Beiträge von EmmaBzy

    Ich bin ja auch niemanden etwas neidig, ist ja durchaus verständlich wenn jeder daraus etwas verdienen will. Autor, Verlag und Buchgeschäft müssen ja auch von etwas leben, bin nicht dagegen wenn die etwas verdienen;)
    Der Gewinn muss aber von irgendwo herkommen, also wie man es dreht und wendet letztendlich kommt Geld von irgendwo her. Verlage und Buchgeschäfte machen es auch mit der Masse, wenn da mal ein Buch sich nicht verkauft auch gut, gibt ja noch zig andere. Ist auch eine Art Solidaritätsprinzip, ein Buch läuft super ein anderes schlecht, trotzdem bekommt der Autor des schlecht verkäuflichen Buches etwas ab.
    BoD und Self-Publishing zielt nur auf den einzelnen, da wird nichts mit anderen gegenverrechnet und aufgeteilt.


    Denke aus der Rico Geschichte oder dem Artikel bei Spiegel wird man aber auch gelernt haben, ist ja beides schon wieder ziemlich lange her.
    Wenn man sich überlegt, das ist schon 8 Jahre her und die meisten DKZV wird es noch immer geben, es muss also einen Markt geben für dieses Angebot sonst hält man sich nicht so lange.


    Ich bin natürlich dagegen, dass Menschen getäuscht werden, denke aber auch, viele haben einfach zu übertriebene Hoffnungen und lassen sich erst gar nicht davon abbringen. Wenn da jemand sagt dein Buch ist schlecht, dann wird damit argumentiert, dass der keine Ahnung hat. Menschen wollen auch oft nur das hören was ihnen passt. Da wird aus "naja drucken können wir es schon aber ob es jemand kauft ist eine andere Frage" gleich ein "Juhu ich werde Profiautor" und danach hört man nicht mehr zu.
    Denke auch zu einen großen Teil sind die Erwartungen der Menschen Schuld daran, dass sie danach enttäuscht sind. Wie es hier schon oft betont wird sollte man das Schreiben als schönes Hobby sehen und Freude daran haben, wenn man dann mal probieren will ob sich eine Veröffentlichung ausgeht dann sollte man dementsprechende Erwartungen haben.

    Ja du hast ja recht, man sollte Geld bekommen für sein Werk, leider ist das nicht sehr einfach. Wenn man sich ansieht was die Verlage alles drucken dann ist es auch kein Wunder, dass sie für andere Autoren keine Ressourcen frei haben. Ist nicht gerade wieder ein neues Buch von der Katzenberger herausgekommen? Die bekommt sicher Geld für den Schrott und nimmt auch noch einen anderen Autor einen Platz weg.
    Wenn man jetzt mit BoD oder den Novum Verlag veröffentlichen will, investiert man etwas in sein Hobby, das steht ja auch jeden frei wenn er das will.
    Ich kenne jetzt nicht jeden DKZV, denke aber auch, dass da nicht jeder dem Autor etwas vorspielt, da wird es durchaus solche und solche geben. Begrenzte Ressourcen werden auch die haben, also wirklich jeden Mist werden die auch nicht sofort drucken, da wird sicher auch selektiert. Bei BoD kann man sicher alles veröffentlichen, das kontrolliert ja keiner.


    Wieso sollte man keine Dienstleistungen bekommen, gerade damit wird ja geworben?


    Ich werfe es ja nicht in einem Topf von der Art her, beides unterschiedliche Dinge, was aber an beiden gleich ist, man muss einen gewissen Beitrag selbst aufbringen. Außer natürlich man veröffentlicht mit BoD sein Werk einfach so ohne jegliche Kontrolle.

    Kann allen Vorpostern nur zustimmen.
    Wer Schreiben mag soll das auch tun, wer dann die Herausforderung annehmen will und sein Buch veröffentlichen will soll das auch tun. Ob man scheitert oder nicht ist dabei ja egal, man hat den letzten Schritt gewagt. Wenn man gerne Läuft steht auch irgendwann ein Marathon auf dem Wunschzettel ob man den jetzt beendet oder nicht, letztendlich sollte es darum gehen Spaß zu haben.


    Glück braucht man immer ob man jetzt kein Talent hat oder ein Genie ist. Man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, man muss die richtigen Leute kennen und sollte genau für diesen Moment die richtige Idee haben. Dazu gehört verdammt viel Glück um in genau diese Situation zu kommen. Wer das Glück hat, der wird auch sagen wie leicht es war, dabei sieht man nicht was alles dafür notwendig war.


