Beiträge von Chianti

    Inhalt:

    Honey Springs ist eine kleine Stadt in Kalifornien, die für den dort hergestellten Honig bekannt ist. Für Cassie Wilkerson ist es der Ort, an dem sie sich das erste Mal verliebte. Doch das ist lange her. Inzwischen lebt sie in New York und kehrt nur für die Testamentseröffnung ihrer Tante zurück. Doch anstatt wie erwartet irgendeine Kleinigkeit zu erben, ist sie plötzlich Besitzerin einer Farm samt Imkerei und soll zudem noch für drei Wochen das Amt ihrer verstorbenen Tante als Bürgermeisterin übernehmen. Bitte was? Cassie kann nicht bleiben. Sie hat einen Job in New York. Und sie hat Angst vor Bienen, verdammt noch mal. Aber um ihrer Tante willen lässt sie sich auf die drei Wochen ein. Schließlich hat sie Hilfe. Zum Beispiel von Nick Porter, damals ihr erster Freund und heute der Chef-Imker ihrer Farm …


    Rezension:

    Cassie hat Honey Springs vor Jahren den Rücken gekehrt, doch nach dem Tod ihrer Tante wird sie zur Interimsbürgermeisterin der Kleinstadt, die verrückt nach Honig ist, und erbt zudem die Farm ihrer Tante.

    Sie kehrt an den Ort zurück, an dem sie sich zum ersten Mal verliebt hat und trifft auf Nick Porter, der ihr einst das Herz gebrochen hat.


    "Sweet like you" ist der Auftakt von Robyn Neeleys Honey-Springs-Dilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der einunddreißig Jahre alten Cassie Wilkerson und ihrem Chef-Imker Nick Porter erzählt wird.


    Cassie lebt in New York und ist erfolgreich in der Werbebranche tätig. Vor fünfzehn Jahren hat sie mit ihrer Mutter ein paar Wochen bei ihrer Tante Etta St. James in Honey Springs verbracht, doch ihre Mutter und ihre Tante sind im Streit auseinandergegangen und dank ihrer Sturheit haben sie sich nicht mehr versöhnt. Nach dem Tod ihrer Tante kehrt Cassie für die Testamentseröffnung in die Kleinstadt zurück, in der sich alles um Bienen und Honig dreht.

    Doch plötzlich ist Cassie die Interimsbürgermeisterin und erbt dann auch noch die Farm ihrer Tante!

    Cassie möchte für drei Wochen in Honey Springs bleiben, um den letzten Willen ihrer Tante zu erfüllen, doch dann begegnet sie Nick Porter, ihrer ersten großen Liebe wieder und merkt, dass er ihr Herz auch nach so langer Zeit berühren kann.


    Cassie ist eine sehr willensstarke Protagonistin, die ihre Komfortzone verlässt und sich in Honey Springs zurechtfinden muss. Nicht alle unterstützen ihre neue Bürgermeisterin, doch Cassie lässt sich nicht unterkriegen und versucht ihr Bestes zu geben. Sie hat mir richtig gut gefallen und auch Nick mochte ich sehr! Er ist einfach total lieb, unterstützt Cassie, wo er kann, auch wenn er insgeheim gehofft hat, dass er die Farm von Etta erben wird und entsprechend enttäuscht ist, als Cassie die Farm bekommt.

    Die beiden waren wenige Wochen zusammen, als sie sechzehn Jahre alt waren und ich liebe es ja, wenn die Charaktere eine gemeinsame Geschichte haben und auch hier hat es mir sehr gut gefallen!


    Das Buch ließ sich einfach richtig gut lesen und ich habe es quasi in einem Rutsch durchgelesen!

    An manchen Stellen hätte ich mir persönlich mehr Tiefe gewünscht und manche Entwicklungen gingen mir ein wenig zu schnell, aber das hat mich gar nicht so sehr gestört!

    Die Geschichte ist locker leicht und sehr süß! Honey Springs ist verrückt nach Honig, fast alle Geschäfte greifen das Thema Honig und Bienen auf, sodass für mich eine richtige Wohlfühlatmosphäre geschaffen wurde! Auch die Nebencharaktere wie Madison, Nicks Cousine, die im zweiten Band ihre Geschichte erzählen wird, oder Darla und Hank, die für Etta gearbeitet haben, mochte ich richtig gerne! Für mich ein tolles Buch für zwischendurch und ich freue mich schon sehr auf die Rückkehr im zweiten Band!


    Fazit:

    "Sweet like you" von Robyn Neeley ist ein toller Auftakt und ein perfektes Buch für zwischendurch!

    Die Geschichte von Nick und Cassie ist zuckersüß und hatte eine wunderbare Wohlfühlatmosphäre!

    Ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen, einfach weil die Geschichte sich so gut lesen ließ, auch wenn ich mir an manchen Stellen ein wenig mehr Tiefe gewünscht hätte.

    Dennoch hat mir das Buch auch so richtig gut gefallen, sodass ich starke vier Kleeblätter vergebe!

    ASIN/ISBN: 3499005042

    Inhalt:

    Wenn die 17-jährige Emilia eines liebt, dann sind es Rätsel. Als sie bei einem Museumsbesuch das sagenumwobene Voynich-Manuskript lesen kann, spürt sie, dass sie einem unglaublichen Mysterium auf der Spur ist – denn das Dokument gilt als eines der größten, nie entschlüsselten Geheimnisse der Menschheit. Dann trifft sie auf den attraktiven, aber sehr verschlossenen Goldalchemisten Ben, und die Ereignisse überschlagen sich: Emilia ist eine Nachfahrin des uralten Silberordens! Schnell gerät sie ins Kreuzfeuer rivalisierender Geheimlogen, und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...


    Rezension:

    Emilia steht kurz vor ihrem Schulabschluss und weiß noch nicht, welchen Weg sie nach ihrer Schulzeit einschlagen wird. Doch diese Entscheidung wird ihr mehr oder weniger aus der Hand genommen.

    Bei einem Ausflug ins Museo Nazionale Romano kann sie das mysteriöse Voynich-Manuskript lesen, etwas, das bisher noch niemanden gelungen ist.

    Sie gelangt in die Welt der Alchemisten und soll dem Goldorden bei einer wichtigen Mission helfen. Doch nicht alle sind Emilia wohlgesonnen, und während sie sich noch an ihr neues Leben als Alchemisten gewöhnt, gerät sie in einen gefährlichen Kampf der einzelnen Geheimlogen.


    "Wer das Dunkel ruft" ist der Auftakt von Kira Lichts Kaleidra-Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Emilia Pandolfini erzählt wird.

    Manchmal sind die Bücher, an die man ohne große Erwartungen herangeht, genau die Bücher, die einen am meisten überraschen und begeistern können. So ging es mir mit "Kaleidra - Wer das Dunkel ruft"!

    Ich hatte echt Lust auf die Geschichte, aber hatte eben auch keine hohen Erwartungen.

    Doch dann konnte mich die Geschichte von Emilia und Ben so sehr mitreißen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, sodass das Buch zu einem wahren Pageturner geworden ist!


    Die Geschichte spielt in Rom, einem sehr bildreichen Schauplatz! Ich habe noch nicht allzu viele Bücher gelesen, die in Rom spielen, sodass bereits das Setting eine tolle Abwechslung war!

    Emilia ist eine ganz normale Schülerin, die kurz vor ihrem Schulabschluss steht und noch nicht weiß, was sie danach mit ihren Leben anfangen möchte.

    Im Museo Nazionale Romano ist aktuell das Voynich-Manuskript ausgestellt, eine rätselhafte Schrift, die bisher von niemanden entschlüsselt werden konnte und die Emilia ohne Probleme lesen kann, was die Aufmerksamkeit der Alchemisten weckt.

    Emilia war sich ihrer Herkunft und Fähigkeiten bis dato nicht bewusst und sie wird in eine geheime Welt der Alchemisten hereingezogen, was ihre eigene erst mal auf den Kopf gestellt hat!


    Wir treffen auf Gold-, Silber- und Quecksilberalchemisten, die in sogenannten Logen zusammenarbeiten. Während der Gold- und Silberorden eine freundschaftliche Beziehung pflegen, rivalisieren diese beide Orden mit dem Quecksilberorden.

    Ich liebe das Thema Alchemie in Büchern und muss sagen, dass Kira Licht dieses wunderbar ausgearbeitet und in ihre Geschichte eingebaut hat!

    Die Elemente des Periodensystems spielen eine wichtige Rolle, denn jeder Orden hat seine Astalelemente, fünf Elemente, die bei dem jeweiligen Orden unterschiedlich stark ausgeprägt sind.

    Auch wenn ich persönlich nie gut in Chemie oder generell in Naturwissenschaften war, so fand ich es mega spannend, mehr über die Elemente zu erfahren, auch weil die Alchemisten spannende Kämpfe mit ihnen bestreiten!

    Die ganze Welt hat mir unglaublich gut gefallen! Es gibt die Chemie, alte Rätsel, Kryptologie, das Voynich-Manuskript und natürlich die Alchemisten! Man merkt, dass Kira Licht viel Mühe und Liebe in den Weltentwurf gesteckt hat, denn es ist wunderbar komplex und detailreich!

    Ich freue mich schon sehr darauf, in den Folgebänden noch mehr zu entdecken und Antworten auf die Fragen zu erhalten, die im ersten Band noch unbeantwortet geblieben sind!


    Emilia mochte ich als Protagonistin ebenfalls richtig gerne! Sie kennt ihren Vater nicht, dafür sind sie und ihre Mutter ein eingespieltes Team, auch wenn sie in eher ärmlichen Verhältnissen leben.

    Emilias Welt wird auf den Kopf gestellt, als sie erfährt, dass sie eine Silberalchemistin ist! Während andere Alchemisten schon als Kinder ihre Kräfte entdecken und trainieren, muss Emilia ihre Kräfte sehr schnell beherrschen, da sie den Goldalchemisten bei einer wichtigen Mission helfen soll und die Quecksilberalchemisten hinter ihr her sind.

    Emilia ist sehr klug, eine begabte Kryptografin, denn sie liebt es, Rätsel zu lösen! Sie hat ein Faible für Mathematik und Chemie und ist nicht hat auf den Mund gefallen, sondern ist sehr temperamentvoll. Sie ist eine Kämpferin, die für andere einsteht und sich auch nicht herumkommandieren lässt.

    Letzteres sehr zum Ärger von Benedict Hastings, einem Goldalchemisten, der eng mit Emilia zusammenarbeiten und für ihre Sicherheit sorgen soll.

    Ben wirkt im ersten Moment etwas arrogant und herablassend, doch der eifrige und pflichtbewusste Alchemist hat auch eine humorvolle und liebevolle Seite!

    Sowohl Ben als auch Emilia mochte ich total gerne, aber zusammen waren sie unschlagbar!

    Die Dialoge waren einfach großartig, da die beiden sich besonders am Anfang viele Wortgefechte geliefert und es dem jeweils anderen nicht leicht gemacht haben. Ich hatte sehr viel Spaß mit den beiden!


    Aber auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen! Mit Ben, dem Fechtmeister, sind auch Oliver, der zurückhaltende Sekundant der Goldloge von London, die freundliche Pionierin Annmary, der quirlige Hüter des Protokolls Murphy und der extravagante Bibliothekar Larkin nach Rom gekommen.

    Eine bunt zusammengewürfelte Truppe, die mir schnell ans Herz gewachsen ist!

    Sie tragen alle schon in jungen Jahren eine große Verantwortung, etwas, was sie reifer gemacht hat, sodass Tizi und Matti, Emilias beste Freunde im Vergleich sehr jung und unbekümmert, fast schon unreif gewirkt haben. Da fand ich es ehrlich gesagt nicht schade, dass wir von den beiden nur wenig gesehen haben. Aber ich vermute, dass sich das im zweiten Band ändern wird!

    Das Ende war richtig spannend und es gab eine Wendung, die ich so niemals vermutet hätte, sodass ich sehr gespannt bin, wie es mit Emilia, Ben und den Alchemisten weitergehen wird!


    Fazit:

    "Wer das Dunkel ruft" ist ein grandioser Auftakt von Kira Lichts Kaleidra-Trilogie!

    Ich hatte keine hohen Erwartungen an das Buch, doch dann konnte mich die Geschichte von Emilia und Ben einfach von der ersten Seite an packen!

    Die Welt der Alchemisten hat mir unglaublich gut gefallen, weil diese total komplex und detailreich war und auch die Charaktere mochte ich sehr!

    Das Buch war für mich ein richtiger Pageturner und ich bin echt begeistert, sodass ich verdiente fünf Kleeblätter vergebe und mich schon sehr auf den zweiten Band freue!

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: 384660108X

    Inhalt:

    Mit seinen einfühlsamen Gedichten trifft Instagram-Poet Atticus den Nerv einer ganzen Generation. Auf seinem Kanal @atticuspoetry hat er sich in die Herzen von Millionen Menschen geschrieben. Sein zweiter Gedichtband erzählt davon, dass Liebe überall zu finden ist: beim gemeinsamen Lachen, beim Tanzen bis zum Sonnenaufgang oder beim Teilen einer Flasche Wein. Begleitet werden die Gedichte von stimmungsvollen Schwarz-Weiß-Fotografien, die den Band zum perfekten Geschenkbuch machen.


    Rezension:

    "The truth about magic" ist ein Gedichtband von Atticus.

    Ich mochte schon "Love - Her - Wild" richtig gerne und folge Atticus schon lange auf Instagram, sodass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe!


    Magie ist das übergeordnete Thema dieses Gedichtbandes und es gibt Gedichte und Notizen zu den folgenden Themen: Magic in Youth, Love, Adventure, Her, Darkness, Words und Stars.

    Mein liebstes Kapitel war Magic in Love, hier konnten mich die Gedichte total ansprechen und berühren, aber ich habe mich in vielen Gedichten wiedergefunden, und das ist es auch, was ich an Atticus Werken so mag! Sie können mich so sehr berühren, dass wenige Wörter mir die Tränen in die Augen treiben!

    Viele Gedichte haben mir aber auch ein wenig die Augen geöffnet, die Sicht auf manche Dinge etwas verändert.


