Für die Kategorie 3.37, welches nicht dein Eigentum ist, kann ich das unten angehängte eintragen.
Beiträge von jusch
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Ich habe den zweiten Abschnitt gleich weitergelesen, da ich die Hoffnung hatte, dieser Roman wird besser. Leider vergebens.
Im Moment ist es kein Kriminalroman, sondern eine Beziehungsgeschichte und es sind zuviel Wiederholungen, auch der Wortwahl, in Bezug auf Carl und Paul.
Ich werde dieses Buch abbrechen. Es ist der zweite Debütroman innerhalb kürzester Zeit dieses Verlages, der mich nicht überzeugen konnte.
Es tut mir leid für die Autorin, da eine Menge Arbeit dahintersteckt.
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Habe auch noch ein aktuelles Buch zu lesen, daher starte ich später in die Runde.
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Danke an den Aufbau Verlag für das Leseexemplar.
Der Roman wird aus der Sicht von Mia erzählt und ihre eigene Erlebnisse nehmen einen breiten Rahmen ein. Durch impulsive Entscheidungen verläuft ihr Leben teils sehr chaotisch.
Paula ist der Familienmensch , Lucy hat berufliche Erfolge erzielt und lebt in Übersee und Sophie, die jüngste , bewegt sich im Umfeld der Gothic.
Die vier unterschiedlichen Schwestern haben wenig Gemeinsamkeiten. Ihre Bemühungen, vereint Krisen zu bewältigen, sind bei ihren seltenen Treffen nicht immer von Erfolg gekrönt. Das Elternhaus wird nicht gerade positiv beschrieben. Gegenseitig verschweigen sie selbst vieles und vermeiden ernsthafte Aussprachen.Die Autorin hat zu viele Themen in diesen Roman gepackt, dafür wird Unwichtiges zu ausführlich beschrieben. Mehrere der familiären und privaten Probleme wurden sehr oberflächlich abgehandelt , hier hätte man gerne mehr erfahren.
Der Roman enthält einige humorvolle Szenen und so manches Klischee durfte auch nicht fehlen.Eine Geschichte ohne großen Tiefgang, die nicht überzeugen konnte. Hier wäre mehr Potenzial möglich gewesen.
5 von 10 Eulenpunkten
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Zitat
Zitat von Suzann
Ich hatte den Klappentext nicht mehr parat und erst durch eure Kommentare habe ich mich daran erinnert, dass es noch einen roten Faden in dieser Aneinanderreihung von Belanglosigkeiten geben wirdkann ich nur
ZitatZitat von piper 1981
Ich finde den Erzählstil recht sprunghaft....
und hab mich bei einigen Anfängen der einzelnen Kapiteln gefragt "Häh, wo sind se denn jetzt?".
(zB Mia erfährt von Liliane dass Mathias fremd geht-Cut, nächstes Kapitel- Mia erzählt ihre Karriere als Garderoben- Frau
oder : Hotelzimmer bei Sophie-Cut- Weihnachten stehen sie vor Paulas Tür )Das hat mich auch sehr gestört
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Nach und nach erfährt man mal wieder einige Einzelheiten und die Schwestern verschweigen vieles, was ihre Privatsphäre betrifft.
Mia hat nun einen Job und lebt bei Daniel., braucht sie nicht mehr die fünf Euro pro Nacht zu zahlen.

Paula und Matthias versuchen ihre Beziehung zu kitten.
Die Initiative zur Heirat ging nicht von den Schwestern aus, sondern hatte einen handfesten Grund.
Lucy kann man nur mit einem Schlafmittel zu einer Behandlung zwingen.Der Roman hat mich nicht gepackt, auf manches wurde zu kurz eingegangen.
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Das Verhältnis der Schwestern ist ja nicht das Beste.
Erst der Einfall mit Daniel und dann baggern alle ihn an.
Mia mit ihrem "sie geht, sie geht nicht" regt mich auf. Passt zu ihrem ganzen Verhalten. -
Wenn Erdogan nicht zu ein Aufriss veranstaltet hätte, wäre auch dieser Beitrag im Nirwana verschwunden.
Merkel und Co. werden erpresst, da sie auf ihn( Erdogan) angewiesen sind. -
Spätestens bei der Einschulung wird sich Paula mit dem Problem auseinander setzen müssen.
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Mir geht es so wie Juliane. So richtig warm werde ich mit diesen Roman auch nicht.
Unterschiedlicher könnten die Schwestern nicht sein.
Paula, die Bodenständige, mit einen Sohn, der autistische Züge zeigt. Matthias geht angeblich fremd.
Mia, die Chaotische und mit ihren Entscheidungen sehr implosiv.
Sophie ist das Gothic-Girl mit den Ratten. Aus ihr werde ich nicht so richtig schlau. Ist das jetzt ihr Lover oder geschäftliche Partner?Lucy, die Karriere gemacht hat, lebt anscheinend zufrieden in L.A.
Das Klassentreffen war nicht der Hit für Mia. Ob eine andere die Behindertentoilette aufgesucht hat? Sie hat also ihren Job geschmissen und nun arbeitet sie in der Garderobe. Dachte zuerst, sie ist Messehostess. Bei Geraldine kommt sie unter für fünf Euro die Nacht.
