Beiträge von Chianti

    Inhalt:
    Seit „die Spinne“ Gin Blanco – unfreiwillig – zur Königin der Unterwelt Ashlands geworden ist, schwebt sie in Gefahr. Vermutlich ist das der Preis für ihren Sieg über einige der ehemaligen Unterweltbosse. Zum Glück helfen ihr ihre Eis- und Steinmagie dabei, in ihrer unberechenbaren neuen Position zu überleben. Gerade als Gin denkt, dass die Dinge sich endlich etwas beruhigen, wird während eines geheimen Unterwelt-Meetings ein Mordanschlag auf sie verübt. Die größte Überraschung für Gin ist jedoch, dass der schattenhafte Angreifer ihr seltsam bekannt vorkommt ...

    Rezension:
    Gin Blanco ist nach dem Tod von Madeline Magda Monroe zur neuen Königin der Unterwelt von Ashland geworden und darf sich nun mit den Problemen der Unterweltbosse herumschlagen.
    Als bei einem Treffen eine Bombe gezündet wird, ist Gin gar nicht begeistert, doch der Attentäter weckt Erinnerungen in Gin und sie bereitet sich auf ihren nächsten Kampf vor.


    "Spinnenblitz" ist der dreizehnte Band von Jennifer Esteps Elemental Assassin Reihe, der aus der Ich-Perspektive von Gin Blanco erzählt wird.


    Gin versteht keinen Spaß, wenn jemand ihre Freunde in Gefahr bringt, sodass sie unbedingt herausfinden will, wer eine Bombe auf der Delta Queen gezündet hat.
    Damit, dass sie dem Täter bereits in ihrer Vergangenheit begegnet ist, hätte sie nicht gerechnet, aber Gin ist es gewohnt, dass ihre Vergangenheit sie verfolgt und so bereitet sie sich auf ihren nächsten Kampf vor, bei dem sie wieder zeigen muss, dass sie nicht zu Unrecht die neue Königin der Unterwelt von Ashland ist.


    Die Elemental Assassin Reihe mag ich immer noch sehr, wobei der dreizehnte Band nun doch sehr lange darauf warten musste, bis ich ihn endlich gelesen habe, weil ich ehrlich gesagt eine Pause von der Reihe gebraucht habe.
    Aber einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, denn auch Gins neuestes Abenteuer war sehr spannend und ein bisschen Abstand hat auch dafür gesorgt, dass ich wieder richtig Lust auf Gin und ihre Freunde und natürlich die kriminellen Machenschaften in Ashland hatte!


    An manchen Stellen war Gin mir etwas zu überheblich, aber insgesamt hat sie mir wieder gut gefallen und es war so schön, Finn und Bria, Jo-Jo und Sophia, Owen, Philipp und Xavier wiederzusehen und mit ihnen ein weiteres spannendes Abenteuer zu erleben.
    Der nächste Band liegt hier schon bereit und ich möchte nicht zu viel Zeit vergehen lassen, bis ich nach Ashland zurückkehre, denn der vierzehnte Band verspricht sehr spannend zu werden!


    Fazit:
    "Spinnenblitz" ist ein guter dreizehnter Band von Jennifer Esteps Elemental Assassin Reihe.
    Es war sehr schön, Gin und ihre Freunde wiederzusehen und ein weiteres spannendes Abenteuer in Ashland zu erleben!
    Ich vergebe vier Kleeblätter.

    ASIN/ISBN: 3492282091

    Inhalt:
    Im Jahr 2101 gibt eine neue Waffe abermals Hoffnung im Kampf gegen die künstliche Intelligenz KAMI. Es ist eine Person aufgetaucht, die in der Lage zu sein scheint, dem gottähnlichen Wesen die Stirn zu bieten. Doch die Zivilisation steht bereits an der Schwelle zum Untergang. Ist die Menschheit noch zu retten, und ist sie es überhaupt wert, gerettet zu werden? Die junge Kämpferin Andra zweifelt an ihrer Mission, KAMI zu vernichten …

    Rezension:
    Flover, Luke, Andra, Okijen und Byth sind nur knapp mit dem Leben davon gekommen und erholen sich von ihrer Begegnung mit KAMI.
    Während das Militär sich für ein letztes Gefecht wappnet, setzt Andra immer noch alles daran, den Konflikt friedlich beizulegen.
    Werden sie KAMI stoppen können?


    "Beta Hearts" ist der dritte und finale Band von Marie Graßhoffs Neon Birds Trilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven von Major General Okijen van Dire, Bythan Vica-Chun, Luke Bible, Andra Yun, Captain Flover Nakumura und KAMI erzählt wird.


    Nachdem sie in Moskau auf KAMI getroffen sind, wurde Okijen schwer verwundet und das Militär unter der Führung von General Marshall Llyod zieht sich zurück, um sich für einen letzten Schlag gegen KAMI zu wappnen. Doch ist ein Krieg wirklich der letzte Ausweg?
    Nachdem mir "Cyber Trips", der zweite Band schon nicht mehr ganz so gut gefallen hat wie der Auftakt, hat es lange gedauert, bis ich den letzten Band der Reihe lesen wollte.
    Auch wenn sich "Beta Hearts" dann gut lesen ließ, konnte der dritte Band für mich leider nicht mehr mit dem starken Beginn mithalten, auch weil die Handlung etwas langatmig war.


    Mein größtes Problem hatte ich mit den Charakteren, da ich dieses Mal mit keinem von ihnen so richtig warm geworden bin und man für meinen Geschmack zu wenig von jedem einzelnen erfahren hat, auch wenn es ein paar Rückblicke in ihre jeweilige Vergangenheit gab. Luke und Flover mochte ich am liebsten und auch Byth hat mir gut gefallen, aber Andra mochte ich leider überhaupt nicht und auch mit Okijen hatte ich so meine Probleme, weil ich ihn in diesem Band kaum wiedererkannt habe. Auch die Entwicklung von Marshall hat mir nicht gut gefallen. Generell hätte ich auch gerne mehr über die Goldenen Drei erfahren.
    Bis auf Andra sind sie alle in einer Welt aufgewachsen, die vom Militär geprägt wird und lernen, dass Angriff immer die beste Verteidigung ist. In diesem Band erfahren wir noch viele interessante Hintergrundinformationen zu der Welt, was es noch mal interessant gemacht hat.
    Es gab wieder ein paar Akten und Interviews, sowie Illustration der Charaktere, was mir ebenfalls gut gefallen hat.


    Die Geschichte hat sich relativ spannend entwickelt, denn der finale Kampf mit KAMI stand bevor und ich war neugierig, wie Marie Graßhoff letzten Endes alles auflösen würde.
    Doch es wurden nicht alle wichtigen Fragen geklärt und mit dem Ausgang des Konflikts mit KAMI bin ich auch nicht zufrieden, weil es mir zu reibungslos über die Bühne ging.
    Da ich mit den Charakteren nicht wirklich warm geworden bin, hatte ich leider auch Schwierigkeiten, mich komplett auf die Geschichte einzulassen, sodass diese mich auch nicht richtig fesseln konnte.
    Ich fand diesen dritten Band nicht schlecht, muss aber ehrlich sagen, dass ich schon gehofft hatte, dass er mich wieder so sehr abholen würde, wie der erste Band es damals geschafft hat.


    Fazit:
    "Beta Hearts" ist ein guter Abschluss von Marie Graßhoffs Neon Birds Trilogie, der mich aber nicht so sehr begeistern konnte, wie ich es mir erhofft hatte.
    Ich hatte leider meine Schwierigkeiten mit den Protagonisten, denn ich bin mit keinem von ihnen wirklich warm geworden.
    Wahrscheinlich konnte mich deshalb auch die Handlung nicht wirklich packen und auch mit dem Ende bin ich leider nicht ganz glücklich.
    Für mich kann "Beta Hearts" nicht mit den vorherigen Bänden mithalten, denn ich hatte echt ein wenig mehr erwartet, sodass ich schwache drei Kleeblätter vergebe.

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: 3404209680

    Inhalt:

    Sage fiebert auf den Tag hin, an dem sie und Alex endlich heiraten können. Aber vorerst trennen sie wieder etliche Meilen voneinander. Das ändert sich jedoch, als zum ersten Mal seit Generationen Gespräche zwischen Demora und dem verfeindeten Kimisara aufgenommen werden. Sage soll dazu beitragen, dass die Fehde endlich beigelegt wird. Neue, unerwartete Allianzen werden geschmiedet, doch dann gefährdet ein Angriff aus dem Hinterhalt alles, worauf Sage hingearbeitet hat. Wer ist hier noch Verbündeter und wer ist Feind?


    Rezension:

    Ein Jahr müssen Sage und Alex noch warten, bis sie endlich heiraten dürfen.

    Doch in diesem Jahr gibt es für die beiden noch genug zu tun, denn Kimisara bietet Demora Verhandlungen über einen Waffenstillstand an, bei denen Sage als Diplomatin mit am Verhandlungstisch sitzen soll.

    Doch in ihren eigenen Reihen befindet sich ein Verräter, der den möglichen Frieden gefährdet. Wem können Sage und Alex noch vertrauen?


    "Gefühl und Gefahr" ist der dritte und abschließende Band von Erin Beatys Kampf um Demora Reihe, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der achtzehn Jahre alten Diplomatin Sage Fowler, ihres dreiundzwanzig Jahre alten Verlobten Major Alexander Quinn und des kimisarischen Hauptmanns Malkim Huzar erzählt wird.


    Der zweite Band hat mir ja nicht ganz so gut gefallen, weshalb es auch sehr lange gedauert hat, bis ich zum dritten Band gegriffen habe.

    Dieser hat mir dann aber richtig gut gefallen! Schon nach wenigen Kapiteln habe ich gemerkt, dass die Geschichte mich einfach mitreißen kann und so hatte ich viel Spaß beim Lesen!

    Die Politik, das Militär und Taktiken stehen auch im dritten Band auf der Tagesordnung, aber es war niemals langweilig! Kimisara will nach Jahren des Krieges endlich Verhandlungen mit Demora und Casmun über einen möglichen Frieden führen, doch der Weg dahin ist ein steiniger, zumal es einen Verräter gibt, der nicht davor zurückschreckt, über Leichen zu gehen, um seine Ziele so zu verwirklichen. Die Geschichte war sehr spannend und ließ sich richtig gut lesen!


    Mit Sage musste ich wieder ein wenig warm werden. Sie hat trotz ihres jungen Alters schon viele Kämpfe bestritten und musste Verluste hinnehmen. Trotzdem kämpft sie weiter für Demora und die Hoffnung auf Frieden.

    Als Botschafterin muss sie in diesem Band wieder über sich hinauswachsen, aber sie ist ein kluger Kopf, was sie wieder einmal unter Beweis gestellt hat! Sie zweifelt auch mal an sich selbst, was sie ein wenig nahbar gemacht hat, aber sie entscheidet auch oft sehr egoistisch und wirkt ein wenig überheblich, dennoch mochte ich ihre Entwicklung sehr!

    Durch seine Beförderung zum Major muss sich Alex vielen Zweiflern stellen, aber er arbeitet härter als je zuvor. Er ist sehr pflichtbewusst und beschützt Sage mit allem, was er hat, auch wenn sich der Sturkopf Sage oft nicht beschützen lassen möchte und ihr eigenes Ding durchzieht.

    Alex hat mir vom ersten Band an richtig gut gefallen und auch hier fand ich ihn einfach toll!

    Obwohl Sage und Alex seit dem ersten Band verlobt sind, ist ihre Beziehung ein ständiges Auf und Ab, da die beiden erst heiraten dürfen, wenn Alex vierundzwanzig wird. Durch ihre Posten sehen sie sich kaum und befinden sich häufig nur auf Durchreise, wenn sie sich mal sehen, was die Beziehung belastet. In diesem Band müssen Sage und Alex herausfinden, ob ihre gemeinsame Zeit sie noch weiter zusammen oder auseinandergebracht hat, was ich sehr spannend fand!


    Malkim war für mich immer eine Perspektive, die ich ehrlich gesagt nicht unbedingt gebraucht hätte.

    In diesem Band erfahren wir durch diese aber noch ein paar interessante Details zu Kimisara und seiner Königin Zoraya. Am Schluss hat mir dann tatsächlich noch ein letzter Einblick in seine Perspektive gefehlt, denn mich hätte dann doch interessiert, was aus ihm geworden ist!


    In diesem Band kehren wir ein wenig zu den Anfängen der Reihe zurück, was mir richtig gut gefallen hat!

    So gab es ein Wiedersehen mit der Hohen Kupplerin Darnessa Rodelle und Sages Verwandten.

    Clare und Lani waren wieder an Sages Seite und Alex konnte sich auf Ash Carter und Cass verlassen. Die Charaktere haben mir ebenfalls richtig gut gefallen, denn sie haben noch mehr Ecken und Kanten bekommen, wodurch sie an Tiefe gewonnen haben.


