Beiträge von Märchenonkel

    Eine Storysammlung, die ohnehin bei mir auf dem Bestellzettel steht. Aber jetzt habe ich noch mehr Lust bekommen sie mir zu holen.


    Zitat

    Original von Bodo
    ...viele der Figuren sind heute noch populär und leben in Comics, Filmen und Büchern weiter.


    ...würde jemand „Joe Lansdale“ auf das Telephonbuch von Nacogdoches schreiben würde ich auch das mit Begeisterung lesen.


    Landsdale hat auch einige Weird-Western-Comics getextet, u.a. Jonah Hex: Two Gun Mojo.
    Aber vermutlich weißt du das schon.

    Zitat

    Original von Rosha
    @ Märchenonkel
    Hast du den Tokio-Killer schon gelesen? Erzähl doch mal, ob du auch angefixt bist!


    Tokio-Killer liegt bei mir noch auf dem SUB.
    Im Moment hänge ich in Kill Zone von Jack Coughlin und Donald A. Davis fest. Dort geht es um einen Scharfschützen der US-Army, also um einen Profi-Killer im staatlichen Auftrag. Obwohl ich Militär-Thrillern von Zeit zu Zeit durchaus etwas abgewinnen kann (vor allem wenn sie mit schmutzige Agentengeschäften zu tun haben), finde ich diesen nur mäßig interessant. Wäre nicht der ganz interessante Hintergrund mit der zunehmenden Privatisierung von amerikanischen Militäreinsätzen, hätte ich das Buch längst abgebrochen.
    Die Handlung plätschert so vor sich dahin, richtige Spannung kommt für mich an keiner Stelle auf.
    Als nächstes steht für mich Sniper von Lee Child an, von dem ich mir doch mehr verspreche.
    Wenn ich dann nicht einen Genre-Wechsel vornehme, kommt Tokio-Killer an die Reihe.

    Die Tokio-Killer Romane sind bisher komplett an mir vorbei gegangen. (Vermutlich, weil ich den Titel nicht wirklich berauschend finde.) Was ich gerade an Amazon-Rezensionen überflogen habe, klingt aber ganz ansprechend.
    Ist der erste Band (ab Seite 1) zu empfehlen?

    Zitat

    aus der Fantasyguide-Rezension:
    Weitere Geschichten stammen von Aileen P. Roberts, Jo Zybell, Bernd Frenz, Prisca Burrows, Ruggero Leo, Stephan Russbült, Rebecca und Wolfgang Hohlbein.


    Nanu, ich wusste gar nicht, dass Ruggero Leo auch eine Geschichte geschrieben hat. :gruebel

    Zitat

    Original von Bodo
    Och, das haben die Anderen aber auch! :chen :wave
    Ich sagte ja schon, einige der besten Quarrys sind nur auf englisch erhältlich - oder dei alten Lübbeschinken gebraucht.


    Märchenonkel : Du hast einen interessanten Buchgeschmack! :wave


    Wenn ich micht recht entsinne arbeitet Quarry ab dem zweiten Band auf eigene Rechnung, während ein "echter" Profikiller in fremden Auftrag für Geld ihm unbekannte Personen umlegt. Damit wird also ab Band 2 schon stark vom "normalen Arbeitsalltag" abgewichen. :-)
    Natürlich sind die weiteren Bände trotzdem tolle Krimis, und letztlich kommt ein Autor um so einen Kunstgriff auch nicht herum wenn ihm die Leser auf Dauer folgen sollen. Profikiller, die hilflose Opfer erschießen, sind nun mal von Natur aus keine Sympathieträger. Erst, indem man sie gegen noch viel unsympathischere Typen antreten lässt, werden sie zu Figuren mit denen der Leser mitgeht.


    Ein guter französischer Kriminalfilm zum Thema Profikiller ist übrigens "Brutale Schatten" mit Jean-Louis Trintignant und Roy Scheider. Zumindest fand ich den früher immer gut, wenn er im Fernsehen lief.
    Trintignant spielt darin einen Profikiller der einen Hit in den USA ausführt und danach einen "Kollegen" im Nacken hat, weil seine Auftraggeber jede mögliche Spur verwischen wollen. Dadurch, dass der Killer selbst zum Gejagten wird, ist der Zuschauer irgendwann emotional auf seiner Seite, obwohl er natürlich weiterhin eine üble Type ist, der nicht nur andere Mafiosi (das sieht der Zuschauer) sondern auch brave Familienväter (das sieht der Zuschauer nicht) umbringen würde.


