Beiträge von SamtpfoteXL

    Die Liebesgeschichte zwischen Rebecca und Martin nimmt in diesem Abschnitt sehr viel Raum ein - aber es wird immer wieder erwähnt, dass beide quasi Zuflucht gesucht haen auf Spitzbergen, beide wollen neu anfangen und ihre Vergangenheit hinter sich lassen.


    Bei Martin ist das die gescheiterte Ehe, bei Rebecca ist es mir nicht ganz klar, da es nur angedeutet wird. Ich vermute, es hängt mit dem Tod ihrer Schwester zusammen.


    Auch warum Dimitri so schlecht auf Rebecca zu sprechen ist, wird noch nicht ganz klar - scheinbar geht es dabei um eine frühere Beziehung von Rebecca zu einem gewissen Hans, der bisher noch ncht in Erscheinung getreten ist.


    Ich muss zugeben, dass ich von Rebecca kein so positives Bild habe, weil sie etwas zu verbergen scheint, und es Andeutungen gibt, als habe sie in ihrer Vergangenheit ihr attraktives Äußeres benutzt Menschen - vor allem natürlich Männer - zu manipulieren und auszunutzen. Und da habe ich ein bisschen Angst um Martin, dem es hoffentlich nicht auch so geht.


    Vor allem dieser innere Kampf zwischen Bauch und Hirn.

    Gut ausgedrückt :grin - das fand ich auch gut beschrieben und ich habe beim Lesen ziemlich geschmunzelt.


    Meine Lieblingsszene in dem Abschnitt war die Schlittenhundefahrt zu der Gletscherhöhle. So etwas würde ich auch gern mal sehen bzw. erleben, obwohl sich die Fahrt ziemlich anstrengend anhört.


    Übrigens muss ich zugeben, dass mich Klappentext und Cover (was mir sehr gut gefällt, schade, dass ich es auf meinem Reader nur schwarz-weiß sehe) in die Irre geführt haben - besonders der Klappentext klingt für mich nach Thriller, auch wenn Ihr ausdrücklich darauf hingewiesen habt, dass es keiner ist.

    Wie entspannt Leo und Clara doch in ihrem Urlaub waren - es war fast schon klar, dass es so nicht bleibt. Und tatsächlich holen die beiden die Alltagssorgen schnell ein. Die familiäre Situation ist aber auch wirklich verzwickt - ich kann gut verstehen, dass Clara ihre Leihbücherei nicht aufgeben will, aber damals war das wohl eher ungewöhnlich, dass eine Frau einen Beruf ausübte, und dass sie ihn nicht aufgab, wenn sie heiratete (ich habe kürzlich gelesen, dass bis in die 70er Jahre eine Frau die Genehmigung des Ehemanns brauchte, wenn sie heiraten wollte - heute unvorstellbar). Und was soll aus Ilse werden, wenn die beiden heiraten. Sie ist unverheiratet, und ich bin nicht sicher, ob sie einen Beruf erlernt hat. Wurde das in den ersten beiden Büchern erwähnt?

    Dazu kommen finanzielle Sorgen - wir jammern heutzutage über eine Inflationsrate von 5%, und damals gab es Preise, die 10-stellig waren, und man brauchte eine Einkaufstasche für das Geld, das man zum Einaufen benötigte. 8 Milliarden für ein Buch :yikes


    Henriette Strauss war mir sofort sympathisch, eine ungewöhnliche Frau, selbst aus heutiger Sicht, und zur damaligen Zeit erst recht. Ihr Tod hat mich traurig gemacht, ich hätte gern mehr über sie erfahren. Wer wohl dahinter steckt? Aufgrund ihres Einsatzes gegen den §218 und für Frauenrechte hat sie sich sicher nicht nur Freunde gemacht, und sie hat Clara ja selbst erzählt, dass Ärztinnen einen schweren Stand hatten und sich immer wieder gegen männliche Kollegen behaupten mussten.


    Ihr Neffe ist mir allerdings auch ein wenig suspekt, ich finde auch, dass er seiner Tante etwas zu nahe steht - aber vielleicht wirkt das auch nur durch seine Erzählung so, schließlich hatten wir keine Gelegenheit zu erleben, wie die beiden miteinander umgegangen sind.


