Beiträge von nicigirl85

    Meine Meinung zum Buch:


    Titel: Ein scheidender Künstler...


    Aufgrund der Buchpreisnominierung und da mir "Der Trafikant" schon so gut gefallen hatte, wollte ich mir den neuen Seethaler nicht entgehen lassen. Ich begab mich auf die Spuren von Gustav Mahler.

    In der Geschichte geht es um den berühmten Musiker und Dirigenten Mahler, der schwer krank mehr oder weniger auf seinen Tod wartet. Was für Gedanken gehen da einem durch den Kopf? Wie weit plant man sein Leben noch oder gibt man gänzlich auf?


    Robert Seethaler hat mit diesem Buch mal wieder ein Meisterwerk geschaffen, denn sprachlich ist es einfach eine Wucht. Beim Lesen musste ich immer wieder innehalten und tolle Sätze herausschreiben.


    Man bekommt durch den Roman ein Gefühl für Menschen, die ihrem Lebensende nah sind und zeitgleich einen kleinen Einblick in das Leben des Künstlers. Ausführliche, biografische Informationen sollte der interessierte Leser nicht erwarten, denn das Meiste spiegelt sich in Gedanken und Gefühlen wider.


    Auch wenn das Buch nur 126 Seiten hat, so ist es doch so viel mehr, da Emotionen aus einem herausgelockt werden beim Lesen. Man konnte den Schmerz des Künsterls in jeder Zeile spüren.


    Fazit: Eine tolle Geschichte, die zu Recht für den Buchpreis 2020 nominiert worden ist. Ihr solltet euch dieses Kleinod nicht entgehen lassen. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Spitzenklasse!


    Bewertung: 10/ 10 Eulenpunkten

    ASIN/ISBN: 3453291956


    Gebundene Ausgabe: 576 Seiten

    Verlag: Diana Verlag (27. Juli 2020)

    Sprache: Deutsch

    ISBN-10: 3453291956

    ISBN-13: 978-3453291959


    Inhaltsangabe:


    Die Zwillinge Emma und Alice werden 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen getrennt. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. Erst zwölf Jahre später finden sie sich überraschend wieder. Durch Alice lernt Emma den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als Julius Zeuge einer Entführung wird, gerät er zwischen die Fronten der Geheimdienste. Dann verschwindet Alice spurlos. Zu spät erkennt Emma, welcher drohenden Gefahr sie und ihre Schwester gegenüberstehen. Währenddessen erreicht der Kalte Krieg einen neuen Höhepunkt – Berlin soll für immer geteilt werden...


    Autoreninfo:


    Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete einige Jahre als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, verliert dabei aber nie die gründliche Recherche aus den Augen. Gerade die deutsche Nachkriegsgeschichte interessiert sie sehr. Die Autorin macht daraus einen spannenden und gleichzeitig sachkundigen Romanstoff mit mutigen und interessanten Charakteren.


    Meine Meinung:


    Titel: Geschwisterliebe auf die Probe gestellt...


    Nachdem mich Frau Winter mit "Die geliehene Schuld" so unfassbar gut unterhalten hat, wollte ich natürlich auch ihr neustes Werk lesen. Gespannt begann ich mit der Lektüre.


    In der Geschichte geht es um das Zwillingspaar Alice und Emma, die kurz vor Ende des Krieges getrennt werden. Während die eine im Heim in der DDR aufwächst, lebt die andere mit der Mutter in West- Berlin. Durch einen Zufall finden sich die beiden Schwestern wieder, doch bedeutet dies die lang ersehnte Familienzusammenführung? In den Jahren hat sich viel getan und vor allem wem kann man überhaupt noch trauen? Der eigenen Schwester?


    Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil es in einer Zeit spielt, in der meine Eltern Kinder waren. Der Autorin gelingt es hier ungemein gut die Zeit des "Kalten Krieges" mit Polizeigewalt, Bespitzelungen und Co dem Leser nahe zu bringen, denn es fühlt sich für einen selbst an als würde man verraten werden.


    Ich fand gut, dass durch die Schwestern beide politischen Systeme beleuchtet werden und dass es bei beiden gute und schlechte Seiten gab. Man wird ohne erhobenen Zeigefinger informiert. Ich mochte es sehr dabei zuzusehen wie unterschiedlich und dennoch gut sich beide Schwestern entwickeln und trotz allem ihren Weg gehen. Man kann ihr Handeln immer nachvollziehen und fühlt mit ihnen mit.


    Mein Lieblingscharakter war jedoch der beste Freund von Emma. Max setzt sich so sehr für Gerechtigkeit ein, hat immer ein offenes Ohr und kümmert sich. Das hat mir sehr imponiert, dass er sich auch gerne mal selbst in Gefahr bringt, um anderen zu helfen.


    Julius, der Physiker, hat bei mir zwiegespaltene Gefühle hervorgerufen, da er mich mit seinem Tun an jemanden aus meiner Vergangenheit erinnert hat. Meine persönliche Erfahrung ist eher negativ belegt, weshalb ich an manchen Stellen im Buch richtig sauer auf diese Figur war. Aber es ist ja gut, wenn Protagonisten Gefühle in einem auslösen, es müssen ja nicht immer nur Glücksgefühle beim Lesen entstehen.


    Die letzten fünfzig Seiten haben sich dann wie ein spannender Krimi gelesen und man konnte einfach nicht mehr aufhören.


    Das Ende ist offen gehalten, so dass man die Zukunft der Charaktere noch gedanklich weiter spinnen kann, sofern man möchte.


    Durch diesen Roman wurde ich nicht nur gut unterhalten, sondern ich habe auch einiges dazugelernt, was ich über die Zeit oder auch damalige Gesetzlichkeiten nicht wusste. Das liebe ich an den Büchern von Claire Winter so sehr, dass man für sich persönlich immer etwas mitnehmen kann.


    Fazit: Ein unglaublich fesselnder Roman über das gespaltene Berlin mit tiefen Einblicken in politische Machenschaften. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Lasst euch dieses Buch nicht entgehen.


    Bewertung: 10/ 10 Eulenpunkten

    Meine Meinung zum Buch:


    Titel: Einblicke in das Berlin der 20er...

    Der Klappentext hatte mich so sehr angesprochen, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte und ich habe es nicht bereut.


    In der Geschichte geht es um die Hebamme Hulda Gold, die im Armenviertel der Hauptstadt ihre Dienste anbietet. In diesem Beruf sind Freud und Leid nah beieinander. Als dann eine Frau spurlos verschwindet, lässt sie das nicht kalt und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Wird sie sich damit nicht in Schwierigkeiten bringen?


    Das Buch ist in zwei Abschnitte unterteilt, denn mal begleiten wir Hulda bei ihrem Tun im Sommer 1922 und mal lesen wir Notizbucheinträge von Rita Schönbrunn über die Jahre davor.


    Mir gefällt bei dem Roman der Mix aus Krimi und historischem Roman.


