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Original von Johanna
Aber, dank Dir Katerina, habe ich da seit Deinem letzten Buch keine so großen Probleme mehr, da ich ja weiß, wie sich mein Unbewußtes trotzdem darauf vorbereitet und ich nicht in Panik verfalle sollte.
Also mein Gewissen ist ruhiger, wenn ich Dinge eben auf den letzten Drücker mache.
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War aber auch interessant. Ich hab mir diesmal immer wieder gesagt: "Mach Dich nicht verrückt, Du weißt ja, wie es funktioniert. Da kommt schon noch eine Idee."
Ich freue mich auch jeden Tag darüber, dass ich diese Dinge jetzt weiß. Es macht den Umgang mit einem selbst um so vieles einfacher. Und respektvoller.
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Das mit der manischen Handynutzung fällt mir doch oft auf. Manchmal frage ich die Leute, was sie machen würden, wenn sie das Ding zu Hause vergessen würden. Viele Antworten sind doch erschreckend. Keine Ruhe, Angst, etwas zu verpasssen, sofort nach entdecken nach Hause fahren und es holen.....
Dabei muss man nicht mal dieses Buch lesen, um zu erfahren, dass das nicht gut ist. Selbst so internetaffine Leute wie Sascha Lobo plädieren für die Auszeit.
Aber es gibt absolut nichts, aus dem man sich nicht eine Sucht basteln kann.
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Meine ersten Erinnerungen sind auch so im Bereich von ca. 4 Jahren angesiedelt.
Schlimm für mich war damals, als mir eine kleine Freundin erzählte, daß es den Weihnachtsmann gar nicht gäbe.
Ich war derart entrüstet und sauer und habe ihr nicht geglaubt, daß ich sofort zu meiner Mutter damit gerannt bin.
Was sie geantwortet hat, weiß ich aber leider nicht mehr.
Bei uns kam glaube ich das Christkind, und ich weiß nicht, wann ich kapiert habe, dass das nicht die Geschenke unter den Baum legt. Ich hab ja ewig nicht mal mitgekriegt, dass es nicht unseren Baum schmückt. 
Bei mir war der Osterhase das Schockerlebnis. Da weiß ich noch genau, wie mein Opa sich eines Abends an mein Bett gesetzt hat und meinte, er müsse mir was sagen. Und dann erzählte er mir, es gebe keinen Osterhasen, sondern das Ganze hätte was mit irgendeiner germanischen Göttin zu tun. Ich war so sauer! Nicht darauf, dass sie mich vorher "belogen" hatten, sondern dass er mir das genommen hat.
(Reißt bitte die Seiten, auf denen steht, dass man Kindern die Wahrheit sagen soll, aus eurem Exemplar heraus.)
(Für die E-Book-Leser hab ich leider keinen Rat.)
Liebe Grüße
Katerina