    Ich bin sehr gespannt, wer dahinter steckt und werde mal weiterlesen. Ich muss aber aufpassen, dass ich nicht das ganze Buch in einem Rutsch durchlese und vergesse, etwas zu den einzelnen Abschnitten zu schreiben.

    Ich hinke etwas hinterher, aber inzwischen habe ich den ersten Abschnit auch beendet und mir gefällt die Atmosphäre sehr gut - tatsächlich mache ich mir zum Lesen sehr gern einen heißen Tee oder Kakao, weil mich immer ein bisschen fröstelt. Will heißen, ihr habt Spitzbergen sehr anschaulich beschrieben :)


    Der langsame Einstieg gefiel mir auch sehr gut - es ist ein bisschen so, als ob man selbst neu irgendwo hinkommt und die Umgebung und die Leute erst einmal kennen lernen muss.


    Dimitri mag ich sehr gern. Den Ausflug, bei dem er auf die von Eisbären verwüstete Hütte stößt, mag ich mir allerdings gar nicht vorstellen - ein Zelt in dieser Umgebung? :eiskristall8|


    Martin mag ich auch - ihn stelle ich mir wie einen typischen Nerd vor. Sympathisch, aber ein bisschen schwierig, an ihn ranzukommen.


    Und es ist nicht das erste Mal, dass ich froh über die Bücher bin, die einem erlauben, auch in solchen Zeiten zu "verreisen" oder eben uns sogar zusammen bringen. :-]

    Ja, das geht mir auch so - ich habe mir im Internet noch ein paar Bilder von Spitzbergen angeschaut, das war dann fast schon wie eine virtuelle Reise :-]

    Ich habe das Buch gestern mit einem lachenden und einem weinenden Auge zugeklappt. Weinend, weil ich es einfach schade fand, die vertrauten und teilweise sogar liebgewonnen Figuren gehen zu lassen, lachend weil ich den Abschluss sehr gelungen und "rund" fand und ich mich gefreut habe, noch einmal zu erfahren, was aus allen Beteiligten geworden ist.


    Das Finale war dramatisch und sehr fesselnd - ich habe kurzzeitig wirklich befürchtet, Tristan sei tot. Und habe erleichtert aufgeatmet, als Helene ihn in ihrer früheren Wohnung wiederfindet - hier hat man auch gespürt, wie vertraut die beiden miteinander sind, so dass Helene instinktiv wusste, wo sie ihn finden würde.


    Julius hat zum Abschluss noch einmal gezeigt, wie krank und hasserfüllt er war - Tristans Reaktion war da für mich einfach nur verständlich.

    Mit Gille gings mir übrigens ähnlich wie euch, er war auch für mich spannend. Er sich viel mehr weiterentwickelt, als ich im ersten Band geplant hatte. Ich fand die Figur so interessant, dass ich ihm mehr Raum gegeben habe, sich in die eine - oder andere- Richtung zu entwickeln.

    Gilles Entwicklung fand ich total spannend - zum Schluss habe ich sogar eine gewisse Sympathie für ihn entwickelt, einfach weil immer mehr klar wurde, dass er auch seine guten Seiten hatte. Dass er Tristan zur Flucht verhilft war nach ihrer gemeinsamen Reise nicht überraschend.


    Es tat mir sehr leid um von Seidlitz - aber immerhin hat er Julius nicht die Genugtuung gegeben, ihn zu töten.


    Liebe VeronikaRusch , vielen Dank für diese drei tollen Bücher, die mir sehr schöne Lesestunden beschert haben. <3

    Danke auch für die tolle Begleitung der Leserunden und die interessanten Einblicke in die Entstehung der Bücher.

    Ich fand diesen Abschnitt sehr emotional (gilt zwar eigentlich für das ganze Buch, aber für diesen Abschnitt ganz besonders)- zum einen, wie sich Tristan und Gille langsam einander annähern, und dann natürlich das Wiedersehen von Tristan und Josephine.