    Hulda ist eine Figur, die ich direkt mochte, da sie zwar so ihre Makel hat, damit aber hervorragend umgehen kann und zudem einfach nur herzensgut ist. Ich mochte ihren Mut und ihre Durchsetzungskraft.


    Bei Kriminalkommissar Karl North fand ich die Entwicklung der Figur richtig gelungen, denn zu Beginn mochte ich ihn so gar nicht und mit der Zeit stellt sich dann heraus, dass es Gründe für sein etwas merkwürdiges Verhalten gibt.


    Der Kriminalfall war immer im Fokus der Handlung und wirklich bis zur letzten Seite spannend. Da denkt man schon alles zu wissen und dann kommt noch ein Knaller.


    Richtig gut war außerdem, dass die Autorin ein sehr authentisches Bild vom Berlin der 20er zeichnet. Die Gefühlskälte der Menschen spürte man beim Lesen beinahe am eigenen Leib.


    Fazit: Gelungener erster Band, der mich sehr gut unterhalten hat. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus und die weiteren Bände werde ich in jedem Fall auch lesen. Klasse!


    Bewertung: 10/ 10 Eulenpunkte

    ASIN/ISBN: 325707137X


    Gebundene Ausgabe: 240 Seiten

    Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (22. Juli 2020)

    Sprache: Deutsch

    ISBN-10: 325707137X

    ISBN-13: 978-3257071375

    Inhaltsangabe:


    Über das Gelingen und Scheitern der Liebe, über Vertrauen und Verrat, über bedrohliche und bewältigte Erinnerungen und darüber, wie im falschen Leben oft das richtige liegt und im richtigen das falsche. Geschichten von Menschen in verschiedenen Lebensphasen und ihren Hoffnungen und Verstrickungen. "Liebe und mache, was du willst" ist kein Rezept für ein gutes Ende, aber eine Antwort, wenn andere Antworten versagen.


    Autoreninfo:

    Ein Mann geht seinen Weg, tut der Pflicht als Jurist, Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin Genüge, ebenso als Verfassungsrichter in Münster. Doch etwas lässt Bernhard Schlink nicht ruhen, den kurz vor Kriegsende 1944 in Bielefeld geborenen Streiter für das Recht: Es ist die Frage nach Gerechtigkeit – in der deutschen Geschichte, um Holocaust und RAF-Bewegung, in Einzelschicksalen. Seine Spurensuche führt ihn über ausgezeichnete Kriminalromane wie die Trilogie um Privatdetektiv Gerhard Selb (1987–2001) zu den Meriten eines weltbekannten Schriftstellers: „Der Vorleser“ (1995) packte Menschen in aller Welt; der Roman wurde in mehr als 45 Sprachen übersetzt und in der Daldry-Verfilmung „The Reader“ 2009 mit dem „Oscar“ und dem „Golden Globe“ ausgezeichnet.


    Meine Meinung:


    Titel: Wenn die Erinnerungen dich packen...


    Nachdem mir der Roman "Olga" so unglaublich gut gefallen hatte, war meine Neugier auf diesen Erzählband sehr groß. Gespannt begann ich mit der Lektüre.


    Der Erzählband besteht aus neun Geschichten, die unterschiedlicher kaum sein könnten, denn mal geht es um die Liebe, mal um Verrat und mal um das Abschiednehmen. Die handelnden Figuren sind dabei in den unterschiedlichsten Lebensabschnitten und - situationen.


    Auch wenn man denkt, dass 230 Seiten schnell gelesen sind, so täuscht man sich doch arg, denn jede Erzählung ist so eindringlich, so anders und gleichzeitig besonders, dass man die Texte nicht einfach hintereinander weglesen kann. Manche berühren einen mehr, andere etwas weniger und dennoch lassen sie einen nachdenken über selbst Erlebtes.


    Meist geht es einem als Leser so, dass man in einem Erzählband so seine ein bis zwei Lieblingsgeschichten hat. Hier fällt es mir schwer diese zu benennen, da mir alle richtig gut gefallen haben. Besonders hervorheben möchte ich jedoch "Das Amulett" und "Geliebte Tochter", die für Ahhs und Ohhs während der Lektüre gesorgt haben. Wenn ich beim Lesen Laute von mir gebe wie diese, dann bin ich meist besonders ergriffen.


    Die dargestellten Protagonisten sind Menschen mitten aus der Gesellschaft gegriffen und ich denke jeder Leser wird eine Figur finden, mit der er sich identifizieren kann.


    Fazit: Für mich ein Erzählband der besonderen Art, der mich emotional gefordert hat und der mir sicher noch eine ganze Weile in Erinnerung bleiben wird. Von mir eine klare Leseempfehlung. Klasse!


    Bewertung: 10/ 10 Eulenpunkten

    Meine Meinung zum Buch:



    Titel: Düstere Zeitgeschichte...



    Das Buch wurde mir empfohlen und da meine Eltern in dieser Region sehr gern in den Urlaub fahren, war ich doch sehr gespannt.



    In der Geschichte geht es um Trina und Erich, die im beschaulichen Graun ein einfaches Leben führen. Im idyllischen Bergdorf haben sie alles was sie brauchen, doch dann kommt der Krieg und verändert alles. Wird ihnen ihr beschauliches Leben bleiben?



    Gut gefallen hat mir die Wahl der Erzählperspektive, denn Trina fungiert als Erzählerin und schildert ihrer Tochter was sie alles erlebt hat. So bekam man tiefe Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin.



    Der Roman beruht auf wahren Begebenheiten, denn das Dorf Graun hat es wirklich einmal gegeben. Ich mag so etwas sehr gern. Ich habe sehr viel dazu gelernt, denn mir war nicht bewusst, dass Deutsche jemals unter Faschisten zu leiden hatten.



    Die Geschichte zeigt sehr deutlich auf, wie hart die Arbeit eines einfachen Bauern war und was die Belange von Konzernen alles zerstören können.



    Der nüchterne Schreibstil Balzanos passt perfekt zu dieser eher düsteren Geschichte. Der Roman hat sich angenehm lesen lassen und berührt enorm. Ich muss allerdings gestehen, dass er mich doch sehr emotional heruntergezogen hat, da einfach so viel Trauriges passiert und kaum Hoffnung verbreitet wird.



    Fazit: Die Beschreibung einer heutigen Urlaubsregion mal unter einem ganz anderen Blickwinkel weiß zu unterhalten und zu berühren. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus.Prädikat gut.



