Beiträge von Shadar

    Bisschen mehr text von amazon


    carpe.com
    Nachdem die Kritiken zu Simmons' Werk durchweg positiv und die Wertungen ausgesprochen hoch ausfielen, ging ich mit großen Erwartungen an dieses Werk. Doch sowohl Cover als auch Klappentext dämpften meine Euphorie, denn diese vermittelten eher den Eindruck eines trivialen "Hilflose-Menschen-kämpfen-gegen-schreckliches-Monster"-Buchs, das nur durch die Beschreibung von Gewalt zu unterhalten weiß. Doch beim Lesen wird schnell klar, daß dem nicht so ist.


    Im Vordergrund stehen die sieben Protagonisten, die zu einer letzten Pilgerfahrt nach Hyperion aufbrechen, um dort eines der letzten ungelösten Geheimnisse des Universums zu lüften: die Zeitgräber, die sich scheinbar aus der Zukunft kommend rückwärts in der Zeit bewegen. Umgeben von einem "Anti-Entropiefeld", das zuweilen starke Störungen in der Zeitlinie hervorrufen kann, dient es zugleich als Gefängnis für das Shrike. Dieses legendäre Dornenwesen -- gefürchtet von den meisten, angebetet von seinen Jüngern -- besitzt Kontrolle über die Zeit und kann so in Sekundenschnelle Armeen abmetzeln. Und eben diese Felder, die als einzige ein planetenweites Massaker verhindern, beginnen sich seit einiger Zeit aufzulösen und drohen bald vollkommen zu verfallen.


    Die Wichtigkeit der Pilgerfahrt ergibt sich auch aus einer weiteren Tatsache. Vor langer Zeit, als die Erde durch den "Großen Fehler" zerstört wurde, hatten sich die Menschen auf viele entlegene Planeten, die nur aufgrund der sie verbindenden "Farcaster" ein Netz bilden, zerstreut. Nur ein kleiner Teil, die sogenannten "Ousters", hatten sich vom Rest losgesagt und die Reise in unbekannte Teile der Galaxie angetreten. Diese "Ousters" planen nun eine Offensive gegen das "Netz", und der Planet, den sie zuerst in ihre Gewalt bringen wollen, ist Hyperion. Falls sie das Geheimnis der Zeitgräber lösen können, kann sich ihnen nichts mehr in den Weg stellen.


    All dies dient jedoch nur als Hintergrundgeschehen, denn eigentlich passiert im Laufe des Buches nicht viel. Die sieben Pilger treffen sich, treten ihre Reise zu den Zeitgräbern an und erreichen es. Wenn jetzt jemand vermutet, daß sie viele Abenteuer auf ihrem Weg zu bestehen hätten, liegt leider falsch, denn außer daß der "Tempelritter" -- einer der Pilger und Kapitän des Schiffes, das sie nach Hyperion brachte -- verschwindet, ereignet sich nicht viel. Die Funktion der Reise liegt vielmehr darin, den Protagonisten genug Zeit zu geben, um sich gegenseitig ihre Lebensläufe zu erzählen. Sie hoffen, so herauszufinden, warum gerade sie auserwählt wurden und wie sie das "Shrike" im Ernstfall besiegen können.


    So wie die Charaktere sind auch deren Geschichten von grundlegend unterschiedlicher Thematik und Struktur: da gibt es den Geistlichen, der bei der Suche nach einem auf Hyperion verschollenen Priester eine unglaubliche, mit dem Menschen symbiotisch verschmelzende Lebensform entdeckt; den Soldaten, der sich bei seinen Kampfsimulationen in ein vermeintliches Konstrukt der Matrix verliebt und es dann nach einem Absturz auf Hyperion in persona trifft; den Dichter, der nach einigen, ihm gewissermaßen aufgezwungenen Bestsellerromanen erkennt, daß ihn seine einstige Muse verlassen hat, und der auf der Suche nach ihr in die "Stadt der Dichter" auf Hyperion reist; den Gelehrten, dessen Tochter bei den Zeitgräbern einen Unfall erleidet, und seitdem stetig jünger wird; die Detektivin, die von einer KI beauftragt wird, die Lücke in ihrem Gedächtnis zu füllen, sowie den Politiker, dessen Schicksal den Lauf der Geschichte am meisten beeinflusste. All diese Geschichten decken langsam aber sicher die Hintergründe auf, die Dinge, die unter der Oberfläche des "Netzes" geschehen: sei es das "Technocore", eine Vereinigung von KIs, die die Geschicke der Menschheit in Wirklichkeit leitet, oder seien es nur die geheimen Hoffnungen und Ängste, die die verschiedenen Parteien mit Hyperion verbinden.