    Fazit:

    Nachdem mir der zweite Band nicht ganz so gut gefallen hat, freue ich mich sehr darüber, dass "Gefühl und Gefahr" mich von der ersten Seite an mitreißen konnte!

    Die Geschichte war sehr spannend und konnte mich einfach packen. Auch die Charaktere mochte ich sehr, sodass ich viel Freude mit dem Buch hatte.

    Ein starker Abschluss von Erin Beatys Kampf um Demora Reihe, für den ich gute vier Kleeblätter vergebe!

    ASIN/ISBN: 3551583854

    Inhalt:

    Verletzlich, aber stark

    Kunststudentin Alissa arbeitet neben der Uni als Tätowiererin. Sie ist gut in ihrem Job, ausgesprochen gut. Nur scheint das ihren neuesten Kunden nicht zu interessieren, der sich offenbar kein Tattoo von einer Frau stechen lassen will. Sexistischer Mistkerl.

    Entschlossen, aber sanft

    Als Sportstudent Simon Alissa das erste Mal sieht, rauben ihm ihre tiefblauen Augen fast den Atem. Er fühlt sich sofort von ihr angezogen – und will ihr auf keinen Fall das extrem peinliche Tattoo zeigen, das eigentlich überstochen werden soll. Aber nun hält sie ihn für ein Arschloch. Und das ist noch schlimmer.

    Zusammen, aber verloren

    Alissa und Simon. Während der Sitzungen lernen sich die beiden kennen – und mit jedem Treffen knistert es mehr. Doch keiner von ihnen ahnt zu diesem Zeitpunkt, dass sie mit ihrer beginnenden Beziehung gerade ein Tabu brechen …


    Rezension:

    Simon möchte sein peinliches Liebes-Tattoo, das ihn bei jedem Blick an seine Ex-Freundin Kiki erinnert, am liebsten lieber gestern als heute durch ein Coverup verschwinden lassen.

    Doch der nächste freie Termin wäre ausgerechnet bei Alissa, der Simon schon nach dem ersten Blick verfallen ist und die sich eisern an die Regel hält, nichts mit Kunden anzufangen.


    "Regenglanz" ist der erste Band von Anya Omahs Sturm-Trilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Alissa Meyer und Simon Roth erzählt wird.


    Wir lernen Simon kennen, als er den Entschluss fasst, sein peinliches Liebes-Tattoo covern zu lassen und so final mit seiner schwierigen Ex abzuschließen.

    Im INKnovation trifft er dann zum ersten Mal auf die attraktive Alissa, die ihm vom ersten Moment an fasziniert.

    Simon ist ein richtig lieber Typ, der sehr hilfsbereit und immer für jemanden da ist, der ihn gerade braucht. Gerade seine Hilfsbereitschaft hat ihn in der Vergangenheit aber oft in Schwierigkeiten gebracht, woran Simon noch zu knabbern hat.

    Alissa ist Kunststudentin und Tätowiererin. Zu ihrer Familie hat sie im Gegensatz zu Simon kein gutes Verhältnis, denn ein Ereignis in der Vergangenheit hat die Familie zerrissen und sorgt dafür, dass Alissa starke Schuldgefühle hat, was besonders ihre Schwester Becka häufig ausnutzt. Alissa ist eigentlich eine starke junge Frau, die aber mit ihrer Vergangenheit nicht abschließen kann und die sich für meinen Geschmack zu viel hat gefallen lassen. Ich mochte besonders Simon sehr gerne. Alissa Verhalten konnte ich zwar nachvollziehen, aber richtig warm bin ich leider nicht mit ihr geworden.


    Die Geschichte konnte mich lange Zeit leider auch nicht wirklich mitreißen.

    Ich war überrascht davon, welche Richtung die Geschichte eingeschlagen hat, da ich nach der Leseprobe mit einem anderen Handlungsverlauf gerechnet habe. So hätte ich beispielsweise vermutet, dass Alissas Kunst und ihre Ausstellung eine größere Rolle spielen würden.

    Es hat lange gedauert, bis die Geschichte mich packen konnte, aber eine Wendung konnte mich echt überraschen und die hat mir dann auch echt richtig gut gefallen!

    Es wurden viele ernste Themen angesprochen, die ich gut umgesetzt fand. Auch die Tatsache, dass die Charaktere nicht davor scheuen, sich professionell Hilfe zu holen.


    Die Geschichte spielt in Hamburg, einer Stadt, die ich tatsächlich schon besucht habe und die ich sehr mag! Es gab viele schöne Schauplätze und ich finde es klasse, dass die komplette Reihe in norddeutschen Städten spielen wird, denn es muss ja nicht immer nach England oder in die USA gehen, denn auch in Deutschland gibt es viele schöne Ecken!

    Auch Calla und Leo, die Protagonistinnen der Folgebände dürfen wir bereits kennenlernen, denn sie sind Alissas beste Freundinnen.


    Fazit:

    Es hat leider sehr lange gedauert, bis "Regenglanz" von Anya Omah mich mitreißen konnte.

    Ich mochte besonders Simon sehr gerne, während ich mich mit Alissa leider etwas schwergetan habe.

    Auch die Geschichte brauchte lange, bis sie mich fesseln konnte, was auch daran lag, dass ich vermutet habe, dass andere Themen im Fokus stehen würden.

    Das letzte Drittel des Buches hat mir aber doch noch ganz gut gefallen, denn es gab eine tolle Wendung, sodass ich gute drei Kleeblätter vergebe.

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: 3499006545

    Inhalt:
    Im Fürimmerhaus stranden junge Heldinnen und Helden, die ihre Welten vor dem Untergang bewahrt haben. Die Herrschenden fürchten ihre Macht und schicken sie hierher ins Exil. Doch Carter ist kein Held wie die anderen. Er besitzt keine Erinnerung, ist nur von einem überzeugt: Er hat niemals eine Welt gerettet. Und so begibt er sich auf die abenteuerliche Reise durch das Fürimmerhaus, auf der Suche nach seiner Bestimmung.


    Rezension:
    Was passiert mit Helden, nachdem sie ihre Welt gerettet haben und dort nicht mehr gebraucht werden?
    Sie kommen als Erlöser ins Fürimmerhaus und wachen dort ohne jegliche Erinnerungen an ihre Heldentaten auf.
    Als Carter ins Fürimmerhaus kommt, trifft er auf Ambra, Diabondo, Emmeline, Hengis und Hyazinthe und begibt sich mit ihnen auf eine abenteuerliche Reise durch die unendlichen Weiten des Fürimmerhauses und auf die Suche nach seiner Bestimmung.


    "Fürimmerhaus" ist ein Einzelband von Kai Meyer, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven von Carter und Ambra erzählt wird.


    Kai Meyer zählt seit vielen Jahren zu meinen liebsten Autoren und ich lese wirklich jedes neue Buch von ihm, denn sein Ideenreichtum kann mich jedes Mal aufs Neue begeistern!
    Nun dürfen wir gemeinsam mit Carter, Ambra, Diabondo, Emmeline, Hengis und Hyazinthe das Fürimmerhaus erkunden, in dem es auch so einiges zu entdecken gibt!
    Angefangen bei den Erlösern, denn während Ambra, Carter und Diabondo augenscheinlich Menschen sind, ist Hengis ein auf zwei Beinen laufendes Kaninchen, Hyazinthe eine Marionette und von Emmeline geht ein Licht aus, das heller leuchtet als so manche Lampe.
    Sie alle haben ihre Welt vor den Widersachern gerettet, doch nachdem sie ihre Aufgaben erfüllt hatten, wurden sie nicht mehr gebraucht und ins Fürimmerhaus gesandt, wo sie in den Äußeren Sphären leben.
    Nun haben sie es sich in den Kopf gesetzt, das Fürimmerhaus zu verlassen und müssen dazu in die streng bewachten Inneren Sphären und die Innerste Kammer erreichen.
    Eine gefährliche und spannende Reise durch das Fürimmerhaus beginnt!


    Carter lernen wir bei seiner Ankunft im Fürimmerhaus kennen, wo er ohne jegliche Erinnerung an sein früheres Leben erwacht. Doch etwas unterscheidet ihn von den anderen Erlösern und wir dürfen gemeinsam mit Carter herausfinden, was seine Bestimmung ist. Er ist ruhig und besonnen, muss allerdings erst das Vertrauen seiner Gefährten gewinnen, aber da er keine Gefahr scheut und sich auch mal selbst in die Schusslinie wirft, gelingt ihm das relativ schnell.
    Ambra ist eher impulsiv und vertraut auf ihr Bauchgefühl, was ihre Mitstreiter oft in den Wahnsinn treibt.
    Mir haben die beiden richtig gut gefallen, auch wenn ich bis zum Schluss das Gefühl hatte, dass die beiden immer ein wenig auf Distanz geblieben sind und ich mich nicht so gut in die beiden hineinversetzen konnte. Aber auch Diabondo, Emmeline, Hyazinthe und Hengis mochte ich sehr und ich fand es klasse, dass sie alle so unterschiedlich waren!
    Die Liebesgeschichte war eher im Hintergrund zu finden, hat sich absolut nicht in den Fokus gedrängt, was mir aber gut gefallen hat, denn mich hätte es tatsächlich auch nicht gestört, wenn es gar keine Liebesgeschichte gegeben hätte.


    Die Geschichte ließ sich sehr gut lesen und ich hatte viel Spaß dabei das Fürimmerhaus zu erkunden! Es gab echt viel zu entdecken und auch die Handlung konnte mich oft überraschen, denn es gab viele Wendungen, mit denen ich niemals gerechnet hätte!
    Ich brauchte allerdings ein bisschen Zeit, bis ich wirklich in der Geschichte angekommen war, weil man am Anfang ohne ausführliche Erklärungen ins kalte Wasser geworfen wird und man erst nach und nach erfahren hat, in welche Richtung man sich bewegt und worauf die Geschichte hinausläuft.
    Wobei es hier ja wie gesagt auch einige Überraschungen gab! Aber je mehr ich gelesen habe, desto besser hat es mir gefallen und das Ende hat mich doch zufrieden zurückgelassen!
    Die Aufmachung des Buches muss ich an dieser Stelle auch noch erwähnen, denn die hat mir auch richtig gut gefallen! Es gibt an jedem Kapitelanfang eine oder zwei kleine Illustrationen, die die Geschichte wunderbar untermalt haben!


    Fazit:
    Es hat ein bisschen gedauert, bis "Fürimmerhaus" von Kai Meyer mich richtig mitreißen konnte, aber je mehr ich gelesen habe, desto besser hat es mir gefallen!
    Kai Meyer kann mich jedes Mal wieder mit seinen Ideen begeistern und hier konnte er mich so oft mit Wendungen überraschen, dass ich das Buch zum Schluss nicht mehr beiseite legen konnte!
    Ich hatte viel Freude mit Carter, Ambra, Diabondo, Emmeline, Hengis und Hyazinthe, aber auch damit, das Fürimmerhaus zu erkunden!
    Für mich ein großartiger Einzelband, für den ich vier Kleeblätter vergebe!

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: 3737358281

    Inhalt:

    Quinn ist cool, smart und beliebt. Matilda entstammt der verhassten Nachbarsfamilie, hat eine Vorliebe für Fantasyromane und ist definitiv nicht sein Typ. Doch als Quinn eines Nachts von gruseligen Wesen verfolgt und schwer verletzt wird, sieht er Dinge, die nicht von dieser Welt sein können. Nur – wem kann man sich anvertrauen, wenn Statuen plötzlich in schlechten Reimen sprechen und Skelettschädel einem vertraulich zugrinsen? Am besten dem Mädchen von gegenüber, das einem total egal ist. Dass er und Matilda in ein magisches Abenteuer voller Gefahren katapultiert werden, war von Quinn so allerdings nicht geplant. Und noch viel weniger, sich unsterblich zu verlieben …


    Rezension:

    Seit Quinn von gruseligen Wesen verfolgt wurde und dadurch einen schweren Unfall hatte, ist nichts mehr wie vorher.

    Während er sich von seinen Verletzungen erholt, stellt er jedoch fest, dass er Dinge sehen kann, die andere nicht sehen. Beispielsweise Gesichter in Pflanzen oder Statuen, die sich bewegen und sprechen können.

    Zumindest sieht die Nachbarstochter Matilda den komischen Hutmann ebenfalls und so vertraut er sich ihr an.

    Wenn man schon verrückt wird, dann macht es doch viel mehr Spaß, damit nicht allein zu sein.

    Doch Quinn hat nicht geahnt, in was für ein gefährliches Abenteuer die beiden geworfen werden.


    "Was man bei Licht nicht sehen kann" ist der Auftakt von Kerstin Giers Vergissmeinnicht-Trilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der sechzehn Jahre alten Matilda Martin und des ein Jahr älteren Quinn von Arensburg erzählt wird.



