Beiträge von Chianti

    Inhalt:

    Dass die Cops auf sie aufmerksam werden, ist das Letzte, was Avery gebrauchen kann. Schließlich muss die Barkeeperin nicht nur ihre Poisoner-Gabe verbergen, mit der sie magische Drinks herstellt und Menschen beeinflusst, sie steht auch in der Schuld einer gefährlichen Gang. Doch als in New York immer mehr rätselhafte Morde geschehen, nimmt ein junger Detective Avery ins Visier – ausgerechnet Hayes, dessen Nähe sie völlig aus dem Konzept bringt und der mit seinen grünen Augen in ihr Innerstes zu blicken scheint. Schon bald müssen die Giftmischerin und der Cop zusammenarbeiten, denn in der magischen Gemeinschaft geht etwas Dunkles vor sich. Und Averys Gabe beginnt, sich zu verändern …


    Rezension:

    Avery Bishop arbeitet als Barkeeperin im Rhapsody, dem Club ihres Bruders und schenkt dank ihrer Poisoner-Gabe unter anderem flüssiges Glück aus, doch niemand darf erfahren, dass sie Mitglied einer der gefährlichsten Gangs von New York ist und im Auftrag von Dorian Mars auch ganz andere Sachen in die Gläser ihrer Kunden mischt.

    Besonders Detective Adam Hayes darf nichts über die dunklen Machenschaften erfahren, in die Avery verwickelt ist, doch als in New York immer häufiger Magier tot aufgefunden werden, kreuzen sich ihre Wege immer öfter. Und dann beginnt auch noch Averys Gabe, sich zu verändern.


    "Das Elixier der Lügen" von Anne Lück ist der erste Band der Silver & Poison Dilogie, der aus der Ich-Perspektive der neunzehn Jahre alten Avery Bishop erzählt wird.


    Avery entstammt einer Poisoner-Familie, die die Macht über die Gefühle ihrer Mitmenschen haben, indem sie Mithilfe ihrer Gabe die von ihnen hergestellten Speisen und Getränke manipulieren.

    Doch Averys Gabe war schon immer schwach, bis diese auf einmal beginnt, sich zu verändern und sich Averys Kontrolle zu entziehen, was gefährliche Folgen hat.

    Avery hat mir als Protagonistin gut gefallen. Sie hatte nie viele Freunde, weder unter den Magiern, noch im normalen Leben, sodass sie in jungen Jahren Mitglied der Gang von Dorian Mars wurde und sich nun nicht mehr von ihm lossagen kann. Sie ist mutig und nicht auf den Mund gefallen. Sie verbirgt ihre wahren Gefühle oft hinter einem sorglosen Lächeln, aber sie ist mitfühlend und niemand, der eine Herausforderung scheut.


    Mit Detective Hayes hat sie eine gemeinsame Vergangenheit und auch wenn sie bisher nur ein richtig tiefgründiges Gespräch geführt haben, bevor sie sich Jahre lang nicht gesehen haben, so ist er ihr nie aus dem Kopf gegangen. Doch nun ist er zurück in New York und sie stehen auf verschiedenen Seiten des Gesetzes.

    Ich mochte Avery und Hayes zusammen echt gerne, aber mir ging es auch ein wenig zu schnell mit ihnen und eine Offenbarung hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen, besonders was die Gefühle des Detectives betrifft.


    Die Geschichte ließ sich richtig gut lesen und war eigentlich immer spannend! Über die Magier hätte ich gerne noch mehr erfahren, aber das, was wir von der magischen Welt New Yorks gesehen haben, hat mir sehr gut gefallen!

    An manchen Stellen hat mir ein wenig der rote Faden gefehlt, weil wir mit den mysteriösen Morden, Averys Gangmitgliedschaft und auch mit der Suche nach Antworten, was ihre eigenen Fähigkeiten betrifft, viele Handlungsstränge verfolgen durften, aber zum Schluss hat es doch ein stimmiges Bild ergeben. Manches war etwas vorhersehbar, anderes hat viele neue Fragen aufgeworfen, sodass ich schon sehr gespannt darauf bin, wie es im zweiten Band weitergehen wird!


    Fazit:

    "Silver & Poison - Das Elixier der Lügen" von Anne Lück ist ein guter Auftakt der Dilogie!

    Mir hat Avery richtig gut gefallen und auch wenn mir manchmal ein wenig der rote Faden gefehlt hat, so ließ sich die Geschichte richtig gut lesen und hat mir sehr gut gefallen!

    Ich vergebe vier Kleeblätter!

    ASIN/ISBN: 3473586471

    Inhalt:

    Dillon Baptiste hat es geschafft: Sie führt die Sterneküche eines der angesagtesten Restaurants in der Stadt – und merkt schnell, dass sie total überfordert ist. Da kann sie es gar nicht gebrauchen, dass Vann Delane, der große Bruder ihrer besten Freundin, in jeder Notlage auftaucht und versucht, den Ritter in glänzender Rüstung zu spielen. Dillon will niemanden, der sie rettet, und schon gar nicht Vann, der glaubt, alles besser zu wissen. Und doch schlägt ihr Herz jedes Mal schneller, wenn sie ihm begegnet …


    Rezension:

    Dillon Baptiste hat die letzten sechs Jahre in einem selbst auferlegten Zölibat gelebt und hatte nur selten mehr als ein Date mit einem Mann.

    Doch als in ihrem Freundeskreis alle nacheinander die große Liebe finden, fühlt sich Dillon immer einsamer, auch wenn sie gerade keine Beziehung will, geschweige denn Zeit für eine hätte, da sie die neue Küchenchefin des Bianca ist, einem Restaurant, das kurz vor der Schließung steht.

    Da passt es ihr gar nicht, dass Vann Delane immer häufiger genau in dem Moment auftaucht, in dem sie Hilfe bitternötig hat und ihr Herz jedes Mal schneller schlägt, wenn sie in seiner Nähe ist.


    "The Something About Him" ist der vierte und letzte Band der Opposites-Attract-Reihe von Rachel Higginson, der aus der Ich-Perspektive der siebenundzwanzig Jahre alten Dillon Baptiste erzählt wird.


    Dillon ist die jüngere Schwester von Ezra, während Vann der ältere Bruder von Vera ist, sodass wir die beiden bereits kennengelernen durften.

    Dillon wirkt immer fröhlich und locker, doch in ihr sieht es ganz anders aus. Vor sechs Jahren ist ihr Schreckliches widerfahren und seitdem versucht sie wieder Tritt zu fassen. Die Kochausbildung hat ihr sehr geholfen, denn das Kochen ist für sie wie eine Therapie und auch wenn sie schon damit gerechnet hat, so trifft es sie dennoch unvorbereitet, als Ezra ihr die Stelle als Küchenchefin im Bianca anbietet. Das Restaurant hat definitiv schon bessere Tage gesehen und so liegt eine schwere Aufgabe vor Dillon, doch sie weiß, dass es die Chance ihres Lebens ist.

    Dillon hat mir richtig gut gefallen! Sie war oft ängstlich und unsicher, aber sie hat den Kopf nicht in den Sand gesteckt, sondern weitergemacht, was ich sehr bewundert habe.


    Vann wirkte immer ein wenig mürrisch auf mich. Immer ein wenig von oben herab und arrogant, unnahbar und etwas spießig. Aber nun lernen wir auch eine weichere und fürsorglichere Seite an Vann kennen, die mir echt gut gefallen hat! Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass wir Vann ein bisschen besser kennengelernt hätten, da er besonders im Vergleich zu Dillon etwas blass geblieben ist.


    Ich mochte Vann und Dillon zusammen aber richtig gerne und war doch überrascht, wie sich ihre Geschichte entwickelt hat! Es war eine etwas andere Art des Kennenlernens, was mir aber richtig gut gefallen hat, auch weil sich dieser Band so von den vorherigen Bänden unterschieden hat.

    Natürlich waren auch Killian und Vera, Ezra und Molly und Wyatt und Kaya in diesem Band wieder mit von der Partie, haben sich aber nicht in den Vordergrund gedrängt, sodass es schön war, ihre Wege noch ein Stück begleiten zu dürfen.

    Durch Dillons Vergangenheit war ihre Geschichte deutlich ernster, aber Rachel Higginson hat diese sehr einfühlsam erzählt und ich fand es sehr schön, wie Dillon und Vann miteinander umgegangen sind.

    Und auch wenn ich die Geschichte mochte, so gab es doch ein paar Logikfehler, über die ich gestolpert bin und die mich ein wenig gestört haben.


    Ich mochte es aber sehr gerne, dass wir nach dem Lilou und dem Sarita nun auch ein wenig mehr vom Bianca gesehen haben. Ezras drei Restaurants spielen in den Büchern eine wichtige Rolle und bieten jeweils eine tolle Kulisse für die Geschichten. Ich mochte die Idee richtig gerne, dass eigentlich in jedem Band ein anderes Restaurant im Vordergrund stand.


    Fazit:

    Auch "The Something About Him" von Rachel Higginson hat mir sehr gut gefallen!

    Ich mochte Dillon und Vann richtig gerne, ihre Geschichte konnte mich überraschen, da ich mit diesem Verlauf nicht gerechnet hätte, und auch die Geschichte hat mir gut gefallen, auch wenn ich über ein paar Logikfehler gestolpert bin.

    Ich vergebe vier Kleeblätter für einen guten Abschluss der Opposites-Attract-Reihe und bin froh, dass ich diese nach einem schwachen ersten Band doch noch weitergelesen habe!

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: ‎ 3736312237

    Inhalt:

    Seit Jahrhunderten ziehen acht mächtige studentische Verbindungen der Elite-Universität Yale die Fäden hinter Politik und Wirtschaft – das neunte Haus jedoch überwacht die Einhaltung der Regeln. Denn die Macht der Verbindungen beruht auf uralter, dunkler Magie.

    Zwar ist es Geisterseherin Alex Stern gelungen, im Auftrag des neunten Hauses eine Verschwörung auf dem Campus aufzuklären, doch dabei wurde ihr Mentor Daniel Arlington entführt. Obwohl Alex' Gefühle für Daniel in zwei sehr unterschiedliche Richtungen tendieren, unternimmt sie alles, um ihn zu retten. Auch wenn sie dafür buchstäblich durch die Hölle gehen muss!



    Rezension:

    Alex Sterns zweites Studienjahr in Yale bricht an und noch immer versuchen sie und Pamela Dawes neben ihren Studien und ihrer Arbeit für das Haus Lethe einen Weg zu finden, wie sie Darlington aus der Hölle zurück in ihre Welt bringen können.

    Als wäre das noch nicht genug, wird auch noch eine Professorin tot aufgefunden und Alex erkennt schnell, dass das Übernatürliche wieder seine Finger im Spiel hat.


    "Wer die Hölle kennt" von Leigh Bardugo ist der zweite Band der Alex Stern Reihe, der zum Großteil aus der personalen Erzählperspektive von Alex Stern erzählt wird.

    Wir durften aber auch kurze Abschnitte aus den Perspektiven von Daniel Arlington, Pamela Dawes, Detective Abel Turner und Tripp Helmuth lesen.


    Wie schon der erste Band wird auch der zweite Band auf drei Zeitebenen erzählt. Der Prolog beginnt im November, wo Alex in eine unheimliche und bedrohliche Situation gerät, bevor die Geschichte zurück in den Oktober springt und wir so erfahren, was einen Monat zuvor passiert ist und wie Alex schlussendlich in dieser Situation gelandet ist. Die dritte Zeitebene setzt im Sommer zuvor an, in der Alex von ihrer Vergangenheit eingeholt wird und sich mit dieser auseinandersetzen muss.

    Ich mochte den Erzählstil schon im ersten Band richtig gerne und auch hier hat es mir sehr gut gefallen!


