Beiträge von Chianti

    Inhalt:

    Kellen wird bald 16 und steht kurz vor seiner Magierprüfung. Das Problem ist, dass seine Kräfte Stück für Stück schwinden. Und das noch viel größere Problem ist, dass er vom Sohn des mächtigsten Clan-Lords zum Diener absteigen würde, wenn er durchfällt! Doch so schnell gibt er nicht auf. Während andere mit Elementen zaubern, spielt Kellen geschickt mit Worten. Bisher hat er sich so durchs Leben getrickst – und gewinnt sogar sein erstes Duell, auch wenn er dabei fast draufgeht. Glücklicherweise erscheint genau in diesem Moment eine Fremde, die ihn ganz ohne Magie wiederbelebt. Zusammen stoßen die beiden auf Intrigen, die alles infrage stellen, woran Kellen je geglaubt hat.


    Rezension:

    Kellen ist der Sohn des mächtigen Ke'heops, doch im Gegensatz zu seiner Familie, besitzt Kellen nur wenig Magie. Nun stehen seine Magierprüfungen bevor, die darüber entscheiden, ob er zum begabten Jan'Tep aufsteigen wird, oder ein Sha'Tep werden und somit den Rest seines Lebens den Jan'Tep dienen wird.

    Kellen muss sich vielen Herausforderungen stellen und entdeckt Geheimnisse, die alles umwerfen, woran er sein Leben lang geglaubt hat.


    "Spellslinger - Karten des Schicksals" ist der erste Band einer sechsteiligen Reihe von Sebastien de Castell, der aus der Ich-Perspektive des fünfzehn Jahre alten Kellen erzählt wird.


    Kellen ist der Sohn von Ke'heops, einem Obermagier der Jan'Tep und Bene'maat, einer sehr begabten Heilerin. Auch seine jüngere Schwester Shalla ist magisch sehr begabt, nur Kellens Magie wurde über die Jahre immer schwächer, was natürlich nicht leicht für ihn ist, da er begleiten musste, wie seine Freunde und auch seine jüngere Schwester Magie mit Leichtigkeit meistern und immer stärker geworden sind und er sich mit den einfachsten Zaubern abmüht.

    Doch Kellen ist sehr klug, hat eine besondere Kombinationsgabe und ist einfallsreich, was ihm im Verlauf der Handlung öfters das Leben gerettet hat. Als Protagonist hat er mir echt gut gefallen!


    Die ersten fünfzig Seiten des Buches haben mir richtig gut gefallen und ich war echt begeistert, wie gut sich das Buch lesen ließ! Doch danach konnte mich die Geschichte irgendwie immer weniger fesseln.

    An manchen Stellen konnte mich Sebastien de Castell überraschen, doch insgesamt fand ich die Handlung etwas vorhersehbar, sodass sie mich leider nicht wirklich mitreißen konnte.

    Dabei fand ich die Welt der Magie eigentlich ganz interessant! Einem Jan'Tep werden bereits als Kind sechs magische Bänder auf die Arme tätowiert, damit er oder sie sich später mit den Grundelementen der Magie verbinden kann, je nachdem, wie begabt das Kind ist. Es gibt Eisen, Glut, Atem, Blut, Sand und Seide, nur mit dem gefährlichen Schatten sollte man sich nicht verbinden.

    Auch die Welt fand ich sehr vielversprechend, aber ich habe im Nachhinein das Gefühl, dass bei vielen Dingen nur an der Oberfläche gekratzt wurde. Wir erfahren ein wenig über die Jan'Tep, den mächtigen Magiern und den magielosen Sha'Tep, die den Jan'Tep dienen müssen, obwohl sie einer Familie entstammen. Es gibt dann noch Daroman, Argosi und die Mahdek, doch über sie erfährt man nur wenig, was ich echt schade fand.

    Ich habe den Eindruck, dass hier viel Potenzial auf der Strecke geblieben ist, wobei man auch bedenken muss, dass noch fünf Bände folgen werden, in denen Sebastien de Castell hoffentlich noch in die Tiefe gehen wird. Einerseits bin ich auch neugierig, wie es mit Kellen und seinen ungewöhnlichen Verbündeten, der mysteriösen Ferius Parfax und der Baumkatze Reichis, weitergehen wird, aber da ich mir echt ein wenig mehr von diesem Auftakt erhofft hatte, weiß ich noch nicht, ob ich zu den Folgebänden greifen werde.


    Fazit:

    "Spellslinger - Karten des Schicksals" von Sebastien de Castell hat mir leider nicht so gut gefallen, wie ich es mir erhofft hatte. Der Beginn war wirklich vielversprechend, doch obwohl mir Kellen echt gut gefallen hat, konnte mich seine Geschichte immer weniger fesseln. Ich hatte den Eindruck, dass viel Potenzial auf der Strecke geblieben ist und man bei vielen Dingen noch mehr hätte in die Tiefe gehen können.

    Ich vergebe drei Kleeblätter.

    ASIN/ISBN: 3423762764

    Inhalt:

    Brienna kann aufatmen: Sie hat ein neues Zuhause auf dem Anwesen der McQuinns im Reich Maevana gefunden, die Revolution ist vorbei und Königin Isolde wird endlich den Thron besteigen. Und endlich kann Brienna mit ihrem ehemaligen Lehrer Cartier, ihrer großen Liebe, zusammen sein. Doch noch ist sie als Tochter des barbarischen Allenach von den MacQuinns nicht voll akzeptiert. Noch immer gibt es machthungrige Anhänger des alten Regimes, die ihre Intrigen spinnen. Und noch ist die neue Königin Isolde nicht gekrönt …

    Als der grausame Declan Lannon, Sohn des ehemaligen Königs, noch vor seiner Gerichtsverhandlung aus den Kerkern flieht, steht wieder alles auf dem Spiel. Brienna und Cartier müssen herausfinden, wer wirklich auf ihrer Seite steht.


    Rezension:

    Auch wenn Brienna und ihre Verbündeten die Schlacht um den Thron von Maevana gewonnen haben, liegt noch viel Arbeit vor ihnen! Besonders die Anhänger der Lannons machen ihnen schwer zu schaffen und bald wissen sie nicht mehr, wem sie noch trauen können.


    "Der Thron des Nordens" ist der zweite Band von der Valenias Töchter Dilogie von Rebecca Ross, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Brienna MacQuinn und Aodhan Morgane, besser bekannt als Cartier Èvariste erzählt wird.


    "Die fünf Gaben" konnte mich damals so unglaublich überraschen, denn ich hatte keine großen Erwartungen an das Buch! Doch Briennas Geschichte konnte mich absolut mitreißen und ich habe das Buch einfach geliebt!

    Dementsprechend hohe Erwartungen hatte ich dann an diese Fortsetzung und die Angst vor einer Enttäuschung haben dafür gesorgt, dass es ein wenig gedauert hat, bis ich das Buch in die Hand genommen habe.

    Doch jetzt habe ich es endlich gelesen und auch, wenn ich den zweiten Band minimal schwächer fand, als den ersten, bin ich wieder begeistert von der Geschichte!


    Die Geschichte setzt fast nahtlos an die Geschehnisse des ersten Bandes an. Die Schlacht um die Zukunft Maevanas liegt nur wenige Tage zurück und es gibt immer noch viel zu tun! Der Prozess gegen die Lannons und die Krönung Isoldes liegen noch vor Brienna und ihren Verbündeten, doch nicht alle Bürger Maevanas sind ihrer zukünftigen Königin wohlgesonnen und schon bald weiß man nicht mehr, wem noch zu trauen ist.

    Einmal angefangen, konnte mich die Geschichte wieder packen! Ich mag Rebecca Ross' Schreibstil sehr gerne, die Geschichte war wieder etwas ruhiger, aber es gab auch viele spannende Stellen! Man merkt, dass Cartier und Brienna zwei sehr kluge und überlegte Charaktere sind, und ich hatte meine Freude ihre Geschichte weiterzuverfolgen!


    Besonders Brienna mochte ich wieder richtig gerne! Sie musste sich, wie Cartier, vielen Gefahren stellen, die sie stärker gemacht haben. Als Tochter von Brendan Allenach und Adoptivtochter von Davin MacQuinn hat sie es nicht immer einfach, da die Familien verfeindet sind, und so muss sie sich den Respekt und das Vertrauen der Menschen erst verdienen. Sie ist eine besonnene junge Frau und sehr intelligent, sodass sie und ihre Ratschläge von ihren Verbündeten sehr geschätzt werden.

    Cartier ist nun der Lord des Hauses Morgane und trägt Verantwortung für seine Gefolgsleute. In diesem Band muss er sich stark mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen und die Rückkehr in sein Heimatland behält viele Überraschungen für Cartier bereit. Ich mochte Cartier schon im ersten Band sehr gerne und fand es deshalb schön, dass wir im zweiten Band auch aus seiner Perspektive lesen durften und ihn so besser kennenlernen konnten!


    Besonders die Atmosphäre der Geschichte hat mir wieder sehr gut gefallen und fand es sehr spannend, dass wir nun mehr über Maevana und seine Häuser erfahren durften, auch wenn mir das Haus Magnalia schon ein wenig gefehlt hat. Aber in Maevana geht es aufregend weiter! Besonders Declan Lannon, der Sohn des gestürzten Königs macht Brienna und ihren Verbündeten Ärger und so müssen sie wieder Pläne schmieden, wie sie ihm engültig das Handwerk legen können.

    Ich bin mit dem Verlauf der Handlung wirklich sehr zufrieden, denn die Geschichte konnte mich immer packen und das Buch ließ sich richtig gut lesen, und auch das Ende lässt mich zufrieden zurück. Ein großartiger zweiter Band!


    Fazit:

    "Der Thron des Nordens" von Rebecca Ross ist ein großartiger zweiter Band und gelungener Abschluss der Valenias Töchter Dilogie!

    Da ich den ersten Band einfach überragend fand, hatte ich ein wenig Angst den zweiten Band zu lesen, aber diese Fortsetzung konnte mich wieder von Beginn an fesseln und begeistern, auch wenn ich den ersten Band ein wenig stärker fand!

    Aber Brienna und Cartier haben mir wieder unglaublich gut gefallen und ich konnte absolut mit ihnen mitfiebern! Besonders die ruhige Atmosphäre der Geschichte und spannende Verlauf der Handlung haben mir gefallen, sodass ich mit dieser Fortsetzung mehr als zufrieden bin.

    Ich vergebe verdiente fünf Kleeblätter!

    10/10

    ASIN/ISBN: 3551583641

    Inhalt:

    Niemand darf erfahren, dass Lou eine Hexe ist. Denn sie will weder auf dem Scheiterhaufen enden noch auf dem Opferalter der mächtigen Weißen Hexe, die sie sucht. Um sich im wahrsten Sinne des Wortes unsichtbar machen zu können, stiehlt Lou einen magischen Ring. Leider wird sie dabei ausgerechnet vom Hexenjäger Reid entdeckt. Zwar gelingt es ihr, ihre wahre Identität vor ihm zu verbergen, aber entkommen kann sie ihm nicht. Denn der Erzbischof befiehlt den beiden, zu heiraten. Plötzlich findet sich Lou als Frau eines Hexenjägers wieder, dem sie zudem gegen ihren Willen immer näher kommt …


    Rezension:

    Lou ist eine Hexe, doch das darf niemand erfahren, denn sie lebt in einer Welt, wo Chasseure hinter den Hexen her sind und diese auf dem Scheiterhaufen verbrennen.

    Doch nicht nur von den Chasseuren geht Gefahr aus, auch die Dame de Sorcières hat es auf Lou abgesehen. Als sie auf einem Diebeszug von dem Hexenjäger Reid entdeckt wird, überschlagen sich die Ereignisse und ehe sie es sich versieht, ist sie mit Reid verheiratet.


    "Game of Gold" ist der erste Band einer Dilogie von Shelby Mahurin, der aus den Ich-Perspektiven von der Hexe Louise Larue und Reid Diggory, dem Hauptmann der Chasseure erzählt wird.


    Zwei Jahre ist Lou schon auf der Flucht vor der Dame de Sorcières, die es auf Lous Leben abgesehen hat. In Cesarine hält sie sich als Diebin über Wasser und als sie die Möglichkeit bekommt, einen magischen Ring zu stehlen, der unsichtbar macht, zögert sie nicht lange.

    Doch der Diebeszug läuft nicht wie geplant, denn der Hexenjäger Reid und seine Chasseure erwischen Lou und ihre Freunde und Lou und Reid werden in einer kompromittierenden Situation entdeckt, sodass der Erzbischof den beiden befiehlt zu heiraten.


    Ich habe ein wenig gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen, auch weil ich irgendwie etwas ganz anderes erwartet hatte!