    Ich liebe die Edelsteintrilogie von Kerstin Gier wirklich sehr und sie zählt zu meinen liebsten Buchreihen. Deshalb habe ich mich schon sehr auf diesen ersten Band gefreut, doch hatte gleichzeitig auch wieder ein wenig Angst davor, enttäuscht zu werden, denn ich habe automatisch sehr hohe Erwartungen an ein Buch von Kerstin Gier.

    "Was man bei Licht nicht sehen kann" hat mir zwar gut gefallen, ist meinen hohen Erwartungen aber leider auch nicht ganz gerecht geworden.



    Vor seinem Unfall war Quinn sehr sportlich und beliebt. Nun zieht er sich immer mehr zurück, denn seit dem Unfall sieht er Dinge, die seine Mitmenschen nicht sehen können. Er ist ein wenig arrogant und Matilda musste schon oft unter seinem Humor leiden. So verwechselt er sie grundsätzlich mit ihrer Cousine Luise und Matilda wurde schon mal in einer Mülltonne eingesperrt und mit Wasser übergossen. Trotzdem schwärmt Matilda schon lange für Quinn, wenn auch aus der Ferne.

    Nun braucht er ihre Hilfe und die beiden sind überrascht, wie gut sie sich verstehen und was für ein tolles Team sie sind.

    Matilda ist das schwarze Schaf der Familie Martin, denn obwohl sie quasi alles macht, was ihre Eltern ihr auftragen, so hat sie immer das Gefühl, den hohen Ansprüchen ihrer Eltern nicht gerecht zu werden.

    Während die von Arenburgs sehr warmherzig und locker sind, sind die Martins mit ihren vielen Ehrenämtern und ihrem großen Engagement in der Kirche oft sehr anstrengend, sodass die Familien sich nicht besonders gut verstehen.


    Gemeinsam mit Matilda und Quinn werden wird in eine faszinierende Welt hineingeworfen, über die wir erst nach und nach mehr erfahren. Die Idee und die Welt an sich haben mir wirklich gut gefallen, aber ich habe das Gefühl, hier nur an der Oberfläche gekratzt zu haben und, dass während des Lesens mehr Fragen als Antworten aufgeworfen wurden.

    Klar werden wir noch zwei Bände der Vergissmeinnicht-Trilogie lesen dürfen, aber ich hätte mir gewünscht, dass wir im ersten Band doch etwas mehr erfahren hätten.

    Das Ende war sehr spannend, aber auch sehr abrupt. Gefühlt war ich gerade erst in der Geschichte angekommen und schon war es wieder vorbei, denn auch hier hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht.


    Quinn und Matilda mochte ich zwar ganz gerne, aber ich konnte auch nicht so stark mit den beiden mitfiebern, wie ich es mir erhofft hatte. Irgendwie hatte ich während des Lesens stellenweise das Gefühl, mittlerweile zu alt für sechzehn Jahre alte Protagonisten zu sein, weil mir vieles zu albern war.

    Die Liebesgeschichte ging mir ebenfalls zu schnell. Matilda schwärmt zwar schon seit Ewigkeiten für Quinn, musste aber auch oft unter ihm leiden und Quinn mochte Matilda nie. Dafür sind die beiden sich doch ein wenig schnell näher gekommen.

    Kerstin Giers Humor und auch ihr Ideenreichtum haben mir jedoch sehr gut gefallen und trotz meiner Kritikpunkte ließ sich das Buch auch richtig gut lesen und insgesamt hat es mir auch gefallen!

    Nur hatte ich eben hohe Erwartungen, die nicht ganz erfüllt wurden. Ich freue mich aber schon sehr auf den zweiten Band!


    Fazit:

    "Was man bei Licht nicht sehen kann" ist ein guter Auftakt von Kerstin Giers Vergissmeinnicht-Trilogie, von dem ich mir allerdings etwas mehr erhofft hatte.

    Ich mochte Quinn und Matilda nicht ganz so gerne, wie ich es mir gewünscht habe und über die Welt hätte ich gerne noch mehr Informationen bekommen, weil ich hier das Gefühl habe, nur einen oberflächlichen Blick auf diese geworfen zu haben, sodass ich vieles noch nicht wirklich greifen konnte. Trotzdem ließ sich das Buch richtig gut lesen und ich mochte Kerstin Giers Humor und ihren Ideenreichtum seht gerne.

    Ich freue mich sehr auf die Fortsetzungen und vergebe gute drei Kleeblätter.

    ASIN/ISBN: 3949465006

    Inhalt:

    Die 18-jährige Charlotte Stuart tut alles dafür, ihre einzigartige Gabe geheim zu halten. Denn sie weiß: Wenn ihre Fähigkeiten in die falschen Hände geraten, könnte das den Untergang der Welt bedeuten. Doch dann macht plötzlich jemand unerbittlich Jagd auf Charlotte und sie muss so schnell wie möglich aus London verschwinden. Auf ihrer Flucht läuft sie ausgerechnet der Organisation in die Arme, vor der sie sich jahrelang versteckt hat: den Knights of the Round Table. Die Nachfahren der Ritter der Tafelrunde verfügen selbst über besondere Gaben und Charlotte misstraut ihnen zutiefst. Dennoch bleibt ihr keine andere Wahl, als sich mit den Knights zu verbünden, um ihren übermächtigen Gegner zu stoppen. Unterstützung erhält sie dabei allen voran von Noel Mayfield, einem Lancelot-Erben, der in ihr unerwartete Gefühle weckt und mit dem sie ein gefährliches Schicksal verbindet …


    Rezension:

    Schon ihr halbes Leben versteckt sich Charlotte Stuart vor den Knights of the Round Table, den Nachfahren der Ritter der Tafelrunde.

    Doch eines Abends fliegt Charlotte auf, wird von den Darks bedroht und muss fliehen. Hilfe bekommt sie dann ausgerechnet von den Knights, denen Charlotte zutiefst misstraut, aber denen sie dann doch ihr Leben anvertraut.


    "Ein gefährliches Vermächtnis" ist der Auftakt der KNIGHTS-Trilogie von Lena Kiefer, der bis auf den Prolog und Epilog aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Charlotte Stuart erzählt wird.


    Charlotte ist bei ihrem Bruder Dex aufgewachsen und die beiden sind ein eingespieltes Team.

    Bis Dex eines Abends verschwindet und die Knights of the Round Table und deren Gegenspieler die Darks auf Charlotte Aufmerksam werden und Jagd auf sie machen. Sie besitzt die besondere Fähigkeit, die sogenannten Felder von Menschen zu sehen und kann mit einem Blick erkennen, ob jemand gut oder böse ist, kann Menschen aber auch beeinflussen. Eine Fähigkeit, die sowohl die Darks, als auch KORT in ihren Reihen wissen wollen. Charlotte versteckt sich seit Jahren vor KORT, aus gutem Grund, doch nun braucht sie den Schutz der Knights.


    Charlotte mochte ich richtig gerne! Sie ist schlagfertig und stellt sich einer Herausforderung, läuft nicht vor dieser weg. Ihr komplettes Leben wird auf den Kopf gestellt, aber Charlotte macht das Beste daraus, was ich super fand!


    Ich bin ein großer Fan der Artussage und ich wollte "KNIGHTS - Ein gefährliches Vermächtnis" lesen, seit ich den Klappentext gelesen und gesehen habe, dass es um die Nachfahren der Ritter der Tafelrunde geht.

    Wir treffen auf die Nachfahren von Arthur, Lancelot, Gawain, Percival, Tristan und Kay, aber auch zwei weitere sehr spannende Charaktere der Artussage stehen im Fokus und ich fand die Umsetzung wirklich sehr gelungen! Die Knights tragen zwar noch Schwerter, sind aber in der Gegenwart angekommen und nutzen die technischen Errungenschaften, um Gutes zu tun. Als Charlotte zu den Knights stößt, steht man vor einem Rätsel, denn man weiß nicht, von wem sie abstammt und die Antwort ist eine große Überraschung, die viele Rädchen in Bewegung setzt.


    Besonders die ersten zwei Drittel des Buches konnten mich absolut mitreißen. Zum Ende hin war die Luft leider ein bisschen raus, wobei ich nicht genau sagen kann, woran das lag.

    Schon auf den ersten Seiten wird die Liebesgeschichte zwischen Charlotte und Noel, einem Lancelot-Nachfahren ins Rollen gebracht, denn Noel erkennt mit seiner Gnade, dass die beiden sehr gut zusammenpassen. Mir war die Liebesgeschichte dann irgendwo zu schnell zu ernst, aber hier gab es am Ende noch eine dicke Überraschung, sodass ich sehr gespannt bin, wie es weitergeht!


    Fazit:

    "Ein gefährliches Vermächtnis" ist ein fesselnder Auftakt der KNIGHTS-Trilogie von Lena Kiefer.

    Ich fand es so spannend, dass wir auf die Nachfahren der Ritter der Tafelrunde treffen und die Umsetzung hat mir auch richtig gut gefallen! Charlotte, Noel und die Mitglieder des Teams Stanham sind tolle Charaktere, die ich ebenfalls sehr mochte!

    Zu Beginn konnte mich das Buch absolut mitreißen, denn es war total spannend, aber irgendwann war die Luft für mich etwas raus und die Geschichte konnte mich zum Schluss leider nicht mehr ganz so stark packen. Doch es gab noch zwei sehr spannende Wendungen am Ende, sodass ich den zweiten Band kaum erwarten kann!

    Ich vergebe vier Kleeblätter!

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: 3570165914

    Inhalt:

    Izzy, die als Snowboard-Lehrerin in der Kleinstadt Green Valley in den Rocky Mountains arbeitet, hat sich damit abgefunden, dass sie für Will nie mehr sein wird als seine beste Freundin. Denn Will, beliebter Sheriff und Draufgänger, wird einfach niemals kapieren, was mit ihr los ist. Daran ändert auch dieser eine romantische Kuss an Silvester nichts. Eines Tages taucht Netflix-Star Cole Jacobs in Green Valley auf und bittet Izzy, ihm für eine Filmrolle das Ski-Fahren beizubringen. Je mehr Zeit Izzy mit ihm verbringt, desto mehr fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Und je näher sich Izzy und Cole kommen, desto mehr wird Will bewusst, dass die Gefühle für seine beste Freundin tiefer gehen, als er sich bisher eingestehen wollte. Doch was soll er nun tun? Mit „Liebe und so einem Kram“ kennt er sich doch gar nicht so gut aus. Und was will Izzys Herz?


    Rezension:

    Will und Izzy sind seit ihrer Kindheit die besten Freunde, doch Will ahnt nicht, dass Izzy seit Jahren schon mehr für ihn empfindet als nur Freundschaft.

    Als der attraktive Schauspieler Cole Jacobs ihr Skischüler wird, fühlt Izzy sich immer stärker zu ihm hingezogen, was dafür sorgt, dass Will Izzy plötzlich mit anderen Augen sieht.

    Für wen wird Izzy sich entscheiden?


    "New Promises" ist der zweite Band von Lilly Lucas Green-Valley-Love-Reihe und wird aus der Ich-Perspektive von Isobel Walsh erzählt, die wir bereits im ersten Band als gute Freundin von Lena und Ryan kennenlernen durften.


    Izzy ist Snowboardlehrerin und doch soll die dem attraktiven und auf eine charmante Art eingebildeten Schauspieler Cole Jacobs Unterricht im Skifahren geben, um ihn so auf seine neueste Rolle vorzubereiten. Für Izzy zu Beginn kein besonders spaßiger Job, doch je mehr Zeit sie mit Cole verbringt, desto besser verstehen sich die beiden.

    Mittlerweile hat Izzy sich mehr oder weniger damit abgefunden, dass Will in ihr nie mehr sehen wird als eine gute Freundin, doch je näher sie Cole kommt, desto eifersüchtiger wirkt Will auf sie.

    Empfindet er doch mehr für sie?


    Izzy und Will haben mir schon im ersten Band sehr gut gefallen und ich habe mich echt auf ihre Geschichte gefreut, auch weil ich Friends-to-Lovers Geschichten einfach liebe!

    Ich sage es mal so: Wenn ich am nächsten Morgen nicht früh hätte aufstehen müssen, dann hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Mit seinen knapp dreihundert Seiten ist es natürlich auch nicht besonders umfangreich, aber Izzy und Will konnten mich einfach absolut mitreißen!


    Die Rückkehr nach Green Valley hat mir sehr gefallen, weil es einfach ein Wohlfühlort ist. Auch Lena und Ryan waren wieder mit von der Partie, worüber ich mich echt gefreut habe!

    Letzten Endes war es mir ein wenig zu viel Hin und Her bei Will und Izzy, weil besonders Izzy nicht daran geglaubt hat, dass der Frauenheld Will es ernst mit ihr meinen könnte und sie erst mal Vertrauen fassen musste. Natürlich wollten die beiden ihre Freundschaft auch nicht aufs Spiel setzen.

