Beiträge von wirbelwind

    Wie einige eventuell bereits wissen, habe ich lange gezögert den ersten Band von Jojo Moyes zu lesen. Doch “Ein ganzes halbes Jahr” hat mich umgehauen, Umgerissen. Mich emotional so sehr gefesselt, dass ich noch wochenlang zurückdenken musste. Was dies mit dem zweiten Buch von ihr zu tun hat? Nun, ich konnte mir in der ersten Zeit nach dem Lesen wirklich nicht vorstellen, dass mich “Eine Handvoll Worte” ebenso fesseln können würde. Dennoch habe ich nach einigen Wochen des Wartens nun auch dieses Buch gelesen. Und ich muss ehrlich sagen, ich habe es nicht bereut.


    Die Geschichte beginnt in der Gegenwart mit Ellie. Ellie ist jung, hat einen super Job, eine tolle Wohnung – und eine Affäre mit einem verheirateten Mann, der wenig Zeit hat und hinter dessen Familie sie logischerweise stets zurückstecken muss. Als das Archiv ihrer Arbeit umziehen muss, fallen ihr Briefe von früher in die Hände. Liebesbriefe. Briefe voller Leidenschaft, ehrlicher Liebe und Aufopferung. Ellie möchte unbedingt hinter die Geschichte hinter diesen Worten kommen.


    So liest der Leser im weiteren Verlauf in einer großen Rückblende über die Zeit 1960. Jennifer Stirling ist wohlhabend, wohnt in einem schönen Haus, ist mit einem angesehenen Mann verheiratet – sie hat eigentlich alles, was man sich wünschen könnte. Doch die Wahrheit sieht anders aus. In ihrer Ehe nicht glücklich beginnt sie eine Affäre mit einem jungen Mann, der ihr nie den Standard bieten könnte, den sie gewohnt ist. Wohin wird diese Liebe führen?


    Das Buch hat mich enorm gefesselt. Besonders die Geschichte um Jennifer Stirling liess mich einfach nicht mehr los. Eine junge Frau, eher unglücklich, die liebend gern aus ihrem goldenen Käfig ausbrechen würde und sich doch den gesellschaftlichen Normen der damaligen Gepflogenheiten unterwerfen muss, um nicht vollends unterzugehen. Die Liebesgeschichte liest sich sehr schön, nicht zu schnulzig und sehr spannend. Immer fiebert man als Leser mit wohin die Reise wohl gehen wird.


    Und was wohl aus Ellie wird? Wird sie hinter die Geschichte blicken? Den Schleier heben? Was wird sie daraus lernen? Kann sie etwas für sich mitnehmen?


    Ein wirklich wunderbares Buch. So fesselnd, so schön geschrieben. Das Buch hat mich emotional am Ende nicht so irre “verstört” wie der erste Band, doch das vergleichen möchte ich an dieser Stelle nun lassen. Denn für sich war dieses Buch einfach nur hervorragend. Ich empfehle es gerne weiter, denn es vergeht wie im Flug und bietet beste Unterhaltung und eine wunderschöne, spannende Geschichte.


    Daher kann ich gar nicht anders und vergebe 5 von 5 Punkten.

    Dieses Buch habe ich begonnen zu lesen, weil…


    …ich Amy Winehouse sehr mag (bzw. mochte). Und weil ich es 2012 zu Weihnachten geschenkt bekommen habe und es langsam mal lesen wollte.


    Inhaltsangabe des Verlags:


    “Amy Winehouse hat in ihrer allzu kurzen Karriere ein unvergleichliches musikalisches Erbe hinterlassen. Mit ihrer Musik berührt die Soul-Diva bis heute Millionen.