    Lou ist eine starke junge Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist! Sie ist stur und vulgär, womit sie in einer Welt, wo Frauen als Eigentum von ihrem Mann gesehen werden, oft aneckt. Aber Lou hat mir nach und nach immer besser gefallen und ich mochte auch ihren Humor sehr gerne!

    Reid ist schon als kleiner Junge zu den Chasseuren gekommen und ihm geht die Pflicht über alles. Er jagt die Hexen, sieht sie nicht als Menschen, was Lou natürlich in eine heikle Situation bringt.

    Doch Reid wächst ihr mit seiner freundlichen und beschützenden Art immer mehr ans Herz und auch Reid findet immer mehr gefallen an seiner Gattin.


    Die Liebesgeschichte hat mir richtig gut gefallen, denn ich mochte Lou und Reid zusammen total gerne und fand es schön, wie die beiden sich immer stärker angenähert haben. Die Situation, dass sie eine Hexe ist und er ein Hexenjäger fand ich richtig spannend!

    Auch die Handlung und die Welt mit dem französischen Flair konnten mich immer mehr mitreißen, bis ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte! Am Anfang habe ich zwar ein wenig gebraucht, um mich zurechtzufinden, aber Lou und ihre beste Freundin Coco, sowie Reid und der Novize Ansel haben es mir dann doch sehr leicht gemacht!

    Die Hexen haben mir in diesem Buch ebenfalls sehr gefallen, wobei ich mir an manchen Stellen gewünscht habe, dass Shelby Mahurin bei manchen Details noch mehr in die Tiefe gegangen wäre.

    Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit diesem Auftakt!


    Fazit:

    "Game of Gold" ist ein mitreißender Auftakt einer Dilogie von Shelby Mahurin!

    Lou und Reid konnten mich nach kurzer Eingewöhnungsphase absolut packen, denn ich mochte die beiden total gerne und auch die Geschichte konnte mich immer mehr fesseln, sodass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte!

    Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit diesem ersten Band und vergebe starke vier Kleeblätter!

    8/10

    ASIN/ISBN: 3748800207

    Inhalt:

    Wo Leben ist, ist Hoffnung

    Das Martialenimperium steht am Abgrund: Imperator Marcus überzieht das Land mit dem Blut der Unschuldigen, während Blutgreif Helena diese zu schützen versucht. Weit im Osten weiß Laia, dass sie den Nachtbringer aufhalten muss, und das ohne Elias. Denn Elias ist nun als Seelenfänger an die Zwischenstatt, das Geisterreich, gebunden. Dazu verdammt, einer uralten Macht bedingungslos zu dienen – auch wenn dies bedeutet, die Frau aufzugeben, die er liebt.


    Rezension:

    Die Lage im Martialenimperium spitzt sich immer weiter zu.

    Während Laia immer noch alles dafür tut, die Kundigen vor den Martialen zu beschützen, weiß sie auch, dass sie den Nachtbringer aufhalten muss.

    Doch auf Elias kann sie nicht mehr zählen, denn dieser ist nun der Seelenfänger und hat alle Hände voll damit zu tun, die Geister in der Zwischenstatt unter Kontrolle zu halten.

    Helena muss sich unterdessen mit den Launen von Imperator Marcus herumschlagen, während sie versucht, das Volk und besonders ihre geliebte Schwester Livia zu schützen, doch ein Krieg zieht auf.


    "In den Fängen der Finsternis" ist der dritte Band von Sabaa Tahirs Elias & Laia Reihe, der aus den Ich-Perspektiven von Laia von Serra, des Seelenfängers Elias Veturius und des Blutgreifs Helena Aquilla erzählt wird.


    Den zweiten Band habe ich vor gut dreieinhalb Jahren gelesen und dementsprechend habe ich auch eine Weile gebraucht, bis ich mich wieder in der Geschichte zurechtgefunden habe. Besonders was die Welt der Martialen anging, hätte ich mir fast schon ein erklärendes Glossar gewünscht, weil die Erinnerung leider nicht mehr ganz so präsent war, wie ich es mir gewünscht habe.


    Ich habe mich aber auch ein wenig mit den Charakteren schwergetan!

    Helena Aquilla, der Blutgreif des Imperiums war wieder der Charakter, mit dem ich am meisten mitfiebern konnte! Sie ist eine intelligente und starke Kriegerin, die nicht nur kämpfen, sondern auch kluge Strategien entwickeln kann. Sie liebt ihre Schwester Livia, das letzte Mitglied ihrer Familie, das ihr geblieben ist, und würde für sie und auch für ihr Volk alles tun!

    Elias und Laia fand ich dagegen nicht mehr so stark wie noch in den vorherigen Bänden.

    Mit Laia hatte ich ja schon im zweiten Band meine Probleme, weil ich viele ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte. Sie ist mir auch in diesem Band an vielen Stellen zu engstirnig und temperamentvoll gewesen und handelte mir zu unüberlegt, aber genau wie Helena kämpft sie mit Herzblut für ihr Volk, was mir wiederum gut gefallen hat.

    Auch Elias hat mir nicht mehr ganz so gut gefallen. Er ist nun ein Seelenfänger in der Zwischenstatt, doch er will sein altes, menschliches Leben nicht hinter sich lassen, was zu Problemen führt.

    Ich konnte seinen Zwiespalt gut nachvollziehen, aber seine Entwicklung konnte mich trotzdem nicht mehr so sehr mitreißen, wie noch in den vorherigen Bänden, auch weil er deutlich blasser geworden ist!


    Die Geschichte hat ein wenig gebraucht, um mich fesseln zu können, aber besonders das letzte Drittel des Buches hat mir richtig gut gefallen! Der interne Machtkampf im Imperium spitzt sich zu, Imperator Marcus scheint nicht ganz bei Sinnen zu sein und Keris Veturius zieht im Hintergrund ihre Fäden, wobei man nicht weiß, welche Absicht sie genau verfolgt. Und auch der Nachtbringer ist wieder mit von der Partie, der nach dem letzten Schlüsselstück sucht, um sein Volk, die Dschinns, befreien zu können. Es wurde nicht langweilig, auch wenn es eine Weile gebraucht hat, um spannend zu werden, und ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte im vierten Band enden wird!


    Fazit:

    "In den Fängen der Finsternis" von Sabaa Tahir ist ein guter dritter Band der Elias & Laia Reihe!

    Ich habe sehr lange gebraucht, um mich in der Geschichte zurechtzufinden, auch weil es schon eine Weile her ist, seit ich den zweiten Band gelesen habe, aber die Handlung konnte mich besonders zum Ende hin immer stärker fesseln!

    Mein Highlight waren die Kapitel des Blutgreifs, während mir Elias und Laia nicht mehr ganz so gut gefallen haben. Trotzdem bin ich sehr gespannt, wie die Geschichte im vierten Band weitergehen und enden wird!

    Ich vergebe vier Kleeblätter.

    8/10

    ASIN/ISBN: 3846600784

    Inhalt:

    Vor drei Jahren verliebte sich Jette in den Erdbeerpflücker Georg Taban. Fast hätte er sie damals umgebracht, wie ihre Freundin Caro. Stattdessen sitzt Georg im Gefängnis – für immer aus ihrem Leben verbannt, meint Jette. Doch Georg hat noch nicht abgeschlossen mit ihr. Als Jette sonderbare Botschaften erhält und ihre besten Freunde Merle und Mike in Unfälle verwickelt werden, begreift sie, dass ihre Geschichte mit Georg noch lange nicht vorbei ist. Als sie sich an die Polizei wendet, nimmt der neue Kommissar ihre Befürchtungen nicht ernst. Doch Jette weiß, die Bedrohung ist real …

    Rezension:

    Drei Jahre ist es her, dass Jette sich in den Erdbeerpflücker Georg verliebt hat, der nicht nur ihre beste Freundin Caro ermordet hat, sondern auch Jette töten wollte.

    Wieder ist es Sommer, als Jette bedrohliche Botschaften erhält und sie erkennt, dass die Geschichte mit Georg noch lange nicht zu Ende ist.


    "Die Julibraut" ist der achte und letzte Band von Monika Feths Erdbeerpflücker-Reihe, der aus der Ich-Perspektive von Jette Weingärtner und den personalen Erzählperspektiven von ihren Freunden und Mitbewohnern Merle, Luke und Mike, sowie des Kommissars Bert Melzig, Jettes Mutter Imke Thalheim, der Psychologin Malika Reich und Georg Taban erzählt wird.


    Die Erdbeerpflücker-Reihe begleitet mich schon seit mehr als zehn Jahren und die Bücher konnten mich allesamt packen, sodass ich mich schon sehr auf diesen achten Band gefreut habe!

    Jedes Mal habe ich das Gefühl, ein Stück weit nach Hause zu kommen. Jette und ihre Freunde, die gemeinsam in einem alten Bauernhof wohnen, sind mir über die Jahre sehr ans Herz gewachsen und ich freue mich jedes Mal, wenn ich sie noch ein Stück begleiten darf!


    Dieser Band hat mir besonders gut gefallen! Ich finde es sehr spannend, dass Monika Feth zu den Anfängen ihrer Geschichte zurückkehrt, dass Georg Taban, der Erdbeerpflücker und Serienmörder aus dem ersten Band wieder eine Rolle spielt und Jette und ihre Freunde bedroht. Denn auch wenn er hinter Gittern sitzt, ist ihre Geschichte noch nicht beendet.

    Wie gewohnt baut sich die Spannung langsam auf. Es ist, wie vor drei Jahren, ein heißer Sommer, als Jette die ersten Drohbriefe findet, als Merle und Mike in merkwürdige Unfälle verwickelt werden.

    Jette merkt schnell, dass mehr dahinter steckt, hat gelernt auf ihr Gefühl zu hören, doch die Polizei tut ihre Befürchtungen ab, bis auch sie nicht mehr leugnen können, dass Jette bedroht wird.

    Ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen, denn die Geschichte konnte mich immer mehr packen, bis sie sich zu einem wahren Pageturner entwickelt hat!


    Jette ist eine Protagonistin, die ich zwar mag und mit der ich mitfiebern kann, aber die mir nicht immer komplett sympathisch ist. Sie hat einen Dickschädel, lässt sich nicht von ihrem Weg abbringen, was ich eigentlich mag, aber sie versteht es ihre Freunde mitzuziehen, auch wenn diese anderer Meinung sind, was mich an manchen Stellen etwas gestört hat. Merle und Luke sind in diesem Band immer an Jettes Seite, wenn sie sie gebraucht hat und auch auf Mike und Ilka war Verlass!

    Ich fand es besonders schön, dass der Kommissar Bert Melzig immer da ist, wenn Jette ihn braucht und ermittelt, auch wenn er gar nicht mehr für das Gebiet zuständig ist! Ihn mochte ich von Beginn an total gerne und daran hat sich nichts geändert!

    In diesem Band wusste man fast von Beginn an, wer die Bedrohung darstellt, denn wir durften Georg durch seinen Alltag in der JVA begleiten und konnten so miterleben, dass er mit den Geschehnissen von vor drei Jahren nicht abgeschlossen hat. Ebenso wenig wie Jette und Merle, wenn man bedenkt, dass sie ihre Freundin Caro nie vergessen haben.


    Mit diesem achten Band hat Monika Feth ihrer Reihe einen großartigen Abschluss gegeben.

    Das Ende war mir, wieder einmal zu abrupt, ich hätte gerne noch ein paar Seiten mehr gehabt, um mich von den Charakteren verabschieden zu können, aber auch, um zu sehen, welche Auswirkungen die Geschehnisse am Ende des Buches auf Jette und ihre Freunde haben.

    Aber auch so bin ich sehr zufrieden und "Die Julibraut" ist für mich mit der stärkste Band der Reihe!


    Fazit:

    "Die Julibraut" von Monika Feth habe ich in fast einem Rutsch durchgelesen.

    Die Spannung baute sich langsam auf, bis ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte!

    Ich fand es wieder sehr schön Jette und ihre Freunde wiederzusehen, sie noch ein Stück begleiten zu können, und mir hat es richtig gut gefallen, dass Monika Feth zu den Anfängen ihrer Reihe zurückgekehrt ist!

    Für mich ist das Buch ein großartiger Abschluss mit kleinen Schwächen und einer der stärksten Bände der Reihe!

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter!