    Von Will hätte ich gerne noch mehr gesehen, weil ich das Gefühl hatte, ihn einfach nicht so gut kennengelernt zu haben, wie er es verdient hätte. Und das Ende war mir etwas zu abrupt.

    Einerseits mochte ich die Länge des Buches echt gerne, weil es immer spannend war und ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, andererseits habe ich aber wieder das Gefühl, dass ein paar Seiten mehr der Geschichte nicht geschadet hätten.

    Ein kleiner Zwiespalt, aber es ändert nichts daran, dass mir dieser zweite Band unglaublich gut gefallen hat!


    Fazit:

    Auch wenn ich ein paar kleine Kritikpunkte habe, so hat mir "New Promises" von Lilly Lucas doch richtig gut gefallen!

    Die Geschichte von Izzy und Will hat mich echt mitreißen können und ich hätte das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen!

    Für mich ein großartiger zweiter Band der Green-Valley-Love-Reihe, der viel Lust auf den dritten Band macht!

    Ich vergebe vier Kleeblätter.

    8/10

    ASIN/ISBN: 3426524554

    Inhalt:
    Vier Jahre nach der verheerenden Invasion der Lux gehören die Außerirdischen zur Bevölkerung. Die siebzehnjährige Evie Dasher verlor damals ihren Vater, an mehr kann sie sich nicht erinnern. Dennoch ist sie fasziniert von den Lux, die zwar aussehen wie Menschen, jedoch ungeheure Kräfte entfesseln können. Als Evie den geheimnisvollen – und unverschämt attraktiven – Luc kennenlernt, ist sie sofort fasziniert. Doch bald kann sie Schein und Wirklichkeit nicht mehr auseinanderhalten und alles, woran sie geglaubt hat, steht plötzlich infrage. Der Schlüssel zur Wahrheit liegt bei Luc. Doch kann sie ihm trauen?

    Rezension:
    Nach der Invasion der Lux ist nichts mehr wie früher.
    Vier Jahre sind vergangen und die Lux sind mittlerweile ein Teil der Bevölkerung, doch die Menschheit muss sich noch an ihre außerirdischen Mitbürger gewöhnen.
    Als Evie eines Abends den Lux Club Vorboten besucht und den attraktiven Luc kennenlernt, rutscht sie in eine überirdische, aber auch sehr gefährliche Welt hinein.


    "Revenge - Sternensturm" ist der Auftakt von Jennifer L. Armentrouts vierteiliger Origin Reihe, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Evie Dasher erzählt wird. Die Origin Reihe ist das Spin-Off zur Obsidian Reihe und setzt vier Jahre nach der Invasion der Lux an.


    Ich habe die Obsidian Reihe nach dem vierten Band abgebrochen, denn dieser hat mir leider gar nicht mehr gefallen. Trotzdem mochte ich die Welt gerne und war sehr neugierig auf das Spin-Off, zumal wir Luc schon kennenlernen durften und ich ihn sehr faszinierend fand.
    Das Buch lag dann gut drei Jahre hier, bevor ich jetzt endlich große Lust auf die Geschichte bekommen habe. Evie und Luc haben mir dann auch richtig gut gefallen!


    Evie mochte ich echt gerne! Die Invasion ist natürlich nicht spurlos an ihr vorbeigegangen, doch sie tritt den Lux ohne Vorurteile gegenüber. Als sie auf Luc trifft, gelangt sie in eine sehr spannende Welt und merkt schnell, dass diese auch sehr gefährlich sein kann. Evie ist eine mutige Protagonistin, die in diesem Band sehr viel erfährt, erlebt und verarbeiten muss. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und auch mitfiebern!
    Es war sehr schön, dass wir Luc wiedersehen durften und ihn nun besser kennenlernen können! Er ist mir echt gut im Gedächtnis geblieben und ich mochte auch ihn sehr gerne, besonders weil er Evie immer beschützt hat!


    Wie gewohnt ließ sich der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout richtig gut lesen und auch die Handlung sorgte dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Hier merkt man wieder, dass man doch auf den richtigen Moment warten und sich nicht zum Lesen zwingen sollte, wenn man auf ein Buch keine große Lust hat. Ich habe lange auf den richtigen Zeitpunkt für "Revenge - Sternensturm" gewartet und dann hat es mir so gut gefallen!
    An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht und auch die Handlung an sich fand ich etwas mager, aber dennoch mochte ich diesen Auftakt sehr und ich bin echt gespannt, wie es mit Evie und Luc weitergehen wird!


    Fazit:
    "Revenge - Sternensturm" von Jennifer L. Armentrout ist ein toller Auftakt der Origin Reihe!
    Ich hatte das Buch sehr lange auf dem SuB liegen, aber jetzt hatte ich große Lust auf die Geschichte von Evie und Luc und diese hat mir dann total gut gefallen!
    Es war richtig schön, in die Welt der Lux zurückzukehren und ich bin so gespannt, wie es weitergehen wird!
    Ich vergebe vier Kleeblätter.

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: 355158401X

    Inhalt:

    Einzigartig turbulent und auf ungewöhnliche Weise wunderbar normal. So würde ich mein Leben beschreiben, wenn ich einen Satz zur Verfügung hätte. Doch ich habe ein ganzes Buch! Ich nehme dich Kapitel für Kapitel mit in mein Universum und erzähle dir, wie ich mir seit meiner Kindheit Wünsche erfülle: Von der großen Liebe über die Traumkarriere bis hin zum sich unendlich drehenden Karma-Kreislauf. Trockne mit mir die ein oder andere Träne, lerne aus meinen Fehlern und entdecke an meiner Seite dein eigenes Wunschuniversum!


    Rezension:

    "Mein Kopf, ein Universum" ist ein autobiografischer Ratgeber von Carmen Kroll.


    In neun Kapiteln dürfen wir Carmen dabei begleiten, wie sie ihre große Liebe findet, ihren Traumberuf entdeckt, sich ihren Finanzen stellt, Freundschaften schließt, ihre Ängste bekämpft und die Kontrolle über ihr Leben zurückbekommt, Mutter wird, ihr Traumhaus findet, beginnt sich selbst zu lieben und gutes Karma anzieht.


    Ich folge Carmushka nun seit gut anderthalb Jahren auf Instagram und schaue fast täglich ihre Stories.

    Ich bewundere sie sehr für ihren Erfolg, den sie sich hart erarbeitet hat, aber ich schätze auch ihre Ehrlichkeit und mag ihr ganzes Auftreten richtig gerne! Deshalb war ich schon sehr gespannt darauf, was uns in diesem autobiografischen Ratgeber wohl erwarten wird.


    Carmen erzählt ihre Lebensgeschichte und wie sie ihre Wünsche hat wahrwerden lassen.

    Sie glaubt ans Karma. Daran, dass Gutes zu einem zurückkommt, wenn man Gutes tut. Und sie glaubt an ihr Universum und daran, dass es ihr Wünsche erfüllt, wenn sie diese nur richtig formuliert.

    Manche Geschichten aus Carmens Leben kannte ich bereits, bei manchen Ereignissen war ich schon einer ihrer Follower, aber vieles war mir neu und ich war doch überrascht, wie viel Negatives Carmen schon erleben musste und wie viel Schlimmes sie schon durchgemacht hat.

    Sie ist eine starke und positive junge Frau, die auf Instagram beispielsweise offen und ehrlich über ihre Panikattacken spricht, aber je mehr ich über Carmens Geschichte erfahren habe, desto mehr habe ich sie dafür bewundert, dass sie sich nicht hat unterkriegen lassen und vor allem ihren Glauben an das Gute im Menschen nicht verloren hat!

    Ich mochte ihren Schreibstil sehr gerne, obwohl er mir an manchen Stellen etwas nüchtern war. Wobei ich hier auch sagen muss, dass ich überwiegend Romane lese und nur sehr selten Ratgeber oder Biografien.


    Nach jedem der neun Kapitel gab es noch einen thematisch passenden Kummerkasten.

    Hier konnten Follower Carmen auf Instagram um Rat bitten und Carmen hat mithilfe ihrer Tante, einer Psychologin, darauf geantwortet.


    Nicht nur Carmens Geschichte fand ich sehr spannend, auch ihr Glaube an das Universum fand ich echt faszinierend. Sie kann sich jeden Wunsch erfüllen, wenn sie diesen richtig formuliert und wir durften sie begleiten, wie sie ihre Wünsche äußert, diese wieder umformuliert und schließlich erfüllt. Dahinter steckt harte Arbeit und wer Carmen folgt, der weiß, dass sie hart dafür arbeitet, ihre Ziele zu erreichen und neue Projekte zu entwickeln. Sie ruht sich nicht auf ihrem Erfolg aus, was sie irgendwie nahbar macht, eben weil ihr der Erfolg nicht zu Kopf gestiegen ist.

    Ich bilde mir nicht ein, Carmen zu kennen, obwohl es sich doch ein wenig so anfühlt. Besonders nachdem man durch ihr Buch auch von den schweren und dunklen Zeiten in ihrem Leben erfahren hat und ihre Gefühle zu diesen kennenlernen durfte.

    Carmen war es wichtig, dass sie mit ihrem Ratgeber einen Mehrwert schafft und ich denke, das ist ihr gelungen! Viele ihrer Denkansätze fand ich sehr spannend und ich werde definitiv mal ein paar Wünsche formulieren und diese ans Universum schicken, in der Hoffnung, dass diese sich erfüllen werden!


    Fazit:

    "Mein Kopf, ein Universum" ist ein spannender Ratgeber von Carmen Kroll!

    Ich fand es sehr interessant, was für über Carmens bisheriges Leben und ihren Glauben an ihr Universum erfahren haben! Mir hat das Buch echt gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe.

    Inhalt:

    Als Bloom zu einer Hüterin des Winters bestimmt wird, bricht ihr ganzes Leben über Nacht in sich zusammen. Denn obwohl sie zu einer der vier magischen Herrscherfamilien gehört, die seit Generationen den Kreislauf der Jahreszeiten aufrechterhalten, wollte Bloom sich aus alldem heraushalten und stattdessen weit weg studieren. Doch nun muss sie von Oslo nach Amsterdam fliegen, um das Amulett der Jahreszeiten an den Hüter des Frühlings zu übergeben. Sie ahnt nicht, dass diese eine Begegnung und ein einziger Kuss genügen werden, um nicht nur ihr Herz, sondern auch ihre Familie und die gesamte Welt, wie Bloom sie kennt, in Gefahr zu bringen.


    Rezension:

    Siebzehn Jahre lang hat Bloom geglaubt, dass sie die Magie ihrer Familie nicht geerbt hat.

    Bis sie ihren Cousin Sander, den Hüter des Winters, tot auffindet und sich ihre Kräfte zum ersten Mal zeigen.

    Bloom wird zur neuen Hüterin und muss beim Ball der Jahreszeiten das magische Amulett an den Hüter des Frühlings übergeben, um so den Frühling einzuleiten, doch der Ball verläuft nicht wie geplant und Bloom erfährt etwas, das ihre ganze Welt auf den Kopf stellt.


    "The Lie in Your Kiss" ist der Auftakt von Kim Nina Ockers Die Hüter der fünf Jahreszeiten Dilogie, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Bloom Kalinin erzählt wird.


    Einst haben die Götter vier Familien erwähnt, die den Wechsel der Jahreszeiten übernehmen sollen. Um ihre Aufgabe erfüllen zu können, bekamen die Familien magische Kräfte. Die Kalinins, die Hüter des Winters, bekamen energetische Kräfte, die Ostaras, die Hüter des Frühlings, können heilen, während die Hüter des Herbstes, die Familie Chastain, degenerative Fähigkeiten besitzen und die Flores, die Hüter des Sommers, körperliche Kraft haben.

    Als unehrliches Kind hat Bloom scheinbar keine Jahreszeitenkräfte geerbt und erfährt nur das nötigste über die Geschichte und Aufgaben der Jahreszeitenfamilien, was dafür gesorgt hat, dass Bloom sich immer wie eine Außenseiterin in ihrer eigenen Familie gefühlt hat. Doch Bloom ist stark, denn sie hat gelernt, stolz auf sich zu sein und freut sich, dass sie ein gewöhnliches Leben führen kann.

    Bis sie ihren ihren Cousin Sander tot auffindet, ihre Kräfte erweckt werden und ausgerechnet Bloom zur nächsten Hüterin des Winters wird und ihre Familie plötzlich auf Bloom angewiesen ist.


    Bloom hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. An manchen Stellen wirkte sie etwas überheblich, aber man merkt schnell, dass sie sich aus Selbstschutz ein dickes Fell zugelegt hat. Mittlerweile ist sie glücklich mit ihrem Leben, aber früher hat es ihr sehr wehgetan, dass sie zwar eine Kalinin ist, aber trotzdem nicht wirklich zur Familie dazugehört. Bloom ist eine Heldin, die sich nicht herumschubsen lässt, die ihre eigenen Entscheidungen fällt und sich in keine Rolle zwängen lässt, was ich sehr stark fand!

