Beiträge von little sparrow

    Das rote Adressbuch
    Roman
    Random House Gruppe
    20. August 2018
    Autor: Sofia Lundberg
    erschienen als Hardcover im Goldmann Verlag
    ISBN 978-3-442-31499-7
    352 Seiten
    Hörbuch - gekürzte Fassung - Der Hörverlag
    ISBN 978-3-8445-3020-9
    6 CDs - Laufzeit 7 Stunden 22 Minuten


    Inhalt und Personen

    Doris Alm ist die Protagonistin in diesem Roman von Sofia Lundberg. Doris Alm ist in Stockholm geboren und hat dort ihre Kindheit bei ihren Eltern mit ihrer Schwester Agnes zusammen verbracht. Als Doris 10 Jahre alt wurde, bekam sie von ihrem Vater ein Geschenk: ein rotes Adressbuch. In diesem Adressbuch sollte Doris alle Personen verewigen, die ihr etwas bedeuten. Ein erster Eintrag war bereits vorhanden: A. Alm, Eric. Ihr Vater hatte sich bereits eingetragen.

    Kurze Zeit später verunglückte Eric Alm und Doris hütete ihr rotes Adressbuch und trug - wie ihr geheißen - alle Namen der ihr bedeutsamen Personen ein.

    So begleitete Doris das Adressbuch durch ihr Leben und an die verschiedenen Stationen ihrer Aufenthaltsorte. Es durchlebte ihre Zeit als Model in Paris, den Krieg, die Reise nach New York und England und schließlich zurück nach Schweden, wo ihr als alte Frau immer noch das rote Adressbuch in den Händen liegt.

    Doris beginnt anhand der dort notierten Namen ihre Geschichte zu erzählen. Viele der Namen sind bereits durchgestrichen. Dafür steht der Vermerk "tot" hinter dem Namen. Sie schreibt ihre Geschichte für Jenny nieder. - Das einzige Familienmitglied, dass Doris noch hat.

    Jenny lebt mir ihrem Mann und ihren Kindern in San Francisco. Über Skype halten Doris und Jenny den Kontakt. So können sie sich gelegentlich sehen und miteinander sprechen. Doch für so etwas, wie ein ganzes Leben zu erzählen fehlt die Nähe und die Zeit. Doch Doris hat Zeit. Und so erzählt sie von all den Menschen, die ihr Herz bewegten. Von Menschen, die ihr Herz haben schwer werden lassen und von Menschen, bei denen ihr Herz vor Freude hüpft.


    Meine Meinung

    Die Geschichte um Doris ist sehr einfühlsam und klar geschrieben. Doris wird mir im Laufe der Erzählungen immer vertrauter. Das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt. Die Kapitel sind mit Überschriften versehen, so dass es für mich als Leser sehr leicht ist, gleich in der richtigen Zeit einzusteigen. Die Geschichte wird teils in der Gegenwart und teils in der Vergangenheit erzählt.

    Kapitel, die in der Gegenwart spielen, sind mit fortlaufender Nummerierung versehen. Kapitel, die von der Vergangenheit erzählen, mit dem jeweiligen Namen - passend zum Eintrag im roten Adressbuch. Vorangestellt ist dabei der Buchstabe des Nachnamens, der Nachname gefolgt vom Vornamen und - wenn die Person verstorben ist - wurde der Name durchgestrichen und das Wort "tot" dahinter vermerkt.

    Daran sehe ich, dass Doris ihr rotes Adressbuch über all die Jahre stets gepflegt und die Eintragungen erneuert hat.

    Mir gefällt die Leichtigkeit, mit der die Geschichte erzählt wird. Doris Leben kann ich ebenso emotional verfolgen. Es sind schwierige Zeiten und doch gibt Doris niemals auf. Oft denke ich während des Lesens an die Worte, die ihre Mutter Doris mit auf den Weg gab.

    "Ich wünsche dir von allem genug", flüsterte sie mir ins Ohr. "Genug Sonne, die Licht in deine Tage bringt, genug Regen, damit du die Sonne schätzen kannst, genug Glück, das deine Seele stärkt, genug Schmerz, damit du auch die kleinen Freuden des Lebens genießen kannst, und genug Begegnungen, damit du die Abschiede besser verkraftest." - Seite 46

    Zurückblickend auf Doris Leben denke ich, dass jedes Glück, jede Freude immens groß sein kann. Die kleinen Dinge sind doch meistens die, die uns am meisten freuen. Ein Sonnenstrahl, eine Umarmung, ein freundliches Wort und das Glück ist perfekt. - Zumindest für diesen wunderbaren Augenblick.