    Bewertung: 8/ 10 Eulenpunkten

    ASIN/ISBN: 3785726821


    Gebundene Ausgabe: 592 Seiten

    Verlag: Lübbe; Auflage: 1. Aufl. 2020 (28. Juli 2020)

    Sprache: Deutsch

    ISBN-10: 3785726821

    ISBN-13: 978-3785726822

    Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

    Inhaltsangabe:


    Hannover, 1910: Es ist Liebe auf den ersten Blick zwischen der jüdischen Bankierstochter Mia und dem jungen adligen Offizier Julius. Für eine gemeinsame Zukunft wandern sie nach Neuseeland aus, wo sie eine Pferdezucht aufbauen wollen. Doch bei Kriegsausbruch werden sie der Spionage für die Deutschen verdächtigt und getrennt voneinander interniert. Nur der Einsatz der jungen Wilhelmina rettet das Gestüt. Aber der Preis dafür ist hoch und nach dem Krieg ist nichts mehr so, wie es war ...


    Autoreninfo:


    Lange arbeitete Sarah Lark als Reiseleiterin und kam dabei naturgemäß viel in der Welt herum. So entdeckte die 1958 in Bochum geborene Autorin ihre Liebe zu Neuseeland. Und irgendwann kam sie dann auf die Idee, ihre Faszination für dessen grandiose Landschaften in Worte zu fassen. Mit ihren fesselnden Neuseeland- und Karibikromanen wurde Sarah Lark zu einer Bestsellerautorin, die auch ein großes internationales Lesepublikum erreicht.

    Nach ihren fulminanten Auswanderersagas überzeugt sie inzwischen auch mit mitreißenden Romanen über Liebe, Lebensträume und Familiengeheimnisse im Neuseeland der Gegenwart. Sarah Lark ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Schriftstellerin, die in Spanien lebt. Doch auch historische Romane, die nicht in Neuseeland spielen, gehören zu ihrem Repertoire. Diese veröffentlicht sie unter dem Pseudonym Ricarda Jordan.


    Meine Meinung:


    Titel: Auf dem Rücken der Pferde...


    In der aktuellen Lage, wo Reisen in die meisten Länder der Welt undenkbar ist, wollte ich mich einfach mal nach Neuseeland träumen und da erschien mir der neue Roman von Sarah Lark genau der Richtige.


    In der Geschichte geht es um die junge Jüdin Mia, die sich in den schneidigen Julius 1910 in Hannover verliebt. Doch die Zeiten sind nicht die besten für eine solche Verbindung. Kurzum entscheiden sie sich nach Neuseeland zu gehen, um Pferde zu züchten. Werden sie dort ihr Glück finden und vom Krieg verschont bleiben?


    Der Einstieg in die Handlung fiel mir sehr leicht und ich konnte mir vor allem die Landschaft richtig gut vorstellen. Man lernt die handelnden Figuren sehr gut kennen.


    Ein beobachtender Erzähler führt durch die Geschehnisse und gibt dem Leser die Möglichkeit die dargestellte Zeit aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben, denn mal begleitet man das junge Paar und mal auch andere Figuren, ohne das man erfährt was mit den bereits aufgetauchten Charakteren zur selben Zeit geschieht.


    Leider widmen sich die ersten hundert Seiten sehr stark den Pferden und alles um die Protagonisten läuft zu harmonisch, so dass es hier ein wenig an Glaubwürdigkeit gefehlt hat, aber das änderte sich im Verlauf der Geschichte. Mein gewünschtes Drama bekam ich dann letztendlich doch noch. Und ich lese sehr gern etwas über Pferde, weil ich diese Tiere immens mag, hier hatte es aber an manchen Stellen Fachbuchcharakter, was mich dann persönlich etwas gelangweilt hat.


    Mein Lieblingsfigur ist Mia Gutermann, einfach weil sie nicht nur selbstbewusst ist und weiß was sie will, sondern auch in schweren Zeiten in der Lage ist sich durchzubeißen. Solche starken Frauencharaktere mag ich sehr. Ich weiß nicht, ob ich das alles so gekonnt hätte wie sie es tut.


    Julius von Gerstorf hätte ich sehr gern in aller Regelmäßigkeit geschüttelt, was wahrscheinlich auch von der Autorin beabsichtigt war. Er ist zwar ein liebenswerter Mensch und tut beinahe alles für seine Liebe, aber er lässt sich zu sehr von anderen Menschen leiten als eigene Entscheidungen zu treffen.


    Wilhelmina mochte ich zu Beginn eigentlich gern, da sie einem Leid tut und sie trotz aller Umstände versucht etwas aus ihrem Leben zu machen. Nur wie sie es anstellt, das hat mich dann sehr geschockt und abgestoßen.


    Während mir das Drama in der Mitte unfassbar gut gefallen hat, muss ich gestehen, dass Beginn und Ende eher schwach waren. Zum Schluss fügte sich alles viel zu gut, was leider wieder dazu führte, dass es mir etwas unrealistisch erschien.


    Fazit: Es ist in jedem Fall ein Schmöker, den man nur so wegsuchtet und Lark Fans werden auf ihre Kosten kommen. Neulingen rate ich jedoch eher zur "Weiße Wolke"- oder "Kauri"- Trilogie.


    Bewertung: 6/ 10 Eulenpunkten

    Meine Meinung:



    Titel: Wenn der Blutgott dich auserkoren hat...



    Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um den siebten Teil der Reihe. Ich kenne keinen der Vorgänger und hatte trotzdem keine Verständnisprobleme.



    Im Buch geht es um eine Reihe von mysteriösen Morden, die von minderjährigen Teenagern verübt werden. Entscheiden diese sich selbst dafür oder werden sie von jemanden dazu animiert? Kann Clara den oder die Täter überführen?



    Es ist mein erstes Buch von Etzold und mir gefiel sein Schreibstil enorm, denn er ist so mitreißend, dass die Seiten nur so durchgesuchtet werden. Kurze, knackige Kapitel und schnelle Szenenwechsel sorgten für den nötigen Spannungsbogen, der über die gesamte Geschichte konstant oben war.



    Man spürte auf jeder Seite, dass der Autor Kontakt zu Rechtsmedizinern hatte als er dieses Buch schrieb, denn die Darstellung der Verletzungen, die entstandenen Muster von Blutspritzern und Co waren so realistisch dargestellt, dass man jedes Wort ohne zu zögern glaubt.



    Mir hat der geschilderte Fall wirklich zahlreiche Gänsehautmomente beschert und ich konnte den Thriller nicht vor dem Schlafengehen lesen, denn sonst hätte ich kein Auge zu bekommen. Das Besondere für mich hier war, dass einige Szenen unweit meiner Heimat spielen, was für zusätzliches Gänsehautfeeling sorgte.



    Die dargestellten Ermittler fand ich eigentlich alle ganz cool, besonders jedoch MacDeath, weil er einen ähnlichen Humor hat wie ich und zudem hält was sein Spitzname verspricht.



    Man fiebert dem Schluss atemlos entgegen, um dann ein anderes Ende zu bekommen als erwartet, denn es ist offen gehalten und man muss den Folgeband lesen, um mehr zu erfahren. Ich habe damit kein Problem, weil die Vorfreude so noch größer ist.



