Beiträge von Novemberkind

    ja habe ich, ich hab ihn auf DVD und grade een mit meiner besten Freundin gesehen und gestern ebenfalls schon. EIne spritzige kleine Hommage an Jane Austens unvergänglichen Klassiker und welches Mädchen wünscht sich nicht mal in sein Lieblingsbuch zu springen und der Hauptcharakter zu sein

    Danke schön.
    Mein Interesse an Rudolf kam jetzt erst vor kurzem wegen des Musicals Rudolf Affaire Mayerling und ich werde es mir nächstes Jahr ansehen. Und weil ich vorher ja schon ein reges Interesse an seiner Mutter hatte und dann noch ein Interview mit Brigitte Hamann gesehen habe, habe ich mir gedacht "Das Buch musst du jetzt auch mal lesen" und ich kann sagen, die Bücher sind hervorragend. Gerade weil ich mir selbst genug Gedanken machen konnte und weil viele fundierte Fakten vorlagen um nicht irgendwie was abstraktes zusammenzuflicken. Alle Facetten Rudolf werden beleuchtet.

    ich bin irgendwie froh das es Kontraste zu den Hollywoodfilmen gibt. Ich meine Klar es gibt wahnsinnig gute, aber auch zimlich viel Müll und der deutsche film setzt dazu einen schönen Kontrast.
    Christian Berkel hat mal gesagt: Amerikaner betrachten sich als Geschichtenerzähler.
    Und das stimmt auch. Es ist immer alles in einem Film: Komik, Ernst, Trauer etc. Und der Deutsche Film der trennt irgendwei besser die Genres voneinander

    Inhalt


    Der Suizid von Kronprinz Rudolf von Österreich (1858-1889) in Mayerling am 30. Januar 1889 war ein Schock für ganz Europa und sollte die Welt nachhaltig beeinflussen. Hier zeichnet die Bestsellerautorin Brigitte Hamann das detaillierte Bild eines liberalen Intellektuellen, der stets vehement gegen Antisemitismus, Nationalitätenhaß und Klerikalismus eintrat und dessen politisches Ziel ein vereintes Europa liberaler Staaten war.
    Brigitte Hamanns aufsehenerregende und international verbreitete Bücher haben die späte Geschichte des Hauses Habsburg neu ausgerichtet. Unter ihren zahlreichen Publikationen nimmt die Biographie Rudolfs, des Kronprinzen und Rebellen, einen zentralen Platz ein. Wie in einem Spiegel zeigt Rudolfs tragisches Leben das Dilemma des Vielvölkerstaates Österreich-Ungarn am Ende des 19. Jahrhunderts und gibt so ein ungemein aufschlußreiches historisches Bild einer zu Ende gehenden Epoche. 25 Jahre nach seinem ersten Erscheinen liegt nun diese revidierte Fassung vor, fußend auf dem neuesten Forschungsstand und umfangreichem neuem Bildmaterial, das zum Großteil aus dem Privatarchiv der Autorin stammt. Nachzulesen ist das Lebensbild eines Mannes, der das alte Habsburgerreich mit maßgeblicher Hilfe bürgerlicher Intellektueller und Abschaffung der Vorrechte des Adels modernisieren und seine Vision eines modernen, liberalen Staates verwirklichen wollte, und zwar in Harmonie mit den Nachbarn, auch Frankreich und England. Sein politisches Ziel war ein vereintes Europa liberaler Staaten. Der Politiker Rudolf stand auf der Höhe seiner Zeit, konnte sich aber gegen die starre Hierarchie des Kaiserhofes nicht durchsetzen. Eine schwere Krankheit schwächte schließlich seine Tatkraft und bestärkte seine Hoffnungslosigkeit. Als er realisierte, daß seine Chance dahinschwand, jemals den Thron zu besteigen, setzte er seinem Leben ein Ende. Daß er dabei die siebzehnjährige schwärmerische Mary Vetsera mit in den Tod nahm, verdunkelt sein Leben in der Geschichte


    Autorin


    Brigitte Hamann studierte Germanistik und Geschichte in Münster und Wien. 1963 legte sie in Münster das Realschullehrer-Examen ab, absolvierte ein Volontariat bei der Deutschen Presse-Agentur in Essen und wurde 1964 Redakteurin der Neuen Ruhr Zeitung. 1965 heiratete sie den Wiener Historiker und Universitätsprofessor Günther Hamann (* 1924, † 1994), erhielt neben ihrer deutschen Staatsbürgerschaft auch die österreichische und arbeitete privat als Assistentin für ihren Mann. 1978 schloss sie ihre Doktorarbeit über das Leben von Kronprinz Rudolf ab. Im gleichen Jahr veröffentlichte sie eine Biografie unter dem Titel: „Rudolf, Kronprinz und Rebell“. Das Buch wurde ein großer Erfolg. Seitdem arbeitet Brigitte Hamann als freie Historikerin.


    Meine Meinung


    Ein ganz hervorragendes Werk über das Leben von Elisabeths tragischem Sohn. Man merkt wie sehr er seine Mutter liebte, die aber niemals wirklich Notiz von ihren Kindern genommen hat. Und man sieht die Facetten des Kronprinzen: zum einen dieser viellseitig gebildete Mensch der eine sehr unkonventionelle Bildung dank seiner Mutter genoss, aber auch das verlassene Kind, dasmit seinen Eltern wenig zu tun hatte, der Visionär der an ein liberales Europa glaubte und diesen Traum auch verwirklichen hätte können, wenn da nicht dieses starrte Höfische Denken gewesen wäre und auch der gebrochene Mann am ende. Ich persönlcih bin ganz begeistert von den Hamann-Werken

    [quote]Original von Leseratte87
    Ich habe die Bücher gelesen, bevor der ganze Hype ausgebrochen ist, und ich persönlich kann ihn auch nicht so richtig nachvollziehen.
    quote]


    So gings mir auch, ich habe die Bücher ebenfalls vor dem ganzen Rummel gekauft und was mich am meisten störte war, das die Idee der Bücher ja irgendwo gut war und dann sämtliche auf den Tripp Vampir/Mensch Lovestory aufsprangen und auf einmal so viel abgehobener Schund produziert wurde das einem schlecht wird


    aber Beatrix hat auch recht mit den Idolen der Teenager in jeder Generation. Außerdem wird sich diese Bis(s) Hysterie legen, sobald ein neuer anderer Romanheld die Bühne betritt. Ich finde IDole haben etwas sehr schnellebiges, wie gewonnen so zeronnen. Wenn erst mal alle Filme gedreht und der allgemeine Wahn sich gelegt hat, gibts was anderes

    Zitat

    Original von SiCollier


    Aufgenommen und einige Szenen angesehen, doch noch nicht ganz. Für so ein ernstes Thema muß ich "in Stimmung" sein. Will ich aber irgendwann innerhalb der nächsten Wochen schauen.


    Dann gib mir bescheid wie der Film war, weil ich hab es nicht geschafft

    Die junge Amanda ist der größte Fan von Jane Austens Büchern, der sich denken lässt. Als eines Tages Elizabeth Bennet aus dem Roman "Stolz und Vorurteil" aus ihrem Badezimmer tritt, stellt Amanda fest, dass die Tür in der dortigen Wand nicht etwa zu langweiligen Heizungsrohren, sondern geradewegs ins England des frühen 19. Jahrhunderts und das Herrschaftshaus der Familie Bennet führt. Dort nimmt man Amanda wohlwollend auf, und die mischt sich auch sogleich aktiv in die Geschicke ihrer neuen Umgebung.