    Es gibt wieder kurze Gedichte, aber welche, die etwas länger sind, insgesamt eine tolle Mischung!

    In diesem Band waren ab und an auch mal die englischen Originale mit abgedruckt, was ich sehr spannend fand! Ich habe meist zuerst die englische Version gelesen und versucht, diese selbst zu übersetzen. Da hat man gemerkt, wie schwer es eigentlich ist, Gedichte passend zu übersetzen! Denn es muss gut klingen und die Bedeutung darf nicht verloren gehen! Kilian Unger macht da meiner Meinung nach einen sehr guten Job!

    Mir hat es echt gut gefallen, dass auch ein paar der Gedichte in der ursprünglichen Sprache abgedruckt waren, und da bin ich auf den Geschmack gekommen, denn tatsächlich hätte ich es schön gefunden, wenn man bei allen Texten sowohl die deutsche als auch die englische Version vorliegen gehabt hätte. Da bin ich echt am überlegen, ob ich mir den Gedichtband auch noch auf Englisch hole!

    Neben den Gedichten gibt es wieder stimmungsvolle schwarz-weiß Fotografien, die die Texte wundervoll abgerundet haben!

    Die gesamte Aufmachung hat mir wieder richtig gut gefallen und es war ein wunderbares Erlebnis, das Buch zu lesen!


    Fazit:

    "The truth about magic" von Atticus hat mir richtig gut gefallen!

    Ich liebe seine Texte einfach, denn viele können mich total ansprechen und so sehr berühren, dass sie mich zum Weinen bringen!

    Die gesamte Aufmachung ist stimmig, denn die Gedichte werden oft von wunderbaren schwarz-weiß Fotografien begleitet, sodass das Lesen zu einem tollen Erlebnis geworden ist!

    Ich mochte es sehr, dass auch Originaltexte in dem Buch zu finden waren, die gezeigt haben, was für einen tollen Job der Übersetzer Kilian Unger macht!

    Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter!

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: 3423230207

    Inhalt:

    Es ist Jahre her, dass Finn zuletzt ihr eigenes Gesicht erblickt hat. Denn die Gesichtsdiebin verfügt über Magie, die es ihr erlaubt, ihre Erscheinung beliebig zu verändern. Doch nicht nur sie weiß, wie nützlich dieses Talent ist: Ein finsterer Unterweltboss hat Finn in seiner Gewalt. Sollte die Gesichtsdiebin daran scheitern, einen Auftrag für ihn auszuführen, wird sie ihrer Kräfte für immer beraubt werden. Der gutmütige Prinz Alfehr, Thronfolger wider Willen, wendet ebenfalls zwielichtige Magie an: Er will seinen verschwundenen älteren Bruder, den Kronprinzen, finden, obwohl alle glauben, er sei tot. Als sich Finn und Alfehr gegenüberstehen, ist es, als würden Kräfte so unterschiedlich wie Tag und Nacht aufeinanderprallen. Und diese Wucht setzt eine ungeahnt böse Magie frei ...


    Rezension:

    Prinz Alfehr wollte niemals König werden, doch nachdem sein Bruder Dezmin vor seinen Augen verschwunden ist und Alfie nach und nach die Möglichkeiten ausgehen, seinen Bruder zu retten, sieht er ein, dass er eines Tages der nächste König von Castellan sein wird.

    Gerade als er sich entschließt, seinen Pflichten als Kronprinz nachzukommen, passiert etwas, das Alfie zwingt, eine Magie freizusetzen, die allerdings so böse und gefährlich ist, dass er gemeinsam mit der Diebin Finn alles daran setzen muss, diese wieder festsetzen. Koste es, was es wolle.


    "Nocturna - Das Spiel des Fuchses" ist der erste Band der gefälschten Magie Trilogie von Maya Motayne.

    Das Buch wird überwiegend aus den personalen Erzählperspektiven von Prinz Alfehr Reyes und der Diebin Finn Voy erzählt, aber wir dürfen auch aus den Perspektiven von Alfies besten Freund Luka, der Attentäterin Xiomara und Finns ehemaligen Ziehvater Ignacio lesen, sodass man einen sehr guten Überblick über die Geschehnisse bekommen hat.


    Die Geschichte spielt in San Cristóbal, der Hauptstadt von Castellan und erinnert stark an Lateinamerika. Maya Motayne lässt viele spanische Ausdrücke beispielsweise als Zauberworte mit einfließen, was mir gut gefallen hat!

    Jeder Mensch kommt mit einem Hang zu den vier Elementen auf die Welt. So ist Alfie ein Wasserzauberer, wenn auch kein begabter, da der Adel das Studium der Elementmagie vernachlässigt, und Finn besitzt Steinmetzmagie.

    Beide besitzen aber auch ein sogenanntes Propio, eine einzelne Gabe, die manchmal zu einer Vielzahl von Fähigkeiten anwachsen kann.

    Während Finn eine Gesichtsdiebin ist, die ihr Gesicht und ihren Körper nach ihrem Willen verändern kann, sieht Alfie die Farben der Magie und kann die Farbe seiner Magie verändern.

    Die Welt und auch das Magiesystem haben mir sehr gut gefallen, obwohl ich sowohl über die Welt als auch über die Magie gerne noch mehr erfahren hätte!


    Nachdem sein älterer Bruder Dez bei einem Attentat auf ihn spurlos verschwunden ist, sucht Alfie verzweifelt nach einer Möglichkeit, seinen geliebten Bruder zu retten. Er hat Dez nicht aufgegeben, doch je mehr Zeit vergeht, desto aussichtsloser ist es, dass Dez lebend und wohlbehalten zurückkehrt.

    Alfie muss sich mit dem Gedanken anfreunden, dass er nun der Kronprinz ist, eine Rolle, die er nie wollte.

    Alfie ist ein sehr sanfter junger Mann, der stellenweise etwas unsicher wirkte. Durch einen Fehler seinerseits wird unglaublich dunkle und böse Magie freigesetzt, die die Bürger von San Cristóbal bedroht und Alfie versucht alles, um seinen Fehler wiedergutzumachen und alle zu beschützen. Er will kein König werden, doch vielleicht wird er aus genau diesem Grund einmal der König sein, den Castellan braucht.

    Finn hat seit Jahren ihr eigenes Gesicht nicht mehr gesehen. Seit sie ihrem Ziehvater Ignacio entkommen ist, stiehlt sie immer neue Gesichter und hält sich mit Diebstählen über Wasser.

    Ihr Weg trifft auf den von Prinz Alfehr und gemeinsam versuchen sie die böse Magie wieder festzusetzen.

    Finn ist stellenweise sehr rücksichtslos und egoistisch, was besonders im Vergleich zum sanften Wesen von Alfie auffällt. Aber Finn ist seit Jahren auf der Flucht, sie versucht zu überleben und tut alles dafür. In ihrer Vergangenheit hat sie schon viel Schlimmes erlebt und ich konnte verstehen, warum Finn so ist, wie sie nun mal ist.

    Ich fand es klasse, dass es keine richtige Liebesgeschichte gab. Es gab zwar Momente, in denen Finn und Alfie sich stark zueinander hingezogen gefühlt haben, aber sie haben diesen Gefühlen noch nicht nachgegeben, sondern sind innerhalb kurzer Zeit schnell zu guten Freunden und Verbündeten geworden.


    Den Anfang des Buches fand ich richtig stark und vielversprechend!

    Aber irgendwann hat mich die Geschichte sehr an "Die vier Farben der Magie" von V. E. Schwab erinnert, das mich damals auch nicht vom Hocker reißen konnte und das war leider der Punkt, ab dem mich "Nocturna - Das Spiel des Fuchses" auch nicht mehr so sehr packen konnte.

    Ich mochte die Welt echt gerne und das Magiesystem ist echt spannend, aber ich konnte leider nicht so sehr mit Finn und Alfie mitfiebern, wie ich es mir erhofft hatte.

    Auch die Handlung konnte mich nicht komplett überzeugen. Ein paar Mal hatte ich das Gefühl, über eine Logiklücke zu stolpern und besonders am Anfang verlief mir vieles zu reibungslos. Der Mittelteil konnte mich kaum fesseln, allerdings hat mir das Ende deutlich besser gefallen!

    Der Funke wollte einfach nicht überspringen, was ich sehr schade finde, da das Buch echt vielversprechend begonnen hat!


    Fazit:

    "Nocturna - Das Spiel des Fuchses" von Maya Motayne konnte mich leider nicht so begeistern, wie ich es mir erhofft hatte.

    Obwohl ich den Anfang sehr stark fand, konnte mich der Mittelteil kaum fesseln und auch Alfie und Finn konnten mich leider nicht so stark mitreißen.

    Die Welt und das Magiesystem fand ich aber richtig spannend und hätte da gerne auch noch mehr drüber erfahren!

    Für mich ein guter Auftakt, bei dem der Funke aber nicht so wirklich überspringen wollte, sodass ich drei Kleeblätter vergebe.

    ASIN/ISBN: 3734161886

    Inhalt:

    Wer das Mädchen mit den Haaren wie Feuer einmal gesehen hat, wird es nie wieder vergessen: Fire übt eine unwiderstehliche Macht auf alle Lebewesen in ihrer Nähe aus. Sie kann in die Gedanken anderer Menschen eindringen. Nur nicht in die von Prinz Brigan. Wer ist dieser unnahbare Feldherr und welche Rolle spielt er im Kampf um den Thron? Um Fire herum entspinnt sich ein Netz aus Verschwörungen. Und obwohl sich ihr Innerstes dagegen sträubt, kommt sie dem Prinzen immer näher.


    Rezension:

    Immer wieder tauchen Wilderer mit merkwürdig leeren Bewusstseinen auf den Anwesen von Lady Fire und Lord Archer auf. Als es Fire dann nach King's City zieht, um den Spuren zu folgen, findet sie sich an einem Königshof voller Intrigen und Spionage wieder und zwischen vier Königskindern, die unterschiedlicher nicht sein könnten!

    Die Dells stehen vor einem Krieg und können die Fähigkeiten von Fire nur zu gut gebrauchen.


    "Die Flammende" ist der zweite Band von Kristin Cashores die sieben Königreiche Reihe und wird überwiegend aus der personalen Erzählperspektive der anfangs siebzehn Jahre alten Lady Fire erzählt.

    Der Prolog spielt ein Jahr vor der eigentlichen Geschichte und erzählt die Geschichte von Larch und seinem Sohn Immiker, der in der nachfolgenden Geschichte noch eine wichtige Rolle spielen wird.


    Wer hier auf ein Wiedersehen mit Katsa, Bo und den anderen Charakteren aus dem ersten Band hofft, der wird hier enttäuscht werden.

    "Die Flammende" spielt mehrere Jahrzehnte vor "Die Beschenkte" und beleuchtet die Vergangenheit eines Schlüsselcharakters aus dem ersten Band. Außerdem spielt die Geschichte in den Dells, einem Land westlich der sieben Königreiche.

    In den Dells gibt es keine Beschenkten, dafür gibt es Monster. Greifvogelmonster, Raubtiermonster, Insektenmonster oder auch Katzen- und Mausmonster. Sie alle besitzen eine ungewöhnliche Färbung, strahlen in den schillerndsten Farben und sind teilweise sehr gefährlich, da sie es auf Menschen abgesehen haben.


    Lady Fire ist nach dem Tod ihres Vaters Cansrel das letzte menschliche Monster in dem Dells. Während ihr Vater seine Macht, das Bewusstsein eines Menschen beherrschen zu können, zu seinem Vergnügen eingesetzt hat und die Aufmerksamkeit seiner Mitmenschen genossen hat, ist Fire deutlich zurückhaltender und vorsichtiger. Sie übt eine erstaunliche Anziehungskraft auf Männer und Frauen aus, da sie als Monster eine außergewöhnliche Schönheit besitzt, aber oft schlägt die Bewunderung in Hass um und Fire muss sich vor Gewalt schützen. Ich liebe Fires ruhige und vorsichtige Art und bewundere ihr großes Herz! Ihr Pferd Small liebt sie über alles, sie ist eine talentierte Musikerin und aufopfernd und gnädig.

    Sie ist und bleibt einfach meine liebste Protagonistin der Reihe!


    Mit dem König Nash, seinem Bruder, dem Oberbefehlshaber Prinz Brigan und den Zwillingen Clara und Garan lernt sie die Königsfamilie kennen, die unterschiedlicher nicht sein können! Auch wenn sie zum Teil nur den gleichen Vater haben, so halten sie alle zusammen wie Pech und Schwefel! Sie halten das Königreich am Laufen, auch wenn dieses kurz vor einem Krieg steht.

    Fires Vater Cansrel war der Monsterberater des alten Königs Nax und die beiden haben dem Königreich alles andere als gutgetan und dieses fast zugrunde gerichtet. Nun liegt es an ihren Nachfahren neue und bessere Zeiten in den Dells anbrechen zu lassen!

    Ich liebe die Charaktere einfach! Den sanften Lord Brocker und seinen hitzköpfigen und doch sehr eifersüchtigen Sohn Archer, bei denen Fire mehr oder weniger aufgewachsen ist. Die alte und gerechte Königin Roen, Tess und Hanna, Fires Wache und natürlich die königlichen Geschwister! Besonders Brigan mag ich sehr, denn er ist ein freundlicher junger Mann, und auch die Liebesgeschichte konnte mich sehr berühren! Brigan und Fire haben es nicht leicht, dafür sorgen ihrer beider Herkunft und Geschichten. Sie brauchen ihre Zeit und die nehmen sie sich auch.


    Besonders der Anfang ist etwas langatmig, da Fire sehr nachdenklich ist und man in Rückblicken immer wieder Szenen mit ihrem Vater Cansrel erleben darf. Diese Szenen braucht die Geschichte aber auch, damit man versteht, was Fire ausmacht und nach und nach setzen sich auch alle Puzzlestücke zusammen.

    Ich mochte die ruhigen Stellen genauso gerne wie die spannenderen und war niemals gelangweilt, dafür liebe ich das Buch aber auch zu sehr! Der zweite Band ist mit Abstand mein liebster Band der Reihe und ich habe das Lesen so sehr genossen!