    Auf dem Ball der Jahreszeiten sorgt ein einziger Kuss dafür, dass Blooms Welt, wie sie sie kennt, komplett auf den Kopf gestellt wird.

    Der Titel verrät ja schon, dass wir nicht nur auf Frühling, Sommer, Herbst und Winter treffen, denn in der Reihe lernen wir die Hüter der fünf Jahreszeiten kennen, was ich sehr spannend fand!

    Generell finde ich das Thema Jahreszeiten richtig interessant und fand es klasse, was Kim Nina Ocker damit gemacht hat und in ihre Geschichte hat einfließen lassen!

    Bloom gerät zwischen zwei Fronten, weiß nicht, was sie glauben und wem sie die Treue halten soll, denn was Bloom über die Geschichte der fünften Jahreszeit erfährt, ist ungeheuerlich und stellt die anderen Familien in kein gutes Licht!


    Die Geschichte ließ sich richtig gut lesen und ich konnte von Beginn an mit Bloom mitfiebern!

    Die Kalinins leben auf einer Insel in Oslo, was ich sehr atmosphärisch fand, denn der erste Band spielt im Winter.

    Es geht sofort spannend los und viel zu schnell war ich am Ende angelangt. Dieses war mir allerdings ein wenig zu abrupt, denn ich hätte irgendwie damit gerechnet, dass noch etwas mehr passieren würde, bevor der erste Band endet, dabei kann ich überhaupt nicht behaupten, dass zu wenig passiert ist! Ganz im Gegenteil, denn zum Schluss gab es noch die eine oder andere überraschende Wendung!

    Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen! Bloom natürlich, der liebe Kevo, der Bloom immer beschützt, aber auch seine Geheimnisse hat, seine Schwester Katarina, aber auch Blooms beste Freundin Emma und ihre leicht zickige Cousine Zara. Ich freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen im zweiten Band, auf den ich mich schon mega freue, denn diesen werde ich auf jeden Fall lesen!


    Fazit:

    "The Lie in Your Kiss" von Kim Nina Ocker ist ein spannender Auftakt der Hüter der fünf Jahreszeiten Dilogie!

    Ich mochte Bloom sehr gerne und auch die Handlung konnte mich mitreißen, denn die Idee der fünf Jahreszeiten fand ich sehr spannend! Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Bloom und Kevo weitergehen wird und vergebe gute vier Kleeblätter!

    ASIN/ISBN: 3473586021

    Inhalt:

    Vor drei Jahren verließ Fiona überstürzt ihre Heimat Shetland, nachdem eine unerwartete Nachricht ihr Leben von einem Moment auf den anderen auf den Kopf gestellt hatte. Jetzt kehrt sie zurück zu ihren Wurzeln, zurück zu ihren Schwestern Nessa und Effie, zurück zur rauen Schönheit der Shetlands – und zurück in die Nähe ihrer großen Liebe Connal. Obwohl die letzten drei Jahre für sie einsam und schmerzhaft waren, ist Fiona sicher, damals die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Doch ihre plötzliche Flucht hat tiefere Spuren hinterlassen, als sie dachte – nicht nur bei ihr, sondern auch bei allen Menschen, die sie liebt. Und selbst nach all der Zeit ist einer von ihnen noch immer Connal.


    Rezension:

    Vor drei Jahren hat Fiona die Shetlandinseln Hals über Kopf verlassen und nicht nur ihre beiden Schwestern, sondern auch ihre große Liebe Connal zurückgelassen.

    Nach drei Jahren voller Schmerz und Einsamkeit kehrt sie nun zurück zu ihren Wurzeln und muss erkennen, dass, wenn das Vertrauen einmal weg war, dieses nicht sofort wieder da ist, sondern man hart dafür kämpfen muss.


    "Where the Roots Grow Stronger" ist der Auftakt von Kathinka Engels Shetland Love Reihe, die die Geschichten der drei Linklater Schwestern erzählen wird.

    Im ersten Band dürfen wir aus der Ich-Perspektive der zweiundzwanzig Jahre alten Fiona lesen, der mittleren der drei Schwestern.


    Eine Nachricht hat Fionas Leben vor drei Jahren auf den Kopf gestellt und dafür gesorgt, dass sie die Shetlandinseln fast schon fluchtartig verlassen hat. Nicht nur ihre Schwestern Nessa und Effie hat Fiona zurückgelassen, auch ihre große Liebe Connal hat sie mit ihrem abrupten Weggang vor den Kopf gestoßen und tief verletzt. Trotzdem glaubt Fiona immer noch, dass ihre Entscheidung wegzugehen die Richtige war.

    Nun kehrt sie nach Hause zurück und muss sich mit Nessas Skepsis, Effies Freude und Connals Abneigung auseinandersetzen, aber auch mit der Frage, ob sie dieses Mal bleiben wird.


    Fiona ist die stille und künstlerische Schwester, die in Bristol Kunst studiert hat und leidenschaftlich gerne töpfert. Sie ist in Bristol nie glücklich geworden, zu sehr hat die Trennung von Connal und ihren Schwestern geschmerzt, doch über den Grund für ihre Flucht konnte sie nicht reden und je mehr Zeit vergangen ist, desto schwieriger wurde es, sich zu melden. Fiona muss nun dafür kämpfen, dass ihre Schwestern wieder Vertrauen in sie haben und stellt fest, dass ihre Liebe zu Connal nicht weniger geworden ist, doch ihr Weggang hat einen anderen, verbitterten Mann aus ihm gemacht, der Fiona nicht mal anschauen kann.


    Fiona hat mir ganz gut gefallen. Am Anfang wirkte sie sehr abweisend und in sich gekehrt, aber die Heimkehr nach Shetland, zu ihren Wurzeln, hat sie langsam wieder aufblühen lassen, auch wenn das ein langer Prozess war. Sie muss viele Entscheidungen treffen, unter anderem die, ob sie bleiben oder wieder gehen wird, und muss dann auch kämpfen, um das Vertrauen ihrer Schwestern und von Connal.

    Connal hat es mir nicht ganz einfach gemacht. Er war sehr verschlossen, hat kaum geredet und immer die Flucht angetreten, wenn er Fiona gesehen hat. Früher war er ein komplett anderer Mann, aber die Trennung von Fiona hat ihn zerstört. Im Buch sind immer wieder Gedichte von Connal zu lesen, sodass wir einen Einblick in seine Gedankenwelt bekommen haben. Trotzdem hatte ich bis zum Schluss das Gefühl, Connal nicht wirklich zu kennen. Wenn Fiona und er nicht schon mal zusammen gewesen wären, hätte ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen können, was sie an ihm findet! Außerdem fand ich es schade, dass wir nicht mehr von dem Connal gesehen haben, der er früher war.


    Die Geschichte spielt auf den Shetlandinseln und ich hatte mir im Vorfeld eine Wohlfühlatmosphäre erhofft, die ich dann zum Glück auch bekommen habe! Ich mochte das Setting total gerne!

    Die raue und ungezähmte Natur der Inseln, das behagliche Zuhause von Nessa, Fiona und Effie und The Drawing Room, das gemütliche Café, in dem Fiona Arbeit findet. Aber auch die Bewohner von Lerwick mochte ich sehr, auch wenn sie es Fiona oft nicht einfach gemacht haben!

    Die Geschichte war sehr emotional und ich habe nicht nur einmal Tränen in den Augen gehabt. Besonders die Beziehung der Schwestern hat mich sehr berührt, ehrlich gesagt sogar mehr als die Liebesgeschichte. Trotzdem hat mir das Buch richtig gut gefallen und ich freue mich schon so sehr auf die Geschichten von Nessa und Effie!


    Fazit:

    "Where the Roots Grow Stronger" von Kathinka Engel ist ein gelungener Auftakt der Shetland Love Reihe!

    Die Geschichte von Fiona war sehr emotional, auch wenn mich die Liebesgeschichte nicht ganz so stark mitreißen konnte. Die Beziehung der Linklater-Schwestern konnte mich dagegen sehr berühren!

    Auch die Atmosphäre und das Setting haben mir richtig gut gefallen, sodass ich mich schon so sehr auf den zweiten Band freue und vier Kleeblätter vergebe.

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: 3492062911

    Inhalt:

    Nur noch 93 Tage. Roxy weiß, dass es unmöglich ist, ihre Mission innerhalb dieser Zeit zu erfüllen. Eigentlich dürfte sie sich keine Ablenkung erlauben - aber das ist leichter gesagt als getan. Schließlich verbringt sie jede Minute gemeinsam mit Shaw, während sie durch Europa reisen und die Wesen einfangen, die Roxy versehentlich aus der Unterwelt befreit hat. Doch die Möglichkeit auf ein Happy End für die freie Huntress rückt in unerreichbare Ferne, als Shaw plötzlich erfährt, wer er wirklich ist - und daraufhin eine folgenschwere Entscheidung treffen muss ...


    Rezension:

    93 Tage hat Roxy noch Zeit, um die Seelen, die sie versehentlich aus der Unterwelt befreit hat, zurückzuschicken.

    Shaw begleitet Roxy auf der Suche nach den Seelen, die die beiden quer durch Europa führt.

    Doch seit Roxy durch Giselles Todesvision erfahren hat, wie sie sterben wird, bezweifelt Roxy immer stärker, dass sie ihre Aufgabe bewältigen kann.


    "Dunkelsplitter" ist der dritte Band von Bianca Iosivonis und Laura Kneidls Midnight Chronicles und wird aus den wechselnden Ich-Perspektiven der einundzwanzig Jahre alten Roxana Blake und des gut drei Jahre älteren Shaw erzählt.


    Nachdem die Suche nach den befreiten Seelen Roxy und Shaw von London schon nach Paris und Edinburgh geführt hat, reisen die beiden nun gemeinsam mit Ella Matthew über Deutschland nach Prag. Dank des Ghostvision, einer Erfindung von Warden, können sie die Geister nun gezielter aufspüren und wissen, wo sie ungefähr suchen müssen, doch Roxy hat nur noch 93 Tage, um so viele Seelen wie möglich in die Unterwelt zurückzuschicken und langsam wird die Zeit knapp.


    Mir hat dieser dritte Band richtig gut gefallen und ich finde, dass die Reihe mit jedem Band noch besser wird!

    So gerne ich London und Edinburgh auch als Settings mochte, so spannend fand ich jetzt den Ortswechsel nach Prag, denn das ist so eine spannende Stadt, über die ich leider noch nicht allzu viel gelesen habe und die Hunter haben auch hier ein Quartier und viel zu tun!


    In diesem Band stehen wie schon im Auftakt Roxy und Shaw im Fokus.

    Seitdem Roxy dank Giselles Todesvision erfahren hat, unter welchen Umständen sie ums Leben kommen wird, hält sie Abstand zu Shaw, was nicht so einfach ist, wenn man einen gemeinsamen Roadtrip durch halb Europa macht und Seite an Seite gegen übernatürliche Wesen kämpft.

    Je mehr Zeit verstreicht, desto weniger glaubt Roxy, dass sie ihre Aufgabe erfüllen kann, doch aufgeben kommt für die Huntress nicht infrage!


    Shaw weiß immer noch nichts über sein früheres Leben und trainiert hart für seine Hunterprüfung, während er Roxy bei ihrer Aufgabe begleitet.

    Gegen Ende des Buches findet er endlich etwas über seine Vergangenheit heraus und diese Entwicklung ging mir dann doch etwas schnell, aber ich war auch sehr überrascht, denn damit hätte ich niemals gerechnet und das stellt so einiges auf den Kopf!


    Roxy und Shaw haben mir echt richtig gut gefallen und ich fand es klasse, dass Ella die beiden nach Prag begleitet hat und so schon mal die Weichen für den vierten Band gestellt wurden. Wieder weiß ich nicht, ob ich mich mehr auf Ella und Wayne freue oder auf die Fortsetzung von Roxys und Shaws Geschichte! Denn das Ende war echt fies!

    Auch die Handlung fand ich sehr spannend, denn es wird immer komplexer und wir erfahren immer mehr über die Welt der Hunter. Das Buch ließ sich auch richtig gut lesen und so habe ich das Ende viel zu schnell erreicht! Ich bin echt begeistert von den Midnight Chronicles und freue mich schon so sehr auf die Folgebände!


    Fazit:

    "Dunkelsplitter" von Bianca Iosivoni ist ein großartiger dritter Band der Midnight Chronicles!

    Ich hatte wieder viel Spaß mit Roxy und Shaw und habe von der ersten Seite an mit ihnen mitgefiebert! Die Geschichte wird immer komplexer, es bleibt spannend und für mich wird die Reihe von Band zu Band noch besser!

    Ich würde am liebsten sofort weiterlesen und vergebe starke vier Kleeblätter!