    Während eines Lebens gibt es nicht nur diese zuckersüßen Momente, sondern auch Momente, in denen das Leid schier unabänderlich über uns hereinbricht.

    Es fühlte sich an, als wäre ich verkauft worden. Ich hatte keine andere Wahl, als in den Wagen zu steigen und mich in eine ungewisse Zukunft fahren zu lassen. - Seite 66

    Heute denke ich, man hat immer eine Wahl. Aber manchmal eben auch nicht.

    Und das zeigt ganz klar die Geschichte um Doris.

    In dem Buch geht es um Freundschaft, um Liebe, um die Höhen und Tiefen im Leben. Darum, dass man an seinen Erlebnissen zerbrechen oder wachsen kann. Darum, dass man sein Leben selbst führt oder für andere. Darum, dass man sein Leben mit anderen teilt.

    Ich konnte mich sehr gut emotional auf diese Reise begeben, da durch die Vertrautheit des Erzählens eine Nähe aufgebaut wurde, die es mir einfach machte, das Erlebte nachzuvollziehen.

    Da war ein Band zwischen unseren Herzen, ein schimmernder Regenbogen, dessen Funkeln im Laufe der Jahre kam und ging. - Seite 77

    Dabei waren mir die Erlebnisse in der damaligen Zeit genauso präsent, wie die Gegenwart. Es ist diese Natürlichkeit, mit der Sofia Lundberg die Geschichte um Doris erzählt, die mich mitnimmt und durch die Zeilen - durch Doris Leben - trägt. Die Trauer, der Schmerz, das Leid, das Glück, die Freude. - An allem lässt Sofia Lundberg mich mit ihrem Erzählstil ungeschönt teilhaben.

    Das rote Adressbuch ist Sofia Lundbergs Debütroman. Die Buchrechte wurden bereits in 28 Länder verkauft. Das rote Adressbuch ist ebenfalls als Hörbuch erschienen.


    Zum Hörbuch

    Das Hörbuch wird gelesen von Beate Himmelstoß und Susanne Schröder. Beate Himmelstoß liest die Kapitel der Gegenwart und somit der Doris, die ihre Geschichte erzählt. Beate Himmelstoß gelingt es, eine Erfahrenheit in die Stimme zu legen, die mich annehmen lässt, dass diese Stimme selbst dies alles erlebt hat. Susanne Schröder liest die Parts aus der Vergangenheit. Susanne Schröder verleiht Doris eine jugendliche Beschwingtheit, die mich mitnimmt in ein Paris der Dreißigerjahre und mich miterleben lässt, was und wem Doris in dieser Zeit und der folgenden alles begegnet.

    Das Hörbuch ist auf 6 CDs verteilt und als gekürzte Lesung mit einer Gesamtlaufzeit von 7 Stunden und 22 Minuten angegeben. Tatsächlich fehlen diese in der Hörbuchfassung weggelassenen Zeilen aber nicht in der Geschichte. Die Handlungen bleiben nachvollziehbar und schlüssig und die Geschichte an sich kommt auch ohne diese weiteren Zeilen aus.


    Fazit

    Wer sich auf eine emotionale Reise begeben will, ist mit diesem Roman sehr gut beraten.

    Die Lebensgeschichte von Doris ist bewegend erzählt. Ich kann Euch das Buch ehrlich ans Herz legen.

    Das rote Adressbuch
    Roman
    Random House Gruppe
    20. August 2018
    Autor: Sofia Lundberg
    erschienen als Hardcover im Goldmann Verlag
    ISBN 978-3-442-31499-7
    352 Seiten
    Hörbuch - gekürzte Fassung - Der Hörverlag
    ISBN 978-3-8445-3020-9
    6 CDs - Laufzeit 7 Stunden 22 Minuten



    Inhalt und Personen

    Doris Alm ist die Protagonistin in diesem Roman von Sofia Lundberg. Doris Alm ist in Stockholm geboren und hat dort ihre Kindheit bei ihren Eltern mit ihrer Schwester Agnes zusammen verbracht. Als Doris 10 Jahre alt wurde, bekam sie von ihrem Vater ein Geschenk: ein rotes Adressbuch. In diesem Adressbuch sollte Doris alle Personen verewigen, die ihr etwas bedeuten. Ein erster Eintrag war bereits vorhanden: A. Alm, Eric. Ihr Vater hatte sich bereits eingetragen.

