'Die Fliedertochter' - Seiten 265 - 373

  • Ich hinke weiter hinterher, konnte aber glücklicherweise am Wochenende einige Seiten weglesen, sodass ich diesen Abschnitt fast in einem Rutsch lesen konnte. Ich mag das Buch kaum noch aus der Hand legen, da ich wissen will, wie es mit allen weitergeht. Ich hoffe, dass ich in der Woche den letzten Abschnitt auch noch lesen kann.

    Auch wenn mir die Abschnitte um Luzie richtig zu Herzen gehen und sehr traurig sind, ist sie mir doch nach wie vor näher als Paulina. Es ist zwar gut, dass der Leser immer wieder in die Gegenwart mitgenommen wird, und man ein paar Verschnaufpausen von dem schrecklichen Geschehen bekommt. Trotzdem lese ich die Geschichte von Luzie einfach lieber als die von Paulina

    Ja, das geht mir auch so. Zwar ist mir Paulina durchaus nicht unsympathisch, doch um Luzie passiert einfach so viel unfassbares, dass man irgendwie immer wissen will, wie es mit ihr weitergeht. Mir passiert es da schon, dass ich ungeduldig auf den nächsten Tagebucheintrag warte, einfach weil ich mehr von ihr lesen möchte, auch wenn ihr natürlich viele grausame Dinge zustoßen.

    Ein Teil meiner Vermutungen stimmt: Peter wurde wird von Wagner ausgequetscht und er verfolgt ihn zu Liesels und Luzies Versteck. Beide werden gefangen genommen, gequält, misshandelt und müssen Schreckliches erleben.

    Ich hatte ja die Befürchtung, dass Wagner darauf verfällt, den kleinen Peter in irgendeiner Art und Weise zu quälen, um herauszufinden, wo er Luzie finden kann. Doch wie sich herausstellt, braucht er das gar nicht. Peter kommt gar nicht auf die Idee, dass man ihm folgen könnte und führt Wagner so direkt zu Luzie und Liesl. Für mich war diese Stelle nicht nur wegen Luzie und Liesl schrecklich, ich habe mir auch Gedanken um den kleinen Jungen gemacht, der nichts böses wollte, und doch so ein Unglück heraufbeschworen hat.


    Auch bei Paulina tut sich einiges. Sie wird freier, offener, sie verliebt sich in Tamas. Nicht einfach das Ganze, weil da ja auch noch Moritz ist, der sich scheinbar auch sehr in sie verguckt hat.

    Ich finde es schön, dass die beiden zueinander finden. Was mir allerdings gar nicht gefallen hat, war Moritz Reaktion. Irgendwie kaufe ich ihm nicht ab, dass er sich nur darum sorgt, das Tamàs nichts langfristiges will. Für mich kam es - wie wohl auch für Paulina - eifersüchtig rüber. Das hätte man sonst sicher auch klüger lösen können.


    Als ich die Erklärung im letzten Abschnitt gelesen habe, habe ich mich daran erinnert, dass es ja schon Mal zur Sprache kam.

    Ich bin noch nicht beim letzten Abschnitt, bedanke mich aber auch noch mal bei Gucci für die Erinnerung zu der früheren Seite, ich hatte das in der Tat auch nicht mehr im Kopf :-)


    Ein kleiner Schreibfehler ist mir noch aufgefallen, auf S. 272 ist im vorletzten Abschnitt vom Kreissaal die Rede, es müsste allerdings der Kreißsaal sein.


    Jetzt freue ich mich schon auf den letzten Leserundenabschnitt und bin sehr gespannt, wie sich alles auflöst und die Fäden zueinander finden.

    :lesend Rebecca Gablé; Der Palast der Meere

    :lesend Sergej Lukianenko; Wächter des Tages (eBook)

    :lesend Teresa Simon; Die Fliedertochter (Leserunde)

    :lesend Robert Galbraith; Weißer Tod (Hörbuch)