles logisch und zusammenhängend, was bestimmt auch mit dem großen Zeitraum von 1919 bis 1940 zusammenhängt. Auf jeden Fall gefällt mir die Sage bis jetzt. Ich hätte mir nur gewünscht, mehr aus der Sicht von Harrys Mutter zu erfahren. Aber vielleicht kommt das ja dann in Teil 2. Mit dem habe ich nämlich gerade angefangen!