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: 3736313489

    Inhalt:

    Für das, was vor einem Jahr geschah, hat Willow keine Worte. Erst als sie die Rolle der Ophelia am städtischen Theater bekommt, sieht sie eine Chance, ihren Schmerz mit den Zeilen Shakespeares in die Welt zu schreien. Ihr Hamlet ist Isaac Pearce, der Bad Boy der Stadt. Instinktiv versteht Isaac ihren Hilferuf, und mit jeder Konfrontation der tragischen Liebenden auf der Bühne kommen Willow und Isaac sich näher. Doch um wieder wirklich zu leben, muss Willow ihre eigene Stimme finden ...


    Rezension:

    Über das, was ihr im letzten Sommer angetan wurde, kann Willow nicht sprechen und so zieht sie sich immer mehr zurück.

    Als ihr Vater dann von New York ins idyllische Städtchen Harmony versetzt wird, bekommt Willow die Chance auf einen Neuanfang.

    Als sie dann den Bad Boy der Stadt Isaac Pearce auf der Bühne erlebt, spricht sie wenig später für Shakespeares Hamlet vor und bekommt die Rolle der Ophelia.

    Bei jeder Probe kommen sie und Isaac sich näher, denn Isaac scheint instinktiv zu verstehen, dass Willow auf der Bühne mit den Worten einer anderen ihre eigene Geschichte erzählt. Wird Willow auch ihre eigene Stimme wiederfinden?


    "Never Doubt" ist ein Einzelband von Emma Scott, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der siebzehn Jahre alten Willow Holloway und des zwei Jahre älteren Isaac Pearce erzählt wird.


    Nachdem Isaacs Mutter vor elf Jahren gestorben ist, begann sein Vater zu trinken und hat sein Geschäft immer mehr vernachlässigt. Isaac tut sein bestes, um die zerrüttete Familie über Wasser zu halten, doch gedankt wird ihm nur mit den Fäusten. Auf der Bühne kann Isaac abschalten und die Gefühle und Worte von jemand anderen nutzen und dank seines unglaublichen Talents ist jede Vorführung des Harmony-Community-Theaters ein voller Erfolg.

    Er ist sehr verschlossen und redet nicht viel, aber sein Ruf ist viel schlechter, als Isaac eigentlich ist, denn er ist sehr hilfsbereit und hat ein großes Herz. Er kümmert sich um seinen undankbaren Vater, und als er Willow kennenlernt, versteht er jeden ihrer stummen Hilfeschreie und ist für sie da, wenn sie ihn braucht.


    Es sollte eine tolle Party werden, doch für Willow war es ein einziger Albtraum, über den sie immer noch nicht sprechen kann.

    Als ihr Vater nach Harmony in Indiana versetzt wird, bietet sich Willow die Chance auf einen Neuanfang, und nachdem sie Isaac Pearce auf der Bühne erlebt hat, spricht sie aus einer Laune heraus für das nächste Stück vor und wird in Shakespeares Hamlet die Ophelia spielen. Auch wenn Willow ihre eigenen Worte für ihre Geschichte nicht findet, tut es ihr gut, die Geschichten von jemand anderen zu erzählen und legt jede Emotion in ihr Spiel.

    Das, was ihr letzten Sommer angetan wurde, hat Willow hart getroffen, sie aber noch nicht komplett gebrochen. Sie ist still, aber stark und ich fand es schön zu sehen, wie sie in Harmony langsam wieder aufblüht und die Flamme in sich wiederfindet. Es ist ein Heilungsprozess, der seine Zeit braucht und der mich sehr berühren konnte. Willows Geschichte ist keine leichte Kost und Emma Scott erzählt diese schonungslos, was dafür gesorgt hat, dass diese wirklich unter die Haut geht.


    Die Geschichte konnte mich trotzdem lange nicht fesseln. Das Buch startet im Winter und der Beginn war sehr düster und beklemmend, was natürlich perfekt zu Willows und Isaacs Stimmungen passte.

    Ich brauchte aber ein wenig Zeit, um mich darauf einzulassen. Vielleicht auch, weil ich etwas überrascht war, dass Willow erst siebzehn ist und noch die Highschool besucht. Ich hatte irgendwie erwartet, dass die Charaktere schon älter wären.

    Aber je mehr Zeit verging, desto stärker konnte es mich fesseln! Es wurde Frühling und Willow und Isaac tauten immer mehr auf! Zwischen ihnen ist von Anfang an ein großes Verstehen und besonders Isaac versteht Willow auch ohne Worte und bei jeder Probe kommen sie sich näher.

    Doch Isaac will Harmony lieber heute als morgen den Rücken kehren, um nach Hollywood oder an den Broadway zu gehen, während Willow in Harmony endlich angekommen ist und dort wieder zu sich selbst findet. Außerdem hat ihr Vater von Isaacs schlechten Ruf gehört und verbietet Willow jeglichen Umgang außerhalb des Theaters mit ihm.

    Eine Beziehung scheint aussichtslos, doch gegen ihre Gefühle kommen die beiden nicht an.

    Mir haben die beiden echt gut gefallen, weil sie füreinander da waren. Sie hatten für den anderen immer ein offenes Ohr und niemand hat den anderen zu etwas gedrängt. Sie hatten es nicht leicht, aber Willow und Isaac sind Kämpfer, die nicht aufgeben.

    Das Theater nimmt viel Raum in der Geschichte ein und wir lesen viel über Shakespeares Hamlet.

    Für mich waren da ein paar Längen mit drin, denn wir waren bei vielen Proben mit dabei, aber besonders die letzten hundert Seiten konnten mich komplett mitreißen!


    Fazit:

    "Never Doubt" von Emma Scott ist ein guter Einzelband!

    Die Geschichte von Willow und Isaac ist besonders am Anfang sehr bedrückend und düster, worauf ich mich erst mal einlassen musste. Aber Emma Scott erzählt die Geschichte dann schonungslos offen und wählt immer die richtigen Worte! Es ist keine leichte Kost und geht unter die Haut, aber es war auch sehr schön zu sehen, wie Willow ihre Flamme wiederfindet und in Harmony wieder auflebt!

    Ich vergebe vier Kleeblätter.

    ASIN/ISBN: 3736312806

    Inhalt:

    Lucie Tedbury, die junge Anführerin der Frauenrechtsbewegung in Oxford, ist außer sich vor Wut. Ihre Nemesis, der berüchtigte Tristan Ballentine sabotiert ihren Plan, Tausende Leserinnen von Frauenzeitschriften für ihre Sache zu gewinnen. Doch dann macht der junge Adlige ihr ein skandalöses Angebot: Eine Nacht mit ihm und er wird das Feld räumen. Lucie hätte nicht gedacht, dass sie ihn noch mehr verabscheuen könnte. Doch sie muss sich eingestehen, dass Tristan ihr Blut nicht nur durch sein unverschämtes Auftreten in Wallung bringt ...


    Rezension:

    Lucie Tedbury hat sich ganz der Mission verschrieben, die Frauenbewegung mit allem, was sie hat, zu unterstützen, und steht kurz vor ihrem Ziel Anteile an einem Verlag zu kaufen, um so eine große Leserschaft zu erreichen. Doch ihr Plan wird ausgerechnet von Tristan Ballentine gefährdet, der Lucie das Leben seit ihrer Kindheit schwer macht.

    Er macht ihr dann ein unmoralisches Angebot: Eine Nacht in ihrem Bett und er wird das Feld räumen. So sehr Lucie Tristan auch verabscheut, sie muss sich eingestehen, dass sie sich stark zu ihm hingezogen fühlt und sein Angebot immer verlockender wird, je mehr Zeit sie mit ihm verbringt.


    "Die Rebellinnen von Oxford - Unerschrocken" ist der zweite Band von Evie Dunmores Oxford Rebels Reihe und wird aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der achtundzwanzig Jahre alten Lady Lucinda Tedbury und des siebenundzwanzig Jahre alten Tristan Viscount Ballentine erzählt.


    Lucie leitet die Suffragistinnen-Gruppe von Oxford und hat sich ganz der Frauenbewegung verschrieben. Vor zehn Jahren wurde sie von ihrer Familie verstoßen und wird für ihre politischen Aktivitäten von der Gesellschaft verachtet.

    Lucie ist sehr zielstrebig und forsch, fast schon kratzbürstig, doch sie hat auch eine weiche Seite und ein gutes Herz, was ich sehr mochte!

    Tristan ist ein Lebemann und Frauenheld der Extraklasse. Lucie hat ihm einmal vorgeworfen, dass er sich schnell langweilt, weil er einen trägen Verstand besitzt, aber genau das Gegenteil ist der Fall! Tristan langweilt sich schnell, weil sein Verstand so überaus rege ist, was Lucie dann auch erkennt. Er ist sehr intelligent und charmant. Er hat im Krieg gekämpft, schreibt Gedichte und ist wie Lucie das schwarze Schaf der Familie. Tristan neckt Lucie, wann immer sich die Gelegenheit bietet und ihre Dialoge haben mich nicht nur einmal zum Lachen gebracht!


    Lucie und Tristan kennen sich seit fünfzehn Jahren, denn seine Sommer hat der junge Tristan in Wycliffe Park verbracht, bei der Familie von Lucie. Er war schon immer von ihr fasziniert und hat seine Zuneigung durch Streiche ausgedrückt. Sehr zum Ärger von Lucie, die Tristan überhaupt nicht ausstehen kann!

    Nun durchkreuzt ausgerechnet er ihren Plan, einen großen Verlag als Sprachrohr für ihre Parolen zu nutzen und bietet ihr dann auch noch an, den Weg freizumachen, wenn sie eine Nacht mit ihm verbringt. Wenn Lucie sich nicht so stark zu ihm hingezogen fühlen würde, würde sie dieses skandalöse Angebot nie in Betracht ziehen, aber so ist sie stark in Versuchung, denn die Anziehungskraft, die zwischen ihnen ist, kann Lucie nicht leugnen!


    Lucie und Tristan haben mir richtig gut gefallen! Ich mochte die beiden so sehr und fand die Dynamik zwischen den beiden einfach großartig! Lucies kratzbürstige Art und Tristans charmantes Wesen waren sehr explosiv und ich hatte sehr viel Spaß mit den beiden!


    Auch das Setting mochte ich wieder richtig gerne! Das Buch spielt 1880 und Lucie kämpft mit den Suffragistinnen für die Rechte der Frauen, insbesondere für das Eigentumsgesetz für verheiratete Frauen. Sie kümmert sich aber auch um Frauen, die Hilfe brauchen und hat immer ein offenes Ohr, auch wenn sie sich mehr Arbeit auflädt, als sie eigentlich bewältigen kann.

    Tristan ist nach dem Tod seines Bruders der Erbe Rochesters und auch wenn sein Vater seinen Sohn verachtet, so ist er doch auf ihn angewiesen.


    Wir dürfen wieder in die feine Gesellschaft Einblick nehmen, was ich sehr spannend fand, denn historische Liebesromane sprechen mich gerade sehr an und hier passt die Mischung aus Liebesroman und historischen Setting für mich einfach perfekt!

    Natürlich sehen wir auch Annabelle, Hattie und Catriona wieder, die mir schon jetzt sehr ans Herz gewachsen sind und ich freue mich sehr auf das Wiedersehen in den Folgebänden!


    Fazit:

    "Die Rebellinnen von Oxford - Unerschrocken" von Evie Dunmore hat mir sogar noch besser gefallen als der erste Band!

    Ich mochte Lucie und Tristan total gerne, denn die beiden haben eine großartige Dynamik und auch das historische Setting und das Thema Frauenbewegung fand ich klasse! Ich freue mich schon jetzt sehr auf die Geschichten von Hattie und Catriona und vergebe sehr gute vier Kleeblätter für diesen tollen zweiten Band!

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: 3736315430

    Inhalt:

    Ihr Jahr als Au-pair in den USA hatte sich Lena aus Berlin definitiv anders vorgestellt. Statt in einer angesagten Metropole landet sie in der Kleinstadt Green Valley in den Rocky Mountains, wo ihre Gastfamilie ein kleines Bed & Breakfast führt. Doch obwohl Lena als echtes Großstadtmädchen wenig mit Bergen anfangen kann, fühlt sie sich schnell wohl im Haushalt von Jack und Amy Cooper und deren kleinem Sohn Liam. Wäre da nicht Jacks jüngerer Bruder Ryan, der „gefallene Held" und Bad Boy von Green Valley! Er musste nach einem schweren Ski-Unfall seine Profikarriere beenden und wohnt nun eher unfreiwillig bei den Coopers, wo er seinen geballten Frust an Lena auslässt. Eines Tages liest ihm Lena ganz schön die Leviten. Von da an ist zwischen ihr und dem gut aussehenden Bad Boy irgendwie alles anders …


    Rezension:

    Lena hat sich riesig auf ihr Jahr als Au-pair gefreut, das sie bei Amy und Jack Cooper in Green Valley, Colorado verbringen wird.

    Doch Jacks jüngerer Bruder Ryan, der nach einem schweren Skiunfall, der seine Profikarriere beendet hat, ebenfalls bei den Coopers lebt, macht ihr das Leben schwer.

