Licht aus - Here Comes the sun dididididi ![]()
Beiträge von Filtertuete
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Auch beim zweiten Teil frage ich mich, warum man nicht den Originaltitel beibehalten wollte und warum die das Buchcover zierende Dame mit blonden Löckchen aufwartet, obwohl die Heldin schwarzhaarig ist.
Der Inhalt ist ähnlich unterhaltsam und leicht lesbar wie bereits der erste Teil es war, befasst sich hauptsächlich mit Familieninterna (die Ablehnung, mit der die Gesellschaft der neu geschlossenen Ehe zwischen Ross und Demelza gegenüber steht, ein dem Glücksspiel mehr als ungefährlich anhängender Schwager/Cousin Francis und eine offenbar unglücklich verliebte Schwägerin/Cousine Verity) sowie den Irrungen und Wirrungen der den Bergbau betreffenden Geschäfte. Einige "Hänger" im Mittelteil verleiteten zum gelegentlichen Querlesen, aber für 9 Punkte reicht es immer noch. -
Eine interessante neue alte Serie! Allerdings finde ich die Cover etwas kitschig, zumal Ross Poldark ja im Buch mit einem ins Kupferrot spielenden Haarschopf beschrieben und - eindeutig an der Narbe identifizierbar - mit einem schwarzen abgebildet wird.
Warum man es nicht beim Originaltitel belassen konnte, erschließt sich mir wieder einmal nicht, aber so unpassend ist der deutsche wiederum auch nicht.
Schöner Schmöker, ein bisschen Liebe, ein bisschen Historie, angenehm zu lesender Stil, kein Cliffhänger, der einen zum Weiterlesen zwingt, aber doch genug Spannung, um ein Interesse am Folgeband zu wecken.
Der vom Schicksal gebeutelte, leicht melodramatische und sehr attraktive Protagonist macht natürlich auch neugierig...
10 Punkte -
Zitat
Original von Herr Palomar
Der Roman geht so, aber der Film ist weitgehend stark, fast schon ein Meisterwerk!
Immerhin hat der Roman Hichcock ja anscheinend inspiriert, dafür hat das Buch und Autor meinen Respekt!

10 Punkte!
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Der Buchtitel und das Coverbild passen zum Inhalt des hier erzählten Thrillers, mit dem Ashley J. Grayson mich während einer wegen des überaus spannenden Geschehens durchwachten Nacht sehr gut unterhalten hat.
Erzählt wird von dem in San Francisco ein beschauliches Leben als Angestellter in einem Naturkostladen führenden Dylan Aaronson, der kleine Gedichte schreibt und seine tägliche Mittagspause immer auf einer Bank an einem Teich in einer idyllischen abgelegenen Ecke im Botanischen Garten verbringt. Regelmäßig taucht dort ein kleiner Junge auf. Eines Tages beobachtet Dylan, wie er verschleppt wird. Beim Lesen dieses Buches wird der Leser detailliert und wiederholt mit brutalster häuslicher Gewalt konfrontiert. Die Geschichte wird in verschiedenen Handlungssträngen erzählt und durch parallel zum erzählten Geschehen eingestreute psychotherapeutischen Sitzungen langsam auf den nachvollziehbaren Schluss gelotst. Der Schreibstil war gefällig und ließ sich flüssig lesen. -
Zitat
Original von Nick
Ich habe das Buch mindestens zum dritten Mal gelesen und habe jetzt wieder an manchen Stellen eine andere Sichtweise entdeckt. Eine unbedingte Leseempfehlung.
Das mit dem jedes Mal neuen Leseerlebnis geht mir bei diesem meinem Lieblings-Fallada genauso! -
Zitat
Original von lisilly
Schon Jörg Fauser hat Fallada geliebt. Jetzt werd ich ihm wohl auch eine Chance geben müssen!Ich weiß zwar noch nicht, wer Jörg Fauser ist (werde ich aber gleich bei Google gucken gehen), aber Fallada mag ich auch. Besonders dieses Buch hier, deshalb bekommt es auch 10 Punkte von mir. Hast du es denn inzwischen gelesen?