    Der erste Band war ein richtiges Highlight für mich, dementsprechend hatte ich hohe Erwartungen an "Wer die Hölle kennt", auch weil man verhältnismäßig lange auf diese Fortsetzung warten musste. Meine Vorfreude war sehr groß, aber es war auch ein wenig Angst dabei, weil ich mich schon gefragt habe, ob der zweite Band mit dem Auftakt mithalten kann.

    Der Einstieg ist mir wieder relativ schwergefallen, obwohl ich den ersten Band kurz vorher noch mal als Hörbuch gehört habe, um das Gedächtnis aufzufrischen. Es hat ein wenig gedauert, bis die Geschichte mich wieder komplett packen konnte, aber dann konnte ich kaum noch aufhören zu lesen!


    Mir persönlich hat der erste Band von der Storyline her einfach besser gefallen. Im ersten Band war Alex stark in die Ermittlungen rund um den Mord an Tara Hutchins involviert und obwohl auch in diesem zweiten Band Morde geschehen, die es aufzuklären gilt, so stand doch die Suche nach einem Weg, Darlington aus der Hölle zurückzubringen im Vordergrund. Auch die Acht Häuser des Schleiers rückten ein wenig in den Hintergrund, auch wenn sie natürlich immer noch präsent waren und man auch neues über sie erfährt. Der zweite Band war einfach anders als der erste, was aber überhaupt nicht schlimm war!


    Ich mochte die Entwicklung von Alex richtig gerne! Sie ist langsam in ihrem neuen Leben angekommen, findet sich in ihrem Studium einigermaßen zurecht, hat in Mercy, Lauren und Dawes Freunde gefunden und tritt bei Lethe immer mehr in Darlingtons große Fußstapfen. Natürlich ist sie noch lange nicht richtig ausgebildet, denn ihr Mentor ist ja verschwunden, aber sie schlägt sich wacker!

    Während sie und Dawes einen Weg in die Hölle suchen, holt Alex' Vergangenheit sie ein und bedroht ihr neues Leben, das sie sich so mühsam aufgebaut hat, und sie muss sich den Geistern ihrer Vergangenheit stellen. Es reicht ja noch nicht, dass sie die Grauen nicht mehr nur sehen, sondern mittlerweile auch hören kann.

    Alex ist natürlich auch skrupellos, hat keine weiße Weste und ist immer auf Angriff gepolt, aber sie ist ehrlich und klug, außerdem gibt sie niemals auf und stellt sich den Gefahren. Ich mag Alex echt gerne, auch weil sie einfach nicht perfekt ist und ihre Ecken und Kanten hat!

    Ich mochte es außerdem sehr, dass wir mehr über Dawes, Darlington und auch über Detective Turner erfahren haben und sie so besser kennenlernen durften! Da es im ersten Band eine hohe Todesrate gab, durften wir in diesem Band viele neue spannende Charaktere kennenlernen, unter anderem auch zwei neue Personen, die in Haus Lethe die Zügel in die Hand nehmen und Alex und Dawes ein paar Steine in den Weg gelegt haben.


    Nachdem ich das Buch beendet habe, war ich ein wenig zwiegespalten. Einerseits habe ich ein wenig mehr erwartet, aber da ich sehr hohe Erwartungen hatte, die ich auch nicht herunterschrauben konnte, hatte es dieser zweite Band auch echt schwer, diesen gerecht zu werden. Ich hätte mir gewünscht, dass die Mordermittlungen mehr im Fokus gestanden hätten, weil ich das sehr gerne gelesen hätte, aber ich muss auch sagen, dass der zweite Band zwar anders war, aber auf seine Weise fast genauso gut wie der Auftakt! Ich fand es wieder genial, welche Überraschungen Leigh Bardugo in petto hatte und mich hat das Buch zum Schluss echt sehr gefesselt!

    Die Geschichte entwickelt sich in eine Richtung, mit der ich nie gerechnet hätte und die mir sehr gut gefällt! Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf den dritten Band und hoffe, dass dieser nicht allzu lange auf sich warten lässt!


    Fazit:

    "Wer die Hölle kennt" von Leigh Bardugo ist ein gelungener zweiter Band der Alex Stern Reihe!

    Der erste Band war ein absolutes Highlight für mich, da hatte es der zweite Band echt schwer mitzuhalten.

    Mir hat der erste Band besser gefallen, weil die Storyline mich persönlich mehr angesprochen hat und ich es hier gerne gesehen hätte, wenn die Mordermittlungen vielleicht ein wenig stärker im Fokus gestanden hätten.

    Das Ziel war es aber Darlington aus der Hölle zurückzubringen und auch dieser Handlungsstrang konnte mich immer stärker packen, nachdem mir der Einstieg doch ein wenig schwer gefallen ist.

    Der zweite Band hat mir sehr gut gefallen und ich vergebe starke vier Kleeblätter!

    ASIN/ISBN: 3426227185

    Inhalt:
    Kaya Swift hat die Nase voll von Männern – zumindest von einem: Wyatt Shaw, arrogant, genial und heiß wie die Sünde. Außerdem, als Chefkoch im "Lilou", ihr Boss. Es darf nicht sein, dass ein Blick oder ein Lächeln von ihm ihr Herz schneller schlagen lassen. Denn Kaya hat nur ein Ziel: Sie will ihr eigenes Sternerestaurant! Und um das zu erreichen, kann sie keine Ablenkung in Form atemberaubender Küsse und heimlicher Berührungen gebrauchen ...


    Rezension:
    Als Killian Quinn das Lilou verlassen hat, bestimmte er Wyatt Shaw zu seinem Nachfolger, sehr zum Unmut von Kaya Swift, die zur gleichen Zeit wie Wyatt in der Küche des Sternerestaurants angefangen hat und nun als Wyatts Souschefin arbeitet, was für beide nicht leicht ist.
    Ihr großer Traum ist es einmal ihre eigene Küche zu führen und als sich ihr eine Chance bietet, zögert sie nicht, diese zu ergreifen, doch dann beginnt sich ihre Abneigung Wyatt gegenüber in etwas anderes zu verwandeln.


    "The Problem With Him" von Rachel Higginson ist der dritte Band der Opposites-Attract-Reihe, der aus der Ich-Perspektive der siebenundzwanzig Jahre alten Kaya Swift erzählt wird.
    Kaya und Wyatt haben wir in den vorherigen Bänden bereits kennenlernen dürfen, da die beiden in der Küche des Lilou arbeiten.


    Kaya ist willensstark und ehrgeizig, weshalb es für sie nicht einfach ist, als Wyatts Souschefin zu arbeiten, denn sie wäre gerne selbst die Chefin der Küche des Lilou geworden, nachdem Killian gekündigt hat.
    Die beiden geraten immer wieder aneinander, denn Kaya ist manchmal ein wenig zu sehr von sich überzeugt und tut sich schwer damit Wyatts Autorität anzuerkennen, während Wyatt noch immer in seine neue Aufgabe hineinwächst und dabei unter großen Druck steht, denn Killian hat große Fußstapfen hinterlassen. Wyatt kann rumbrüllen, ist aber auch charmant und fürsorglich, außerdem provoziert er Kaya auf eine gute Art und fordert sie heraus.


    Zwischen den beiden sprühen die Funken und die Abneigung, die Kaya zu Beginn noch für Wyatt empfindet, beginnt schnell, sich in etwas anderes zu verwandeln. Mir haben die beiden richtig gut gefallen, denn die Chemie hat gestimmt und ich fand es schön zu sehen, wie Kaya, deren letzte Beziehung unschön geendet hat, immer mehr Vertrauen zu Wyatt gefasst hat.
    Die Handlung hat mir gut gefallen, war mir aber ein wenig zu einseitig. Wyatt und Kaya sind beide leidenschaftliche Köche, die ihren Job lieben und so haben wir viel Zeit in ihren Küchen verbracht und diese leider nicht oft verlassen. Mit Hunger sollte man das Buch echt nicht lesen, weil die Speisen so gut beschrieben werden, dass einem echt das Wasser im Mund zusammenläuft!
    Aber insgesamt hat mir auch der dritte Band sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf die Geschichte von Dillon und Vann im vierten Band!


    Fazit:
    "The Problem With Him" ist ein toller dritter Band der Opposites-Attract-Reihe von Rachel Higginson!
    Kaya und Wyatt haben mir sehr gut gefallen, auch weil die Chemie zwischen den beiden einfach gepasst hat!
    Nur die Handlung hätte für mich gerne noch etwas abwechslungsreicher sein dürfen, aber auch so hat es mir richtig gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe!

    ASIN/ISBN: 373631101X

    Inhalt:

    Molly Maverick ist verflucht. Zumindest wenn es darum geht, Mr Right zu finden. Die junge Grafikerin hat es daher aufgegeben, nach der einen großen Liebe zu suchen. Bis sie Ezra Baptiste trifft. Der Restaurantbesitzer ist attraktiv, erfolgreich und strotzt nur so vor Selbstbewusstsein. Das Letzte, woran Molly denkt, ist, dass er ein Auge auf sie geworfen haben könnte. Sie sind einfach zu verschieden. Und doch kribbelt es, wenn Ezra sie nur ansieht …


    Rezension:

    Die erste Begegnung von Molly Maverick und Ezra Baptiste hat dafür gesorgt, dass Molly ihm am liebsten nie wieder über den Weg laufen möchte.

    Allerdings plant sie die Verlobungsfeier für ihre beste Freundin Vera, die in einem von Ezras Restaurants stattfinden soll und so muss Molly sich gezwungenermaßen mit ihm abstimmen und stellt dann schnell fest, dass sie ihn weniger hasst als ursprünglich gedacht, auch wenn die beiden immer wieder aneinandergeraten.


    "The Difference Between Us" von Rachel Higginson ist der zweite Band der Opposites-Attract-Reihe, der aus der Ich-Perspektive der siebenundzwanzig Jahre alten Molly Maverick erzählt wird.


    Molly durften wir schon im ersten Band als beste Freundin von Vera Delane kennenlernen und auch Ezra Baptiste ist kein Unbekannter, denn Killian Quinn ist mit ihm aufgewachsen.

    Mir hat der erste Band ja nicht ganz so gut gefallen, aber dem zweiten Band wollte ich dennoch eine Chance geben, was eine sehr gute Entscheidung war, denn dieser hat mir deutlich besser gefallen!


    Molly ist eine spannende Protagonistin, denn eigentlich ist sie sehr harmoniebedürftig und ein wenig unsicher, kann aber auch Nein sagen und ihren Willen durchsetzen.

    Ezra ist acht Jahre älter als Molly und die beiden sind sehr unterschiedlich. Er weiß sehr genau, wer er ist und was er will. Ezra ist ehrgeizig, zielstrebig und vernünftig, besitzt drei erfolgreiche Restaurants und ist an einem vierten Restaurant beteiligt.

    Molly stellt ihre Entscheidungen oft infrage und handelt spontan, außerdem ist sie noch dabei, sich in der Marketingagentur, in der sie seit fast drei Jahren arbeitet, zu behaupten und endlich größere und wichtigere Aufträge an Land zu ziehen.


    Aber die Chemie zwischen den beiden hat einfach gestimmt! Ezra ist fürsorglich, aber auch bestimmend, was Molly sehr oft auf die Palme gebracht hat, aber aus ihrer anfänglichen Abneigung entwickelt sich schnell etwas anderes! Die Entwicklung der Beziehung hat mir sehr gut gefallen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Die beiden haben mir einfach sehr viel Spaß gemacht und ich musste nicht nur einmal schmunzeln!

    Einzig der Handlungsstrang an Mollys Arbeitsplatz hat mir nicht ganz so gut gefallen, aber auch hier muss ich sagen, dass mir Mollys Entwicklung zum Schluss gut gefallen hat!

