Beiträge von calliopi

    Ich denke auch seit ein paar Jahren darüber nach, noch etwas nebenher weiter zu studieren, Richtung internationale Wirtschaft gibt es ein paar interessante Angebote.


    Aber erst mal steht noch meine fachliche Spezialisierung aus, das ist wichtiger.


    Die ganze Lernerei schreckt mich momentan bei beidem ab. Das letzte Jahr war das erste Jahr, in dem ich neben der Arbeit nicht noch für andere Dinge wie Diss o.ä. arbeiten mußte und das habe ich ziemlich genossen :-]


    @DD
    ist das etwa das Toxikologie-Studium in Berlin??? Das würde ich nämlich auch sooo gerne machen, nur eine Reduzierung meiner Arbeitszeit und die Pendelei nach Berlin ist (momentan) leider nicht zu machen :cry

    Ich kann mich Voltaire und Ronja nur anschließen!


    Wir leben in einer Zeit, in der es für unser Land bzw. die EU immer wichtiger wird, uns nicht auf den Lorbeeren der relativ schnell vorangeschrittenen Industrialisierung auszuruhen, sondern gut ausgebildete junge Menschen in die Berufswelt zu entlassen. Und dazu gehören sowohl Nicht-Akademiker als auch Akademiker! Eine gut ausgebildete Bevölkerung wird für uns in den nächsten Jahren immer wichtiger werden und gerade auch das breite Angebot von Studienfächern und die relativ freie Wahl der Studienfächer nach Interesse und Fähigkeiten gewährleistet doch diese breite Bildung der Bevölkerung! Auch wenn vielleicht nicht immer gewährleistet ist, dass jm. nach dem Studium in seinem erlernten Beruf arbeitet, sind es doch oftmals genau die dort erworbenen Fähigkeiten, die sein Weiterkommen in einer anderen Sparte ermöglichen (Quereinsteiger mit sinnvollen Biografien finde ich absolut gut).


    Ich habe ein Studium genossen, das sehr schulisch angelegt war (mittlerweile gibt es auch dort Wahlfächer etc); d.h. zu Semesteranfang gab es einen Stundenplan an den man sich zu halten hatte. Die Prüfungszeiten waren streng vorgegeben und die Zulassung zur Prüfung erfolgte nur, wenn man den letzten Studienabschnitt (d.h. die Prüfungen nach dem letzten Sommersemester spätestens nach der Nachprüfung mit maximal 1/2 Jahr Verspätung) abgeschlossen hatte.
    Dieses System gewährleistet, dass man eigentlich fast nicht bummeln kann und die Studenten ihr Studium auch erfolgreich abschließen.
    Nachteil ist dann aber ganz klar, dass das Jobben nur in einem sehr begrenzten Zeitrahmen möglich ist, da die Stundenpläne gut gepackt sind (es sei denn, man legt keinen Wert auf Vorlesungen und kann alleine mit fremden Mitschrieben und aus Büchern lernen). Wenn man solche Bedingungen mit ausreichend Spielraum in anderen Studiengängen heranzieht, könnte man notorische Langzeitstudenten vermeiden.


    Ich finde Studiengebühren bei "Bummlern" gerechtfertigt, ansonsten tue ich mich damit auch etwas schwer. Ich hatte das Glück, dass mich meine Eltern finanziell unterstützt haben, Anspruch auf Bafög hatte ich keinen, hatte aber deutlich weniger als den Höchstsatz zur Verfügung und habe für meine privaten Vergnügungen halt in den wenigen praktikumsfreien Semesterferien gejobbt). Ich finde es gut, wenn der Staat ein relativ kostengünstiges Studium ermöglicht (ohne teils horrende Studiengebühren wie z.B. in den USA) und bin auch gerne bereit, dies mit meinen Steuern zu unterstützen!
    Vielleicht sollte man auch daran denken, dass genau diese Menschen, denen man mit Hilfe einer finanzierten Ausbildung in den Beruf verhilft, später die eigene Rente zahlen. (gut, meine zwar nicht, da eigene "Berufs-Rentenkasse" - aber das tut ja nichts zur Sache)


    Meinen Senf zu Studium und Intelligenz muß ich auch noch dazu geben:
    Ich habe sowohl unter Studenten sehr kluge als auch wirklich strunzdumme (sorry) Leute getroffen, das gleiche gilt aber auch für Leute mit nicht-akademischem Bildungsweg. Das Abitur ist in dem Sinne sicherlich kein Qualitätskriterium bezüglich der Intelligenz. Ich bin übrigens auch die wirklich allererste in meiner gesamten Familie mit Studium gewesen, alle anderen hatten einen nichtakademischen Bildungsweg eingeschlagen. Und ich habe trotzdem sehr kluge und erfolgreiche Menschen in meiner Familie :-]



    Zitat

    Original von Bernard
    Ich habe mich im Berufs-Informationszentrum kundig gemacht und mich dann für Wirtschaftsinformatik entschieden, wobei auch die Frage der Chancen auf dem Arbeitsmarkt eine wesentliche Rolle gespielt hat.