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Science Fiction gehört nicht zu meinen bevorzugten Genres, aber dieser Klassiker konnte auch mich überzeugen und bekommt daher
9 Punkte! -
Ein tolles Buch, mein erster Harlan Coben, aber ganz bestimmt nicht mein letztes Buch von ihm.
8 Punkte! -
Mir hat dieser spannende Psychothriller sehr gut gefallen! Das auf dem Cover abgebildete einsame Haus passt gut zum Buchinhalt, wenn auch das in der Geschichte beschriebene wesentlich luxuriöser auf mich wirkte. Auch der Untertitel passt, denn im Roman versuchen verschiedene Leute, vor sich oder vor anderen etwas zu verbergen.
Die verschiedenen Handlungsstränge waren gut unterscheidbar, sie führten einmal in die Vergangenheit und erzählten uns aus der Kindheit und frühen Jugend von Nick, im anderen Strang erlebten wir dann Nicks Flucht gemeinsam mit einem Mitgefangenen während eines Arbeitseinsatzes außerhalb der Mauern des Gefängnisses.
Als die beiden sich dann auf einem abgelegenen Anwesen zu verbergen versuchen und dann auch noch andere Häuser mit ihrer unerwünschten Anwesenheit beehren, wird es manchmal sehr blutig und grausam, was nicht in dieser Deutlichkeit nötig gewesen wäre.
Trotzdem noch 9 Punkte von mir. -
Produktinformation lt. Amazon:
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: List Taschenbuch (15. Juli 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548613063
ISBN-13: 978-3548613062
Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,4 x 18,7 cmMeine Meinung:
Mir hat dieses Buch recht gut gefallen, Titel und Cover passen zum Inhalt (Inhaltsbeschreibung dafür nur bedingt). Es gelang mir gut, zu der sympathischen Protagonistin eine Beziehung zu bekommen und mit ihr mit zu fiebern bis zum unerwarteten aber in gewisser Weise nachvollziehbaren Ende. Die geschichtlichen Einschlüsse fand ich besonders interessant. Erschreckend hingegen, was von kirchlicher Seite mit jungen Mädchen/Frauen ungeahndet passieren konnte. Mir hat gefallen, dass die beiden Handlungsstränge deutlich gekennzeichnet und dadurch leicht unterscheidbar waren. Auch das Geplänkel zwischen Emma und ihrem Kollegen gefiel mir gut. Weitere Bücher aus dieser Reihe zu lesen könnte ich mir gut vorstellen. -
SpitzKOHL
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Mich konnte dieses Buch leider nicht überzeugen.
Daran ändert sich auch nichts, wenn ich jetzt lese, dass es mit "Bonjour Tristesse" verglichen wird, was mich meiner Erinnerung nach damals ziemlich beeindruckt hatte.
Vermutlich ändert sich der Geschmack im Laufe der Zeit oder es war gerade nicht der richtige Zeitpunkt für eine bessere Begegnung mit dem Buch - Fakt ist, dass mich das ganze Geschehen kalt ließ und ich weder Sympathie noch Verständnis für die Protagonistin aufzubringen in der Lage war.
Zu fremd war mir ihre Art, mit dem Tod der Mutter umzugehen.
Wenn sie mit ihren zwei Exehemännern, ihren beiden Söhnen, ihrem Geliebten und dessen Ehefrau Trost findet, so sei ihr das herzlich gegönnt, ob nun mit Sex und Weißwein oder ohne.
Wir Menschen sind eben unterschiedlich.
Und das ist auch gut so.3 Punkte
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Dieses Buch hat mir rundherum sehr gut gefallen:
Der Titel weckt sofort Gedanken an ein fragendes Stimmchen, "Was wissen sie denn wohl, diese Birken?", das Cover ist wirklich hochwertig gestaltet und sieht nicht nur gut aus sondern liegt während des Lesens auch äußerst angenehm in den Händen, und der Inhalt stand beiden positiven Empfindungen in keiner Weise nach.