    Mir hat dieser zweite Band insgesamt deutlich besser gefallen als der Auftakt und nun bin ich froh, dass ich der Reihe eine zweite Chance gegeben habe und den dritten Band auch schon da habe, sodass ich direkt weiterlesen kann!


    Fazit:

    "The Difference Between Us" von Rachel Higginson konnte mich positiv überraschen!

    Den ersten Band fand ich nicht ganz so stark, aber dem zweiten Band wollte ich trotzdem eine Chance geben und das war eine sehr gute Entscheidung, denn Molly und Ezra haben mir so gut gefallen und mir echt Spaß gemacht!

    Ich vergebe starke vier Kleeblätter und freue mich sehr auf den dritten Band!

    ASIN/ISBN: 3736310005

    Inhalt:

    Gemeinsam mit ihren Freundinnen Emma, Laurel und Parker betreibt Mac eine erfolgreiche Hochzeitsagentur. Sie lebt und arbeitet mit den drei wichtigsten Menschen in ihrem Leben – wozu braucht sie da noch einen Mann?

    Doch als Mac den charmanten und intelligenten Carter trifft, gerät ihr so gut ausbalanciertes Leben ins Wanken. Soll sie ihren Frühlingsgefühlen trauen? Gibt es die große und ewige Liebe wirklich?


    Rezension:

    Mackensie Elliot führt gemeinsam mit ihren besten Freundinnen die Hochzeitsagentur Vows und ist als Fotografin tätig.

    Auch wenn sie für ihre Kunden immer alles gibt, damit diese den schönsten Tag in ihren Leben erleben können, so glaubt Mac nicht wirklich daran, dass auch sie die große Liebe finden kann.

    Doch dann tritt Carter Maguire in ihr Leben und bringt Macs Leben gehörig durcheinander!


    "Frühlingsträume" von Nora Roberts ist der erste Band des Jahreszeitenzyklus, der zum Großteil aus den personalen Erzählperspektiven von Mackensie Elliot und Carter Maguire erzählt wird.


    Der Jahreszeitenzyklus oder auch das Bride-Quartet ist meine liebste Reihe von Nora Roberts und der erste Band ist mein zweitliebster Band der Reihe, die ich schon mehrfach gelesen habe. Nun war es wieder an der Zeit für ein Re-Read.


    Mackensies Eltern haben sich scheiden lassen, als Mac noch sehr jung war. Sie haben beide wieder geheiratet und Mac hat zwei Halbgeschwister, die aber keine große Rolle in Macs Leben spielen. Ihr Vater hat mit Desinteresse und Abwesenheit geglänzt und ihre Mutter hat Mac oft ausgenutzt und emotional manipuliert, was dafür sorgt, dass Mac teilweise ein wenig unsicher ist. Nur ihre drei besten Freundinnen Emmaline Grant, Laurel McBain und Parker Brown, haben Macs Leben Stabilität gegeben und sie waren immer füreinander da, auch als aus den Freundinnen Geschäftspartnerinnen wurden und sie die Hochzeitsagentur Vows gegründet haben.

    Carter Maguire stammt aus einer heilen Familie und unterrichtet englische Literatur. Er war schon zu Highschoolzeiten in Mac verliebt, aber zu schüchtern, um den ersten Schritt zu wagen. Nun begegnen sie sich wieder und Carter will sich diese zweite Chance nicht entgehen lassen.


    Carter ist ordentlich, während Mac sehr chaotisch ist. Er ist tollpatschig und ruhig, während Mac aufbrausend und lebhaft ist.

    Die beiden waren sehr unterschiedlich, aber es hat trotzdem sehr gut gepasst! Carter hat Mac sehr geerdet und die beiden haben sich sehr gutgetan.

    Mac hat sich schwergetan, sich komplett auf Carter einzulassen, aber es war schön zu sehen, wie sie dann zueinandergefunden haben und ich mochte Macs Entwicklung sehr!

    Und auch die Hochzeiten, die in der Handlung natürlich eine Rolle spielen, mochte ich richtig gerne!

    Die Geschichte ließ sich richtig gut lesen und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band!


    Fazit:

    "Frühlingsträume" von Nora Roberts ist ein starker erster Band der Jahreszeiten-Reihe!

    Ich mochte Carter und Mac richtig gerne und auch das ganze Drumherum, die Hochzeiten und auch die Freundschaft von Mac, Emma, Laurel und Parker hat mir sehr gut gefallen.

    Ich vergebe starke vier Kleeblätter!

    ASIN/ISBN: 3453407423

    Inhalt:

    Schneeflocken vor dem Fenster, Dates auf dem Weihnachtsmarkt, gemütliches Plätzchennaschen – Weihnachten steht vor der Tür! Was gibt es da Besseres, als sich in den Lieblingssessel zu kuscheln und die Wartezeit mit romantischer Lektüre zu versüßen? Die realistischen und fantastischen Lovestorys in „Christmas Kisses“ entführen dich Tag für Tag in eine zauberhafte Winterwelt voller prickelnder Gefühle und magischer Abenteuer ...


    Rezension:

    "Christmas Kisses" ist ein Adventskalender, der vierundzwanzig weihnachtliche Kurzgeschichten und ein Silvester-Special von Alexandra Flint, Sandra Grauer, Stefanie Hasse, Jennifer Alice Jager, Stefanie Lasthaus, Anne Lück, Nina MacKay, Greta Milán, Kira Mohn, Kim Nina Ocker, Sarah Saxx, Marnie Schaefers, Jana Schäfer, Claudia Siegmann, Rose Snow, Stella Tack und Rebekka Weiler enthält, die einen durch die Weihnachtszeit begleiten.


    Der Adventskalender des letzten Jahres "December Dreams" hat mir ja ehrlich gesagt nicht ganz so gut gefallen, weil fast alle Geschichten mit Büchern der Autoren zusammengehört haben, die ich nicht gelesen habe. Hier sind natürlich besonders die Leser dieser Bücher auf ihre Kosten gekommen.

    In diesem Jahr waren die Geschichten alleinstehend, soweit ich das beurteilen konnte und haben mir deutlich besser gefallen!


    Acht Autoren haben ihre Geschichten über zwei Tage erzählt, hier ging es dann auch ein wenig stärker in die Tiefe und fünf Geschichten hatten einen Fantasyanteil.

    Ich mochte besonders die Geschichten von Rebekka Weiler und Greta Milán, aber auch die von Jana Schäfer, Marnie Schaefers, Sarah Saxx, Alexander Flint, Anne Lück, Kim Nina Ocker, Sandra Grauer und Nina MacKay haben mir sehr gut gefallen! Am schwächsten fand ich definitiv die Geschichte von Stefanie Hasse.

    Die Geschichte von Jennifer Alice Jager war eine der Geschichten mit Fantasyanteil und war zwar nicht besonders weihnachtlich, aber konnte mich trotzdem sehr überraschen, hier würde ich mich freuen, wenn sie die Geschichte irgendwann mal in einem kompletten Buch weitererzählen würde.


    Nur das Silvester-Special hat mich etwas irritiert, denn hier haben wir noch eine Geschichte bekommen, die an Weihnachten spielt, anstatt an Silvester. Und auch wenn die Geschichte ganz süß war, so war mir ehrlich gesagt nicht mehr nach einer Weihnachtsgeschichte, auch weil ich etwas anderes erwartet habe.

    Dennoch hat mir der Adventskalender in diesem Jahr sehr gut gefallen!


    Fazit:

    Der Adventskalender "Christmas Kisses" hat mir in diesem Jahr deutlich besser gefallen als der Adventskalender im letzten Jahr!

    Bis auf wenige Ausnahmen haben mir alle Geschichten richtig gut gefallen und es war wieder sehr schön, jeden Tag eine Kurzgeschichte zu lesen, die einen ein wenig auf Weihnachten eingestimmt hat.

    Ich vergebe vier Kleeblätter!

    ASIN/ISBN: 3473586218

    Inhalt:

    Alle vier Jahre erblüht eine Pflanze, die so schrecklich ist wie schön: der Dunkeldorn. Aus seinem schwarzen Blütenstaub gewinnen Magier die Essenz ihrer Zauberkraft. Doch die Pflanze zu berühren ist tödlich. Das erfährt die junge Opal am eigenen Leib: Ein schreckliches Unglück nimmt ihr fast das Leben und verschlägt sie an eine düstere Universität, wo sie von einem Strudel aus Geheimnissen erfasst wird. Warum hat der Blütenstaub Opal nicht getötet? Was sind die Magier bereit für ihre Kräfte zu opfern? Und welches Interesse hat der berüchtigte wie attraktive Dornenprinz höchstpersönlich an ihr – einer einfachen Plantagenarbeiterin? Irgendwo zwischen den schwarzen Blütenblättern liegt die Antwort darauf, was an jenem Unglückstag wirklich geschah, an dem Opal alles verlor …


    Rezension:

    Opal arbeitet seit sechs auf einer Dunkeldornplantage als Läuferin, eine harte Arbeit unter der glühenden Sonne Tensias, als ein schreckliches Unglück geschieht, das Opal fast das Leben nimmt.

    An der Florentischen Universität soll Opal sich erholen und bekommt Arbeit als wissenschaftliche Hilfskraft einer Professorin, die mit ihrer Arbeit versucht, den Dunkeldorn weniger gefährlich zu machen, doch je länger Opal an der Universität ist, desto stärker beginnt sie an dem zu zweifeln, was ihr erzählt wird und sie beginnt Nachforschungen anzustellen.


    "Blüten aus Nacht" ist der erste Band der Dunkeldorn-Chroniken von Katharina Seck, der aus der Ich-Perspektive der einundzwanzig Jahre alten Opal Erlbaum erzählt wird.


    Opal ist im Dorf Elver aufgewachsen und lebt dort mit ihrer Großmutter, Mutter und Schwester. Sie führen ein einfaches Leben, das von der harten Arbeit auf der Dunkeldornplantage geprägt ist.

    Alle vier Jahre erblüht der Dunkeldorn, eine gefährliche und tödliche Pflanze, aus der die Dunkeldornmagier ihre Kraft beziehen, doch bis der Dunkeldorn erblüht, bedarf es vielen Strapazen, und als der Dunkeldorn endlich erblüht, kommt es zu einer tödlichen Katastrophe, die auch Opal fast das Leben kostet.

    Opal hat mir richtig gut gefallen, denn sie ist eine starke und mutige junge Frau, die hart arbeiten kann, ohne sich zu beschweren und immer weiter macht, auch wenn es schwer ist. Außerdem ist sie klug und hinterfragt auch mal etwas, wenn es ihr komisch vorkommt.


    Die Geschichte ließ sich sehr gut lesen, allerdings hat mir ein wenig der rote Faden gefehlt. Es ist zwar immer wieder etwas Spannendes passiert und ich denke auch, dass vieles noch in den Folgebänden aufgelöst wird, aber ich wusste zwischenzeitlich nicht, wo die Handlung einmal hinführen würde. Am Ende gab es noch eine Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hätte und ich würde am liebsten sofort weiterlesen, denn ich bin sehr gespannt darauf, wie es mit Opal weitergeht!

    Eine Liebesgeschichte gibt es im ersten Band noch nicht wirklich, dafür aber zwei potenzielle Love Interests und ich bin schon gespannt, in welche Richtung sich die Liebesgeschichte entwickeln wird!


    Fazit:

    "Blüten aus Nacht" von Katharina Seck ist ein spannender Auftakt der Dunkeldorn-Chroniken!

    Ich mochte Opal sehr gerne, fand die ganze Thematik rund um den Dunkeldorn sehr spannend, aber mir hat ein wenig der rote Faden gefehlt, weil ich lange nicht wusste, wo die Geschichte einmal hinführen würde. Dennoch ließ sich das Buch richtig gut lesen und hat mir auch sehr gefallen!

    Ich vergebe vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den zweiten Band!