    Ihr Vater Mitch Winehouse gewährt in seinem Erinnerungsbuch einen intimen Einblick in das Leben der berühmten Tochter. Von der Kindheit und Jugend einer talentierten und immer zu Scherzen aufgelegten Amy, über den Aufstieg zum gefeierten Weltstar, bis hin zur fatalen Drogensucht, die ihr letztlich das Leben kostete, stellt Mitch Winehouse das facettenreiche Leben seiner Tochter dar. Als Vater, der erst stolz und später zunehmend besorgt Amys Weg begleitet, gibt er Einblick in seine Gefühlswelt und die Gedanken seiner Tochter. Damit möchte er nicht nur die Fans von Amy Winehouse erreichen, sondern auch Angehörige und Freunde von Drogenabhängigen.


    Sein Buch ist eine Hommage, die der vielschichtigen und nicht unkomplizierten Persönlichkeit der geliebten Tochter gerecht zu werden versucht, zugleich aber auch eine anschauliche Mahnung vor dem Drogenmißbrauch aus Sicht eines betroffenen Vaters.


    Das Buch fußt auf dem Tagebuch von Mitch Winehouse, das auch schockierende Details nicht ausspart. Darüber hinaus enthält es bisher unveröffentlichte Fotos aus dem privaten Familienalbum. „Meine Tochter Amy” ist die persönlichste und wahrhaftigste Biografie der Pop-Ikone Amy Winehouse.


    Seinen Teil des Erlöses aus dem Buch stiftet Mitch Winehouse der „Amy Winehouse Foundation“, die in Amys Namen Kinder und Jugendliche in Notsituationen unterstützt.”



    Eigener Leseeindruck:


    Nachdem ich bereits ein Buch über Amy Winehouse (“Back to black”) gelesen hatte, musste ich natürlich auch die Biografie lesen, die ihr Vater über sie geschrieben hatte. Er berichtet über Amys Kindheit, ihre schon früh beginnende Leidenschaft für Musik und ihren Aufstieg als Musikerin. Dabei lässt er nichts aus. Sowohl Positives als auch Negatives findet dabei Erwähnung. Dieses Buch fand ich sehr interessant. Auch wenn ich vieles schon wusste, so fand ich die Sichtweise des Vaters spannend. In den Medien wurde er oftmals negativ und seine Tochter beherrschend dargestellt. Hier berichtet er, was hinter den Kulissen ablief und was daraus in den Medien gemacht wurde. Besonders “traurig” fand ich, dass Amy selbst ihre größten Hits nicht gerne sang, weil sie aus negativen Kapiteln ihres Lebens stammten. Zum Schluss hin berichtet Mitch Winhouse zudem über die Stiftung, die er in Gedenken an Amy eingerichtet hat.


    Ein fesselndes Buch für alle Fans von Amy Winehouse. Und zudem ein eindrucksvoller Bericht eines Vaters, der zusehen muss wie seine berühmte Tochter zerbricht. Daher ist es auch ein eindrucksvolles Zeugnis dafür, was Drogen- und Alkoholsüchte nicht nur mit den Betroffenen sondern auch mit der Familie und dem gesamten Umfeld anstellen können.


    Ich habe dieses Buch gerne gelesen und vergebe 5 von 5 Punkten.

    Meine Meinung zu Noah:


    Ein wahnsinnig spannender Thriller, der sich diesmal vielschichtigen Themen annimmt. Der Überbevölkerung, Klimaproblemen, Krankheiten. Ein tolles Buch. Eine Achterbahnfahrt. Spannend ohne Ende und glücklicherweise diesmal ausführlicher. Mehr Seiten Fitzek quasi :) Der Autor schreibt selbst, dass dies sein persönlichstes Buch sei. Dies merkt man. Und da es sein bereits 10. Werk ist, ist dies auch doppelt gelungen. Ein toller Schmöker, der zum Nachdenken anregt. Den ich gerne jedem in die Hand drücken möchte. Ob Fitzek-Leser oder nicht, dieses Buch bietet viel Diskussionsstoff und jeder sollte es lesen. Also: Auf in die Buchhandlung und das Buch gekauft.
    Im Dunkeln hat das Buch zudem einen zusätzlichen Schocker zu bieten: Mann, hab ich mich verjagt :)
    Eindeutig 5 von 5 Punkten.