    Glaube die Einstellung der Menschen ist auch entscheidend, heutzutage will jeder irgendwie berühmt und reich werden, egal mit was. Man ist unzufrieden wenn man ein "normales" Leben führt. Dabei vergisst man auch die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen. Der Drang nimmt einem aber nur die Freude, das sollte man vermeiden sonst wird man letztendlich nie zufrieden sein.


    Einziger Punkt den ich bei den Postern seit meiner letzten Antwort kritisieren kommt von SvenKoch.
    Man zahlt immer in irgendeiner Form. Entweder man gibt Prozente an den Einnahmen ab oder man muss für Leistungen zahlen. Jeder von uns investiert Geld in sein Hobby, der eine kauft sich Laufschuhe, ein anderer kauft sich Farbe um zu malen und wieder ein anderer kauft sich teure Autos um damit zu fahren.
    Auch Musiker müssen zahlen wenn sie in der Fußgängerzone spielen wollen, auch in der Bar muss man einen gewissen Mindestverzehr garantieren. Kann nicht mit meiner Musik alle Leute vertreiben und dem Besitzer sein Geld wegnehmen;)
    Es sind halt auch oft Leistungen die man eingeht, die man nicht sieht oder die man dann nicht dazurechnet was ja eigentlich falsch ist.

    Inwiefern ein Reinfall, was ist daran anders?
    Über BoD habe ich jetzt auch schon ein paar Beschwerden gelesen, da gibt es anscheinend auch schon ein paar Menschen die mit dem Service und Support nicht zufrieden sind.


    Grundsätzlich finde ich die Idee mit dem Self-Publishing ja nicht schlecht, es gibt aber auch noch eine große Gruppe von Menschen die lieber eine echtes Buch lesen. Auch gibt es Situationen in denen sich ein gedrucktes Buch besser an den Mann bringen lässt. Bin mir sicher meine Freundin hätte ihren Bildband nicht so oft verkauft wenn sie das Buch nicht auf den Tresen liegen gehabt hätte. Für Marketing im Internet reicht es sicher auch als E-Book, wenn man dann aber direkt zu den Menschen geht bräuchte man schon zumindest ein paar Exemplare um es den Menschen zu zeigen.
    Glaube da braucht man auch schon vorher einen Plan was daraus werden soll und wo man hin will, für diesen Weg sucht man sich dann seine Methode aus.

    Da bin ich ganz bei beissweger, von vornherein sollte man zuerst nur Spaß am Schrieben haben. Ist ja auch ein schönes Hobby, man kann in der Natur sitzen und einige Zeilen schrieben, schaltet vom Alltag ab und spinnt sich seine eigenen Geschichten.
    Wenn man dann an dem Punkt angekommen ist, kann man weiterschauen und es versuchen. Ich bin da auch gegen all zu großen Zwang, manchmal haben die Leute die eine Geschichte ablehnen auch recht und man sollte es gut sein lassen. Wer sich dennoch nicht abhalten lassen will der soll es versuchen, ist doch seine Angelegenheit. Infos gibt es im Netz genug und ich sage mal der Großteil aller Menschen die ein Buch schreiben sollten im Stande sein die Möglichkeiten zu vergleichen und die Vor- und Nachteile abzuwiegen.
    Und wenn wir ehrlich sind dann gibt es Bücher bei denen wir schon im Vorhinein wissen, dass sie nie bei einem klassischen Verlag landen können aber durchaus Potenzial hätten zumindest ein paar Exemplare verkaufen zu können.
    Einer Freundin von mir ging es so, ein Bildband über Yogis in Indien ist wahrscheinlich nicht der große Renner für die Verlage, wenn man sich aber dahinterklemmt dann lassen sich bei den ganzen Yogastudios einige Exemplare an den Mann oder in diesem Fall eher Frau bringen.

    Zitat

    Original von Tom
    Der Buchhandel fasst Titel aus DKZV in aller Regel nicht einmal mit einer Kneifzange an, die mit mehreren Meter langen Teleskopstangen verlängert wurde (von der Presse, Bloggern & Co. ganz zu schweigen), und unterm Strich scheinen diese Verlage auch überhaupt kein Interesse daran haben, die Bücher an Leser zu verkaufen - warum auch? Ihr Geschäft haben sie ja schon mit den Autoren gemacht. Wer bereits satt fünfstellig dafür eingesackt hat, dass Autor XY glaubt, von seinem tollen Roman gäbe es 2.000 Exemplare, der muss die vermutlich ohnehin höchstens 200 Exemplare umfassende, "vorab gedruckte" Auflage auch nicht verkaufen. Der Aufwand ist viel höher als der Profit. Keiner will dieses Zeug haben.