    ASIN/ISBN: 3734163242

    Inhalt:

    Drei Monate ist es her, dass Adam jeglichen Kontakt zu Rosie abgebrochen hat. Noch immer jagen die Worte aus seinem Abschiedsbrief durch ihren Kopf, noch immer schmerzt ihr Herz genauso heftig wie am ersten Tag. Sie sehnt sich nach den tiefgründigen Gesprächen mit ihm und der Nähe, die sie zu ihm empfunden hat, selbst als er Tausende von Kilometern von ihr entfernt war. Ihre Webradio-Show bietet Rosie wenigstens ein bisschen Ablenkung, und sie arbeitet unermüdlich daran, diese nach dem misslungenen Scarlet-Luck-Interview wieder auf einen guten Weg zu bringen. Doch gerade als sie zu glauben beginnt, sie könnte irgendwann über Adam hinwegkommen, meldet sich dieser wieder bei Rosie – und mit einem Schlag sind all die Gefühle, Hoffnungen und Träume zurück, die sie so sehr versucht hat zu verdrängen. Aber wie soll es für sie beide eine Chance geben, wenn sie nach wie vor eine ganze Welt zu trennen scheint?


    Rezension:

    Hinter Adam und Rosie liegen sehr harte Monate, denn vor drei Monaten ist Adam in den Entzug gegangen und hat alle Brücken zu Rosie abgebrochen, der diese plötzliche Funkstille sehr zu schaffen macht, nachdem die beiden sich erst angefreundet haben und dann auch mehr ineinander gesehen haben.

    Nun ist Adam zurück, und als er sieht, wie schlecht es Rosie geht, möchte er wieder ein Teil ihres Lebens sein. Doch kann das mit den beiden gut gehen?


    "Fragile Heart" von Mona Kasten ist der zweite Band der Scarlet Luck Dilogie, der wieder aus den wechselnden Ich-Perspektiven der einundzwanzig Jahre alten Rosie Hart und des zwei Jahre älteren Adam Sinclair erzählt wird.


    Drei Monate sind vergangen, in denen Adam und Rosie keinen Kontakt hatten. Rosie versucht immer noch ihren Ruf wiederherzustellen, denn dieser hat dank des katastrophalen Interviews mit Scarlet Luck schwer gelitten, aber obwohl die beiden nie richtig zusammen waren, leidet sie sehr unter der Trennung, hat keine Energie mehr und auch ein wenig die Leidenschaft für ihre Show verloren.

    Adam darf die Entzugsklinik nach drei Monaten endlich verlassen und muss nun mit dem Alltag klarkommen, doch auch er kann nicht aufhören, an die Zeit mit Rosie zu denken und nimmt wieder Kontakt auf. Adam wirkt sehr viel ausgeglichener als im ersten Band, während Rosie immer noch sehr unter dem Hass leidet, der ihr entgegenschlägt und sie natürlich sehr verunsichert.


    Nachdem mir der erste Band richtig gut gefallen hat, wollte ich den zweiten Band natürlich auch zeitnah lesen und hatte die Hoffnung, dass mir dieser genauso gut gefallen wird!

    Während Rosie und Adam sich im ersten Band kaum von Angesicht zu Angesicht gesehen haben und fast ausschließlich über das Handy kommuniziert haben, treffen die beiden nun endlich wieder aufeinander. Die Liebesgeschichte war Slow Burn, sie entwickelt sich sehr langsam, was aber sehr schön zu lesen war, da es zu Adam und Rosie gepasst hat.


    Es gab allerdings auch einige Dinge, die mich gestört haben, wie beispielsweise Adams Entwicklung. Schon im ersten Band erfahren wir, dass er etwas Traumatisches erleben musste, das dafür gesorgt hat, dass er sich nicht mehr gerne anfassen lässt und das ihn immer häufiger zum Alkohol hat greifen lassen. Dank seines Entzugs hat er eine Therapie begonnen und konnte einiges aufarbeiten.

    Wir erfahren endlich, was damals passiert ist, sodass man Adams Angst vor Berührungen nachvollziehen konnte, aber ich fand es ehrlich gesagt ziemlich unrealistisch, dass er seine Dämonen so schnell besiegen konnte. Ich glaube, dass er sich nach seinem Entzug nur einmal nach einem Drink gesehnt hat, was ich mir nur schwer vorstellen konnte, auch wenn man Tabletten nimmt.

    Es gab einfach kaum Rückschläge, was schwer zu glauben war.


    Auch mit dem Ende bin ich nicht ganz zufrieden, ich hätte mir gewünscht, dass Kayla, Rosies ehemalige beste Freundin vielleicht noch eine Rolle spielen würde und mir ging es letzten Endes dann auch zu schnell mit Adam und Rosie. Da wurden mir die Probleme zu schnell aus dem Weg geräumt!

    Adams Bandkollegen Jasper Thorn, Logan Buckley und Cillian Hunt waren auch wieder mit von der Partie, aber leider nicht so präsent. Ich weiß nicht, woran es lag, aber wie schon im ersten Band hatte ich Schwierigkeiten, die Mitglieder von Scarlet Luck auseinanderzuhalten, wobei mir Thorn noch am besten gefallen hat. Da hätte man noch mehr rausholen können und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass Mona Kasten die Band und ihre Mitglieder klar vor Augen hatte und diese auch gut ausgearbeitet hat, aber es einfach nicht rüberbringen konnte, weil sie für mich doch sehr blass geblieben sind.

    Man merkt schon, ich habe mich mit dem zweiten Band ein wenig schwergetan und mir hat der Auftakt auch sehr viel besser gefallen! Dennoch hat mir die Geschichte von Rosie und Adam insgesamt gut gefallen, auch weil hier die leiseren Töne die Musik gemacht haben.


    Fazit:

    "Fragile Heart" von Mona Kasten ist ein zweiter Band, der für mich nicht mit dem tollen Auftakt mithalten konnte.

    Ich habe mich besonders mit Adams Entwicklung schwergetan, weil ich es nicht glaubhaft fand, wie schnell und fast schon reibungslos er seine Probleme in den Griff bekommen hat. Auch ging es mir zum Schluss zu schnell mit Adam und Rosie. Dennoch mochte ich die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden sehr gerne, aber dennoch hatte ich mir ein wenig mehr erhofft.

    Ich vergebe drei Kleeblätter!

    ASIN/ISBN: 3736319606

    Inhalt:
    Lügen können eine Beziehung zerstören. Doch Wahrheiten ebenso. Nichts beeinflusst unser Leben mehr als die Dinge, die wir anderen Menschen über uns erzählen. So ist es wenig verwunderlich, dass der Post einer bekannten Lifestyle-Bloggerin viral geht, als sie die Three-Things-Challenge erfindet. Drei Dinge: eine Wahrheit, eine Lüge und etwas dazwischen …
    In der «Because It‘s True»-Reihe erzählen die vier Bestsellerautorinnen Kelly Moran, Kira Mohn, Nikola Hotel und Anya Omah Geschichten über Menschen, die sich dieser Challenge gestellt haben. In diesem Print-Band sind die beiden Kurzromane von Kelly Moran und Kira Mohn enthalten.

    Rezension:
    Eine Wahrheit, eine Lüge und etwas, von dem man sich wünscht, das es wahr oder gelogen wäre.
    Diese Challenge greifen Kira Mohn und Kelly Moran in "Because It's True - Tausend Momente und ein einziges Versprechen" auf und es ist das lose Thema, das die beiden Kurzgeschichten gemeinsam haben.


    In "Tausend Momente" von Kelly Moran lernen wir Dorothy, Scarlett und Rebecca kennen, die als Bookish Belles, oder auch als die Bücherschönheiten in Vallantine, einer charmanten Südstaatenstadt in Georgia bekannt sind. Sie erben die Bibliothek der Stadt von Sheldon und Rosemary Brown, die dank der Bücherschönheiten zusammengekommen sind und deren Geschichte wir lesen dürfen.
    Die Geschichte von Sheldon und Rosemary fand ich ganz süß, aber man hat leider nur wenig über die Bookish Belles erfahren. Da Kelly Moran gerade an einer Trilogie über die drei Freundinnen arbeitet, macht diese Kurzgeschichte Lust auf mehr, auch wenn sie mich nicht ganz so vom Hocker gerissen hat. Ich fand es zwar schön zu lesen, wie die drei Sheldon und Rosemary einen Schubs in die richtige Richtung gegeben haben, aber ich hätte gerne noch ein paar Seiten mehr über Dorothy, Rebecca und Scarlett gelesen, um ein Gefühl für sie zu bekommen.


    Besser hat mir "Ein einziges Versprechen" von Kira Mohn gefallen. Wir lernen den neunzehn Jahre alten Jack kennen, dem nicht nur die Verantwortung für seinen vier Jahre alten Bruder Finlay auf den Schultern liegt, sondern der auch noch den Pub seines Vaters am Laufen hält, der nach dem Tod seiner Frau sein bester Kunde ist. Auch auf Callan, seinen älteren Bruder, kann sich Jack nicht mehr verlassen, da dieser immer unzuverlässiger wird. Jack tut sein Bestes, um über die Runden zu kommen, kommt aber auch langsam an seine Grenzen. Gut, dass er Vic an seiner Seite hat, seine beste Freundin, für die er mittlerweile aber mehr empfindet, was die Sache kompliziert macht.
    Die Geschichte von Kira Mohn hatte sehr viel mehr Tiefgang als die von Kelly Moran und ließ sich wie der Beginn eines eigenen, guten Buches lesen. Mir hat es sehr gut gefallen, auch wenn mir die Geschehnisse im letzten Kapitel zu überstürzt waren, denn eine Entwicklung kam Schlag auf Schlag und ich hätte gerne noch ein oder zwei Erklärungen bekommen. Zum Beispiel auf die Frage, warum gerade jetzt? Das letzte Kapitel hat mir ein bisschen was kaputtgemacht, denn bis dahin hat es mir echt gut gefallen.
    Aber auch hier ist es quasi die Vorgeschichte, denn Kira Mohns neue Reihe erscheint schon im nächsten Jahr und der erste Band wird dann Vics Geschichte weitererzählen.


    Die Three-Things-Challenge, die in beiden Kurzgeschichten aufgegriffen wird, spielt übrigens keine so große Rolle, wie der Klappentext vermuten lässt. Da ich mir diesen aber nicht vor dem Lesen angeschaut habe, hat mich das nicht gestört.


    Fazit:
    "Because It's True - Tausend Momente und ein einziges Versprechen" von Kelly Moran und Kira Mohn ist meinen Erwartungen nicht ganz gerecht geworden.
    Die Kurzgeschichte von Kelly Moran ließ sich gut lesen, hat mich aber leider überhaupt nicht vom Hocker gehauen, weil ich gerne mehr über die Bookish Belles erfahren hätte und sich die Geschichte eher auf Sheldon und Rosemary konzentriert.
    Die Geschichte von Kira Mohn hat mir sehr viel besser gefallen, denn diese hatte deutlich mehr Tiefe und las sich wie der Beginn eines guten Buches.
    Aber hier hat mir das letzte Kapitel ein wenig was kaputtgemacht, weil die Ereignisse zu plötzlich kamen und man ohne Erklärung stehen gelassen wurde.
    "Tausend Momente" von Kelly Moran bekommt von mir schwache drei Kleeblätter und "Ein einziges Versprechen" von Kira Mohn schwache vier Kleeblätter, sodass ich "Because It's True" gute drei Kleeblätter gebe, weil ich doch ein wenig mehr erwartet hatte.

