Beiträge von Tinerle63

    Die Beschreibung des Rennens war sehr gelungen, die ganzen Strapazen sind anschaulich und beeindruckend. Kurz vor der Aufgabe und dann doch den "inneren Schweinehund" noch besiegen. Irgendwie sah ich bei den Szenen deinen Berater Christian vor mir, den wir auf der Prämierenlesung kennenlernen durften. :fingerhoch


    Gefreut hat mich, dass Clara sich endlich mal wehrt und sich nicht alles von ihrem Ehemann gefallen lässt! Das macht Hoffnung für Band 3 auf eine völlige Wendung. ;-)


    Isabelle sucht noch ihren Weg habe ich den Eindruck. Da wandelt sich alles von einem Extrem ins andere. So ganz passt für mich der Wechsel als Winzerin in die Pfalz nicht. Doch in Band 2 wird sie sicher ihren Weg finden, dafür wird Petra dann schon sorgen...


    Schade dass es jetzt nicht weiter geht und wir bis Herbst 2013 warten müssen.


    :blume Ganz besonders gut hat mir die Gestaltung gefallen! Die historischen Dokumente aus dieser Zeit haben die Geschichte hervorragend ergänzt!
    Auch die Fahrräder in den Absätzen sind ein highlight!


    Toll fand ich als Bucheulenneuling die Aufteilung in Abschnitte und die Begleitung durch dich liebe Petra!

    Grüßle


    Tinerle63

    Welch ein Schreck, Josefine wurde angschwärtzt und die Handwerkskammer steht vor der Türe. Gewerbeanmeldung, Abgabenachweis, Befähigungsnachweis will er sehen, die Jo natürlich nicht hat. Dank Isabells Hilfe nur kleine Sachen würden repariert und hauptsächlich Handarbeitsfähigkeiten getätigt gelingt das Schlimmste abzuwenden. Doch ein Bürge muss gefunden werden.


    Adrian kommt seinem Traum von einem "Fahrradhandel für Jedermann" durch viele Gespräche und Reisen näher. Sein Abenteuer Amerika beginnt. Nun bin ich gespannt wie es weiter geht nach seinem Knieschuss.


    Erschreckend sind die bornierten Ansichten von Claras Mann zum Thema Frauenradfahren und auch dessen Verhalten gegeüber Clara. :nerv Hoffentlich bekommt sie da bald eine Kehrtwende hin.


    Negativ überrascht hat mich, dass Doping damals schon ein Thema war!


    Isabelles Schwärmerei für Leon passt so gar nicht zu ihrem bisherigen kühlen Auftreten. Dieser ist auch mir unsympathisch. Gleich mit einem Ausbruch aufwarten...


    Dann tschüss, muss weiter :lesend


    Schönen Gruß


    Tinerle63

    Die "Ausbildung zum Mechaniker" ohne genaue Angaben - aber auch ohne zu lügen - verschafft Josefine ersten Respekt. In der ehemaligen Freundin Isabelle findet sie trotz deren königenhaftem Gehabe eine Fürsprecherin. Diese nutzt die Situation für sich um ihren Eltern endlich mal Kontra zu bieten. Mit den Fähigkeiten der Radreparatur aber auch mit ihrer natürlichen Art ohne Effekthascherei und Mittelpunktdenken gewinnt Jo die Aufmerksamkeit und das Interesse von Adrian, Isabells Verlobtem.


    "Nicht dem nachweinen, was hat nicht sein dürfen. Stattdessen eigene Pläne versuchen in die Tat umzusetzen."
    Das Leben ist ein ewiger Kampf, man muss Tag für Tag das Leben bei den Hörnern packen.
    Welch schöne Lebensweisheiten! :bluemchen


    Es passieren 2 Dinge die Josefines Leben umkrempeln: Die Aufnahme im 1. Berliner Veloverein für Damen obwohl sie kein Fahrrad besaß und dann die Erbschaft von Frieda. Lebensträume erfüllen sich... Danke Petra, schön hast du das eingefädelt. Die Gerechtigkeit siegt zum guten Schluß doch noch!
    Schmunzeln musste ich über die alte Häkeldecke... an was die mich wohl erinnerte? Vielleicht an eine ziemlich neue aus einer Gemeinschaftsproduktion... ;-)


    Nun bin ich gespannt wie es mit den Lebensträumen von Josefine weiter geht und wie sich die Beziehung zu Adrian weiter entwickelt.


    :wave Liebe Grüße


    Tinerle63

    Doch was bringt die Zukunft? Wie soll es überhaupt weitergehen?
    Ein Abschnitt mit vielen Wendungen.


    Zuerst die Wendung in der Beziehung zu Adele die Jo das Leben rettet.
    Hier zeigt sich was auch ich im Leben erfahren habe.
    Wenn man hinter die "Fassade" eines Menschen schaut, zeigt sich vieles in einem anderen Licht.
    Beurteile nie etwas nur aus den ersten meist oberflächlichen Eindrücken!