    ASIN/ISBN: 3570309584

    Inhalt:

    Teagan hat nur einen Wunsch: endlich raus aus ihrer Heimatstadt und ans College zu gehen. Um das Geld dafür zu sparen, streamt sie nachts online Videospiele. Sie ist so gut, dass sie sogar Parker, den beliebten YouTube-Gamer, besiegt. Der will unbedingt herausfinden, wer die unbekannte Spielerin ist. Obwohl die beiden Tausende von Meilen trennen und sie zunächst nur über Chats und Nachrichten kommunizieren, knistert es schon bald heftig zwischen ihnen. Doch Teagan ist in der Vergangenheit zu oft verletzt worden – und auch für Parker sind Gefühle das Letzte, was er gerade gebrauchen kann. Dennoch können die beiden einander nicht so einfach vergessen …


    Rezension:

    Teagan Ramona steht kurz vor ihrem Highschoolabschluss und sehnt sich dem College entgegen.

    Jeden Abend streamt sie Videospiele, um sich ihren Wunschstudiengang Game Design finanzieren zu können, denn sie liebt die Gamingwelt und möchte ihr Hobby zum Beruf machen.

    Als sie online durch Zufall den erfolgreichen und beliebten Gamer Parker kennenlernt und die beiden sofort auf einer Wellenlänge sind, ahnt sie nicht, dass zwischen ihnen auch im Real Life die Chemie stimmt.


    "Feeling Close to You" ist der zweite Band von Bianca Iosivonis Was auch immer geschieht Reihe, der aus den Ich-Perspektiven der achtzehn Jahre alten Teagan Ramona Scott und des vierundzwanzig Jahre alten Donovan Parker erzählt wird.


    Vor gut drei Jahren habe ich "Was auch immer geschieht", das nun den Titel "Finding Back to Us" trägt, gelesen. Mein erstes Buch von Bianca Iosivoni und immer noch mein liebstes!

    Ich bin damals völlig ohne Erwartungen an das Buch herangegangen und Callie und Keith konnten mich dann absolut mitreißen und begeistern!

    Parker durften wir da schon als Callies besten Freund kennenlernen und nun durfte er ebenfalls seine Geschichte erzählen, auf die ich schon sehr gespannt war!


    Parker ist ein erfolgreicher Gamer, hat eine große Community und verdient gutes Geld mit den Streams und seinen Videos. Doch hinter dem Bildschirm sieht es ganz anders aus, denn seine Mutter ist krank und er tut sein Bestes, um seinen Vater zu unterstützen. Er ist ein freundlicher Typ mit einem tollen Humor, der mir bis auf ein paar Kleinigkeiten richtig gut gefallen hat!

    Teagan ist nicht auf den Mund gefallen und sehr zynisch. Als Frau in der Gamingszene muss sie sich vielen Vorurteilen stellen, doch sie liebt es, die reale Welt beim Spielen ausblenden zu können und kann dort ganz sie selbst sein.

    Im wahren Leben hat sie nur wenig Freunde und ihr Vater, den sie nur selten zu Gesicht bekommt, hat kein Verständnis für das Hobby seiner Tochter, das sie zu ihrem Beruf machen möchte.

    An manchen Stellen war Teagan mir fast schon ein wenig zu hart, obwohl ich ihre toughe Art eigentlich mochte. Aber ich hatte auch das Gefühl, nicht richtig warm mit ihr zu werden.

    Zusammen haben mir Parker und Teagan sehr gut gefallen, weil sie sich immer gegenseitig herausgefordert haben und die Chemie einfach gepasst hat!


    Ich mag den Schreibstil von Bianca Iosivoni sehr gerne und so ließ sich das Buch auch echt gut lesen.

    Nachdem ich den ersten Band so sehr geliebt habe, bin ich natürlich mit hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, vielleicht waren diese dann zu hoch, denn so richtig wollte der Funke nicht überspringen, dabei habe ich es mir so sehr gewünscht, wollte das Buch lieben!

    Parker und Teagan mochte ich zwar, aber so stark wie Callie und Keith konnten mich die beiden leider einfach nicht berühren und mitreißen.

    Gaming steht hier stark im Vordergrund, was mir auch sehr gut gefallen hat. Man merkt einfach, dass die Autorin selber gerne spielt und die Begeisterung für die Games war auch spürbar! Eventuell hätten mich die Games noch stärker begeistert, wenn ich die erwähnten Spiele kennen würde. So war es zwar gut beschrieben, aber komplett konnte ich es mir beim Lesen dann doch nicht vorstellen, da mir einfach der Bezug gefehlt hat.

    Dann gab es viele Chatverläufe zwischen Parker und Teagan, die das Buch stellenweise zum Pageturner gemacht haben, aber besonders am Anfang auch den Effekt hatten, dass ich den Eindruck hatte, Parker und Teagan so langsamer kennenzulernen.

    Mein größter Kritikpunkt waren aber die vielen spannenden Themen, die angeschnitten, aber dann nicht wirklich weiterverfolgt worden sind. So fand ich es beispielsweise schade, dass Teagans Highschoolabschluss keinen großen Raum eingenommen hat. Es werden auch einige ernstere Themen angesprochen, auf die ich jetzt nicht weiter eingehe, da ich nichts vorwegnehmen möchte, aber ich hatte oft das Gefühl, dass man da noch mehr in die Tiefe hätte gehen können und mehr hätte herausholen können.

    So hat mir das Buch zwar gut gefallen, aber zu dem ersehnten Highlight ist es leider nicht geworden.


    Fazit:

    Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen an "Feeling Close to You" von Bianca Iosivoni, denn ich wollte das Buch unbedingt lieben, aber so richtig wollte der berühmte Funke nicht überspringen.

    Das Buch ließ sich sehr gut lesen, Parker und Teagan haben mir gut gefallen, aber so stark berühren, wie Callie und Keith, konnten die beiden mich nicht.

    Es wurden dann auch zu viele Sachen angesprochen und leider nicht groß weiterverfolgt, was ich sehr schade fand.

    Für mich leider nicht das ersehnte Highlight und so vergebe ich starke drei Kleeblätter

    6/10

    ASIN/ISBN: 3736311206

    Inhalt:

    Nachdem der Schwarze Clan aufgeflogen ist und Okami gefangen genommen wurde, hat Mariko keine Wahl mehr. Sie muss Prinz Raiden und ihrem Bruder nach Inako folgen und sich als Braut des Prinzen den Gefahren und Intrigen stellen, die am Hof auf sie lauern. Von nun an sind Klugheit und Umsicht ihre Waffen. Damit will sie die Ränkeschmiede aufdecken und für Gerechtigkeit sorgen. Doch hinter jedem Geheimnis verbirgt sich ein weiteres. Werden Mariko und Okami aus diesem Lügennetz entkommen?


    Rezension:

    Der Schwarze Clan ist aufgeflogen, Ōkami wurde gefangen genommen und Mariko ist als Verlobte von Prinz Raiden an den Hof von Inako gekommen. Sie macht gute Miene zum bösen Spiel, denn während sie tagsüber Raiden die unterwürfige und schüchterne Frau vorspielt, plant sie nachts die Befreiung von Ōkami.


    "Das Herz aus Eis und Liebe" ist der zweite und abschließende Band von Renée Ahdiehs Dilogie, der aus den personalen Erzählperspektiven von Hattori Mariko, ihrem Bruder Kenshin, Asano Yumi und Asano Tsuneoki, Takeda Ranmaru, Prinz Raiden und seiner Mutter Kanako erzählt wird.


    Die Geschichte setzt wenige Tage nach dem Ende des ersten Bandes an.

    Kaiser Minamoto Masaru ist tot, sein jüngerer Sohn und Erbe Roku ist ihm auf den Chrysanthementhron gefolgt und ist nun der himmlische Herrscher des Reiches Wa. Doch es zeigt sich schnell, dass die Macht Roku zu Kopf steigt und das Raiden, sein älterer Bruder, ein fähigerer Herrscher wäre.

    Inmitten der Intrigen und des Machtkampfes im Palast des Kaisers versucht Hattori Mariko, die als Braut von Prinz Raiden an den Hof gekommen ist, nachdem der Schwarze Clan im Yukaiwald angegriffen worden ist, und Ōkami gefangen genommen wurde, genau diesen zu befreien.


    Mariko hat mir als Protagonistin wieder sehr gut gefallen! Sie hat ja schon im ersten Band gezeigt, dass sie eine sehr intelligente und sture junge Frau ist, die dafür kämpft ihre eigenen Entscheidungen treffen zu dürfen, was ich sehr mochte! Am Kaiserhof spielt sie, den Anschein nach, nach den Regeln, gibt sich unterwürfig und schüchtern, blendet ihren Verlobten, denn im Geheimen schmiedet sie Pläne, um Ōkami aus den Fängen von Kaiser Roku zu befreien. Sie zeigt in diesem Band, wie stark sie gereift ist, dass sie bereit ist, Opfer zu bringen und insgesamt bin ich mit ihrer Entwicklung sehr zufrieden!

    Auch die anderen Charaktere, allen voran Ōkami und Yumi haben mir sehr gut gefallen! Ōkami wollte nie ein Anführer sein, genauso wie Raiden, und doch wachsen die beiden im Laufe der Handlung in ihre Rollen hinein. Die junge Maiko Yumi und Schwester von Tsuneoki ist genau wie Mariko eine junge Frau, die für ihre Ziele kämpft und sich nicht unterkriegen lässt. Auch Kanako, die Mutter von Prinz Raiden, fand ich sehr spannend, weil die Magierin im Hintergrund ihre Intrigen spinnt und man erst nach und nach erfährt, welche Pläne sie verfolgt.


    Die Geschichte ließ sich echt gut lesen! Schon im ersten Band mochte ich die japanische Atmosphäre sehr gerne und auch hier hat diese mir wieder sehr gut gefallen. Von der Handlung hätte ich mir allerdings besonders zum Ende hin etwas mehr versprochen. Es gab viele spannende Ansätze, wie beispielsweise Yumis Aktion zu Beginn des Buches, Ōkamis Entdeckung auf dem Toyotomi Anwesen, oder auch die Rolle von Amaya, die für meinen Geschmack etwas stärker hätten verfolgt werden können.

    Mit dem Ende an sich bin ich eigentlich zufrieden, aber irgendwie hätte ich noch einen größeren Knall erwartet, denn mir war das Finale fast schon zu ruhig und lief zu reibungslos ab. Aber wie gesagt, unzufrieden bin ich auch nicht!


    Fazit:

    "Das Herz aus Eis und Liebe" von Renée Ahdieh ist ein guter zweiter Band und gelungener Abschluss der Dilogie!

    Ich mochte die Charaktere, allen voran natürlich Mariko und Ōkami wieder richtig gerne, die japanische Atmosphäre fand ich ebenfalls einfach großartig und auch die Handlung konnte mich begeistern!

    An manchen Stellen hätte es ein wenig spannender sein können und besonders am Ende hätte ich mir einen größeren Knall gewünscht, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mir diesem Abschluss, sodass ich vier Kleeblätter vergebe.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    ASIN/ISBN: 3846600881

    Inhalt:

    Erin ist keine normale Studentin am Ivy Hall College – sie ist eine Rachegöttin in Hades‘ Diensten und stiehlt jungen Männern mit einem Kuss die Seele. Bis Erins nächstes Opfer ihr einen Strich durch die Rechnung macht: Ihr Kommilitone Arden sieht nicht nur unverschämt gut aus, er weckt auch eine unbekannte Sehnsucht in Erin. Doch ihre Gefühle haben keine Zukunft, denn Erins Kuss wäre Ardens Untergang …


    Rezension:

    Erin ist seit mehr als zwei Jahren als Rachegöttin im Dienste des Gottes Hades unterwegs und muss jede Woche mithilfe eines Kusses eine Seele stehlen und diese Hades überlassen.

    Sie glaubt nicht an das Gute in Männern, doch als sie Arden kennenlernt, weckt dieser unbekannte Gefühle in ihr, aber Erins Kuss wäre sein Untergang und eine Beziehung scheint unmöglich.


    "Cursed Kiss" ist der Auftakt von Alana Falks Gods of Ivy Hall Dilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der achtzehn Jahre alten Erin und Arden erzählt wird.


    Erin ist seit mehr als zwei Jahren eine Rachegöttin in Hades' Diensten und stiehlt jede Woche den schlimmsten Männern, die sie finden kann, die Seele. Sie sucht sich ihre Opfer sorgfältig aus, denn sie will keinen Unschuldigen die Seele stehlen und sie zu einem schrecklichen Leben verdammen, sondern nur diejenigen, die es wirklich verdient haben, beispielsweise Männer, die ihre Freundinnen misshandeln.

    Man merkt deutlich, dass Erin ihren Status als Rachegöttin nicht genießt. Dank des Paktes mit Hades hat sie ewiges Leben gewonnen, doch wie kann man es genießen, wenn man jede Woche eine Seele stehlen muss?