    ASIN/ISBN: 3499010208

    Inhalt:

    Zwei Jahre und zweitausend Meilen Abstand zwischen ihnen waren nicht genug. Als Aria nach Aspen zurückkehrt, um das Bed & Breakfast ihrer kranken Mutter zu leiten, rechnet sie nicht mit der Wucht ihrer wieder aufflammenden Gefühle: Noch immer empfindet sie etwas für Wyatt, den charismatischen Eishockeyspieler, der sie damals so tief verletzt hat. Sie hat sich jedoch geschworen, ihm nicht mehr zu nahe zu kommen – was sich als unmöglich erweist, denn Wyatt muss notgedrungen ins B&B einziehen. Aria schöpft Hoffnung, als sie endlich jemand Neuen kennenlernt – und macht Wyatt klar, dass sie nur noch als Freunde Zeit verbringen können. Doch bei einem Ausflug ins verschneite Gebirge sprühen die Funken zwischen ihnen und Wyatt scheint sie mit aller Macht überzeugen zu wollen, dass Freundschaft nie genug sein wird …


    Rezension:

    Sechs Jahre lang waren Aria Moore und Wyatt Lopez unzertrennlich, bis er sie betrogen hat. Aria ist aus Aspen geflüchtet, denn der Schmerz war zu stark und sie brauchte den Abstand.

    Zwei Jahre sind seitdem vergangen und nun kehrt Aria zurück, um ihrer Mutter mit dem Bed & Breakfast zu helfen.

    Es lässt sich nicht vermeiden, dass sie und Wyatt schnell wieder aufeinandertreffen und genauso schnell stellen sie fest, dass ihre Gefühle füreinander keineswegs schwächer geworden sind.

    Doch kann Aria Wyatt verzeihen?


    "Like Fire We Burn" ist der zweite Band von Ayla Dades Winter-Dreams-Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Aria Moore und des einundzwanzig Jahre alten Wyatt Lopez erzählt wird.


    Aria ist sehr chaotisch, aber auch liebevoll und stark. Vielleicht ein wenig verrückt wenn man bedenkt, wie sie sich teilweise verhalten hat. Aber Wyatt hat ihr mit seinem Betrug das Herz gebrochen und Aria muss feststellen, dass die zwei Jahre Abstand eher dafür gesorgt haben, dass sie die Trennung noch nicht verarbeitet hat.

    Wyatt ist charmant und hat ein gesundes Selbstbewusstsein. Der Tod seiner Mutter vor zwei Jahren hat ihn komplett aus der Bahn geworfen und seitdem hat er die Verantwortung für seine jüngere Schwester Camila.


    Während Aria am liebsten nie wieder was mit Wyatt zu tun haben möchte, weiß er genau, dass er sie zurückwill und fängt an, um sie zu kämpfen.

    Auch wenn es mit Aria und Wyatt von Beginn an ein ziemliches Auf und Ab war, konnte mich die Geschichte sehr gut unterhalten und ließ sich auch richtig gut lesen! Es war schnell klar, dass die beiden sich immer noch lieben, aber Aria konnte Wyatt lange nicht verzeihen.


    Es hat sich im Mittelteil etwas gezogen und wie schon im ersten Band haben mich die vielen kleinen Logikfehler gestört. Der dritte Sonntag im Monat kann beispielsweise nie der Fünfundzwanzigste sein und auch Wyatts Verletzung und die Geschichte dahinter konnten mich nicht überzeugen.

    Er ist Spieler bei den Aspen Snowdogs, einer Eishockeymannschaft, die in der NHL spielt, kann aber seit Monaten aufgrund einer Verletzung nicht spielen. Er bricht jegliche Behandlung ab, ohne dass es Konsequenzen gibt, was ich mir bei einer Mannschaft der NHL nicht vorstellen kann.

    Seine minderjährige Schwester bringt das Geld nach Hause und selbst als Wyatt erfährt, auf welche Weise sie das Geld verdient, bekommt er den Hintern nicht hoch und lässt sich behandeln, was für mich die logische Konsequenz wäre, denn wenn er spielt, bekommt er sein Geld. Auch der Grund für seinen Unfall war viel zu schnell abgehandelt und auch hier hat es mich verwundert, dass er so davongekommen ist.

    Außerdem fand ich es schade, dass Arias Studium der Sportmedizin nicht oft erwähnt wurde, auch weil man sieht, wie sehr sie die Doppelbelastung, Studium und die Arbeit im Bed & Breakfast stresst und auch, weil es direkt im ersten Kapitel einen interessanten Fingerzeig gab, aus dem man noch sehr viel mehr hätte rausholen können, ich sage nur praktisches Jahr. Vielleicht bei einem Eishockeyteam in Aspen? Aber das nur mal am Rande, denn trotz der Kritik hat es mir eigentlich echt gut gefallen, denn die Geschichte ließ sich gut lesen und konnte mich unterhalten, wenn man über die vielen kleinen Logikfehler hinweggesehen hat!


    Fazit:

    "Like Fire We Burn" von Ayla Dade ist ein guter zweiter Band der Winter-Dreams-Reihe. Mir sind zwar wieder ein paar Logikfehler aufgefallen und manches fand ich nicht ganz nachvollziehbar, aber Aria und Wyatt konnten mich sehr gut unterhalten und ich habe ihre Geschichte echt gerne gelesen. Ich vergebe schwache vier Kleeblätter.

    ASIN/ISBN: 3328107738

    Inhalt:

    Dichter Nebel wogt durch die Gassen der Bücherstadt Leipzig, 1933, als das Böse die Macht ergreift. Hier entspinnt sich die tragische Liebe des Buchbinders Jakob Steinfeld zu einer rätselhaften jungen Frau. Juli hat ein Buch geschrieben, das sie einzig ihm anvertrauen will. Doch bald darauf verschwindet sie spurlos.

    Fast vierzig Jahre später ist auch Jakobs Sohn Robert den Büchern verfallen und reist auf der Suche nach seltenen Ausgaben durch ganz Europa. Er liebt seine Arbeit und die Bücher – von Menschen hält er sich meist eher fern. Doch als die Bibliothekarin Marie ihn bittet, ihr bei einem Auftrag der geheimnisumwitterten Verlegerfamilie Pallandt zu helfen, stoßen sie auf das Mysterium eines Buches, dessen Geschichte eng mit Roberts eigener verknüpft ist – es ist der Schlüssel zum Schicksal seiner Eltern.


    Rezension:

    Nach dem Tod von Konrad Pallandt wird Marie Ludwig beauftragt, dessen umfangreiche Bibliothek zu verkaufen und macht in dieser einen interessanten Fund, der die Familie ihres Kollegen Robert Steinfeld betrifft. Dieser weiß nur wenig über seine Wurzeln, sodass Maries Fund für ihn zum Anlass wird, endlich mehr über seine eigene Geschichte erfahren zu wollen. Gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche, lassen die Vergangenheit nicht ruhen und erfahren so die Wahrheit über Roberts Herkunft.


    "Die Bücher, der Junge und die Nacht" ist ein Einzelband von Kai Meyer, der auf drei Zeitebenen erzählt wird.


    Wir dürfen aus der Ich-Perspektive des siebenunddreißig Jahre alten Robert Steinfeld lesen, den wir im Jahr 1971 begleiten, als seine Freundin Marie Ludwig unter den Büchern des Sammlers Konrad Pallandt eine interessante Entdeckung macht, die sein Leben auf den Kopf stellt und ihn dazu bewegt, endlich seine Wurzeln erforschen zu wollen und zu versuchen, mehr Licht in die Schatten seiner Vergangenheit zu bringen. Die beiden reisen umher, versuchen Zeitzeugen zu finden, um seine Geschichte aus ihren Erzählungen zusammenzusetzen. Sie erfahren nach und nach, was damals in Leipzig geschehen und was mit Roberts Eltern passiert ist, die er nie kennenlernen durfte.


    Im Jahr 1943 begleiten wir den zehn Jahre alten Robert, wie er den Raum, in dem er sein ganzes Leben lang gefangen gehalten wurde, verlässt und sich in einem brennenden Leipzig wiederfindet. Gemeinsam mit dem mysteriösen Mercurio reist er durch ein kriegszerrüttetes Deutschland, immer auf der Suche nach wertvollen Büchern, bis sie das eine Buch finden, das Mercurio nur für sich will.


    Die dritte Zeitebene spielt im Jahr 1933, wo der Buchbinder Jakob Steinfeld frisch aus dem Gefängnis entlassen, wieder in seine Buchbinderwerkstatt, das Montecristo, zurückkehrt und in eine Welt, in der die Nationalsozialisten immer mehr die Macht übernehmen.

    Als die junge Juliana in seinem Laden auftaucht und er ein Buch für sie binden soll, lehnt er erst ab, aber sie geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Doch dann verschwindet Juli spurlos.


    Früher habe ich sehr gerne Bücher gelesen, in denen eine Familiengeschichte auf mehreren Zeitebenen erzählt wird und auch in "Die Bücher, der Junge und die Nacht" hat mir das richtig gut gefallen! Auch, weil mich die Zeit des Nationalsozialismus schon immer sehr interessiert hat und man hier die Anfänge der Machtübernahme verfolgen konnte, Szenen vom Ende des Krieges gesehen hat und eben auch die Zeit, wo Deutschland in West und Ost geteilt war.


    Kai Meyer erzählt die Geschichte bildgewaltig und wortgewandt, natürlich durfte auch ein obskurer Aspekt nicht fehlen, aber die Geschichte von Robert Steinfeld steht im Fokus und natürlich auch die Liebe zu den Büchern.

    Jakob Steinfeld ist Buchbinder, der alte Bücher neu bindet und ihnen ein neues, kunstfertiges Gewand gibt. Er war aber auch immer auf der Suche nach Büchern für seine Kunden, bücherliebende Sammler. Sein Sohn Robert verdient sein Geld damit, Bibliotheken zu Sichten, Katalogisieren und gewinnbringend zu verkaufen, aber auch er liebt die Bücher.

    Gemeinsam mit Jakob durften wir 1933 das Graphische Viertel der Bücherstadt Leipzig erkunden, bevor wir mit Robert erleben mussten, wie es bei den Luftangriffen fast komplett zerstört wurde. Auch das Setting hat mir richtig gut gefallen und es war sehr spannend, so viel über das historische Leipzig zu erfahren!


    Die Geschichte ist sehr komplex und wird mit viel Liebe zum Detail erzählt. Ich habe schon früh ein paar Verbindungen erahnt, natürlich auch, weil man dank Jakobs Handlungsstrang miterleben durfte, was damals passiert ist, aber mit vielen Wendungen konnte mich Kai Meyer echt überraschen, weil es so verworren war, dass man das nie hätte voraussehen können! Zwischenzeitlich konnte mich die Geschichte nicht ganz so stark packen, weil man gefühlt nicht vorangekommen ist, aber ich fand es sehr spannend, wie nach und nach alle Fäden miteinander verknüpft wurden und endlich ein stimmiges Bild ergaben!

    Mir hat es auch sehr gut gefallen, dass wir nicht nach jedem Kapitel in der Zeit gesprungen sind, sondern länger am Stück in einer Zeit verweilen durften.

    Die Geschichte konnte mich überraschen und hat mir insgesamt richtig gut gefallen!


    Fazit:

    Mit "Die Bücher, der Junge und die Nacht" hat Kai Meyer ein großartiges Buch geschrieben!

    Ich fand die Geschichte, die von Kai Meyer wortgewandt und bildgewaltig über drei Zeitebenen erzählt wird, richtig spannend, auch wenn ich zwischenzeitlich das Gefühl hatte, nicht voranzukommen.

    Aber alle Fäden werden nach und nach miteinander verknüpft und auch wenn man manches erahnen konnte, war ich sehr überrascht, wie verworren die ganze Geschichte war! Es war spannend mit Robert und Marie die Zeitzeugen aufzusuchen und zu erfahren, was damals mit Roberts Vater geschehen ist, aber auch die Liebe zu den Büchern ist immer präsent, was es zu etwas ganz Besonderem gemacht hat. Mir hat es richtig gut gefallen und ich vergebe starke vier Kleeblätter!