    Das einzige Manko: vorherige Fälle wurden nach meinem Geschmack zu penetrant erwähnt. Ich weiß, dass bei Serien Autoren das oft machen, dass sie auf alte Fälle hinweisen, aber das geht auch schlichter und nicht so extrem wie hier mit der "Holz- Hammer- Methode".



    Fazit: Spannung pur, für alle die keine schwachen Nerven haben und sich gern mal gruseln. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus. Gelungen!



    Bewertung: 8/ 10 Eulenpunkten

    Meine Meinung zum Buch:


    Titel: Zurück ins Glück...


    Der Satz "Dieses Buch hat die Kraft, ihr Leben zu verändern." auf dem Buchrücken hat mich neugierig werden lassen. Was würde mich hier wohl erwarten?


    Im Roman geht es um die Mutter zweier Kinder, die so gar nicht mehr glücklich ist, da Familie, Arbeit und Co sie schlichtweg nur noch überfordern. Sie weiß sich auch kaum noch einen Rat wie sie da wieder raus kommen soll. Als sie bei einem Waldspaziergang auf eine ältere Dame trifft, die sie anspricht und über die Fragen des Lebens berichtet, beginnt sie über ihr Leben nachzudenken. Kann sie etwas verändern und wieder glücklich werden?


    Das Buch besticht vor allem durch seine total niedliche Optik, denn das Cover mitsamt dem Titel strahlen um die Wette. Auch im Inneren finden sich wunderschöne Zeichnungen, die zur Geschichte passen. Es hat so einen richtigen Wohlfühlcharme in sich.


    Der Roman an sich ist eine Mischung aus Lebensratgeber und Geschichte um eine vom Leben überforderte Frau.


    Die junge Mutter fungiert als Ich- Erzählerin, bleibt jedoch namenlos. Ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass ich mich nicht wirklich in sie hineinversetzen konnte. Sie hat typische Probleme wie jedermann, allerdings eher Problemchen, da sie keinen Schicksalsschlag oder ähnliches verarbeiten, sondern einfach nur den Alltag meistern muss. Vielleicht liegt es aber auch einfach an mir, weil ich keine Kinder habe.


    Von den Ratschlägen her war für mich persönlich nichts Neues dabei, denn das meiste kannte ich bereits aus Büchern von Marie Kondo und ähnlichen Autoren.


    Ich würde den niedlichen Roman eher in der seichten Lektüreecke plazieren, da hier der Tiefgang fehlte. Der Klappentext hat in meinen Augen zu viel versprochen.


    Fazit: Eine nette Geschichte, die man lesen kann, aber nicht muss. Von mir gibt es daher nur bedingt eine Leseempfehlung.


    Bewertung: 6/ 10 Eulenpunkten

    Meine Meinung zum Buch:


    Titel: Eine Kindheit in Kaiserslautern...



    Über eine Online- Lesung bin ich auf den Autor und sein Buch aufmerksam geworden. Gespannt begann ich zu lesen und wurde emotional überrollt von dieser einnehmenden Geschichte.


    Im Buch beschreibt der Autor als Ich- Erzähler seine Kindheit in Kaiserslautern der 80er und 90er Jahre. Sein Vater alkoholkrank, seine Mutter depressiv und drei weitere Geschwister machen das Leben alles andere als leicht. Kann er aus der Armut ausbrechen, obwohl die Chancen alles andere als gut stehen?


    Mir hat besonders gefallen, dass Christian Baron eine Zeit beschreibt, in der ich selbst aufgewachsen bin, so dass ich mich direkt in meine Kindheit hineinversetzt fühlte. Zudem sind wir derselbe Jahrgang.


    Mich hat sehr berührt wie die Familie sich so durchs Leben schlägt. Viele vergessen, dass Alkoholismus eine Krankheit ist und nicht nur den Betroffenen etwas angeht, sondern auch die Erkrankung das Leben der kompletten Familie beeinflusst.


    Die Familiengeschichte wird mal in der Gegenwart, mal in der Vergangenheit beleuchtet, denn wir erfahren sowohl etwas über die Geschwister wie sie damals lebten und was sie heute machen.


    Klasse fand ich, dass man trotz allem spürt wie die Familie zusammenhält und wenn es eben die Tante ist, die sich aufopferungsvoll um die Kinder kümmert und auch die Geschwisterliebe war auf jeder Seite spürbar.


    Auch wenn das Geschilderte harter Tobak ist, so hat mich die autobiografische Geschichte ungemein gut unterhalten und ich habe das Geschriebene regelrecht weggesuchtet. Familiengeschichten haben für mich von jeher einen besonderen Reiz und so war auch dies ein perfektes Buch für mich.


    Fazit: Ein Buch, dass zum Nachdenken anregt. Nur zu gern spreche ich eine klare Leseempfehlung aus. Klasse!


    Bewertung: 10/ 10 Eulenpunkten

    Meine Meinung zum Buch:



    Titel: Blicke in den Abgrund!



    Das ungewöhnliche Cover hat mich auf das Buch aufmerksam werden lassen. Da ich Erzählungen über starke weibliche Figuren sehr mag, begann ich neugierig mit der Lektüre.



    In der Geschichte geht es um ein namenloses Mädchen, die als Ich- Erzählerin fungiert und aus dem Leben mit ihrem gewalttätigen Vater berichtet. Bei einem schrecklichen Ereignis werden sowohl ihr kleiner Bruder Gilles als auch sie traumatisiert. Mit allen Mitteln versucht sie dennoch in die Zukunft zu blicken. Wird ihr dies gelingen und kann sie aus diesem teuflischen Familienkreis ausbrechen?



    Das namenlose Mädchen hat mich bereits auf den ersten Seiten für sich einnehmen können. Sie kümmert sich aufopferungsvoll um ihren Bruder, ist pfiffig und erkennt Zusammenhänge bald besser als ein Erwachsener. Sie ist zwar hochbegabt, hat dies aber zu keiner Zeit als besonderes Merkmal herausstechen lassen. Mich hat vor allem ihre Tapferkeit beeindruckt. Ich konnte mich sehr gut in sie einfühlen und es hat mir weh getan was sie aushalten muss in ihrer Familie.



    Gilles war mir hingegen sehr unheimlich. Ich verstehe, dass er durch das Ereignis einen seelischen Schaden davon getragen hat und die häusliche Gewalt sein übriges dazu beiträgt, aber deswegen muss man noch lange nicht so werden wie er, schon gar nicht als Kind. An seinem Beispiel sieht man leider sehr gut, dass Umgang den Menschen formt.



    Eigentlich hätte auf dem Cover Thriller anstatt Roman stehen müssen, denn beim Lesen hat es mich ungemein gegruselt und es hat mir teils seelische Schmerzen verursacht die Taten vom Vater und auch Gilles lesen zu müssen.



    Ansonsten ist das Geschriebene so eindringlich, dass einen das Buch regelrecht einsaugt und man nicht mehr aufhören kann.



    Ich hatte ja wirklich das Gefühl, dass es ganz böse ausgehen wird, aber das zum Schluss dann doch noch ein Silberstreif am Himmel ist, das hat mich beruhigt, denn sonst wäre mir das in Summe zu düster gewesen.



