Beiträge von SupaWeibi

    Und endliiiiiiiiiiiiiich Staffel 2 von *KLKP*


    Klappentext:
    Menschen sterben immer.
    Das alte Bestattersprichwort passt hervorragend zum pragmatischen Duisburg.
    Manchmal dauert das mit dem Sterben nämlich so lang …


    Das neue Leichenentsorgungsbusiness läuft gut für Nergiz und Patrick – vielleicht ein wenig zu gut, denn selbstverständlich machen sie sich damit nicht nur Freunde. Doch die beiden sind zu beschäftigt, um alle eventuellen Katastrophen durchzuspielen, die ihr Job mit sich bringen kann. Ist sowieso hinfällig, denn wie immer kommt es ganz anders …


    Währenddessen wird Immo Menne für seine Verhältnisse geradezu emotional. Langsam nagt es an seiner eisernen Selbstbeherrschung, dass sein wohlgeplanter Rachefeldzug nur daran scheitert, Frank nicht zu finden. Dabei will er den ehemaligen Bikerboss bloß auf eine der vielen schmerzhaften Varianten töten, die er sich in jeder freien Minute ausmalt. Nichts also, was ein dermaßen langwieriges Versteckspiel rechtfertigen würde.


    Die neue Führungselite der Road Warriors ist von Immos Plan weniger begeistert. Das lästige Leichenentsorgen können ruhig andere übernehmen, aber um Verräter des Clubs kümmert man sich gefälligst intern – und mit Frank haben sie Dinge vor, die sich selbst Immo nicht zu denken trauen würde.


    Ach ja, Frank.
    Was ist eigentlich mit Frank?

    Klappentext:
    Vom Mut, das Glück wiederzufinden.


    Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan ... die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max ...


    Ein Buch wie eine perfekt gepackte Strandtasche: berührendes Familiendrama, wunderschöne Liebesgeschichte und Road Novel.

    Charly Essenwanger *First to find*


    Klappentext:
    Kaufbeuren/ Allgäu - Siegfried Distl ist ein liebender Ehemann und Vater einer 15-jährigen Tochter. Gern geht er seinem Hobby, dem Geocaching, einer Art Schnitzeljagd mittels GPS, nach. Eines Tages trifft er bei einer Cachesuche seinen ehemaligen Freund, Jakob Muschke wieder, der ihn damals finanziell ruiniert hat. Die Arroganz und die Zurschaustellung seines Reichtums lässt bei Siegfried alte Wunden aufreißen. Die Wut auf seinen Widersacher steigert sich ins Unermessliche, bis er einen perfiden Plan schmiedet und Jakob durch Geocaching in eine Falle lockt und brutal ermordet.
    Die Kripo unter der Leitung des veganen Hauptkommissars Vincent Zeller tappt zunächst im Dunkeln, bis ein dramatisches Ereignis in der Kernstadt Kaufbeurens einen entscheidenden Hinweis gibt.

    *aufschliesse*


    Gudde Morschä !


    Frei und schon so früh auf. *gääääähn* :sleep Aber so hat man mehr vom Tag. Immer das positive sehen.


    DuCrainer : Hardcore? Finde ich gut.


    Ach menno, ich habe so viele Bücher auf dem SuB, das ich am liebsten alle gleichzeitig lesen möchte. *seufz* Das sind Probleme, ich weiß, gibt schlimmere. :lache


    Evilangel : Ich drücke Dir und Deinem Reader die Daumen. :fingerhoch


    Miss Booknerd : Das klingt schon mal gut, bei dem Camilla-Thriller und bei *Ragdoll* lasse ich mich mal überraschen. Wenn um ein Buch so ein Hype gemacht wird, bin ich immer sehr interessiert ob es mir auch so ergeht.
    Das war wie bei *Die Stille vor dem Tod* von Cody McFadyen. Die einen fanden es superdupermegatoll und die anderen beschissen. Also musste ich es lesen und ich fand, es war mit das schlechteste Buch welches ich je gelesen habe. :-]


    Apropos, mir ist in letzter Zeit aufgefallen, das immer mehr Charaktere in den Büchern die ich gelesen haben, extrem saufen und/oder Drogen nehmen. In den letzten 3-4 Büchern war das so, ich kann es bald nimmer lesen. Sollte ich zu Rosamunde Pilcher wechseln, um wieder über "normale Menschen" zu lesen? Ok, der Vergleich hinkt sehr, aber ich denke, ihr wisst was ich meine.


