Beiträge von endorfinchen

    Wiggli : meine Erwartungen an das Buch waren auch recht hoch. Erstmal weil "Psychothriller" drauf stand und auf der Rückseite des Buches (gibts dafür nen speziellen Begriff?! :gruebel) irgendwas von "... das lässt ihnen das Blut in den Adern gefrieren" (hab das Buch grad nicht zur Hand) ... und das passiert definitiv nicht.
    Ich frag mich auch immer, wer den Büchern den Stempel aufdrückt, in welches Genre es gehört! :gruebel

    Zitat

    Original von Gummibärchen
    "Starbucks" steht auf der Liste der Sachen, die ich als "überbewertet" bezeichne (zusammen mit Nutella, Anständigkeit, George Clooney, uvm.)


    Ich bin so froh, dass es in Trier immer noch keinen Starbucks gibt. Wir haben zwar so ne billige Kopie, aber zum Glück kein Original. Dafür andere schicke und billigere Cafés :-)


    *hust* Der Clooney Schorsch ist doch nicht überbewertet, hallo? Der ist doch viel, viel leckerer als Nutella ...


    Zurück zum Thema: ich liebe Starbucks auch ... Gott sei Dank habe ich keinen in der Nähe, denn das wäre mein Ruin.

    Kurzbeschreibung :write
    Olivier ist der Mann ihrer Träume. Als er sie ganz plötzlich verlässt, bricht für Jet eine Welt zusammen. Zwar tritt schon bald ein anderer Mann in ihr Leben, doch behält Jet ihren Ex im Visier. Weil sie nicht von ihm loskommt, freundet sie sich unter falschem Namen sogar mit Oliviers »Neuer« an. Doch dann liegt eines Tages seine Leiche vor ihr ...



    Über den Autor :write
    Martine Kamphuis (1963) hat sich nach ihrem Studium der Medizin auf den Fachbereich Psychiatrie spezialisiert und arbeitet mit Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten. Nach der Veröffentlichung diverser Fachartikel erschien 2006 bei Uitgeverij De Arbeiderspers ihr Debütroman "Vrij" (Frei), der für den "Schaduwprijs" nominiert wurde - eine Initiative der "Genootschap van Nederlandstalige Misdaadauteurs" (Vereinigung niederländischer Krimiautoren) und der "Stichting LIRA" (die niederländische VG Wort).



    Meine Meinung :write
    Nachdem Olivier sich plötzlich und für Jet unerwartet trennt, bricht für sie eine Welt zusammen. Der Mann, um den sich ihre ganze Welt gedreht hat, wendet ihr auf einmal den Rücken zu und alles um sie herum bleibt stehen.
    Sie hat eine Woche Zeit das gemeinsam bewohnte Haus zu verlassen und sich eine neue Bleibe zu suchen.


    Nach dem ersten Schock und einem neuen Zuhause macht Jet eines Morgens eine erschreckende Entdeckung: Olivier hat sie für eine andere Frau verlassen.


    Zufällig kommt Jet mit der neuen Frau in Kontakt und freundet sich sogar - unter falschem Namen - mit ihr an. Ihr anfänglicher Plan, einen Keil in diese Beziehung zu treiben, rückt nach und nach in den Hintergrund, als sie merkt, dass Angela nicht nur von Olivier alleine gelassen wurde und scheinbar ihre Hilfe braucht.


    Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine ungewöhnliche Bindung, die immer enger zu werden scheint, bis eine von beiden kurz davor ist, daran zu ersticken.



    Der Leser ist von der ersten Seite im Geschehen und wird immer tiefer in dieses Buch reingezogen. Die Übergänge von Jet´s Trauer über Wut zu Glücksgefühlen sind fließend und wechseln immer wieder.
    Die Charaktere haben mich von Anfang an fasziniert. Von Olivier wird die meiste Zeit in der dritten Person gesprochen, denn er spielt nur am Anfang und am Ende eine kurze Rolle.


    "Ex: Schön, dass du tot bist" ist nicht, wie angegeben ein "Psychothriller", denn der Thrill fehlt in diesem Buch ganz enorm. Trotz allem war es spannend von der ersten bis zur letzten Zeile, mit einem mehr als überraschenden Ende.
    Obwohl mir der Thrill gefehlt hat, war ich positiv überrascht und vergebe daher 8 Punkte!!