    Das Ende war überraschend, ging mir persönlich aber etwas zu glatt. Ich kann mir schlichtweg nicht vorstellen dass Ermittlungen so schnell eingestellt werden als wäre nichts gewesen.



    Fazit: Ein Roman mit Gänsehautpotential, den ich gern empfehle. Gelungen!



    Bewertung: 8/ 10 Eulenpunkten

    Meine Meinung zum Buch:


    Titel: Eine besondere Schule und ihre Geschichte...


    Den Roman habe ich geschenkt bekommen und da die Handlung kurz vor Eintreten des Nationalsozialismus spielt, war ich natürlich sehr neugierig darauf.


    In der Geschichte geht es um das Lehrerehepaar Anni und Paul Reiner, die zusammen mit Kollegen eine gänzlich neue Art von Schule auf der Insel Juist errichten. Hier gelten zwar auch Regeln, aber die Kinder bekommen keinen strengen Frontalunterricht, sondern haben die Möglichkeit sich nach ihren Fähigkeiten zu entwickeln. Doch die neue Schule stößt nicht auf sonderlich viel Gegenliebe bei den Insulanern. Wird sich die Gemeinschaft rund um Familie Reiner trotzdem durchsetzen können?


    Ehrlich gesagt hatte ich vom Buch erwartet, dass man vom nahenden Nationalsozialismus und den damit immer größeren Schwierigkeiten zu lesen bekommt, aber davon war nur am Rand etwas spürbar. Stattdessen wird einem das Inselleben sehr idyllisch und abenteuerlich beschrieben, was mir persönlich gut gefallen hat.


    Die Handlung wird uns als Leser aus unterschiedlichen Perspektiven nahe gebracht, denn mal begleitet man den ein oder anderen Schüler, mal die Lehrer und mal einzelne Einheimische. Im Fokus steht dabei aber stets das Vorankommen und die Entwicklung der Schule.


    Ich mochte sehr, dass nicht nur immer eitel Sonnenschein herrscht, sondern die agierenden Figuren auch Schicksalsschläge zu ertragen haben, aber nie so hart, dass man gänzlich dran verzweifelt.


    Meine Lieblingsfigur war ganz klar Moskito, der eigentlich Maximilian heißt und aus dem weiten Bolivien kommt. Er hat sich am meisten von allen Schülern zu seinem Vorteil entwickelt und man spürte mit ihm zusammen wie gut ihm diese besondere Schule tut und wie sich im gleichen Zuge auch die Schule immer mehr zum Positiven entwickelt.


    Bedrückt hat mich die Gegenwehr der Einheimischen, denn die neuen Lehrer tun ja niemanden auf der Insel etwas zu Leide und werden dennoch dauernd angefeindet und müssen einiges an Schikanen ertragen.


    Die Darstellung des Eiswinters 1929 hat einen Gänsehautschauer beschert. Ich habe auch schon kalte Winter erlebt, aber so etwas gewiss nicht.


    Ich mochte sehr, dass die Handlung auf wahren Begebenheiten beruht und dass es Fotos der echten Schüler und ihrer Schule im Buch gibt, sowie eine Skizze der damaligen Anlage. So konnte man sich noch besser einfühlen.


    Fazit: In meinen Augen eine Feel- Good- Geschichte, die mich berührt hat. Gern spreche ich eine Empfehlung aus. Prädikat gut!


    Bewertung: 8/ 10 Eulenpunkten

    Chianti : Schade, dass du nicht so viel Freude hattest, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.


    Normalerweise ist das so gar nicht mein Genre, aber da man in der derzeitigen Zeit nicht wirklich daten kann, war das Buch für mich ein guter Ersatz.

    Meine Meinung zum Buch:


    Titel: Seiten voller Herzklopfen...


    Ich muss gestehen, dass ich eigentlich kein Freund von New Adult oder Romance bin, weil mir das meist zu unrealistisch ist. Da mir aber so oft von den Büchern von Ava Reed vorgeschwärmt worden ist, wollte ich meine Vorbehalte ablegen und es wagen. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert.


    In der Geschichte geht es um Andie, die an der Harbor Hill University neu anfängt. Ohne Geld, ohne Job, ohne Wohnung versucht sie Fuß zu fassen. Und dann begegnet sie Coop und weiß nicht mehr wo ihr der Kopf steht. Was ist das für ein Typ, der ihr immer wieder über den Weg läuft? Wird sie ihr Leben auf die Reihe bekommen oder elendig scheitern?


    Die Handlung wird uns im steten Wechsel von Andie und Cooper als Ich- Erzähler nahe gebracht. Man ist durch diese Erzählperspektive sehr nah an den Figuren dran, weiß was sie denken und fühlen. Aus diesem Grund kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen, mitfühlen- und leiden.


    Das Pärchen steht im Fokus der Handlung und ich mochte beide Figuren sehr gern. Andie ist hübsch, aber nicht modellike, sondern natürlich schön, weshalb man sich ihr nahe fühlt und sie sympathisch findet. Zudem hat sie Köpfchen und steht zu ihren Schwächen. Ich mochte sehr, dass sie sich vom Leben nicht unterkriegen lässt und zum Ende hin über sich hinauswächst. Cooper scheint mir der perfekte Traumtyp. Könnte ich mir einen Traummann backen, hätte er zumindest seine Charaktereigenschaften. Ich mochte, dass er nicht nur der harte Knochen ist, sondern auch einen weichen Kern hat.


    Doch nicht nur die Hauptakteure wissen zu überzeugen, sind die Nebenfiguren doch auch sehr charmant. Das Gekabbel zwischen Mason und June war einfach nur herrlich. Sie sind wie Feuer und Wasser, weshalb ich mich sehr auf ihre Geschichte freue. Bei beiden war schön zu sehen wie sehr sie sich um ihre Freunde kümmern und für diese alles links liegen lassen, um ihnen zu helfen.


    Der Roman ist nicht nur eine Liebesgeschichte, die Gänsehaut verursacht, sondern auch unglaublich witzig, weshalb ich mich beim Lesen auch noch köstlich amüsiert habe. Die Dialoge, besonders zwischen den Freundinnen, sind einmalig. Ava hat so coole Sprüche eingebaut, die man im echten Leben sehr gut anwenden kann, denn auch ich habe einen Orientierungssinn wie eine Essiggurke.


    Das Buch hat mich überzeugt, dass man auch als Genrefremder mal den Genuss von Romance suchen sollte, gerade in der Zeit von Social Distancing.


    Fazit: In meinen Augen hatte "Truly" alles was es braucht um den interessierten Leser hervorragend zu unterhalten, weshalb ich nur eine klare Leseempfehlung aussprechen kann. Klasse!


    Bewertung: 10/ 10 Eulenpunkten

    Meine Meinung zum Buch:


    Titel: Was bedeutet Glück für dich?