    ASIN/ISBN: 3426227843

    Inhalt:

    Violet Sterling hat die letzten sieben Jahre im Exil verbracht und sehnt sich zurück nach Burleigh House. Als eines der sechs Großen Häuser Englands brachte Burleighs Magie einst der ganzen Gegend und auch Violet Glück und Zufriedenheit. Zumindest bis der Verrat ihres Vaters alles zerstörte. Jetzt, nach dessen Tod, hat Violet die Chance, in ihr Zuhause zurückzukehren. Aber Burleigh ist nicht mehr so wie in ihrer Erinnerung. Die Seele des Hauses schreit vor Trauer und Schmerz. Während seine gequälte Magie das Land verwüstet, muss Violet entscheiden, wie weit sie bereit ist zu gehen, um ihr Haus zu retten – bevor ihr Haus alles zerstört, was sie je gekannt und geliebt hat.


    Rezension:

    Ein guter Hüter stellt sein Haus über alles.

    Violet liebt Burleigh House über alles, und seit sie denken kann, bereitet sie sich darauf vor, nach ihrem Vater die nächste Hüterin Burleighs zu werden.

    Doch dann wird ihr Vater des Hochverrats angeklagt und unter Hausarrest gestellt, der erst beendet ist, wenn der Hüter tot ist.

    Nun kehrt Violet nach sieben Jahren im Exil nach Burleigh zurück und möchte ihrem geliebten Haus helfen, zu alter Größe zurückzufinden.


    "Treasons of Thorns - Kalte Magie, flammender Zorn" von Laura Elyse Weymouth ist ein Einzelband, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Violet Sterling erzählt wird.


    Die Sterlings sind seit jeher die Hüter von Burleigh House und Violet hat sich ihr Leben lang darauf vorbereitet, die nächste Hüterin zu werden und den Schlüssel von Burleigh zu übernehmen.

    Das Wohlergehen des Landes hängt von dem Wohlergehen der fünf Großen Häuser ab. Wenn es einem Haus gut geht, geht es auch dem Land und der Bevölkerung gut, so gibt beispielsweise reiche Ernten, aber wenn es einem Haus schlecht geht, vergiftet es mit seiner Magie das Land.

    Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Violet nach Burleigh zurück, doch der König hält ihr den Schlüssel vor, sodass Violet nur wenig ausrichten kann, es sei denn, sie kann das Haus von seinem Bann befreien, der es an den König bindet.


    Die Geschichte spielt im neunzehnten Jahrhundert und ließ sich auch gut lesen, allerdings wollte der Funke nicht wirklich überspringen.

    Schade, denn die Idee der fünf Großen Häuser, an denen das Wohlergehen Englands hängt, hat mir richtig gut gefallen, aber die Handlung konnte mich einfach überhaupt nicht packen, was vielleicht auch daran lag, dass ich mit der Protagonistin Violet nicht warm geworden bin.


    Violet ist jung und stur, zum Teil sehr vorlaut und trägt ihr Herz auf der Zunge. Sie liebt Burleigh House über alles und will eine gute Hüterin werden, deshalb stellt sie das Wohlergehen des Hauses über ihr eigenes, aber wie weit würde Violet gehen, um das Haus zu retten?

    Obwohl das Buch aus der Ich-Perspektive erzählt wird, habe ich leider keine Verbindung zu Violet aufbauen können und sie ist mir immer fern geblieben, was dafür gesorgt hat, dass ich nicht wirklich mitfiebern konnte. Auch die Nebencharaktere wie Wyn, Espie und Alfie blieben mir zu blass, aus ihnen hätte man viel mehr herausholen können, was aber leider nicht passiert ist.


    Fazit:

    "Treasons of Thorns - Kalte Magie, flammender Zorn" von Laura Elyse Weymouth begann vielversprechend und die Grundidee mochte ich sehr, aber ich konnte leider überhaupt keine Verbindung zur Protagonistin Violet aufbauen.

    Auch wenn sich die Geschichte gut lesen ließ, so konnte sie mich nicht mitreißen und der Funke wollte einfach nicht überspringen, sodass ich schwache drei Kleeblätter vergebe.

    ASIN/ISBN: 3570315312

    Inhalt:
    Freunde finden. Das ist alles, was Eden Collins sich wünscht, als sie mit einem Stipendium an die traditionsreiche Woodford Academy kommt. Nach einem tragischen Todesfall war das letzte Highschooljahr die Hölle. Das Getuschel, die anklagenden Blicke, das Alleinsein. Jetzt will sie einfach nur dazugehören und neu starten. Allerdings ist das gar nicht so leicht. Schon in ihrem ersten Kurs bricht Eden beinahe zusammen, als sie bei einem sozialen Experiment an ihre Geheimnisse erinnert wird. Und es ist ausgerechnet William Grantham III., der das bemerkt. Ausgerechnet der ebenso faszinierende wie abweisende Millionenerbe, mit dem sie bereits aneinandergeraten ist …

    Rezension:
    Dazugehören und Freunde finden, viel mehr möchte Eden Collins nicht, als sie an der Woodford Academy of Liberal Arts angenommen wird und ihr erstes Studienjahr antritt.
    Doch ihr letztes Jahr an der Highschool war nicht einfach und ihre Vergangenheit lässt sie nicht los, sodass ihr der Neustart schwerfällt.
    Es ist ausgerechnet der reiche Erbe William Grantham III., dem Eden nach einem holprigen Start alles anvertrauen kann und dem sie immer näher kommt.


    "Dark Ivy - Wenn ich falle" von Nikola Hotel ist der erste Band des Dark-Academia-Duetts und wird aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Eden Collins erzählt.


    Eden hat hart dafür gearbeitet, an der Woodford Academy angenommen zu werden und für sie ist es ein sehnlichst gewünschter Neuanfang. Eden möchte alles richtig machen, liebt Wörter für Alltägliches, was jeder kennt, aber niemand benennen kann und ist ein wenig vom Pech verfolgt.
    Seit dem Tod ihres besten Freundes Lark macht sie eine schwere Zeit durch und das Studium an der Woodford Academy soll der erste Schritt in ihr neues Leben sein.
    Noch bevor sie Ivy Island erreicht, begegnet sie William Grantham III., der zuerst sehr abweisend wirkt, dem Eden aber schon nach kurzer Zeit ihre dunkelsten Geheimnisse anvertrauen kann.


    Eden und William haben mir richtig gut gefallen und auch die Atmosphäre mochte ich sehr!
    Die Geschichte konnte mich allerdings erst auf den letzten hundert Seiten richtig packen.
    Ich hatte von der Handlung einfach etwas anderes erwartet, dachte, dass die Gedankenexperimente viel mehr Raum einnehmen würden. Das hat dafür gesorgt, dass ich gut dreihundert Seiten lang auf etwas gewartet habe, das dann so nicht passiert ist. Die Handlung war mir letzten Endes auch zu dünn und ich hätte gerne mehr von Woodford gesehen. Mit Eden und William ging es mir dann auch ein wenig zu schnell, obwohl ich die beiden zusammen sehr gerne mochte!
    Ich hatte von diesem Auftakt einfach etwas ganz anderes erwartet und finde es so schade, dass es mir letztendlich nicht so gut gefallen hat wie die anderen Bücher von Nikola Hotel. Nach dem fiesen Ende bin ich allerdings schon sehr gespannt auf die Fortsetzung und hoffe einfach, dass mich der zweite Band stärker begeistern kann!
    Die Aufmachung war aber wieder etwas ganz besonderes, denn Eden versucht sich in Blackout Poetry um so mit Will zu kommunizieren und diese Blackout Poetry ist dann auch im Buch mit abgedruckt, was mir total gut gefallen hat!


    Fazit:
    "Dark Ivy - Wenn ich falle" ist ein guter Auftakt des Dark-Academia-Duetts von Nikola Hotel, der es mir aber nicht ganz leicht gemacht hat.
    Ich habe etwas völlig anderes von der Geschichte erwartet und habe dann von Beginn an auf etwas gewartet, was dann so aber einfach nicht vorgekommen ist. Das hat leider dazu geführt, dass ich mich auf die eigentliche Geschichte nicht wirklich einlassen konnte.
    Mir war die Handlung dann auch zu dünn, aber mir haben Eden und Will, die Atmosphäre und auch die Blackout Poetry sehr gut gefallen. Nach dem spannenden Ende bin ich gespannt, wie es im zweiten Band weitergehen wird und hoffe, dass dieser mich dann stärker begeistern kann!
    Ich vergebe gute drei Kleeblätter!

    ASIN/ISBN: 3499008742

    Inhalt:

    Als die renommierte Eislaufschule iSkate der jungen Einzelläuferin Gwen kündigt, fühlt es sich an, als würde das Eis unter ihr brechen. Alles, wofür sie gelebt und hart trainiert hat, ist plötzlich umsonst. Der einzige Ausweg: Sie läuft künftig zusammen mit einem Partner. Und als wäre das nicht schlimm genug, handelt es sich ausgerechnet um den Neuen in Aspen: Oscar, dem sie nach einem katastrophalen Abend nie wieder unter die Augen treten wollte. Seine Ablehnung ist überdeutlich, und doch löst sein Blick ein unerwünschtes Prickeln in ihren Adern aus. Auch wenn sich alles in ihr sträubt, ihm die Kontrolle zu überlassen, ergreift Gwen diese letzte Chance auf ihren großen Traum. Um gemeinsam über das Eis zu fliegen, braucht es Leidenschaft und grenzenloses Vertrauen – doch Gwen spürt nicht nur, dass Oscar düstere Geheimnisse vor ihr hat. Viel schlimmer ist, dass sie sich selbst nicht mehr trauen kann ...


    Rezension:

    Als die iSkate Gwendolyn Pierce kündigt, haben sie ihr noch ein Hintertürchen offengelassen:

    Sie könnte als Paarläuferin an den Start gehen, allerdings wäre ihr neuer Partner ausgerechnet Oscar Addington, dem sie nach einer katastrophalen Begegnung auf einer Party nicht mehr unter die Augen treten möchte.

    Doch sie hat keine andere Wahl, wenn sie weiterhin eine Eiskunstläuferin sein möchte und die beiden stellen schnell fest, dass die Chemie zwischen ihnen nicht nur auf dem Eis stimmt.


    "Like Ice We Break" ist der dritte Band der Winter-Dreams-Reihe von Ayla Dade, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der einundzwanzig Jahre alten Gwendolyn Pierce und des ein Jahr älteren Oscar Addington erzählt wird.


    Gwendolyn durften wir bereits als beste Freundin von Paisley Harris kennenlernen. Sie ist quirlig, energiegeladen und auch ein wenig verrückt, aber auf sympathische Art.

    Der charmante Oscar ist der Neue in Aspen, der von den wohlhabenden Addingtons adoptiert wurde und sein altes Leben in New York hinter sich lassen möchte, allerdings lässt sich manches nicht so leicht zurücklassen und verfolgt ihn in sein neues Leben.


    Sowohl Oscar als auch Gwendolyn haben mir richtig gut gefallen!

    Ich war sehr überrascht von Gwendolyns Charakter, da wir sie natürlich noch besser kennenlernen durften und dann auch viele Schattenseiten gesehen haben. Die Thematik fand ich richtig spannend, auch weil Ayla Dade die Emotionen sehr authentisch rübergebracht hat!

    Nachdem die beiden sich bereits auf einer Party begegnet sind, was leider keine schöne Begegnung war, sind weder Gwendolyn noch Oscar begeistert darüber, dass sie von nun an ein Paar auf dem Eis werden sollen, auch wenn die Chemie zwischen ihnen eindeutig passt!