    Das Ganze bleibt jedoch äußerst unterhaltsam und der häufige Wechsel in Stil und Inhalt sorgt für anhaltende Leselust: ob Action, Thriller, Lyrik, Sex oder Politik, für jeden ist etwas dabei. Und obwohl beispielsweise bei den "Farcaster" nicht einmal der Versuch unternommen wird, eine Erklärung der Funktionsweise zu liefern (frei nach dem Motto: Kein Mensch weiß, wie sie funktionieren, Hauptsache sie tun es), merkt man, daß Simmons sich bemüht, wenigstens einigermaßen realistisch zu bleiben.

    Nie auf Griechen setzen und vorallem nicht, wenns gegen das Gastgeberland geht ;-) Ich hätte NIE gedacht, dass die Griechen nach den ersten 30 Min auch nur ansatzweise da ein Punkt rausholen, aber wenns der Pole nicht macht Oo

    Zitat

    Original von Zwergin
    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Theon Bran und Rickon findet (ich hoffe es zumindest) aber GRRM ist ja wohl oft für negative Überraschungen gut, was seine Hauptfigren angeht :-(


    In jedem anderen Buch würden Bran und Rickon es schaffen, aber GRRM hat schon oft bewiesen, dass er einfach macht, was er möchte! Und das ist, für mich, nochmal ein RIESENPluspunkt :)

    So, ich als Nachzügler bin auch durch.


    Um es kurz zu machen: Rudi & Liesel + Papa haben mir gut gefallen, Rest war nur am Rande interessant. Berührt hat mich bis kurz vor Ende nichts. Für mich waren es zuwenig Details.


    Das Ende widerrum war gut. Warum? ...Geschichte...Geschichte...Geschichte....Bombe und alle tot. BÄM! mit einem Schlag alle weg, da musste ich erstmal schlucken. So etwas endgültiges passiert mal eben so ohne großen Kampf davor. Wie real! Ich fands super!


    Dann Liesel mit der Leiche von Rudi, Gänsehaut.


    Alles in allem: Buch war ok, das Ende war besser. Schade, dass das Buch keine 100 Seiten mehr mit Details hatte, dann wärs sogar noch besser.

    Zitat

    Original von MagnaMater


    Ein buch kennt man nicht, bevor man die nächste doppelseite nicht auswendig runtersagen kann, und ich glaub, davon ist man hier allerorts noch weit entfernt... Je langsamer man liest, umso mehr bleibt hängen. :grin


    Die damen hier haben ja allesamt nur so schnell gelesen, um zu wissen, was aus dem Hound, Jon Snow, Ser Jorah und den Lennister-Brüdern wird, daneben sind details verloren gegangen, etwa dass Syrio Forel mit dem Gebiss klappert... und wenn man sie auf die Schnelle fragt, wer Donal Noye ist, müssen sie das register durchsuchen... :grin
    drum les ich's jetzt entspannt nochmal... langsamer... :chen


    Was heißt denn hier Damen? ich weiß auch gerade nichts über Donal Noye, zumindest keine Details und Syrios Gebiss? Er tänzelt doch so gut :>


    Jedenfalls, ich bin als Zaungast dabei mit großer Abwesenheit :(

    Ich fand die Idee so toll, dass er zwar nichts geben kann, aber es dann doch schafft! Klar, es sind "nur" ein paar Zeichnungen, aber da steckt soviel Herz drinnen. Und Max ist bzw. war ja so eingeschüchtert und ängstlich, richtig toll wie er da mal aus sich raus geht.