    So, jetzt brauche ich erst mal einen Kaffee und dann kann der Tag kommen.


    :wave Kommt gut durch den Dienstag !!!

    *reinschleich*


    Guten Morgen !


    Die Sonne scheint, die Woche ist kurz, aber der Montag ist immer wieder ein blöder Tag. :fetch


    Gestern bin ich viel mit dem Hund in der herrlichen Sonne unterwegs gewesen, sogar ohne Jacke, bin sonst eigentlich immer eine Frierkatze.


    Evilangel : *The couple next door* hat mir ganz gut gefallen. Ok, in der Story wird das Rad nicht neu erfunden, aber es liest sich super und spannend, vor allem, da man bis zum Ende hin irgendwie alle in Verdacht hatte. Sowas mag ich ganz gerne.


    DuCrainer : Die Bergmann-Trilogie subt auch noch bei mir. *pfeiff*


    Ich lese im Moment den Darmstadt-Krimi *Schwarzer Bock*, der sich mit Flüchtlingen befasst, die von deutschen Ausbeutern unter Druck gesetzt werden zu Betteln, indem man ihre Kinder entführt und in einem Keller gefangen hält. Sollten die Eltern nicht genug spuren und erbetteln, passiert es schon einmal, das sie einen Finger des eigenen Kindes zugeschickt bekommen. Bin gespannt, wie es weitergeht.


    Miss Booknerd : *Ragdoll* werde ich auch demnächst lesen, mal sehen wie es mir gefällt. Der Hype um das Buch hatte mich neugierig gemacht. *Wenn das Eis bricht* habe ich am Samstag bekommen, als Prämie für meine Punkte bei vorablesen. Das ist ja ein richtig fetter Schmöker. Mal sehen was Camilla Grebe ohne ihre Schwester hinbekommen hat.


    So, habt einen wundervollen Montag und bedenkt, die Woche ist kurz. :-]

    Ich lese gerade den Debüt-Krimi von Oliver Reinhardt der in Darmstadt spielt und ein brisantes Thema aufnimmt.


    Klappentext:
    Als der TV-Reporter Tim Groning mit seinem Kamerateam wegen Hakenkreuzschmierereien an einer Weiterstädter Moschee dreht, entdeckt er in einem Gartenschuppen ein fast nacktes, kleines Mädchen. Am selben Tag wird er von einem Mann, der vorgibt, taubstumm zu sein, um Geld angebettelt. Groning entlarvt die Masche. Der Betrüger springt in ein Auto und flüchtet.
    Der Reporter fotografiert das Fahrzeug und beginnt zu recherchieren. Auf den Bildern vom Wagen des Betrügers ist hinter der Heckscheibe ein Logo zu erkennen, das ihn an ein Tier mit Hörnern erinnert, eine Art schwarzer Bock. Es ist das Logo von ›Hessen hat Herz‹, einem Darmstädter Sozialhilfeverein. Bald stellt sich heraus, dass es zwischen diesem Mann und dem Verein eine Verbindung gibt. Groning folgt dieser Spur, die ihn bis zu einer Wohnung in einem heruntergekommenen Hochhaus in einem ghettoähnlichen Stadtteil Darmstadts führt.
    Der eigentliche Albtraum jedoch wartet an einem anderen Ort – doch auch diese Fährte nimmt Groning bald auf und blickt in einen Abgrund, der tiefer ist, als er sich vorzustellen vermochte.