    Ich habe schon ewig keinen Roman mehr von David Safier gelesen und da ich mal wieder etwas Kurzweiliges und Lustiges lesen wollte, griff ich zu diesem Buch und bekam das Gesuchte auch.


    In der Geschichte geht es um Felix, der bei einem Urlaub über eine Steinzeitfrau stolpert, die aus dem ewigen Eis geschmolzen kam. Gemeinsam mit ihr und seiner Tochter Maya sucht er nach dem Glück. Werden sie es finden? Und vor allem: was ist Glück überhaupt?


    Wieder einmal zeigt David Safier, dass er nicht nur lustig kann, sondern auch gesellschaftskritisch ist, denn der Roman liest sich zwar kurzweilig, ist aber deswegen nicht ohne Tiefgang.


    Es kann keinen anderen Namen als Felix, der Glückliche, geben für einen Protagonisten, der nach dem Glück sucht. Ich mochte, dass er über sich hinauswächst und erkennt was wirklich zählt im Leben. Er zeigt als Darsteller sehr gut, dass in jedem von uns auch ein wenig Eigennutz liegt und Selbstlosigkeit keine Selbstverständlichkeit ist.


    Urga als Figur ist mal jemand, der mir so noch nicht untergekommen ist. Sie passte für mich total in die heutige Zeit und könnte positives bewirken mit dem was sie mitbringt. Ich habe sie sehr ins Herz geschlossen.


    Mein Lieblingscharakter ist jedoch Maya, weil man als Erwachsener gern einfach mehr wäre wie sie. Man sollte das Kämpfen für die gerechte Sache und das Träumen niemals aufgeben.


    Der Roman war spannend, hat mich zum Nachdenken gebracht und ich konnte zudem auch noch herzhaft lachen.


    Etwas schade fand ich die Botschaft, dass Glück scheinbar nur in der partnerschaftlichen Liebe zu finden ist. Das finde ich in der heutigen Zeit etwas überholt, da es nicht jedem vergönnt ist. Besser wäre eine Message gewesen wie Liebe zur Familie, zu Freunden, zu sich selbst und dann vielleicht auch ein klein wenig zu jemand anderen. Da zum Schluss jeder sein Glück in den Armen eines anderen Menschen findet, fand ich das Ende etwas realitätsfern.


    Fazit: Gute Unterhaltung, die sich ungemein süffig lesen ließ und viele Schmunzler bei mir hervorgerufen hat. Daher empfehle ich "Aufgetaut" gern weiter.


    Bewertung: 8/ 10 Eulenpunkten

    Meine Meinung zum Buch:


    Titel: Eine vergessene Persönlichkeit zu neuem Leben erweckt...


    Als Fan von Charlotte Roth kam ich nicht umhin zu diesem Roman zu greifen, der irgendwie anders, aber dennoch gut ist.

    In der Geschichte geht es um Carola Neher, die vor dem zweiten Weltkrieg eine bekannte Schauspielerin war und heute beinahe vergessen scheint. Ihrem Traum hinterher jagend, lässt sie nichts unversucht, um ihr Schicksal zu meistern. Wird die Femme fatale die Liebe und das Glück finden?


    Da ich von Carola Neher zuvor noch nie etwas gehört hatte, war ich besonders neugierig auf den Roman.


    Zunächst einmal muss ich loben, dass der Roman wie eine Art Theatervorstellung gestaltet ist, unterteilt in Akte und versehen mit Zitaten. Ein Abendspielleiter startet und beendet die Handlung. So etwas habe ich zuvor noch nie gesehen und ich mochte die Idee sehr, passt sie doch hervorragend zu Brecht und zur Theaterschauspielerin.


    Die Handlung wird dem Leser über zwei Zeitebenen vermittelt. Wir begleiten Carola in den 20er Jahren und Ende der 70er Georg, der sich auf die Suche nach seiner Mutter begeben hat. Hier muss ich gestehen, dass die Geschehnisse rund um Carola deutlich fesselnder waren als Georgs Suche.


    Carola als schillernde Frauenfigur mochte ich sehr. Sie weiß was sie will und lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Ich empfand sie im Roman als Vorreiterin ihrer Zeit, denn nicht viele Frauen haben sich getraut ihren Eltern zu widersprechen und ihren eigenen Willen durchzusetzen.


    Georg hätte ich in der Geschichte ehrlich gesagt gar nicht gebraucht. Man empfindet wenig für ihn, so sehr steht er im Schatten seiner Mutter. Man spürt im gesamten Roman wie begeistert die Autorin von Frau Neher und dem Theater im Allgemeinen ist, dass Georg als Figur nur verlieren konnte. Ich bin ja sonst ein Fan von zwei Handlungssträngen, aber hier wäre dies nicht zwingend nötig gewesen.


    Ansonsten möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass es sich hier nicht um leichte Kost für Zwischendurch handelt, sondern durchaus anspruchsvoll ist. An die Sprachgewalt der Autorin muss man sich erst gewöhnen. Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten mich einzulesen, aber nach den ersten hundert Seiten kam ich dann in den richtigen Lesefluss. Dieses Buch ist eben doch anders als ihre historischen Romane, künstlerischer und nicht ganz so gefällig. Die vielen Namen zu Beginn haben mich auch einiges an Nerven gekostet, weil viele sehr ähnlich sind, aber letztlich habe ich mich rein gefunden.


    Frau Roth ist es gelungen meine Bildungslücke bezüglich Frau Neher zu schließen, mich mehr mit Brecht und Co zu beschäftigen und mich zudem noch gut zu unterhalten. Was will man mehr?


    Das Glossar am Ende sorgte für noch mehr Klarheit. So etwas finde ich immer hilfreich und hätte sein Fehlen vermisst.


    Fazit: Ungewohnt anders und dennoch gut. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus. Gelungen!


    Bewertung: 8/ 10 Eulenpunkten

    Meine Meinung zum Buch:


    Titel: Wenn das Schicksal hart durchgreift...


    Ich habe schon einige Romane der Autorin gelesen, weshalb ich bei Neuerscheinungen von ihr immer direkt zugreife. Und ich habe es wieder einmal nicht bereut.


    In der Geschichte geht es um Sophia, die sich leider in den falschen Mann verliebt. Als sie schwanger wird, verliert sie alles. Gemeinsam mit ihrer Freundin Henny macht sie sich auf nach Paris, um dort ihr Glück zu finden. Wird sie dem Schicksal die Stirn bieten können?


    Überrascht hat mich bei diesem Roman, dass es bereits zu Beginn schlimm wird, was ich so nicht erwartet hatte und sich dennoch interessant las. Normalerweise schweben die Figuren immer im Glück, bevor sie tief fallen und hier erlebt der Leser direkt letzteres.


