Beiträge von newmoon

    Die Biss - Reihe finde ich am Besten.


    Gefühl & Spannung, was will man mehr.


    Falls Du die Reihe nicht mögen solltest:


    Auch "Vampire Accademy" von Richelle Mead ist sehr gut...spannender plot, eine tolle "Welt".


    Tom ...hör endlich auf, Werbung für dein Alter Ego zu machen ... :grin

    Zitat

    Original von Karolina
    Für mich ganz klar "Biss zum Ende der Nacht" von S. Meyer.


    Zustimmung!


    Ein schlimmes Ende hatte auch Marisha Pessls Die alltägliche Physik des Unglücks


    ...das Kind hätte nach all' dem Sch...ein bisschen Glück verdient gehabt! :-(

    Ich würde Thema eins nehmen. Kommerzialisierung,Vermarktung und medialer Hype( -> Kinofilm) trugen sicher zu den Verkaufszahlen bei.


    Ferner gab es eine Kontroverse mit der Wissenschaft und mit dem Vatikan.


    Historiker und Theologen werden Dir sagen, dass der Roman völlig unwissenschaftlich & unseriös ist (trotzdem - Verkauf wie geschnitten' Brot).


    Meines Erachtens sind Beststeller eh' häufig "gemacht" ...je mehr Präsenz, desto höhere Auflagen ...heute kommen ja noch myspace,twitter etc. als Werbeflächen hinzu ...

    Zitat

    Original von wirbelwind
    Eben diese Schimpftiraden kann ich nirgends entdecken.
    Aber lassen wir das.


    Voltaire : solche netten Gedanken über Buchhändler liest man auch mal gerne :-]

    Dann scroll' mal hoch, und damit kein falscher Eindruck entsteht:


    Natürlich gibt es auch engagierte,kompetente,hilfsbereite,belesene und fremdsprachlich versierte Buchhändler - die einem evtl. auch ein Ansichtsexemplar bestellen (und nicht erbost ob des Wunsches sind).

    Zitat

    Original von wirbelwind
    newmoon :


    Aber wenn einem einfach so "Servicewüste Deutschland" vorgesetzt wird als Beitrag darf man nicht darauf eingehen?


    Dann kommen wir aber zu keiner Diskussion hier :wow

    Lies noch mal meinen Einwand, dann siehst Du,wogegen ich mich wende.


    Der Ton macht die Musik.


    Über das bewusst gewählte Reizwort (über die Reizworte) "Servicewüste Deutschland" darf selbstredend debattiert werden, solange das Ganze nicht zur Schimpftirade und Unterstellung verkommt.

    Wo schrieb ich denn bitte etwas von "TB" ? Wo etwas von "Frechheit"? Bitte anderen Diskutanten keine Worte in den Mund legen.



    Kaum wird hier eine Diskussion gestartet, kommen Buchhändler angerannt und fühlen sich auf den Schlips getreten....


    eine unaufgeregte Diskussion muss doch möglich sein, ich würde mich über einen ruhigeren Ton und über den Wegfall von Implikationen sehr freuen.



    Gruß.

    Rezensionen sagen nichts über die Haptik eines Buches aus ...auch nicht über Schriftbild und Ähnliches.


    Naja,Servicewüste Deutschland.


    Perplexe Grüße von newmoon

    Mich nervt, dass in vielen Buchhandlungen bei Reihen/Serien nicht alle Teile vorhanden sind, und dass man bei Bestellung das Buch auch kaufen muss.

    Zitat

    Original von Tom
    Mit Verlaub, aber dieser ganze Vampir/Gestaltwandler-trifft-hübsche-Jungfrau-Quatsch ist alles andere als Fantasy! Das meiste davon ist tatsächlich Chick-Lit.


    Mag sein.Ich bin die erste,die die Schmonzetten darunter kritisiert.
    Aber es gibt auch Bücher,die eben nicht zur chicklit gehören. Erinnere mich an die alte Einsortierung unter "Fantasy" und fand die besser.


    Deiner Logik zufolge müsste man auch die meisten sog."Historischen Romane" (historisierende) eigentlich unter chicklit einordnen (ich haette nix dagegen).


    Ich finde diese Einordnung unter "Romance/Chicklit" auch nervtötend. Ist sehr unübersichtlich.


    Man könnte die Vampirliteratur schlicht unter "Fantasy" ablegen,das wäre transparenter.

    Zitat

    Original von Diana1985
    Vielen Dank, wenn ich richtig gelesen habe gibt es auf englisch schon bald den 6. Teil?


    Vielleicht kann mir noch jemand was zu Nightworld sagen, lohnen sich die Bücher?


    Vielen Dank!


    Ich hab' mal in den ersten Band 'reingelesen, und fand ihn sprachlich und plottechnisch nicht so gelungen, recht flach.


    Aber vllt. gefaellt Dir die Reihe ?

    Meine Eindrücke:


    Positives:


    - Nina Blazons Sprache ist klar & schön, sie bemüht sich nicht um eine besonders "hippe" Jugendsprache, um sich bei der Zielgruppe anzubiedern.
    - Der Roman liest sich einigermassen flüssig und schnell.
    - Man möchte immer wissen, was als Nächstes passiert.
    - Das Buch ist spannend.