    Fazit:

    "Die Flammende" von Kristin Cashore ist und bleibt mein liebster Band der sieben Königreiche Reihe!

    Ich liebe Fire und Brigan, aber auch die Charaktere am Königshof haben einen festen Platz in meinem Herzen!

    Die Geschichte ist manchmal etwas ruhiger, aber genau das mag ich hier sehr gerne und sie konnte mich jederzeit mitreißen. Für mich ist das Buch einfach perfekt!

    Ich habe das Lesen sehr genossen und vergebe verdiente fünf Kleeblätter.

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: 3551582114

    Inhalt:

    Lady Katsa wird überall gefürchtet, denn sie hat die Gabe des Tötens. Doch sie ist es leid, ständig als Racheengel eingesetzt zu werden - und als sie dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, schöpft sie Hoffnung, mit ihrer Gabe auch Gutes bewirken zu können. Der Prinz fasziniert Lady Katsa. Außerdem scheint er genau wie sie ein Beschenkter zu sein. Schon bald verbünden sich die beiden, um gemeinsam in den Kampf zu ziehen und nicht nur das ...


    Rezension:

    Lady Katsa von den Middluns ist in den sieben Königreichen durch ihre Gabe des Tötens bekannt. Für ihren Onkel König Randa führt sie Bestrafungen aus, doch nachts ist sie für den von ihr gegründeten Rat unterwegs, um Menschen zu helfen, denn sie ist die Gewalt in ihrem Leben leid.

    Als Prinz Bo an den Hof von Randa kommt, ist Katsa von dem Beschenkten fasziniert und begibt sich mit ihm auf eine gefährliche Reise, nicht ahnend, dass in ihm mehr steckt als auf den ersten Blick scheint.


    "Die Beschenkte" ist der erste Band von Kristin Cashores vierteiliger die sieben Königreiche Reihe, der aus der personalen Erzählperspektive der achtzehn Jahre alten Lady Katsa von den Middluns erzählt wird.


    Die Geschichte spielt in einem Land, das aus sieben Königreichen besteht. Sieben Königreiche mit mehr oder weniger unberechenbaren Königen.

    Katsa ist die beschenkte Nichte von Randa, dem König der Middluns. Als sie mit acht Jahren entdeckte, dass sie die Gabe des Tötens besitzt, kam das Randa nur entgegen. Der grausame König schickt Katsa oft aus, um seine Untertanen zu bestrafen, wenn sie sich einen Fehltritt erlaubt haben, doch Katsa ist die Gewalt leid. So hat sie den Rat gegründet, der versucht, in den sieben Königreichen Gutes zu tun und den Menschen zu helfen, wenn dies Königen schon nicht gelingt.

    Es gibt viele Arten von Gaben, so gibt es Gedankenleser, Wetterpropheten, gute Schwimmer oder auch Kämpfer, die beispielsweise sehr gut im Bogenschießen oder Schwertkampf sind. Zu erkennen sind die Beschenkten an ihren unterschiedlich farbigen Augen, sodass man es kaum verbergen kann, wenn man eine Gabe hat.


    Katsa ist eine sehr begabte Kämpferin und im Kampf ist sie noch nie als Verliererin hervorgegangen. Sie ist sehr stur, weiß, was sie will und was sie nicht will, und auch sehr temperamentvoll. Sie ist mutig und willensstark, einfach eine tolle Heldin, mit der ich komplett mitfiebern konnte! Was ihre Gabe angeht, so trägt Katsa eine schwere Bürde. Doch jeder Widerstand gegen König Randa ist zwecklos, auch wenn Katsas Gewissen immer schwerer wird. Mit ihrem Rat tut sie Gutes, wobei ihre Heldentaten im Geheimen geschehen müssen.

    Prinz Greening Grandemalion wird nur Bo genannt. Er besitzt ein silbernes und ein goldenes Auge und die Gabe des Kämpfens. Er ist an den Hof von König Randa gekommen, um seinen entführten Großvater Tealiff zu suchen, den Katsa bereits aus den Verliesen eines Königs gerettet hat. Doch die Frage, wer hinter der Entführung steckt, lässt den beiden keine Ruhe und sie brechen gemeinsam auf, um den Schuldigen zu finden.

    Bo mochte ich ebenfalls richtig gerne! Wo Katsa wild und unbeherrscht ist, wirkt Bo wie ein Ruhepol. Er ist überlegt, freundlich und deutlich ruhiger als Katsa. Im Kampf sind die beiden sich fast ebenbürtig, sodass sie oft gemeinsam trainieren.

    Die beiden haben sich toll ergänzt und zusammen liebe ich Katsa und Bo einfach!


    "Die Beschenkte" habe ich gleich nach Erscheinen gelesen und auch danach immer wieder gerne zu diesem Buch gegriffen! Nun hatte ich erneut Lust auf die Reihe und schon nach den ersten Seiten habe ich gemerkt, wie sehr ich die Geschichte von Katsa und Bo liebe!

    Eine starke Heldin, ein sehr sympathischer Held, der Katsa so liebt wie sie ist, eine spannende Welt und eine mitreißende Geschichte! Kristin Cashore konnte mich oft überraschen, denn vieles ist nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint! So auch die Gaben von Katsa und Bo, hinter denen mehr steckt als vermutet! Ich liebe diesen Auftakt sehr und die Reihe wird wahrscheinlich immer zu meinen Lieblingen zählen!


    Fazit:

    "Die Beschenkte" ist ein großartiger Auftakt von Kristin Cashores die sieben Königreiche Reihe!

    Ich liebe die Geschichte um Katsa und Bo einfach sehr! Die beiden gefallen mir total gut, die Welt ist spannend und die Geschichte kann mich immer wieder mitreißen, egal wie oft ich sie schon gelesen habe!

    Verdiente fünf Kleeblätter!

    ASIN/ISBN: 3551582106

    Inhalt:

    Noemi ist ohne Abel auf ihren Planeten zurückgekehrt. Er, der so viel mehr ist als nur eine künstliche Intelligenz, soll ein freies Leben führen. Am anderen Ende des Weltraums wagt Abel kaum zu träumen, Noemi wiederzusehen. Doch das geschieht schneller als vermutet. Abels Schöpfer Burton Mansfield hat ihn aufgespürt und schickt ihm eine Botschaft: Noemi befindet sich in seiner Gewalt, und Abel hat vierundzwanzig Stunden, nach London zu kommen, sonst stirbt Noemi. Um seine große Liebe zu retten, folgt Abel dem Ruf seines skrupellosen Schöpfers. Doch dessen Tochter hat einen noch perfideren Plan …


    Rezension:

    Die Wege von Noemi und Abel haben sich vor sechs Monaten getrennt, doch die gemeinsam erlebten Abenteuer können die beiden nur schwer vergessen und beide träumen insgeheim von einem Wiedersehen.

    Als Noemis Heimatplanet Genesis Opfer eines hinterlistigen Angriffs der Erde wird, schickt man Noemi aus, um Hilfe zu holen, nicht ahnend, was sie jenseits des Genesis-Tors erwarten wird.


    "In ferne Welten" ist der zweite Band von Claudia Grays Constellation-Trilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven von Noemi Vidal und dem Mech Abel erzählt.


    Es hat fast zwei Jahre gedauert, bis ich zu diesem zweiten Band gegriffen habe, da ich lange Zeit keine große Lust auf die Fortsetzung von Noemis und Abels Geschichte hatte, was auch daran lag, dass der dritte Band voraussichtlich nicht mehr auf Deutsch erscheinen wird.

    Nun wollte ich aber wissen, wie es mit den beiden weitergeht und habe auch schnell in die Geschichte von Noemi und Abel hineingefunden! Dieser zweite Band hat mir insgesamt auch total gut gefallen, weshalb ich es sehr schade finde, dass der dritte Band nicht übersetzt wird, da ich diesen definitiv gelesen hätte, beziehungsweise nun wahrscheinlich auf Englisch lesen werde.


    Noemi ist nach Genesis zurückgekehrt, aber ihre Reise mit Abel durch die Galaxie hat sie stark verändert und sie hat Schwierigkeiten, sich wieder einzuleben, da sie nicht einfach da weitermachen kann, wo sie vor Monaten aufgehört hat. Als die Erde einen heimtückischen Angriff auf Genesis startet, ist Noemi froh, dass sie helfen kann, indem sie ausgesandt wird, um Hilfe zu suchen, denn die Loyalität der Soldatin gilt ihrem Heimatplaneten.

    Abel oder Modell Eins A ist der höchstentwickelte Mech, der jemals geschaffen wurde, doch er besitzt eine Seele, die ihn menschlich macht. Besonders Abel hat mich schon im ersten Band sehr fasziniert und ich fand es spannend, nun zu sehen, wie er immer eigenständiger geworden ist, nachdem Noemi ihm seine Freiheit geschenkt hat und er nicht mehr unter dem Einfluss seines Schöpfers Burton Mansfield steht.

    Noemi und Abel haben mir richtig gut gefallen und auch die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt, mochte ich sehr gerne!


    Die Handlung konnte mich von Beginn an mitreißen! Ich fand es toll, dass der zweite Band Antworten auf Fragen aus dem Auftakt liefert, aber auch mit neuen spannenden Wendungen aufwartete! Viele Zusammenhänge werden geknüpft und Noemi und Abel sind wieder viel unterwegs, erleben neue Abenteuer, entdecken viel Neues, sodass es absolut nicht langweilig wurde! Das Ende ist dann ziemlich gemein, sodass ich am liebsten sofort weiterlesen würde!

    Mir hat dieser zweite Band einfach richtig gut gefallen!


    Fazit:

    "In ferne Welten" ist ein starker zweiter Band von Claudia Grays Constellation-Trilogie!

    Ich mochte Noemi und Abel wieder total gerne und die Handlung konnte mich von der ersten Seite an mitreißen! Die Geschichte entwickelt sich spannend weiter und ich kann es kaum erwarten weiterzulesen! Schade nur, dass der dritte Band wahrscheinlich nicht mehr übersetzt wird!

    Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter!

    ASIN/ISBN: 3570165345

    Inhalt:

    Für Lia bricht eine Welt zusammen, als ihr eine einzige Nacht zum Verhängnis wird. Nicht nur folgen ihr seitdem die Blicke und das Getuschel ihrer Kommilitonen überall auf dem Campus – selbst ihre Freundinnen wenden sich von ihr ab. Als sie es nicht länger erträgt, packt Lia kurzerhand ihre wichtigsten Sachen und setzt sich in einen Bus nach Berlin. Sie hofft, in dem anonymen Trubel der Hauptstadt einen klaren Kopf zu bekommen und wieder zu sich selbst zu finden. Doch dann trifft sie auf Noah, der ihre Welt von einem Moment auf den anderen ein weiteres Mal auf den Kopf stellt ...


    Rezension:

    Einfach nur weg. Das ist der Gedanke, der Lia nach Berlin führt. Eine einzige Nacht hat ihre Welt zum Einsturz gebracht und sie kann das Getuschel und die Blicke ihrer Kommilitonen nicht mehr ertragen, sodass sie in die Anonymität der Hauptstadt flieht.

    Als sie Noah kennenlernt, stellt sich ihre Welt wieder auf den Kopf, aber die Schatten ihrer Vergangenheit verfolgen sie auch bis nach Berlin.


    "Breakaway" ist der Debütroman von Anabelle Stehl und der Auftakt ihrer Away-Trilogie.

    Das Buch wird aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Emilia Martens und dem einundzwanzig Jahre alten Noah Seger erzählt.


    Lia liebt es zu filmen und verlässt ohne ihre Kamera selten das Haus. Für ihr Studium brennt sie, doch dann sorgt ausgerechnet eine Kamera dafür, dass Lias Leben nicht mehr so ist wie zuvor.

    Um den Blicken und dem Getuschel ihrer Kommilitonen zu entgehen, packt sie kurzerhand ihre Sachen und flüchtet nach Berlin, ohne weitere Pläne.

    Noah studiert Environmental Engineering und möchte später in die Firma seiner Eltern einsteigen.

    Er war gerade in Südamerika unterwegs, um Praktika zu absolvieren, als ihn die Nachricht erreicht, dass sein älterer Bruder und großes Vorbild Elias aus der Firma rausgeworfen wurde, weil er in eine Schlägerei verwickelt war. Für ihn steht fest, dass Elias etwas verschweigt und er möchte für seinen Bruder in dieser schweren Zeit da sein, sodass er nach Berlin zurückkehrt.


    Besonders Noah mochte ich richtig gerne! Für ihn steht die Familie an erster Stelle und er ist ein freundlicher und einfühlsamer junger Mann, der auch Lia immer sehr hilfsbereit gegenübergetreten ist.

    Mit Lia hatte ich dagegen leider so meine Schwierigkeiten. Drei Wochen ist es her, dass etwas ihr Leben auf einen Schlag verändert hat. Dass dafür gesorgt hat, dass die Leute über sie reden und Lia sich schämt und sie verunsichert. Aber was genau passiert ist, erfahren wir leider erst sehr spät und dann fand ich es schade, dass wir nicht nur bei dem einen, sondern gleich bei zwei auflösenden Gesprächen nicht dabei sein durften, sondern uns die Wahrheit selbst zusammenreimen mussten, was aber auch nicht sonderlich schwierig war.

    Ich finde es immer sehr schade, wenn Protagonisten dem Leser etwas verschweigen. Lia war mir deshalb auch zu unnahbar und hat es auch Noah nicht leicht gemacht, weil sie sehr verschlossen war. Ihr Verhalten konnte ich nachvollziehen, trotzdem hat dieses Verhalten es mir schwer gemacht, eine Verbindung zu Lia aufzubauen und mit ihr warm zu werden.

    Ich hätte mir von ihr auch mehr Gegenwehr gewünscht, war fast schon enttäuscht, dass sie alles hat über sich ergehen lassen, doch hier konnte Anabelle Stehl mich mit dem Ende überraschen und ein wenig milde stimmen. Da hat sie das Ruder echt noch rumreißen können!