    Allerdings war ich entsetzt, dass Tristan versucht hat, Josephine anzulügen - klar, dass das nicht lange gutgehen würde, und ich war erleichtert, dass er ihr schnell die Wahrheit gesagt hat.


    Helene hat die Kinder zu von Seidlitz gebracht. Das löst ein mulmiges Gefühl bei mir aus, denn Julius war ja auch hinter von Seidlitz her, und ich fürchte, er hat zumindest schon eine Ahnung, wo dieser ist. Wenn das mal gutgeht....

    Doro wünsche ich auch, dass es ihr gutgeht und dass sie ihren Sohn wiedersieht. Sie hat schon so viel einstecken müssen. Vor allem aber wünsche ich, dass sie Julius nie mehr begegnet.

    Ich stelle es mir schrecklich vor, sein Kind in so ungewissen Zeiten jemand anderem anvertrauen zu müssen. Nein, eigentlich KANN ich mir das gar nicht vorstellen! Ich hoffe sehr, dass sie unbeschadet durch diese Zeit kommt und ihren Sohn wiedersehen kann.


    Und nun freue ich mich auf einen gemütlichen Leseabend mit dem (leider) letzten Abschnitt :-]

    Bevor ich Eure Beiträge lese, möchte ich noch kurz meine Eindrücke hinterlassen. Es war ein wirklich spannendes Finale, ich hatte eigentlich nicht erwartet, das Buch gestern noch zu beenden, aber ich konnte es dann nicht mehr aus der Hand legen.


    Mich hat Juliane besonders beeindruckt - sie ist sehr selbstbewusst aufgetreten und hat sich ihrem Bruder und ihrer Vergangenheit gestellt. Dass sie sich auf Gut Mohlenberg so gut eingefunden hat, dass sie dort mitarbeiten kann, finde ich toll. Das ist eine wirklich gute Lösung, denn zu ihrer Familie kann sie wohl nicht mehr zurück.


    Walter / Wolfgang - dem habe ich doch tatsächlich zwischenzeitlich misstraut und habe mir Sorgen gemacht, dass er das Tagebuch nicht zur Polizei bringt, sondern verschwinden lässt. Ich fürchte, ich lese zu viele Krimis. :rofl


    Bernhards Tod hat mich allerdings sehr traurig gestimmt - ich hatte gehofft, im nächsten Band noch mehr von ihm zu lesen. Ob er sich noch weiter entwickelt, und wie er als Vater ist. Ich hoffe, Friederike findet einen Weg, mit dem Verlust zu leben.

    Die Diskussion hier ist fast genauso spannend wie die das Buch selbst. :thumbup:


    Ich hatte ja schon die Vermutung geäußert, dass Dr. Weiß irgendeinen Bewohner von Mohlenberg insoweit beeinflusst, dass er die Morde begangen hat.


    Ach ja, und Dr. Weiss halte ich für durch und durch böse.

    Auch ich habe Dr. Weiß im Verdacht - als Arzt hat er Zugang zu allen Patienten und ich traue ihm durchaus zu, jemanden so zu manipulieren, dass er einen Mord begeht. Allerdings fehlt mir noch das Motiv. :gruebel

    Dagegen bin ich überzeugt, dass er - zumindest indirekt - hinter der Explosion im Munitionslager steckt.

    In den Niederlanden nicht mehr. Da ist es inzwischen auch erlaubt, Kindern und nicht einwilligungsfähigen alten Leuten Sterbehilfe angedeihen zu lassen. Dabei passieren dazu z.T. solche Dinge: https://www.die-tagespost.de/p…atientenwillen-art-207855

    Das ist ja furchtbar!=O

    Mir haben die Rückblenden auf den Krieg insofern gut gefallen, dass wir dort einen Bernhard vor seiner Verwundung erlebt haben - und auch die enge Freundschaft zu Wolfgang/Walter...

    Mir haben die Rückblenden auch gut gefallen, ich fand sie sehr spannend. Nur schade, dass Wolfgang / Walter in seinem Bericht immer wieder unterbrochen wurde. Das erhöht natürlich die Spannung noch.