    Ein Segen für Josefine war die Arbeit beim Hausmeister. Sowohl von der menschlichen Seite wie von ihren Interessen.
    Hier wird ein weiterer Aspekt gut sichbar. In jeder Situation steckt etwas Gutes - wenn auch oft gut versteckt.


    Bedrückt hat mich die Reaktion von Jo's Eltern. Wie kann man nur so kaltherzig sein?
    Eigene Kinder verdammen ohne ihnen eine zweite Chance zu geben ist niederschmetternd.
    Schließlich kann Jo nicht nur alleine für den Tod ihres Bruders verantwortlich gemacht werden.


    Besonders ans Gemüt ging mir der Tod von Frieda. Sie war DER Hoffnungsschimmer für die Zeit nach der Entlassung für Josefine.
    Da verliert man den Boden unter den Füßen. Ein neues Leben ohne die Brücke zur Vergangenheit!


    Liebe Petra, ein Feuerwerk an Ereignissen mit sehr viel Tiefgang und vor allem Anregung zum Nachdenken
    über eigenes Verhalten in seinem Umfeld, im Vergleich zu früher und auch heute im allgemeinen!
    Ich vermute, dass du genau dieses zwischen den Zeilen lesen bewusst erreichen möchtest.
    Sowie auch das Nachdenken über unser eigenes Verhalten im Umgang mit unseren Mitmenschen.
    Liege ich da richtig???


    Nun baue ich mal die Brücke zu Abschnitt 3 und begebe mich zum Weiterlesen. :lesend


    Liebe Grüßle


    Tinerle63

    Der erhoffte Jahrhundertwind der drei Freundinnen hat im Nachhinein betrachtet stattgefunden. Ich finde eine sehr schöne Beschreibung!
    Radfahren, Frauen in Hosen, Frauen in technischen Berufen oder studieren, Frauen heiraten (meistens) wenn sie auswählen, alles gehört heute der Selbstverständlichkeit an.
    Wenn ich bedenke 1981, also nicht mal 100 Jahre nach den Träumen der Freundinnen, eine technische Ausbildung angetreten zu haben, mutet einem diese Zeit als ewig vergangen an.


    Meine Lieblingsstelle bzw. Zitat kommt von Frieda: Lebe deine Träume!
    Träume sind so wichtig wie die Luft zum Atmen.
    In meinem früheren Leben war für Träume kein Platz.
    Deshalb möchte ich mir heute wenigstens ein paar kleine Träume verwirklichen.
    Viel besser ist es seine Träume Wirklichkeit werden zu lassen.

    Welch schöne Gedanken die nicht nur die Freundinnen sondern auch wir uns als Vorbild nehmen können.


    Die flotte Geschichte macht Lust auf mehr zu lesen und Neugier wie es weiter geht mit den Träumen der Freundinnnen.


    Liebe Grüße


    Tinerle63

    Liebe Petra,


    mich würde mal interessieren, nach welchen Gesichtspunkten du die Szenen aussuchst, die du dann auf Lesungen vorträgst.


    Einerseits willst du Interesse bei den Zuhörern wecken, wir sollen das Buch ja auch kaufen und lesen. Anderseits soll ja auch nicht zu viel verraten werde. Sozusagen Spannung für den Leser aufbauen und erhalten ohne etwas vorweg zu nehmen.


    Da ich schon so einige Lesungen von dir besucht habe, finde ich es immer wieder spannend was du ausgesucht hattest und ich es nachher beim Lesen noch mal bildlich im Kopf als "eigenen Film" vor mir sah.


    Gespannte Grüße


    Tinerle63

    Liebe Petra,


    ich bin zeimlich am Anfang über eine Stelle gestolpert die mich gedanklich irgendwie immer wieder beschäftigt hat.
    Du schreibst auf Seite 11: ... die Angeklagte ist doch keine dreizehn oder vierzehn mehr, vielmehr erreicht sie in ein paar Monaten, mit achtzehn, die volle Strafmündigkeit!


    Mir ist bekannt, dass man zur heutigen Zeit unter 14 strafunmündig ist, von 14-18 Jahren nach dem Jugendstrafrecht geurteilt wird und von 18-21 Jahren die eingeschränkte Strafmündigkeit gilt bzw. je nach Ansicht des Richters nach erweitertem Jugendstrafrecht geurteilt wird.
    Doch ich vermute, mit dem Heruntersetzen der Volljährigkeit von 21 auf 18 im Jahre 1974 hat sich auch dies geändert.


    Liege ich da richtig? Lesen bildet, dies wäre doch ein kleiner Ansatz schon zu Beginn des Buches.


    Liebe Grüße


    Tinerle63


    P.S. Mein erster Eintrag als Grünschnabel bei den Bucheulen. Hoffe er ist richtig platziert.