    Aber auch die Liebesgeschichte zwischen Lia und Noah konnte mich nicht wirklich überzeugen.

    Die beiden verstehen sich gut, aber Lia öffnet sich ihm gegenüber kaum, sodass ich nicht nachvollziehen konnte, warum Noah sich so stark zu ihr hingezogen fühlte. Die Reise, die sie alleine nach Berlin antritt, lässt sie mutig erscheinen und vielleicht wirkte es anziehend auf ihn, dass sie kaum etwas erzählt, aber sie ist besonders anfangs so abweisend, dass andere da schon längst aufgegeben hätten! Wobei es aber auch Stellen gab, wo er an ihr verzweifelt ist.


    So sehr ich mich auf die Geschichte gefreut habe, so habe ich dann schon schnell gemerkt, dass sie mich nicht komplett packen kann. Auch wenn das Buch sich gut lesen ließ, konnte es mich leider nicht so sehr mitreißen, wie ich es mir erhofft hatte. Der Funke wollte einfach nicht überspringen, vielleicht weil ich mit Lia nicht wirklich mitfühlen konnte.

    Dabei mochte ich das Setting total gerne! Berlin ist eine spannende Stadt, die viel zu bieten hat, und ich fand es großartig, dass diese New Adult Geschichte zur Abwechslung mal in Deutschland spielt! Auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen! Mit Noahs Geschwistern Elias und Kyra lernen wir schon die Protagonisten von Band zwei und drei kennen und ihre Geschichten klingen schon jetzt sehr spannend und vielversprechend! Auch Daniel und Phuong, mit denen Noah befreundet ist, mochte ich sehr!

    Auch wenn mich dieser Auftakt nicht komplett überzeugen konnte, freue ich mich dennoch sehr auf die Fortsetzungen und auf das Wiedersehen mit den Charakteren!


    Fazit:

    "Breakaway" von Anabelle Stehl ist ein guter Auftakt, von dem ich mir jedoch ein wenig mehr erhofft habe.

    Ich mochte das Setting und die Nebencharaktere total gerne und auch Noah hat mir gut gefallen.

    Mit Lia hatte ich leider so meine Probleme, weil sie mir zu unnahbar war. Deshalb konnte mich auch die Liebesgeschichte nicht komplett überzeugen.

    Die Geschichte ließ sich zwar gut lesen, konnte mich dann aber auch nicht so mitreißen, wie ich es mir gewünscht habe, sodass ich gute drei Kleeblätter vergebe. Auf die Folgebände freue ich mich trotzdem schon sehr!

    ASIN/ISBN: 3736314515

    Inhalt:

    Der schreckliche Kampf gegen Hybern ist nicht spurlos an Feyre, Rhys und ihren Gefährten vorbeigegangen. Trotzdem geben sie alles dafür, den Hof der Nacht wiederaufzubauen und den unsicheren Frieden im Reich zu erhalten. Die bevorstehende Wintersonnenwende bietet die perfekte Gelegenheit, endlich abzuschalten und gemeinsam zu feiern. Doch auch die festliche Atmosphäre kann die Schatten der Vergangenheit nicht zurückhalten – denn Feyres Freunde tragen tiefe Wunden in sich und ihren Verbündeten aus dem Krieg ist noch lange nicht zu trauen.


    Rezension:

    Der Krieg ist vorüber und hat Prythian und die Höfe der High Fae schwer getroffen.

    Die Zeit des Wiederaufbaus beginnt und Feyre und ihre Freunde packen überall mit an. Nun naht die Wintersonnenwende, ein Fest, das sie alle wieder zusammenbringt, um zu feiern.


    "Frost und Mondlicht" von Sarah J. Maas ist eine Novelle der Das Reich der Sieben Höfe Reihe und wird aus den Ich-Perspektiven von Feyre Archeron und Rhysand erzählt. Wir durften aber auch aus den personalen Erzählperspektiven von Morrigan, Cassian und Nesta lesen.


    Das Buch ist eine Kurzgeschichte und auch ein Übergang der ersten drei Bände, die die Geschichte von Feyre und Rhysand erzählt haben, zu den nachfolgenden drei Bänden. Der vierte Band wird die Geschichten von Cassian und Nesta erzählen.

    Der Krieg mit Hybern ist überstanden, doch er hat viele Wunden hinterlassen. Die Höfe müssen viel wiederaufbauen und auch die Bewohner der Höfe sind nicht mehr dieselben wie zuvor. Wir dürfen Feyre und ihre Freunde dabei begleiten, wie sie versuchen, das Erlebte zu verarbeiten und wie sie beim Wiederaufbau helfen.

    Mit der Wintersonnenwende steht ein Fest an, das ihnen eine Ruhepause gönnen wird und alle kommen zusammen, um dieses zu feiern.


    Ich wusste, dass mich hier kein vierter Band im eigentlichen Sinne erwartet und konnte mich auf diese Kurzgeschichte einstellen. Ich habe echt nicht viel erwartet, vielleicht war das der Grund, weshalb mir das Buch dann sehr gut gefallen hat!

    Es ist einfach ein Zwischenband und das merkt man auch! Es passiert nicht viel Spannendes und das Buch ist eher ruhiger, was ich aber irgendwie auch passend fand. Die Charaktere erholen sich von der letzten Schlacht, bekommen Zeit, sich zu erholen, bevor es dann mit dem vierten Band wieder richtig weitergeht!

    Mit der Wintersonnenwende steht ein Fest an, das Weihnachten ähnelt, sodass ich auch den perfekten Zeitpunkt erwischt habe, um das Buch zu lesen, denn die Stimmung mochte ich total und hat einfach zur Vorweihnachtszeit gepasst!


    Auch wenn ich gemerkt habe, dass der dritte Band echt lange her ist und die Erinnerung an die Handlung schon leicht verblasst ist, hatte ich doch wieder sehr viel Freude in diese großartige Welt einzutauchen! Ich liebe die Charaktere und fand es spannend, dass wir Feyre und Rhysand noch ein wenig begleiten, aber auch erstmals aus den Perspektiven von Cassian, Nesta und Mor lesen durften!

    Viel erfahren wir über die Drei noch nicht, aber definitiv genug, um neugierig zu werden! Hinten im Buch ist auch eine Leseprobe zum vierten Band, der hoffentlich im nächsten Jahr erscheinen wird! Ich freue mich da schon sehr drauf, weil ich sehr auf Nesta und Cassian gespannt bin und auf das, was Sarah J. Maas wohl aus dem Hut zaubern wird!


    Fazit:

    "Das Reich der Sieben Höfe - Frost und Mondlicht" von Sarah J. Maas ist eine Novelle, eine Überleitung zu den Folgebänden, und das merkt man auch.

    Deutlich ruhiger und es passiert nicht viel. Und doch hat mir das Buch richtig gut gefallen!

    Ich hatte keine großen Erwartungen an die Geschichte, aber es war dann so schön, in diese großartige Welt zurückzukehren und die Charaktere, die mir alle ans Herz gewachsen sind, noch ein Stück zu begleiten!

    Ich vergebe vier Kleeblätter und freue mich jetzt schon riesig auf den vierten Band!

    ASIN/ISBN: 3423762519

    Inhalt:

    Ein Neuanfang – das ist Lauries sehnlichster Wunsch, als sie nach dem tragischen Tod ihres Bruders an die Westküste Kanadas zieht. Noch vor der ersten Vorlesung ihres Medizinstudiums an der University of British Columbia lernt sie Sam kennen und spürt sofort, dass er sie auf eine nie gekannte Weise versteht. Unaufhaltsam schleicht sich der attraktive Jungmediziner in ihr Herz. Bis Laurie erkennt, wie tief er in die Ereignisse der Nacht verstrickt war, die ihren Bruder das Leben kostete ...


    Rezension:

    Als Laurie ihre Zelte in Toronto abbricht und nach Vancouver zieht, wünscht sie sich nichts sehnlicher als einen Neuanfang. Der Tod ihres Bruders Austin nagt noch immer schwer an ihr und sie hofft, dass sie in Vancouver neu beginnen kann.

    Alles klappt ganz gut und schnell trifft sie auf Sam, zu dem sie sich unglaublich hingezogen fühlt.

    Bis sie entdeckt, dass er in die Ereignisse verstrickt war, die ihren Bruder das Leben kosteten.


    "What if we Drown" ist der Auftakt der University of British Columbia Trilogie von Sarah Sprinz, der aus der Ich-Perspektive von Laurence Cavelle erzählt wird.


    Dreieinhalb Jahre ist es her, dass Lauries geliebter Bruder Austin unter tragischen Umständen ums Leben gekommen ist, was Laurie noch lange nicht überwunden hat. Ein Neuanfang muss her und es zieht sie an die Westküste Kanadas, nach Vancouver, an die University of British Columbia, wo sie Medizin studieren wird. Für Laurie läuft es gut, denn sie findet schnell eine WG und einen Job, freundet sich mit einer Kommilitonin an und lernt Sam Averett kennen, zu dem sie sich sofort hingezogen fühlt. Mir lief ihr Neuanfang ehrlich gesagt schon zu glatt, aber dann kam der große Knall, als Laurie feststellen muss, dass ausgerechnet Sam in die Geschehnisse der Nacht verwickelt war, die ihrem Bruder Austin das Leben gekostet haben.

    Ich lese ehrlich gesagt kaum noch Klappentexte, oder meistens lese ich diesen in der Vorschau und habe den längst vergessen, wenn ich mit einer Geschichte starte. Hier wird ja schon im Klappentext erwähnt, welche Rolle Sam spielt, aber ich fand es großartig, dass Laurie das schon sehr früh erfahren hat! Ich mag es normalerweise überhaupt nicht, wenn der Love Interest ganz zufällig in einen Schicksalsschlag verwickelt ist und der Partner das erst erfährt, wenn sie schon zusammen und glücklich miteinander sind. Hier hat Sarah Sprinz das mal ganz anders gelöst und das hat mir richtig gut gefallen!


    Laurie und Sam mochte ich als Charaktere total gerne! Beide studieren Medizin. Für Sam war dieser Berufsweg von jeher sein großer Traum und Laurie studiert Medizin, weil es der Traum von Austin war, Leben zu retten und Laurie seinen Traum verwirklichen möchte, weil es ihm nicht mehr möglich ist.

    Laurie ist stellenweise sehr nachdenklich und ruhig, was mir sehr gut gefallen hat! Sam ist sehr freundlich und hilfsbereit, steht den neuen Studenten als Tutor zur Seite.

    Man merkt schnell, dass die Chemie zwischen Laurie und Sam einfach passt und ich habe sehr gespannt verfolgt, wie die beiden sich angenähert haben, auch wenn Lauries Wissen um seine Rolle bei dem Tod ihres Bruders die ganze Sache erschwert hat. Zusammen haben sie mir allerdings richtig gut gefallen!


    Ich mochte das Setting total gerne! Laurie und Sam teilen mit dem Kiten ein Hobby, das uns an wunderschöne Strände geführt hat und auch in Vancouver gab es tolle Orte zu entdecken! Im Deckel des Buches gibt es eine großartige Karte, die wirklich sehr liebevoll gestaltet wurde, sodass man Lauries Wege gut nachvollziehen konnte!

    Mit Emmett und Hope bekommt sie zwei tolle Mitbewohner, die auch die Hauptrollen in den Folgebänden spielen werden, und auch Kian und Teddy, die sie an der Universität kennenlernt, mochte ich echt gerne! Ich hätte mir nur gewünscht, dass wir von Emmett und Hope vielleicht schon ein wenig mehr gesehen hätten.

    Was ich auch sehr spannend fand, waren die medizinischen Fakten und die kleinen, lustigen Vergleiche mit Grey's Anatomy. Man merkte einfach, dass Sarah Sprinz selbst Medizin studiert und deshalb auch weiß, worüber sie schreibt!

    Ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen, weil ich es echt nicht beiseitelegen konnte. Die Geschichte von Laurie und Sam konnte mich so sehr fesseln und ich wollte immer wissen, wie es weitergehen wird! Ein großartiger Auftakt und ich freue mich jetzt schon so sehr auf die Folgebände!


    Fazit:

    "What if we Drown" von Sarah Sprinz hat mir richtig gut gefallen!

    Ich mochte Laurie und Sam total gerne und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ihre Geschichte mich so sehr mitreißen konnte!

    Ich vergebe starke vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den Folgeband, den ich am liebsten sofort lesen würde!

    4/5

    ASIN/ISBN: 3736314485

    Inhalt:

    Mächtig, unsterblich und geheimnisvoll. Valkyren sind die Nachfahrinnen der nordischen Götter und die Einzigen, die die Menschheit vor dem endgültigen Untergang bewahren können. Ihr Auftrag: die Seelen gefallener Helden nach Valhalla zu begleiten. Blair, die als Tochter einer Valkyre keine eigenen Kräfte besitzt, hat mit alldem nichts zu tun – bis ihre Mutter bei einem Autounfall ums Leben kommt. Doch Blair ist sich sicher, dass es kein Unfall war. Ihre Mutter wurde ermordet. Allerdings will ihr niemand glauben, nicht einmal ihr bester Freund Ryan, für den sie schon lange mehr als nur Freundschaft empfindet. Auf sich allein gestellt macht sich Blair auf die Suche nach der Wahrheit und muss schon bald erkennen, dass ihr Schicksal aufs Engste mit dem der Valkyren verknüpft ist – und mit dem von Ryan.


    Rezension:

    Seit jeher gab es neun Valkyren, doch als Blairs Mutter stirbt, ändert sich alles, woran die Valkyren bisher geglaubt haben.

    Denn als Nachfahrinnen von nordischen Gottheiten sind Valkyren mächtig und eigentlich unsterblich, doch nun bedroht das Chaos Valhalla und Midgard.

    Inmitten dieses Machtkampfes ist Blair, die Tochter einer Valkyre, ohne eigene Kräfte, und doch könnte sie in diesem Krieg eine entscheidende Rolle spielen.


    "A Fate Darker Than Love" ist der Auftakt von Bianca Iosivonis The Last Goddess Dilogie, der zum Großteil aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Blair Arctander erzählt wird. In wenigen Kapiteln durften wir aber auch aus der Ich-Perspektive ihres besten Freundes Ryan lesen.