    Liesel ja sowieso super! Rosa wächst mir auch immer mehr ans Herz, bellende Hunde beißen nicht ^^

    @ snep:



    Was Jaqen H´ghar betrifft, den hätte ich fast vergessen. Als ich damals den Abschnitt gelesen habe und er weg war, wollte ich unbedingt, dass Arya da weiter hinterhergeht, aber nein, ich muss mich gedulden^^. Mal sehen, wann sie rübersegelt, ich denke nicht, dass GRRM diese Münze ohne Verwendung lässt. Das interessiert mich momentan am meisten :lache

    Ich war ein bisschen entrüstet, dass da auf einmal die Burg nicht mehr ist, aber ist halt so! Steine brennen schlecht :-) Da fand ich andere Sachen viel schlimmer, ich mag jetzt aber auch nicht spoilern... Ich hoffe nur, dass sie wieder in Winterfell einmarschieren und aufbauen, wo soll sonst er König des Norden regieren :)


    Ich bin mittlerweile mit Band 6 durch. Und MUSS auch jetzt ein anderes Buch einschieben, sonst ist es zu schnell vorbei. Irgendwo bin ich froh, dass ich dieses Jahr erst angefangen die Reihe zu lesen, denn sonst gäbs noch kein Band 9+10 :rolleyes

    Ich weiß ja nicht... Aber es passte irgendwie! Ich saß heute auf meinem Balkon (natürlich bei gutem Wetter) und las den zweiten Abschnitt. Und es passte halt, keine Ahnung wie ich das beschreiben soll. Hätte es jetzt geregnet wäre ich vermutlich gestorben vor Langeweile (Achtung Übertreibung). Die Harmonie stimmt.


    Und es ist sogar Spannung aufgekommen? Wer ist Max? Und was wird mit ihm passieren? Und, oh Gott!, fand ich die Stelle süß, wie beide ihr Bonbon nach 10x lutschen gewechselt haben, heutzutage ja fast ein Unding :rofl


    Ich schaue bei der Geschichte bzw. überlese das alles um Nazideutschland, ich finde das ist "nur" eine Randnotiz, es erschüttert mich nicht...


    Schreibstil ist i.O. und sollte noch Spannung aufkommen mit ein paar niederschmetternden Wendungen , wirds nochmal besser :schlaeger

    Ich habe jetzt auch den ersten Abschnitt durch. Es liest sich wirklich angenehm, da die Handlung kurz und bündig ist und immer mal wieder durch Zwischenbemerkungen aufgelockert werden.


    Die Geschichte an sich ist...naja "okay". Liesel in einer Pflegefamilie möchte lesen lernen, freundet sich mit Rudi an (was ein Gentlemen!) und verkloppt gleich 2 Mitschüler :lache.


    Meine Lieblingsstelle bis jetzt: Rudi mit schwarzem Anstrich aufm 100m Lauf :anbet


    Es ist mal etwas anderes und es gefällt mir. Der Prolog war doch sehr ermüdend, aber zum Glück nicht sehr lang.


    Zu euren 90% oder der Mehrheit: Klar übertreibt der Tod schon ein bisschen, aber wie möchte er so etwas in einem Buch anders rüberbringen? Vorallem ohne das er weniger als ein paar Sätze darüber schreibt? Für mich ist es so in Ordnung.


    Es wurde doch geschrieben, dass sie im BDM ist? Da wurde gegen Ende des ersten Abschnitts gar nichts weiter geschrieben?

    Ich habe soooooooviele Lieblingsfehler, 95% fallen mir aber gerade nicht ein...


    Ein paar Beispiele:


    Forrest Gump
    The Sixth Sense
    A.I - Künstliche Intelligenz
    Herr der Ringe
    Matrix (was wäre wenn...?)
    Fluch der Karibik
    Die Legende von Aang (warum? Fantasy so wie ich sie will!!)
    Wenn Träume fliegen lernen
    Oceans Eleven
    Der Klang des Herzens (die Geschichte ist gut)


    es gibt soviele...oje

    Schweden gewinnt, einfach toll!
    Deutschland hat auch ein gutes Lied, find ich persönlich besser als Lenas - satellite.
    Zypern mit La La Love auch nicht schlecht, der refrain ist ein Ohrwurm
    Russland mit den Omis ist auch cool, was anderes als der mainstream, hoffe die machen eine gute Platzierung.
    Litauen im Duett fand ich auch nett.