Beiträge von Saru

    Bouquineur & Rosenstolz
    Dass Eve nicht zum Arzt gehen will, erklärt Enzo damit, dass sie glaubt, der Arzt wird ihr eh nur Schmerzmittel geben und könnte an ihrem Zustand nichts ändern. Und zwischen den Schmerzataken liegen laut Enzo ja große Abstände.
    Ich bin in einer ähnlichen Situation erst zum Arzt, als die Schmerzen mehrmals wöchentlich kamen, vorher hatte ich einfach genug Zeit es zu verdrängen und zu hoffen, sie kämen nicht so schnell wieder.

    Ich hatte noch nie einen Hund. Eigentlich habe ich panische Angst auch noch vor dem kleinsten Vertreter dieser Art. Aber auf den Bildern sehen sie meistens einfach nur niedlich aus. Und als Ich-Erzähler im Buch ist der Hund natürlich sehr vermenschlicht.
    Rennsport interessiert mich eigentlich nicht, aber ich finde auch nicht, dass es hier wirklich um Rennsport geht. In meinen Augen sind es viel mehr zwei unterschiedliche Welten. Im Rennen geht es doch Denny darum durch vorausschauendes Fahren die absolute Kontrolle über sein Fahrzeug und die Fahrsituation zu erlangen. Aber im Leben ist es anders. Und während Denny auf der Rennbahn vorausschauend und konzentriert alle Herausforderungen meistert, läuft sein Leben aus dem Ruder. Es ist interessant, dass gerade wenn Denny ein wichtiges Rennen fährt(fahren möchte), sich die wichtigen Momente seines "normalen" Lebens ereignen - seine Tochter wird geboren, die Krankheit seiner Frau offenbart sich.
    Ich bin gespannt, wie weit diese Gegenüberstellung der absoluten Kontrolle auf der Rennstrecke und des vollkommen unkontrollierbaren Lebens im Verlauf des Romans gehen wird.
    Was du tust, liegt vor dir. - Eine tolle Lebenseinstellung. Wird Denny sie auch im Leben beherzigen können?

    Ich bin von dem Buch grenzenlos begeistert. Es ist spannend und witzig gleichzeitig. Ein Bösewicht muss aufgehalten, ein magischer Artefakt gefunden werden, aber viel wichtiger für die Protagonisten ist die Suche nach der Wahrheit und nach sich selbst. Die kleinen Wortgefechte, die sich Clary und Jace liefern, machen in meinen Augen aus dieser Geschichte etwas ganz besonderes. :grin

    Zitat

    Original von Elmar
    Meine Tochter 7 Jahre läßt sich gerade "Spaßgeschichten" vorlesen. Die sind vielleicht zäh, oft versteht sie dann gar nicht um was es geht. Aber wenn wir mal ein Buch angefangen haben dann muß es zu Ende gelesen werden! Ganz anders als ich!


    Meine Tochter war von 3 - 8 auch dieser Auffassung. :grin
    Da haben wir gemeinsam sämtliche Empfehlungen aus diesem Buch hier gelesen. Mich haben zwar nicht alle überzeugt, aber die meisten der vorgeschlagenen Bücher sind wirklich schön.*inerinnerungschwelgt*

    Anne Bishop; Die dunklen Welten 2 - Belladonna; 1
    Jane Austen; Überredung; 2
    Derek Landy; Skulduggery Pleasant 1 - Der Gentleman mit der Feuerhand; 1
    Tanya Huff; Die Göttin der Zauberer; 3
    Patricia Briggs; Ruf des Mondes; 2
    Kerstin Gier; Die Mütter-Mafia; 1
    Marliese Arold; Magic Girls 01- Der verhängnisvolle Fluch;2
    Susan Elizabeth Phillips; Wer will schon einen Traummann;1,5
    Susanne Fröhlich; Familienpackung; 3,5
    Tanya Carpenter; Engelstränen; 1,5
    Amelie Fried; Verborgene Laster und andere Geständnisse; 2
    Charlain Harris; Vampire schlafen fest; 2
    Frewin Jones; Elfennacht - Die siebte Tochter; 3
    Cassandra Clare; City of Bones - Chroniken der Unterwelt; 1

    Das Buch hat ein wunderschönes Cover, die Story ist leicht verständlich und liest sich flüssig.
    Die Welt der Elfen wird sehr ausführlich und mit Liebe fürs Detail geschildert. Die „lebendigen“ Wandbilder und ihre Verbindung zu den Schwestern haben mir z.B. sehr gut gefallen. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass vor lauter Kleider – und Räumebeschreibungen die Geschichte selbst nicht vorwärts gehen würde. Dafür dass die Geschichte in Summe nur wenige Tage umspannt, verbringt Tania/Anita zu viel Zeit mit Selbstzweifeln und Selbstmitleid. Den Anfang und das Ende fand ich wirklich spannend wenn die 300 Seiten dazwischen nicht so Handlungsfrei wären.

    SiCollier
    Dann dürfte dir dieses Buch gefallen. ;-)
    Ich fand, dass hier durch den Prolog viel von der Spannung genommen wurde,
    denn wenn ich schon weiß, dass der Mann die Abenteuer seiner Jugend erzählt,
    muss ich nicht fürchten, dass er auf seiner halsbrecherischen Flucht umkommt.
    Die Geschichte fand ich wirklich schön, aber wegen dem Prolog war das Buch ins gesamt eher enttäuschend. :-(

    Für mich darf der Prolog nicht zu lang sein, er sollte auch keine eigenständige Geschichte enthalten. Muss ich erst eine Tausendjährige Legende lesen und werde im ersten Kapitel mit völlig anderen Lebensumständen und Protagonisten konfrontiert, nervt es mich sehr.
    Ist der Prolog aber sehr kurz und dient vor allem der Spannungssteigerung, finde ich ihn gelegentlich ganz interessant.