    Blair und Ryan sind seit ihrer Kindheit beste Freunde, da auch ihre Mütter sehr gut befreundet waren. Doch seit einiger Zeit empfindet Blair mehr für ihren besten Freund als nur Freundschaft, aber sie will diese nicht zerstören.

    Ihre Mutter Reina ist eine von neun Valkyren und bildet seit Jahren Blairs ältere Schwester Fenja aus, damit diese in einer Zeremonie die Kräfte ihrer Mutter erhält. Auch Blair hat ein lockeres Training durchlaufen und kennt die Legenden der nordischen Mythologie und weiß um Existenz der Valkyren und Valhalla, etwas, was sie Ryan verschweigen muss.

    Blair lebt ein normales Leben, geht auf die Highschool und möchte später Astronomie in Toronto studieren, da sie schon immer von den Sternen und den Nordlichtern fasziniert war.

    Doch als ihre Mutter und Fenja bei einem Autounfall ums Leben kommen, ändert sich Blairs Leben auf einen Schlag und sie wird stärker in die Welt der Valkyren hereingezogen als je zuvor!


    Die Geschichte spielt zum Großteil in Vancouver und anderen Teilen Kanadas, was mir richtig gut gefallen hat! In Vancouver haben die Valkyren ihren Hauptsitz, aber auch die Welt Valhalla lernen wir kennen.

    Valkyren nehmen eine wichtige Rolle in der Geschichte ein. Sie sind tapfere Kriegerinnen, deren Aufgabe es ist, die Seelen verstorbener Krieger auf der ganzen Welt einzusammeln und nach Valhalla zu bringen, wo diese trainieren, um sich auf Raknarök vorzubereiten. Valkyren sind die Nachfahrinnen von nordischen Gottheiten und stammen beispielsweise von Odin und Frigg, Thor, Hel, Loki, Skadi, Heimdall und Freya ab.

    Ich liebe die nordische Mythologie und freue mich immer, wenn ich ein Buch finde, das sich mit dieser beschäftigt, da ich bisher noch nicht allzu viele Bücher gelesen habe, in der die nordische Mythologie thematisiert wird! Mir hat es richtig gut gefallen, wie Bianca Iosivoni diese aufgreift und diese auch ein wenig abwandelt, damit sie perfekt für die Geschichte von Ryan und Blair ist!


    Einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, so gut ließ es sich lesen!

    Ich mochte Blair von Beginn an sehr gerne, weil sie sich beispielsweise nicht damit abfindet, dass ihre Mutter und ihre Schwester bei einem Unfall sterben, sondern versucht herauszufinden, wer und was dahintersteckt.

    Sie wird in ein völlig neues Leben geworfen und lernt zu kämpfen, was mir richtig gut gefallen hat!

    Die Liebesgeschichte steht hier nicht im Fokus, aber das hat mich auch nicht gestört, da es ein paar tolle Szenen mit Blair und Ryan gab!

    Besonders über Ryan hätte ich gerne noch mehr erfahren, da man nur wenig über ihn erfahren hat und er so ein wenig undurchsichtig, aber auch geheimnisvoll geblieben ist.

    Auch die Handlung hat mir gut gefallen, wobei es mir an manchen Stellen etwas zu schnell ging und ich auch gerne mehr über die Gegner der Valkyren erfahren hätte. Es geht oft Schlag auf Schlag und besonders das Ende war richtig spannend! Es gab ein paar Wendungen, die mich total überrascht haben und dann war die letzte Seite auch schon gelesen. Am liebsten würde ich sofort mit dem zweiten Band starten, weil ich unbedingt wissen muss, wie es weitergehen wird!


    Fazit:

    "A Fate Darker Than Love" ist ein gelungener Auftakt von Bianca Iosivonis The Last Goddess Dilogie!

    Das Buch ließ sich richtig gut lesen und die Handlung konnte mich total fesseln, auch wenn es mir an manchen Stellen etwas zu schnell ging.

    Aber auch Blair und Ryan mochte ich total gerne und ich liebe es, dass Bianca Iosivoni die nordische Mythologie aufgreift und damit ihre eigene Geschichte erzählt! Am liebsten würde ich sofort mit dem zweiten Band beginnen, denn ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Blair und Ryan weitergehen wird!

    Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter!

    [buch

    3473585777][/buch]

    Inhalt:

    In der Stille des Waldes hörst du dein Herz ... Haven lebt als Tochter eines Rangers in einem von Kanadas Nationalparks. Nirgends fühlt sie sich so wohl wie in der wilden Natur. Menschen hingegen verunsichern sie. Sie weiß nie, was sie sagen, wie sie sich verhalten soll. Die meisten Leute finden sie seltsam. Doch dann begegnet sie Jackson, einem Studenten aus der Stadt. Er bittet sie, ihm ihre Welt zu zeigen. Und plötzlich ist da jemand, der all das, was sie bisher allein erlebt hat, mit ihr teilt. Ein verwirrend schönes, aber auch schmerzhaftes Gefühl. Denn Jackson muss bald wieder zurück in seine eigene Welt …


    Rezension:

    Haven lebt seit ihrer Kindheit mit ihrem Vater im Jasper National Park und stört sich nicht daran, bis auf die Tiere des Waldes, ihren Vater und anderen Rangern kaum Kontakt zu anderen Lebewesen zu haben.

    Bis sie auf Jackson trifft, der gemeinsam mit seinem Freund Cayden eine Woche durch den Park wandern will. Als Cay sich verletzt und die Tour abbrechen muss, bleibt Jackson im Jasper National Park und in der Nähe von Haven, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht.


    "Wild like a River" ist der Auftakt von Kira Mohns Kanada-Dilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der neunzehn Jahre alten Haven Tremblay und dem zweiundzwanzig Jahre alten Jackson Levy erzählt.


    Haven liebt ihr abgeschiedenes Leben im Jasper National Park und nirgends fühlt sie sich so geborgen wie zwischen den Bäumen und den Tieren, die den Park bevölkern. Sie studiert in einem Fernstudium Umweltwissenschaften und möchte wie ihr Vater Ranger werden.

    Nur anderen Menschen, besonders Gleichaltrigen gegenüber, ist Haven sehr unsicher, weiß nie, was sie sagen und wie sie reagieren soll.

    Haven hat mir gut gefallen. Sie ist an manchen Stellen sehr unsicher und ein Stück weit naiv, was aber völlig in Ordnung war, da sie eine tolle Entwicklung durchmacht und zu einer Kämpferin wird, die niemals wegläuft!

    Jackson kommt aus einem etwas wohlhabenderen Elternhaus und studiert Jura, wie es die Familientradition von ihm verlangt. Im Jasper National Park fühlt er sich zum ersten Mal in seinem Leben frei und losgelöst von seinem Alltag, und er genießt die Zeit mit Haven, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Er ist ein netter und sehr geduldiger Protagonist, den ich auch sehr mochte!

    Er will Haven beschützen, auch wenn sie seinen Schutz manchmal gar nicht braucht. Wobei ich mir manchmal gewünscht habe, dass sie auf Jackson gehört hätte. So hat sie aber ihre eigenen Erfahrungen gemacht, was auch wichtig war! Jackson war auf jeden Fall immer für Haven da. Auch er muss sich im Laufe der Geschichte einigen Dingen stellen, an denen er gewachsen ist.


    Die Geschichte startet im Jasper National Park, aber spielt nicht komplett dort.

    Ich wusste das schon vor dem Lesen, weshalb ich mich schon darauf einstellen konnte, aber ich weiß nicht, wie mir der Schauplatzwechsel gefallen hätte, wenn dieser mich unerwartet getroffen hätte.

    Jackson löst in Haven den Wunsch aus, das Leben in der Stadt kennenzulernen. Die ersten Jahre ihres Lebens verbrachte sie in Edmonton und muss feststellen, dass sie an diese Zeit kaum noch Erinnerungen hat. Sie will den Jasper National Park und dessen Sicherheit für eine Weile verlassen und zieht zu ihrer Tante nach Edmonton in eine für sie völlig neue und fremde Welt, wo sie erst mal überall aneckt.

    Mir hat der Ortswechsel eigentlich echt gut gefallen, da ich die Szenen im Jasper National Park zwar schön und atmosphärisch fand, aber mir schon ein wenig die Spannung gefehlt hat. Mit Havens Umzug nach Edmonton wurde es deutlich spannender, da einfach viel mehr passiert ist!


    Ich fand es ein wenig schade, dass wir Rae, die Protagonistin des zweiten Bandes nur kurz kennenlernen. Sie und Haven freunden sich schon im ersten Band an, aber wir erfahren von den Treffen zwischen den beiden erst hinterher und dürfen leider nicht dabei sein. Dabei hätte ich Rae gerne schon besser kennengelernt und besonders Haven im Umgang mit ihr erlebt!

    Von Cayden dagegen sehen wir schon deutlich mehr! Mit seinen fiesen Sprüchen wirkt er im ersten Moment nicht sehr freundlich, aber gegen Ende gab es eine Szene, wo er mich positiv überrascht hat, sodass ich mich schon sehr auf seine Geschichte freue!


    Fazit:

    "Wild like a River" ist ein guter Auftakt von Kira Mohns Kanada-Dilogie!

    Mir haben Haven und Jackson richtig gut gefallen und das Buch ließ sich richtig gut lesen!

    Besonders die Atmosphäre der Szenen im Jasper National Park mochte ich total gerne, auch wenn durch den Ortswechsel nach Edmonton meiner Meinung nach mehr Spannung in die Geschichte gekommen ist!

    Mir hat der Auftakt echt gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe, und mich schon sehr auf Cayden und Rae freue!

    ASIN/ISBN: 3499003996

    Inhalt:

    GEFÄHRLICHE MAGIE

    Leena ist eine Tiermagierin. Mit ihren Kräften kann sie eine einzigartige, tiefe Verbindung zu magischen Wesen herstellen. Doch der Prozess birgt Gefahren. Ist das Tierwesen zu mächtig, endet er meist mit dem Tod des Tiermagiers.

    DUNKLE HERZEN

    Noc ist ein Assassine. Seine Welt sind die Schatten. Liebe darf er sich nicht erlauben, ebenso wenig wie Gnade. Denn hat er erst mal einen Auftrag angenommen, zwingt ihn die dunkle Magie seiner Gilde, ihn auszuführen. Oder selbst zu sterben.

    VERBOTENE LIEBE

    Leena und Noc. Magierin und Mörder. Er soll sie töten, sie macht ihm ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann. Es ist undenkbar, dass sie Gefühle füreinander entwickeln. Unmöglich. Und doch geschieht genau das …


    Rezension:

    Die Tiermagierin Leena Edenfrell lebt seit Jahren im Exil und hält sich über Wasser, indem sie verbotenerweise Tierwesen verkauft.

    Als ein Assassine ihr nach dem Leben trachtet, lässt sich Leena nicht so leicht überwältigen und schließt einen gefährlichen Deal mit Noc, dem Anführer der Cruor-Assassinen, doch kann sie ihm vertrauen?


    "Schattentanz" ist der Auftakt von Maxym M. Martineaus Tiermagierin-Trilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der neunundzwanzig Jahre alten Tiermagierin Leena Edenfrell und Noc, dem Anführer der Cruor-Assassinen erzählt wird.


    Seit Leena aus Hireath, der Heimat der Tiermagier, verbannt wurde, streift sie auf der Suche nach Tierwesen durch Lendria. Ihr großes Ziel ist es, ihren Namen wieder reinzuwaschen und zu den Tiermagiern zurückzukehren.

    Doch dann wird ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt und sie muss klug verhandeln, wenn sie am Leben bleiben will.

    Leena ist eine tolle Protagonistin! Sie ist nicht auf den Kopf gefallen und liebt ihre Tierwesen über alles! Mir ist immer das Herz aufgegangen, wenn man sie mit ihren Tierwesen erleben durfte, aber auch ihren Humor mochte ich sehr!

    Auch Noc hat mir gut gefallen! Dank eines Fluchs kann er niemanden zu nah an sich heranlassen, aber man merkt, wie sehr ihm Cruor und seine Assassinen am Herzen liegen, denn für sie würde er alles tun!

    Zusammen haben mir die beiden auch sehr gut gefallen, nur ging es mir an manchen Stellen ein wenig zu schnell mit Leena und Noc.

    Mein Highlight waren aber Kostya, Ozias und Calem, drei Assassinen, die Noc am nächsten stehen und die Leena und Noc durch eine spannende Reise durchs Land begleiten. Es war eine lustige Reisegruppe, die mir viel Spaß gemacht hat und mir auch schnell ans Herz gewachsen ist!


    Die Aufmachung des Buches ist einfach großartig geworden! In den Deckeln des Buches findet man farbige Karten, sodass man die Reise der Charaktere sehr gut nachvollziehen konnte und ein gutes Bild von der Welt bekommen hat. Hinten im Buch gibt es ein Bestiarium, wo man noch mehr über die Tierwesen erfährt, auf die man im Laufe der Geschichte trifft. Zu manchen Tierwesen gab es sogar eine Illustration, sodass man sich die Tierwesen ebenfalls sehr gut vorstellen konnte!


    Auch die Handlung hat mir richtig gut gefallen, denn das Buch konnte mich wirklich fesseln!

    Die Idee mit den Tiermagiern und ihren Tierwesen, aber auch die Cruor-Assassinen, die wie die Tiermagier über Magie verfügen, fand ich sehr spannend! Besonders gut hat mir gefallen, dass die Magie an sich sehr unterschiedlich war. Der Schreibstil von Maxym M. Martineau war dann auch sehr angenehm zu lesen und so war das Buch viel zu schnell ausgelesen!

    Es werden sehr viele Fragen aufgeworfen und wie es sich für einen Auftakt gehört, sind leider auch einige offengeblieben. Ich bin definitiv gespannt, wie es mit Noc, Leena, ihren Tierwesen und den Assassinen weitergehen wird!


    Fazit:

    "Schattentanz" von Maxym M. Martineau ist ein großartiger Auftakt der Tiermagierin-Trilogie!

