Beiträge von sanja77

    Zitat

    Original von Macska


    Das Plakat ist wie für mich gemacht. :-]


    Ich bin 2-fache Katzenmama und Vielleserin. Bücher und Katzen hab ich immer schon gemacht, obwohl bei mir die Bücher vor den Katzen da waren.


    Witziges Plakat. Ich habe auch zwei Katzen und lese viel. Wobei ich zumindest eine der Beiden manchmal erwürgen könnte. Die ist nämlich nur lieb, wenn sie schläft. :grin

    Mit dem letzten Teil bin ich zwar schon ein paar Tage durch, war aber mal wieder im Stress. :-)


    Das Ende war hammerhart und superspannend. Ich hätte auch nie gedacht, dass mich ein Geheimdienst-Krimi so mitreissen würde. Wie zuvor erwähnt, ist es garnicht mein Thema und ich wollte das Buch auch nur lesen, weil Judith als Cleanerin gearbeitet hat und ich gedacht habe, dass sei mal was anderes.


    Das es Angelina war, darauf wäre ich auch nie gekommen. Und auch Judiths Opa tut mir Leid, obwohl ich finde, dass er es durchaus verdient hat. Ich habe Menschen nie verstehen können, die irgendwelche ideelen Ziele über die anderer Menschen, ja sogar den Menschen selbst stellen - und dann noch die eigene Verwandschaft!


    Meine Mutter ist mit ihrer Familie lange vor dem Maurerbau aus dem Osten geflohen und ich bin dankbar, dass ich im Westen aufwachsen durfte!


    Es hat mir sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und auch ich freu mich über die Fortsetzung.
    Da ich so begeistert bin und das jetzige Buch aus der Bibi habe, werde ich es mir dann doch mal zulegen, damit ich vor dem Lesen der Fortsetung noch einmal reinläuern kann.


    Danke Elisabeth für den spannenden Krimi!

    Ich bin durch den ersten Abschnitt jetzt durch und das Buch ist echt heftig.


    Von Anfang an kennt man den Mörder, Alfred, was ich nicht weiter störend finde. Ich hoffe wir erhalten dann später noch den Einblick, warum er so geworden ist. Zumindest erfährt man im ersten Abschnitt, dass er schon in seienr Jugend eine Frau getötet hat und dass seine Mutter ihn nie liebte. Aber das allein kann nciht der Auslöser für diese schrecklichen Taten an den Kindern sein. Auch die "Rache" an seiner Mutter zu Begin des Buches finde ich grausam.


    Ich könnte mir vorstellen, das wenn ich eigene Kinder hätte, ich solche Geschichten nicht lesen wollte.


    Ja, rätseln wer der Mörder ist, muss an in dieser LR also nicht.


    Auf dem klappentext steht, dass ein Junge in der Toskana verschwindet und nie wieder auftaucht. Dieser Vorfall liess mich direkt unwillkürlich an die kleine Maddie aus England denken, die, glaube ich im Portugal-Urlaub vermisst wurde. Aber hier geht es ja um einen perfiden Kinderschänder und Mörder.


    Ich denke, jetzt, da Alfred aus Berlin abhaut, fährt er in die Toskana.

    So, jetzt habe ich dann acuh mal angefangen.


    Es tut mit Leid, dass ich es nicht rechtzeitig geschafft habe, einzusteigen und richtig blöd ist es auch hinterherzulesen.


    Aber irgendwie hatte ich mich mit meinen LR-Teilnahmen verkalkuliert und musste dann auch noch für einen kurzfristig anberaumten Französischtest lernen, was neben Vollzeit- und Nebenjob usw. nicht immer alles einfach ist.


    Ich werde mich bemühen ins Zukunft die Termine besser zu planen und einzuhalten.


    LG

    Nach einer einen kleinen Lesepause bin ich jetzt wieder mittendrin im Geschehen.
    Ich hätte nicht gedacht, dass mich diese Stasi-/Geheimdienst-Geschichte doch so fasziniert. wie schon gesagt, es ist eigentlich gar nicht so mein Thema.


    Ich finde Judith klasse. Nie wusste sie wohin sie gehört und dann erfährt sie plötzlich dass ihre Eltern in kauf genommen haben zu sterben, nur um mit ihr außer Landes zu gelangen. Das ist es, worauf sie ihr Leben lang gewartet hat.
    Kaiserly find ich auch toll und ich finde es süß, wie sie versucht, sich ihre aufkeimenden Gefühle für ihn nicht einzugestehen. Mit ihm hat sie aber auch ne ganze Menge erlebt in Schweden und Sassnitz. und jetzt mischt sie mit Dr. Matthes mit, der ihr einen Deal anbietet. Sie soll schweigen über Sassnitz und Malmö und stattdessen nimmt jemand Kontakt mit ihr auf. Ob derjenige Kaiserly ist? Mir kommt es komisch vor, dass dieser "Informant" selbst vorschlägt ihr davon zu berichten.


    Auf geht's zum Endspurt. Ich bin echt gespannt, was hinter der ganzen Sache steckt.

