Beiträge von Mairedh

    Hallo,


    es tut mir Leid, dass ich mich erst jetzt wieder melde, aber es hat sich in den letzten Tagen doch einiges getan.


    Ich habe gleich am Montag (07.01.) beim Veterinäramt angerufen, anonym natürlich. Ich habe denen alles erzählt, nur das Thema "Boxen ausmisten" habe ich weggelassen, denn wie lange die Boxen unangetastet sind, kann nur jemand wissen, der regelmäßig im Stall ist und sich mit den Besitzern unterhält.

    Die Dame am Telefon meinte, sie würde sich darum kümmern.


    Am Mittwoch (09.01.) habe ich mit den Stallbesitzern geschrieben und erfahren, dass das Veterinäramt urplötzlich mitten im Stall stand und alles auf links gekrempelt hat.

    Fazit 1: Die Boxen sind ausreichend groß, bis auf eine. Die ist nämlich 20 cm !!! zu klein.

    Fazit 2: Die Pferdebesitzer haben die Auflage die Pferde täglich 4 Stunden rauszulassen. Sie haben aber nicht gesagt, wie sie das überprüfen wollen.


    Freitag (11.01.): Das Veterinäramt war nochmal da, weil sie gucken wollten, ob inzwischen eine neue Lieferung Heu angekommen ist, die am Mittwoch noch fehlte.


    Letzten Sonntag (13.01.) war ich dann wieder im Stall und habe weitere Details erfahren und auch die Reaktion der Pferdebesitzer mitbekommen.

    Sie haben mich zwar nicht im Verdacht, aber sie wollen den Stall für Fremde jetzt unzugänglich machen - sprich Vorhängeschloss - und sie werden auch keine weiteren Reitbeteiligungen mehr ins Boot holen.


    Abgesehen davon, dass die Stimmung im Stall verständlicherweise am Tiefpunkt angekommen ist, fing bei mir am Montag das Nachdenken an.

    Ich habe mich seit längerem im Stall nicht mehr wohlgefühlt, egal wie die Umstände waren. Es hat mir immer weniger Spaß gemacht, mich mit Pferden zu beschäftigen war nur noch eine unangenehme Verpflichtung.

    Schlussendlich habe ich gestern meine Reitbeteiligung gekündigt, um herauszufinden, was ich will und wie es weitergehen soll.


    Für alle, die sich jetzt denken: Toll, warum ruft sie dann das Veterinäramt an, wenn sie sich kurz danach verzieht?

    Ich gehe in dem Wissen, dass ich was getan habe. Ich lasse die Pferde also nicht einfach im Stich. Und gestern war herrliches Winterwetter, Sonnenschein, Frost und ein bisschen Schnee. Die Pferde standen draußen. Ich weiß nicht, ob sie draußen gestanden hätten, wenn das Veterinäramt nicht da gewesen wäre.


    Sandrah : Gut genährt sind die Pferde, zwei sehen zwar ein bisschen dünn aus. Aber die beiden sind schon um die 30 Jahre alt und eines von beiden gesundheitlich nicht ganz so gut drauf.

    Die Hufe könnten bei allen mal wieder bearbeitet werden.


    Tiramisu : Am Haus bzw. Stall können sie nicht wirklich viel verändern, weil sie da nur zur Miete wohnen. Es ist eigentlich schon seit längerem geplant, die zwei jüngsten Pferde dauerhaft rauszustellen, Carports sollen als Unterstand dienen. Aber bisher scheitert es an der Umsetzung und der Motivation (scheint zumindest so).

    Ich habe auf jeden Fall die Pferdebesitzer zum Nachdenken angeregt, denn gestern habe ich rausgehört, dass sie wohl selbst festgestellt haben, am Limit angekommen zu sein.


    Danke nochmal für eure Ratschläge!:knuddel1

    Soweit will ich dann doch noch nicht gehen! Wenn ich damit an die Öffentlichkeit gehe, wie es in dem Stall aussieht, dann habe ich mein Pflegepferd zum letzten Mal gesehen. Außerdem schaffen die beiden es dann ja erst recht nicht, wieder auf die Füße zu kommen.


    Ich warte jetzt erstmal ab, was morgen bei dem Veterinäramt rauskommt und dann berichte ich euch.