    Bis sich die Chemie zwischen den beiden plötzlich ändert...


    "New Beginnings" ist der erste Band von Lilly Lucas Green-Valley-Love-Reihe, der aus der Ich-Perspektive der zwanzig Jahre alten Lena erzählt wird.


    Nachdem Lena auch ihr zweites Studium abgebrochen hat, weil sie noch nicht weiß, was sie beruflich machen möchte und herausfinden muss, wofür sie wirklich brennt, entscheidet sie sich dafür, ein Jahr als Au-pair in den USA zu verbringen.

    Als Großstadtmädchen aus Berlin hatte sie eigentlich mit einer amerikanischen Metropole geliebäugelt, landet aber in der Kleinstadt Green Valley in Colorado, mitten in den Rocky Mountains. Doch sie fühlt sich schnell wohl im Haus von Amy und Jack Cooper und auch dem Charme von Green Valley verfällt Lena immer mehr.

    Wenn da nur nicht Ryan Cooper wäre, der seinen Frust über seinen Skiunfall und seine beendete Profikarriere an Lena auslässt.


    Lena mochte ich sehr! Sie ist jemand, der niemals den Kopf in den Sand steckt, wenn es mal nicht so läuft wie geplant und sie nimmt auch kein Blatt vor den Mund, womit sie besonders mit Ryan aneinandergerät. Ich habe bisher noch kein Buch gelesen, dass ein Au-pair im Fokus hat und ich fand es großartig, dass Lilly Lucas auch die anfänglichen Unsicherheiten thematisiert, denn es ist niemals leicht, in ein fremdes Land zu kommen, was auch Lena merkt. Lena war mir an manchen Stellen etwas oberflächlich und ich mochte es nicht ganz so gerne, dass sie mit den Gefühlen von gleich zwei Kerlen spielt, aber insgesamt hat sie mir gut gefallen!

    Ryan war ein erfolgreicher Skifahrer, bis ein schwerer Unfall seine Karriere abrupt beendet. Nun wohnt er bei seinem älteren Bruder Jack und lebt in den Tag hinein, ohne zu wissen, was er machen will. Auch Ryan hat mir sehr gut gefallen, auch wenn er mir am Anfang noch nicht sonderlich sympathisch war, auch weil er Lena gegenüber ziemlich unfreundlich war. Er muss erst seinen Antrieb wiederfinden und besonders Lenas unverblümte Art sorgt dafür, dass er seinen Hintern wieder hochbekommt.


    Das Buch ist mit seinen knapp über dreihundert Seiten nicht besonders umfangreich und ich habe ehrlich gesagt keine tiefgründige Geschichte erwartet, die ich auch nicht bekommen habe, aber das war völlig okay, auch dass es an manchem Stellen etwas vorhersehbar war! Ich fand es ein wenig schade, dass wir nicht mehr von Lenas Alltag als Au-pair mit Liam, dem Sohn von Amy und Jack, erleben durften.

    Die Geschichte ließ sich aber richtig gut lesen, auch weil die Kapitel sehr kurz sind und ich mochte die Atmosphäre richtig gerne!

    Green Valley ist eine typische Kleinstadt, in der jeder jeden kennt und sich Klatsch und Tratsch sehr schnell verbreitet. Im Sommer kann man wandern gehen und die wunderschöne Landschaft genießen und im Winter locken die Skipisten. Wie Lena war ich schnell von dieser Wohlfühlkulisse verzaubert und freue mich jetzt schon sehr auf den zweiten Band, der die Geschichte von Izzy und Will erzählt, die wir im ersten Band auch schon gut kennenlernen dürfen!


    Fazit:

    "New Beginnings" von Lilly Lucas ist ein toller Auftakt der Green-Valley-Love-Reihe!

    Mir hat die Wohlfühlatmosphäre von Green Valley richtig gut gefallen und auch Lena und Ryan mochte ich sehr!

    Ich freue mich schon sehr auf die Folgebände und vergebe gute vier Kleeblätter!

    ASIN/ISBN: 3426524473

    Inhalt:

    Schon früh musste die Tänzerin Yuna lernen, mit ihrer Andersartigkeit umzugehen. Sie ist athletischer als andere Mädchen, weniger zierlich, und fühlt sich mehreren Kulturen zugehörig. Nur beim Tanzen ist sie vollkommen frei. Am Montana Arts College für künstlerisch Begabte verfolgt Yuna deshalb ihren Traum vom klassischen Ballett – ihre modernen Choreografien behält sie vorerst für sich. Im Campuscafé lernt sie den verschlossenen Barista Miles kennen, der sofort von Yunas Ausstrahlung, ihren kontrollierten, eleganten Bewegungen fasziniert ist. Beide sind auf ihre Weise Außenseiter, denn Miles hat jahrelang unter dem Pflegesystem gelitten, seine Gefühle in Bildern verarbeitet. Miteinander können sie endlich sie selbst sein. Wäre da nicht Milesʼ Vergangenheit, die sie einzuholen droht.


    Rezension:

    Es liegt ein schweres Jahr hinter Yuna.

    Nun beginnt sie ihr Studium an dem Montana College of Performing Arts und möchte sich ganz auf ihre Tanzausbildung konzentrieren. Doch sie hat die Rechnung ohne Miles gemacht, der im Books & Beans, dem Café auf dem Campus jobbt. Seit die beiden sich zum ersten Mal begegnet sind, besteht eine besondere Anziehungskraft zwischen den beiden, dabei sind weder Yuna noch Miles auf der Suche nach einer Beziehung.


    "Chasing Dreams" ist der erste Band von Julia K. Steins dreiteiliger Montana Arts College Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Yuna und Miles erzählt wird.


    Ich habe mich mit dem Buch leider sehr schwergetan und es konnte mich nicht so mitreißen, wie ich es mir erhofft hatte.

    Es war mir ein wenig zu ruhig, aber mein größtes Problem war, dass ich weder mit Yuna noch mit Miles richtig warm geworden bin. Obwohl wir aus den Ich-Perspektiven lesen durften, hatte ich bis zum Schluss das Gefühl, die beiden nicht oder nur kaum zu kennen.


    Yuna tanzt seit ihrer Kindheit Ballett und kommt an das Montana College of Performing Arts, weil sie bei einem Wettbewerb ein Stipendium gewonnen hat. Das MCPA ist eines der besten Colleges, wenn man etwas in Schauspiel, Film oder Tanz werden will, doch trotz Stipendiums wäre es nicht Yunas erste Wahl gewesen. Eine Krankheit hat sie ein Jahr lang ausgeknockt, und nachdem sie nun wieder gesund ist, möchte sie sich nur auf das Tanzen konzentrieren.

    Yuna fand ich am Anfang sehr überheblich, weil sie oft über andere wertet, ohne diese zu kennen.

    Sie schottet sich von ihren Kommilitonen ab und möchte ihr eigenes Ding durchziehen, was ihr aber nicht so gut gelingt. Ich fand es schade, dass wir nicht mehr über ihre Zeit in New York und besonders ihre Krankheit erfahren haben. Die Zeit war schwer für Yuna, sodass diese sie geprägt haben muss, aber mir haben hier die Details gefehlt und so ist Yuna mir irgendwie immer fern geblieben.


    Auch mit Miles wurde ich nicht richtig warm. Er ist in vielen unterschiedlichen Pflegefamilien aufgewachsen und von Chicago nach Montana gekommen, weil er zum Schluss Schwierigkeiten in seiner Pflegefamilie hatte. Er arbeitet im Books & Beans, dem Campuscafé und auf der Magnolia Ranch, einer Gästeranch. Er ist sehr unnahbar und verschlossen, nur wenn er malt, kann er seinen Gefühlen freien Lauf lassen. Trotz der Schwierigkeiten bei seiner alten Pflegefamilie hält er stoisch an einem Versprechen fest, dass er bei seinem Abschied gegeben hat und wartet jeden Tag auf eine Nachricht aus Chicago. Von Yuna ist er sofort fasziniert. Ihre tänzerischen Bewegungen ziehen ihn in ihren Bann und der Anziehungskraft, die vom ersten Moment an zwischen ihnen ist, können sie kaum widerstehen.


    Die Liebesgeschichte konnte mich dann leider auch nicht wirklich packen, eben weil ich keine richtige Bindung zu Yuna und Miles aufbauen konnte.

    Dafür haben mir die angesprochenen Themen sehr gut gefallen! Yuna ist mit ihrer mexikanisch-koreanischen Abstammung alles andere als eine Standardballerina und tanzt auch gerne mal Hip Hop und K-Dance, was in Ballettkreisen verpönt ist.

    Am MCPA dürfen die Studenten ganz sie selbst sein und ihre Persönlichkeiten und sexuellen Orientierungen in Ruhe ausleben. Das Buch spielt in Appleby, Montana und ich mochte die Atmosphäre sehr gerne! Wir lernen schon die Protagonisten der Folgebände kennen und besonders auf die Geschichte von Hazel und Landon bin ich sehr gespannt!


    Fazit:

    Der Funke wollte nicht so wirklich überspringen und "Chasing Dreams" konnte mich letztendlich leider nicht so mitreißen, wie ich es mir gewünscht habe.

    Mir war die Geschichte zu ruhig und ich konnte weder zu Yuna noch zu Miles eine richtige Bindung aufbauen, sodass die Liebesgeschichte mich ebenfalls nicht abholen konnte.

    Ich vergebe schwache drei Kleeblätter und hoffe, dass mir der zweite Band besser gefallen wird!

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: 349206261X

    Inhalt:

    LIEBE IST EINFACH …

    Seine Mutter will, dass er heiratet. Khai will, dass sie ihn in Ruhe lässt. Also schließen die beiden einen Pakt: Khai wird drei Monate mit der Frau zusammenleben, die seine Mutter für ihn ausgesucht hat. Danach hören die Kuppelversuche auf und sie akzeptiert ein für alle Mal, dass Khai als Autist einfach nicht für die Liebe gemacht ist.

    … ALLES ANDERE ALS EINFACH!

    Esme will ein besseres Leben. Für sich und ihre Tochter. Dafür ist sie bereit alles zu tun, selbst in die USA zu fliegen und einen vollkommen Fremden kennenzulernen. Einen extrem attraktiven und etwas sonderbaren Fremden. Sie hat drei Monate Zeit, Khais Herz zu gewinnen. Nur leider ist es viel einfacher, ihr eigenes an ihn zu verlieren!


    Rezension:

    Khai ist Autist und will keine Beziehung, sehr zu dem Ärger seiner Mutter Cô Nga. Also nimmt diese das Thema Schwiegertochter in spe selbst in die Hand.

    In Ho-Chi-Minh-Stadt lernt sie Mỹ kennen und überredet diese Vietnam zu verlassen und drei Monate bei Khai zu leben, um sein Herz zu gewinnen. Für Mỹ, die als Esme in die USA kommt, eine Chance auf ein besseres Leben, die sie nutzen will.


    "Love Challenge" ist der zweite Band der Kiss, Love & Heart Reihe von Helen Hoang, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der dreiundzwanzig Jahre alten Esmeralda Tran und des sechsundzwanzig Jahre alten Khai Diep erzählt wird.


    Die Geschichte startet in Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam, wo wir auf Esme, die als Hausmeisterin und Zimmermädchen in einem Hotel arbeitet, treffen. Sie arbeitet hart, um ihre Familie und besonders ihre kleine Tochter Ngọc Anh durchzubringen.

    Als sie im Hotel Cô Nga kennenlernt, die auf Brautschau für ihren Sohn Khai ist, den wir im ersten Band als Cousin von Michael kennenlernen durften, macht sie Esme ein unglaubliches Angebot.

    Sie soll den Sommer über in Amerika verbringen und bei Khai wohnen. Wenn sie sein Herz erobert, darf sie bleiben und ihren amerikanischen Traum leben, wenn nicht, kehrt sie wieder heim.

    Ich muss sagen, dass es mich doch ein wenig geschockt hat, dass Khais Mutter im Vietnam auf Brautschau geht und Esme ohne Khais Zustimmung bei ihm einquartiert. Aber Khai und Esme haben mich positiv überrascht, denn sie machen ihr eigenes Ding und arrangieren sich!

    Esme macht Khai natürlich schöne Augen, aber überschreitet nie eine Grenze.


    Sie ist eine sehr fleißige junge Frau aus dem ländlichen Vietnam, die immer wieder Rückschläge erleben muss und oft daran zweifelt, ob sie gut genug ist. Sie ist schon jung Mutter geworden und auch für ihre Tochter Ngọc Anh will sie die Chance nutzen, in den USA vielleicht ein besseres Leben aufbauen zu können.