    Ich hätte mir gewünscht, dass wir noch ein wenig mehr von den beiden auf dem Eis und während des Trainings hätten sehen dürfen, denn besonders im Paarlauf ist viel Vertrauen notwendig, weil man sich darauf verlassen muss, dass der Partner einen auffängt und Oscar und Gwen mussten sich erst mal kennenlernen und das Vertrauen aufbauen. Besonders in dieser Anfangsphase wäre ich gerne noch mehr dabei gewesen.


    Ich fand es auch ein wenig schade, dass manche Themen angesprochen und dann im weiteren Verlauf nicht weiter verfolgt wurden und auch das Ende ging mir dann ein wenig zu schnell, da hätte ich gerne noch ein paar Seiten mehr gehabt, vielleicht auch, weil ich noch nicht wollte, dass die Geschichte zu Ende ist.

    Ich habe mich in der winterlichen Kulisse von Aspen wieder sehr wohlgefühlt! Paisley und Knox, Aria und Wyatt, Harper und Levi und Erin waren wieder mit am Start und ich mochte die Charaktere und auch die Atmosphäre richtig gerne!

    Insgesamt ließ sich die Geschichte von Oscar und Gwen sehr gut lesen und hat mir auch richtig gut gefallen! Ich freue mich schon sehr auf den vierten Band, denn auf Harpers Geschichte bin ich schon sehr gespannt!


    Fazit:

    "Like Ice We Break" von Ayla Dade ist ein toller dritter Band der Winter-Dreams-Reihe!

    Ich mochte Oscar und Gwendolyn richtig gerne und bis auf ein paar Kleinigkeiten hat mir ihre Geschichte auch sehr gut gefallen! Aspen ist zu einem richtigen Wohlfühlort geworden, auch dank seiner liebevoll gezeichneten Bewohner!

    Ich vergebe vier Kleeblätter für einen gelungenen dritten Band und freue mich schon sehr auf Harpers Geschichte im vierten Band!

    ASIN/ISBN: 3328109293

    Inhalt:

    Isla Crown ist die junge Herrscherin über das Wildfolk, ein Volk atemberaubend schöner Verführer. Doch ein jahrhundertealter Fluch hat sie dazu verdammt, jeden, in den sie sich verliebt, zu töten. Isla ist entschlossen, diesem grausamen Schicksal ein Ende zu bereiten, und reist dafür in das Königreich Lightlark. Dort wird alle hundert Jahre das Centennial ausgetragen – ein Wettkampf zwischen den sechs Herrschern, deren Reiche unter dem Bann leiden. Die Prophezeiung besagt: Einer von ihnen muss sterben, damit der Fluch endgültig gebrochen wird. Ein tödliches Spiel beginnt …


    Rezension:

    Alle hundert Jahre erscheint die Insel Lightlark, wo sich die Herrscher zum Centennial treffen, einem Wettbewerb, der die Chance bietet, die Flüche zu brechen, die vor fünfhundert Jahren ausgesprochen wurden und seither auf den sechs Reichen und ihren Angehörigen lasten.

    Als Herrscherin des Wildfolk bricht Isla Crown zum fünften Centennial auf, die Hoffnung ihres Volkes auf ihren Schultern, doch Isla verfolgt ihre eigenen gefährlichen Pläne.


    "Lightlark" von Alex Aster ist der Erste von mindestens zwei Bänden, der aus der personalen Erzählperspektive von Isla Crown erzählt wird.


    Isla ist die Herrscherin des Wildfolks und wurde ihr Leben lang von ihren Hüterinnen auf das Centennial vorbereitet. Vor fünfhundert Jahren wurden die sechs Völker verflucht. Das Wildfolk wurde beispielsweise mit einem Doppelfluch belegt: Sie können sich ausschließlich von menschlichen Herzen ernähren und sind dazu verdammt, jeden zu töten, in den sie sich verlieben. Neben dem schönen Wildfolk, das über die Natur herrscht, gibt es noch die Nightshade, das Sunfolk, das Starfolk, das Skyfolk und das Moonfolk, jedes mit seinem eigenen Fluch belastet.
    Nun steht das fünfte Centennial bevor und die Herrscher reisen nach Lightlark, eine Insel, die nur alle hundert Jahre zum Vorschein kommt. Die Herrscher müssen zusammenarbeiten, um die Flüche zu brechen, doch können sie sich gegenseitig vertrauen?


    Schon die Leseprobe hat mich neugierig gemacht und insgesamt hat mir dieser Auftakt auch sehr gut gefallen, weil die Geschichte sich gut lesen ließ und mich fesseln konnte!
    Es gab aber auch einiges, was mich gestört hat. Angefangen bei Isla. Sie ist eine junge Herrscherin, die sehr naiv war, den falschen Leuten vertraut hat und sich zu oft auf andere verlassen hat. Manchmal war sie sehr stark,
    bevor sie wenig später schon wieder den Kopf in den Sand gesteckt hat.
    Dann hätte ich gerne mehr über die Welt an sich, die sechs Reiche und ihre Vergangenheit erfahren, besonders, was die vergangenen vier Centennials angeht. Ich hatte während des Lesens viele Fragen und mir kam es oft vor, als wäre etwas nicht richtig zu Ende durchdacht worden, als würde man nur an der Oberfläche kratzen. Außerdem gab es einige Logikfehler und auch wenn ich das Ende und die Auflösung spannend fand, konnte ich besonders eine Wendung nicht wirklich nachvollziehen, weil diese nicht ausreichend erklärt wurde. Es bleiben sowieso viele Fragen offen. Für mich müsste es nicht unbedingt einen zweiten Band geben, aber um Antworten auf ein paar Fragen zu bekommen, würde ich dennoch zur Fortsetzung greifen, auch weil es mir trotz meiner Kritik echt gut gefallen hat!


    Fazit:
    "Lightlark" von Alex Aster ist ein vielversprechender erster Band, der mir überraschend gut gefallen hat.
    Ich habe viele Kritikpunkte, so fand ich beispielsweise Isla sehr naiv und auch die Welt hätte für mich mehr Tiefe haben dürfen. Außerdem bin ich über ein paar Logikfehler gestolpert und konnte manche Wendungen nicht ganz nachvollziehen, aber die Geschichte hat mir trotzdem gut gefallen und konnte mich fesseln, da haben auch meine vielen Kritikpunkte nichts dran geändert!
    Ich bin sehr neugierig auf den zweiten Band und vergebe schwache vier Kleeblätter!

    [buch

    ‎ 3423760001][/buch]

    Inhalt:

    Als Daphne Shipley den attraktiven Rickie bei einer Mitfahrgelegenheit vom College nach Hause kennenlernt, fühlt sie sich sofort zu ihm hin gezogen – bis er sie bei ihrem ersten Date versetzt. In Burlington treffen sich die beiden zufällig wieder – aber Rickie kann sich nicht mehr an sie erinnern! Zwar ist die Anziehung zwischen ihnen größer denn je, doch Daphne hat Angst, ihr Herz zu riskieren. So leicht gibt Rickie jedoch nicht auf, aber je mehr Zeit er mit Daphne verbringt, desto stärker kommt die Erinnerung an etwas zurück, das ihre Liebe zerstören könnte, bevor sie überhaupt angefangen hat …


    Rezension:

    Daphne Shipley wollte immer raus aus Vermont und an einer Eliteuniversität studieren, nun kehrt sie nach Burlington zurück, nachdem sie dem falschen Mann vertraut hat.

    Dort trifft sie auf Rickie Ralls, dem Mitbewohner ihres Bruders, der sie bei ihrem ersten Date versetzt hat und sich nun nicht mehr an sie erinnern kann.

    Je mehr Zeit die beiden nun miteinander verbringen, desto stärker knistert es zwischen ihnen, aber es gibt etwas in ihrer Vergangenheit, das bedrohlich über ihrem Glück schwebt.


    "Was ich dir bedeute" von Sarina Bowen ist im Englischen der achte und finale Band der True North Reihe und im Deutschen der zweite Band der Burlington University Reihe.


    Die Geschichte wird aus den wechselnden Ich-Perspektiven der einundzwanzig Jahre alten Daphne Shipley und des zweiundzwanzig Jahre alten Rickie Ralls erzählt.

    Daphne ist ein wenig kratzbürstig und hält sich lieber im Hintergrund. Fast das komplette Gegenteil ihres lauten und stets fröhlichen Zwillingsbruders Dylan.

    Sie ist sehr ambitioniert, wollte innerhalb von fünf Jahren sowohl ihren Bachelor als auch ihren Master in Gesundheitswesen machen, allerdings hat sie dann ihr Vertrauen in den falschen Mann gesetzt. Nun wechselt sie an die Burlington University und trifft ausgerechnet auf Rickie Ralls, den Typen, der sie schon mal versetzt hat.

    Rickie ist etwas ganz Besonderes. Er ist immer am flirten, macht kein Geheimnis daraus, dass er Daphne ins Bett bekommen möchte, aber ist nie aufdringlich und immer charmant!

    Ich mochte die beiden richtig gerne und auch zusammen haben sie mir sehr gut gefallen!


    Wir erfahren schnell, warum Daphne die Universität gewechselt hat und warum Rickie sich nicht an Daphne erinnern kann, aber es wurde trotzdem nicht langweilig! Ich liebe an den Büchern von Sarina Bowen, dass man sie so leicht lesen kann und immer gut unterhalten wird! Wir haben viel Zeit auf der Farm der Shipleys verbracht, durften einige Charaktere wiedersehen, ohne dass es gezwungen wirkte.

    Es hat viel Spaß gemacht zu verfolgen, wie Daphne und Rickie sich näher kommen, aber zum Schluss wurde es dann noch mal richtig spannend! Mir war es am Ende fast schon ein wenig zu gequetscht, aber dennoch hat mir die Auflösung richtig gut gefallen!


    Fazit:

    "Burlington University - Was ich dir bedeute" von Sarina Bowen hat mir richtig gut gefallen!

    Ich mochte Daphne und Rickie richtig gerne, fand ihre Geschichte sehr spannend und unterhaltsam und es war so schön, noch mal Zeit mit den Shipleys verbringen zu dürfen!

    Ich vergebe starke vier Kleeblätter!

    ASIN/ISBN: 3736315872

    Inhalt:

    Nachdem sie ihre Seele in einem Pakt verkauft hat, reist Emilia mit dem mysteriösen Fürsten Wrath an den Hof der Wicked, wo sie eine verführerische, düstere Welt der Sünden erwartet.

    Die oberste Regel am Hof der Höllenfürsten lautet: Vertraue niemandem. Emilia hat geschworen, alles zu tun, um den Mord an ihrer Schwester Vittoria zu rächen, doch zwischen den intriganten Fürsten, ihren luxuriösen Anwesen, geheimnisvollen Party-Einladungen und sich widersprechenden Indizien fühlt sie sich einsamer als jemals zuvor. Kann sie wenigstens Wrath vertrauen, ihrem ehemaligen Verbündeten wider Willen? Oder verheimlicht er ihr eine gefährliche Wahrheit über seine wahre Natur?

    Emilia begibt sich auf die Suche nach einer Reihe von magischen Gegenständen, die ihr dabei helfen sollen, in ihrer eigenen Vergangenheit versteckte Hinweise zu enträtseln und ihr die Antworten zu liefern, die sie sich so schmerzlich ersehnt. Zahlreiche Herausforderungen stehen bevor – nicht die geringste davon, wie sie mit ihren Gefühlen für Wrath umgehen soll …


    Rezension:

    Emilia ist einen Pakt mit Pride eingegangen, dem Fürsten des Stolzes, und reist nun mit dem Fürsten des Zorns in die Hölle.

    Ihr oberstes Ziel ist immer noch, den Mord an ihrer Zwillingsschwester Vittoria aufzuklären und Rache zu üben, doch erst mal muss sie sich in einer Welt der Sünden zurechtzufinden.