    Ich danke euch auf jeden Fall schon mal für eure Hilfe und euren Zuspruch!

    Das ist wohl wahr, breumel. Natürlich hätten sie längst die Pferde verkaufen sollen.

    Ich hätte ihnen ja auch am liebsten schon längst mein Pflegepferd abgekauft, aber immer heißt es: "Nur über meine Leiche!"

    Und einen Mord wollte ich eigentlich nicht begehen.


    Dazu kommt noch, dass sie sehr viele Katzen (viele davon nicht kastriert), Hühner und Enten haben. Außerdem drei Hunde. Anfangs waren es nur zwei, aber der Rüde war nicht kastriert, weil (nach eigener Aussage) sie kein Geld dafür hatten. Danach gab es fünf Welpen, von denen sie einen behalten haben.


    :gruebel Ich muss mal meinem Unmut von heute Morgen, heute in den Stall zu fahren, dafür danken, dass er mir die Augen geöffnet hat.

    Danke, breumel. Ich versuche, meinen Selbsthass ein bisschen runterzuschrauben.


    Einen Vertrag gibt es leider nicht. Die Pferdebesitzer haben damals gesagt, sie wollen das locker halten. Sie haben halt nur erwachsene Reitbeteiligungen, weil sie mit Jugendlichen schon öfter auf die Nase gefallen sind. Also akzeptieren sie lieber die Berufstätigen, die vielleicht nur am Wochenende oder auch mal eine Woche gar nicht können, dafür aber verantwortungsvoller sind.


    Das war zumindest damals der Leitsatz: "Jeder kann kommen wann und sooft er will."

    Inzwischen kriege ich aber fast nur noch zu hören: "Wann kommst du denn das nächste Mal?"



    @ Salonlöwin:

    Ich zahle pro Monat 30 €, es ist aber nicht fest geregelt, wofür dieses Geld eingesetzt wird. Seit ich bei dem Stall bin, wurde der Tierarzt nur geholt, wenn eines der Pferde krank war (was bis jetzt nur einmal vorkam). Wurmkur besorgen die Besitzer sich scheinbar so vom Tierarzt und verabreichen das selbst.

    Hufschmied gibt es keinen, da die Pferde alle "barhuf", also ohne Hufeisen laufen. Zwar müssen auch da öfter mal die Hufe bearbeitet werden. Aber auch das machen die Besitzer selbst. Scheinbar auch um Geld zu sparen, wie mir gerade klar wird.

    Frei nach dem Motto: Solange ich selbst ein bisschen was machen kann, brauche ich ja kein Geld auszugeben.

    Dementsprechend weiß halt wirklich kein Außenstehender wie es in dem Stall aussieht und ich kann niemanden dazu holen.


    @ booklooker:

    Das ist das Erste was ich morgen früh mache. Sobald das Veterinäramt aufmacht, rufe ich da an.

    Ich hasse mich gerade dafür, dass ich so lange die Augen davor verschlossen habe! Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass sich was ändert. Ich hätte viel früher reagieren müssen!

    In jedem Pferdefilm rege ich mich über solche Missstände auf, aber im realen Leben muss mir mein schlechtes Gewissen erst so richtig schön eine reinhauen, damit ich was tue.


    Ich habe noch nie einen Montagmorgen so herbeigesehnt ...

    Auch dir danke ich für die Antwort, Mariion.


    Ich bin nicht froh darüber, diesen Schritt gehen zu müssen. Aber ich hänge an meinem Pflegepferd, auch wenn ich sie nur 1 Tag die Woche sehe, manchmal sogar nur 1x in zwei Wochen.

    Ich will nicht, dass sie leidet, aber da ich an meine Grenzen stoße, muss ich wohl Hilfe von außen einschalten.

    Danke für deine Antwort, Tante Li.


    Die eine Reitbeteiligung hat sich ein eigenes Pferd gekauft und in einem anderen Stall untergestellt. Die nächste hat sich einfach wortlos verzogen und reagiert nicht auf Nachfragen. Die dritte hat im September ein Baby bekommen - dafür hab ich ja Verständnis, aber sie lässt auch irgendwie durchblicken, dass sie auch später nicht wiederkommen wird.


