Super! Ich freue mich schon! ![]()
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Super! Ich freue mich schon! ![]()
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Das klingt toll. Würde gerne mitlesen!
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Die Zeit heilt alle Wunden. Endlich hat Blum einen Mann gefunden, an den sie sich anlehnen kann, eine Familie, die ihren Namen verdient und eine Arbeit, die sie ausfüllt. Blum ist Bestatterin von Beruf. Sie bringt Menschen unter die Erde und niemand ahnt von ihrem kleinen Geheimnis, dass sie einst mit Mark, dem Polizisten zusammengeführt hat. Doch wie das Leben so spielt, der über alles Geliebte kommt vor ihren Augen bei einem Motorradunfall ums Leben. Fahrerflucht. Der Tod ihre Mannes wirft Blum aus der Bahn. Die Zeit heilt keine Wunden. Durch einen Zufall kommt die Totenfrau einem Verbrechen auf die Spur, dass Marks Ableben in ein völlig neues Licht rückt. Anscheinend war der Polizist fünf Männern auf der Spur, die ein brutales Hobby pflegten. Blum kennt von nun an nur noch einen Gedanken. Rache! Denn wenn sie eines im Leben gelernt hat ist es: Der Tod heilt alle Wunden.
Im Allgemeinen bin ich kein großer Fan von Selbstjustiz und Rache-Thrillern, aber Bernhard Aichner legt mit „Totenfrau“ eine lesenswerte Ausnahme vor. Wie mit einer Machete geschlagen wirken die knappen Sätze mit der eine ungeheuer interessante Protagonistin aufgebaut wird. Blum kennt kein Erbarmen, was kein Wunder ist. Denn gnädige Götter hat sie persönlich niemals kennengelernt. Ihre eigene Kindheit war ein Alptraum. In Sekundenbruchteilen verschwindet ihr Lebensglück bei einem fingierten Unfall. Wer kann ihre Wut nicht verstehen?
Für mich war das Lesen des Buches ein großer Genuss, weil Blum eine Seele hat und nicht nur eine mordende Killermaschine ist. Nein, Blum ist eine anlehnungsbedürftige Rachegöttin, die manchmal einen über den Durst trinkt, um der Einsamkeit zu entkommen. Blums unwiderstehlichen Reiz können sich Männer nur schwer entziehen und auch mir, als Leser, ist diese Frau, die Menschen unter die Erde bringt unter die Haut gegangen. Das Spannende war für mich die Entwicklung Blums zu verfolgen und ihre Beweggründe kennenzulernen.
„Totenfrau“ ist sehr plakativ geschrieben, wie für Film und Fernsehen gemacht. Schwächen kann man allenfalls beim zu raschen Auffinden der Täter erkennen. Auch fehlt dem Roman ein starkes überraschendes Moment. Der Fokus ist eindeutig auf Blum ausgerichtet. Die kleinen Mängel werden von der Wucht der Ereignisse, der psychologischen Tiefe und dem mit fiebern mit der Protagonistin locker wett gemacht. Ein intensives Leseerlebnis, dass in mir Nachhall erzeugt hat.
ZitatAlles anzeigenOriginal von Eskalina
Ja, da stimme ich dir zu. Es gibt keinen großen Überraschungen mehr und die Auflösung, wer da als Clown verkleidet bei dieser sadistischen Gruppe mitgemacht hat, war mir auch zu offensichtlich und zu weit hergeholt.
Nicht so gut fand ich:
- Dass man Dunja bei der Polizei nicht geglaubt hat - sie wird doch nicht ausgerechnet
nur an den einen falschen Beamten geraten sein? Wie ist sie in der Psychiatrie gelandet
und warum hat dort niemand erkannt, dass sie sich ihre Geschichte nicht einbildet? Da
fehlt mir einfach was...
- Die Hinweise auf die einzelnen Täter sind viel zu leicht zu finden. Sie fallen Blum
geradezu in den Schoß und das, obwohl am Anfang gar kein Anhaltspunkt vorhanden
war
- Der Pfarrer - erst ist er der Dorfpfarrer aus Sölden und dann kennt Blum ihn aus ihrer
Kindheit und aus Innsbruck?
- Dass sie die beiden, die von ihr wissen, der Detektiv und der Vater des Fotografen, so
einfach abwimmeln kann
Gut fand ich:
- Den intensiven Schreibstil, auch wenn ich es mir anstrengend vorstellen würde, noch
mehr Bücher in diesem Stil zu lesen
- Die Spannung, die die ganze Zeit vorhanden war und die sich bis zum Ende hin noch
gesteigert hat
- Die interessante Persönlichkeit von Blum und dass eine weibliche Hauptfigur den
Racheengel geben darf, wo sonst meist nur Männer aufräumen
Das hast du sehr schön zusammengefasst, Eskalina! Gerade die Schwächen kann ich nur unterstreichen. Allerdings hat mich Blum, das krasse Geschehen und die eigenwillige Schreibe in den Bann gezogen, dass der Roman für mich ein echtes Leseerlebnis war.