    Die Geschichte ließ sich unheimlich gut lesen, die Aufmachung des Buches ist einfach perfekt gelungen, und ich hatte viel Spaß mit Leena, Noc, ihren Tierwesen und den Assassinen! Einzig die Liebesgeschichte konnte mich nicht komplett überzeugen und ich fand es auch schade, dass am Ende noch so viele Fragen offen waren.

    So freue ich mich aber umso mehr auf den zweiten Band und vergebe starke vier Kleeblätter!

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: 3499005220

    Inhalt:

    Renata besitzt die am meisten gefürchtete Gabe der magischen Moria: Sie kann Erinnerungen stehlen. Als Kind wurde sie deshalb an den Hof des Königs gebracht, um politische Gegner auszuschalten. Jetzt kämpft sie selbst in den Reihen der Rebellen gegen die Krone.

    Kann Renata sich von der Schuld ihrer Vergangenheit befreien?

    Als der Anführer der Moria und Renatas Geliebter Dez vom Prinzen entführt wird, muss sie an den Hof zurückkehren und Dez' Mission beenden. Doch je tiefer sie dort in die Machenschaften verstrickt wird, desto mehr erfährt sie über ihre eigene Vergangenheit – und deckt ein Geheimnis auf, mit dem sie das Schicksal des Königreichs verändern kann.


    Rezension:

    Als Robári kann Renata Convida den Menschen die Erinnerungen nehmen.

    Als kleines Kind kam sie in den Palast des Königs in Andalucía und stahl in seinen Namen die Erinnerungen seiner Feinde, doch vor acht Jahren gelangte sie dann zu den Flüsterern, einer Rebellentruppe, die gegen den König agiert.

    Bei einer Mission stoßen Renata und ihre Einheit nun auf Informationen, die im Kampf gegen den König das Zünglein an der Waage sein könnten, doch dann wird Dez, der Anführer der Flüsterer von Castian, dem Prinzen Puerto Leones entführt, was Renata zurück in den Palast bringt.


    "Die Mächte der Moria" ist der Auftakt von Zoraida Córdovas gleichnamiger Dilogie, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Renata Convida erzählt wird.


    Renata ist eine Protagonistin, die es mir leider nicht einfach gemacht hat. Als Robári kann sie Erinnerungen stehlen, eine seltene Gabe, die nicht nur gefährlich ist, sondern auch gefürchtet. Sowohl am Hof als auch bei den Flüsterern wird Renata Hass und Misstrauen entgegengebracht, was Renata natürlich schwer zu schaffen macht. Doch Renata nimmt dieses Misstrauen hin, geht nicht dagegen vor und hält sich oft im Hintergrund. Leider stößt sie aber auch Dez und Sayida von sich, zwei Flüsterer, die ihr viel Freundlichkeit entgegenbringen.

    Zu Dez verbindet sie eine tiefe Freundschaft, die sich langsam zur Liebe entwickelt hat, doch auch Dez gegenüber war Ren sehr vorsichtig, was ich echt schade fand. Sie hat sich ihr Leben manchmal selbst schwer gemacht und mir persönlich zu viel gejammert.

    Die Liebesgeschichte konnte mich leider so gar nicht berühren. Dez und Ren sind schon lange ein Paar, als das Buch beginnt und durch die weiteren Geschehnisse stand die Liebe dann auch nicht groß im Vordergrund.

    Als Robári sammelt Ren Erinnerungen, doch die Erinnerungen an ihre eigene Vergangenheit befinden sich im sogenannten Grau, sodass Ren selbst keinen Zugriff auf ihre eigenen Erinnerungen hat, was ihre Vergangenheit sehr spannend gemacht hat, da ich unbedingt erfahren wollte, was damals am Hof geschehen ist!


    Die Geschichte spielt in Puerto Leones, einem Imperium, das unter anderem die Königreiche Memoria und Tresoros erobert hat. Die Moria waren aufgrund ihrer Magie immer Außenseiter und zogen sich immer mehr ins Verborgene zurück, um ihresgleichen zu schützen.

    Während die Ventári Gedanken lesen und Lügen erkennen, Persuári die Gefühle beeinflussen und Illusionári Illusionen erschaffen können, stehlen die Robári Erinnerungen. Mit den Flüsterern haben sich Moria zu einer Rebellentruppe zusammengeschlossen, um gegen König Fernando vorzugehen und das Königreich Memoria wiederauferstehen zu lassen.

    Die Welt mit ihren lateinamerikanischen Einflüssen und Namen hat mir richtig gut gefallen und auch die Gaben der Moria fand ich sehr spannend!

    Leider gab es keine Karte, aber man konnte sich die Welt auch so sehr gut vorstellen!


    Dennoch konnte mich das Buch leider nicht so fesseln, wie ich es mir erhofft habe.

    Ich hatte stellenweise das Gefühl, überhaupt nicht in der Geschichte voranzukommen und mit Renata nur auf der Stelle zu treten.

    Zoraida Córdova hat viele Fragen und Geheimnisse aufgetan und gemeinsam mit Ren hat man in den Erinnerungen der Vergangenheit und Gegenwart nach Antworten gesucht, wobei Rens Rolle im Palast sehr gefährlich war. Trotzdem ist für mich lange keine richtige Spannung aufgekommen, auch wenn es in der ersten Hälfte schon einen schlimmen Schlag gegen die Flüsterer gab, der mich aber ehrlich gesagt nicht getroffen hat, vielleicht auch, weil ich Ren hier ziemlich gefühlskalt fand. Ich hätte mir von Ren außerdem gewünscht, dass sie selbst aktiver versucht, im Grau ihrer Erinnerungen etwas Nützliches zu finden.

    Erst das letzte Drittel des Buches fand ich etwas stärker, denn hier konnte die Geschichte mich endlich fesseln und Zoraida Córdova hat es tatsächlich noch geschafft, dass ich neugierig bin, wie es mit Ren im nächsten Band weitergehen wird!


    Fazit:

    "Die Mächte der Moria" von Zoraida Córdova ist ein Auftakt, von dem ich mir deutlich mehr erhofft hatte!

    Obwohl mir die Welt richtig gut gefallen hat, konnte mich die Geschichte kaum fesseln. Ich hatte oft das Gefühl, nicht wirklich voranzukommen und Renata, die Protagonistin, hat es mir auch nicht leicht gemacht.

    Das letzte Drittel des Buches konnte mich aber zum Glück noch packen und hat mir dann auch besser gefallen, sodass ich doch sehr gespannt bin, wie es weitergehen wird!

    Ich vergebe drei Kleeblätter!

    6/10

    ASIN/ISBN: 3551584281

    Inhalt:

    Als angehende Agentin der Londoner Secret Academy – einer Schule für Menschen mit außergewöhnlichen Begabungen – steht die 19-jährige Alexis im Dienst der Krone. Als sie jedoch erfährt, dass ihre kleine Schwester entführt wurde, wirkt auf einmal jeder in ihrem Umfeld verdächtig. Alexis kann niemandem mehr trauen. Nicht ihrem Mitschüler Dean, und erst recht nicht dem Neuen, der Ärger magisch anzuziehen scheint. Doch als ihr klar wird, dass es um mehr als die Rettung ihre Schwester geht, muss sie sich entscheiden. Für die Pflicht – oder für ihr Herz.


    Rezension:

    Alexis Young steht kurz vor ihrem Abschluss an der Akademie des MI20, als ihre kleine Schwester Cassie entführt wird.

    Plötzlich kann sie niemanden mehr vertrauen, jeder ihrer Mitschüler könnte bei der Entführung seine Finger im Spiel haben und Alexis muss klug agieren, wenn sie das Leben ihrer Schwester retten will.


    "Verborgene Gefühle" ist der Auftakt der Secret Academy Dilogie von Valentina Fast, der aus der Ich-Perspektive der neunzehn Jahre alten Alexis Young erzählt wird.


    Der Prolog setzt vier Jahre vor der eigentlichen Handlung an und wir lernen eine fünfzehn Jahre alte Alexis und ihre fünf Jahre jüngere Schwester Cassie kennen, die vor Kurzem ihre Eltern bei einem Unfall verloren haben und seitdem in einem Waisenhaus leben.

    Für Alexis bietet sich bald eine vielversprechende Möglichkeit, denn ihre Eltern waren Superagenten des britischen Geheimdienstes und haben Alexis die perfekte Genstruktur vererbt, sodass ihr ein Serum gespritzt werden kann, dass ihre körperlichen Fähigkeiten verstärkt. Zusätzlich erhält sie noch die Fähigkeit, die Gefühle ihrer Mitmenschen wahrnehmen und sogar manipulieren zu können.

    Vier Jahre später steht Alexis kurz vor ihrem Abschluss und gehört zu den Klassenbesten. Doch kurz vor ihren Abschlussprüfungen wird Cassie entführt und Alexis muss sich zwischen ihrer Familie und ihrer Pflicht entscheiden.


    Alexis ist mir schnell ans Herz gewachsen! Als Trainee der Akademie des MI20 ist sie sehr klug und überlegt, handelt pflichtbewusst und ehrgeizig. Mit ihrem Teamkollegen Dean verbindet sie seit Jahren ein harter Konkurrenzkampf, der die beiden zu Höchstleistungen anspornt.

    Obwohl Alexis ihre Schwester Cassie nur noch selten sieht, da Cassie nicht mit an die Akademie kommen konnte und Alexis ihr auch nichts über ihr Leben als angehende Superagentin verraten darf, ist ihre Schwester für sie der wichtigste Mensch auf der Welt und sie würde alles für Cassie tun, auch ihre Zukunft beim MI20 gefährden.


    Ich habe mich schon sehr auf die Geschichte von Alexis gefreut und anfangs hat mir das Buch auch richtig gut gefallen, auch weil es sich sehr gut lesen ließ!

    Mit Dean und Adam, dem neuesten Schüler des MI20 gab es zwei potenzielle Love-Interests, aber es hat sich zum Glück schnell herausgestellt, für wen Alexis Herz schneller schlägt und so hat mir die Liebesgeschichte richtig gut gefallen!


    Was mir leider nicht ganz so gut gefallen hat, war der Verlauf der Handlung. An manchen Stellen konnte ich Alexis' Entscheidungen zwar irgendwo nachvollziehen, aber ich hätte mir trotzdem gewünscht, dass sie anders gehandelt hätte. Eigentlich ist sie eine gut ausgebildete Agentin, trotzdem handelt sich oft entgegen ihrer Ausbildung, was mir ehrlich gesagt nicht ganz so gut gefallen hat und ich manchmal auch nicht logisch fand. Dennoch hat die Geschichte mich gut unterhalten können, auch weil sie sehr actionreich war!

    Für meinen Geschmack sind auch zu viele Fragen offen geblieben, aber da es hier noch einen zweiten Band geben wird, auf den ich mich auch schon sehr freue, stört mich das hier nur minimal.


    Ich hoffe auch, dass wir die Nebencharaktere im zweiten Band noch näher kennenlernen dürfen! Dean, Adam, Vivien, Eva, George, Christopher und Thomas sind die Mitschüler von Alexis und sind nicht nur sehr verschieden, sondern haben auch die unterschiedlichsten Fähigkeiten, die ich sehr spannend fand!

    Als Cassie entführt wird, verdächtigt Alexis jeden ihrer Mitschüler, die sie seit über vier Jahren kennt und fast jeden Tag gesehen hat, und doch traut sie erst mal jeden von ihnen zu, bei der Entführung ihrer Schwester die Finger im Spiel zu haben. Ich hatte das Gefühl, das die Nebencharaktere alle ein wenig blass geblieben sind, und hoffe deshalb, dass wir im zweiten Band noch mehr über sie erfahren werden!


    Fazit:

    "Verborgene Gefühle" ist ein guter Auftakt von Valentina Fasts Secret Academy Dilogie!

    Das Buch ließ sich sehr gut lesen und hat mir eigentlich auch echt gut gefallen. Allerdings konnte ich nicht jede von Alexis' Entscheidungen komplett nachvollziehen, beziehungsweise hätte mir gewünscht, dass sie anders gehandelt hätte, weil ich manches auch nicht ganz logisch fand. Außerdem sind mir die Nebencharaktere etwas blass geblieben.

    Aber ich mochte Alexis echt gerne und auch die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen, sodass ich starke drei Kleeblätter vergebe und mich schon sehr auf den zweiten Band freue!

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: 3846601063

    Inhalt:

    Leo Trevi will nur zwei Dinge im Leben: endlich über seine große Liebe Georgia hinwegkommen und nach dem College ein erfolgreicher NHL-Spieler werden. Doch bereits am ersten Tag bei den Brooklyn Bruisers, seinem neuen Eishockeyverein, scheint beides gewaltig schiefzugehen! Der Coach will ihn nicht in seinem Team haben, und die Pressesprecherin ist niemand anderes als Georgia Worthington – seine Ex-Freundin, die sein Herz auch nach all den Jahren noch fest im Griff hat …


    Rezension:

    Georgia und Leo waren zu Highschool-Zeiten unzertrennlich, doch nachdem Georgia Opfer eines Verbrechens wurde, hat sie mit ihm Schluss gemacht.

    Sechs Jahre sind seitdem vergangen und Leo wechselt zu den Brooklyn Bruisers, dem Eishockeyverein, bei dem Georgia die Pressesprecherin ist.

    Schon bei ihrem ersten Aufeinandertreffen merken sie, dass die Gefühle zwischen ihnen noch lange nicht erloschen sind.


    "Was von uns bleibt" ist der erste Band von Sarina Bowens The Brooklyn Years Reihe, einem Spin-Off der The Ivy Years, der aus den personalen Erzählperspektiven der vierundzwanzig Jahre alten Georgia Worthington und des gleichaltrigen Leonardo Trevi erzählt wird.


    Ich liebe Geschichten, in denen die Charaktere eine gemeinsame Vergangenheit haben und dann nach Jahren wieder aufeinandertreffen.

    Auch bei Leo und Georgia hat mir das sehr gut gefallen! Man merkt sofort, dass die beiden noch lange nicht übereinander hinweg sind, obwohl sechs Jahre seit ihrer Trennung vergangen sind.