    Andere Pferdebesitzer kenne ich nicht persönlich. Und andere Mitbesitzer gibt es nicht. Die acht Pferde gehören nur diesem Ehepaar und es ist wie gesagt ein kleiner Privatstall. Also außer den Besitzern und den Reitbeteiligungen hat keiner was mit diesen Pferden zu tun.


    Wegen dem Tierschutzverein hab ich schon im Internet geguckt.

    Die schreiben aber folgendes:

    Zitat

    Obwohl uns jedes Tierschicksal wichtig ist, haben wir leider nicht die finanziellen und personellen Ressourcen allen Meldungen vor Ort persönlich nachzugehen. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir häufig nur Hilfe zur Selbsthilfe leisten können, damit Sie vor Ort aktiv werden können.


    [...]

    4. Veterinäramt verständigen


    Nur das Veterinäramt hat die Berechtigung die Tierhaltung zu kontrollieren und gegebenenfalls Auflagen zu erteilen, wir als Tierschutzverein dürfen das nicht. Melden Sie den Missstand schriftlich dem zuständigen Veterinäramt.


    Hallo liebe Eulen,


    ich weiß, ich habe mich lange nicht mehr hier im Forum blicken lassen. Aber ich weiß, dass es hier super nette Menschen gibt, die einem immer eine Antwort geben. Ich hoffe also, dass ihr mich auch bei dem Thema nicht im Stich lasst.


    Ich brauche euren Rat beim Thema „Nicht artgerechte Pferdehaltung“. Wie soll ich handeln?

    Damit ihr versteht, worum es mir genau geht, erzähle ich euch einmal die ganze Geschichte.


    Ich habe 2016 eine Reitbeteiligung für ein Pferd übernommen. Das Pferd gehört Privatleuten, die ihre Pferde bei sich am Haus stehen haben. Insgesamt sind es acht Pferde.

    In dem Stall haben sie selbst acht Boxen angelegt, die nicht sehr groß sind, viel Tageslicht gibt es auch nicht, aber die Pferde können über die Boxenwände hinweg Körperkontakt untereinander pflegen. Außerdem gibt es eine kleine Weide direkt am Haus und 2016 gab es auch noch zwei Weiden außerhalb, die überwiegend über den Sommer genutzt wurden. Eine Reithalle oder einen Reitplatz in der Nähe gibt es nicht.


    Mein eigentliches Problem besteht darin, dass sich seit Anfang 2018 alles verschlechtert. Die Pferdebesitzer haben 2018 auch die letzte Weide verloren und nur noch die hauseigene Wiese. Ab Sommer 2018 kam zwar wieder eine neue Weide dazu, aber durch den heißen Sommer war die leider auch nicht sehr ergiebig.

    Seit Wochen stehen die Pferde jetzt auch fast nur im Stall – soweit ich das mitbekomme, kommen sie so gut wie nie raus auf die hauseigene Wiese. Bewegung gibt es, zumindest für mein Pferd, fast nur, wenn ich einen Spaziergang mit Pferd mache.

    Die Boxen werden auch selten gemistet, weil nicht genug Einstreu vorhanden ist. Es kommt also vor, dass die Tiere mehrere Tage in ihrer eigenen Sch**** stehen, nur um Einstreu zu sparen.


    Inzwischen bin ich auch die einzige von damals vier Reitbeteiligungen, die noch existent und aktiv ist. Ich gebe mir wirklich die größte Mühe, regelmäßig zum Stall zu fahren und mich um mein Pferd zu kümmern! Aber auch ich habe Haushalt und Job, was die Pferdebesitzer wissen. Außerdem war 2018 für mich kein wirklich gutes Jahr, psychisch ging es mir wirklich nicht gut. Ich habe mich sehr oft überwinden müssen, um überhaupt zum Pferd zu fahren. Und die Tatsache, wie der Stall aussieht und dass die Pferde keine Bewegung kriegen verringert das schlechte Gewissen nicht wirklich.

    Ich habe keine Zeit, mich um alle acht Pferde zu kümmern. Wenn ich beim Stall bin, steht „mein“ Pferd an erster Stelle, denn für sie habe ich die Reitbeteiligung übernommen. Wenn ich ausmiste, dann natürlich bei allen. Aber es ist eigentlich auch nicht meine Aufgabe und meine Verantwortung, für die Hauptbewegung (also die Weide) der Pferde zu sorgen. Ich bin doch eigentlich nur als Unterstützung da.