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Jetzt bekommt Blum Druck, der Politikerpapa und ein Typ mit grässlichem Namen setzten unserer Heldin zu. Der Autor geht etwas lax mit möglichen Ermittlungen um und liefert Schwierigkeiten, wie schmückendes Beiwerk ab. Erstaunlicherweise scheint der Roman wirklich, als reine Vergeltungsorgie abzulaufen. Und noch erstaunlicher, dass dies bei mir funktioniert. Ich lese das Buch in einem Rutsch durch und will gar nicht mehr aufhören.
Ganz schön hart das Ganze. Der Priester verbrennt auf dem Meer und wird Haifutter. Das Blum den Kopf mitnimmt und ihn am Dom hinterlässt wird sich sicher in der anstehenden Verfilmung gut machen, sonderlich realistisch ist das nicht. Muss aber auch nicht immer alles realistisch sein. ![]()
Ja, ich habe auch noch meine Zweifel, ob die Schuldigen wirklich Schuld haben oder am Ende Opfer sind. Ich könnte mir auch eine Verbindung zwischen Reza und Dunja vorstellen. Im Moment hat sich Blum auf den Herrn Pfarrer als nächsten Täter festgelegt. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass der Rest der Geschichte, ohne Brüche abläuft. Das wäre zu simpel. Ich denke uns werden noch einige Überraschungen erwarten. Das Buch bleibt spanennd!
Also, ich bin immer noch schwer begeistert. Jetzt nimmt die Thriller Geschichte Fahrt auf. Fünf Jahre war Dunja gefangen, man mag gar nicht daran denken, dass es solche Schicksale wirklich gibt und vielleicht gerade in diesem Augenblick Menschen auf diese Weise gequält werden. Das Blum Dunja mit nach Hause nimmt konnte ich eigentlich ganz gut nachvollziehen. Blum ist so. ![]()
Es gibt da in ihr ja auch noch diese andere Seite. Eine, die sich fragt, ob mehr zwischen Mark und Dunja gewesen ist.
Der Anfang ist ein richtiges Erdbeben. Das Blum ihre Eltern absaufen lässt, während sie ein Sonnenbad nimmt rüttelt das Gut-Böse Schema gewöhnlicher Thriller durch.
Mir gefällt das Buch bis jetzt ungemein gut. Blum erobert trotz oder gerade wegen des Doppelmordes mein Herz, wie sie sich diesen Polizisten angelt, mit dem sie kurz darauf zwei Kinder zeugt. Die Dialoge bringen reichlich Leben in die Geschichte. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, weil etwas abgehackt. Aber sehr passend auf diese Story. Der Text steckt voller Vitalität und Ausdrucksstärke. Ich bin wirklich hingerissen. Ich hoffe es geht in dem Tempo weiter.
Der kleine William lebt seit Jahren in einem Waisenhaus, weil seine chinesisch stämmige Mutter tot ist. Eines Tages meint er seine geliebte Ah-Ma bei einem Kinobesuch in der berühmten Sängerin Willow Frost wiederzuerkennen. Von nun an verändert sich sein Leben, unbedingt will er das Geheimnis der Künstlerin lüften, dass so eng mit seinem eigenen Dasein verknüpft zu sein scheint. Er flieht im Seattle der dreißiger Jahre mit seiner blinden Freundin aus dem Waisenhaus und macht die Entdeckung seines Lebens.
Das Buch „Die chinesische Sängerin“ von Jamie Ford will vor allem eins: berühren. Und das tut der Roman auch von Anfang an. Da hätten wir aus dem klassischen Repertoire die bösen Nonnen, die armen ausgelieferten Kinder. Was im Mittelteil von der bösen Verwandtschaft und der gebeutelten Frau abgelöst wird, einer Frau, die eigentlich für höheres geboren ist, aber das Hindernis Ihrer Herkunft zu überwinden sucht. Der Genre übliche Mix, also. Zielgruppenfutter für die Frau. Liebe, Tragik, Schicksal. Der Roman surft mit Grandezza auf der Gefühlswelle, verortet an der amerikanischen Westküste. Mir war die Gefallsucht des Buches bisweilen zu viel des Guten, obwohl ich ansonsten gar nichts gegen emotionale Achterbahnfahrten habe. Es sind diese immer gleichen Ingredienzien, die manchmal auch die beste Suppe fade erscheinen lassen.
Ich komme aber nicht umhin dem Autor Respekt zu zollen. Jamie Ford versteht zweifellos sein Handwerk. Sprachlich ist das Buch gut ausgearbeitet, die Wendungen kamen immer im richtigen Augenblick, nämlich wenn mein Interesse abflachte. Die Menschen werden lebendig, wenn auch arg Klischeehaft rübergebracht, wie die Zeit in der die Handlung spielt. Im Grunde ist alles gut, leider verfängt bei mir die Geschichte nicht vollends, um ein persönlicher Liebling zu werden. Es ist alles so glatt geschmirgelt. Ich habe es lieber mit Ecken und Kanten.