    Erin hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen! Sie studiert seit Kurzem am Ivy Hall College und liebt es Computerspiele zu programmieren. Ihre Schwestern Jenna und Summer sind zwar nicht mehr so präsent in ihrem Leben, wie Erin es sich wünscht, aber sie würde immer noch alles für die beiden tun, was sich im Laufe der Handlung deutlich zeigt! Ich mochte ihren Humor sehr gerne, auch wenn ich sie manchmal, besonders zum Ende der Geschichte hin, etwas naiv fand, aber insgesamt mochte ich sie wirklich gern!

    Arden hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, weil er ein netter Kerl ist, der in Erin unbekannte Gefühle weckt und einfach immer für sie da war, wenn sie ihn gebraucht hat. Bei ihm hatte ich sehr lange das Gefühl, dass ein Puzzlestück fehlt, damit man ihn komplett verstehen kann und das hat mich beim Lesen etwas gestört, aber das wurde zum Glück am Ende aufgelöst!


    Das Buch ließ sich immer sehr gut lesen und auch die Geschichte mochte ich gerne! Für griechische Mythologie bin ich ja immer zu haben und diese hat mir auch in diesem Auftakt sehr gut gefallen!

    Es war sehr gute Unterhaltung, aber kein Highlight - bis das Ende kam und mich komplett umgehauen hat!

    Denn das Ende hat noch mal alles durcheinander geworfen und ich fand es einfach nur genial!

    Hier bekommt vieles eine völlig andere Bedeutung, manche Dinge ergaben plötzlich endlich einen Sinn und ich war einfach total begeistert von dieser einen Wendung und kann es jetzt kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit Erin und Arden im zweiten Band weitergehen wird!


    Fazit:

    "Cursed Kiss" ist ein großartiger Auftakt von Alana Falks Gods of Ivy Hall Dilogie!

    Ich mochte Erin und Arden richtig gerne und auch die Geschichte hat mir sehr gut gefallen.

    Besonders das Ende konnte mich begeistern, da es hier eine geniale Wendung gab, die vieles noch mal über den Haufen geworfen hat und mich begeistert zurücklässt!

    Ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit Arden und Erin weitergehen wird und vergebe sehr gute vier Kleeblätter!

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    ASIN/ISBN: 3473401897

    Inhalt:

    Serafins Venedig ist voller Magie. In einer Neumondnacht begibt er sich mit seiner geflügelten Katze auf Beutezug. Wie jeden Monat ist für eine Nacht das Wasser aus den Kanälen verschwunden. Doch statt Kostbarkeiten findet Serafin auf dem Grund des Canal Grande zwei fremde Mädchen, leblos am Fuß eines goldenen Spiegels. Mächtige Gegner machen Jagd auf die beiden. Die Gilde der Glasbrenner, die Kartographen der Spiegelwelt und eine legendäre Katzengöttin – sie alle sehen in den Mädchen Junipa und Merle den Schlüssel zu Venedigs uraltem Zauber.


    Rezension:

    Der junge Serafin staunt nicht schlecht, als er in einer Neumondnacht zwei Mädchen und einen Spiegel im schlammigen Canal Grande findet.

    Als eines der Mädchen von fremden Männern entführt wird, macht er sich gemeinsam mit der anderen auf den Weg, diese zu befreien und muss sich dabei einigen Gefahren stellen!


    "Serafin - Das Kalte Feuer" ist der vierte Band von Kai Meyers Merle-Zyklus, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven von Merle und Serafin erzählt wird.


    Zwei Jahre sind vergangen, seit Merle und Junipa ihr Venedig verlassen haben und in die Spiegelwelt getreten sind. Sie haben zahlreiche Venedigs erkundet, immer auf der Suche nach Merles Vater Steven Burbridge und neuerdings auch auf der Flucht vor den Kartographen, die es scheinbar auf Junipas kostbare Spiegelaugen abgesehen haben.


    Ich habe die Merle-Trilogie vor mehr als zehn Jahren zum ersten Mal gelesen und zähle sie seitdem zu meinen liebsten Reihen, auch wenn Kai Meyer mir mit dem Ende des dritten Bandes das Herz gebrochen hat!

    Umso größer war die Freude über die Ankündigung von "Serafin - Das Kalte Feuer", auch wenn ich ehrlich gesagt ein wenig skeptisch war. Eine Fortsetzung nach so langer Zeit? Und würde mich Kai Meyer auch mit diesem Band begeistern können?


    Dass es keine Auferstehung geben würde, wurde schon bei der Ankündigung des Buches klargestellt, aber die braucht es auch gar nicht!

    Merle und Junipa haben auf ihrer Suche nach Merles Vater schon viele verschiedene Venedigs durchquert. Jedes Venedig hat dabei andere Eigenheiten und wird von den gleichen Charakteren bevölkert, wie das Venedig von Merle und Junipa. Doch auch wenn die Menschen gleich aussehen, sie unterscheiden sich oft sehr in ihrem Wesen, was ich sehr spannend fand!

    Schon auf den ersten Seiten konnte mich die magische Welt Venedigs wieder gefangen nehmen und es hat mir richtig gut gefallen, dass wir in diesem Band noch mehr über diese grandiose Welt erfahren durften!

    Es war einfach unglaublich schön, nach so langer Zeit, wieder in die Welt eintauchen und noch ein wenig erkunden zu dürfen!


    Merle und Junipa sind seit zwei Jahren fort und Merle ist mittlerweile siebzehn Jahre alt. Die beiden wirken auch deutlich gereift, was vielleicht auch daran liegt, dass ihre Reise kein Zuckerschlecken war, denn sie mussten sich vielen Gefahren stellen!

    Merle ist dabei immer noch genauso willensstark und mutig, wie früher, auch wenn die Vergangenheit sie sehr geprägt hat. Der Verlust von Serafin schmerzt sie immer noch sehr und so stürzt Merle sich in die nächste Aufgabe, die Suche nach ihrem verschollenen Vater.

    Junipa stand in diesem Band stärker im Fokus, was mir richtig gut gefallen hat, da man sie so noch besser kennenlernen durfte! Sie ist wie Merle sehr mutig, musste schon vieles verkraften, was sie aber nur noch stärker gemacht hat!

    Besonders gut hat mir die Freundschaft von Merle und Junipa gefallen! Seit sie sich kennen, würden sie alles für die andere tun, aber ihre Abenteuer haben sie noch fester zusammenwachsen lassen!

    Natürlich war auch Serafin mit von der Partie, wenn auch nicht der Serafin, den wir aus den ersten drei Büchern kennen. Dieser Serafin war aber ebenso temperamentvoll und kümmert sich aufopfernd um die Menschen, die er liebt!

    Ich mochte alle Charaktere richtig gerne, mein persönliches Highlight war aber Cagliostra, die geflügelte goldene Katze, die Serafin begleitet!


    Mit der Liebesgeschichte konnte mich Kai Meyer wirklich überraschen!

    Ich gebe zu, dass ich mir, bevor ich das Buch begonnen hatte, natürlich schon ausgemalt hatte, wie die Geschichte wohl verlaufen würde. Da habe ich über den Verlauf der Liebesgeschichte nicht groß nachdenken müssen, denn für mich war dieser völlig klar!

    Doch dann kam alles anders und im ersten Moment war ich komplett überrascht, auch weil es mir letzten Endes ein wenig zu schnell ging, aber diese Wendung konnte mich dann auch absolut überzeugen und auch begeistern! Hut ab!


    Auch die Geschichte konnte mich im Großen und Ganzen mitreißen! Für meinen Geschmack hätten noch ein paar mehr Fragen aufgeklärt werden können und das Buch hätte gerne noch dreihundert Seiten mehr haben dürfen, denn je näher ich dem Ende kam, desto weniger wollte ich diese großartige Welt schon wieder verlassen müssen! Ich war ja ein wenig skeptisch, ob Kai Meyer mich mit diesem Band überzeugen würde, aber ich hätte nicht zweifeln dürfen!

    Es war einfach ein wunderbares Wiedersehen mit lieb gewonnenen Charakteren, aber auch ein spannendes Kennenlernen von neuen Persönlichkeiten! Die magische Welt Venedigs und die Spiegelwelt haben mir wieder sehr gut gefallen, vor allem, da es viele neue Facetten zu entdecken gab! Ein, zwei kleine Kritikpunkte hatte ich zwar, aber insgesamt bin ich echt begeistert!


    Fazit:

    "Serafin - Das Kalte Feuer" von Kai Meyer ist ein großartiger vierter Band der Merle-Bücher!

    Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, aber bis auf wenige Kleinigkeiten, bin ich wirklich begeistert! Es war so wunderbar, wieder in diese magische Welt eintauchen zu dürfen und sie noch ein wenig erkunden zu können, weil es so viel Neues zu entdecken gab!

    Das Wiedersehen mit Merle, Junipa und Serafin war einfach großartig und ich wollte, dass das Buch niemals endet! Ich bin absolut glücklich und vergebe verdiente fünf Kleeblätter!

    ASIN/ISBN: 3737356785

    Inhalt:

    Charlie und Ever sind Freunde mit gewissen Vorzügen. Für Charlie ist dieses Arrangement perfekt. Als angehender Cop investiert er jede freie Minute in sein Training, eine Beziehung würde immer nur an zweiter Stelle stehen. Deshalb lässt er sich erst gar nicht auf etwas Ernstes ein. Ever ist daher das Beste, was ihm passieren konnte. Nur leider streicht sie plötzlich die gewissen Vorzüge, um nach dem Richtigen zu suchen. Verdammt! Irgendwie muss sie sich doch überzeugen lassen, dass sexy Nicht-Dates mit Charlie besser sind als echte Dates mit irgendwelchen langweiligen Schnöseln. Notfalls auch mit kreativen Mitteln …


    Rezension:

    Als Ever und Charlie sich kennenlernen, sind die beiden sich einig, dass sie nichts Festes wollen.

    Über einen Monat treffen die beiden sich jeden Tag, bis Ever sich entschließt mit Charlie Schluss zu machen und nach dem Richtigen zu suchen. Doch Charlie will Ever nicht aufgeben und sie davon überzeugen, dass Freunde mit gewissen Vorzügen genau das Richtige für sie wäre.


    "Vorsätzlich verliebt" ist der erste Band von Tessa Baileys Duty & Desire Trilogie, der aus den Ich-Perspektiven der zweiundzwanzig Jahre alten Ever Carmichael und Charlie Burns erzählt wird.


    Ever lebt wie ihre Mutter und deren Mutter nach dem Prinzip der drei Regeln: Bleib unabhängig, lass die Affäre nie länger als einen Monat andauern und wähle bloß Männer aus, die eigentlich nicht zu haben sind.

    Als sie auf Charlie trifft, scheint alles perfekt, denn als Rekrut der Polizeiakademie von New York hat er nur wenig Zeit für eine feste Beziehung, genau der Typ Mann, den Ever sucht!

    Doch dann bittet ihre Mutter sie darum, auch mal zu Dates zu gehen, einer langfristigen Beziehung eine Chance zu geben, und sie macht Schluss mit Charlie, der Ever aber nicht so einfach gehen lassen will.


    Ever und Charlie haben mir als Protagonisten ganz gut gefallen, auch wenn ich bei beiden das Gefühl hatte, sie nur oberflächlich kennengelernt zu haben.

    Ever hat gemeinsam mit ihrer besten Freundin Nina ein eigenes Catering-Unternehmen auf die Beine gestellt, die Hot Damn Caterers, und hat seit Jahren eine Affäre nach der anderen, die nie länger als einen Monat dauern, bis sie Charlie kennenlernt.

    Charlie stammt aus einer Polizistenfamilie und hat ambitionierte Pläne. Er will als Bester seines Jahrgangs die Akademie abschließen, Sergeant und anschließend Lieutenant werden. Für eine Frau ist in seinem Leben kein Platz. Charlie ist sehr ehrgeizig und hat einen tollen Humor, auch wenn er manchmal etwas kindisch rüberkommt.


    Zwischen Charlie und Ever stimmt die Chemie einfach, doch die beiden haben sich darauf geeinigt, dass es nichts Ernstes zwischen ihnen ist. Keine Vergangenheit, keine Zukunft, kein besseres Kennenlernen. Irgendwie waren die beiden mir während der kompletten Geschichte nicht greifbar.

    Ich fand es sehr schade, dass beispielsweise nicht näher auf Charlies Ausbildung an der Polizeiakademie eingegangen ist und Ever hätte ich auch gerne öfter in ihren Job begleitet, auch weil die beiden ihre Tätigkeiten einfach lieben und man so vielleicht auch etwas mehr über sie erfahren hätte.