    Meine Meinung :write
    Nachdem ich bei vorablesen.de die Leseprobe regelrecht verschlungen habe und danach so unwahrscheinlich neugierg war, wie es mit Jonas und seinen Wünschen weitergeht, habe ich mich richtig gefreut, als das Buch dann auch kurze Zeit später in meinem Briefkasten lag.


    Der Anfang des Buches war spannend und macht wirklich neugierig auf mehr, man möchte all die aufgeworfenen Fragen beantwortet haben, aber nach kurzer Zeit ist das ganze einfach nicht mehr lesenswert.


    Der Autor hat komplett auf die wörtliche Rede verzichtet, sodass ich viele Sätze und manchmal sogar ganze Abschnitte nochmal lesen musste, um den Zusammenhang überhaupt zu verstehen. Denn das sich zwei oder mehrere unterhalten, wird oft aus dem Zusammenhang gar nicht ersichtlich.
    Außerdem ging mir das ständige, völlig belanglose SMS-schreiben total auf den Nerv.


    Alles in allem für mich ein Buch mit wenig Sinn und Stil. Das Lesen war zäh und mühsam und hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht.


    Von mir gibts 2 Punkte!

    Meine Meinung :write
    Der erste Fall für Karl MØrck: nachdem dieser bei einem Unfall zwei seiner besten Freunde und Kollegen verloren hat - einer davon, vegetiert seitdem im Krankenhaus vor sich hin - wird er in eine neue Abteilung versetzt.
    Nun soll er das Sonderdezernat Q - die sich auf ungeklärte Fälle spezialisieren - leiten in dessen Abteilung er bislang der einzige Mitarbeiter ist.


    Nach einigem Hin und Her mit seinem Vorgesetzten wird ihm ein Assistent zur Verfügung gestellt, der in erster Linie die neuen Büroräume - die sich weit ab, von seinem bisherigen Kollegen im Keller befinden - sauber halten und “Handlangerarbeiten” erledigen soll.
    In Assad steckt allerdings mehr als nur ein lebendiger Staubwedel und Chauffeur.


    Vor fünf Jahren verschwand die Politikerin Merete auf bislang unerklärliche Weise und wurde zwischenzeitlich bereits für tot erklärt.
    Ein Fall für das Sonderdezernat Q.


    Nachdem MØrck und Assad sich der umfangreichen Akte widmen, Zeugen von damals befragen und nach und nach auch Beweismaterial auftaucht, setzt sich das Puzzle immer weiter zusammen.


    Während MØrck und Assad ermitteln kämpft Merete in einer Druckluftkammer um ihr Leben. Jedes Jahr wird der Luftdruck um ein Bar erhöht und die “Entführer” drohen ihr immer wieder damit, den Luftdruck sofort runterzusetzen, was bedeuten würde, dass ihr Körper durch diese Differenz explodieren würde.



    Dieser Thriller wurde vorab von ganz vielen Seiten hoch gelobt und als echter Geheimtipp gehandelt. Dementsprechend hoch waren meine eigenen Erwartungen.


    Außerdem bin ich immer sehr neugierig, wenn mich auf dem Buchrücken so Sätze wie “Ein ungewöhnlich schöner, grausamer und todspannender Thriller, der einem von der ersten bis zur letzten Seite den Atem abschnürt”, locken.


    Spannend wurde es für mich erst nach 300 Seiten und danach hielt sich das Ganze auch in Grenzen, sodass es von “todspannender Thriller” meilenweit entfernt war.


    Die einzelnen Charaktere und die parallelen Erzählstränge haben mir gut gefallen und haben auch die nötige Abwechslung in das Buch gebracht.
    Allerdings war mir die Vorgeschichte zu unserem Ermittler viel zu ausführlich und auch Merete´s Leben vor dieser Entführung war ein bisschen viel.


    Der Punkt, an dem ich gefesselt und “Blut geleckt” habe, setzte erstaunlich spät ein und hat das ganze daher für mich
    etwas zäh und unspannend gestaltet.


    Alles in allem war der Plot sehr gut, allerdings ausbaufähig.
    Aus dieser “Gefangenschaft” hätte man viel mehr rausholen können, denn im Gegensatz zu anderen Thrillern, fand ich das, was Merete in den fünf Jahren durchgemacht hat, nicht besonders schlimm oder herausragend.


    Aber MØrck und auch Assad haben Potential und trotzdem freue ich mich auf den zweiten Fall von dem dänischen Sonderdezernat und hoffe, dass der Autor dann an Spannung und vor allem Tempo zulegen wird.


    Von mir gibts 7 Punkte!