    Die beiden haben eine großartige Chemie und ich fand es klasse zu verfolgen, wie sie sich nach und nach wieder angenähert und ihren Gefühlen freien Lauf gelassen haben!


    Georgia ist die Pressesprecherin des Eishockeyteams Brooklyn Bruisers, während ihr Vater der neue Coach des Teams ist, was für viel Trubel sorgt!

    Sie ist eine starke und zielstrebige junge Frau, die weiß, was sie will, aber auch schon viel Schmerz durchleiden musste, denn mit achtzehn Jahren wurde sie Opfer eines Verbrechens. In dieser Zeit waren ihr Vater und auch Leo eine große Stütze, die ihr wieder auf die Beine geholfen haben.

    Leo ist ein talentierter Eishockeyspieler, der aber eher zurückhaltend und ruhig ist. Er ist sehr hilfsbereit, geduldig und kümmert sich um seine Mitmenschen. Besonders für Georgia war er immer da, wenn sie ihn braucht.


    Ich fand es schön, dass es kaum böses Blut zwischen den beiden gab und besonders Leos ruhige Art konnte mich überraschen! Sowohl Georgia als auch Leo mochte ich richtig gerne!

    Ein wenig schade fand ich es, dass das Buch aus der personalen Erzählperspektive geschrieben ist, denn bei New Adult mag ich doch lieber die Ich-Perspektive, da ich mich dann noch besser in die Charaktere hineinversetzen kann. Außerdem hätte es für mich an manchen Stellen gerne noch ein wenig stärker in die Tiefe gehen dürfen. Besonders das Verbrechen, dessen Opfer Georgia geworden ist, stand mir ein wenig zu sehr im Hintergrund, wenn man bedenkt, wie heftig das war, was Georgia angetan wurde!

    Das sind aber auch meine einzigen Kritikpunkte, ansonsten hat mir die Geschichte von Georgia und Leo sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf die Folgebände! Und ganz besonders auf das Paar des vierten Bandes!


    Fazit:

    "Was von uns bleibt" ist ein toller Auftakt der The Brooklyn Years von Sarina Bowen!

    Die Geschichte von Georgia und Leo hat mir sehr gut gefallen, denn ich mochte die beiden total gerne und konnte mit ihnen mitfiebern!

    Für mich hätte es noch ein wenig mehr in die Tiefe gehen dürfen, aber auch so hat mir das Buch sehr gefallen, und ich vergebe vier Kleeblätter!

    ASIN/ISBN: 3736312881

    Inhalt:

    Sancia ist eine Diebin – und zwar eine verdammt gute. Daher ist sie im ersten Moment auch begeistert, als sie ihre neueste Beute betrachtet: ein Schlüssel, der jedes Schloss öffnet. Doch dann wird ihr klar, was das bedeutet. Man wird sie jagen! Jedes der mächtigen Handelshäuser wird dieses Artefakt besitzen wollen. Denn die Magie des Schlüssels ist nicht nur alt und mächtig. Die Person, die sie kontrolliert, könnte die Welt verändern. Plötzlich ist Sancia auf der Flucht. Um zu überleben, muss sie nicht nur lernen, die wahre Macht des Artefakts zu beherrschen. Sie muss vor allem alte Feinde zu neuen Verbündeten machen …


    Rezension:

    Zwanzigtausend Duvoten winken Sancia Grado, wenn es ihr gelingt, ein unscheinbares Kästchen aus einem Tresor im Hafen von Tevanne zu stehlen.

    Doch dieser Raubzug bringt Sancia in große Gefahr, denn das Kästchen enthält einen sehr wertvollen Gegenstand, hinter dem eine Menge Leute her sind. Leute, die über Leichen gehen würden, um diesen Gegenstand an sich zu bringen, sodass Sanica viele Register ziehen muss, um zu überleben.


    "Der Schlüssel der Magie - Die Diebin" ist der Auftakt von Robert Jackson Bennetts The Founders Trilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der Diebin Sancia Grado, des Hauptmannes der Wasserwacht Gregor Dandolo, des Hypatus Orso Ignacio, seiner Fabrikatorin Berenice Grimaldi und der Gründerin Ofelia Dandolo erzählt wird.


    Die Geschichte spielt in Tevanne, einer Stadt, die von vier großen Handelshäusern beherrscht wird. Dandolo, Morsini, Michiel und die beinahe Bankrott gegangene Handelsgesellschaft Candiano geben den Ton in der Stadt an, und während ihre Handelshaus-Enklaven, die Campos, wie kleine Königreiche erscheinen, gibt es in Gemeinvierteln wie Gründermark und Grünwinkel keine Gesetze, und die Menschen leben häufig in Armut.

    In Tevanne sind Gegenstände häufig mit Skriben beschriftet. Wenn solche Anweisungen auf geistlose Objekte geschrieben werden, werden diese dazu gebracht, der Realität nicht länger zu gehorchen, und dem Objekt werden Fähigkeiten verliehen, die es eigentlich nicht hat. So kann man beispielsweise eine Kupfermünze so skribieren, dass sie sich für eine Eisenmünze hält, und besonders im Alltag sind skribierte Gegenstände sehr nützlich!

    Die Welt, die Robert Jackson Bennett hier entwirft, hat mir echt gut gefallen! Besonders am Anfang habe ich aber auch sehr lange gebraucht, um mich in dieser zurechtzufinden, weil besonders die Skriben und ihr System sehr komplex waren. Aber je mehr ich gelesen habe, desto besser habe ich mich zurechtgefunden!


    Sancia lebt im Gemeinviertel Gründermark, musste in ihrem Leben schon viele schlimme Dinge durchleiden und hält sich mit Diebeszügen über Wasser. Als ihr bei einem Auftrag zwanzigtausend Duvoten als Belohnung winken, zögert Sancia nicht, doch dieser Auftrag ist gefährlicher als jeder andere Auftrag, den Sancia je ausgeführt hat, denn hinter dem Gegenstand, den Sancia stehlen soll, sind viele gefährliche und einflussreiche Leute her.

    Gregor Dandolo ist der Sohn von Ofelia Dandolo, dem Oberhaupt des Hauses Dandolo. Er ist sehr privilegiert aufgewachsen, doch hat sein Leben im Krieg riskiert und sich so bewiesen. Zurück in Tevanne will er Gerechtigkeit für die Stadt, in der es kaum Gesetze gibt und beginnt diese zu reformieren.

    Orso Ignacio ist ein kluger und leicht verrückter Skriber und der Hypatus der Dandolo-Handelsgesellschaft, der mir neben Sancia und Berenice, seiner talentierten Fabrikatorin, von allen Charakteren tatsächlich am besten gefallen hat! Er ist zwar viel am Fluchen und auf den ersten Blick auch kein sehr freundlicher Mensch, aber ich mag seine Leidenschaft für die Skriben und er konnte mich in der Geschichte oft überraschen! Generell ist in dieser Geschichte kein Charakter nur gut oder nur böse, sie waren sehr vielschichtig und glaubwürdig! Ich konnte mit ihnen mitfiebern und nicht nur Orso konnte mich überraschen!


    Die Geschichte beginnt gleich spannend, da man Sancia auf dem Diebeszug begleitet, der die ganze Geschichte ins Rollen bringt und das Tempo bleibt auch danach hoch!

    Trotzdem hat die Geschichte mich anfangs noch nicht so stark packen können, was zum Teil auch daran lag, dass ich mich erst in der Welt zurechtfinden musste.

    Nach gut zweihundert Seiten konnte mich die Geschichte aber total fesseln! Die Handlung wird sehr komplex, es gibt viele Intrigen, eine Welt mit einer spannenden Vergangenheit und einem sehr interessanten Setting! In den verschiedenen Handelsgesellschaften sind viele mächtige und gefährliche Charaktere zu finden, die alle ihre eigenen Ziele verfolgen, Robert Jackson Bennett konnte mich nicht nur einmal mit einer Wendung überraschen und auch den Humor mochte ich sehr!

    Besonders das Ende hatte es noch einmal in sich und ich bin sehr gespannt, wie sich die Geschichte im nächsten Band weiterentwickeln wird!


    Fazit:

    "Der Schlüssel der Magie - Die Diebin" von Robert Jackson Bennett ist ein spannender Auftakt!

    Ich habe ein wenig gebraucht, um mich in der Welt zurechtzufinden, da diese mit ihrem Magiesystem doch sehr komplex ist und man zu Beginn ohne viel Vorwissen in eine Handlung hineingeworfen wird, in der es Schlag auf Schlag zugeht.

    Aber je mehr ich gelesen habe, desto stärker konnte mich das Buch fesseln! Die Charaktere sind alle sehr vielschichtig und auch die Handlung konnte mich oft überraschen!

    Mir hat dieser Auftakt richtig gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe!

    ASIN/ISBN: 3734162661

    Inhalt:

    Sterben ist ätzend – das weiß die 17-jährige Ember McWilliams aus eigener Erfahrung. Nach einem verhängnisvollen Autounfall hat ihre kleine Schwester sie dank einer übersinnlichen Gabe von den Toten zurückgeholt. Eigentlich nicht schlecht, nur dass seither alles, was Ember berührt, stirbt. Sie hält sich gewissenhaft an ihre Regel, nichts Lebendiges zu berühren – Jungs eingeschlossen. Doch als Hayden Cromwell an ihrer Schule auftaucht und behauptet, Ember könne ihren Fluch mit seiner Hilfe kontrollieren, weckt er ihr Interesse. Ember würde alles dafür tun, wieder andere Menschen berühren zu können. Sie möchte die Hand ihrer kleinen Schwester halten. Und sie muss zugeben, dass sie auch gerne Hayden küssen würde.


    Rezension:

    Seit Ember vor zwei Jahren nach einem fatalen Autounfall von ihrer kleinen Schwester ins Leben zurückgeholt wurde, ist ihre Berührung tödlich.

    Ember hat sich mittlerweile mit der Tatsache abgefunden, dass sie nichts Lebendiges mehr berühren kann, ohne dass es stirbt. Als dann jedoch Hayden Cromwell und seine Familie auftauchen, schöpft Ember wieder Hoffnung, ihre Gabe eines Tages kontrollieren zu können.


    "Cursed - Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit" ist ein Einzelband von Jennifer L. Armentrout, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alte Ember McWilliams erzählt wird.


    Embers Vater ist vor zwei Jahren bei dem Autounfall gestorben, der auch Ember das Leben gekostet hätte, wenn ihre mittlerweile fünf Jahre alte Schwester Olivia sie nicht mithilfe ihrer Gabe ins Leben zurückgeholt hätte.

    Seit dem Unfall kümmert sich Ember rührend um ihre kleine Schwester, denn ihre Mutter ist seit dem Unfall nicht mehr dieselbe Person wie zuvor, und so bleibt vieles an Ember hängen, was sie jedoch sehr gut meistert!

    Als wären ihre neuen Lebensumstände nicht schon schwierig genug, kann sie seit dem Unfall nichts Lebendiges mehr berühren, ohne das es stirbt, sodass Ember immer auf der Hut sein muss!


    Ember hat mir als Protagonistin gut gefallen! Sie lässt sich von nichts unterkriegen und egal, wie aussichtslos eine Situation erscheint, Ember macht weiter!

    An manchen Stellen hatte ich echt Mitleid mit ihr, eben weil sie kein leichtes Los hat, und an anderen Stellen hat sie sich zu sehr in etwas verrannt, was mich etwas gestört hat, aber insgesamt mochte ich sie wirklich gerne!

    Neben Ember, die mit ihrer Gabe töten, und Olivia, die mit ihrer Gabe heilen kann, lernen wir auch Mr Cromwell, Kurt, Liz, Hayden, Gabe, Phoebe und Parker kennen, die ebenfalls eine übernatürliche Gabe besitzen. Diese sind alle sehr unterschiedlich, was ich sehr spannend fand!

    Besonders Hayden ist Ember gegenüber sehr freundlich, will ihr mit ihrer Gabe helfen und schon bald entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen den beiden, die mir gut gefallen hat, während die anderen Charaktere Ember eher misstrauisch gegenüber getreten sind.


    Ich mag den Schreibstil von Jennifer L. Armentrout wirklich gerne und so ließ sich auch die Geschichte von Ember echt gut lesen!

    Allerdings muss ich sagen, dass mich diese nicht so packen konnte, wie ich es mir gewünscht habe! Schon zu Beginn konnte mich das Buch überraschen, denn ich habe mit einem völlig anderen Verlauf der Geschichte gerechnet und musste mich erst mal orientieren, wobei ich mich aber schnell in der Geschichte zurechtgefunden habe.

    Es kommt auch schnell Spannung auf und immer wieder passiert etwas, sodass es nicht langweilig wurde, auch wenn ich einiges vorhergesehen habe. Mir hat aber bei vielen Dingen einfach die Tiefe gefehlt.

    Jennifer L. Armentrout bringt spannende Ideen mit ein, wirft viele Fragen auf, von denen für meinen Geschmack zu viele unbeantwortet blieben.

    So hätte ich gerne mehr über die Gaben an sich und die Charaktere, die Ember im Laufe der Handlung kennenlernt, erfahren! Das Buch hat so viel Potenzial, aber ich habe im Nachhinein das Gefühl, bei vielen Dingen leider nur an der Oberfläche gekratzt zu haben und auch das Ende war mir für einen Einzelband zu offen. Schade, hier hätte Jennifer L. Armentrout echt mehr draus machen können!


    Fazit:

    "Cursed - Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit" von Jennifer L. Armentrout ist ein Einzelband, der mir gut gefallen hat, mich aber auch nicht vom Hocker reißen konnte!

    Das Buch ließ sich richtig gut lesen, aber mich auch nicht so fesseln, wie ich es mir erhofft hatte. Bei vielen Dingen hatte ich das Gefühl, nur an der Oberfläche gekratzt zu haben und mir sind letzten Endes auch zu viele Fragen unbeantwortet geblieben.

    Das Potenzial war definitiv da und ich finde es sehr schade, dass Jennifer L. Armentrout aus der Geschichte nicht mehr herausgeholt hat.