    Kurze Zeit später verunglückte Eric Alm und Doris hütete ihr rotes Adressbuch und trug - wie ihr geheißen - alle Namen der ihr bedeutsamen Personen ein.

    So begleitete Doris das Adressbuch durch ihr Leben und an die verschiedenen Stationen ihrer Aufenthaltsorte. Es durchlebte ihre Zeit als Model in Paris, den Krieg, die Reise nach New York und England und schließlich zurück nach Schweden, wo ihr als alte Frau immer noch das rote Adressbuch in den Händen liegt.

    Doris beginnt anhand der dort notierten Namen ihre Geschichte zu erzählen. Viele der Namen sind bereits durchgestrichen. Dafür steht der Vermerk "tot" hinter dem Namen. Sie schreibt ihre Geschichte für Jenny nieder. - Das einzige Familienmitglied, dass Doris noch hat.

    Jenny lebt mir ihrem Mann und ihren Kindern in San Francisco. Über Skype halten Doris und Jenny den Kontakt. So können sie sich gelegentlich sehen und miteinander sprechen. Doch für so etwas, wie ein ganzes Leben zu erzählen fehlt die Nähe und die Zeit. Doch Doris hat Zeit. Und so erzählt sie von all den Menschen, die ihr Herz bewegten. Von Menschen, die ihr Herz haben schwer werden lassen und von Menschen, bei denen ihr Herz vor Freude hüpft.


    Meine Meinung

    Die Geschichte um Doris ist sehr einfühlsam und klar geschrieben. Doris wird mir im Laufe der Erzählungen immer vertrauter. Das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt. Die Kapitel sind mit Überschriften versehen, so dass es für mich als Leser sehr leicht ist, gleich in der richtigen Zeit einzusteigen. Die Geschichte wird teils in der Gegenwart und teils in der Vergangenheit erzählt.

    Kapitel, die in der Gegenwart spielen, sind mit fortlaufender Nummerierung versehen. Kapitel, die von der Vergangenheit erzählen, mit dem jeweiligen Namen - passend zum Eintrag im roten Adressbuch. Vorangestellt ist dabei der Buchstabe des Nachnamens, der Nachname gefolgt vom Vornamen und - wenn die Person verstorben ist - wurde der Name durchgestrichen und das Wort "tot" dahinter vermerkt.

    Daran sehe ich, dass Doris ihr rotes Adressbuch über all die Jahre stets gepflegt und die Eintragungen erneuert hat.

    Mir gefällt die Leichtigkeit, mit der die Geschichte erzählt wird. Doris Leben kann ich ebenso emotional verfolgen. Es sind schwierige Zeiten und doch gibt Doris niemals auf. Oft denke ich während des Lesens an die Worte, die ihre Mutter Doris mit auf den Weg gab.

    "Ich wünsche dir von allem genug", flüsterte sie mir ins Ohr. "Genug Sonne, die Licht in deine Tage bringt, genug Regen, damit du die Sonne schätzen kannst, genug Glück, das deine Seele stärkt, genug Schmerz, damit du auch die kleinen Freuden des Lebens genießen kannst, und genug Begegnungen, damit du die Abschiede besser verkraftest." - Seite 46

    Zurückblickend auf Doris Leben denke ich, dass jedes Glück, jede Freude immens groß sein kann. Die kleinen Dinge sind doch meistens die, die uns am meisten freuen. Ein Sonnenstrahl, eine Umarmung, ein freundliches Wort und das Glück ist perfekt. - Zumindest für diesen wunderbaren Augenblick.

    Während eines Lebens gibt es nicht nur diese zuckersüßen Momente, sondern auch Momente, in denen das Leid schier unabänderlich über uns hereinbricht.

    Es fühlte sich an, als wäre ich verkauft worden. Ich hatte keine andere Wahl, als in den Wagen zu steigen und mich in eine ungewisse Zukunft fahren zu lassen. - Seite 66

    Heute denke ich, man hat immer eine Wahl. Aber manchmal eben auch nicht.

    Und das zeigt ganz klar die Geschichte um Doris.

    In dem Buch geht es um Freundschaft, um Liebe, um die Höhen und Tiefen im Leben. Darum, dass man an seinen Erlebnissen zerbrechen oder wachsen kann. Darum, dass man sein Leben selbst führt oder für andere. Darum, dass man sein Leben mit anderen teilt.