    Klappentext lt.amazon.de
    Die gefeierte Cellistin Hannah Gold berührt die Menschen mit ihrer Musik, doch an sie selbst kommt nichts und niemand heran: Seit sie vor 25 Jahren gefoltert wurde, kann Hannah keinen Schmerz mehr empfinden. Die damals Siebenjährige wurde vor den Augen ihres Vaters, einem Staatssekretär im Wirtschaftsministerium der DDR gequält, um geheime Informationen aus ihm herauszupressen. Er schwieg - aber schwieg er mit Absicht, um den Preis ihres Lebens? Hannah hat ihren Vater nie wieder gesehen, bis er eines Abends plötzlich in einem ihrer Konzerte sitzt. Von da an wird sie in einen Strudel aus alten und neuen Machenschaften hineingezogen. Wird verfolgt, angegriffen, gejagt. Es gibt keinen sicheren Ort mehr für sie, und sie begreift, dass es nur einen Ausweg geben kann: Sie muss hinter das Geheimnis ihres Vaters kommen.


    Zum Autor
    Lucas Grimm ist das Pseudonym eines erfolgreichen Drehbuchautors, der sein Leben jahrelang als Musiker, Schauspieler, Filmemacher und Entrepreneur gefristet hat. Nach einem Schicksalsschlag ist er mehrere Monate durch Amerika, Indien, Tansania und Israel gereist und hat begonnen zu schreiben. Der Thriller „Nach dem Schmerz“ ist sein erster Roman.


    Meine Meinung
    Ich muss gestehen, das mich solche Bücher, mit den Hauptthemen Agenten, ehemalige DDR und Spionage eigentlich immer abschrecken, da mir das meistens alles so kompliziert und unübersichtlich ist, aber hier hat mich Lucas Grimm an die Hand genommen und mir gleich zu Beginn erklärt, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört und wer was warum tun muss. Das hat es mir extrem erleichtert und ich kann sagen, ich kam beim Lesen sehr gut klar.
    Mit dem Journalisten David Berkoff und der Cellistin Hannah Gold hat der Autor zwei so unterschiedliche Charaktere erschaffen, die sich zwar innerhalb der Geschichte finden da sie dasselbe Ziel haben, nämlich die Rosenholz-Dateien zu finden, aber ergänzen tun sie sich wahrlich nicht. Beide haben eine andere Absicht um diese aussagekräftigen CD-ROM zu finden. Berkoff will als Journalist wieder oben auf sein und Geld scheffeln, Hannah will herausbekommen, ob ihr Vater damals wirklich den Code nicht wusste, ober ob er absichtlich schwieg und somit billigend in Kauf nahm, das sie so gefoltert wurde.
    Doch schon nach kurzer Zeit merken beide, das noch andere Gruppierungen hinter diesen Informationen her sind und zwar welche aus alten DDR-Zeiten und der BND.
    Am Ende überrascht Grimm den Leser wieder, aber mich nicht, denn ich dachte es mir schon irgendwie, denn zu Beginn wird eine Tatsache nicht richtig er- bzw. aufgeklärt und siehe da, meine Ahnung bestätigte sich.
    Richtige Spannung kam für mich leider erst ab der Hälfte des Buches auf und zum Ende hin hat der Autor alles an Action rausgeballert was noch sein musste. Hier hätte ich mir als Thriller-Fan gewünscht, das dies schon etwas früher passiert wäre und gleichmäßiger verteilt im Aufbau der Geschichte.
    Wer aber gerne spannende Geschichten liest, die sich aus der Vergangenheit bis in das heutige Leben ziehen, der kann sich mit diesem Buch getrost einen schönen Lesetag machen.