    "Die Königin der Hölle" von Kerri Maniscalco ist der zweite Band der Kingdom of the Wicked Trilogie und wird wieder aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Emilia di Carlo erzählt.


    Nachdem mich der erste Band so positiv überraschen konnte, musste ich einfach direkt weiterlesen!

    Ich habe das Buch innerhalb von vierundzwanzig Stunden beendet, denn auch wenn ich es besonders von der Handlung her minimal schwächer fand als den Auftakt, so war da wieder diese unglaubliche Sogwirkung, die die Geschichte auf mich ausgeübt hat und ich konnte nicht aufhören zu lesen!


    Emilia ist nun in der Hölle angekommen, denn sie ist einen Pakt mit Pride, dem Fürsten des Stolzes eingegangen, doch begleitet wird sie von Wrath, in dessen Haus des Zorns sie erst mal unterkommt.

    Der Zorn und der Hass sind in Emilia noch immer sehr stark ausgeprägt, aber sie kommt auch mit den anderen Sünden in Berührung und trifft auf Wraths Brüder. Von der lieben und ruhigen jungen Frau, die wir am Anfang des ersten Bandes kennengelernt haben, ist nichts mehr übrig. Emilia ist skrupellos geworden und versteckt sich und ihre Macht nicht mehr!


    Ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass Emilia ihr Ziel, den Mord an ihrer Schwester aufzuklären, ein wenig aus den Augen verloren hat. Die Entwicklung der Beziehung von Emilia und Wrath stand sehr im Fokus, aber da mir die beiden ja so gut gefallen haben, hat mich das nicht gestört.

    Die Wortgefechte mit Emilia und Wrath waren schon im ersten Band ein Highlight für mich und auch in diesem Band mochte ich die Dynamik zwischen den beiden sehr!

    Manchmal war Emilia dann auch ein wenig naiv und hat die Augen vor dem Offensichtlichen verschlossen, da fand ich die Handlung etwas vorhersehbar. Den ersten Band fand ich insgesamt ein wenig spannender, aber das Ende des zweiten Bandes hatte ich so dann doch überhaupt nicht vorhergesehen und ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll, über ein halbes Jahr auf den dritten Band zu warten! Am liebsten würde ich direkt weiterlesen, denn auch wenn ich kleine Kritikpunkte habe, so war auch dieser zweite Band ein Highlight für mich!


    Fazit:

    Auch wenn ich den zweiten Band der Kingdom of the Wicked Trilogie von Kerri Maniscalco ein wenig schwächer fand als den Auftakt, so war "Die Königin der Hölle" trotzdem ein Highlight für mich!

    Diese Geschichte macht einfach süchtig! Besonders die Dynamik zwischen Emilia und Wrath gefällt mir richtig gut und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen!

    Ich vergebe fünf Kleeblätter und kann den dritten Band kaum erwarten!

    ASIN/ISBN: 3492706827

    Inhalt:

    Als die junge Hexe Emilia ihre Zwillingsschwester Vittoria ermordet vorfindet, bricht für sie eine Welt zusammen. Zutiefst schockiert will sie Rache üben – koste es, was es wolle. Selbst wenn sie dafür verbotene dunkle Magie einsetzen muss, die sie in die Gefahr bringt, von Hexenjägern enttarnt zu werden. Auf ihrer Suche nach dem Mörder trifft Emilia auf Wrath, einen der sieben dämonischen Höllenfürsten, vor denen sie von klein auf gewarnt wurde. Wrath behauptet, auf Emilias Seite zu stehen. Doch kann man einem leibhaftigen Höllenfürsten trauen, selbst wenn er noch so gut aussieht?


    Rezension:

    Von den sieben Dämonenfürsten müssen die di Carlos nur vier fürchten:

    Wrath, Greed, Envy und Pride.

    Einer sehnt sich nach ihrem Blut, einer holt sich ihr Herz, einer die Seele und einer wird das Leben nehmen.

    Nach dem Mord an ihrer Zwillingsschwester Vittoria sinnt Emilia auf Rache. Als sie einen Dämon beschwören will, der ihr helfen soll, Vittorias Tod aufzuklären, holt sie unbeabsichtigt den Fürsten des Zorns in ihre Welt. Er gibt vor, auf Emilias Seite zu stehen und hilft ihr, Vittorias Mörder zu suchen, doch kann sie Wrath wirklich trauen, oder verfolgt er seine eigenen Ziele?


    "Der Fürst des Zorns" von Kerri Maniscalco ist der erste Band der Kingdom of the Wicked Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Emilia di Carlo erzählt wird.


    Emilia und ihre Zwillingsschwester Vittoria sind Hexen und seit ihrer Geburt werden sie von ihrer Nonna Maria in der Magie unterwiesen und ebenso lange warnt ihre Nonna sie schon vor den Malvagi, die die Nacht durchstreifen, auf der Suche nach Seelen, die sie für den Teufel stehlen können.

    Während Vittoria abenteuerlustig und verwegen war, zieht Emilia dem Abenteuer sichere Vergnügungen wie beispielsweise ein gutes Buch vor.

    Nachdem Emilia ihre Schwester ermordet aufgefunden hat, verändert sich etwas in Emilia und sie will den Mörder finden, ihn für den Mord an Vittoria büßen lassen und übt sich erstmalig in den Dunklen Künsten.

    Emilia hat mir richtig gut gefallen! Am Anfang war sie ruhig und strebsam, aber nach Vittorias Tod wird sie von der Trauer und Wut übermannt. Emilia ist sehr entschlossen, eigenwillig und mutig, eine tolle Protagonistin!


    Als das Buch angekündigt wurde, war ich mir unsicher, ob ich es lesen möchte. Wenn das Buch schon vor Erscheinen gehypt wird, bin ich ja immer skeptisch, aber irgendwann hat die Neugier gesiegt, wie so häufig. Und was soll ich sagen? Zur Hölle war das gut! Schon lange habe ich kein Buch gelesen, das mich so stark fesseln konnte!


    Die Geschichte spielt in Palermo, Sizilien zu einer Zeit, wo Italien noch ein Königreich war. Immer wieder gab es italienische Ausdrücke, was es sehr stimmungsvoll gemacht hat, und das Setting mochte ich sehr!

    Hexengeschichten lese ich ja immer gerne und auch hier haben mir die Hexen richtig gut gefallen! Es gibt eine Prophezeiung und unwiderstehliche Höllenfürsten, die ihre jeweils eigenen Pläne verfolgen.

    Außerdem wird nicht nur Emilias Schwester Vittoria getötet, sondern auch weitere junge Hexen. Gemeinsam mit Wrath, den Emilia unbeabsichtigt beschwört und an sich bindet, versucht Emilia herauszufinden, wer dahintersteckt und aus welchen Gründen.


    Die Geschichte brauchte ein wenig, bis sie mich packen konnte, aber spätestens nach gut hundert Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Die Geschichte konnte mich einfach mitreißen, weil es so spannend war und auch Emilia und Wrath mochte ich richtig gerne!

    Die Dynamik zwischen den beiden war einfach großartig und die Dialoge ein wahres Vergnügen!

    Man wusste nie, wem man trauen konnte und was als nächstes geschehen würde und nach diesem Ende würde ich am liebsten sofort weiterlesen!


    Fazit:

    "Kingdom of the Wicked - Der Fürst des Zorns" von Kerri Maniscalco ist für mich ein Highlight!

    Schon lange konnte mich ein Buch nicht mehr so stark fesseln! Die Geschichte war spannend und konnte mich überraschen, ich mochte das Setting und die Hexen sehr gerne und auch Emilia und Wrath konnten mich begeistern!

    Ich vergebe fünf Kleeblätter und kann es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen!

    ASIN/ISBN: 3492706819

    Inhalt:

    Als Paisley mit nichts als ihren Schlittschuhen im Gepäck im verschneiten Aspen ankommt, raubt ihr die bezaubernde Winterwunderlandschaft den Atem. Angesichts des mit einer glitzernden Eisschicht überzogenen Silver Lake vor der mächtigen Kulisse der Rocky Mountains vergisst sie für einen Moment, dass sie vor ihrem alten Leben flieht. Ab jetzt zählt für sie nur noch die Zukunft: Die begabte Eiskunstläuferin nimmt einen Trainingsplatz an der renommiertesten Schule Aspens an und träumt insgeheim von Olympia. Auf ihrem Weg an die Spitze darf sie sich auf keinen Fall ablenken lassen – schon gar nicht von dem selbstverliebten Snowboarder Knox. Von allen gefeiert und unverschämt attraktiv, steht er im Mittelpunkt jeder Party. Paisley versucht, die Anziehungskraft zwischen ihnen zu ignorieren, denn er ist nicht gut für sie – bis sie unerwartet eine andere Seite an ihm kennenlernt …


    Rezension:

    Paisley möchte ihr altes Leben hinter sich lassen, als sie an der renommierten iSkate angenommen wird und nach Aspen zieht. Dort angekommen, kreuzt sich ihr Weg immer wieder mit dem des Snowboarders Knox, zu dem sie sich mit jeder Begegnung stärker hingezogen fühlt, auch wenn er ihr erst die kalte Schulter zeigt.

    Doch Paisley weiß, dass ihr altes Leben sie früher oder später einholen wird, kann sie sich voll und ganz auf ihn einlassen?


    "Like Snow We Fall" von Ayla Dade ist der erste Band der Winter-Dreams-Reihe und wird aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Paisley Harris und Knox Winterbottom erzählt.


    Paisley wuchs in einem Trailerpark auf und ist seit ihrer Kindheit eine begeisterte und ehrgeizige Eiskunstläuferin. Als sie an der iSkate in Aspen angenommen wird, bedeutet das für sie aber auch die Flucht vor ihrem alten Leben. Sie hat schon viel Schlimmes erlebt und ist eher ruhig und still, aber auch eine Kämpferin.

    Knox hat ebenfalls keine einfache Vergangenheit und besonders der Schmerz über Verlust seiner Mutter sitzt noch tief. Knox ist ein gefeierter Snowboarder und kein Kind von Traurigkeit, dennoch lässt ihn etwas an Paisley nicht los. Knox verbirgt seinen Schmerz und seine Gefühle gut, feiert viel und möchte besonders seinen Vater nicht enttäuschen.

    Die beiden haben mir sehr gut gefallen! Ich mochte die Entwicklung der beiden sehr und fand es schön, dass sie sich immer mehr öffnen konnten und dem jeweils anderen eine Stütze waren.


    Insgesamt ließ sich das Buch sehr gut lesen, auch weil Ayla Dade die Geschichte der beiden sehr gefühlvoll erzählt hat. Am Anfang fand ich es jedoch ein wenig unrealistisch, wie schnell Paisley beispielsweise eine Unterkunft und einen Job gefunden hat und am Ende ging mir eine Entwicklung auch etwas zu schnell. Ein Problem wurde fast mühelos aus der Welt geschafft und auch über Knox' weiteren Weg hätte ich gerne noch mehr erfahren. Da hätte es für mich noch stärker in die Tiefe gehen dürfen!

    Ich mochte aber das Setting richtig gerne! Ich schaue ja gerne Wintersport im Fernsehen und so fand ich es klasse, dass sowohl Paisley als auch Knox Wintersportler sind und auch in Aspen habe ich mich sehr wohlgefühlt!


    Fazit:

    "Like Snow We Fall" von Ayla Dade ist ein guter Auftakt der Winter-Dreams-Reihe!

    Ich mochte Paisley und Knox ganz gerne und auch das winterliche Setting hat mir sehr gut gefallen!

    Mir ging allerdings das Ende ein wenig schnell und am Anfang fand ich ein paar Entwicklungen etwas unrealistisch.

    Ich vergebe gute drei Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den zweiten Band!

    ASIN/ISBN: 332810772X