    Die Geschichte war stellenweise sehr unterhaltsam, auch weil Charlie zu sehr kreativen Mitteln greift, um Ever zu halten, und ließ sich gut lesen, aber auch hier hatte ich das Gefühl, dass es ein wenig an Tiefe gefehlt hat. Besonders der Anfang der Geschichte konnte mich nicht wirklich packen, was vielleicht auch daran lag, dass ich von der Geschichte einfach etwas anderes erwartet habe und ich mich erst mal zurechtfinden musste. Evers Sinneswandel war dann auch so ein Punkt, den ich zwar irgendwo nachvollziehen, der mich aber nicht komplett überzeugen konnte.

    Die zweite Hälfte des Buches hat mir dann deutlich besser gefallen, besonders Charlie mochte ich immer mehr!

    Mit Charlies besten Freunden und Mitbewohnern Jack und Danika lernen wir auch schon die Protagonisten der Folgebände kennen und besonders auf die Geschichte von Danika freue ich mich schon sehr! Ich hoffe, dass die Folgebänder mich stärker packen können!


    Fazit:

    "Duty & Desire - Vorsätzlich verliebt" von Tessa Bailey ist ein guter Auftakt, von dem ich besonders am Anfang etwas anderes erwartet hatte und es deshalb ein wenig gebraucht hat, bis mich die Geschichte von Ever und Charlie packen konnte.

    Insgesamt hat es mir sowohl bei den Charakteren, als auch bei der Geschichte an Tiefe gefehlt, aber besonders die zweite Hälfte des Buches hat mir gut gefallen und konnte mich dann auch unterhalten.

    Ich vergebe gute drei Kleeblätter und freue mich schon auf den zweiten Band!

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    ASIN/ISBN: 3499275767

    Inhalt:

    Dem Elite Kings Club wirst du nicht entkommen

    Als Madison herausfindet, dass sie all die Jahre belogen wurde und niemandem vertrauen kann, will sie nichts wie weg: weg vom Elite Kings Club und weg von Bishop. Sie flieht bis ans andere Ende der Welt, und hofft, dass niemand sie finden wird. Doch so sehr sie versucht, ihre Spuren zu verwischen, Bishop hat sie längst aufgespürt. Denn der Elite Kings Club gibt nichts wieder her, was einmal ihm gehört hat ...


    Rezension:

    Nachdem Madison erfahren hat, dass sie jahrelang belogen wurde, flieht sie gemeinsam mit Tatum aus den USA. Zwei Monate verbringen die beiden auf der Flucht, bis Bishop wieder vor ihr steht und sie in die Welt des Elite Kings Clubs zurückbringt.


    "Broken Puppet" ist der zweite Band von Amo Jones Elite Kings Club Reihe, der wieder aus der Sicht von Madison Montgomery erzählt wird.


    Der erste Band hat mir ja richtig gut gefallen und auch der zweite Band konnte mich schnell wieder in seinen Bann ziehen. Die Geschichte macht einfach süchtig, allerdings bin ich bei Weitem nicht so begeistert, wie nach dem Lesen des ersten Bandes!


    Schon beim ersten Band hat es mich gestört, dass vieles ziemlich oberflächlich behandelt wurde. Im zweiten Band fand ich das noch deutlich schlimmer! Es werden viele spannende und auch ernste Themen angeschnitten, aber Amo Jones geht bei kaum einem Thema wirklich mal in die Tiefe.

    Es beginnt damit, dass mit Geld echt jedes Problem gelöst wird. Madi stammt aus wohlhabenden Verhältnissen, also ist die Flucht ins Ausland kein Problem und sie und Tatum können auch ganz gut dort leben. Bis Bishop auftaucht, der anscheinend die ganze Zeit wusste, wo die Mädchen zu finden sind.

    Madi stellt für meinen Geschmack viel zu wenige Fragen! Sie nimmt vieles hin und wenn sie mal Fragen stellt, dann gibt sie sich auch mit zu wenigen Antworten zufrieden! Ich hätte echt erwartet, dass sie nach ihrer Rückkehr nicht locker lässt, auf stur stellt, bis sie eben Antworten auf alle wichtigen Fragen bekommen hat. Auch, weil es um ihr Leben geht! Aber nein, sie macht mit ihrem Leben weiter, wie bisher, was mich echt geärgert hat. Partys stehen auch in diesem Band wieder an der Tagesordnung und Madi scheint mir den Ernst der Lage nicht begriffen zu haben.


    Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, aber das Auftauchen von Damon, die Ereignisse, als Madi und Damon im Wald waren, Stichwort Schussverletzung, Bishops Straftaten, der Verbleib von Tillie, oder auch Madis schlimme Kindheit, waren alles Themen, aus denen man richtig viel hätte machen können! Aber bei keinem dieser Themen nutzt Amo Jones das Potenzial und geht in die Tiefe!

    Alles wird leider nur grob angeschnitten und ich fand die Geschichte immer unrealistischer. Die Welt der Elite Kings war schon im ersten Band abgehoben und über manche Sachen habe ich noch hinwegsehen können, aber das konnte ich beim zweiten Band leider nicht mehr.


    Auch über den Elite Kings Club an sich, oder auch die Bedeutung des Silberschwans erfährt man leider nur wenig und, dass was man erfährt, macht die ganze Sache noch skurriler und undurchsichtiger als vorher. Einerseits bin ich gespannt, wie alles im dritten Band aufgelöst werden, ob alles noch einen Sinn machen wird, aber andererseits war ich nach dem Lesen so von der Geschichte genervt, dass ich die Reihe lieber nach dem zweiten Band beende. Schade, denn der erste Band hat mir ja echt gut gefallen!


    Fazit:

    Für mich war "Elite Kings Club - Broken Puppet" von Amo Jones leider ein Flop.

    Die Geschichte konnte mich immer weniger fesseln, ich fand es sehr schade, dass so viele spannende und ernste Themen nur oberflächlich angeschnitten worden sind, da ist so viel Potenzial liegen geblieben! Vor allem wurde es für mich immer unrealistischer und die Geschichte und die Charaktere haben mich oft nur genervt.

    Deshalb vergebe ich nur zwei Kleeblätter und beende die Reihe einem zweiten Band, von dem ich mehr deutlich mehr erhofft habe!

    :bewertung1von5::bewertung1von5:

    ASIN/ISBN: 373630840X

    Inhalt:

    Wenn aus besten Freunden plötzlich mehr wird ...

    Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch – zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie nicht länger Jungfrau sein will, ist es Loan, den sie bittet, ihr auszuhelfen. Schließlich vertraut sie niemandem so sehr wie ihrem besten Freund. Loan ist von der Idee zunächst alles andere als begeistert, doch schließlich willigt er ein. Es ist ja nur dieses eine Mal ... oder?


    Rezension:

    An Silvester bleiben Loan und Violette gemeinsam im Aufzug stecken, erkennen dass sie Nachbarn sind, und sind seit diesem Abend fast unzertrennlich. Beste Freunde, die alles füreinander tun, die sich alles erzählen und die sich alles fragen können.

    Violette ist noch Jungfrau und will das unbedingt ändern. Wer könnte dafür besser geeignet sein, als ihr attraktiver bester Freund? Für beide steht fest, dass es eine einmalige Sache ist, doch sie ahnen nicht, welche Gefühle sie entfesseln.


    "Never Too Close" ist der Auftakt einer Dilogie von Morgane Moncomble, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Violette und ihres besten Freundes Loan Millet erzählt wird.

    Die Geschichte springt besonders am Anfang oft zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her, was ich aber sehr spannend fand, da man in der Vergangenheit Schlüsselszenen erleben durfte, die wichtig für die Charaktere waren.


    Violette und Loan lernen sich an einem Silvesterabend kennen, wo die beiden im Fahrstuhl stecken bleiben. Violette fühlt sich stark zu Loan hingezogen, doch der ist mit Lucie zusammen.

    Ein Jahr später wohnt Loan mit Violette, ihrem Kaninchen Mistinguette und ihrer besten Freundin Zoé in einer Wohnung und Loan und Violette sind beste Freunde. Sie haben eine sehr enge Freundschaft, doch mehr als platonische Freundschaft war nie zwischen ihnen. Bis Violette beschließt, nicht länger Jungfrau sein zu wollen, und Loan bittet ihr Erster zu sein.


    Violette ist eine sehr flippige junge Modestudentin. Sie ist tollpatschig, redet ohne nachzudenken, macht schlechte Witze, ist an manchen Stellen sehr komisch, aber irgendwo auch liebenswert!

    Ich musste erst mit ihr warm werden, weil sie stellenweise doch sehr anstrengend ist, während ich Loan von Anfang an mochte! Er ist deutlich ruhiger und zurückhaltender als Violette. Als Feuerwehrmann trägt er im Berufsleben große Verantwortung und auch im Privatleben ist er der Ruhepol in Violettes Wahnsinn.

    Ihre Freundschaft ist sehr eng und man hat besonders am Anfang den Eindruck, dass ihre Gefühle schon lange über Freundschaft hinausgehen, doch es dauert lange, bis die beiden dieses Mehr zwischen ihnen zulassen und sie machen sich das Leben oft selber schwer. Ihre Liebesgeschichte konnte mich sehr gut unterhalten und auch die Atmosphäre des Buches hat mir gut gefallen!

    Violettes beste Freundin Zoé und Loans bester Freund Jason sind beide keine Kinder von Traurigkeit und finden ebenfalls zueinander. Ihre Geschichte wird dann im zweiten Band "Never Too Late" erzählt, auf den ich schon sehr gespannt bin.


    Mein größter Kritikpunkt war, dass Violette in einer Beziehung war, als sie beschließt, mit Loan zu schlafen, um nicht mehr Jungfrau sein zu müssen. Sie hintergeht Clément, etwas, dass für mich sowieso ein No-Go ist, und das obwohl sie sogar in ihrer Vergangenheit selbst mit Betrug konfrontiert wurde und darunter immer noch leidet. Das hat für mich überhaupt nicht gepasst und das konnte ich dann auch nicht nachvollziehen, wobei ich Violettes Grundidee schon verstanden hatte.

    Sowohl Violette, als auch Loan haben keine einfache Kindheit gehabt und wir erfahren erst nach und nach, welche Päckchen die beiden zu tragen haben. Morgane Moncomble schneidet ernste Themen an, was mir gut gefallen hat, geht manche Dinge für meinen Geschmack aber viel zu lasch an. Violette hat beispielsweise einen schwarzen Humor und ein, zwei Witze, die sie gebracht hat, fand ich einfach absolut nicht angebracht, besonders wenn man bedenkt, welch kritische Themen da angeschnitten worden sind. Über manche Themen macht man einfach keine Witze!


    Fazit:

    "Never Too Close" von Morgane Moncomble hat mir eigentlich ganz gut gefallen.

    Violette war mir zwar an manchen Stellen ein wenig zu flippig und anstrengend, während ich Loan sehr mochte und auch ihre Liebesgeschichte konnte mich richtig gut unterhalten. Generell mochte ich die Atmosphäre des Buches sehr!

    Ich hatte dann aber doch zwei Kritikpunkte, die mich sehr gestört haben und aus diesem Grund vergebe ich drei Kleeblätter.

    6/10

    ASIN/ISBN: 3736311222

    Inhalt:

    Malou Winters hat sich damit abgefunden, dass ihr Anti-Musen-Kuss die Ideen angehender Autoren auslöscht und sie diese Gabe zum Wohle des Litersums einsetzen muss.

    Als der junge Detective Chris Lansbury von Scotland Yard sie jedoch verdächtigt, zwei Autoren ermordet zu haben, will sie das nicht auf sich sitzen lassen. Zusammen begeben sie sich über zwei Universen hinweg auf die Suche nach dem wahren Täter und stoßen dabei auf allerhand Lügen und Widerstände. Malous Verständnis vom Litersum wird auf den Kopf gestellt und bald weiß sie nicht mehr, wem oder was sie glauben soll.

    Und dann ist da noch dieses verwirrende Herzklopfen, sobald sie sich in der Nähe des attraktiven, aber grimmigen Lansbury aufhält.

    Ob auch das mit einem Kuss ausgelöscht werden kann?


    Rezension:

    Seit Malou Winters an ihrem achtzehnten Geburtstag erfahren hat, dass sie eine Anti-Muse ist, darf sie immer wieder Kuss-Aufträge ausführen, bei denen sie Autoren mit einem Kuss ihre Buchideen stiehlt.

    Kurz nacheinander werden dann zwei von Malous Zielpersonen tot aufgefunden.

    Für Malou steht fest: Zufall kann das nicht sein!


    "Musenkuss" ist der erste Band von Lisa Rosenbeckers Litersum-Dilogie, der aus der Ich-Perspektive der neunzehn Jahre alten Malou Winters erzählt wird.