Wir erfahren nicht nur sehr viel über Bäume, Holz, Anbau und Verarbeitung, sondern auch über die Menschen, die nicht nur durch das Holz alle auf eine gewisse Weise miteinander verbunden sind.
Wir reisen mit dem sympathischen Protagonisten von seiner abgelegenen Gegend in Norwegen nach Großbritannien und Frankreich und erfahren auch, auf welche Weise Deutschland in die Handlung verwoben ist.
Wir erleben in verschiedenen Handlungssträngen die Auswirkungen der Geschichte Europas im vergangenen Jahrhundert auf die jeweils im Mittelpunkt stehenden Personen, es handelt sich hier um den Protagonisten und seine Vorfahren und die Menschen, mit denen sie - in erster Linie durch das Holz - verbunden waren.10 Punkte!
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Produktinformation lt. AMAZON
Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: Kein & Aber; Auflage: 1 (6. April 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3036957375
ISBN-13: 978-3036957371
Größe und/oder Gewicht: 12,4 x 2,2 x 19,5 cmAufgrund von Buchtitel und Cover hatte ich etwas völlig anderes erwartet!
Keiner der Protagonisten unternimmt eine Kreuzfahrt, in dem Sinne, wie man es sich aus TV-Serien wie beispielsweise "Das Traumschiff" vorstellt.
Nur eine Bekannte eines der vier Mitglieder des beziehungsproblembehafteten Protagonistenkleeblattes kennt eine Dame, die mal auf einer Kreuzfahrt war, deren Erzählungen sich aber hauptsächlich um sexuelle Erlebnisse mit Crew-Mitgliedern drehten...
Es handelt sich hier vielmehr um eine Art Fazit, Abrechnung - nicht im negativen Sinn - Lebensbeichte, Schlussstrich von Protagonistin Meret, die eine Beziehung zu Jan hatte, der verheiratet ist, aber nicht mit ihr. Sie selbst ist mit Dres verheiratet, beide Paare haben Kinder.
Abgesehen von ganz wenigen Szenen und einer Nebenhandlung konnte mich das Buch leider nicht sonderlich für sich einnehmen. Nicht, dass mich eine Traumschiff-Episode vom Niveau her mehr zufrieden gestellt hätte, aber dabei wäre mir höchstwahrscheinlich eine kurzfristige heile Welt vorgegaukelt worden und hätte mir einige Stunden Alltags-Flucht beschert. Hier sah ich mich hingegen überwiegend mit mich verärgernden Scheinproblemen offensichtlich gelangweilter und verwöhnter Protagonisten gegenüber, zu denen ich keine Beziehung finden konnte.
3 Punkte -
Ich habe das Buch gerade ausgelesen und komme mit der Ausnahme des Wortschatzes in den Sexszenen zu einem ähnlichen Fazit wie Lady Tudor, allerdings reicht es bei mir nur zu 6 Punkten.
Der von Mia bzw. ihrer Tante mit ihren Kunden abgeschlossene Vertrag beinhaltet ausdrücklich, dass Sex kein Bestandteil der getroffenen Vereinbarung ist. Wenn es doch dazu kommen sollte, ist die Zustimmung von Mia erforderlich und eine extra Gratifikation fällig. Es kommt nicht nur dazu, sondern Mia scheint es bei Mann Nr. 2, dem gegenüber sie sich Imho ziemlich zickig verhält, nicht abwarten zu können, obwohl sie doch Mr. Januar soooo sehr zu lieben behauptet.
Bei den Sexszenen erschien mir wie oben bereits erwähnt das Vokabular der Autorin bzw. der Übersetzerin ein wenig eingeschränkt zu sein, denn sie schildert das oft detailliert aber abwechslungsarm.
Die Idee an sich fand ich ganz nett und auch flüssig lesbar geschrieben, allerdings glaube ich nicht, dass ich alle Bände lesen möchte, sondern evtl. nur Band IV, um zu sehen, ob und wie sie dann schlussendlich doch mit Wes zusammen kommt. -
Jule Sommer ist eine zielbewusste und einfallsreiche Musikjournalistin.