    Ich hatte mich ja mal spaßeshalber bei einem unserer schulischen Pflichtbesuche beim BIZ erkundigt, ob man denn guten Gewissens Veterinärmedizin studieren könne. Die guten Leute dort haben vielleicht eine Ahnung, welche Ausbildungsberufe es gibt und können in dieser Hinsicht beratend mitwirken, aber auf die Prognosen über berufliche Chancen sollte man sich lieber nicht verlassen (mir wurde gesagt, dass ich dort auch in den nächsten Jahren ganz schlecht aussieht. Hmm, ich war noch keine Sekunde arbeitslos und zum Ende meiner Doktorarbeit hätte man mich am liebsten schon viiiel früher unter Vertrag genommen :lache (einer Kollegin in einem anderen BIZ ging es ähnlich...)
    Aber im Ernst: man sollte seinen Beruf nach seinen Fähigkeiten wählen. Wer Spaß daran hat, wird auch erfolgreich sein können.

    Also mir macht es auch Spaß zu schenken! Ich werde immer ganz kribbelig, wenn ich ein schönes Geschenk habe und so ewig warten muß bis derjenige es bekommt...
    Nervig fand ich es in den letzten Jahren, weil ich viel um die Ohren hatte und Weihnachten so plötzlich kam und ich dadurch geschenkemäßig im Stress war :rolleyes


    Meine Eltern machen noch sooo viel für mich das ganze Jahr über, dass ich mich freue, zwischendurch ein bißchen zurück geben zu können.


    Dieses Jahr bin ich schon (fast) fertig :-]
    Meine Eltern bekommen einen Adventskalender von mir - vom "Adventskalenderbuch" mit einer Geschichte pro Tag, Kerzen, leckeren Tee, Kinokarten, Würfel und Kartenspiel für die vielen Renterurlaube, diverse Gutscheine für meine Arbeits- und Fahrkraft bis hin zu Süßigkeiten ist vieles dabei (hoffe ich).
    Und zu Weihnachten habe ich Karten für Milow (da gehe ich natürlich auch mit) :anbet (Mein Vater kann sich zwar keine Musiker/Gruppen merken, aber "die Musik von dem Glatzkopf" gefällt ihm :lache )
    Zusätzlich gibs noch einen Afrika-Bildband.


    Meine Oma bekommt ein Buch (Rupien! Rupien!) und ein Lesezeichen.
    Problematisch sind nur meine Tante und mein Onkel - was schenkt man bloß hobbylosen (nichtlesenden) SWR4-Hörern, die über ihren Hund schon ALLES wissen und an Lebensmittel ihre ganz eigenen speziellen Maßstäbe setzen? :cry Volksmusik kaufe ich auf jeden Fall nicht :hau

    Nina
    Das Barack-Video ist super :lache das hatte ich vor einiger Zeit schon mal gesehen


    gebt mal folgendes ein
    "Dad at comedy barn", die Lache ist einmalig und die Reaktion des Moderators und der daneben Sitzenden auch :rofl


    "Bodhisatva in metro" = (inszenierter Lachflash) in russischer Metro


    der "tanzende Kakadu" ist auch niedlich

    SweetMouse
    naja, in letzter Zeit ging es bei mir weitgehend mit den Arbeitszeiten, d.h. meist nur um die 9 -(max) 10 Stunden, mir geht es momentan nur ziemlich auf den Keks, dass bei uns keine Arbeitszeit erfasst wird und Überstunden offiziell nicht vorhanden und dadurch auch nicht abbaubar sind.
    Hoffentlich wirds bei dir bald wieder besser und du kannst dich ein bißchen erholen :knuddel1


    @Topic
    jetzt bin ich genervt, weil ich meinen Reisauflauf nicht vertrage (Aphtenbildung im Mund ist ziemlich blöd) :cry (mir kann man es heute wahrscheinlich auch nicht mehr recht machen und ich verziehe mich jetzt besser ins Bett ;-) )

    Sabine
    ich habe selber zwar kein Norton mehr auf meinem PC, aber normalerweise kannst du dem Antivifrenprogramm sagen, welche Programme Zugriff aufs Internet haben dürfen (mein Bitdefender fragt z.B. bei erstmaligen Gebrauch solcher Programme nach, ob ich den Zugriff erlauben möchte). Kannst du in deinen Einstellungen eine "whitelist" o.ä. finden, in die du ein Programm hinzufügen kannst?
    Ich hoffe, das hilft ein bißchen weiter...