    Ich konnte mich sehr gut emotional auf diese Reise begeben, da durch die Vertrautheit des Erzählens eine Nähe aufgebaut wurde, die es mir einfach machte, das Erlebte nachzuvollziehen.

    Da war ein Band zwischen unseren Herzen, ein schimmernder Regenbogen, dessen Funkeln im Laufe der Jahre kam und ging. - Seite 77

    Dabei waren mir die Erlebnisse in der damaligen Zeit genauso präsent, wie die Gegenwart. Es ist diese Natürlichkeit, mit der Sofia Lundberg die Geschichte um Doris erzählt, die mich mitnimmt und durch die Zeilen - durch Doris Leben - trägt. Die Trauer, der Schmerz, das Leid, das Glück, die Freude. - An allem lässt Sofia Lundberg mich mit ihrem Erzählstil ungeschönt teilhaben.

    Das rote Adressbuch ist Sofia Lundbergs Debütroman. Die Buchrechte wurden bereits in 28 Länder verkauft. Das rote Adressbuch ist ebenfalls als Hörbuch erschienen.


    Zum Hörbuch

    Das Hörbuch wird gelesen von Beate Himmelstoß und Susanne Schröder. Beate Himmelstoß liest die Kapitel der Gegenwart und somit der Doris, die ihre Geschichte erzählt. Beate Himmelstoß gelingt es, eine Erfahrenheit in die Stimme zu legen, die mich annehmen lässt, dass diese Stimme selbst dies alles erlebt hat. Susanne Schröder liest die Parts aus der Vergangenheit. Susanne Schröder verleiht Doris eine jugendliche Beschwingtheit, die mich mitnimmt in ein Paris der Dreißigerjahre und mich miterleben lässt, was und wem Doris in dieser Zeit und der folgenden alles begegnet.

    Das Hörbuch ist auf 6 CDs verteilt und als gekürzte Lesung mit einer Gesamtlaufzeit von 7 Stunden und 22 Minuten angegeben. Tatsächlich fehlen diese in der Hörbuchfassung weggelassenen Zeilen aber nicht in der Geschichte. Die Handlungen bleiben nachvollziehbar und schlüssig und die Geschichte an sich kommt auch ohne diese weiteren Zeilen aus.


    Fazit

    Wer sich auf eine emotionale Reise begeben will, ist mit diesem Roman sehr gut beraten.

    Die Lebensgeschichte von Doris ist bewegend erzählt. Ich kann Euch das Buch ehrlich ans Herz legen.

    Luckiest Girl Alive

    Roman

    Verlag: LYX

    Bastei Lübbe AG

    erschienen am 31. August 2018

    im Taschenbuchformat

    Autor: Jessica Knoll

    ISBN 978-3-86396-579-2 (E-Book)

    416 Seiten



    Luckiest Girl Alive ist die Geschichte von TifAni FaNelli. Ani, wie sie sich im Erwachsenenalter gern nennt, hat beinahe alles erreicht: Sie ist mit einem gutaussehenden jungen Mann aus wohlhabendem Haus verlobt und die Hochzeit steht kurz bevor. Auch beruflich steht ihr Tür und Tor offen: sie ist Journalistin eines großen Magazins und hat dadurch Zugriff auf die Garderobe namhafter Designer.

    Einzig Anis Vergangenheit, über die ihr Verlobter Luke informiert ist, lässt sie nicht ruhen. Einige Tage vor der Hochzeit ist Ani dann zu Dreharbeiten an ihrer ehemaligen Schule eingeladen. Ani fährt zurück in ihre Heimat und sieht sich wieder mit all den schrecklichen Geschehnissen aus ihrer Jugendzeit konfrontiert.



    "Manchmal frage ich mich, was passiert wäre, wenn ich Arthur bei unserer letzten Begegnung in seinem Zimmer nicht gegen mich aufgebracht hätte. Hätte er mich in seinen Plan eingeweiht? Hätte er mich gefragt, ob ich mitmachen wollte?" - Seite 282


    Ani erzählt die Geschichte in diesem Buch aus ihrer Sicht. So bin ich beim Lesen stets nah an der Protagonistin. Zunächst gibt Ani sich unnahbar. Ich kann ihr - auch wenn der Roman aus ihrer Sicht erzählt wird - nur schwer "in die Karten schauen". Auch, wenn ich ihre Gedanken kenne, ihre Geheimnisse werden erst nach und nach offenbart.