    Lucas Grimm *Nach dem Schmerz*


    Klappentext:
    Die gefeierte Cellistin Hannah Gold berührt die Menschen mit ihrer Musik, doch an sie selbst kommt nichts und niemand heran: Seit sie vor 25 Jahren gefoltert wurde, kann Hannah keinen Schmerz mehr empfinden. Die damals Siebenjährige wurde vor den Augen ihres Vaters, einem Staatssekretär im Wirtschaftsministerium der DDR gequält, um geheime Informationen aus ihm herauszupressen. Er schwieg - aber schwieg er mit Absicht, um den Preis ihres Lebens? Hannah hat ihren Vater nie wieder gesehen, bis er eines Abends plötzlich in einem ihrer Konzerte sitzt. Von da an wird sie in einen Strudel aus alten und neuen Machenschaften hineingezogen. Wird verfolgt, angegriffen, gejagt. Es gibt keinen sicheren Ort mehr für sie, und sie begreift, dass es nur einen Ausweg geben kann: Sie muss hinter das Geheimnis ihres Vaters kommen.

    Klappentext lt. amazon.de
    Als der Pariser Archäologe Yann Schneider für zwei Tage zur Beerdigung seines Vaters auf seine bretonische Heimatinsel zurückkehrt, spürt er die Schatten seiner familiären Vergangenheit: Als Kind traumatisiert durch den Unfalltod seiner Mutter Abigale, muss er dreißig Jahre später erkennen, dass hinter dem Tod seiner Mutter andere Kräfte wirkten, als er immer annahm. Während ein fürchterlicher Sturm aufzieht, kommt Yann seiner eigenen Geschichte, seiner Wahrheit, seinem Schicksal auf die Spur und konfrontiert die Inselbewohner mit ihrer Vergangenheit und ihrer Schuld.



    Zum Autor
    Christian Buder wurde 1968 in Memmingen geboren. Er studierte zuerst Betriebswirtschaft und dann Philosophie in Marburg, Paris und Chicago. Als freier Autor und Journalist schrieb Christian Buder Artikel für Die Zeit und andere Zeitschriften. Er lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Berlin. Als Original-Taschenbücher liegen seine Kriminalromane Die Eistoten und Der Tote im Moor vor. 2015 erschien von ihm das Sachbuch Schwimmen ohne nass zu werden. Wie man mit Philosophie glücklich wird. Das Gedächtnis der Insel ist sein erster Roman bei Blessing.



    Meine Meinung
    Dies ist das erste Buch, welches ich vom Autor Christian Buder gelesen habe und er hat mich von der ersten Seite an, mit seinem Schreibstil und den Beschreibungen von gewaltigen Meeresbildern, begeistern und in seinen Bann ziehen können.
    Oftmals dachte ich, ich spüre den Sturm am Hafen selbst an mir rütteln und die Meeresgischt sprüht mir in's Gesicht. Buder beschreibt wie gnadenlos das Meer und der Sturm sein können, wie sie das Leben der Inselbewohner bestimmen und wie sie aber auch Schicksal spielen können und Menschenleben fordern. Man ist den Wellen, dem Regen, dem Sturm förmlich hilflos ausgeliefert und diese Macht beschreibt Buder ausdrucksstark und beängstigend.
    Das Cover, mit der meterhohen sich auftürmenden Welle die an einer Betonmauer zerschellt, passt hervorragend zum Inhalt und spiegelt diesen sehr gut wieder.
    Auch die teilhabenden Charaktere sind dem Autor gut gelungen, allen voran Yann Schneider, der auf der Insel sein Schicksal auf einmal aus einer neuen Perspektive sieht und merkt, das alle Inselbewohner irgendwie etwas wissen, was mit dem Tod seiner Mutter vor 30 Jahren zutun hat, aber auch zum angeblichen Selbstmord seines Vaters vor ein paar Tagen, haben alle ihre festgefahrene Meinung. Doch Yann und seine früheren Freundin Gwenn, die mittlerweile Polizistin ist, rollen den alten Fall wieder auf und kommen zu neuen Erkenntnissen. Sie konfrontieren die Bewohner damit und merken zu spät, in welche Gefahr sie sich damit begeben haben.
    Durch diese Erzählung schleicht sich ein kleines Krimi-Element in diesen Roman, der sich sehr gut und spannend in die Geschichte einfügt.
    In diesem Roman sind viele Gefühle vereint, die ich als Leserin mit Yann erlebt habe: Angst, Wut, Trauer, Verletzlichkeit, Abschied, aber auch Hoffnung, Liebe, Freude und der Überlebenswille im tosenden Sturm auf einer, von der Aussenwelt, abgeschnittenen Insel.