    - Blazon verzichtet auf Kitsch.
    - ein einigermassen sperriges & sprödes Thema wird einem breiten Publikum präsentiert, und zwar lesbar.
    - Ersichtlich wird die Transferleistung: Eine Quellenauswertung und das Hintergrundwissen wird literarisch verarbeitet.


    Manche Autoren, die derzeit Vampirliteratur verfassen, saugen sich schlicht etwas "aus den Fingern". Oder fügen "Dracula" ein, auf dass es authentisch wirken möge (cf. Frost).
    Der Roman "Totenbraut" hebt sich wirklich von vampirischer chicklit ab und tangiert zudem den Haidukenmythos.


    - Zum Inhalt : Besonders schön finde ich Jasnas Liebe zu einer ihrer Schwestern, obwohl diese "anders" ist.
    Das innige Verhältnis könnte man mit einer im Roman vorkommenden Bruderbeziehung vergleichen, welche nicht ganz so innig ist (Ob dies von der Autorin intendiert ist,weiss ich nicht).


    - Das Nachwort ist besonders wertvoll:


    Nina Blazon verweist auf Quellen und erläutert Aspekte der (südost)europäischen Vampirmythen.
    Junge Leser werden dadurch zur eigenen Recherche animiert.
    Auch hier wird deutlich, dass die Autorin viel Arbeit in den Roman gesteckt hat.


    - Der plot ist interessant.
    - Totenbraut ist tatsächlich ein all age Roman.


    - Der Titel ist gut gewählt und macht Lust auf mehr; ferner wird der Begriff im Roman erläutert.


    - Layout und Druck des Buches sind klasse. Ein schönes Umschlagbild mit einer schönen Schrift macht den Roman optisch sehr ansprechend.


    - Auf zuviel Schnickschnack (Lesebändchen,Lesezeichen) wird verzichtet.


    Negatives:


    Im Roman sind einige Stereotype und Klischees enthalten; teilweise werden diese jedoch von der Autorin aufgelöst:



    Sie kann nicht lesen und schreiben, ihre ältere Schwester kann dies jedoch. Dies erschien mir nicht logisch.


    Fast alle männlichen Charaktere sind negativ konnotiert. Auch wenn es historisch korrekt sein mag, dass die Stellung der Frau in Südosteuropa zur damaligen Zeit nicht besonders gut war, häuft sich gerade zu Beginn des Romans das Schlechte.
    Jedoch soll dies wohl der Funktion dienen ("Schauerroman").


    Jasna ist mir persönlich als Figur zu selbstbewusst,
    fast eine Art feministische Heldin.
    Dies ist jedoch kein Phänomen der "Totenbraut" allein. In vielen historisierenden Romanen wird eine toughe Heldin heutiger Prägung einfach ein paar Jahrhunderte zurück "gebeamt" ( ich halte dies für ahistorisch, will jedoch nicht das Heimchen am Herd propagieren).


    Zum Inhalt : Dem Roman fehlt ein richtiger Klimax, da ständige und zu viele Wendungen eintreten.
    Bei den Wendungen wäre weniger mehr gewesen:




    Die im Roman vorkommende Hausgemeinschaft wird von der Autrin zunächst als eine Art Gefängnis dargestellt, die sozioökonomische Funktion wird ein bisschen verkannt. Jedoch ändert sich dies, als die Protagonistin doch noch ihre Anerkennung ausdrückt.


    Zwar ist es gut, dass Jasna ihr Heil nicht in einem Mann sucht, doch hätte ein wenig mehr Romantik dem Roman nicht geschadet.


    Der Roman endet einigermassen abrupt, was angesichts des Aufbaus und der Vorarbeit schade ist.


    Zum Aufbau: Auf mich persönlich haben die phantastischen Elemente

    nicht phantastisch gewirkt, sondern eher "sperrig".


    Ferner fand ich keine Stelle im Roman gruselig, daher finde ich auch nicht, dass es ein Schauerroman (à la Poe oder Hoffmann) ist.
    Dies ist jedoch mein subjektives Empfinden.
    Überhaupt ist der Roman eher ein historisierender als ein phantastischer Roman.


    Leider werden manche Konflikte im Roman zu schnell aufgelöst, was dem suspense -Effekt manchmal nicht so zuträglich ist:


    Zu Terminologie & Formalia:


    Es fehlt die Einheitlichkeit:


    Dies verlangt im Prinzip nach Fussnoten oder einem Glossar, da wohl wenige Leser z.B. mit dem Begriff "Raitzen" etwas anfangen können.


    Es könnte sein, dass die Schwächen des Romans eventuell etwas mit der deadline zu tun haben, da gerade das letzte Drittel des Romas arg gestrafft daherkommt.



    Die Autorin ist auf jeden Fall mit der Materie vertraut, Stil und Sprache sind sehr gut & rennen nicht einem Trend nach. Die Geschichte ist sehr spannend. Wer beispielsweise ein tolles Geschenk (für Jugendliche oder für sich selbst ) sucht, ist mit dem Roman gut beraten. Kaufen!
    Trotz kleiner Schwächen gebe ich 9/10 Punkten.