    Was meinen Buchgeschmack angeht: Der ist eigentlich breit gefächert, aber gerade in Sachen Krimis mag ich gerne Romane, wie sie leider nicht mehr im Deutschen veröffentlicht werden. Hardboiled, nur 150-250 Seiten lang.
    Ich kaufe deshalb in letzter Zeit immer öfter antiquarisch ein.
    Letzte Woche z.B. ein paar Romane von Donald E. Westlake, die bisher an mir vorbei gegangen sind. :wave

    Schön ist wirklich etwas anderes, aber die Cover entsprechen halt dem Look, den die Ullstein Krimis Mitte der Achtziger hatten.
    Das kann man dem einzelnen Roman nicht anlasten. :-)


    Loren D. Estleman ist für mich ein ganz Großer des Hardboiled-Krimis, ich bedaure es sehr, dass von ihm seit den Neunzigern nichts mehr auf Deutsch erschienen ist.
    Ich muss aber gestehen, dass ich seine Peter Macklin Romane nur einmal direkt nach dem Erscheinen gelesen habe, während seine Amos Walker alle mehrmals dran glauben mussten.
    Kill-Zone ist im September 1986 erschienen, es ist also schon 26 Jahre her, das ich den gelesen habe. Stilistisch hat mir der Roman auf jeden Fall Spaß gemacht, ich kann mich aber erinnern, dass der Job, den Macklin da ausführen muss, eher etwas für ein Spezialeinsatzkommando der Polizei gewesen wäre.
    Am besten kaufst du dir erstmal nur den Kill-Zone und schaust, ob dir der zusagt.
    Mein Tipp Nr. 1 zum Thema bleibt allerdings der erste Quarry-Band von Max Allan Collins.

    Da mir die drei Peter Macklin Romane von Loren D. Estleman gerade im Regal in die Hände gefallen sind, poste ich hier mal ihre Titel und die dazugehörigen Ullstein Krimi Nummern:


    Kill-Zone (10377)
    Rosen für den Killer (10450)
    Killers Sohn (10497)

    Zitat

    Original von Bodo
    "Quarry" von Max Allan Collins ist der "Held" zahlreicher Pulpromane, von denen leider keiner mehr neu im Handel erhältlich ist - gebraucht sind sie aber sicherlich noch aufzutreiben.


    Quarry würde ich auch jedem ans Herz legen, der sich für das Thema Profikiller interessiert. Besonders der erste Roman enthält eine Menge realistisch anmutender Informationen zur Arbeitsweise eines Mob-Killers.


    Eine weitere Profikiller-Serie aus den 80ern ist die Peter Macklin Serie von Loren D. Estleman bei Ullstein, die mich damals aber weitem nicht so begeistert hat wie Estlemans Romane mit dem Privatdetektiv Amos Walker.

    Zitat

    Original von ElBe
    Die Nacht der Masken


    Die dritte Anthologie zu Halloween bietet wieder die bewährte Mischung zum makabren Mummenschanz: Alte und neue Autoren lehren das Gruseln oder das Schmunzeln. Klassiker wie Sheridan LeFanu, Arthur Conan Doyle, Originalbeiträge von u. a. Ann Granger, Peter Millar, Uwe Anton (Kurd-Lasswitz-Preisträger), Alexander Huiskes und Bernd Frenz.


    "Und mit einem Originalbeitrag von Linda Budinger" hast du vergessen. :-)


    Das war wirklich eine schöne Anthologie, die sich auch noch gut nach Halloween lesen lesen lässt. Schade, dass in den darauffolgenden Jahren keine weiteren Sammlungen dieser Art mehr erschienen sind. In der Form hätte ich gerne noch weitere Kurzgeschichten veröffentlicht.

    Wer sich nicht nur für das Volk der Orks sondern auch für das der Halblinge erwärmen kann, für den ist folgende Anthologie genau das Richtige:
    http://www.amazon.de/Gro%C3%9Fe-Geschichten-vom-kleinen-Volk/dp/340420705X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1350256618&sr=8-1


    Neben Kollegen wie Christoph Hardebusch, Michael Peinkofer, Wolfgang Hohlbein und Bernd Perplies habe auch ich mich mit einer Kurzgeschichte beteiligt. :write
    Sie trägt den Titel: Die besondere Gabe

    Zitat

    Original von Tannenbernie
    Die meisten Fantasyromane haben ja das Problem, daß die in ihnen beschriebenen Bösewichte eigentlich gar nicht überlebensfähig sind. Diejenigen, die alles und jeden auf Sicht töten und keine eigene Nahrung herstellen, können halt auf Dauer nicht überleben.


    Das sehe ich ähnlich, und zwar nicht nur bei den Bösewichtern. Ich mag es auch nicht so gerne, wenn eine Fantasy-Welt so dargestellt wird, als würde jeder Zweite nur von seinem Schwert, vom Diebstahl oder von der Schatzsuche leben. Da frage ich mich als Leser unwillkürlich, wo eigentlich die ganze Schätze herkommen, wenn niemand einer ehrlichen Arbeit nachgeht. :-)


    Zitat

    Original von Tannenbernie
    Wird denn die Kultur der Orks, also ihr Zusammenleben plausibel und detailliert dargestellt?


    Ich denke schon, zumindest habe ich viel Wert darauf gelegt, diese Hintergründe zu schildern.
    In wie weit das auch gelungen ist, müssen natürlich immer andere beurteilen.

    Die fünfte Staffel ist schon im Anmarsch?


    Wird Zeit, dass ich die vierte Staffel inhaliere...
    Was mich bisher vom ansehen abgehalten hat: wenn ich erstmal eine Folge intus habe, kann ich nicht wieder aufhören! Das ist echt wie eine Sucht!
    Deshalb muss ich immer einen Zeitraum abwarten, in dem ich die Staffel innerhalb von wenigen Tagen durchsehen kann.