    Meine Meinung
    Hier gilt die Devise, entweder mag man Ruben Rubeck, oder man hasst ihn. Etwas dazwischen wird es, glaube ich, nicht geben. Und ich? Ich mag ihn.
    Ruben qualmt wie ein Schornstein und säuft wie ein Loch. Am liebsten sitzt er seine Arbeitszeit im Büro ab und wehe ihm kommt einer quer, der hat nichts zu lachen. Dafür musste ich beim Lesen "leider" sehr viel lachen. Da ich viele Jahre in Frankfurt gelebt habe, weiß ich wie es im Bahnhofsviertel zugeht. Dieses Umfeld hat Gregor Weber ganz gut getroffen, wenn ich auch den "Schlabbekicker" nicht kenne, kann ich mir sehr gut vorstellen, wie diese Kneipe aussieht und das entsprechende Klientel das sich dort den Tag, den Abend oder die Nacht vertreibt. Leider lässt das frankforderische Gebabbel (der Dialekt), manchmal sehr zu wünschen übrig. Zudem sollte man wissen, das die rauhe Ausdrucksweise hier sehr hervor sticht, also ein Bahnhofsviertel-Jargon. Aber es passt hervorragend zur Umgebung des Thrillers und zu Rubeck's Sprüchen und seinem ganzen Verhalten.
    Das Buch ist in zwei Ebenen aufgeteilt. Einmal hier und heute in Frankfurt und dann erfolgen Rückblicke ins Jahr 1999 in einen KFOR-Einsatz im Kosovo. Ich hatte erst keinen richtigen Zusammenhang gesehen zwischen diesen Kapiteln, bis mit einem Satz und einer Namensnennung mir auf einmal alles klar wurde. Letztendlich hat sich ein logischer und runder Schluss gebildet. Sehr spannend fand ich, das ich beim Lesen der Geschichte keine Ahnung hatte, wie sie am Ende ausgehen sollte.
    Durch die relativ kurze Satzbildung und die schnellen Szenenwechsel lässt sich die Geschichte gut und flüssig lesen.
    Ich würde mich sehr freuen, noch mehr von Ruben Rubeck zu erfahren, da ich schräge und nicht alltägliche Ermittler klasse finde, wenn hier vielleicht auch ein klitzekleines bisschen übertrieben wurde.
    Empfehlenswert für alle, die nicht diese 08/15 Kommissare mögen, sondern einen Ermittler mit Kanten, Ecken, lustigen Sprüchen und der oftmals "alle Fünfe gerade sein lässt"