    ... ich dank der sch*** Planung anderer 11,5 Stunden arbeiten mußte (statt 8) und nicht mehr viel von meinem Abend habe (da ich auch keine Überstunden angerechnet bekomme, habe ich meinem AG mal wieder viiiiel Freizeit geschenkt) :bonk

    Ich war zum Zeitpunkt der Maueröffnung erst 13 Jahre alt, saß aber an diesem Abend mit meinen Eltern vor dem TV und wir haben das ganze gespannt verfolgt.
    Ein besonderes Verhältnis zur DDR habe ich insofern, dass meine Oma mit ihren beiden Kindern über Berlin geflüchtet ist (vor dem Mauerbau) und wir immer noch Verwandtschaft in Ostdeutschland haben. Ich selber war leider nie zu DDR-Zeiten zu Besuch und konnte mir von den damaligen Lebensverhältnissen nur anhand der Erzählungen meiner Oma eine Vorstellung machen. Ich habe die Geburtsstadt meines Vaters erst vor ein paar Jahren kennen gelernt (und den Großteil meiner Verwandtschaft).
    Ich habe zudem in Leipzig studiert und dadurch eine schöne Erinnerung an diese Stadt (und bin froh, dass die Möglichkeit dort zu studieren bestand).


    Also ein bißchen Gänsehaut habe ich schon, wenn ich an den damaligen Abend denke... Aber auf die diversen Filmchen und Reportagen heute abend im TV werde ich dennoch verzichten .:rolleyes


    Edit meint, dass sie den Diercke Weltatlas mit der DDR auch noch im Regal stehen hat :lache

    Ich fand "Geisterbahn" flüssig und schnell zu lesen. Jedoch ist es bei weitem der schlechteste Koontz, den ich bisher gelesen habe. Die Romanfiguren bleiben bis auf Amy relativ blaß und unausgereift und richtig mitgefiebert habe ich nur auf den letzten Seiten. Die Story fand ich ziemlich seltsam und zu unglaubwürdig. Bei seinen späteren Büchern versteht Koontz es deutlich besser, auch unrealistische Geschichten glaubwürdig zu erzählen.


    Das Nachwort war dagegen gut, die recht offenherzige Rechtfertigung für diesen Roman hat mich ein bißchen versöhnt :lache

    Klappentext
    Muss Wissenschaft denn langweilig sein? Die Welt ist voll überraschender Phänomene. Oder wussten Sie zum Beispiel, warum schnarchende Studentinnen schlechtere Klausuren schreiben? Schafe keinen Hundekot riechen mögen? Humor nicht erblich ist? Nachtisch gegen studentisches Lärmen in der Mensa hilft? Im Auftrag des Komitees des Spaß-Nobel-Preises hat sich Dipl.-Biol. Dr. rer. medic. Mark Benecke auf die Suche nach wissenschaftlichen Erklärungen dafür gemacht. Was er bei seinen Recherchen zutage fördert, verdient die Note erstaunlich! Und er zeigt einmal mehr, dass wissenschaftliches Arbeiten nicht immer mit Langeweile gleichzusetzen ist. Es kommt nur auf die richtige Perspektive an... Ein Buch, das zum Nachdenken und zum Lachen animiert.


    Das beste ist an dem Buch für mich aber, dass Benecke u.a. ein Experiment ausgewählt hatte, dessen Publikationen ich quasi in und auswendig kannte, da sich meine Doktorarbeit mit diesem Thema beschäftigt hat und u.a. dieses Experiment den Anstoß dazu gegeben hatte :lache

    Ich habe neulich "Die letzten ihrer Art" gelesen und für gut befunden :-] .
    Des weiteren sind die Bücher von Mick O'Hare ganz gut, da man in verschiedene Bereiche einen Einblick bekommt.


    Hier die amazon-Rezi zum ersten Buch:
    Was passiert, wenn die BBC den verrückt genialen Kultautor Douglas Adams (Per Anhalter durch die Galaxis) und den bekannten englischen Zoologen Mark Carwardine auf eine Expedition schickt? Dann entsteht ein Reisebericht, den Sie nicht wieder aus der Hand legen wollen.
    Adams und Carwardine besuchen auf ihrer Reise in die abgelegensten Regionen unseres Planeten wirklich seltene Tiere: Die Letzten ihrer Art. Sie beobachten die Aye Ayes, nachtaktive Lemuren auf Madagaskar, bei ihrer Zweig-Technologie, lassen sich auf der indonesischen Insel Komodo Hühner von den riesigen Drachenechsen stehlen und suchen in Neuseeland die "größten, fettesten und flugunfähigsten Papageien der Welt" (Adams), die letzten 40 Kakapos. Sie begegnen vegetarischen Rodrigues-Flughunden auf Mauritius und lärmgeschädigten Flußdelfinen in China.
    Außer diesen und vielen weiteren vom Aussterben bedrohten Arten treffen sie immer wieder auf skurrile Menschen, jede Menge Bürokratie und die ungewöhnlichsten Reisebedingungen.
    Mit seinem unvergleichlichen Humor vermittelt Adams mehr als nur einen Eindruck von seiner Reise in die Welt der bedrohtesten Tiere. Carwardine ist der Fachmann. Er klärt Adams und so den Leser über alle Dinge auf, die man wissen muss, um die Vielfalt des Lebens besser zu verstehen. Durch dieses einzigartige Duo wird das Buch zur informativsten und gleichzeitig komischsten Dokumentation, die jemals zum Thema Artenschutz erschienen ist. --Sven A. Zörner