    Im Buch wechseln sich Anis Gegenwart und Vergangenheit ab, so dass ich immer mehr die Hintergründe für ihr Verhalten heute kennenlerne.


    Der Erzählstil ist dabei lebendig. Es ist, als würde Ani mir alles Erlebte selbst erzählen und mir die Orte zeigen. Die Schule, die Straßen im Ort, die Häuser - alles wird nach und nach vertraut.


    Angenehm an der Geschichte ist, dass ich beim Lesen nicht das Bedürfnis habe, in Mitleid zu verfallen. TifAni ist anfangs nicht sonderlich sympathisch. Ohne diese Sympathie kann ich das Geschehen mit dem notwendigen Abstand betrachten und damit kommen die schrecklichen Erlebnisse auch nicht so sehr an mich heran.


    "Glaube ist, wenn jemand etwas in dir sieht, das du selbst nicht siehst, und alles dafür tut, damit du es in dir erkennst." - Seite 143


    Ani entwickelt sich mit der Zeit weiter und bemerkt, was für sie tatsächlich richtig und wichtig ist. Auch die weiteren Charaktere sind authentisch. Die Geschichte ist glaubwürdig und ich kann die Handlungen stets nachvollziehen. Ob Schüler oder Lehrer, die Charaktere sind stimmig und könnten unterschiedlicher nicht sein.




    Fazit



    Luckiest Girl Alive erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die sich selbst aus ihrer Opferrolle wieder herauskämpft. Ein Buch, dass ich auch ohne anfängliche Sympathie für die Protagonistin nicht aus der Hand legen konnte.

    Gelesen im September:

    Buch: Jessica Knoll - Luckiest Girl Alive


    Gehört im September:

    Hörbuch: Sofia Lundberg - Das rote Adressbuch

    Hörbuch: Shepherd - Der Flüstermann


    aktuell:

    Buch: Claudia Winter - Die Wolkenfischerin

    Melanie Raabe - Der Schatten

    Hörbuch: Ursula Poznanski - Thalamus



    Die nächsten in loser Reihenfolge:

    Faye Kellerman - Dein Tod komme

    Tania Schlie - Der Duft von Rosmarin und Schokolade

    Annie Darling - Der kleine Laden der einsamen Herzen

    Maja Lunde - Die Geschichte der Bienen

    Maja Lunde - Die Geschichte des Wassers

    Cilla und Rolf Börjlind - Schlaflied

    Wünsch Dir Was - Vergänglichkeit

    Fantasy - Romantasy

    Verlag: Independently published

    Erscheinungsdatum: 8. September 2018

    Autor: Kirsten Storm

    ISBN: B07DN1GBGR

    459 Seiten



    Wünsch Dir Was - Vergänglichkeit ist der dritte Band einer Tetralogie, die in zwei Welten spielt. In unserer Welt und in einer Parallelwelt - dort hauptsächlich im Land Noriat.

    Bei dieser auf vier Teile ausgelegten Reihe ist es sinnvoll, sie allesamt und in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da die Geschichte in den Folgebänden weitererzählt wird.



    Personen - und ein kurzer Überblick was bisher geschah



    Im Land Noriat wird eine neue Misaya gesucht. Das kann man nicht erlernen, man wird als Misaya geboren. Daher macht sich der erste Wächter, Aydem, auf die Suche. Das Mage-Vhe wird ihn dabei leiten, denn das ist die Verbindung, die stets zwischen einem ersten Wächter und einer Misaya besteht.


    Das Mage-Vhe führt Aydem auf die Erde. Dort begegnet er zwei jungen Damen. Bei einer der beiden regt sich sein Mage-Vhe: Romy.


    Romy Stern ist Schriftstellerin und die beste Freundin von Ella.

    Romy hat gerade ihr zehntes Buch zu Ende geschrieben und sich von ihrem Freund getrennt.

    Um die Fertigstellung des Buches zu feiern, gehen Ella und Romy aus. Bei dieser Gelegenheit trifft Romy das erste Mal auf Aydem.


    Aydem entführt Romy in das Land Noriat. Zunächst weiß Romy noch nicht, dass sie sich nicht mehr auf der Erde befindet. Doch als sie es realisiert und man ihr mitteilt, dass sie auserkoren sei das Land als Misaya zu regieren, lehnt sie dankend ab und flieht zunächst.