    Malou ist eine Anti-Muse. Ihre Mutter ist ein echter Mensch, während ihr Vater ein böser männlicher Buchcharakter ist. Als Anti-Muse kann Malou Autoren mit einem einzigen Kuss ihre Buch-Ideen stehlen.

    An ihrem achtzehnten Geburtstag hat Malou die Wahrheit über ihre Herkunft erfahren, arbeitet seitdem für die Musenagentur, die die Kuss-Aufträge regelt, und hat das Litersum, das Universum aller Geschichten, kennenlernen dürfen. Im Litersum erwachen Buchwelten zum Leben und so gibt es beispielsweise die ZwiBi, eine Bibliothek in der Zwischenwelt, die als Knotenpunkt dient.

    Das Litersum fand ich als Welt richtig spannend, auch wenn ich das Gefühl hatte, hier nur an der Oberfläche gekratzt zu haben. Malou weiß nicht viel über das Litersum, was auch einen guten Grund hat, den man im Verlauf der Geschichte erfährt, und der auch nachvollziehbar war. Aber ich hätte mir irgendwie gewünscht, dass Malou das Litersum ein wenig mehr erkundet, denn Lisa Rosenbecker hat es sehr gut aufgebaut, es ist komplex und außerdem gibt es so viel zu entdecken!


    Malou hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen! Ich mochte ihren Humor richtig gerne und konnte mit ihr mitfiebern!

    Als zwei ihrer Kuss-Aufträge tot aufgefunden werden, wird Malou schnell zur Verdächtigen von Scotland Yard, besonders der junge und attraktive Detective Chris Lansbury sieht in Malou die Verbindung der beiden Fälle. Gut, dass ihre Mutter ebenfalls auf der Gehaltsliste von Metropolitan Police Service steht und ihre Tochter beschützt!

    Urban Fantasy Bücher, in denen es Kriminalfälle aufzulösen gilt, mag ich ja richtig gerne und auch hier haben mir die Krimielemente gut gefallen! Es steht schon bald fest, dass der Täter eventuell nicht in der realen Welt zu finden ist und so machen sich Malou und ihre Freunde Emma Holmes, Thia Watson, Lansbury und auch Malous Kater Sheldon, der übrigens mein persönliches Highlight war, auf die Suche nach dem Täter, die sich als sehr kompliziert erweist.

    An manchen Stellen hätte es für mich ein wenig spannender sein können. So habe ich beispielsweise am Anfang doch ziemlich lange gebraucht, um mich in der Geschichte zurechtzufinden. Ich fand es sehr spannend, dass Scotland Yard die Ermittlungen aufnimmt und Malous Mutter sogar dort arbeitet, aber weder sie noch Inspector Adams wirkten auf mich wie knallharte Cops, was vielleicht auch daran lag, dass es eben aus Malous Perspektive geschrieben wurde und sie ihre Mutter einfach anders wahrnimmt. Ich kann es schlecht beschreiben, aber mir fehlte bei den Polizisten irgendwie der Biss.

    Lansbury dagegen ist ein junger Detective, der seinen Job ziemlich ernst nimmt und auch mal den bösen Cop raushängen lässt. Ihn mochte ich echt gerne, wobei es mir mit ihm und Malou ein wenig zu schnell ging.


    Den Schreibstil von Lisa Rosenbecker mochte ich richtig gerne und auch die Atmosphäre fand ich klasse! Das Buch strahlt einfach eine wunderbare Wohlfühlatmosphäre aus und die Charaktere waren allesamt liebevoll ausgearbeitet! So kann Malou ohne Kaffee beispielsweise nicht überleben, während Lansbury als waschechter Londoner niemals auf seinen Tee verzichten würde! Malous anspruchsvoller Kater Sheldon ist fast immer mit dabei und ihr Mentor Tom ist ihr eine große Hilfe im Litersum!

    Ich habe ein paar Kritikpunkte, aber insgesamt hat mir der Auftakt richtig gut gefallen und ich hoffe einfach, dass wir im Spin-Off "Musenfluch" das Litersum noch besser kennenlernen werden!


    Fazit:

    "Litersum - Musenkuss" von Lisa Rosenbecker ist ein toller Auftakt, der definitiv Lust auf mehr macht!

    Ich mochte Malou, Lansbury und ihre Freunde total gerne, konnte mit ihnen mitfiebern, auch wenn es ein wenig gebraucht hat, bis die Geschichte mich packen konnte! Ich hätte gerne mehr über das Litersum erfahren und auch die Krimielemente hätten für mich ein wenig spannender sein dürfen, aber insgesamt hat mir die Atmosphäre des Buches total gut gefallen und auch die Geschichte mochte ich sehr!

    Ich vergebe vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den zweiten Band!

    8/10

    ASIN/ISBN: 3959913338

    Inhalt:

    Eigentlich könnten Cassie und Auri das perfekte Paar sein: Sie sind beste Freunde, wohnen zusammen und teilen ihr größtes Hobby – die Fantasyliteratur. Und obwohl Cassie das Gefühl hat, dass niemand auf der Welt sie besser kennt als Auri, scheinen die beiden manchmal Welten zu trennen. Während Auri Football spielt, viele Bekanntschaften hat und gern unter Menschen geht, zieht Cassie sich lieber von der Außenwelt zurück und pflegt einen kleinen, aber engen Freundeskreis. Doch je mehr Zeit vergeht und je stärker ihre Gefühle für Auri werden, desto größer ist ihre Angst, dass das, was sie und Auri verbindet, vielleicht nicht so stark ist wie das, was sie trennt ...


    Rezension:

    Cassie und Auri sind die besten Freunde. Sie wohnen zusammen, teilen die gleichen Leidenschaften und können immer über alles reden. Eigentlich wären sie das perfekte Paar, doch die Angst, was aus ihrer Freundschaft werden würde, wenn es mit der Liebe doch nicht so klappt, wie erhofft, ist besonders bei Cassie groß.


    "Someone Else" von Laura Kneidl ist der zweite Band der Someone-Triloige, der die Geschichte von Cassandra King und Maurice Remington erzählt und aus der Ich-Perspektive von Cassie geschrieben ist.


    Cassie und Auri haben wir in "Someone New" bereits als Mitbewohner und Freunde von Julian kennengelernen dürfen. Die beiden sind sehr gut miteinander befreundet, lieben Fantasyliteratur, besonders der Herr der Ringe hat es ihnen angetan, machen Cosplay und LARP und teilen sich, seit Julian ausgezogen ist, eine Wohnung.

    Manchmal empfindet Cassie allerdings mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Auri, doch sie hat Angst diese zuzulassen, um ihre Freundschaft nicht zu zerstören.


    Cassie ist zwanzig Jahre alt und ziemlich unsicher.

    Sie meidet große Menschenmassen, redet nicht gerne mit fremden Menschen. Auch was Auri angeht, gibt sie sich manchmal sehr unsicher, obwohl er ihr bester Freund ist und sie ihm alles erzählen kann.

    Cassie mochte ich eigentlich richtig gerne, auch wenn sie mir an manchen Stellen tatsächlich zu unsicher war. Die Geschichte spielt während der Semesterferien und Cassie hat keine Kurse, lebt mehr oder weniger in den Tag hinein. Ich finde es eigentlich immer sehr spannend, wenn man die Charaktere im Studium begleiten kann und so hat mir ein bisschen was gefehlt, denn die Handlung plätschert leider oft vor sich hin, ohne das groß was passiert.

    Auri ist ein beliebter Football-Spieler, der wie Cassie Fantasy liebt. Doch im Gegensatz zu Cassie ist ihm sein Hobby, das Cosplayen peinlich, besonders seinen Mannschaftskollegen gegenüber, was oft zu Unstimmigkeiten zwischen ihm und Cassie geführt hat.

    Auch Auri mochte ich richtig gerne, auch wenn ich ein wenig das Gefühl hatte, ihn leider nicht ganz so gut kennengelernt zu haben, wie Cassie, und zusammen haben die beiden mir ebenfalls sehr gut gefallen! Die Liebesgeschichte braucht lange, um sich richtig zu entwickeln, und kam für meinen Geschmack letzten Endes ein wenig zu kurz.

    Schon vor dem Lesen hatte ich das Gefühl, dass mich ihre Geschichte begeistern würde und bis auf ein paar Kleinigkeiten hat es mir auch total gut gefallen!


    Laura Kneidl greift, wie bereits in "Someone New", ein paar spannende und ernste Themen auf!

    So könnten Cassie und Auri äußerlich nicht verschiedener sein: Er ist groß und dunkelhäutig, sie ist klein, zierlich und rothaarig. Auri muss immer wieder mit Diskriminierung umgehen, während Cassie an der Stoffwechselstörung Diabetes leidet.

    Besonders das Thema Diabetes fand ich sehr spannend, da es mir so noch nie in einem Buch begegnet ist und meine Mutter ebenfalls Diabetes Typ 1 erkrankt ist. Da habe ich natürlich ganz genau hingeguckt! Manches fand ich nicht ganz rund, aber insgesamt fand ich das Thema gut ausgearbeitet! Aber sowohl bei dem Diabetes, als auch bei der Rassendiskriminierung hatte ich das Gefühl, dass hier viel Potenzial verschenkt wurde, dass Laura Kneidl da viel mehr hätte rausholen können!

    Ich fand es auch ein wenig schade, dass das Thema LARP keine große Rolle gespielt hat, denn das hätte ich megaspannend gefunden! Allerdings gab es einige tolle Cosplay Szenen!

    Natürlich gab es außerdem ein Wiedersehen mit Julian und Micah, ihrem Bruder Adrian und dessen Freund Keith und natürlich auch mit Aliza und Lucien, die die Protagonisten des dritten Bandes sein werden. Eine tolle Clique, die mir auch in diesem Band sehr gut gefallen hat!


    Fazit:

    "Someone Else" von Laura Kneidl hat mir bis auf ein paar Kleinigkeiten richtig gut gefallen!

    Auri und Cassie mochte ich als Charaktere richtig gerne und die Geschichte ließ sich sehr gut lesen, auch wenn die Handlung vielleicht etwas mager war.

    Mir kam die Liebesgeschichte letzten Endes ein wenig zu kurz, der Fokus lag eindeutig auf der großartigen Freundschaft von Cassie und Auri.

    Laura Kneidl spricht auch in diesem Band viele wichtige Themen an, was mir richtig gut gefallen hat, aber ich fand auch, dass hier viel Potenzial verschenkt wurde, da man aus diesen Themen noch mehr hätte herausholen können.

    Trotzdem haben mir Cassie und Auri richtig gut gefallen und ich vergebe vier Kleeblätter!

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    ASIN/ISBN: 3736312016

    Inhalt:

    Die Großen Spiele enden mit dem kühnsten Mord in der Geschichte der itreyanischen Republik – nur leider erwischt es den falschen. Der Konsul Julius Scaeva überlebt das Attentat, und seine Macht im Staat ist nun beinahe grenzenlos. Genauso wie sein Hass auf Mia Corvere.

    Gejagt von den Assassinen der Roten Kirche und den Soldaten der itreyanischen Republik bricht Mia zu ihrer letzten großen Reise auf, um das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften und herauszufinden, wie sie Scaeva besiegen kann. Doch sie muss sich beeilen, denn das nächste Wahrdunkel naht, und Nacht fällt über die Republik.

    Rezension:

    Zerschlagen und glücklich flieht Mia Corvere von den Großen Spielen von Gottesgrab, denn endlich hat sie Julius Scaeva getötet und ihre Familia gerächt. Doch Mia tötet den Falschen und Scaeva überlebt das Attentat.

    Mia gibt nicht auf und sammelt ihre Verbündeten, um sich für ihren finalen Schachzug vorzubereiten. Dabei entdeckt sie nicht nur die Spuren ihrer Herkunft, sondern auch ein großes Geheimnis, das die ganze Republik von Itreya zerstören kann.


    "Die Rache" ist der dritte und finale Band von Jay Kristoffs Nevernight Chroniken, der aus den personalen Erzählperspektiven von verschiedenen Charakteren erzählt wurde.

    So durften wir natürlich überwiegend aus der Sicht von Mia Corvere lesen, aber auch in die Perspektiven von Mercurio, Tric, Ashlinn, Jonnen, oder der Herrin der Klingen und ihren Shahiiden eintauchen.


    Ich fand die ersten beiden Bände der Trilogie überragend und so habe ich mich schon sehr auf den dritten Band gefreut. Die Erwartungen waren hoch und die Angst enttäuscht zu werden war, wie bei jedem sehnsüchtig erwarteten Abschluss, wieder mit dabei.

    Zu Beginn gibt es ein ausführliches Personenregister, das geholfen hat, die Erinnerung an die Handlung der letzten Bände aufzufrischen, sodass ich gut in die Geschichte hineingekommen bin.

