Beiträge von Sabsi74

    Ich habe heute Abend auch den ersten Teil beendet, und ich finde es ist ein für mich untypischer AC. Damit meine ich nicht das ich ihn schlecht finde, er ist meiner Meinung nach nur anders.

    Ich habe so noch gar keine Idee wo das ganze hin führen soll.

    Interessant fand ich die Passage mit der Schriftstellerin. Ich glaub hier hat AC bestimmt aus ihren eignen Erfahrungen erzählt.


    Nachdem ich nun all eure Kommentare gelesen habe, glaube ich das ich bei diesem AC grandios scheitern werde. Ich habe mir weder etwas beim Apotheker gedacht, noch bei der Szene mit Thomasina.

    Die Idee das sich dahinter noch etwas verbirgt leuchtet mir jetzt nach euren Kommentaren ein....


    Hat es euch eigentlich auch stutzig gemacht, dass Thomasina die Haare im Pub gleich büschelweise ausgerissen wurden? Und dass ihr das offenbar überhaupt nicht wehgetan hat? Und kurze Zeit später ist sie tot? Das lässt bei mir alle Alarmglocken klingeln, dass ihr Tod vielleicht auch kein natürlicher war! Ich musste da erstmal an Radioaktivität denken, das passt ja irgendwie auch in die Zeit des Kalten Krieges, aber ob das so ohne weiteres zu bewerkstelligen ist?

    Also ich bin vollkommen ahnungslos und werde noch ein paar Seiten lesen bevor ich gleich schlafe.


    In diesem Sinne gute Nacht :sleeping:  :wave

    Meine Meinung :

    In „Das Geheimnis der Themse“ treffen wir wieder auf Charlotte und Thomas aus „Der verbotene Fluss“. Der Roman an sich ist aber völlig unabhängig von seinem Vorgänger, und kann durchaus gelesen und verstanden werden, ohne den ersten Teil zu kennen.

    Tom und Charlotte haben inzwischen geheiratet und leben in London. Tom wird der Auftrag angeboten, ein Buch über das mystische London zu schreiben, und er nimmt den Auftrag dankend an. In der Ehe kriselt es bereits leicht, da trotz 2 jähriger Ehe keine Kinder das Paar beglücken. Nach einem Umzug in ein neues Haus und eine neue Umgebung versuchen sie ihren gemeinsamen Weg zu finden. Der Auftrag zum Schreiben des Buches verspricht die Möglichkeit, dass die beiden sich wieder einander nähern. Gleichzeitig wird an der Themse eine Frauenleiche gefunden und bald stellt sich heraus, dass sich auch hier eine Spur findet, die sie gemeinsam lösen können.


    Der Schreibstil des Romans hat mir gut gefallen, denn er bringt dem Leser das ehemalige London mit seinen zum Teil geheimnisvollen und versteckten Bauten sehr gut näher. Susanne Goga beschreibt mit Charlotte eine starke ausländische Frau, die sich im London des Jahres 1894 mit der ein oder anderen Voreingenommenheit auseinandersetzten muss. Ein sehr kritisches gesellschaftliches Thema wird gekonnt angesprochen, die Kinderlosigkeit des Paares. Charlotte schafft es galant sich bei diesem Thema nicht in die Enge treiben zu lassen, es wird jedoch deutlich beschrieben, wie sehr sie dieses Thema mitnimmt. Hinzu kommt, dass Tom und Charlotte nie richtig über dieses Thema mit einander reden, was die Probleme der beiden nur verstärkt. Zu dieser Zeit galt das mit Sicherheit als ein größerer Skandal, aber selbst heute werden kinderlose Paare oft noch von der Seite beäugt, egal ob sie einfach nicht wollten oder konnten. Oft müssen sich diese Paare in der Gesellschaft auch noch erklären warum sie keine Kinder in die Welt gesetzt haben.


    Das Buch hat mir ein paar nette Lesestunden beschert und mich in einer stressigen Phase gut vom Alltag abgelenkt.


    Ich bedanke mich bei DIANA Verlag zur Verfügungsstellung eines Rezensionsexemplars.


    ASIN/ISBN: 3453360710

    Also so ganz bin ich hier noch nicht hinter das Prinzip gestiegen, klingt aber irgendwie interessant.

    Ich glaube ich versuch mich auch mal und mache mit ! (bei meinem Glück lande ich dann bei Histo und Fantasy .... absolut nicht mein Genre). Ich werde mal meine gelesene Bücherliste um Rat fragen, was ich so als PN senden kann