    Doch für Esme ist es natürlich nicht einfach, in ein fremdes Land zu kommen, das sich so stark vom Vietnam unterscheidet. Nicht nur die sprachlichen Barrieren sind da, auch die Kultur ist eine völlig andere und Esme ist oft unbeholfen. Ich fand das Thema sehr spannend und auch sehr gut umgesetzt! Im Nachwort schreibt Helen Hoang, dass sie hier viel mit ihrer eigenen Mutter gesprochen hat, die eben auch alles im Vietnam zurückgelassen und in einer neuen Welt neu angefangen hat und man merkt, dass hier echte Erfahrungen eingeflossen sind, die der Geschichte Tiefe gegeben haben!


    Khai ist wie Stella Autist, aber man merkt auch hier, wie unterschiedlich diese Störung ausfallen kann. Khai hat beispielsweise Schwierigkeiten, Emotionen zu zeigen und ist sehr ehrlich, auch wenn es ein empfindliches Thema ist und er damit Menschen verletzen könnte, was er oft nicht bemerkt.

    Auch wenn er Esme am Anfang ablehnend gegenübergestanden hat, denn er wollte absolut keine Beziehung, kümmert er sich rührend um sie und Esme hat sich langsam in sein Herz geschlichen, sodass er sich ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen konnte.


    Der erste Band konnte mich ja nicht wirklich begeistern, sodass ich keine hohen Erwartungen an den zweiten Band hatte, den ich aber trotzdem unbedingt lesen wollte.

    Und siehe da, manchmal ist es doch gut, wenn man eine Reihe weiterliest, auch wenn der Auftakt nicht begeistern konnte!

    Esme und Khai haben mir richtig gut gefallen und ich konnte absolut mit den beiden mitfiebern!

    Mein kleines Highlight war in diesem Buch aber Quan, der Bruder von Khai, der seinem Bruder immer zur Seite gestanden und ihm auch oft einen Schubser in die richtige Richtung gegeben hat. Ich freue mich schon sehr auf seine Geschichte im dritten Band!


    Fazit:

    "Love Challenge" von Helen Hoang hat mich wirklich positiv überrascht!

    Nachdem mich der erste Band ja nicht komplett überzeugen konnte, hatte ich keine hohen Erwartungen an den zweiten Band, aber die Geschichte von Esme und Khai hat mir dann richtig gut gefallen! Helen Hoang greift spannende Themen auf und bringt diese dann authentisch rüber, was mich echt begeistern konnte!

    Mir hat dieser zweite Band deutlich besser gefallen als der Auftakt, sodass ich sehr gute vier Kleeblätter vergebe und mich schon sehr auf den dritten Band freue!

    ASIN/ISBN: 3499275376

    Inhalt:

    New York, Anfang der 60er Jahre. Franny, Jet und Vincent Owens sind keine gewöhnlichen Kinder, denn sie entstammen einer Familie von Hexen: Die schöne Franny hat blasse Haut und, passend zu ihrem Temperament feuerrote Haare. Jet ist sensibel und kann Gedanken lesen, und der charismatische Vincent verfügt schon in jungen Jahren über eine überwältigende Anziehungskraft auf das andere Geschlecht. Alles riecht nach Ärger, und dass die drei das magische Talent ihrer Vorfahren geerbt haben, macht die Sache nicht besser.

    Von Beginn an gibt ihre Mutter Susanna ihren Kindern deshalb ein paar Regeln mit auf den Lebensweg: keine Spaziergänge bei Mondschein, keine roten Schuhe, keine schwarze Kleidung, keine Katzen oder Krähen im Haus, und das Allerwichtigste: »Verliebt euch nie, niemals!«



    Rezension:

    Frances, Bridget und Vincent Owens wissen, dass sie anders sind als andere Kinder.

    Aber wenn sie nicht wie die anderen sind, wer sind sie dann?


    "The Rules of Magic - Eine zauberhafte Familie" von Alice Hoffman ist die Vorgeschichte zu "Practical Magic - Zauberhafte Schwestern", die über fast vierzig Jahre die Geschichte von Frances, Bridget und Vincent Owens erzählt.


    Wir lernen die Geschwister kennen, als Franny siebzehn, Jet sechzehn und Vincent vierzehn Jahre alt sind. Es ist das Jahr 1960 und die drei reisen von New York nach Massachusetts, wo sie den Sommer bei ihrer Tante Isabelle verbringen, wie es bei den Owens Tradition ist, wenn jemand siebzehn wird.

    Die Geschichte ist in sechs Teile unterteilt und gesonderte Kapitel gibt es nicht.


    Am Anfang habe ich mich mit dem Buch unglaublich schwergetan. Ich bin überhaupt nicht in die Geschichte hineingekommen, hatte Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, der die Geschichte der Owens-Geschwister aus einer großen Distanz erzählt.

    Ich hatte schon die Befürchtung, dass ich mich durch die Geschichte quälen muss, aber nach gut hundert Seiten habe ich doch noch in die Geschichte hineingefunden. Die Geschichte bleibt eher ruhig und es gibt viele Tragödien, denn es lastet ein Fluch auf den Owens und jeder, der sich in sie verliebt, stirbt. Aber mir haben diese leisen, melancholischen Töne gefallen und musste am Ende sogar ein paar Tränen verdrücken, womit ich nach dem schweren, distanzierten Einstieg niemals gerechnet hätte!


    Die Geschwister sind sehr unterschiedlich.

    Franny ist mürrisch und misstrauisch, Jet gutmütig und sensibel und Vincent besitzt eine ungeheure Anziehungskraft und wird von seinen Schwestern verhätschelt. Sie wissen schon früh, dass sie anders sind. Alle sind hellsichtig, zu Franny kommen die Vögel, ohne dass sie diese rufen muss, Jet kann die Gedanken ihrer Mitmenschen lesen und Vincent sieht die Zukunft. Sie sind Hexen und wir dürfen sie über Jahrzehnte begleiten und können beobachten, wie sie herausfinden, wer sie sind.

    Durch den Fluch versuchen sie die Liebe zu meiden, um Unglücke zu vermeiden, doch jeder findet den einen Menschen, ohne den er nicht mehr leben kann und alle Geschichten gehen sehr unterschiedlich aus.


    Hexengeschichten lese ich ja immer sehr gerne und auch diese hat mir richtig gut gefallen! Franny und Jet nutzen ihre Talente und ziehen Kräuter und verkaufen kleinere Zauber, während Vincent die dunklere Magie erkundet. Der Zusammenhalt wird in der Familie Owens sehr groß geschrieben und ich fand die Geschichten von Franny, Jet und Vincent sehr spannend und ich bin neugierig auf die Geschichte von Sally und Gillian Owens, die wir im letzten Teil des Buches kennenlernen und die in "Practical Magic" erzählt wird.


    Fazit:

    "The Rules of Magic - Eine zauberhafte Familie" von Alice Hoffman konnte mich doch noch positiv überraschen!

    Ich habe mich die ersten hundert Seiten fast zum Lesen zwingen müssen und bin dann zum Glück doch noch in die Geschichte hineingekommen und sie hat mir auch echt gut gefallen!

    Mich konnte die Geschichte von Franny, Jet und Vincent sogar noch zu Tränen rühren, womit ich absolut nicht mehr gerechnet hätte, sodass ich vier Kleeblätter vergebe!

    ASIN/ISBN: 3596700604

    Inhalt:

    Kaum jemand an der UBC in Vancouver weiß von der Fan-Fiction über den maskierten Sänger PLY, für die Hope ihre ganze Schulzeit verurteilt wurde. Bis ein Verlag sie veröffentlichen möchte. Als auf der Geburtstagsparty eines Freundes kurz darauf Scott Plymouth vor ihr steht, ist sein Blick aus unergründlich blauen Augen Hope erschreckend vertraut – durch eine Maske. Was Hope nicht weiß: In ihrer Geschichte kommt sie Scotts dunkelstem Geheimnis viel zu nah, und schon bald wird die ganze Welt davon lesen können ...


    Rezension:

    Jahrelang war das Schreiben der Fan-Fiction Pretending über den maskierten Sänger PLY Hopes Flucht aus dem Alltag.

    Nun ist es still um den Sänger geworden, umso größer Hopes Überraschung, als sich plötzlich ein großer Verlag bei ihr meldet, der ihre Geschichte veröffentlichen möchte. Für sie eine riesige Chance, doch dann begegnet sie auf einer Geburtstagsfeier Scott Plymouth und erkennt ihn sofort.

    Als die beiden sich dann besser kennenlernen, weiß Hope nicht, ob sie die Geschichte noch guten Gewissens veröffentlichen kann.


    "What if we Trust" ist der dritte Band von Sarah Sprinz University of British Columbia Reihe, der aus der Ich-Perspektive der zweiundzwanzig Jahre alten Hope MacKenzie erzählt wird.


    Hope ist die Mitbewohnerin von Emmett und Laurie, die wir schon in den vorherigen beiden Bänden ein wenig kennenlernen durften. Sie studiert kreatives Schreiben und ist ein riesiger Fan des maskierten Sängers PLY, über den sie jahrelang die Fan-Fiction Pretending geschrieben hat.

    Als sich nun ein großer Verlag bei Hope meldet und diese veröffentlichen möchte, ist Hope überglücklich, doch auch zwiegespalten, denn sie wollte nicht unbedingt ihre Fan-Fiction bei einem Verlag veröffentlichen, sondern ihre eigenen Geschichten.

    Als sie dann auf der Geburtstagsparty von Sam Scott Plymouth begegnet, weiß sie sofort, dass ihr großes Idol vor ihr steht. Doch er ist so ganz anders, als sie ihn sich vorgestellt hat. Die beiden sitzen dann sogar im gleichen Kurs und müssen zusammenarbeiten und kommen sich dabei näher, als sie gedacht hätten.


    Nachdem mir die ersten beiden Bände der Reihe so gut gefallen haben, habe ich mich natürlich sehr auf die Geschichte von Hope und Scott gefreut!

    Besonders Hope hat mir von Beginn an richtig gut gefallen! Sie ist eher ruhig und manchmal ein wenig unsicher, aber auch immer für ihre Freunde da, wenn sie gebraucht wird. Sie musste sich schweren Entscheidungen stellen und ich fand es klasse, wie sie diese gemeistert hat.

    Scott war das neue Gesicht in diesem Band, wenn auch kein kompletter Unbekannter, denn er ist ein Freund von Sam, während Amber und Hope große Fans seiner Musik sind. Nun durften wir Scott endlich kennenlernen und ich brauchte doch ein bisschen, bis ich mit ihm warm geworden bin.

    Er steht im Rampenlicht, aber dank der Maske, die er als PLY trägt, kennen nur wenige sein Gesicht. Als er sich vor einem Jahr aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, wuchs die Angst, dass er privat erkannt wird. Nun erkennt Hope ihn sofort und als die beiden dann auch noch in einem Kurs zusammenarbeiten müssen, ist Scott nicht begeistert und verhält sich Hope gegenüber nicht gerade freundlich.

    Aber je mehr wir von Scott erfahren durften, desto besser konnte man ihn und seine Beweggründe verstehen und zum Schluss mochte ich ihn doch richtig gerne, auch weil er Hope vertraut hat, als es darauf angekommen ist.


    Ich liebe den Schreibstil von Sarah Sprinz und so ließ sich auch dieser dritte Band richtig gut lesen! Mir persönlich hat es nicht ganz so gut gefallen, dass wir auch viel Zeit mit Hope und Scott im Rampenlicht verbracht haben. Ich mochte die Atmosphäre in Vancouver und an der Universität richtig gerne und ich hätte die Ausflüge nach New York und Los Angeles nicht gebraucht, aber Scott ist nun mal als PLY ein erfolgreicher Sänger und so hat es natürlich auch Sinn gemacht, dass wir Einblick in diesen Teil seines Lebens bekommen haben.


    Auch die Liebesgeschichte von Hope und Scott ging mir dann ein wenig schnell. Ich fand es sehr schön, wie die beiden sich angenähert haben, nachdem sie sich am Anfang noch nicht ganz so gut verstanden haben! Aber dann ging auf einmal alles ganz schnell, was ich schade fand.

    Wie der Titel es ja schon verrät, stand das Thema Vertrauen hier groß im Fokus und Sarah Sprinz konnte mich mit dem Verlauf der Geschichte echt positiv überraschen, sodass mir Hope und Scott echt gut gefallen haben!

    Für mich war es ein toller Abschluss einer wunderbaren Reihe, die mich sehr berühren konnte!

    Alle Charaktere sind mir über die Bände sehr ans Herz gewachsen und ich würde mich sehr freuen, wenn wir sie irgendwann noch mal wiedersehen dürften und vielleicht Cole seine eigene Geschichte bekommen würde!


    Fazit:

    "What if we Trust" ist ein äußerst gelungener dritter Band der University of British Columbia Reihe, der mich sehr mitreißen und berühren konnte!

    Hope und Scott haben mir richtig gut gefallen und es waren nur Kleinigkeiten, die mir persönlich nicht ganz so gut gefallen haben. Das Buch konnte mich aber von Beginn an fesseln, sodass ich sehr gute vier Kleeblätter vergebe!

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: 3736314906