    Ich verstehe wirklich manche Einwende die man gegenüber DKZV hat aber, dass diese Bücher nicht im Handel erhältlich sind stimmt einfach nicht.
    Bücher von Novum Verlag, der ja ein Druckkostenzuschussverlag ist, finde ich beim Buchshop bei mir ums Eck sogar in der Auslage. Wer es nicht glaubt kann gerne zum Buchgeschäft Intu auf die Wiedner Hauptstraße gehen, wer nicht gerade ums Eck wohnt wie ich, kann sich auch Online davon überzeugen.
    Bei Amazon findet man auch Bücher dieses Verlags.


    Warum sollte ein Verlag auf Profit verzichten?
    Glaube nicht, dass es viel Verlage gibt die in Geld schwimmen, da wird doch jeder Gewinn mitgenommen wo es nur geht. Wenn jetzt ein DKZV mit einem Buch Geld verdienen kann dann wird er das auch tun, da wird niemand daran behindert etwas zu verdienen.


    Wenn man sich die Bücher ansieht die dann in irgendwelchen Regalen verstauben dann wird man auch schnell draufkommen warum. Nicht jedes Thema oder Geschichte ist eben dazu geeignet viele Menschen anzusprechen, dementsprechend finden sich auch wenig Menschen die das Buch kaufen wollen.
    Sicher wäre da auch Self-Publishing eine Alternative aber man darf auch nicht davon ausgehen, dass jeder Autor das so einfach kann. Es gibt auch ältere Menschen die nicht so fit sind im Internet und sogar noch auf ihrer Schreibmaschine tippen, zugegeben sicher ein kleiner Teil aber den gibt es dennoch.

    Ich würde nicht schon von vornherein sagen, man hat keine Chance bei klassischen Verlagen, genauso wenig würde ich sagen Druckkostenzuschussverlage kommen nicht in Frage oder ich will mein Buch nicht selbst veröffentlichen.
    Glaube du solltest alle Möglichkeiten die es gibt zuerst beleuchten und dir Infos dazu holen.
    Dann schaust du ob dich die klassischen Verlage wirklich alle ablehnen, zugegeben es wird nicht einfach werden, versuchen solltest du es aber auf jeden Fall.
    Wenn das der Fall sein sollte dann musst du weiterschauen und den richtigen Weg für dich finden. Manche versuchen es mit einem DKZV andere gehen den direkten weg und versuchen es selbst hinzubekommen.

    Ja einfach weiterschreiben tue ich dann meistens, aber halt mit einem schlechten Gewissen;)
    Ich glaube ja an meine Geschichte daran liegt es nicht, es ist ja nicht so als würde ich die ganze Geschichte für schlecht halten. Nur hin und wieder ein Wort mit dem ich nicht zufrieden bin oder ein Übergang bei dem ich finde es müsste noch einen besseren Weg geben.
    An der Geschichte ändert das nichts nur am Wortlaut.


    Jeder Mensch geht sicher anders damit um, ich weiß nur nicht mal wie andere damit umgehen;)
    Ob es mir hilft oder nicht weiß ich ja erst wenn ich es ausprobiere, und viel außer mal etwas Abstand gewinnen habe ich noch nicht gemacht.


    Mir würde es schon mal helfen wie andere damit umgehen. Nur um eine grobe Einschätzung zu erhalten was man alles machen kann. Auf die meisten Ideen komme ich sicher gar nicht weil ich sie nicht mit dem Schreiben in Verbindung setzen würde.

    Naja den rote Faden für die Geschichte ist da und von dem bin ich auch nach wie vor überzeugt, ich zweifle nur an der Umsetzung.
    Denke bei jedem Satz öfter nach ob es auch so richtig ist oder sollte ich nicht doch etwas anderes schreiben.
    Da würde ich gerne hinwegkommen, es ist so als wollte man den perfekten Anfang für ein Buch haben und das mit jedem Satz oder zumindest bei jedem Absatz, das nervt ziemlich.
    Also so ziemlich das Problem, das in dem zweiten Link von Merengue beschrieben wird, nur eben nicht nur am Anfang des Buches, da war bei mir noch alles super, sondern es ist mittlerweile eben bei jedem Absatz so oder noch häufiger.


    Und was tut ihr gegen Selbstzweifel, einfach weiterschreiben obwohl ihr dabei ein schlechtes Gewissen habt?


    Ich lasse jedes neue Kapitel von einem Freund "absegnen", der sagt mir auch immer wieder, alles ok, weiter so und ich solle nicht so viel im Nachhinein korrigieren.
    Aber ganz kann ich ihm da leider nicht Folge leisten.