    Julianes Missbrauch hatten wir ja alle vermutet, aber jetzt ist es s e h r spannend, wie Friederike das "Problem" erledigen möchte... Strafrechtlich sehe ich - genau wie ihr Vater - nicht den Hauch einer Chance, Bruder und Vater werden schweigen wie die Gräber und das alles als verwirrte Träume einer Hysterikern abtun, die zu recht in der Psychiatrie (oder wie war damals der offizielle Sprechgebrauch: Nervenheilanstalt?) einsitzt! Auch Friederikes Idee, den Bruder als Opfer zur Wahrheit zu bringen, sehe ich skeptisch, da ist zu viel passiert, denken wir nur mal an das Kind...

    Nicht zuletzt haben Vater und Bruder ja einen Ruf zu wahren und werden sich daher auf nichts einlassen. Die Lösung, Juliane als Hysterikerin darzustellen, der man sowieso nichts glauben darf, ist für die beiden schon sehr bequem. Ich hoffe nur, dass Friederike eine Lösung findet, die Juliane davor bewahrt, wieder in diese Familie zurück zu müssen.


    Um Kuno tut es mir leid.

    Meine Nerven! Das war wieder ein höchst spannender Abschnitt.

    Tristan hat das ja ganz geschickt gelöst mit Gille. Mir war irgendwie auch klar, dass er ihn im Griff haben wird, denn Gille blickt ja überall gar nicht so richtig durch.

    Den Eindruck habe ich auch - und ich hoffe, dass das Tristan noch zugute kommen wird, denn er muss ja eine Lösung finden, um Pauline zu freizubekommen ohne Josephine dafür auszuliefern.


    Wie gut, dass Pauline schon befreit ist - das war eine für uns Leser hochspannende und für die Frauen eine sehr mutige Aktion. Und in was für einem grauenvollen Gefängnis das arme Kind bleiben musste.


    Doro gefällt mir sehr gut, auch wenn sie hier nur eine kleine Rolle spielt. Sie hat sich ja nicht freiwillig mit Julius eingelassen und nun hat er sie irgendwie in der Hand. Wie gut, dass sie ihm die Existenz ihres gemeinsamen Sohnes verschwiegen hat - ich möchte nicht wissen, wie Julius darauf reagieren bzw. was er mit dem Jungen machen würde.

    Ich finde es so toll, wie Pauline und Frieda und zum Schluß auch noch Doro zusammen arbeiten um Pauline zu befreien.

    Das fand ich auch toll. Ich hatte schon befürchtet, Helene stehe ganz allein da, und dann trifft sie unverhofft auf zwei alte Weggefährtinnen, die sich als wirkliche Freundinnen erweisen.

    Ich hoffe nur, Julius kommt den dreien nicht so schnell auf die Schliche, ich möchte mir nicht vorstellen, was dann passiert.


    Meine Gedanken gehen in die gleiche Richtung. Ich vermute, er kippt um und stellt sich evtl. sogar auf die Seite von Tristan. Aber sicher bin ich mir dabei nicht.

    Nein, ich auch nicht. Ich kann mir zwar auch vorstellen, dass er umkippt, aber Gille wird versuchen, für sich das Bestmögliche herauszuschlagen. Sich auf Tristans Seite zu schlagen bringt ihm keinen Vorteil.


    Ich bin gespannt, wie es weitergeht - nur schade, dass damit das Ende der Geschichte immer näher rückt.

    In diesem Abschnitt ist eine Menge passiert, so allmählich lassen sich Zusammenhänge erkennen. Die beiden Morde rücken dabei etwas in den Hintergrund, aber ich rätsele immer noch, wer es gewesen sein könnte. Bisher ist ja, ausser den Bewohnern (das umfasst jetzt sowohl die Angestellten als auch die Patienten) von Gut Molenberg kaum jemand in Erscheinung getreten, der als Täter in Frage käme. :gruebel

    Da aber keiner von Trudi und ihrer Schwangerschaft wusste, man ihr diese auch noch nicht ansah, muss es jemand sein, dem sich Trudi anvertraut hat? Also ein Arzt? :/

    Interessanter Punkt....