Sie wird von ihrem Chef damit beauftragt, Sebastian (Bastian) Winter zu interviewen.
Winter war einst ein Mitglied der vor über 30 Jahren in Berlin sehr erfolgreichen Band "Klarstein", benannt nach einem Saphir, womit sich auch gleich der Titel dieses Buches erklärt.
Die Kult-Band brach knapp nach dem Tod zweier Mitglieder, Sven und Jerome, auseinander und die zum Tode Jeromes führenden Ereignisse wurden nie restlos aufgeklärt; das einzige weibliche Mitglied der Gruppe, Drummerin Zed, ist seither verschwunden und wird allgemein für tot gehalten.
Winter lebt jetzt an der griechischen Küste, die Geschichte spielt aber auch in den Niederlanden, Frankreich und Berlin und wird in zwei Handlungssträngen, einmal während der damaligen Ereignisse und dann in der Jetztzeit und einigen wenigen dem Interview vorausgehenden Monaten erzählt.
Das Interview ließ langsam ein Puzzlesteinchen nach dem anderen an seinen Platz fallen, beantwortete aber nicht alle meine Fragen, was möglicherweise beabsichtigt war, mir jedoch nicht besonders gefiel.
Insgesamt hat mich die relativ ruhige Geschichte aber recht gut unterhalten. -
Abgesehen von ihrer Beteiligung an einer vor einiger Zeit ausgeliehenen Bohlen-Biografie war dies mein erstes Buch von Frau Dr. Katja Kessler.
Dieses Buch fällt durch sein schönes und peppiges Cover sofort ins Auge. Allerdings sprach mich der Titel mit seinem "-einhalb" Pflegetipps eher nicht so recht an, überhaupt wusste ich oft nicht, ob es denn nun ein Sachbuch/Ratgeber oder ein lustiges Chicklitbuch sein soll. Was nicht bedeutet, dass nicht auch Ratgeber unterhaltsam geschrieben sein dürfen. Die lustigen Zeichnungen wiederum gefielen mir sehr gut.
Das Buch ist leicht zu lesen, aber mE eher weniger geeignet für Leute, die sich ernsthafte Ratschläge und Tipps in Sachen Ehe erhoffen, sondern wesentlich mehr zur spaßigen Unterhaltung, wobei ich über einige lustige Bemerkungen wirklich lachen konnte.
"Saukomisch, wissenschaftlich fundiert, noch nie gehört" sollen die Tipps sein.
Saukomisch sind tatsächlich einige. Wissenschaftlich fundiert klingen andere, auch weist das lange Verzeichnis am Buchende wirklich auf ein gründliches Quellenstudium hin. Gehört oder gelesen habe ich aber einen Großteil schon.
Geärgert haben mich auch etliche Fehler, beispielsweise in Prominentennamen.
Gefallen haben mir einige Hinweise auf rechtlich relevante Belange.
Die Autorin selbst kam in ihren Plaudereien aus dem eigenen Nähkästchen sehr sympathisch rüber. -
Zitat
Original von Feeneden
ich ... bin einfach begeistert...sehr humorvoll. obwohl ich noch keine kinder habe, kann ich mich dennoch sehr gut in das buch hineinfühlen. ... ich empfehle jedem das buch...auch denen, die keine kinder haben...einfach witzig.

Mir hat es auch gefallen. Obwohl ich so einen kleinen Klugschieter wohl keine 24 Stunden um mich haben wollen würde... Aber inzwischen ist er ja aus dem Gröbsten raus und das war ein weiterer Pluspunkt dieses Buches: Es hörte rechtzeitig auf.
![:-]](https://www.buechereule.de/images/smilies/pleased.gif)
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Zitat
Original von Babyjane
Fazit: Kann man lesen, wenn man einfach ein bißchen leise kichern will und Freude an kleinen Rückblenden in die 80/90er hat.
Einen roten Faden hab ich auch gelegentlich gesucht, aber fad war mir nie