    Doch ich bin sehr interessiert an eurer Hilfe und danke euch schon mal für eure Tipps.
    Danke auch für die Links werde sie mir durchlesen und versuchen mal ein paar Tipps umzusetzen.


    Ich habe mich gleich einen Tag nach meinen Post ins Auto gesetzt und bin aufs Land gefahren ein wenig frische Luft tanken und ausspannen. Wollte von der ganzen Sache mal ein wenig Abstand gewinnen und dann weiterschauen.
    Den ersten Tipp habe ich also schon mal umgesetzt;)


    So ganz ist es mir nicht gelungen, hatte immer so meine Phasen in denen ich dachte, dort musst du noch etwas verändern, da passt der Verlauf noch nicht so richtig zusammen,...


    Bei mir ist es halt so, dass die Zweifel zur Blockade führen, komm dann einfach nicht weiter weil ich mir zu viele Gedanken mache was ich bis jetzt geschrieben habe.


    So ein Problem haben sicher einige Menschen die selbst schreiben, der Thread ist also sicher auch für andere Menschen hilfreich die in der selber oder einer ähnlichen Situation sind.

    Ich habe schon einige Kurzgeschichten geschrieben und habe mich Anfang des Jahres dazu entschieden einen Roman zu schreiben.
    Bin mit der Geschichte auch schon ziemlich weit, wenn nicht sogar schon auf der Zielgeraden.
    Jetzt ist es aber so, dass ich immer mehr zu Zweifeln beginne, ich überarbeite jeden Satz da ich glaube er ist nicht gut genug, ich lese mir Passagen durch und finde sie jetzt auf einmal schrecklich,...
    Ich komme jetzt einfach nicht weiter.


    Habt ihr auch solche Phasen beim Schreiben?
    Wie schafft ihr es so eine Schreibblockade zu lösen?

    Ich habe mir die neue CD von Sing meinen Song gekauft: "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert Vol. 2"
    Irgendwie mag ich die Sendung sehr gerne und hab mir jetzt auch die CD fürs Auto gekauft.


    Beschreiben brauch ich es ja nicht, kennt doch fast jeder die Sendung.

    Ja ich habe Dexter auch durch.
    Erinnerte mich ein wenig an das Ende von Batman;)
    Aber angeblich soll es ja noch gar nicht das Ende sein, vielleicht kommt auch noch eine 9. Staffel.
    Wünschen würde ich es mir, vielleicht hat ja die Staffel dann ein gutes Ende.

    Ich fahre erst im September nach Spanien, davor geht es nur zu ein paar Kurztrips.
    Bin aber auch am Überlegen ob ich nicht noch eine Woche Griechenland einschieben sollte. Bei den Preisen ist das echt eine Überlegung wert.
    Glaube auch nicht, dass man auf den Inseln viel merkt, Bargeld sollte man halt mitnehmen.
    Ich hätte also keine Angst, wenn man nicht gerade in Athen ist wird man auch kaum Demonstrationen sehen und das Geld reicht jetzt eine Zeit lang bis der nächste Kredit fällig wird.

    Ich gehe immer nur zu meiner Optikerin, die misst die Dioptrienstärke nach und ist immer freundlich.
    Der letzte Besuch bei der Augenärztin war schon vor etlichen Jahren, damals ging ich noch jedes Jahr zur Kontrolle, bis sie mich gefragt hat was ich eigentlich hier will. Seit dem bin ich nicht mehr zum Augenarzt gegangen und nur noch zu meiner Optikerin.
    Könnte die Brillen sicher irgendwo um 10€ billiger bekommen aber ich geh gerne zu ihr, sie hat immer ausgefallene Brillenfassungen und die Beratung ist spitze.

    Was ich an den Maßnahmenpaket das die Griechen der EU vorschlägt jetzt nicht verstehe ist, warum sie unbedingt eine Sonntagsöffnung haben wollen?
    Wenn ich kein Geld habe etwas zu kaufen werde ich das auch am Sonntag nicht machen.
    Wenn Geschäfte rote Zahlen schreiben werden sie kaum zusätzliche Angestellte anstellen.
    Wer schon bei so einem Arbeitgeber arbeitet wird nicht mehr Geld bekommen und trotzdem am Sonntag im Laden stehen müssen.
    Und wo kein Geld fließt da gibt's auch keine Steuern zu holen.
    Also total unnötige Maßnahmen die nichts positives bringen.
    Urlauber haben jeden Tag Zeit einzukaufen für die brauche ich nicht die Geschäfte jeden Tag öffnen, die sind flexibel.