    Auch diesen Monat sind viele uralte SUB-Leichen mit dabei gewesen, darunter auch mein Monatshighlight.



    Mildred D. Taylor; Donnergrollen, hör mein Schrei'n; 3
    Karin Slaughter; Vergiss mein nicht; 2
    Carolin Philipps; Das Vierte Reich; 1
    Matto H. Barfuss; Land der Geparden. Ein ungewöhnliches Wiedersehen in der Serengeti; 3
    Bastian Sick; Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod; 3
    Tom Jeier; Faszination Reisen: USA - Der Westen; 1
    Dave Gorman; Sind Sie Dave Gorman?; 2
    Edith Nesbit; Five Children and It; 3
    Andreas Kieling; Der Bärenmann: Vater und Sohn unter Grizzlys in Alaska; 1
    Christian Moullec; Mit den wilden Gänsen fliegen; 2
    Hermann Hesse; Demian; 2
    Andreas Franz; Der Finger Gottes; 2
    Andreas Dresen; Nachtgestalten; 2
    Friedrich Forster; Robinson soll nicht sterben; 1; Monatshighlight
    Harry Holzheu; Natürliche Rhetorik; 1
    Unbekannt; Traumstraßen der Welt - Deluxe Edition; 1
    Shaun Ellis, Monty Sloan; Der Wolf; 2
    Michael Yamashita; Westwärts von China nach Afrika; 2
    Daniel Dafoe; Robinson; 3
    Franz Grillparzer; Weh dem der lügt; 2
    Peter James; Stirb schön; 2
    Jean-Bernard Pouy; Larchmütz 5632; 3
    Mark Twain; Tom Sawyers Abenteuer; 2

    Mir fällt noch ein, dass man zumindest die Seitenzahlen, die von Amazon übertragen werden, überprüfen sollte, die weichen nämlich häufig sehr stark von der tatsächlichen Zahl ab :wow


    chaosmausi
    Taschenbuch als Standard zu definieren (und es mir v.a. nicht überschreiben zu lassen :learn) ist eine gute Idee, bin ich noch gar nicht drauf gekommen :rolleyes (Bei mir gibt es als Format auch nur Taschenbuch, Hardcover und Ringbindung, die Bezeichnungen von amazon gefallen mir ebenfalls nicht

    Ich habe als eigene Felder Sprache, Originaltitel und Lesebeginn definiert.


    Zur Lesedauer: Wenn ich bspw. am Abend ein Buch beginne und am nächsten Mittag fertig werde, ist das für mich ein Tag, wenn ich an dem Buch am 2. Tag bis tief in die Nacht lese, sind es 2.


    beowulf
    wenn du über Bearbeiten>Optionen>Tabellenfelder "Datenfelder mit fest vorgegebenen Auswahltexten" die Kategorie "erworben von" auswählst und im darunter befindlichen Feld ein zusätzliches "geschenkt bekommen von... Eulentreffen 200x" als vorgegebenen Text eingibst, kannst du es ohne großen Aufwand auswählen. Meinst du so etwas oder habe ich dich mißverstanden?


    Edit: chaosmausi war wohl schneller ;-)

    Ich habe das Buch zwar schon vor Ewigkeiten gelesen und kann mich tw. nur noch spärlich an den Inhalt erinnern.
    Ich habe es aber ebenso empfunden wie du, milla:


    Zitat

    Original von milla
    Auffällig ist, dass wichtige, ja fast schon traumatische Ereignisse nur angedeutet oder kurz erwähnt werden, während vermeintlich kleine Begebenheiten großen Raum einnehmen. Ob dies gewollt ist, bleibt offen, mich persönlich hat es des öfteren irritiert. Auch die völlig oder weitgehend wertungsfreie Beschreibung mancher Ereignisse hat mich erstaunt,


    Mich hat es schon sehr irritiert, dass wichtige Ereignisse nur kurz abgehandelt werden.
    Alles in allem fand ich das Buch eher verwirrend und die positiven Rezis auf dem Buchrücken hatten mich damals etwas gewundert... Aber das Cover ist dafür sehr schön ;-) Ich vergebe 5/10 Punkten.