    Meine Meinung
    Ein Thriller der mich gut unterhalten hat. Die Autorin hat keinen hochgestochenen Schreibstil, sondern es ist einfach, gut zu lesen und zu verstehen. Die Story ist in einem durchgehend, es gibt nur einen Erzählstrang und im Grunde erscheinen immer dieselben Personen. Also keine Menge an verschiedenen Protagonisten, sondern meist nur Anne, deren Eltern, Marco und Detective Rasbach. Aber diese Anzahl an Menschen reicht aus, um mich zu verwirren und zwar so, das ich irgendwie alle in Verdacht hatte, etwas mit der Entführung von Cora zutun zu haben.
    Vom Beginn der Ermittlungen an, hat Rasbach die Eltern im Visier, zu viele Ungereimtheiten, zu viele Zufälle und Geheimnisse, die erst nach und nach aufgedeckt werden. Mit kleinen versteckten Andeutungen und ausgesprochenen Hinweisen, darf man sie auch sicher verdächtigen. Der Detective ermittelt sogar so weit zurück, das er mit einer ehemaligen Lehrerin und Mitschülerin von Anne spricht.
    Den Großteil der Story wird bestritten von Anne, Marco und Rasbach, so bekommt man direkte Einblicke in deren Gefühle und Gedanken.
    Als ich dachte, aha der war es, hatte ich nach dem nächsten Kapitel wieder wen anderes in Verdacht. Bis zum Ende schwankte ich hin und her, aber dann kam es anders als gedacht. Der Schluss hat mich dann trotzdem überrascht.
    Alle Personen haben es so gedreht, wie es ihnen in den Kram passte um möglichst unschuldig zu wirken.

    Klappentext lt.amazon.de
    Jedes Paar hat seine Geheimnisse. Manche sind tödlich.
    Deine Nachbarin möchte nicht, dass du dein Baby zur Dinnerparty mitbringst. Dein Ehemann sagt, das sei schon in Ordnung. Ihr wohnt ja gleich nebenan. Außerdem habt ihr ein Babyfon und könnt abwechselnd nach der Kleinen sehen. Deine Tochter schläft, als du das letzte Mal nach ihr siehst. Doch jetzt herrscht Totenstille im Haus. Du rennst ins Kinderzimmer - und dein schlimmster Alptraum wird wahr: Die Wiege ist leer.
    Es bleibt nur eins: die Polizei zu rufen - doch wer weiß, was sie finden wird.


    ________


    Habe heute morgen damit angefangen und konnte nach 20 Seiten schon kaum aufhören.
    Für mich sind alle verdächtigt, ich traue in diesem Buch jedem/jeder alles zu. :wow

    Herr Llambi hatte recht, als er meinte, wenn Falco DAS gehört hätte, würde er sich im Grabe umdrehen. Grausam gesungen *Der Kommissar*. :nono
    Frage mich, warum die nicht, wie in vielen anderen Sendungen auch, die original Musik abspielen, diese oftmals verhunzten Sachen finde ich viel schlimmer.


    Diesmal ist mir bei den Frauen Susi Kentikian und bei den Männern Heinrich Popov sehr sympathisch.
    Vanessa Mai mit ihrer Tanzausbildung da mitmachen zu lassen, finde ich etwas unfair. :fetch
    Aber Christian Polanz mutet ihr schon extrem viel zu, ich glaube das ist so einer, der es perfekter wie perfekt und spektakulärer wie spektakulär machen will.
    Da meinte Herr Llambi ja auch, das kann nach hinten los gehen.


    Lassen wir uns überraschen.


    :feiern

    Meine Meinung


    Mir hat dieser Roman von Constanze Wilken ganz gut gefallen, aber ich muss auch gestehen, das es mir schon viel zu historisch war. Leider war das auch aus dem Klappentext heraus nicht ersichtlich, das hätte man, meiner Meinung nach erwähnen sollen.
    In anderen Romane, die ich bisher gelesen habe, war der historische Erzählstrang nicht so lang, nicht so ausgeprägt und nicht so schwer zu lesen. Hier empfinde ich es schon fast zu ausufernd und zu sehr ins Detail gehend, was mich oftmals zum Querlesen animierte.
    Vielleicht ist es auch nicht mein Ding mit den ganzen Fakten Anno 615, aber mit dem Familiengeheimnis und den daraus sich entwickelnden Verbindungen sehe ich ein, das so weit in der Geschichte zurückgegangen werden musste.
    Die Beschreibungen der Örtlichkeiten und der Landschaft sind der Autorin wieder hervorragend gelungen. Das kann sie wie kaum eine Andere. Ich hatte oftmals das Gefühl selbst das Salz vom Meer zu schmecken.
    Die Charaktere, außer Meara, waren jetzt nicht so, das ich mit denen gleich "warm geworden" bin. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht und vielleicht einige Personen weniger.
    Die Länge der Kapitel sind gut aufgeteilt, so das man nicht in zu kurzen Abständen vom "Heute" ins "Damals" springen musste, denn sowas stört mich immer.
    Einige Handlungen gingen mir auch zu schnell über die Bühne, genau wie das Ende, welches mich nicht recht überzeugen konnte.