    Der Anfang hat mir richtig gut gefallen! Es gab schon auf den ersten hundert Seiten zwei große Enthüllungen, die die Geschichte in spannende Richtungen gelenkt haben!

    Doch danach konnte mich die Handlung erst mal nicht mehr wirklich fesseln. Ich fand den Mittelteil leider sehr langatmig, wobei sich das Buch trotzdem sehr gut lesen ließ. Jay Kristoff hat einen großartigen schwarzen Humor, es wurde wieder viel geflucht und es gab lustige Anekdoten, besonders in den Fußnoten, die natürlich nicht fehlen durften! Doch so richtig wollte der Funke bei mir nicht überspringen, sodass mich der dritte Band leider nicht so stark packen konnte, wie es die beiden vorherigen Bände getan haben.


    Mia muss sich auch in diesem Band wieder vielen spannenden Gegnern stellen. Ihr Attentat auf Julius Scaeva ist gescheitert, doch Mia gibt nicht auf, will ihre Familia endlich rächen. Dabei wird sie von den Klingen der Roten Kirche gejagt und erfährt nicht nur, was es bedeutet, dunkelinn zu sein, sondern auch, welche wichtige Bedeutung die Dunkelinn in Itreya haben. Manche Wendungen fand ich richtig grandios, bei anderen bin ich mir immer noch nicht sicher, wie ich sie finden soll. Besonders die Rollen, die die Gottheiten Niah, Aa und ihre Kinder in diesem Band einnehmen, oder auch welche Bürde am Ende auf Mias Schultern gelegen hat, fand ich irgendwie zu groß.

    Einerseits hat alles gepasst, Sinn ergeben, aber andererseits bin ich mit manchen dieser Wendungen nicht wirklich glücklich.

    In diesem dritten Band bekommen wir endlich Antworten auf Fragen, die man sich bereits seit dem ersten Band stellt. Ich fand es großartig, wie Jay Kristoff die Fäden miteinander verknüpft und wie viele Sachen endlich einen Sinn ergeben haben! Die Welt hat mir ja schon von der ersten Seite an sehr gut gefallen, sie wurde immer komplexer, und auch in diesem Band durften wir viele spannende Geheimnisse aufdecken, die die Welt sogar noch interessanter gemacht haben!


    Mia mochte ich wieder richtig gerne und konnte mit ihr mitfiebern! Sie ist eine kaltblütige Mörderin, die vor nichts zurückschreckt, doch sie hat ihr Gewissen nicht verloren. Mit Ashlinn hat sie jemanden gefunden, der sie glücklich macht, Mercurio ist für sie mehr Vater gewesen, als ihr richtiger Vater es jemals sein wird und ihre Gladiatii-Kameraden der Remus-Staffel sind ihr immer stärker ans Herz gewachsen.

    Ihre Mitreisenden Herr Freundlich und Eclipse waren natürlich auch wieder an ihrer Seite!

    Ich fand es sehr schön zu sehen, wie Mia etwas gefunden hat, für das es sich zu kämpfen lohnt, auch wenn ihre Rache an Julius Scaeva für den Mord an ihren Eltern immer noch über allem anderen steht.

    Die Liebesgeschichte war dann ebenfalls ein Punkt, mit dem ich nicht komplett zufrieden bin. Ich mochte Mia und Tric im ersten Band richtig gerne zusammen und fand es im zweiten Band schon nicht so toll, dass Mia sich ausgerechnet mit Trics Mörderin eingelassen hat. Ash ist mir in diesem Band leider nicht sympathischer geworden, nicht als Charakter an sich und auch nicht als die Frau an Mias Seite, zumal auch Tric wieder präsent ist. Hier hätte ich mir einfach eine andere Entwicklung gewünscht.


    Man merkt schon, dass "Die Rache" mich leider nicht komplett zufrieden zurücklässt.

    Mit manchen Wendungen konnte ich mich einfach nicht anfreunden und lange Zeit konnte die Geschichte mich auch nicht zu Hundertprozent packen.

    Doch besonders das letzte Drittel des Buches hat mir wieder richtig gut gefallen! Hier konnte ich dann doch noch einmal komplett mit Mia und ihren Verbündeten mitfiebern und viele Auflösungen konnten mich wirklich überraschen!

    Ich bin zwar nicht komplett zufrieden, aber enttäuscht bin ich definitiv nicht, denn dieser dritte Band ist trotz Kritikpunkte ein großartiger Abschluss einer grandiosen Reihe und ich werde Mia und ihre edlen Freunde auf jeden Fall vermissen!


    Fazit:

    "Nevernight - Die Rache" von Jay Kristoff ist ein gelungener Abschluss einer grandiosen Reihe!

    Ich bin zwar nicht komplett zufrieden, dafür war mir der Mittelteil zu langatmig, konnte mich nicht genug packen und auch mit der Liebesgeschichte und manchen Wendungen bin ich einfach nicht glücklich. Aber ich hatte dennoch wieder viel Spaß mit Mia und ihren Verbündeten, fand es genial, wie Jay Kristoff die Fäden miteinander verknüpft und Geheimnisse aufgelöst hat!

    Die Welt von Nevernight ist einfach klasse und so vergebe ich vier Kleeblätter!

    ASIN/ISBN: 3596703581

    Inhalt:

    Amaia ist gerade sechzehn geworden – zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.


    Rezension:

    Amaia und ihre Geschwister ziehen gemeinsam mit ihren Eltern seit über hundert Jahren durch die Welt. Warum sich niemand in der Familie ähnlich sieht, warum sie so langsam altern und warum ihre Eltern die Gedanken ihrer Kinder kontrollieren, sind da nur einige Fragen, die Amaia unter den Nägeln brennen.

    Mit dem geheimnisvollen Noár kommt dann eine Chance auf Antworten in Amaias Haus, doch er ist ein Gefangener der Familie. Als diese kurze Zeit später angegriffen wird, hilft Noár Amaia und ihren Geschwistern zu fliehen - nach Cassardim, das Reich der Toten.


    "Cassardim - Jenseits der Goldenen Brücke" ist ein Einzelband von Julia Dippel, der aus der Ich-Perspektive von Amaia erzählt wird, die gerade zum achten Mal sechzehn Jahre alt geworden und somit 144 Jahre alt ist.


    Amaia hat mir als Protagonistin ganz gut gefallen. Sie ist sehr stur, kratzbürstig und weiß sich zu wehren, was mir echt gut gefallen hat! Ihre Eltern stellen strenge Regeln auf und versuchen, ihre Kinder mittels Gedankenkontrolle im Zaum zu halten. Doch Amaia kämpft gegen diesen Zwang an, sammelt Fragen und versucht herauszufinden, warum sie und ihre Geschwister so anders sind.

    Als Noár von ihren Brüdern gefangen genommen wird, sieht Amaia ihre Chance auf Antworten gekommen und die soll sie auch bekommen, doch diese werden ihre Welt völlig auf den Kopf stellen!

    Noár fand ich als Charakter sehr interessant und ich mochte ihn und Amaia sehr gerne zusammen! Noár ist sehr undurchschaubar, ein Stratege, der nicht handelt, ohne darüber nachgedacht zu haben. Auch wenn sein Verhalten im Nachhinein erklärt wurde, so hat es mich doch sehr gestört, wie er manchmal mit Amaia umgegangen ist. Amaia fühlt sich sofort stark zu dem attraktiven Noár hingezogen, macht es ihm auch nicht einfach, aber trotzdem hätte ich gehofft, dass Amaia ihm manches nicht so leicht verziehen hätte.


    Die Geschichte hat ein wenig gebraucht, um mich so richtig packen zu können, aber irgendwann ist der Funke echt übergesprungen, sodass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte!

    Das Tempo war hoch, eine spannende Wendung jagte die nächste, doch das hat auch dafür gesorgt, dass die Geschichte im Nachhinein ein wenig gehetzt auf mich gewirkt hat.

    Das Buch ist ein Einzelband, natürlich soll alles abgeschlossen sein, aber für mich bleiben trotzdem viele Fragen offen.

    Vielleicht hätten weitere hundert Seiten dem Buch nicht geschadet, denn ich hatte das Gefühl, dass der Welt und den Charakteren ein wenig die Tiefe gefehlt hat. Vieles wird nur angesprochen, man bekommt einige Infos, aber so richtig wollten sich diese bei mir nicht setzen, weil die Handlung immer weiter vorangetrieben wurde.

    Cassardim ist das Reich der Toten, das von acht großen Völkern besiedelt wird. Man erfährt aber leider nur wenig über die Hintergründe der einzelnen Völker und deren Gebiete, die von Fürsten beherrscht werden, was ich schade fand, da hier richtig viel Potenzial auf der Strecke geblieben ist! Auch die Fürsten an sich und Amaias Geschwister blieben leider sehr im Hintergrund!

    Amaia, Nick, Jenny, Annie, Moe und Adam haben die letzten hundert Jahre miteinander verbracht, sind eine Familie, doch nachdem sie im Goldenen Berg angekommen sind, spielen ihre Geschwister keine große Rolle mehr. Amaia würde alles für ihre Geschwister tun, ihre Sicherheit steht für sie mit an erster Stelle, doch wirklichen Kontakt gab es nicht mehr. Ich war sogar erschrocken, wie Amaias Geschwister plötzlich mit ihr umgegangen sind!


    In Cassardim ist die Lage angespannt, denn Kaiser Fidrin vertraut sechs seiner sieben Fürsten nach einer Rebellion nicht mehr über den Weg. Amaia und ihre Geschwister spielen eine wichtige Rolle am Hof, doch besonders Amaia wird zu einer wichtigen Schachfigur in einem Spiel um die Macht.

    Ich bin echt zwiegespalten, denn ich hatte viel Freude beim Lesen, weil die Geschichte mich echt packen konnte, aber ich finde es auch richtig schade, wie viel Potenzial nicht ausgenutzt wurde.

    Ich hoffe wirklich, dass es noch eine Fortsetzung geben wird, damit die Geschichte, die Charaktere und auch die spannende Welt noch runder werden können! Die Geschichte ist zwar in sich abgeschlossen, aber es gibt noch viele offene Fragen und noch so viel zu entdecken, sodass ich mich sehr freuen würde, wenn die Geschichte von Amaia und Noár weitergehen würde!


    Fazit:

    "Cassadrim - Jenseits der Goldenen Brücke" von Julia Dippel hat ein wenig gebraucht, um mich fesseln zu können, aber irgendwann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen!

    Die Geschichte ist sehr temporeich, konnte mich echt fesseln und auch Noár und Amaia mochte ich sehr!

    Doch mir hat bei der Welt und auch bei den Charakteren ein wenig die Tiefe gefehlt und die Geschichte wirkte im Nachhinein etwas gehetzt auf mich.

    Trotzdem hat es mir insgesamt echt gut gefallen, ich würde mich riesig freuen, wenn es eine Fortsetzung geben würde, und vergebe vier Kleeblätter!

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    ASIN/ISBN: 3522506456

    Inhalt:

    Als Madison Montgomery nach einem schrecklichen Schicksalsschlag in die Hamptons zieht, will sie nur eins: unsichtbar bleiben und keine Aufmerksamkeit erregen. Doch bereits am ersten Tag gerät sie ins Visier des Elite Kings Clubs – einer Gruppe gefährlicher Bad Boys. Bishop Vincent Hayes, der Anführer, zieht sie wie magisch in seinen Bann aus verbotenen Gefühlen, Macht und Geheimnissen. Geheimnisse, die Madisons Welt für immer aus den Angeln heben werden …


    Rezension:

    Madison zieht mit ihrem Vater in die Hamptons und begegnet schon am ersten Schultag dem mysteriösen Elite Kings Club, der offensichtlich großes Interesse an ihrer neuen Mitschülerin hat.


    "Silver Swan" ist der erste Band von Amo Jones Elite Kings Club Reihe, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Madison Montgomery erzählt wird.


    Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Die Geschichte macht richtig süchtig, auch wenn mich manche Dinge nicht komplett überzeugt haben.


    Madison stammt aus gehobenen Verhältnissen und zieht mit ihrem Vater in die Hamptons zu dessen neuer Freundin und deren Sohn. Ihr Vater ist selten zu Hause und Madi besucht die Riverside Preparatory Academy, wo sie auf die Mitglieder des Elite Kings Clubs trifft, die ein besonderes Interesse an Madison zeigen.

    Madi hat mir als Protagonistin insgesamt ganz gut gefallen! Sie trifft auf Bishop Vincent Hayes und fühlt sich sofort stark zu ihm hingezogen, doch sie ist kein Kind von Traurigkeit und genießt auch die Gesellschaft von ihrem Stiefbruder Nate und dessen Freunden, den Mitgliedern des mysteriösen Elite Kings Club.