    So vergebe ich leider nur drei Kleeblätter.

    ASIN/ISBN: 3492705899

    Inhalt:

    Kann ich es wagen, mein Herz über meinen Verstand zu stellen?

    Aliza weiß nicht, wo ihr der Kopf steht. Nicht nur versucht sie, ihr Jurastudium durchzuziehen, sie hat auch mit ihrem erfolgreichen Instagram-Account alle Hände voll zu tun, und ihr erstes Kochbuch steht kurz vor der Veröffentlichung. Da kann sie sich keine Ablenkung erlauben – selbst dann nicht, wenn sie so attraktiv und faszinierend ist wie Lucien. Doch obwohl Aliza fest entschlossen ist, das heftige Prickeln zwischen ihnen zu ignorieren, fällt es ihr immer schwerer, sich von Lucien fernzuhalten. Dabei hat dieser seine ganz eigenen Gründe, warum die Liebe für ihn zurzeit an letzter Stelle steht …


    Rezension:

    Alizas Tage sind komplett durchorganisiert, denn um ihr Studium, die bevorstehende Buch Veröffentlichung, ihren Blog und den dazugehörigen Instagram-Account unter einem Hut zu bekommen, ist viel Disziplin notwendig.

    Für eine Beziehung hat sie absolut keine Zeit, das weiß sie, trotzdem schlägt ihr Herz immer ein wenig schneller, wenn sie Lucien trifft.


    "Someone to Stay" ist der dritte und abschließende Band von Laura Kneidls Someone-Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der neunzehn Jahre alten Aliza Malik erzählt wird.


    Aliza kennen wir bereits aus den vorherigen Bänden, da sie und Micah befreundet sind und sie mittlerweile zur Mayfield-Clique dazugehört.

    Auf Aliza war ich schon sehr gespannt! Ihre Familie stammt aus Pakistan und Aliza studiert Jura, um ihren Traum zu verwirklichen, irgendwann einmal für Irresistible Future zu arbeiten, einer Organisation, die Menschen mit Migrationshintergrund hilft, sich eine Zukunft aufzubauen. Neben ihrem Studium hat Aliza einen erfolgreichen Koch-Blog, einen Instagram-Account mit großer Community und steht kurz vor der Veröffentlichung ihres eigenen Buches.

    Aliza ist eine sehr warmherzige Person, auf die man sich verlassen kann! Sie ist sehr diszipliniert, aber man merkt am Anfang deutlich, dass ihr die Zeit fehlt, alles unter einen Hut zu bekommen und ihren Aufgaben so viel Zeit zu schenken, wie sie es eigentlich verdient hätten.

    Besonders die Zeit vor der Veröffentlichung ihres Buches hat es in sich und treibt Aliza an ihre Grenzen! Für eine Beziehung hat sie schlichtweg keine Zeit, doch ihr Herz spricht eine andere Sprache, denn es schlägt immer schneller, wenn Aliza und Lucien sich begegnen.


    Der einundzwanzig Jahre alte Lucien Saint-Yves hat ebenfalls sein Päckchen zu tragen.

    Vor drei Jahren sind seine Eltern ums Leben gekommen und seitdem hat er das Sorgerecht für seine fünfzehn Jahre alte Schwester Amicia, die ihm das Leben leider nicht leicht macht.

    Sein Herz schlägt fürs Make-up, denn er liebt es, gruselige Masken herzustellen und würde gerne nach Los Angeles ziehen, um Maskenbildner zu werden, aber er ist in Mayfield geblieben, um für Amicia sorgen zu können.

    Lucien ist stellenweise sehr verschlossen, der Tod seiner Eltern nagt immer noch sehr an ihm, und auch die Verantwortung, die er für seine Schwester hat, liegt schwer auf seinen Schultern!


    Die Geschichte ließ sich gut lesen, auch wenn sie sehr ruhig war und für meinen Geschmack auch ein wenig mehr hätte passieren können!

    Ich mochte besonders Aliza sehr gerne und fand es schade, dass wir von Lucien, aber auch von Micah, Julian, Cassie und Auri nur wenig zu sehen bekommen haben.

    Da Alizas Zeitplan einfach immer sehr vollgestopft ist, hat sie für ihre Freunde und auch für Lucien wenig Zeit. Im Buch waren neben den wunderschönen Illustrationen von Gabriella Bujdosó auch einige Chatverläufe zu finden, die für mich aber nicht die persönlichen Begegnungen der Charaktere ersetzt haben.

    Auch Lucien mochte ich gerne, denn er ist ein guter Kerl, aber ich habe so im Nachhinein das Gefühl, ihn nicht richtig kennengelernt zu haben, und so konnte mich auch die Liebesgeschichte von Aliza und Lucien nicht komplett überzeugen, auch wenn es viele richtig schöne Szenen gab! Hier hätte Laura Kneidl meiner Meinung nach noch etwas mehr herausholen können!

    Ich fand es dann auch schade, dass mehr über Amicia gesprochen wurde, als dass sie wirklich an den Geschehnissen teilgenommen hat. Sie ist Luciens Nummer eins und er tut alles für sie, da hätte ich gerne noch mehr von ihr gesehen!


    Das klang jetzt kritischer, als ich eigentlich bin. Denn ich mochte die Atmosphäre des Buches total gerne, mittlerweile ist mir die Mayfield-Clique richtig ans Herz gewachsen, und es war so schön alle Charaktere noch einmal wiederzusehen und im Epilog herauszufinden, wohin ihre Wege sie so geführt haben!

    Die Geschichte von Aliza und Lucien war ruhiger, aber irgendwie auch ein richtiges Wohlfühlbuch, trotz des Stresses, unter dem Aliza zu Anfang leidet.

    Deshalb bin ich trotz kleiner Kritikpunkte doch zufrieden mit dem Abschluss der Trilogie!


    Fazit:

    "Someone to Stay" von Laura Kneidl ist ein guter Abschluss ihrer Someone-Trilogie!

    Die Geschichte von Aliza und Lucien ließ sich sehr gut lesen und besonders Aliza mochte ich sehr!

    Ich hätte mir gewünscht, dass wir ein wenig mehr von Lucien zu sehen bekommen hätten, denn bei ihm hatte ich das Gefühl, ihn leider nicht richtig kennengelernt zu haben und auch Amicia, Micah, Julian, Cassie und Auri hätte ich gerne öfters gesehen! Trotzdem war es schön, dass wir ihre Geschichten noch ein Stück begleiten durften!

    Ich vergebe schwache vier Kleeblätter.

    ASIN/ISBN:

    ASIN/ISBN: 3736314523

    Inhalt:

    Mit ihrer dystopischen Trilogie »Die Bestimmung« hat Veronica Roth Bestseller-Geschichte geschrieben. Jetzt ist sie zurück, besser und stärker als jemals zuvor – mit ihrem ersten Fantasy-Roman für Erwachsene! Das Besondere: Der spektakuläre Urban-Fantasy-Zweiteiler beginnt, wo andere Romane enden – mit dem Sieg der Helden über den mächtigen dunklen Feind. Doch dieses Happy End ist nur vorübergehend. Zehn Jahre später stehen die Erwählten ihrem größten Gegner erneut gegenüber, und er treibt ein abgrundtief böses Spiel mit ihnen … Außergewöhnlich, neu und atemberaubend spannend kehrt Veronica Roth zurück zu ihren Wurzeln und einer urbanen Welt mit einer starken Heldin, die bereit ist, alles für ihre Freunde und ihre Liebe zu riskieren.


    Rezension:

    Vor zehn Jahren haben fünf Teenager mit dem Dunklen, einen starken Gegner besiegt, der die Menschheit bedroht und Tod und Verwüstung hinterlassen hat.

    Auch zehn Jahre später werden Matt, Ines, Esther, Albie und Sloane noch gefeiert, doch besonders Sloane fällt es schwer, sich ein normales Leben aufzubauen. Die Schrecken, die sie vor ihrem Sieg durchleiden musste, sind noch immer präsent und als kurz nach dem Jahrestag ihres Sieges einer von den fünf Erwählten stirbt, entdecken sie etwas, das ihre Welt erneut auf den Kopf stellt.


    "Die Erwählten - Tödliche Bestimmung" ist der Auftakt einer neuen Reihe von Veronica Roth, der aus der personalen Erzählperspektive von Sloane Andrews erzählt wird.


    Sloane ist eine Protagonistin, die es mir leider nicht immer leicht gemacht hat. Ich fand sie ziemlich unnahbar und hart.

    Gemeinsam mit Matt, Esther, Albie und Ines wurde sie ausgebildet, den Dunklen zu bekämpfen und zu besiegen. Eine Prophezeiung hat sie zur Erwählten gemacht und sie hat viel Schreckliches durchlebt, das ihr auch zehn Jahre später noch den Schlaf raubt. Sie und ihre Freunde sind zwar siegreich aus dem Kampf hervorgegangen, doch sie haben auf dem Weg dorthin auch viele Verluste einstecken müssen. Während ihre Freunde sich ein neues Leben aufgebaut haben, scheint Sloane sich nicht zu bewegen. Sie hat Schwierigkeiten, sich ein normales Leben aufzubauen, denn was soll man tun, wenn man bereits die Welt gerettet hat?

    Ihre Ausbildung hat sie zur Kämpferin gemacht, doch mich hat es gestört, dass sie um manche Dinge, die sich vielleicht glücklich gemacht hätten, nicht stärker gekämpft hat. Sie ist impulsiv und stur, sehr intelligent und beschützt ihre Freunde. Ich konnte sie zum Ende hin immer besser verstehen, aber eine Sympathieträgerin war Sloane für mich nicht.

    Ich fand es dann auch schade, dass wir nicht mehr über Matt, Ines, Albie und Esther erfahren haben. Auch die vier sind Erwählte und haben Seite an Seite mit Sloane gekämpft, da hätte ich sie gerne noch besser kennengelernt! Sie sind mir leider ein wenig blass geblieben, besonders weil ich den Eindruck hatte, dass in ihnen so viel mehr steckt, als auf den ersten Blick zu sehen ist!


    Die Geschichte hat mir am Anfang sehr gut gefallen, auch wenn auf den ersten zweihundert Seiten noch nicht viel Spannung aufgekommen ist!

    Sloane hat die Regierungsakten von vor zehn Jahren angefordert und die Lektüre dieser Akten hat ihr an manchen Stellen die Augen geöffnet. Als Leser haben wir einige dieser Akten ebenfalls zu lesen bekommen, denn die Akten haben sich vom Text abgehoben und neben diesen haben wir noch Auszüge aus Büchern und Zeitungen lesen dürfen. Ich fand es sehr spannend, dass wir so die Geschehnisse von vor zehn Jahren Stück für Stück zusammensetzen konnten!

    Dann begann allerdings der zweite Teil des Buches, und es gab einen Ortswechsel, der mir ehrlich gesagt nicht ganz so gut gefallen hat, weil durch diesen alles bisher Erfahrene auf den Kopf gestellt wurde!

    Veronica Roth spielt hier mit unterschiedlichen Dimensionen und Paralleluniversen, was ich so nicht erwartet hätte. Außerdem spielt die Magie eine wichtige Rolle, die über Pfeif- oder Summtöne ausgeübt werden kann, was ich sehr spannend fand!


    Ich bin ein wenig zwiegespalten, denn einerseits ließ sich die Geschichte sehr gut lesen, aber andererseits habe ich das Gefühl, dass hier viel Potenzial auf der Strecke geblieben ist!

    Man merkt früh, dass zwischen Sloane und den Dunklen etwas passiert ist, das immer noch Einfluss auf Sloane hat und vielleicht auch der Schlüssel ist, den man braucht, um Sloane zu verstehen.

    Doch man erfährt sehr lange nicht, worum es sich hier handelt. Generell habe ich das Gefühl, dass Veronica Roth dem Leser sehr viele Informationen und Puzzleteile vorenthalten hat, die allerdings dafür gesorgt hätten, dass die Geschichte runder wird und man sie besser verstanden hätte! An manchen Stellen war ich dann auch echt frustriert, weil ich endlich erfahren wollte, was damals passiert ist! Warum erst ansprechend, wenn es dann doch unter den Tisch fällt? Zum Glück haben wir hier ein paar Antworten bekommen.

    Auch wenn sich die Geschichte gut lesen ließ, passierte für meinen Geschmack zu wenig Spannendes! Besonders nach dem Ortswechsel hätte ich mir von den Erwählten, besonders von Essy, mehr Aktionismus gewünscht! Einzig Sloane hat die Dinge dann irgendwann mal in die Hand genommen und einiges hinterfragt, was die Handlung dann ins Rollen gebracht hat!

    Am Ende kam die Spannung doch noch auf, denn es gab einige Wendungen, aber ich muss sagen, dass ich mir mehr Erklärungen gewünscht hätte, denn ich habe das Buch mit einem großen Fragezeichen über dem Kopf beendet, weil ich irgendwann nicht mehr hinterhergekommen bin und mir vieles zu wirr war.

    Ich finde es echt schade, dass Veronica Roth mich nicht stärker begeistern konnte, denn vielversprechende Ansätze waren definitiv da! So kann ich nur hoffen, dass die Fortsetzung mir besser gefallen wird!


    Fazit:

    "Die Erwählten - Tödliche Bestimmung" von Veronica Roth hat mir leider nicht so gut gefallen, wie ich es mir erhofft habe!

    Mit Sloane bin ich leider nur schwer warm geworden und die anderen Erwählten sind meines Erachtens sehr blass geblieben.

    Ich hatte insgesamt das Gefühl, dass Veronica Roth viel Potenzial nicht ausgeschöpft hat, denn die Geschichte wurde erst zum Ende hin richtig spannend, obwohl sie sich immer sehr gut lesen ließ!

    Am Ende hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht, weil mir dann doch vieles zu wirr war. Der Weltentwurf hat mir allerdings echt gut gefallen und so freue ich mich sehr auf die Fortsetzung!

    Dennoch hatte ich mir von diesem Auftakt mehr erhofft und vergebe drei Kleeblätter.

    ASIN/ISBN: 3764532440