    Worauf ich hinaus will: Ich weiß nicht, was ich als nächstes tun soll. Ich habe schon mit den Pferdebesitzern gesprochen, habe von meinen Eindrücken und Empfindungen berichtet. Habe ebenfalls versucht, Weiden zu finden. Habe darauf hingewiesen, dass mehr als eine Reitbeteiligung nötig ist.

    Passiert ist – nichts. Ich bin so langsam am Ende, denke über einen Stallwechsel nach, habe aber das Gefühl, damit die Pferde mit ihrem Elend alleine zu lassen.

    Mir kam jetzt der Gedanke, anonym das Veterinäramt einzuschalten und denen die gröberen Umstände, die beispielsweise ein Nachbar bemerken könnte, zu schildern. Damit die mal im Stall nachschauen und ihre Meinung dazu sagen. Vielleicht rüttelt das ja die Pferdebesitzer wach.


    Ich weiß, dass ich denen damit echt in den Rücken falle, wenn auch nur anonym. Aber wenn ich was sage, stoße ich auf taube Ohren und ich weiß mir inzwischen nicht mehr anders zu helfen.

    Was meint ihr dazu? Ist der Schritt zu krass oder genau richtig? Habt ihr noch andere Ideen, was ich machen könnte?


    Entschuldigt diesen Roman. Aber ich hoffe, ihr könnt mir einen Rat geben.


    Liebe Grüße,

    eure Mairedh

    *kommt verzweifelt an die Anmeldung gekrochen*

    Ich hätte gerne wieder ein Zimmer hier! Mir geht's gar nicht gut.

    Ich habe in letzter Zeit nur zwei Bücher gekauft, dafür ein paar mehr gelesen, aber jetzt eine lange Lesepause von zwei Wochen! Und kaum bin ich seit vier Jahren endlich mal wieder online, überkommt mich das Bedürfnis zu lesen.

    Mein Zustand ist kritisch, findet ihr nicht auch? Ich glaube, ich brauche dringend eine Büchertherapie.:lesend

    Ich bin noch ein bisschen reizüberflutet von der neuen Büchereule, aber bisher gefällt es mir sehr gut. :thumbup:

    Iszlá hat mir schon fleißig vorgeschwärmt, wie toll und neu jetzt alles ist, dass ich mir jetzt selbst mal ein Bild machen musste.

    Aber ich bin erstaunt, dass ich "nur" 220 ungelesene Themen angezeigt bekommen habe. Zählt das jeden einzelnen Beitrag oder nur jeden Thread, in dem was geschrieben wurde? Würde mich mal interessieren, ob die 220 erst seit dem Forenumbau zustande gekommen sind oder seit 4 Jahren dort schlummern.

    Da gleich mal noch eine andere Frage: Mir wird ja bei einem Fred angezeigt, dass ich selbst schon mal etwas dazu geschrieben habe. Wie komme ich am einfachsten zu meinem eigenen Beitrag in diesem Fred, ohne mich erst durch 20 Seiten Fred oder 40 Seiten eigene Beiträge zu wühlen?

    Hallo an alle!


    Vielen, vielen Dank für eure Glückwünsche!


    Ich freue mich, dass ihr an mich gedacht habt, obwohl ich doch so lange nicht mehr da war.


    Mein Tag war sehr schön und ich bin glücklich, dass ich jetzt wirklich ganz ganz volljährig bin. :grin


    Ich stelle noch ein bisschen Kuchen und Sekt bereit.
    :kerzen :sekt


    Nochmal vielen Dank an alle!


    Liebe Grüße!
    Eure Mairedh :wave

    1) Ich lese eigentlich alle Perspektiven gleich gerne. Es muss einfach zu dem Buch passen, finde ich.
    Anfangs kann es aber auch etwas verwirrend sein, wenn aus der Ich-Perspektive berichtet wird, aber weder in der Inhaltsangabe noch auf der ersten Seite erwähnt wird, ob jetzt gerade ein Junge oder ein Mädchen berichtet. Da stellt man sich die ganze Zeit einen Jungen vor, und auf Seite drei erfährt man, das es ein Mädchen ist.