    Ich fand es ein wenig schade, dass wir nicht mehr über Madis Vergangenheit erfahren haben, denn es wurden immer wieder spannende Andeutungen gemacht, aber eben nicht alle Fragen beantwortet.


    Der Elite Kings Club wirft ebenfalls viele Fragen auf. Es ist alles ziemlich undurchsichtig und geheimnisvoll, aber das hat auch den Reiz der Geschichte ausgemacht! Man wollte unbedingt erfahren, was es mit den Jungs auf sich hat und was hinter ihren skurrilen Aktionen steckt.

    Auch hier wurden längst nicht alle Fragen aufgeklärt, aber umso mehr freue ich mich auf den zweiten Band, besonders nach diesem Ende!


    An manchen Stellen war das Buch doch ziemlich oberflächlich. Madi findet in Tatum und Tillie sofort zwei Freundinnen, die mit ihr komplett auf einer Wellenlänge sind, Bishop, einer der begehrtesten Typen der Schule, kriegt nicht genug von Madison, will sie aber nicht an sich heranlassen. Seinen Umgang mit Madison fand ich ehrlich gesagt grenzwertig, weil er oft ziemlich grob ist und Madison sich vieles gefallen lässt, was ich nicht komplett nachvollziehbar fand. Madison und ihre Freunde stammen fast alle aus der reichen Oberschicht, schmeißen Partys und mit Geld um sich, gehen sorglos durchs Leben.

    Man merkt schon, dass da doch Einiges an Kritik zusammen gekommen ist, aber das hat nichts daran geändert, dass das Buch mich richtig gut unterhalten konnte! Ich habe keine tiefgründige Geschichte erwartet, sondern eine packende Geschichte und die habe ich definitiv bekommen!


    Fazit:

    "Elite Kings Club - Silver Swan" von Amo Jones konnte ich kaum aus der Hand legen, nachdem ich es begonnen hatte.

    Die Geschichte von Madison und des Elite Kings Club macht einfach süchtig! Es hab zwar viele Dinge, die mich im Nachhinein gestört haben, doch das hat nichts daran geändert, dass mich das Buch richtig gut unterhalten hat. Ich bin so gespannt, wie es weitergehen wird, und vergebe vier Kleeblätter!

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    ASIN/ISBN: 3736308221

    Oh, dann bin ich nicht die einzige, die so denkt

    Ich hatte mich so sehr auf das Buch gefreut, und wurde dann enttäuscht :(

    Wenigstens ließ es mich ein paar mal schmunzeln, z.b bei der Sache mit dem Unkraut und Kobolden :D

    Ich bin gespannt, wie das neue Buch wird, die Story hört sich ja wieder großartig an

    Ich habe echt lange über die Bewertung nachgedacht, weil ich es am Anfang eigentlich noch richtig gut fand! Die magische Umgebung, der Humor, die Atmosphäre, aber Gesine, der große Fokus auf die Liebesgeschichte, aber auch dass der Tod von Gesines Mutter, oder auch die Briefe ziemlich unter den Tisch gefallen sind, haben es mir dann doch verdorben. Schade, denn ich habe mich, wie Du, echt sehr auf die Geschichte gefreut!

    Das neue Buch ist ja wieder richtig hübsch und der Inhalt klingt auch super, aber ob ich es lesen werde... Wahrscheinlich nicht.

    Inhalt:

    Stell dir vor, du bekommst einen Brief von deinem zukünftigen Ich. Würdest du ihn lesen?

    Für Gesine ist das keine Frage. Natürlich würde sie. Denn nach dem Tod ihrer Mutter muss sie alleine zu einer Verwandten nach Irland ziehen. In dem kleinen, verschlafenen Dörfchen Blackwood hat sie niemanden, mit dem sie so richtig über ihren Kummer sprechen kann. Auch nicht über Arian Mary, den unverschämt gutaussehenden Sohn der örtlichen Butterdynastie. Noch dazu machen sie die Dorfbewohner mit Geschichten über allerlei übernatürliches Zeug verrückt. Alles Quatsch, denkt sich Gesine. Bis sie in einem geheimnisvollen alten Schreibtisch einen Brief von ihrem zukünftigen Ich findet, der ihre Welt ganz schön durcheinanderbringt...


    Rezension:

    Nach dem Unfalltod ihrer Mutter zieht Gesine von Wien nach Irland, ins beschauliche Blackwood.

    Doch der Start ist alles andere als einfach, denn in Irland ticken die Uhren einfach anders und Gesine muss sich an die ungewöhnliche Lebensweise gewöhnen. Als sie mit niemanden sprechen kann, schreibt sie einen Brief an sich selbst, aber mit einer Antwort von ihrem zukünftigen Ich, hätte sie nie gerechnet.


    "Blackwood - Briefe an mich" ist ein Einzelband von Britta Sabbag, der aus der Ich-Perspektive der fünfzehn Jahre alten Gesine Nowak erzählt wird.


    Gesine hat es gerade wirklich nicht einfach, denn ihre Mutter ist plötzlich bei einem Autounfall verstorben und sie muss zu ihrer Tante Wanda ziehen, die sie noch nie zuvor gesehen hat.

    In Blackwood angekommen stolpert Gesine von einem Fettnäpfchen ins nächste, auf die magische Umgebung kann sie sich nur schwer einlassen. Nur der hübsche Arian Mary, Erbe der Marygold Familie hat es ihr angetan und so entschließt sie sich zu bleiben.


    Mit Ge bin ich leider absolut nicht warm geworden! Ich fand es schade, dass sie so viele Vorurteile gegenüber Blackwood und seinen leicht verschrobenen, aber auch liebenswerten Einwohnern hatte. Sie handelt oft, ohne groß zu überlegen, ist undankbar und hält sich für etwas Besseres. Sie versinkt oft im Selbstmitleid, aber nicht nur wegen des Todes ihrer Mutter, das wäre ja noch nachvollziehbar gewesen, eher wegen Geschehnissen an ihrer Schule. Ich muss sagen, dass Gesine mir immer unsympathischer geworden ist, je besser ich sie kennengelernt habe.


    Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht überzeugen! Gesine sieht Arian, den Butterprinzen von Blackwood und es ist Liebe! Dass er mit der unausstehlichen Lilian Swanton zusammen ist, versetzt ihren Gefühlen nur einen kleinen Dämpfer.

    Ich war ehrlich gesagt verwundert, dass die Liebesgeschichte so einen großen Raum in der Geschichte eingenommen hat, während der Tod von Gesines Mutter eher in den Hintergrund gerutscht ist. Das fand ich sehr schade, auch weil es bezüglich Gesines Mutter ein paar spannende Fragen gab, die leider nicht weiter verfolgt worden sind! Arian fand ich als Charakter ganz interessant, aber man erfährt leider nicht viel über ihn, sodass er eher blass blieb.


    Als Gesine mit niemanden reden kann, schreibt sie kurz entschlossen einen Brief an sich selbst, doch als sie am nächsten Tag eine Antwort von ihrem älteren Ich erhält, fällt sie aus allen Wolken!

    Die Grundidee hat mir richtig gut gefallen, aber für meinen Geschmack wurde da zu wenig draus gemacht! Gesines Schulalltag und die Liebesgeschichte standen deutlich stärker im Fokus, als die wenigen Briefe, die Gesine mit ihren älteren Ich austauscht und so viel haben diese leider auch nicht zur Handlung beigetragen, was mich ein wenig enttäuscht hat!

    Die Geschichte spielt im beschaulichen Blackwood, einem kleinen Dorf in Irland. Hier wird viel getratscht und an Magie geglaubt, ein wirklich tolles Setting! Mit der sympathischen Ladenbesitzerin Mimi, oder dem Junior-Journalisten Sam haben wir auch spannende Nebencharaktere kennengelernt, und die Atmosphäre habe ich sehr gemocht!

    Doch die hat es letzten Endes dann leider auch nicht mehr rausgerissen!


    Fazit:

    Von "Blackwood - Briefe an mich" von Britta Sabbag hatte ich mir deutlich mehr erhofft!

    Mit Gesine bin ich leider überhaupt nicht warm geworden, je besser ich sie kennengelernt habe, desto unsympathischer wurde sie mir und auch die Geschichte konnte mich nicht wirklich fesseln.

    Ich fand es schade, dass die Liebesgeschichte so stark im Fokus stand und viele spannende Ansätze nicht weiter verfolgt worden sind. Hier wurde viel Potenzial verschenkt! Nur die Atmosphäre hat mir richtig gut gefallen, aber der Rest hat für mich leider nicht gepasst.

    Ich vergebe zwei Kleeblätter.

    ASIN/ISBN: 3841440134

    Inhalt:
    Es heißt: Gegensätze ziehen sich an. Und da muss etwas dran sein, denn es gibt keine andere logische Erklärung dafür, dass ich mich so zu Colin Fitzgerald hingezogen fühle. Ich mag normalerweise keine tätowierten, videospielenden, Eishockey fanatischen Nerd-Typen, die denken, dass ich einfach nur hibbelig bin. Und oberflächlich. Sein falsches Bild von mir spricht also auch noch gegen ihn.
    Und es hilft nicht, dass er ein Kumpel meines Bruders ist.
    Und dass sein bester Freund in mich verknallt ist.
    Und dass ich gerade bei den drei Jungs eingezogen bin. Oh, hatte ich nicht erwähnt, dass wir zusammen wohnen? Nein?
    Ist eigentlich auch egal, denn Colin hat deutlich gemacht, dass er sich nicht für mich interessiert, auch wenn die Funken, die zwischen uns fliegen, unser Haus in Brand stecken könnten. Aber ich bin kein Mädchen, das einem Kerl hinterherläuft, und ich werde jetzt sicherlich auch nicht damit anfangen. Ich habe ohnehin alle Hände voll damit zu tun, mit dem College, einem ätzenden Professor und einer ungewissen Zukunft klarzukommen. Also, falls mein sexy grüblerischer Mitbewohner doch noch aufwacht und erkennt, was ihm fehlt: Er weiß, wo er mich findet.

    Rezension:
    Schon als Summer und Fitzy sich das erste Mal begegnet sind, wusste Summer, dass sie ihn will.
    Doch Summer ist ein extrovertierter Mensch und zieht die Aufmerksamkeit ihrer Mitmenschen gerne auf sich, während Fitzy diese scheut. Trotzdem sprühen zwischen den beiden die Funken.


    "The Chase - Gegensätze ziehen sich an" von Elle Kennedy ist der Auftakt der Briar-U Reihe, einem Spin-off zur Off-Campus Reihe.
    Das Buch wird aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Summer Heyward-Di Laurentis und Colin Fitzgerald erzählt.


    Summer ist die Schwester von Dean, dem Protagonisten von "The Score - Mitten ins Herz", meinem Lieblingsband der Off-Campus Reihe.
    Wie Dean ist Summer eine kleine Drama-Queen, sieht gut aus und liebt die Aufmerksamkeit. Doch die fröhliche und unbeschwerte Summer ist auch tiefgründig, hat eine Lernschwäche, die ihr sehr zu schaffen macht.
    Colin ist Mitglied der Eishockeymannschaft von Briar und entwickelt Computerspiele. Im Gegensatz zu Summer ist er eher verschlossen, was seine Gefühle angeht, und deutlich ruhiger als die quirlige Summer!
    Die beiden sind völlig verschieden und doch knistert es gewaltig zwischen den beiden!
    Nachdem Summer an die Briar wechselt, zieht sie bei Colin, Hunter und Hollis ein, sodass Summer und Fitz sich nicht aus dem Weg gehen können.


    Ich mochte die beiden richtig gerne, besonders auch die Wirkung, die Summer auf Fitz hat! Sie lockt ihn immer mehr aus seinem Schneckenhaus und es hat einfach so viel Spaß gemacht ihre Geschichte zu lesen!
    Nur das kleine Liebesdreieck hat mich ein wenig gestört, aber das ist auch der einzige Kritikpunkt, ansonsten konnte mich die Geschichte von Summer und Fitz komplett begeistern!
    Das Buch ließ sich von Beginn an richtig gut lesen, es gab viele lustige Szenen, sodass die Geschichte viel zu schnell zu Ende war!


    Fazit:
    "The Chase - Gegensätze ziehen sich an" von Elle Kennedy ist ein großartiger Auftakt der Briar-U Reihe!
    Die Geschichte von Summer und Fitzy macht einfach nur Spaß, dass die beiden so unterschiedlich sind, hat es richtig spannend gemacht und der Humor hat ebenfalls gepasst!

    Ich vergebe verdiente fünf Kleeblätter.

    10/10

    ASIN/ISBN: 3492315372