    So, ich bin nun auch durch mit dem Buch.


    Ja die Stelle, als Caydern und Meara sich trennen müssen, war traurig. ;-(
    Aber wie oft hatte Meara ihm bis dahin sein Leben gerettet und nun gibt er sein Leben, damit Frau und Tochter weiterleben können. Ok, das er wirklich zu Tode kommt, damit hatte ich jetzt fast schon gerechnet.


    Und endlich wird auch der Gönner von Lilian erwähnt und es wird aufgeklärt, wieso, weshalb und warum sie das Cottage bekam.

    Irgendwie traue ich Elis noch nicht, das er sich nun hat vom Zwang befreien können, um wieder mit Cadeyrn richtig befreundet zu sein.


    Und endlich haben sich Cadeyrn und Meara ihre Gefühle gestanden und zack ist die kleine Eirlys entstanden.
    Aber ich kann mir nicht vorstellen, das nun alles gut enden wird, irgendwie schwebt als eine dunkle Wolke über der kleinen Familie, die Sätze von Constanze klingen irgendwie nicht so endgültig und happy. Es passiert bestimmt noch was arg schlimmes.


    Ich gehe immer erst einmal vom Schlimmsten aus, sollte ich mich täuschen, denn freue ich mich.


    Als Lilian in ihrem Cottage überfallen wird, von hinten eins über den Schädel gezogen bekommt und plötzlich Marcus unverhofft auftaucht, mit der lauen Ausrede um zu schauen ob alles dicht ist bei dem Regen, da muss ich gestehen, ihn in Verdacht zu haben.


    Ich muss weiterlesen, denn die Aufklärung steht kurz bevor.

    Ob das Manuskript aus dem Jahre 615 im Cottage versteckt wurde? Ich habe so eine leise Vorahnung irgendwie.


    Lilian tut mir leid, nachdem sie ja nun auch noch erfahren hat, das ihre Mutter Maude nicht von ihrer Großmutter Fiona die Tochter ist, sondern von deren Schwester und diese ward seit damals nicht mehr gesehen. Hat sie was mit dem vererbten Cottage zutun?


    Ja Collen scheint ja der Favorit von Lilian zu sein, aber meistens kommt es doch so, das er bestimmt nichts von ihre will außer "gut Freund" zu sein und der Marcus sich aber anstrengt und später denkt sich Lilian bestimmt, ach der ist doch nicht so übel. Irgendwie so könnte es passieren.


    Ach ich spekuliere wirklich gerne. Merkt man kaum, oder? :lache


    Hier in diesem Abschnitt tun sich sehr viele Fragen für mich auf.


    Cadeyrn fühlt sich mehr und mehr unwohl und schmiedet mit Meara den Plan das sie bis Ostern auf ihn, in ihrer Hütte, warten soll und dann wollen beide sich auf den Weg zusammen in ein neues Leben machen.
    Doch ich hatte es mir schon fast gedacht, das es nicht so reibungslos ablaufen würde.


    Cadeyrn wird von zwei Kriegern verschleppt und bis Meara das erfährt, hat die kleine Gruppe einen Vorsprung von 2 Wochen. Kann man das zu Fuß wieder aufholen?


    Meara packt ihre Sachen und macht sich auf den Weg.