    Friederike findet bei einem Besuch in der Klinik in Langenhagen einiges heraus, was die Kriegsverletzung von Bernhard betrifft - ich denke, dass nicht nur Walter, sondern auch Dr. Weiß in diese Explosion verwickelt waren. Ich vermute, dass Walter etwas über den Arzt weiß, und deswegen nach Molenberg gekommen ist. Ich denke auch, dass Walter bei Bernhard eine Erinnerung ausgelöst hat (ich weiß nicht, wie ich es korrekt ausdrücken soll), vielleicht auf Grund der Stimme? Deshalb hat er zu Walter so schnell vertrauen gefasst.


    Dr. Weiß war mir ja von Anfang an unsympathisch, aber jetzt ist er mir erst recht suspekt - ob er der Spion war, der für die Explosion verantwortlich war? Aber was macht er dann auf Molenberg und in Bernhards Nähe? Will er herausfinden, wieviel Bernhard noch weiß?


    Die Methoden in der Klinik in Langenhagen sind erschreckend - erst recht, wenn man sich vor Augen führt, dass solche Methoden tatsächlich angewandt wurden. Wie gut, dass sich die Medizin weiterentwickelt hat.

    Um Kuno tut es mir leid - ich fürchte, er hat nicht viele Chancen, durchzukommen bzw. körperlich gesund zu werden.


    Mir hat gut gefallen, dass Friederike Juliane mit nach Hannover genommen hat - allerdings war mir etwas mulmig zumute, als sie sie mit Richard Hellmer allein in dem Café der Anstalt zurückgelassen hat. Was wäre passiert, wenn sie wieder einen Aussetzer gehabt hätte, so wie bei dem Vorfall mit Alfons. Überhaupt finde ich es interessant, dass sie sich weder daran erinnert noch an den Vorfall, der zu ihrer Schwangerschaft führte. Ich frage mich halt, wozu sie während dieser "Blackouts" imstande ist? :gruebel


    Jedenfalls bin ich sehr gespannt, wie es weitergeht.


    Danke an MelanieM für die vielen interessanten Zusatzinfos.

    Ein ziemlich ereignisreicher Abschnitt. Und mir ging es ähnlich wie hollyhollunder , manchmal habe ich mich kaum getraut, weiterzulesen. Aber natürlich war die Geschichte einfach zu packend.


    Es kommt zur Konfrontation zwischen Tristan und Julius - und leider hat Julius einfach zu viel Einfluss und zu viele Möglichkeiten, so findet er leicht einen Weg, Tristan unter Druck zu setzen. Tristan muss sich nun ausgerechnet in Begleitung von Gille auf den Weg nach Marrakesch machen und soll Julius Josephine ausliefern. Ich bin sehr gespannt, ob er für dieses Dilemma eine Lösung findet, denn natürlich will er es nicht, aber es geht auch um das Leben seiner Tochter.


    Helene trifft eine alte Bekannte wieder, die in Berlin ebenfalls bei Fanny gelebt hat - ich konnte mich noch ganz gut an diese Person erinnern und war gleich misstrauisch. Es sieht ja auch ganz so aus, als spiele sie ein doppeltes Spiel.


    Ein kleiner Lichtblick in diesem ziemlich düsteren Abschnitt war Tristans Begegnung mit seinem Sohn. Gut, dass Tristan ihn überreden konnte, zu seiner Mutter zurückzukehren und mit ihr nach Amerika auszuwandern. (Schön fand ich übrigens auch, dass bei der Gelegenheit Anna aus Teil 2 noch einmal Erwähnung fand!).


    Auch dieser Abschnitt war wieder richtig spannend und die Atmosphäre gefällt mir sehr, auch wenn es düster ist - aber man hat wirklich das Gefühl, dabei zu sein.


    Ganz nebenbei habe ich mich über die Erwähnung des Gare de Lyon gefreut - genau wie Tristan bin ich nämlich von dort aus nach Marseille gereist, und das Bahnhofsgebäude ist wirklich faszinierend.


    Und nun freue ich mich auf's Weiterlesen (auch wenn das bedeutet, dass das Ende der Geschichte näher rückt...)