    Aber es sind beide Perspektiven toll. Mal fühlt man sich, als würde man das Abenteuer direkt miterleben, als wäre man selber der Protagonist. Und ein anderes Mal erlebt man das Abenteuer ebenfalls mit, ist allerdings ein Zuschauer.


    2) Mehrere Perspektivenwechsel in einem Buch sind schon okay, aber sie sollten nicht zu häufig vorkommen. Und sich dann auf insgesamt zwei oder drei Erzähler beschränken. Das finde ich sonst zu verwirrend.

    Und "Die Totenleserin" ist mir gerade noch eingefallen. Auch ein sehr schöner Mittelalter-Roman, spielt in England und ist eigentlich auch ein Krimi.


    Kurzbeschreibung lt. Amazon:
    Cambridge 1170. Ein kleiner Junge wird tot aufgefunden, angeblich von den Juden gekreuzigt. Als drei weitere Kinder sterben, droht ein Aufruhr. Heinrich II., König von England, muss den wahren Mörder finden und sendet nach einem Totenarzt. Keiner ahnt, dass es sich dabei um eine junge Frau handelt, die Beste ihres Fachs. An der berühmten Hochschule von Salerno ist Adelia eine der wenigen Medizinerinnen ihrer Zeit. Doch im kalten England muss sie ihre wahre Identität verbergen, um als Frau überhaupt ermitteln zu können. Die Stadtväter versuchen eine Aufklärung der Morde zu vereiteln; das nahe gelegene Kloster ist nur an dem schwunghaften Reliquienhandel mit den Gebeinen des Jungen interessiert, und auch Sir Rowley, der Steuereintreiber des Königs, scheint verdächtige Ziele zu verfolgen. Zugleich weckt er in Adelia Gefühle, die sie verwirren. Wem kann sie vertrauen?

    Das dritte Buch ist "Die Stadt der verkauften Träume".
    Ebenfalls Fantasy, aber bis auf wenige Merkmale könnte man meinen es spielt in unserer Welt, nur eben im Mittelalter.


    Kurzbeschreibung lt. Amazon:
    Glück kann sich in Agora nicht jeder leisten. In der Stadt, in der man Gefühle, Gedanken und seine Kinder eintauschen kann, hat alles seinen Preis. Und der kann sehr hoch sein. Lilly und Mark wissen das nur zu gut. Beide fristen ihr Dasein als Untergebene des berühmten Astrologen Graf Stelli, ohne zu ahnen, wie sehr ihr Schicksal mit dem von Agora verbunden ist. Denn es gibt ein mysteriöses Dokument, auf dem ihre Namen stehen, und es gibt Menschen, die ihr Schicksal genau verfolgen …

    Ich hätte auch noch drei Bücher anzubieten.
    Die ersten beiden gehören jeweils zu einer dreibändigen Reihe. Hauptsächlich würde ich die Bücher allerdings ins Genre Fantasy einordnen, aber vom Zeitalter her passt es ungefähr zum Mittelalter.


    "Das Erbe der Runen - Der Schrei des Falken" von Osanna Vaughn
    Kurzbeschreibung lt. Amazon:
    Als Alduin ein verlassenes Falkenküken bei sich aufnimmt, ändert sich sein Leben für immer: Denn von nun an besitzt er nicht nur die Fähigkeit, durch die Augen seines Vogels zu sehen und mit ihm zu fliegen. Er sieht auch Dinge, die sich weit in der Zukunft abspielen, voraus. Und allmählich begreift Alduin, was seine wahre Bestimmung ist: das Reich Nymath vor dem drohenden Untergang zu retten.



    "Das Erbe der Runen - Die Nebelsängerin" von Monika Felten
    Kurzbeschreibung lt. Amazon:
    Ein geheimnisvolles Amulett und ein mystisches Lied aus vergangenen Zeiten führen die junge Ajana in eine fremde Welt. Ihrem Land droht große Gefahr. Seit die Magie der Nebel schwindet, die eine Elbenpriesterin gewoben hat, herrscht Krieg zwischen den Stämmen von Nymath und den Uzoma, dem finsteren Volk, das die Elben einst verbannten. Die mächtige Festung der Vereinigten Stämme droht dem Ansturm der dunklen Krieger zu erliegen.Seit ihrem Zyklus »Die Saga von Thale« ist Monika Felten Deutschlands erfolgreichste Fantasy-Autorin. Mit »Die Nebelsängerin« führt sie in die faszinierende Welt der Elben, dem geheimnisumwittertsten Volk der Fantasy.