    Doch Aydem gelingt es, Romy zurück in die Welt Cupiditas und damit zurück nach Noriat zu bringen. In der Zwischenzeit wird eine weitere Misaya-Anwärterin von einem anderen Wächter entdeckt. Beide stehen nun vor den Prüfungen zur Misaya. Während Romy alles daran setzt, die Prüfungen nicht zu bestehen, kommt sie doch nicht gegen ihre natürlichen Kräfte an.


    Auch Aydem macht es ihr nicht leicht: er übt eine unendliche Anziehungskraft auf Romy aus. Und dann gibt er sich ihr gegenüber so unnahbar - denn eine Liebe kann und darf es zwischen einem erstem Wächter und einer Misaya nicht geben.


    Schließlich übernimmt Romy das Amt der Misaya. - Und gesteht Aydem ihre Liebe.



    Inhalt



    In diesem dritten Band hat Romy gerade das Amt der Misaya übernommen und Aydem ihre Liebe gestanden.

    Noch bevor sie in die Mysterien eingeweiht werden kann, ereilt sie ein unerwarteter Schicksalsschlag. Eine düstere Zeit bricht für Romy an, in der sie über ihre Grenzen hinauswachsen muss. Und eines wird ihr klar: nicht jeder ihrer Vertrauten ist ihr wohlgesonnen.



    Meine Meinung



    Wünsch Dir Was - Vergänglichkeit ist der bislang spannendste und zugleich düsterste Band der Tetralogie um die Chronik der Wünsche. Spätestens jetzt wird dem Leser klar, was es mit dem Titel Chronik der Wünsche auf sich hat. Kirsten Storm lässt den Leser durch Romys Augen das Land Noriat und die Ländereien rundherum betrachten und erzählt dabei sehr lebendig und anschaulich von den Gegebenheiten dort.


    Spannung, Witz und Charme wechseln sich in dieser Geschichte ab. Die Kapitel sind wohl dosiert abgestimmt und die weiteren Handlungsstränge werden geradezu miteinander verwoben. Mein Blick ist auf die Buchstaben der Geschichte gerichtet, doch die Worte von Kirsten Storm lassen Bilder entstehen und zeigen die Schönheit und Verderbtheit von Noriat, seinen Nachbarländern und seinen Charakteren.



    Zitat



    "Super Idee!" frotzelte er, "wünsch ihnen einen schönen Abend. Dann werden sie vor lauter Lachen und Tanzen nicht merken, dass du dich aus dem Staub machst." - Seite 59



    Fazit



    Wer keine Angst hat, Abenteuer zu bestehen und sich an Romys Seite zu begeben, dem wird mit der Chronik der Wünsche und dem dritten Band Wünsch Dir Was - Vergänglichkeit eine Reise zuteil, die seinesgleichen sucht. Ein absolutes Leseerlebnis, dass mit Spannung und einem spritzigen Charme voll Fröhlichkeit aufwartet.

    Die Art und Weise in der Kirsten Storm erzählt, ist so lebendig, als wäre ich nur ein Seitenumblättern entfernt um selbst in der Geschichte zu landen.

    Gelesen im September: Buch: Jessica Knoll - Luckiest Girl Alive



    Gehört im August:

    Hörbuch: Sofia Lundberg - Das rote Adressbuch


    aktuell:

    Buch: Claudia Winter - Die Wolkenfischerin

    Hörbuch: Shepherd - Der Flüstermann


    Die nächsten in loser Reihenfolge:

    Faye Kellerman - Dein Tod komme

    Tania Schlie - Der Duft von Rosmarin und Schokolade

    Annie Darling - Der kleine Laden der einsamen Herzen

    Maja Lunde - Die Geschichte der Bienen

    Maja Lunde - Die Geschichte des Wassers

    Cilla und Rolf Börjlind - Schlaflied

    Melanie Raabe - Der Schatten

    Mir hat es sehr gefallen. - Eine Rezension habe ich bereits hier eingestellt.

    Der Autor ist ab nächster Woche auf Lesereise. Vielleicht ja auch in Deiner Nähe.

    Am Donnerstag, den 13. September beginnt er in Hannover.

    Totenleserin Es lohnt sich :-) Ich bin schon wieder völlig in der Geschichte um Emma versunken. Einfach nur schön geschrieben. Mein Freund kann absolut nicht verstehen, wie man solche Bücher lesen kann: "Da passiert doch gar nichts!" Aber wenn man sich drauf einlassen kann, sind die Bücher einfach soo toll.

    Von wegen da passiert gar nichts. Da passiert ständig irgend etwas!! :)