Die Totenfrau ist bei mir gelandet. Freue mich schon auf die Leserunde!
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Genial! Ich freue mich schon auf das Buch!
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Wir schreiben das Jahr 2015. Durch die Klimaerwärmung schmilzt das Eis auch auf Spitzbergen langsam ab und eine Überraschung tritt ins spärliche Tageslicht. Die Überreste des sagenumwobenen Nordreiches, einem Ort an dem die Nazis gegen Ende des Zweiten Weltkriegs sonderbare Forschungen angestellt haben. Die Archäologin Hannah Peters wird an den Polarkreis gerufen, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Doch die Expedition steht unter keinem guten Stern. Die Wissenschaftler sehen sich einem Feind ausgesetzt, der keine Unterschiede und keine Gefangenen macht, weil es sich um eine biologische Zeitbombe handelt, die außer Kontrolle geraten das reine Grauen erschaffen kann.
Souverän schafft es der Autor Thomas Thiemeyer in seinem Thriller Valhalla von der ersten Seite an Spannung aufzubauen, seinen Protagonisten ein Gesicht zu geben und eine großartige Grundidee zu entfalten. Ein starker Pluspunkt ist der rasante Schreibstil, wobei manchmal zu viel Informationen über die Dialoge mitgeteilt werden.
Selten habe ich 500 Seiten in einer derartigen Geschwindigkeit gelesen, aus echtem Interesse und weil mich die Geschichte einfach gepackt hat. Das ist ein Stoff aus dem Alpträume gemacht sind. Die Mischung aus Archäologie, Wissenschaft-Thriller und Horror Elementen zieht. Der Leser fiebert mit der sympathischen Hannah Peters und hofft, dass die gruseligen Geschehnisse gut ausgehen mögen. Thomas Thiemeyer verliert sich nicht in Details, dafür gibt es eingestreutes Hintergrundwissen über Spitzbergen, Land, Leute und Kultur und den Wahnsinn einer vergangenen Epoche, deren übelsten Nachkommen sich in die Gegenwart retten konnten. Ein Thriller, den der Leser kaum aus der Hand legen kann! Feines Buch.
Ich würde gerne mitlesen!
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Jetzt bin ich auch durch. Diese Genie Geschichte am Schluss finde ich ja ein bisschen dick aufgetragen, aber auch witzig. Das die Nazis eigentlich Ultra starke Soldaten schaffen wollten, also noch stärker als John
hatte ich schon länger auf dem Radar, hat sich dann bestätigt. Ich finde die Idee zum Roman einfach nur genial. Die Wandlung Viktors fand ich dagegen übertrieben, allerdings auch mal was anderes..., bin jetzt ziemlich geschlaucht und überlege mir meine Rezi!
Der Roman nimmt jetzt wieder an Fahrt auf. Wieso der Russe erst bis zehn zählen muss, um vor der Hütte zur Sache zu kommen habe ich nicht ganz begriffen. ![]()
Spannung regiert die Seiten. Die Truppe macht sich jetzt auf in die Höhle des Löwen. Oder ins Reich der Eisbärfresser, besser gesagt. Bin schon gespannt, wie es weitergeht. ![]()
Eine relativ ruhige Phase. Die Teammitglieder werden kurz vorgestellt. Mit den Russen haben John und Hannah harte Gegner. Mir gefällt der Schreibstil, auf mich wirkt das Buch gut durchdacht. Auch das Auftauchen von Ilka, einer ehemaligen Freundin von John sorgt noch einmal für mögliche Konflikte. Einziges Manko ist die schablonenhafte Figurenzeichnung. Der immer starke John. Das Gut und Böse ist klar besetzt. Ein Thriller halt....
Bei Hannahs Alter war ich auch überrascht. Und der Dreh mit der Schwangerhaft ist einfach meisterhaft erdacht. Dazu noch todtraurig, weil das Kind sterben muss. Die Virus Geschichte hat wirklich etwas bedrückend aktuelles. Wie schnell kan ein solcher Virus in der heutigen welt verbreitet werden? Gut nur zu wissen, dass kein Staat was davon hat, wenn er diese Waffen einsetzt. Ich bin weiterhin sehr zufrieden mit dem Buch.
Und schon eskaliert die Situation im hohen Norden. Das Buch ist wiklich rasant geschrieben, spannend und gruselig an den richtigen Stellen. ![]()
Wie die Nazis das damals hinbekommen haben kann ich mir auch nicht richtig vorstellen. Es sei dem Genre geschuldet.
Für mich fügt sich eines zum anderen zusammen, ohne das Spannung verloren geht. Ein Buch für verregnete Nachmittage. Bis jetzt absolut überzeugend.
Perfekter Einstieg in die Geschichte. Der Prolog sorgt gleich für Spannung. Dann wird die Protagonistin mit leichter Hand eingeführt. Die mitgelieferten Informationen sind nicht zu ausufernd und dieser seltsame Ort auf Spitzbergen, darf eigentlich nur von einem amerikanischen Milliardär gefunden werden. ![]()
Ich lese das Buch richtig gerne.