    In Königswinter wird eine Frauenleiche in einer Höhle gefunden. Zeitgleich wird die Frau des ortsansässigen, bekannten Notars Michael Sippmeyer, an ihrem 40. Geburtstag vermisst gemeldet. Es wird natürlich angenommen, dass die Tote und die Vermisste, ein- und dieselbe Person sind. Doch als Kommissar Jan Seidel und seine Kollegin Elena die Ermittlungen aufnehmen, stellt sich schnell heraus, dass die Tote eine andere Person ist, die zunächst keiner vermisst. Im weiteren Verlauf geraten Michael Sippmeyer sowie seine (un-) heimliche Geliebte, die exzentrische Künstlerin Romina Schleheck ins Visier der Ermittlungen.


    Ebenfalls mit von der Partie sind Sven Sippmeyer, seineszeichens Sohn der meisst bekifft in der Ecke liegt und seine Mitschülerin Lara, in der verliebt ist.


    Leider bleibt die Spannung im Roman auf der Strecke. Kommissar Jan Seidel, der mehr mit seinem Privatleben (er hat gerade eine geplatze Hochzeit zu verkraften) beschäftigt ist, als mit der Ermittlung selbst. Diese zieht sich seitenweise dahin, ohne dass die Ermittlung vonstatten geht. Ausserdem scheint er noch andere psychische Probleme zu haben, da er a. Angst vor Leichen hat und b. ständig seine Dienstwaffe verlegt. Beides in meinen Augen völlig inakzeptabel für einen Kommissar und auch nicht wirklich lustig.


    Einzig Edith Herzberger, Jans Oma, bei der er vorübergehend wohnt, bringt etwas Schwung in die Geschichte und übernimmt kurzerhand selbst die Ermittlingen. Schon zu Beginn des Buches hat sie mich überrascht und überzeugt, als sie sich gegen eine böse Frau zur Wehr setzen muss, die sie im Auftrag ihrer Tochter in ein Altenheim stecken will. Herrlich diese Szene! Aber leider geht es kurz danach mit der ganzen Handlung bergab.


    Am Ende wird zwar doch noch alles aufgeklärt und auch hier spielt Edith eine wichtige Rolle, denn sie hat schon früh den Knackpunkt gefunden und Miss-Marple-like ihre graue Zellen angestrengt. Sympathisch war sie mir auch, weil sie im früheren Leben eine Buchhandlung führte und aufgrund der vielen Kriminalromande, die sie gelesen hat, auf die Lösung kam.


    Die übrigen Charaktere haben wenig Tiefgang und muten nicht nur an manchen Stellen merkwürdig an. Etwas mehr Ermittlungsarbeit hätte dem Kriminalroman mit Sicherheit gutgetan, obwohl die Autorin sich von der Recherche ernüchtert fühlte und sich dann für eine literarische Reduktion entschieden hat, wie sie in einem Interview mit der Autorin Aveleen Avide berichtete.


    Da die beiden “Ermittler” Jan Seidel und Oma Herzberger aber in der Zukunft noch weitere Fälle zu klären haben, momentan schreibt die Autorin an einer Fortsetzung, werde ich mir aus reiner Neugier den nächsten Teil besorgen. Ich hoffe inständig, dass die Autorin dann etwas dazugelernt hat.


    Von mir gibt es für dieses unbeholfene Debüt 3 von 10 Punkten.

    Aktuell lese ich:


    Elisabeth Herrmann - Zeugin der Toten (LR) - bin aber fast durch



    Dann folgen:
    Sabine Thiesler - Der Kindersammler (LR) Nachzügler
    Liv Winterberg - Vom anderen Ende der Welt (LR)
    Jodi Picoult - Zerbrechlich
    Jana Seidel - Über den grünen Klee geküsst (WB)
    Rebecca James - Die Wahrheit über Alice (Bibi-Buch- wurde verlängert)

    Ich habe das Buch gestern ausgegelesen und ich bin schon ein wenig enttäuscht.


    Einzig Oma "Miss Marple" Edith mit ihrem kriminalistischen Gespür und ihrer super Kominationsgabe und das "Gerüst" der Geschichte, d.h. der Schauplatz rund um den Drachenfels, wo ich immer mal wieder gerne hin fahre und die Nibelungengeschichte, verhelfen dem Buch noch zu ein paar Pluspünktchen.


    Die handelnden Personen sind nicht nur farblos, sondern vielmehr unglaubwürdig und unverständlich.


    Jan, der Kommissar, der gleich 2 x in diesem Buch seine Dienstwaffe irgendwo liegenlässt, um dann beim 2. Mal vom Täter bedroht zu werden, ist schon mehr als bräsig. Zusätzlich hat er noch ein Problem mit seiner (Ex-) Freundin und weiblichen Leichen. So jemand gehört für mich nicht in den Polizeidienst.


    Margit, die einfach verschwindet und unerkannt ein paar Strassen weiter in einem Hotel wohnen will und sich dann schlussendlich noch das Bild unter den Nagel gerissen hat, um ihren untreuen Gatten, abends anstarren zu können.