    Ich bin gerade ernsthaft am überlegen, ob ich nicht noch eine weitere Serie sammeln werden.


    Ich habe "Eine himmlische Familie" auch immer gerne geguckt. Ich suche mir heute noch ab und zu eine Folge bei youtube raus, um mir bestimmte Szenen anzuschauen.


    Außerdem kommen die Folgen zur Zeit auch auf Tele5, jeden Samstag ab 15:00 Uhr. Sie sind allerdings schon mitten in Staffel 3.


    Ich finde die Serie wirklich toll, aber seit vom ersten Auftritt nur noch Luy, Ruthie und die Eltern regelmäßig zu sehen sind, fehlt irgendetwas. Die weitere Verlauf ist ja auch ganz interessant, aber ich vermisse trotzdem Matt, Mary und Simon.


    Aber ich glaube, ich kaufe mir die DVDs.

    Ich finde diese Überlegung ziemlich interessant. Tatsächlich fallen mir jetzt auf Anhieb fast nur die "typischen Helden" ein: Verarmt, ohne Eltern, unbeliebt und was sonst noch alles. Irgendein seltsames Geschehen in seiner Nähe und er wird zum Helden für die ganze Nation.


    Ich habe gerade das Gefühl, total abwertend über meine Lieblinge zu sprechen. Aber so sieht es in den meisten Fantasy-Büchern tatsächlich aus. Und das finde ich sogar toll.


    Vielleicht gibt es deswegen so viele "Anti-Helden", wie Moloko so schön gesagt hat, weil die Autoren tatsächlich darauf abzielen, dass die Zielgruppe sich besser mit dem Protagonisten identifizieren kann.
    Welcher Teenager, der mitten in der Pubertät steckt und bei dem sowieso gerade alles blöd ist - vor allem, weil man nicht zur coolsten Clique der Schule gehört, möchte schon eine Geschichte über einen Jugendlichen lesen, der alles hat: Reiche Eltern, viele Freunde, gute Noten, die bestaussehendsten Braut der Schule zur Freundin, alles in allem ein perfektes Leben und der Typ ist auch noch glücklich.
    Und dann fällt ihm irgendetwas vor die Füße, er besteht ein Abenteuer nach dem anderen und wird hinterher als Held gefeiert und von allen noch mehr geliebt.


    Welcher Jugendlich kann sich wirklich mit so jemanden vergleichen?
    Ich jedenfalls nicht. Und deswegen habe ich es genossen, über Menschen zu lesen, die genauso unscheinbar sind wie ich, nicht die beliebtesten, wegen guten Noten fast schon als Streber abgestempelt, kein perfektes Leben, aber trotzallem ziemlich zufrieden und glücklich sind.
    Und diesem unscheinbaren Menschen passiert dann etwas wundervolles, vielleicht auch gefährliches. Aber er besteht die Abenteuer und der Junge, der vorher nur verspottet wurde, wird als Held gefeiert.


    So etwas liebe ich, wenn ich Jugend-Fantasy lese. Ich finde es etwas realistischer, als die Variante mit dem beliebten Typen. Und vielleicht sehen die Autoren das ähnlich. Oder die Verlage.

    Ich bin gerade etwas schockiert. Das letzte Mal, als ich wirklich auf meinen SuB geachtet habe, war am 06.03.12. Da lag er noch bei 129 Büchern.
    Jetzt gucke ich eben in meine Liste und wundere mich, wann um Himmels Willen elf Bücher dazu gekommen sind?
    Ich kann mich daran erinnern, dass ich ab und an mal eines gekauft habe (oder auch drei), aber es irritiert mich trotzdem etwas.
    Aber seit der letzten Aktualisierung meiner Liste vor ein paar Wochen oder Monaten hat sich nicht viel verändert.
    Ich bin gerade dabei, meine Harry-Potter-Bücher zum wiederholten Male zu lesen, und ich finde es nicht schade, dass dadurch mein SuB nicht sinkt.


    Ende nächster Woche werde ich einfach mal unsere Buchhandlung plündern, habe ich gerade beschlossen. Pfeif auf den SuB!!! :grin