    Sophia ist zu Beginn noch recht naiv, aber mit dem Schicksalsschlag wuchs sie in meinen Augen über sie hinaus. Mir fiel es leicht mich in sie einzufühlen. Klasse fand ich zudem ihre Begeisterung für Chemie und dass sie trotz allem versucht ihren Weg zu gehen.


    Noch viel lieber mochte ich jedoch ihre beste Freundin Henny. Richtig toll wie dieses Mädel ihr Leben genießt und sich aber gleichzeitig so intensiv um Sophia kümmert, denn viele andere hätten sicher die Belastung gescheut.


    Gut fand ich, dass das Thema Kosmetik nicht im Vordergrund stand, sondern nur immer mal wieder eingestreut wird. Das Erwähnen von Persönlichkeiten aus der Branche wie Helena Rubinstein empfand ich als passend.


    Etwas schade fand ich, dass man beim Lesen nur bedingt die 20er Jahre spürt. Klar merkt man anhand von Sophias Problemen, dass sie nicht in unserer Gegenwart lebt, aber dieselben Schwierigkeiten hatten Frauen ja auch noch in den 40er oder 50er Jahren.


    Der Schreibstil von Frau Bomann ist wie gewohnt flüssig und man merkt gar nicht, dass man über 500 Seiten mal eben wegliest. Es ist angenehm leichte Kost, die wenig Mühe bereitet. Durch die Geschichte konnte ich mich zudem gut wegträumen.


    Der Schluss macht Lust auf die Fortsetzung, obwohl ich die so oder so gelesen hätte.


    Fazit: Solider Startband der Trilogie mit etwas Luft nach oben. Dennoch spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.


    Bewertung: 8/ 10 Eulenpunkten

    ASIN/ISBN: 3959102534


    Broschiert: 256 Seiten

    Verlag: Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH; Auflage: 1. (3. April 2020)

    Sprache: Deutsch

    ISBN-10: 3959102534

    ISBN-13: 978-3959102537


    Inhaltsangabe:


    Die "Generation Beziehungsunfähig" hängt heute immer noch auf Tinder fest und verpasst dabei die großen Gefühle. Lina Mallon plädiert in ihrem ersten Buch dafür, sich wieder kopfüber in die Liebe zu stürzen, ohne Netz und doppelten Boden. Sie räumt mit Datingmythen auf, erzählt, wie sich die Suche nach der großen Liebe wirklich anfühlt, teilt Anekdoten von miesen oder guten Dates und schmerzhaften Trennungen. Und sie stellt immer wieder fest: Wir sind wirklich verdammt "schnell-liebig" geworden, geben viel zu schnell auf, wenn uns eine Kleinigkeit nicht passt, und wischen einander vom Bildschirm wegen Oberflächlichkeiten. Wo soll da Liebe entstehen?


    Autoreninfo:


    Lina Mallon ist freiberufliche Kolumnistin und Fotografin, sie lebt zwischen Hamburg und Kapstadt. 2010 gründete sie den Blog http://www.linamallon.de, der sich von einem kleinen

    Portfolio zu einem der erfolgreichsten Blogs im deutschsprachigen Raum entwickelte und Linas Leidenschaft für authentisches Storytelling und lebendige, erlebte Fotografie unterstreicht. Herzstück des Blogs: die Twentysomething-Kolumne, in der sie seit über 5 Jahren frei, ehrlich und ungeschönt, dabei aber liebesbejahend von ihrem Singleleben schreibt, von Tinderdates, Rotweinmomenten, von gemachten Fehlern und – endlich eigenen, freien Entscheidungen, auch in der Liebe, aber vor allem im Leben. Seit 2017 produziert sie außerdem den gleichnamigen Podcast „Twentysomething“ zur Kolumne, der es unter die Top 10 der deutschsprachigen Themen schaffte und seit Januar 2019 außerdem der offizielle Podcast der GLAMOUR ist.


    Meine Meinung:


    Titel: Liebe aus dem Hochglanzprospekt...


    Als Langzeit- Single, deren Freunde nahezu alle in einer Partnerschaft sind, fühle ich mich oft nicht verstanden, da sie ihren Partner bereits vor Tinder und Co gefunden haben. Aus diesem Grund habe ich zu diesem Buch gegriffen und darf endlich feststellen, dass ich nicht alleine mit dem Problem bin.


    Im Buch erzählt die Autorin in kleinen Anekdoten was sie im Bezug auf die Liebe und die Suche danach für Erfahrungen gemacht hat. Hier werden sowohl positive als auch negative Erlebnisse beleuchtet, es ist also kein Plädoyer gegen das (Online-) Dating.


    Ehrlich gesagt habe ich mich noch nie so verstanden gefühlt wie beim Lesen dieses Buches, denn viele Begebenheiten von Lina habe ich in den letzten vier Jahren als Single auch durchgestanden. Oft hat man das Gefühl, dass es an einem selbst liegen muss, dass man niemanden findet, aber offensichtlich ist das Problem eher gesellschaftlicher Natur.


    Besonders schlimm ist eigentlich, dass man als Frau offenbar nur etwas zählt, wenn man in einer Partnerschaft ist, ansonsten scheint mit einem etwas nicht zu stimmen. Während Männer als einsamer Wolf, der sich für nichts entscheiden kann, als anziehend empfunden wird, gilt das für Frauen nicht.


    Das Buch hat mir die Augen geöffnet, dass ich mir vielleicht erstmal klar machen muss, was ich eigentlich möchte. Das Dating habe ich vor einem Jahr aufgegeben, was aber nichts besser macht, denn das Ergebnis ist dasselbe: keine Partnerschaft.


    Es ist schon irgendwie seltsam, dass man wie in einem Katalog ausgewählt wird und wenn die Kochkünste oder Hobbies nicht zum gegenüber passen, man direkt aussortiert wird, obwohl man sich noch gar nicht richtig kennengelernt hat.


    Nach dieser Lektüre werde ich versuchen mich besser zu reflektieren und dem nachzuspüren was ich möchte und nicht was andere über mich denken oder welche Erwartungen sie an mich haben. Und ich werde auf jeden Fall Linas Blog und ihren sonstigen Content verfolgen, da ich davon einen persönlichen Benefit habe.


    Fazit: Es fühlt sich an als würde man sich mit einer Freundin austauschen, die genau dieselben Probleme hat wie man selbst. Das weibliche Pendant zu Michael Nast. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Klasse!


    Bewertung: 10/ 10 Eulenpunkten

    ASIN/ISBN: 3453422449


    Taschenbuch: 496 Seiten

    Verlag: Heyne Verlag; Auflage: Originalausgabe (11. Mai 2020)

    Sprache: Deutsch

    ISBN-10: 3453422449

    ISBN-13: 978-3453422445


    Inhaltsangabe:


    Köln in den Vierzigerjahren. Die junge Nellie Voss hat gerade eine Stelle bei 4711 angetreten. Schnell wird ihr klar, dass sie ein untrügliches Gespür für Düfte hat. Ab und zu vergisst sie darüber sogar, dass ein schrecklicher Krieg tobt. Doch noch mehr beschäftigt sie ihre aussichtslose Liebe zu einem Mann, den sie nicht haben darf ... Köln in der Gegenwart: Nach ihrer schmerzhaften Trennung eröffnet Liv einen kleinen Laden für Seifen und Düfte im Stadtviertel Ehrenfeld. Eines Tages begegnet sie auf der Straße zufällig einer geheimnisvollen weißhaarigen Dame, die bei ihrem Anblick regelrecht erschüttert ist und sie beschimpft. Wer ist sie, und was verbindet sie mit Liv?