    Sven kann die wirkliche Welt nicht mehr von Mittelerde unterscheiden und sieht nur noch Orks um sich herum. Aus lauter Verzweiflung vor sich, seinem Leben und der neuen Bedrohung in Form von Laras Mutter, die ihm Lara vorenthalten will, bringt er diese um. Aber ganz ehrlich: Für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass sich eine gestandene Lehrerin mit pädagogischem Hintergrund, vollquatschen lässt, ihre Tochter, der sie ja nunmal vertraut, läge bekifft in einer Höhle. Sie fährt mit Sven dahin und wird dort gedrosselt und erschlagen.
    Ich habe zwar keine wirkliche Ahnung von Tatbeständen, aber ich war immer der Meinug, wenn der Täter sein Mordwerkzeug (und in diesem Fall war es ja das Fahrradschloss) mitbringt, ist es Vorsatz und Mord. Weil er es halt im Vorfeld schon geplant haben muss. Aber die Erklärung von Beo und BJ bzgl. der niederen Beweggründe ist für mich nachvollziehbar.


    Ja, Fazit? Ich hate mir wirklich, wirklich mehr davon versprochen. Auch wenn das Buch einige Pluspunkte (wie oben erwähnt) von mir erhält, ist es mit Sicherheit keine Glanzleistung der Autorin. Sie sollte, wenn es einen Nachfolger geben wird, besser Recherchieren. Ich würde mir vielleicht sogar den Nachfolger besorgen, um zu sehen, ob die Autorin etws dazugelernt hat.

    So langsam muss auch ich sagen, dass die Ermittlungsarbeit der Polizei eine reine Katastrophe ist. Das kann doch jeder Tatort-Zuschauer besser!


    Am Anfang hatte ich ja noch Hoffnung, dass sich das alles wieder gibt, aber die ist jetzt auch hin und ich befürchte das alles endet in einer Katastrophe.


    Die Oma, die mir bisher noch am sympathischsten war, landet im Krankenhaus. Es ist von Oberschenkelhalsbruch die Rede und dann plötzlich ein Sprung und Oma sitzt mit Freundin im Café beim Sherry zusammen. Es wird nebenbei erwähnt, dass sie doch nix hatte. Hä? :pille


    Nicoletta macht sich nach einem gemeinsamen Abendessen über Jan her und der ergreift die Flucht. Auch merkwürdig. Und was hatte es nun mit diesem "Fremdgehen" auf sich? Das steckte doch mehr dahinter, hatte ich den Eindruck.


    Michael wird auch immer komischer. Zuerst übernachtet er direkt in der ersten Nacht, in der seine Frau weg ist bei Romina und dann schleppt er sie noch mit nach Hause, damit sie sich mit Sohnemann unterhält. Das sie da keinen Bock drauf hat und mit Michael Schluß machen will, kann ich nachvollziehen.
    Was hat es nun noch mit dem Bild auf sich, das plötzlich geklaut wurde? Siegrieds Schuld?


    Ich werde mich mal auf den letzten Abschnitt stürzen und hoffe inständig, dass es nicht noch schlechter wird.

    Einige Dinge lassen sich wirklich etwas merwürdig anmuten. Im ersten Abschnitt ist mir das noch garnicht so bewusst geworden und auch mir fehlt das Hintergrundwissen, aber ich kann BJ's Kritik gut nachvollziehen. Ein bisschen mehr Recherche-Arbeit hätte nicht geschadet...


    Die Oma erschien mir bisher als resolute Persönlichkeit. Doch anscheinend ist sie körperlich nicht mehr so gut bestückt, wie in ihrem Oberstübchen. Das finde ich schade. Die Befragung der Haushälterin hat mir indes gut gefallen. Da Edith aber um ihren körperlichen Zustand wissen sollte, fand ich die Hausdurchsuchungsaktion auch nicht so glücklich. Aber wenn man etwas herausfinden will, muss man schonmal was wagen. Die Sache mit den Donna Leon Büchern finde ich auch merkwürdig. Da fehlt mir der Zusammenhang, zumal ich noch nie ein Buch aus der Reihe gelesen habe.


    Romina ist mir suspekt. Etwas verkorkst und exzentrisch. Aber Künstler habe ich auch noch nie verstanden. Daher finde ich es auch komisch, dass sie soviele schräge Selbstportraits malt. Sehr gut nachvollziehen konnte ich aber, dass sie Angst vor dieser weißen Leinwand, vor dem schwarzen Loch hatte, und sie deswegen verhüllte.


    Auch ich fand es nicht gut, dass Sippmeyer die Nacht bei Romina verbracht hat und seinen Sohn allein gelassen hat. Von Familie kann man da wirklich nicht mehr reden, wenn jeder sich selbst überlassen bleibt.


    Ich bin mal gespannt, was es noch mit der Lehrerin auf sicht hat. Wem ist sie auf die Füsse getreten, das nur ein Mord der Ausweg zu sein scheint?


    Mal sehen, wie es weiter geht. Vielleicht kommt ja doch einw wenig Schwung in die Sache.