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Beziehung gescheitert und Mia nimmt das Angebot von Paula an, sie zu besuchen.
Von der Großstadt in ihre Heimatstadt zu einem Klassentreffen.
Beruflich scheint Mia eher Gelegenheitsjobs zu haben, als in ihren Job als Journalistin zu arbeiten. Sie kommt mir eher chaotisch vor.
Bei Paula geht es familiär und strukturiert zu , trotz Per. Mit Matthias hat Paula mit Hilfe ihrer Schwestern wohl einen guten Fang gemacht.Schon im Elternhaus gibt es Unstimmigkeiten. Der Vater ein Selfmadman, witzig fand ich, welche Berufe die Kinder sich ausgedacht haben.
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Passend zum Thema
diese Meldung -
Zitat
Original von Findus
Mir geht eher Eva gegen den Strich, gerade jetzt wieder, als Hagen sie aus den Klauen der Gestapo befreitWäre sie da nicht schon genug getreten worden, wäre ein ordentlicher Puff nötig um sie zur Besinnung zu bringen.
Aber nicht mal der Aufenthalt in dieser Straße ? Ernst-Albrecht? bringt sie zur Besinnung, bringt sie dazu dankbar zu sein. Dankbar, dass ihr Kind in Sicherheit ist, und dass sie nun, egal wie zerschunden, frei ist.
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Interessant finde ich noch, dass nur die engsten Vertrauten wirklich über Armans Innenleben Bescheid wissen.
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Vielen Dank Charlie. Es ist wirklich bewegend , Gänsehaut und Tränen!
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Nach dem Roman „Die Stadt der schweigenden Berge“ wollte man unbedingt wissen wie das Leben von Arman und Amarna weitergeht.
Man wurde auch diesmal nicht enttäuscht und erlebte beide Ende der dreißiger Jahre in London. Ein offenes Haus mit ihren Bewohnern, mit einer Nachbarin, die schnell die Herzen erobert. Es geht sehr turbulent in diesen Haushalt zu und manches ist schwer nachvollziehbar, Die Beziehung zwischen Arman und Amarna wird sehr emotional geschildert.
Warum geht Arman zur Royal Air Force und was möchte er damit erreichen?Parallel dazu kommt der weitere Schauplatz Berlin. Hier trifft man auf die Künstlerszene und welchen Repressalien diese ausgesetzt sind. Was passiert mit Eva und ihrem Kind Chaja ? Wie helfen die Freunde Wilma und Paul?
Carmen Lobato versteht es auf eine sehr spezielle Weise die dunklen Seiten der damaligen Zeit umzusetzen und den Leser mitzunehmen. Auch was man mit Humanität alles ermöglichen kann , um einzelne Menschenleben zu retten.
An die graugezeichneten Charaktere ( Bekannte und Neue) vergibt man mehr oder weniger Sympathiepunkte . Ist mit ihren Entscheidungen nicht immer einverstanden und freut sich über positive Wandlungen.Anhand des Covers und Textes sollte man keinen leichten Schmöcker erwarten . Es ist ein sehr intensiver Roman, der den Leser mit beklemmenden Szenen aufwühlt. Daneben findet man auch heitere Begebenheiten.
Der Romantitel beinhaltet eine Botschaft der Autorin : NICHT ZU VERGESSEN, gerade in der momentanen Situation sehr relevant. Ein Grund mehr diesen Roman unbedingt zu lesen.Vielen Dank an Charlie für die intensive Begleitung der Leserunde.
Volle Punktzahl
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Ich gehöre nicht zur jüngeren Generation, in den sechziger Jahren war das durchaus ein ausführliches Thema. Ansonsten gab es einen kurzen Überblick der Antike usw. Soviel ich weiß gibt es viele Projekte an Schulen sich mit diesen Thema auseinander zusetzen. Es kommt darauf an, ob jemand sich für Politik und Geschichte interessiert.
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Das unten angehängte Buch eignet sich sehr gut für die Kat. 3.36
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Chaja ist nicht Evas Tochter, sondern ein namenloses Kind. Jetzt wird die Reaktion, sich nicht mehr zu melden, von Wilma und Paul klar. Als die Stelle mit den Datteln kam ahnte ich, daß es das Kind der ostjüdischen Frau ist.
Ganz schön verwegen von Amarna diese Reise zu wagen in dieser Zeit. Wenigstens noch ein bisschen Armenien, davon hätte ich mir mehr gewünscht.Paul und Wilma , das offene Ende fand ich so gut.
Arman und Amarna haben mich zeitweise ganz schön genervt. Diesmal konnte ich nicht so mitfiebern mit den Beiden. Arman erinnerte mich zum Ende an Benito, der Schlingel, ist er jetzt wirklich schwach geworden. Die Erwähnung des grünen Pullover fand ich witzig.
Armans Wandlung zum "very british man" kam mir wie eine Maske vor. Es wurde dann ersichtlich, warum er England so verbunden war.Eine Frage zum British Museum: Gab es damals eine reale Ausstellung, die zum Besuchermagnet wurde?
Wieder ein Roman mit Nachhall.
Vielen lieben Dank für deine Begleitung und den Austausch mit dir. Vielleicht treffen wir uns wieder auf ein Pimm´s oder ne Molle.