    Autoreninfo:


    Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.


    Meine Meinung:


    Titel: Duft der Liebe...


    Die Autorin hat mich schon mit zahlreichen Büchern begeistern können, weshalb ich mittlerweile blind jede Neuerscheinung von ihr erwerbe, so auch diese.


    In der Geschichte geht es um Liv, die gerade in Köln einen Neuanfang wagt, nachdem sie eine schmerzhafte Trennung hinter sich hat. Als sie einer weißhaarigen Frau begegnet, die sie mit anderem Namen anspricht, ist sie doch sehr verwundert, schließlich hat sie in Köln keine Verwandten, oder etwa doch?


    Der Roman besteht aus zwei Handlungssträngen. In der Gegenwart begleiten wir Liv, in der Vergangenheit wandeln wir im Köln der 40er Jahre zusammen mit Nellie. Gelungen fand ich, dass Nellies Abschnitt aus ihrer Sicht in Form von Tagebucheinträgen aufgezeigt wird, während Livs Leben über einen beobachtenden Erzähler vermittelt wird. So weiß man auch ohne die Zeitangaben am Anfang eines jeden Kapitels bei welcher Figur man ist.


    Mir geht es meist so, dass ich die Handlung in der Vergangenheit faszinierender finde, aber hier waren beide Zeiten sehr spannend dargestellt. Die Kriegsgeschehnisse, vor allem die Schilderungen der Bombennächte, habe ich als sehr authentisch empfunden.


    Nellie ist als Protagonistin eine starke Frauenfigur, die trotz aller Umstände ihren Weg geht und sich nicht von diesem abbringen lässt. Ich mochte, dass sie an ihre Liebe glaubt, auch wenn diese eigentlich nicht sein darf, aber Gefühle kann man bekanntlich nicht steuern.


    Über Liv bekommt man sehr schön mit, dass die Liebe in der heutigen Zeit auch nicht unbedingt einfach ist. Mir hat gefallen mit wie viel Liebe sie sich um ihren Sohn kümmert und sich trotz Steinen im Weg nicht unterkriegen lässt.


    Im ganzen Buch geht es nebenbei immer wieder um Düfte, aus was sie bestehen und wie sie entstehen. Darüber hatte ich mir zuvor keine Gedanken gemacht, weshalb ich durch die Lektüre nicht nur gut unterhalten wurde, sondern auch noch etwas dazu gelernt habe.


    Fazit: Ein Roman, der dafür sorgt, dass man mal alles um sich herum vergisst. Er hat sich kurzweilig lesen lassen, weshalb ich gern eine Empfehlung ausspreche.


    Bewertung: 8/ 10 Eulenpunkten

    Meine Meinung zum Buch:


    Titel: Mama wo bist du?


    Ich muss gestehen, dass ich das Cover nicht sehr gelungen finde, weshalb mir dieser tolle Roman fast entgangen wäre. Da mich die Autorin bereits mit "Das Geheimnis der Muse" unheimlich fesseln konnte, wollte ich natürlich gern etwas Neues von ihr lesen und griff zu dem Buch, aber eben nur weil ihr Name darauf stand. Bitte lasst euch von der Optik also nicht beeinflussen.


    In der Geschichte geht es um Rose, die ihre Mutter nie bewusst kennengelernt hat, da sie als Baby von ihr verlassen wurde. Sie möchte diese unbedingt finden, um endlich wieder Klarheit in ihrem Leben zu haben. Als ein Hinweis sie zur Starautorin Constance Holden führt, bleibt ihr nichts anderes übrig als dieser Spur zu folgen. Wird sie ihre Mutter finden? Und wird ihr die Suche helfen für ihr weiteres Leben?


    Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen begleiten wir Elise, die Mutter von Rose Anfang der 80er Jahre, zum anderen sind wir bei Rose in der Gegenwart. Während die Vergangenheit über einen beobachtenden Erzähler vermittelt wird, agiert Rose in der Gegenwart als Ich- Erzähler. Diesen Perspektivwechsel empfand ich als sehr gelungen.


    Klasse fand ich, dass man trotz der anderen Zeit spürt wie ähnlich sich Mutter und Tochter sind, denn sie schlittern beide eher durch ihr Leben als dass sie es strukturiert erleben.


    Mit Rose konnte ich mich etwas mehr identifizieren, was aber sicher auch mit der Perspektivwahl zu tun hat. Man bekommt ja deutlich intensiver ihre Gedanken und Gefühle zu spüren als es bei Elise der Fall ist. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, dass die Entscheidung für oder gegen eine Beziehung alles andere als leicht ist, erst recht wenn man lange zusammen ist. Den Wunsch mehr über ihre Wurzeln zu erfahren, konnte ich komplett verstehen, denn je mehr man darüber weiß, desto besser kann man auch sich selbst einschätzen.


    Elise hat mich eher amüsiert, da mich ihre stürmische Art gepaart mit Widerstand sehr an mich selbst erinnert hat. Lieber gegen den Strom als mit, auch wenn dies nicht immer hilfreich ist. Ihr Schicksal hat mich berührt. Zudem konnte ich mir sehr gut vorstellen wieso sie Starautorin Constance so angehimmelt hat.


    Constance spielt in beiden Parts eine Rolle und trotz ihrer strengen Art mochte ich sie. An ihr wurde sehr deutlich, dass jeder Mensch Fehler macht, aber vielleicht ist es manches Mal besser eher zu verzeihen, aber lieber spät als nie.


    Das Setting habe ich zudem als sehr authentisch empfunden, gerade in den 80ern und dass man zu der Zeit sein Liebesleben noch nicht so ausgelebt hat, wie das heute der Fall ist.


    Durch die Zeitsprünge wurde für mein Empfinden noch mehr Spannung aufgebaut, da meist ein Cliffhanger zum Ende eines Zeitabschnittes kam.


    Das offene Ende bietet dem Leser die Möglichkeit sich nach der Lektüre selbst noch Gedanken zu machen wie es weiter gehen könnte.


    Der Roman hat mich sehr bewegt, da man intensiv spüren konnte, dass es oft die Frauen sind, die schwerer an ihrem Schicksal tragen, besonders wenn Kinder im Spiel sind.


    Fazit: Berührender Roman über starke Frauenfiguren, der mich komplett abgeholt hat und den ich daher sehr gern empfehle. Klasse!


    Bewertung: 10/ 10 Eulenpunkten