Michael Köhlmeier - Der Mann, der Verlorenes wiederfindet

  • Michael Köhlmeier; Der Mann, der Verlorenes wiederfindet

    Hardcover

    ASIN/ISBN: 9783446256453

    Taschenbuch

    ASIN/ISBN: 3423147008

    ebook

    ASIN/ISBN: B0725T2QDV


    Novelle von 2019, 160 Seiten


    (Es geht um den heiligen Antonius von Padua, 1195-1231, einem großen Redner des Franziskanerordens (u.a.).)


    Amazon-Inhalts-Angabe:

    Antonius liegt auf dem Platz vor der Kirche.

    Er hatte die Schmerzen nicht mehr ertragen, die Straße nach Padua war gepflastert und der Wagen hart gefedert.

    Jetzt liegt er da und sieht den italienischen Himmel. Und er erinnert sich an alles, was ihn hierher gebracht hat, von der Kindheit in Portugal bis in den Orden des heiligen Franziskus.


    Michael Köhlmeier erzählt, wie nur er es kann, von einer sehr fernen Zeit, doch er macht uns den Bruder Antonius zum Zeitgenossen.

    In einer Epoche voller Gewalt fragt sich Antonius, wie kommt das Böse in die Welt? Habe ich etwas dagegen bewirkt mit meinen Reden?

    Köhlmeier erzählt von dem Menschen Antonius, und der geht uns alle an.


    Meine Meinung:

    Mir ist dieses Buch in der Onleihe über den Weg gelaufen und irgendetwas in mir rief "Lies dieses Buch"! Ich weiß auch nicht, warum. Als mein Mann fragte, was ich gerade lese, antwortete ich ihm "ich muss ein Buch über den heiligen Antonius lesen". Bei ihm ein großes ? Bei mir auch.


    Michael Köhlmeier schreibt ja immer bewundernswert atmosphärisch und es gelingt ihm auch hier sehr gut, einen in die Zeit des 13. Jahrhunderts in Italien zurückzuversetzen. Trotzdem hat man irgendwie das Gefühl von Schullektüre. Und diesen Zwang der inneren Stimme, es verdammt nochmal zu Ende zu lesen. :unverstanden


    Ich kann noch nicht einmal sagen, ob es mir "gefallen" hat oder nicht. Es war - interessant. Hat auch ein paar schöne Sätze vorzuweisen. Aber es hat mich nicht zu neuen Erkenntnissen gebracht. Ich weiß es auch nicht... Vielleicht gehe ich irgendwann mal zu WwM und dann kommt genau DIE Frage zum heiligen Antonius - und dann kann ich sie vielleicht mit Wissen beantworten...

    „An solchen Tagen legt man natürlich das Stück Torte auf die Sahneseite — neben den Teller.“